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Styria-Mobile Forum  |  Verkehr  |  ÖPNV - Allgemein  |  In- und Ausland  |  Thema: Profil: ÖBB will 16 Nebenbahnen in ganz Österreich einstellen lassen! 0 Mitgliedern und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Profil: ÖBB will 16 Nebenbahnen in ganz Österreich einstellen lassen!  (Gelesen 1649 mal)
Deadlocked
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« Antworten #15 am: August 23, 2010, 18:32:37 »

Naja rund um Graz wird das wohl eher nicht passieren, das Gesäuse musste anscheinend für den Stunden-Wien-Takt herhalten, am Obdacher Sattel fuhren ja fast nur mehr alibiweise Züge, und Graz-Linz ist Fernverkehr den sponsert denke ich sonst noch kein Bundesland.
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f-taler
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« Antworten #16 am: August 24, 2010, 13:19:51 »

Auszug aus einem E-Mail der ÖBB Infrastruktur an mich:

Die ÖBB-Infrastruktur AG hat keine Pläne für einen "Kahlschlag" im österreichweiten Streckennetz.

Die im profil genannten Strecken wurden unser Wissens nach aus dem Konzept "Zielnetz 2025" entnommen und die Diskussion darüber im Artikel falsch dargestellt.

Zielnetz 2025 ist der Plan für ein effizientes und leistungsfähiges Eisenbahn-Streckennetz in Österreich. Hochleistungsstrecken sollen dadurch eng mit regionalen Nahverkehrsangeboten verknüft werden. Langfristiges Ziel ist ein österreichweiter, integrierten Taktfahrplan und eine noch stärkere Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene.

Leitlinie für die Konzeption des Zielnetzes ist, Mobilität für alle Menschen in Österreich zu ermöglichen – und zwar möglichst effizient, umweltfreundlich und kostengünstig.

Eine der Grundlagen für das Zielnetz 2025 ist Effizienz – sowohl hinsichtlich Auslastung von Bahnstrecken als auch hinsichtlich Kosten. Denn öffentliche und umweltfreundliche Mobilität muss für alle leistbar sein.

Im Rahmen der Planungsarbeiten für das Zielnetz analysiert und bewertet die ÖBB-Infrastruktur AG daher alle bestehenden Bahnstrecken hinsichtlich Auslastung, Kapazität und Investitionsbedarf. Auf Basis der Analyse werden Empfehlungen an das BMVIT für den Ausbau bzw. die Verstärkung von Bahnstrecken gegeben.

Das ist die Voraussetzung, um Steuermittel optimal für den Ausbau und die Verstärkung des Bahnnetzes einzusetzen. Damit erfüllt die ÖBB-Infrastruktur AG außerdem einen Auftrag aus dem Bundesbahngesetz.

Für regionale Strecken, die hinsichtlich Auslastung, Fahrgast-Potenzial und Investitionskosten als nicht effizient eingeschätz werden, gibt es natürlich keine Investitionsempfehlung für den Bund. Das heißt aber nicht, dass diese Strecken eingestellt werden sollen. Im Gegenteil: wir bemühen uns in Folge um Gespräche mit Ländern und Gemeinden, um gute regionale Finanzierungslösungen für regional oder touristisch bedeutende Strecken zu finden. Ein Kahlschlag von Nebenstrecken quer durch die Bundesländer steht nicht zur Diskussion!
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Stipe
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« Antworten #17 am: August 24, 2010, 13:54:03 »

Find ich geil, dass du solche Mails schreibst. You the Number 1 Die finden oft mehr Gehör als der Schreiberling denkt.
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4010
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Die städtebauliche Idee des Jahrhunderts.


« Antworten #18 am: August 24, 2010, 14:32:10 »

Langfristiges Ziel ist ein österreichweiter, integrierten Taktfahrplan und eine noch stärkere Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene.

