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Thema: EK-Unfall-Thread (12279-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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  • Martin
  • Global Moderator
  • Styria Mobile Team
Re: EK-Unfall-Thread
Antwort #15
Frei nach dem Motto: Schuld sind immer die  anderen!  :boese:

Und wenn der "Woaz" so hoch ist, gibt es andere Möglichkeiten, das Annähern eines Zuges zu erkennen. ("Scheiben owi und zualosen")

Aber es ist natürlich ganz leicht dem Grundstückseigentümer bzw. dem EVU den schwarzen Peter zuzuschieben.  :hammer:  :boese:

Mehr Konzentration im Straßenverkehr und es klappt auch unfallfrei!!!  :-X
GLG
Martin

Re: EK-Unfall-Thread
Antwort #16



Was wächst auf den Feldern ringsum?


Ich nehme an, die Frage hast du an die Gemeinschaft gerichtet. Vielleicht gibt es sogar Ortskundige, die meine Annahme bestätigen, daß dort auch eine Stopptafel steht.

Sollte dort z.B. Kukuruz stehen, wäre das allerdings ein Grund mehr, sich der EK vorsichtig zu nähern.


Ja eh, dass man bei schlechter Sicht noch extra vorsichtig sein sollte ist ja selbstverständlich.

Nur wenn der Woaz bis ganz zum Bahndamm steht stehst halt mit den Vorderrädern schon im Lichtraum bis du was siehst - da hilft dann halt wirklich nur mehr den Bewuchs entsprechend zurückzuschneiden (wozu EIU und Anlieger soweit ich weiß auch verpflichtet sind).


Ich wohne und arbeite in der Nähe der S3 und befahre regelmäßig (mit verschiedenen PKW´s und LKW´s) die Bahnübergänge zwischen den "Woazäckern". Wenn man sich mit der vorgeschriebenen Vorsicht den Bahnübergängen nähert, kann ich mir nicht vorstellen, daß man mit der Motorhaube ins Lichtraumprofil hineinragt. Aber ich kann´s ja mal ausprobieren ...  :sh:
Steirerbluat is koa Himbeersaft!

Re: EK-Unfall-Thread
Antwort #17

Frei nach dem Motto: Schuld sind immer die  anderen!  :boese:


Wo hab ich das geschrieben? Wo hab ich gesagt, dass den Autofahrer hier keine Schuld trifft?

Es spielen an EK aber nun mal viele Faktoren zusammen, wo man an jedem ein klein wenig optimieren kann.

Re: EK-Unfall-Thread
Antwort #18

Es spielen an EK aber nun mal viele Faktoren zusammen, wo man an jedem ein klein wenig optimieren kann.


Der Faktor, wo man am meisten optimieren könnte und dessen Optimierung auch andernorts, also abseits von EKs etwas bringen würde, ist das Steuerelement, das die direkte Verbindung zwischen Gaspedal, Sitz und Lenkrad darstellt.

Bei diesem Steuerelement hat sich aber noch niemand wirklich an die Optimierung gewagt. Dabei würden regelmäßige Servicetermine und damit auch die Außerbetriebnahme von nicht (mehr) den Anforderungen genügenden Steuerelementen schon reichen.

Re: EK-Unfall-Thread
Antwort #19
Link: Kleine Zeitung

Steirerin auf Bahnübergang von Zug erfasst und getötet

Ein 67 Jahre alte Frau aus dem weststeirischen Bezirk Deutschlandsberg ist am Freitag beim Überqueren eines Bahnübergangs von einem Zug erfasst und getötet worden. Dies teilte die Landespolizeidirektion mit. Die Frau dürfte die Signale am Bahnübergang übersehen haben.

Die 67-Jährige wollte um 9.25 Uhr zu Fuß von der Ortsmitte von Wies kommend in Richtung Altenmarkt den dortigen unbeschrankten Übergang der Graz-Köflacherbahn queren. Das rote Warnblinklicht und das Läutwerk nahm sie offenbar nicht wahr. Sie wurde von dem in Richtung Bahnhof Wies fahrenden Personenzug gerammt und zur Seite geschleudert. Für sie kam jede Hilfe zu spät. Die Strecke war etwa eineinhalb Stunden gesperrt.

