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Thema: Stockgleise in Graz (16029-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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Re: Stockgleise in Graz
Antwort #30

Das Foto kann ich jetzt auf die Schnelle gar nicht lokalisieren? - Wo ist das?
http://666kb.com/i/cw0a5edmyz96zdder.jpg


ich glaub das des Moserhofgasse ist wo jetzt der Billa ist

Re: Stockgleise in Graz
Antwort #31
Mich irritiert dort allerdings im Hintergrund ein Mast mit offensichtlicher Eisenbahn-Oberleitung! Tippe daher eher auf Endschleife Liebenau!

  • Martin
  • Global Moderator
  • Styria Mobile Team
Re: Stockgleise in Graz
Antwort #32
Das mit Liebenau ist eh schon geklärt...  ;)
GLG
Martin

  • TW 22
Re: Stockgleise in Graz
Antwort #33

[ich glaub das des Moserhofgasse ist wo jetzt der Billa ist


Das ist eindeutig die CvH mit der Schleife in Liebenau!

  • 200er
Re: Stockgleise in Graz
Antwort #34
Auf dem oberen Bild aus dem Jahr 1983 sieht man, wie dieses Stockgleis nach Fußballspielen im Stadion Liebenau verwendet wurde.

Auf dem unteren Bild vom 25.5.1989 sieht man das "Gasthaus zur Endstation" gerade im Umbau. Auf dem im Ausgangsposting verlinkten Foto war der Zustand des Hauses noch "altwertig", daher war die Lokalisierung für manche nicht so leicht.

lg 200er

  • Ch. Wagner
Re: Stockgleise in Graz
Antwort #35
Ein paar Büderl dazu:
Weil ich angeblich unhöflich bin:
"Denkt daran, das Schwein von heute ist der Schinken von morgen"
(Mathias Beltz)

"pungitius pungitius"

  • 200er
Re: Stockgleise in Graz
Antwort #36
Eine Frage zum 3. Bild (Griesplatz): Gab es einmal eine Gleissituation ohne direkten Bogen von der Brückenkopfgasse Richtung Süden, sondern stattdessen ein Stockgleis für die aus Richtung Puntigam kommenden Wagen? Oder wurde das Foto vom historischen Fotografen ohne Rücksicht auf die echte Gleislage retuschiert? Ich dachte, aus der Brückenkopfgasse wären immer schon Gleise Richtung Süden abgebogen.

lg 200er

Re: Stockgleise in Graz
Antwort #37

Eine Frage zum 3. Bild (Griesplatz): Gab es einmal eine Gleissituation ohne direkten Bogen von der Brückenkopfgasse Richtung Süden, sondern stattdessen ein Stockgleis für die aus Richtung Puntigam kommenden Wagen? Oder wurde das Foto vom historischen Fotografen ohne Rücksicht auf die echte Gleislage retuschiert? Ich dachte, aus der Brückenkopfgasse wären immer schon Gleise Richtung Süden abgebogen.

lg 200er



Kann auch sein, dass man sie bei der Auflösung und mit ein wenig Dreck drauf einfach nicht sieht. Das Gleis Richtung Süden ist ja auch bestenfalls zu erahnen.

  • Ch. Wagner
Re: Stockgleise in Graz
Antwort #38

Kann auch sein, dass man sie bei der Auflösung und mit ein wenig Dreck drauf einfach nicht sieht. Das Gleis Richtung Süden ist ja auch bestenfalls zu erahnen.


Am 4. Bild ist es deutlicher zu erkennen.
LG! Christian
Weil ich angeblich unhöflich bin:
"Denkt daran, das Schwein von heute ist der Schinken von morgen"
(Mathias Beltz)

"pungitius pungitius"

Re: Stockgleise in Graz
Antwort #39

lt. Sternhart gab es in der Schleife Liebenau ein innen liegendes Stumpfgleis

Wofür war dieses gut? Eine dort abgestellte Straßenbahn wäre ja doch ziemlich "im Weg".

