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Thema: Größter steirischer Windpark eröffnet (28048-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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  • Hubert Voller
Größter steirischer Windpark eröffnet
Eröffnung am Steinriegel-Windpark bietet schöne Ausblicke
Der Windpark Steinriegel wird am Sonntag offiziell eröffnet. 21 Windräder sind fertiggestellt und liefern Strom für 24.000 steirische Haushalte.
21große weiße Windräder stehen imposant auf der Rattener Alm und bilden den Windpark Steinriegel - den größten alpinen Windpark Mitteleuropas. Der erste Bauabschnitt mit zehn Windrädern wurde bereits 2005 fertiggestellt. Nun sind auch die übrigen elf Riesen des Projekts ,,Windpark Steinriegel 2" einsatzbereit. ,,Aus diesem Grund ist es an der Zeit, ein großes Fest zu feiern: Das 10-Jahr-Jubiläum der ersten elf Räder und die Eröffnung der gesamten Anlage", erklärt Rudolf Hofbauer, Bürgermeister von Langenwang. Die Rede ist von der offiziellen Windparkeröffnung auf der Rattener Alm am Sonntag.
Die 21 Windkraftanlagen mit einer installierten Gesamtleistung von 38,3 Megawatt, sind auf einer Höhe von 1600 Metern errichtet worden. Insgesamt wird der Windpark Steinriegel im Jahr 79.000 Megawattstunden Strom produzieren - Ökostrom für rund 24.000 Haushalte. Das entspricht einer jährlichen Einsparung von 22.500 Tonnen CO2 im Vergleich zur Energiegewinnung mit Gas oder Öl.

Zwischen den beiden Bauabschnitten steht ein sichtbarer Unterschied. Die elf später errichteten Räder haben eine Nabenhöhe von 94 Metern und eine Blattlänge von 45 Metern und sind somit um einiges größer als die zehn zuerst errichteten Windräder.

Die Unternehmen Wien Energie und Ecowind haben ihr Fachwissen genützt, um den Windpark auf den Gemeindegebieten von Ratten und Langenwang entstehen zu lassen. ,,Nach eineinhalb Jahren Bauzeit ist auch der zweite Teil des Windparks ohne Probleme im Oktober des Vorjahres abgeschlossen worden", freut sich Hofbauer.
34,5 Millionen Euro hat Wien Energie in den zweiten Ausbauschritt des Großprojektes investiert.

Geschäftsführerin Susanna Zapreva sieht die Erweiterung als ,,eine Investition in den Ausbau nachhaltiger Nutzungen erneuerbarer Energie und in den Klimaschutz". Mit dem Windpark Steinriegel kommt Wien Energie seinem Ziel, bis 2030 den Anteil der erneuerbaren Energie auf 50 Prozent zu erhöhen, einen Schritt näher.

Für Hofbauer soll die Eröffnung eines sein: ,,Ein gemütlicher Tag, an dem sich auch die Besucher ein Bild von der Größe des Windparks machen können." In einem Krankorb ist es möglich, auf die Nabenhöhe zu gelangen und das Areal zu überblicken
.

Quelle:Kleine Zeitung

l.g. rellov
Es ist besser, ein Licht zu entzünden, als über die Dunkelheit zu fluchen.

Re: Größter steirischer Windpark eröffnet
Antwort #1
Danke für den Bericht, aber inhaltlich fällt mir dazu nur ein:

Wieder ein Stück Natur zerstört. >:(

Re: Größter steirischer Windpark eröffnet
Antwort #2

Danke für den Bericht, aber inhaltlich fällt mir dazu nur ein:

Wieder ein Stück Natur zerstört. >:(


Genau, der Strom kommt eh aus der Steckdose...

Sollma vielleicht doch noch wieder ein Atomkraftwerk bauen, oder doch wieder schaun dass wir das Kohlekraftwerk in Voitsberg wiederbeleben, nur weil ein paar seltsame Typen meinen ein Windkraftwerk zerstört die Aussicht?!

Re: Größter steirischer Windpark eröffnet
Antwort #3

Genau, der Strom kommt eh aus der Steckdose...

Sollma vielleicht doch noch wieder ein Atomkraftwerk bauen, oder doch wieder schaun dass wir das Kohlekraftwerk in Voitsberg wiederbeleben, nur weil ein paar seltsame Typen meinen ein Windkraftwerk zerstört die Aussicht?!


Es muss ja nicht gleich Kohle sein - Wasserkraft tuts auch, die Donau gebe noch mindestens eine Staustufe her (Hainburg), und Speicherkraftwerke verschandeln (ok, das ist meine persönliche Meinung) wesentlich weniger die Gegend und machen darüberhinaus auch noch einen zumeist ganz schönen See.