  • ptg
Re: EK-Unfall-Thread
Antwort #20
http://www.kleinezeitung.at/s/steiermark/suedostsued/peak_suedostsued/4843981/Sudoststeiermark_PkwLenker-ubersah-Zug_Beifahrerin-16-tot
Bei aller Tragik, verstehe ich nicht, dass permanent von übersehen geschrieben wird. "Nicht geschaut" oder "Entfernung falsch eingeschätzt" trifft es wohl eher. 
Grad in der Nacht sollten die 3 Lichter des Zuges auch bei schlechter Sicht ausreichend früh wahrnehmbar sein.



Re: EK-Unfall-Thread
Antwort #21
Doppelt tragisch, einheimischer PKW Lenker und einheimischer Triebfahrzeugführer! Zug 4197 gestern um 20:43 Uhr bei km 6,6. EK mit schöner Sicht in beide Richtungen. Es war zwar finster, aber nicht nebelig, leichter Nieselregen.

  • Hubert Voller
Re: EK-Unfall-Thread
Antwort #22
Autofahrerin von Zillertalbahn erfasst und verletzt

Die 53-jährige Tirolerin hatte den Zug beim Bahnübergang übersehen. Der Lokführer konnte einen Zusammenstoß trotz Vollbremsung nicht mehr verhindern.
Fügen - Eine 53-jährige Pkw-Lenkerin ist am Donnerstagvormittag bei einer Kollision mit einem Zug der Zillertalbahn leicht verletzt worden. Laut Polizei hatte die Frau bei einem Bahnübergang in Fügen den ebenfalls talauswärts fahrenden Zug übersehen. Der Lokführer konnte den Zusammenstoß trotz einer Vollbremsung nicht mehr verhindern.
Die einheimische Pkw-Lenkerin wurde mit der Rettung in das Krankenhaus Schwaz gebracht. Der Lokführer, der Zugbegleiter und die 60 Fahrgäste blieben unverletzt. Am Pkw entstand Totalschaden, an der Zuggarnitur hingegen nur geringer Sachschaden. Der Zug konnte die Fahrt ohne Instandsetzungsarbeiten fortsetzen.

Quelle: 25.02.2016 / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe

l.g. rellov
Es ist besser, ein Licht zu entzünden, als über die Dunkelheit zu fluchen.

  • TW 22
Re: EK-Unfall-Thread
Antwort #23

Autofahrerin von Zillertalbahn erfasst und verletzt
Die 53-jährige Tirolerin hatte den Zug beim Bahnübergang übersehen. Der Lokführer konnte einen Zusammenstoß trotz Vollbremsung nicht mehr verhindern.
Fügen - Eine 53-jährige Pkw-Lenkerin ist am Donnerstagvormittag bei einer Kollision mit einem Zug der Zillertalbahn leicht verletzt worden. Laut Polizei hatte die Frau bei einem Bahnübergang in Fügen den ebenfalls talauswärts fahrenden Zug übersehen. Der Lokführer konnte den Zusammenstoß trotz einer Vollbremsung nicht mehr verhindern.
Die einheimische Pkw-Lenkerin wurde mit der Rettung in das Krankenhaus Schwaz gebracht. Der Lokführer, der Zugbegleiter und die 60 Fahrgäste blieben unverletzt. Am Pkw entstand Totalschaden, an der Zuggarnitur hingegen nur geringer Sachschaden. Der Zug konnte die Fahrt ohne Instandsetzungsarbeiten fortsetzen.


Über derartige "Belanglosigkeiten" braucht man hier im Forum nicht informiert zu werden. Es "Kracht" fast täglich in Österreich irgendwo bei einer EK, so natürlich auch im Zillertal!

  • Martin
  • Global Moderator
  • Styria Mobile Team
Re: EK-Unfall-Thread
Antwort #24

Über derartige "Belanglosigkeiten" braucht man hier im Forum nicht informiert zu werden. Es "Kracht" fast täglich in Österreich irgendwo bei einer EK, so natürlich auch im Zillertal!