LG
Gert


Einfach ein Stapelgleis bei Großveranstaltungen, dessen Radius für GTW zu klein war.
Erstellt am: März 07, 2016, 10:15:31

Die ersten ausfahrenden Wagen der SL 4 brachten die Beiwagen in 2x2 und 1x1 Paketen aus den Remisen nach Liebenau, wo die Beiwagen hernach auf dem Innengleis auf den Einsatz warten mussten.
Ebenso hinterstellte man die Beiwagen für die SL 3 auf dem Gleis auf dem Ruckerlberggürtel an der Endhaltestelle "Krenngasse".
leonhard
p.s.: Beiwagen der SL 1, 7, schob ein Verschubtw aus der Remise 3 an den Tw in Richtung Stadt. Aus der Remise Steyrergasse funktionierte es ebenso mit den Beiwagen für die Kurse der SL 5.


Die  Beiwagen für die SL 6 wurden an SuF mit einem Arbeits-Tw im 2er-Pack von der Remise Steyrergasse (geschobene Ausfahrt in die CvH) mangels passender anderer Weichenverbindungen über den Schönaugürtel, das Gleisdreieck Herrgottwiesgasse/Karlauer Gürtel und den Griesplatz zur Schleife Friedensgasse (später Schulzentrum) gebracht und dort gestapelt. Das erwähnte Gleisdreieck wurde auch von einer Einschubrundlinie befahren, die an Veranstaltungstagen der Großtombola der Grazer Polizei auf der Strecke Jakominiplatz (Holzerbogen) - CvH - Schönaugürtel - Karlauergürtel - Griesplatz - Jakominiplatz verkehrte.
Erstellt am: März 07, 2016, 10:31:14

Hier ist eine Übersicht aller Stockgleise im Grazer Straßenbahnnetz:
http://www.public-transport.at/stockgleise-graz.htm

LG, E.


Auch die Güterstrecke zur Sandgrube in der Straßgangerstraße wurde gelegentlich als Stockgleis genützt. ATW habe ich dort selbst noch stehen gesehen, von den dort gemachten Typenfotos mit den damals neuen 200er + 400er-Garnituren gibt es  Bilder.
Interessenten und Liebhaber von "Tertiärbahnen" wissen, dass AB nur leicht im Kommen und MB praktisch nur mehr als Museums(feld)bahnen vorhanden sind!

Re: Stockgleise in Graz
Antwort #40
Bemerkung zur Liste der Stockgleise in Graz:
In Leonhard (heute Riesplatz) wurden die vollen bzw. ein voller Kohlenwagen abgestellt, der zweite wurde zur Entladung ins LKH befördert.
Im Stockgleis am Leonhardplatz (in Richtung Elisabethstr.) hinter der damaligen kleinen Tankstelle wurden die leeren Kohlenwagen abgestellt, die dann über die Schleife Leonhard abbefördert wurden. Jedenfalls ein aufwendiges und interessantes Manöver, das ich oft beobachten konnte.
MfG    Gerold.

Re: Stockgleise in Graz
Antwort #41

Bemerkung zur Liste der Stockgleise in Graz:
In Leonhard (heute Riesplatz) wurden die vollen bzw. ein voller Kohlenwagen abgestellt, der zweite wurde zur Entladung ins LKH befördert.
Im Stockgleis am Leonhardplatz (in Richtung Elisabethstr.) hinter der damaligen kleinen Tankstelle wurden die leeren Kohlenwagen abgestellt, die dann über die Schleife Leonhard abbefördert wurden. Jedenfalls ein aufwendiges und interessantes Manöver, das ich oft beobachten konnte.
MfG    Gerold.


Lieber Gerold! Liebe Freunde!
Damit sich die Youngsters in unserer Gemeinschaft nach deinen interessanten Ausführungen über die K-Wagen-Manipulation die Situation etwas illustriert vorstellen können, habe ich ganz tief in meine Archivlade gegriffen und ein Bild des Leonhardplatzes um 1959/60 heraus geholt. Das Bild zeigt leider keine Straßenbahn und schon gar keinen Kohlenwagen, dafür aber die von dir beschriebene Gleisanordnung, die die K-Wagen-Zufuhr zum LKH und deren Abtransport vom LKH raffiniert ermöglichte. Insgesamt gab es zu dieser Zeit am Leonhardplatz vier Weichen: eine Parallelweiche, eine Abzweigung zum LKH und eine Abzweigung in das von dir beschriebene Stockgleis neben der kleinen Mobiloil-Tankstelle. Sowohl de Gleisführung als auch die Oberleitung sind im Vorfeld des legendären Schanzlwirtes gut sichtbar.
LG
Interessenten und Liebhaber von "Tertiärbahnen" wissen, dass AB nur leicht im Kommen und MB praktisch nur mehr als Museums(feld)bahnen vorhanden sind!