Und noch etwas: Gerade Windkraft (und Sonnenenergie) mit der nicht beeinflussbaren Verfügbarkeit sind für die Steckdose (das Stromnetz) eine echte Herausforderung bzw. eigentlich sogar Gefahr. Wenn man schon groß nichtsteuerbare Energie einsetzen möchte, dann sollte diese für Wasserstoffgewinnung (Brennstoffzelle) oder ähnliche Sachen verwenden, wo die nicht immer dem Bedarf gerechte Verfügbarkeit nicht die Stabilität der Stromnetze gefährdet.

Re: Größter steirischer Windpark eröffnet
Antwort #4


Genau, der Strom kommt eh aus der Steckdose...

Sollma vielleicht doch noch wieder ein Atomkraftwerk bauen, oder doch wieder schaun dass wir das Kohlekraftwerk in Voitsberg wiederbeleben, nur weil ein paar seltsame Typen meinen ein Windkraftwerk zerstört die Aussicht?!


Es muss ja nicht gleich Kohle sein - Wasserkraft tuts auch, die Donau gebe noch mindestens eine Staustufe her (Hainburg), und Speicherkraftwerke verschandeln (ok, das ist meine persönliche Meinung) wesentlich weniger die Gegend und machen darüberhinaus auch noch einen zumeist ganz schönen See.


Und ausgerechnet du schreibst "Wieder ein Stück Natur zerstört."...  ::)

Auch wenn ein Stausee in deinen Augen kein Problem ist: ökologisch betrachtet ist er eine Katastrophe. Und ein Laufkraftwerk mitten in einem Naturpark - was soll ich da noch sagen?
Bei Windkraftanlagen sind die Probleme hingegen tatsächlich hauptsächlich optischer Natur. Ja, es gibt stellenweise Probleme mit Vögeln - allerdings wird das inzwischen bei der Planung und Konstruktion durchaus berücksichtigt. und gerade Großanlage steigen hier aufgrund der geringeren Umdrehungsgeschwindigkeit auch besser aus.

Zitat

Und noch etwas: Gerade Windkraft (und Sonnenenergie) mit der nicht beeinflussbaren Verfügbarkeit sind für die Steckdose (das Stromnetz) eine echte Herausforderung bzw. eigentlich sogar Gefahr. Wenn man schon groß nichtsteuerbare Energie einsetzen möchte, dann sollte diese für Wasserstoffgewinnung (Brennstoffzelle) oder ähnliche Sachen verwenden, wo die nicht immer dem Bedarf gerechte Verfügbarkeit nicht die Stabilität der Stromnetze gefährdet.


Ja, die Netze muss man stellenweise ausbauen, Speicherung ist allerdings gerade in Österreich weniger problematisch, da wir ja schon eine große Zahl an alten Speicherkraftwerken haben, die man als Pumpspeicher nutzen kann. Im Osten kann man über Powre-to-Gas nachdenken (und dafür die selben Speicher nutzen, die schon seit Jahrzehnten als Zwischenspeicher für russisches Erdgas verwendet werden.
Und auch dezentrale Speicherung wird immer realistischer.

  • FlipsP
Re: Größter steirischer Windpark eröffnet
Antwort #5
Meiner Meinung nach sollte man an so vielen Stellen wie Möglich Wasserkraftwerke errichten. Aber auch Sonnenenergie bzw Windräder sind willkomme Alternative zur Kohle, Öl, Gas und Atom. Man muss ja nicht gleich die kompletten Alpen damit zupflastern, aber einige Parks würden sicher nicht schaden. Genauso wie ich mir denke, dass man an allen erdenklichen Dächern/Anlagen (Firmen/Hallendächer, Bahnsteigdächer, aber auch Lärmschutzwände) Photovolaik installieren sollte .
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!  ;)

Re: Größter steirischer Windpark eröffnet
Antwort #6

Meiner Meinung nach sollte man an so vielen Stellen wie Möglich Wasserkraftwerke errichten. Aber auch Sonnenenergie bzw Windräder sind willkomme Alternative zur Kohle, Öl, Gas und Atom. Man muss ja nicht gleich die kompletten Alpen damit zupflastern, aber einige Parks würden sicher nicht schaden. Genauso wie ich mir denke, dass man an allen erdenklichen Dächern/Anlagen (Firmen/Hallendächer, Bahnsteigdächer, aber auch Lärmschutzwände) Photovolaik installieren sollte .


Dächer auf jeden Fall. Die haben auch den Vorteil, dass die Anlagen recht kompakt ausfallen und ein Abnehmer bzw. ein Netzanschluss für die Einspeisung vorhanden ist. Diese beiden Punke sprechen allerdings gegen Lärmschutzwände, zusätzlich auch noch der suboptimale Winkel.