Tja, dankt dem Draxler, der hat uns um einige Jahre zurückgeworfen - hätte man doch nur den NAT 91 reifen lassen... Roll Eyes

Aber danke für die Veröffentlichung des Mails - egal, ob der Inhalt so stimmt oder nicht, solange es Länder wie NÖ inkl. Politiker wie den Heuras gibt, bringt der "gute" Wille seitens der ÖBB auch nichts. Wenn ich aber daran denke, wie lange im Pinzgau herumgewurschtelt wurde, dann kann ich den Inhalt des Mails auch nicht ganz glauben.
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« Antworten #19 am: August 24, 2010, 22:22:38 »

Vielen Dank für diese positive Nachricht! Cheesy
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Michael
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« Antworten #20 am: August 25, 2010, 12:56:01 »


Positiv?
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LG Michael, vormals PM  |  Styria-Mobile
Ch. Wagner
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RECTA SEQUI


« Antworten #21 am: August 25, 2010, 15:42:26 »

Tja, dankt dem Draxler,

Mag sein. Aber 90% der Lokführer, mit denen ich mich bei Fst-Mitfahrten unterhalte, halten Draxler für den letzten richtigen ÖBB Chef.
LG!Christian
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Weil ich angeblich unhöflich bin:
"Denkt daran, das Schwein von heute ist der Schinken von morgen"
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Ich kenne alles, nur mich selber nicht.
(Francois Villon)
Empedokles
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« Antworten #22 am: August 25, 2010, 16:21:48 »

Mag sein. Aber 90% der Lokführer, mit denen ich mich bei Fstd-Mitfahrten unterhalte, halten Draxler für den letzten richtigen ÖBB Chef.
Das mag ja durchaus auch seine brechtigten Gründe haben.

Der Nat 91 ist aber (wie Du sicher auch weißt) in der Ära "Eisernes Übel" entstanden. Das war fahrplantechnisch das Beste, was den Österreichern jemals passiert ist!
Und genau DAS hätte nach "f-taler" weiter ausreifen sollen und nicht unter einem neuen Chef sofort (zugunsten des internationalen Güterverkehrs) ausgedünnt werden dürfen.
Der NAT (= Neuer Austro Takt) hätte mit forcierten Streckenausbau und dadurch ständig kürzeren "Kantenzeiten" ganz sicher Schweizer Qualität erreicht!
Heute würden die Fahrgastzahlen der Bahn sicher ganz anders ausschauen, wenn man den NAT konsequent weiter verfolgt hätte.


LG, E.
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Der Empedokles (ital. Empedocle) ist ein Unterwasservulkan in der Straße von Sizilien. Die höchste Erhebung liegt rund 7 bis 8 Meter unter der Meeresoberfläche. Ein starker Ausbruch des Empedokles könnte einen Tsunami auslösen.
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« Antworten #23 am: August 25, 2010, 23:23:13 »

Der NAT (= Neuer Austro Takt) hätte mit forcierten Streckenausbau und dadurch ständig kürzeren "Kantenzeiten" ganz sicher Schweizer Qualität erreicht!
Heute würden die Fahrgastzahlen der Bahn sicher ganz anders ausschauen, wenn man den NAT konsequent weiter verfolgt hätte.

Wenn die Verbindungen schnell genug sind: 100%ige Zustimmung!
Erstellt am: August 26, 2010, 00:22:25
Positiv?

Ja. Besser später als jetzt.
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« Antworten #24 am: August 26, 2010, 10:24:52 »


ÖBB: Alle Strecken auf dem Prüfstand
Evaluierung bis zum Jahresende. Burgenlands Bahnkunden wünschen sich mehr und bessere Verbindungen.

Bahn Pünktlichkeit ist ein Wunsch der burgenländischen Pendler. Mehr und bessere Verbindungen ebenso. Der VCÖ fordert den Ausbau des Netze. DruckenSendenLeserbrief
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Wir sind gesetzlich verpflichtet, jede unserer Strecken auf ihre Wirtschaftlichkeit zu überprüfen. Auch die Strecken im Burgenland." Das erklärt die Pressesprecherin der ÖBB-Infrastruktur, Bettina Gusenbauer. Dabei geht es um die Frequenz der Züge, die Auslastung und den baulichen Zustand der Anlagen.