Re: Stockgleise in Graz
Antwort #42

Lieber Gerold! Liebe Freunde!
Damit sich die Youngsters in unserer Gemeinschaft nach deinen interessanten Ausführungen über die K-Wagen-Manipulation die Situation etwas illustriert vorstellen können, habe ich ganz tief in meine Archivlade gegriffen und ein Bild des Leonhardplatzes um 1959/60 heraus geholt. Das Bild zeigt leider keine Straßenbahn und schon gar keinen


Ganz ist mir der Rangierablauf immer noch nicht klar.

Re: Stockgleise in Graz
Antwort #43


Ganz ist mir der Rangierablauf immer noch nicht klar.


Aus meiner Erinnerung:
Eine Kohlengarnitur kommt mit einem Tw der Reihe 130 und zwei K vom Köflacher Bahnhof nach St. Leonhard, befährt die Schleife, schiebt auf das Stockgleis R am Riesplatz zurück und stellt den 2. K am Stockgleis R ab. Dann fährt er mit dem 1. K bis zum Leonhardplatz und schiebt ihn dann durch die steile Ludwig Seydler Gasse zur Entladung beim LKH, entweder zum Kesselhaus rechts oder zum Lagerplatz links. Dann holt sich der Tw im LKH-Bereich einen leeren K, wobei ein Reihungsaustausch über das mittlere Stutzgleis möglich ist, und bringt ihn zum Leonhardplatz, kuppelt vor der Weiche ab und lässt den leeren K auf das Stockgleis L rollen (Schwerkraft, leichtes Gefälle), wo er handgebremst abgestellt wird. Anschließend wechselt der Tw über die Parallelweiche auf das stadtauswärtige Gleis, fährt wieder nach St. Leonhard, holt dort den 2. K. und bringt ihn ebenfalls schiebend zur Entladung ins LKH-Gelände. Dann holt er sich dort einen weiteren leeren K und bringt ihn analog dem 1. K zum Stockgleis L am Leonhardplatz. Im Anschluss holt sich der Tw die beiden K vom Stockgleis L, schiebt auf dem stadteinwärtigen Gleis das kurze Stück bis zur Parallelweiche vor dem Odilieninstitut zurück, wechselt auf dieser auf das stadtauswärtige Gleis und fährt über die Schleife St. Leonhard mit seinen beiden K durch die Stadt zum Köflacher Bahnhof zurück. Bei allen Manövern ist zu bedenken, dass es damals nur einen bescheidenen MIV gab.
Der Ausschnitt aus dem schematischen GVB-Gleisplan vom 1.1.1949 stammt aus dem im Slezak-Verlag erschienenen Sternhart-Buch "Straßenbahn in Graz" (Seiten 152 und 153), in dem auf Seite 167 auch zwei Bilder von Dipl.-Ing. Gerhard Mayr von Kohlenzügen im LKH-Bereich zu finden sind.


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  • ptg
Re: Stockgleise in Graz
Antwort #44
Danke für die Ausführungen/Bilder/Skizzen bezüglich Kohletransport ins LKH.

Auf Gsund online gibt es einen Bericht "Per Tramway ins LKH Graz"
http://www.gsund.net/cms/beitrag/10085501/2758182/

Zum Thema
Bei allen Manövern ist zu bedenken, dass es damals nur einen bescheidenen MIV gab.

gibt es dort ein passendes Foto  http://www.gsund.net/cms/bilder/popup/10085501/75283/cd771daa/Per%20Tramway_Teil%202_4ed.jpg
Was wurde geschimpft wie teuer doch die Verbreiterung bzw. der Ausbau zum Geh- und Radweg hinter dem Zaun ist. Von mir aus hätte man es ruhig wie auf dem Foto ausführen können.