  • Torx
Re: Größter steirischer Windpark eröffnet
Antwort #7
Oder Straßen?
http://futurezone.at/science/solar-roadways-will-strassen-mit-solarpanelen-pflastern/67.618.980

Das bleibt vorerst noch Zukunftsmusik, aber vorerst würde ich mal sagen, dass so ein Windkraftwerk weniger stört (und theoretisch auch schneller rückgängig gemacht werden kann) als ein Kraftwerk in der Au.

Eine Gefahr dürfte das Windrad allerdings für Fledermäuse sein. Hier ist kürzlich in einer Studie hausgefunden worden, warum das der Fall ist (finde aber den Link leider nicht mehr).

Re: Größter steirischer Windpark eröffnet
Antwort #8
LG
zweitervondrei

Es gibt kein verfassungsmäßiges Recht auf einen Parkplatz!!!!!!

Re: Größter steirischer Windpark eröffnet
Antwort #9

Meiner Meinung nach sollte man an so vielen Stellen wie Möglich Wasserkraftwerke errichten.


"An soviel Stellen wie möglich" ist vielleicht nicht so gut formuliert, aber ich denke: dort wo es notwendig ist.


Ja, die Netze muss man stellenweise ausbauen, Speicherung ist allerdings gerade in Österreich weniger problematisch, da wir ja schon eine große Zahl an alten Speicherkraftwerken haben, die man als Pumpspeicher nutzen kann.


Wenn man nicht benötigte, aber gelieferte Windenergie mit Pumpspeichern koppeln will, so stelle ich mir das schwierig vor, das über das bestehende Stromnetz zu machen - die Stabilität des Netzes wäre meiner Meinung nach durch das plötzliche Einsetzen bzw. Aussetzen der Einspeisung genauso gefährdet wie ohne Vorhandensein eines Pumspeichers.



Genauso wie ich mir denke, dass man an allen erdenklichen Dächern/Anlagen (Firmen/Hallendächer, Bahnsteigdächer, aber auch Lärmschutzwände) Photovolaik installieren sollte .

Dächer auf jeden Fall. Die haben auch den Vorteil, dass die Anlagen recht kompakt ausfallen und ein Abnehmer bzw. ein Netzanschluss für die Einspeisung vorhanden ist.


Wieso immer "einspeisen?". Ich stelle mir - auch für mein zukünftiges Haus - Lösungen vor, wie sie schon seit Jahrzehnten die Bad Vöslauer Pfadfinder mit ihrer Roverhütte (Link) mitten im Wald machen. Solarpanels speisen eine LKW-Batterie, und wir haben eine 12V-Beleuchtung im ganzen Haus. Und wenn es mitten im Wald funktioniert, dann wohl bei der Mehrheit der Einfamilienhäuser auch.


Diese beiden Punke sprechen allerdings gegen Lärmschutzwände, zusätzlich auch noch der suboptimale Winkel.


Was heisst "suboptimaler Winkel"? Wenn die Fläche nicht gerade voll in die nördlicher Richtung schaut, lassen sich doch einzelne Chips unabhängig von der Ausrichtung der Fläche optimal plazieren. Wirksam ist natürlich nur umgerechnet der Anteil der Fläche, der bei Projektion in die "optimale Richtung" entsteht.

Re: Größter steirischer Windpark eröffnet
Antwort #10
Dieses Bild konnte ich von der Fischerhütte nahe des Schneebergipfels machen. Von der Richtung her und nach "Analyse" der erkennbaren und mir bekannten Täler bin ich zu dem Schluß gekommen, dass es sich hierbei um Steinriegel handeln müsste.

Re: Größter steirischer Windpark eröffnet
Antwort #11
Ich finde den Anblick toll!

Vögel, und vermutlich auch Fledermäuse, haben gegen Windräder keine Chance, da sie beim Fliegen nicht nach oben schauen und deshalb vom ankommenden Rotorblatt überrascht erschlagen werden.

Aber im Vergleich zu der Anzahl der toten Vögel verursacht durch Verkehr (Autos, Züge usw.) ist die Anzahl verursacht durch Windräder gering.

  • kestrel
Re: Größter steirischer Windpark eröffnet
Antwort #12
Das Gerücht mit massenhaften Sterben der Vögel hält sich vehement. Die Tiere sind ned so deppat, dass sie alle in die Rotorblätter hinein fliegen. Problematischer ist da sogar eher der Mast, der meistens grau ist und im Nebel schlecht gesehen wird. Daher werden diese jetzt häufig in anderen Farben lackiert.