Diese Evaluierung laufe derzeit, so Gusenbauer, ein Ergebnis werde bis Jahresende vorliegen. Daher könne man derzeit auch noch nichts Konkretes zu einzelnen Strecken sagen. Laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins profil sollen im Burgenland die Strecken Neckenmarkt - Oberloisdorf und Friedberg - Oberwart von einer möglichen Stilllegung betroffen sein. Dem widerspricht Gusenbauer. Dabei geht es schlicht um das liebe Geld. Fällt die Evaluierung positiv aus, dann werde man dem Ministerium die Strecken für Investitionen empfehlen. Bei einer negativen Bewertung bedeute das nicht automatisch das "Aus" für die Strecken. "Dann wird man mit den Ländern verhandeln", erklärt Gusenbauer.

Unabhängig davon sind die sogenannten Verkehrsdienstverträge, die etwa das Land Burgenland mit den Bahngesellschaften abgeschlossen hat. Das Land zahlt für Pendlerzüge. Pro Jahr gehen laut Büro des Landeshauptmannes an die ÖBB vier Millionen, an die Raaberbahn 500.000 Euro.
Wünsche

Den Bedürfnissen der burgenländischen Bahnpendler hat der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) nachgespürt. Österreichweit wurden über 12.000 Bahnkunden befragt, im Burgenland 500. Das Ergebnis ist eindeutig. 71 Prozent der burgenländischen Bahnbenutzer wünschen sich häufigere Verbindungen. Am wichtigsten sind den burgenländischen Bahnfahrern pünktliche und schnelle Zugverbindungen. Weiters auf der Wunschliste: Bessere Vernetzung mit Bussen und anderen Zügen sowie gute Bahnverbindungen auch am Abend.

Für Christian Gratzer vom VCÖ ist klar: "Die Burgenländer fahren gerne mit der Bahn. Wir brauchen einen Ausbau, keine Einstellung. In ein paar Jahren werden die Benzinpreise extrem ansteigen. Dann wird jeder Pendler froh sein, wenn er mit der Bahn kostengünstig zur Arbeit fahren kann."


Quelle Kurier
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« Antworten #25 am: August 26, 2010, 15:25:28 »

Der Nat 91 ist aber (wie Du sicher auch weißt) in der Ära "Eisernes Übel" entstanden. Das war fahrplantechnisch das Beste, was den Österreichern jemals passiert ist!
Und genau DAS hätte nach "f-taler" weiter ausreifen sollen und nicht unter einem neuen Chef sofort (zugunsten des internationalen Güterverkehrs) ausgedünnt werden dürfen.
Der NAT (= Neuer Austro Takt) hätte mit forcierten Streckenausbau und dadurch ständig kürzeren "Kantenzeiten" ganz sicher Schweizer Qualität erreicht!
Heute würden die Fahrgastzahlen der Bahn sicher ganz anders ausschauen, wenn man den NAT konsequent weiter verfolgt hätte.

Danke für die Fortführung meiner Gedanken, genau das habe ich gemeint! Mein Name ist aber trotzdem 4010 Grin

Wenn die Verbindungen schnell genug sind: 100%ige Zustimmung!

Wobei nicht nur schnellere Fahrzeiten, sondern die Vertaktung und Vernetzung (Man wollte bis zum Jahr 2000 auch mit anderen Verkehrsträgern, also mit Buslinien, vertaktet sein) die wichtigen und in Folge auch attraktivitätssteigernden Faktoren gewesen wären.

Mag sein. Aber 90% der Lokführer, mit denen ich mich bei Fst-Mitfahrten unterhalte, halten Draxler für den letzten richtigen ÖBB Chef.

Ja, ist er in gewisser Hinsicht auch: Was danach kam, sind kurzlebige und im Endeffekt von der Politik ausgewählte bzw. später sogar auch von außerhalb importierte Personen.
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Empedokles
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« Antworten #26 am: August 26, 2010, 16:22:47 »

... Und genau DAS hätte nach "f-taler" weiter ausreifen sollen ...

... Mein Name ist aber trotzdem 4010 Grin

Bitte um Entschuldigung! Das war ein Versehen.
Zur Strafe werde ich 29 mal 4010 schreiben, okay?


LG, E.    Wink
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Der Empedokles (ital. Empedocle) ist ein Unterwasservulkan in der Straße von Sizilien. Die höchste Erhebung liegt rund 7 bis 8 Meter unter der Meeresoberfläche. Ein starker Ausbruch des Empedokles könnte einen Tsunami auslösen.
f-taler
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« Antworten #27 am: September 01, 2010, 11:18:08 »

Bahnstrecke nach Friedberg vor dem Aus?

ÖBB PRÜFT NETZ. Laut „profil“ steht Strecke Oberwart-Friedberg vor dem Aus. Die ÖBB evaluiert derzeit alle Bahnstrecken.

OBERWART, REGION. Die ÖBB überprüft derzeit ihr gesamtes Streckennetz auf Effizienz. Laut Pressesprecherin Bettina Gusenbauer wird dabei auf drei Kriterien Wert gelegt: „Aktuelle Auslastung, Potenzial und Investitionsbedarf.“ Die ÖBB entspreche damit dem „gesetzlichen Auftrag laut Bundesbahngesetz“.

Oberwart-Friedberg vor der Stilllegung?

Das Nachrichtenmagazin „profil“ berichtete in der vergangenen Ausgabe über eine mögliche Stilllegung der Strecke Oberwart-Friedberg, auch Neckenmarkt-Oberloisdorf soll betroffen sein. Gusenbauer bestätigt zwar, dass die genannten Strecken ebenfalls überprüft werden, von einer Stilllegung könne aber im Moment keine Rede sein: „Unser Programm ‚Zielnetz‘ ist kein Schließungsplan, sondern es geht eher darum, herauszufinden, wo Investitionen sinnvoll sind.“ Sollte die Überprüfung negativ ausfallen, bedeutet das laut ÖBB aber noch nicht das Aus: „Dann werden wir mit regionalen Partnern, sprich Land und Gemeinden, verhandeln.“ Laut Christian Gratzer vom VCÖ (Verkehrsklub Österreich) braucht es „einen Ausbau, keine Einstellung“, denn: „In einigen Jahren werden die Benzinpreise steigen, dann wird jeder Pendler froh sein, dass er mit der Bahn fahren kann.“ Das Ergebnis der Überprüfung der Strecke von Oberwart nach Friedberg soll bis zum Jahresende vorliegen.

Investionen in Strecke Rechnitz-Großpetersdorf

Während in Oberwart über Streckenschließungen diskutiert wird, wird die Strecke Rechnitz-Großpetersdorf ausgebaut. Rund 1,2 Millionen Euro fließen in die Verstärkung der Bögen und in die Sanierung der mittlerweile schon in die Jahre gekommenen Schwellen und Gleise. Betrieben wird die Strecke seit 1989 von der Südburgenländischen Regionalbahn (SRB). Geschäftsführer Adolf Schuch begrüßt die Maßnahmen: „Das war schon überfällig.“ Laut Schuch muss jetzt nur noch geklärt werden, wie die Strecke befahren wird. Denn die alten Loks der SRB sind dafür nicht geeignet. Spätestens wenn die Zuckerrübenernte abtransportiert werden muss soll es eine Lösung dafür geben. Auch das Lagerhaus hat angekündigt, künftig stärker auf die Bahn zurückgreifen zu wollen.


Quelle: BVZ
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