Das entscheidest Du einfach so?  ::)

Ich bin sehr wohl der Meinung, dass man auch solche Unfälle im Forum posten sollte. - Danke rellov!  :one:
Dafür gibt es aber auch einen eigenen EK-Unfall Thread, wo ich die Beiträge hinverschieben werde. ;)

Solche Unfälle sind traurig aber oft auch vermeidbar.
GLG
Martin

  • Hubert Voller
Re: EK Unfall Thread
Antwort #25

Über derartige "Belanglosigkeiten" braucht man hier im Forum nicht informiert zu werden. Es "Kracht" fast täglich in Österreich irgendwo bei einer EK, so natürlich auch im Zillertal!


Unfälle als Belanglosigkeiten zu bezeichnen zeigt von hoher Intelligenz!!! Vorschlag für dich: LIES ES EINFACH NICHT

l.g. rellov
Es ist besser, ein Licht zu entzünden, als über die Dunkelheit zu fluchen.

  • TW 22
Re: EK Unfall Thread
Antwort #26


Über derartige "Belanglosigkeiten" braucht man hier im Forum nicht informiert zu werden. Es "Kracht" fast täglich in Österreich irgendwo bei einer EK, so natürlich auch im Zillertal!


Unfälle als Belanglosigkeiten zu bezeichnen zeigt von hoher Intelligenz!!! Vorschlag für dich: LIES ES EINFACH NICHT

l.g. rellov


Die fragliche Intelligenz ist wohl eher bei DIR zu suchen - viel Glück beim Finden!

  • Andreas
  • Moderator
Re: EK Unfall Thread
Antwort #27



Über derartige "Belanglosigkeiten" braucht man hier im Forum nicht informiert zu werden. Es "Kracht" fast täglich in Österreich irgendwo bei einer EK, so natürlich auch im Zillertal!


Unfälle als Belanglosigkeiten zu bezeichnen zeigt von hoher Intelligenz!!! Vorschlag für dich: LIES ES EINFACH NICHT

l.g. rellov


Die fragliche Intelligenz ist wohl eher bei DIR zu suchen - viel Glück beim Finden!


Über so etwas zu streiten, ist wirklich unnötig! Man kann über jeden froh sein, der Sinnvolles ins Forum beiträgt und von EK-Unfällen zu berichten ist sicher nicht belanglos. Das ist zwar jetzt eine Behauptung aber wer weiß, vielleicht ist es sogar sehr sinnvoll von solchen Unfällen zu berichten, denn wenn die Leute davon oft hören, werden sie vielleicht selbst vorsichtiger?
mfG
Andreas

  • Hubert Voller
Re: EK-Unfall-Thread
Antwort #28
Traktor krachte gegen Güterzug
Fahrer hatte den Zug an einem unbeschrankten Bahnübergang übersehen. Der Traktor wurde völlig zerstört, der Lenker kam mit Verletzungen am Kopf davon.
Vermutlich weil ihn die Sonne geblendet hat, übersah am Dienstagabend ein Traktorfahrer in Fohnsdorf an einem Bahnübergang einen herannahenden Güterzug. Dieser war auf der Strecke zwischen dem Zellstoffwerk Pöls und dem Bahnhof Zeltweg unterwegs, der Lokführer hatte keine Chance mehr, rechtzeitig anzuhalten. Der Traktor krachte in der Folge gegen das Triebfahrzeug, wurde mitgerissen und regelrecht plattgewalzt.
Großes Glück hatte der Fahrer: Als die Einsatzkräfte am Unfallort eintrafen, hatte er sich bereits selbstständig aus dem Wrack befreit. Er kam mit Verletzungen am Kopf ins Spital. Den Feuerwehrleuten bot sich am nur mit einem Stoppschild gesicherten Bahnübergang ein Trümmerfeld. Die Teile des Traktors lagen über eine Strecke von rund 200 Metern kreuz und quer verteilt, die Aufräumarbeiten dauerten bis in die Abendstunden.


siehe auch: ORF/Steiermark

Quelle: Kleine Zeitung; 27.04.2016

l.g. rellov
Es ist besser, ein Licht zu entzünden, als über die Dunkelheit zu fluchen.

  • Hubert Voller
Re: EK-Unfall-Thread
Antwort #29
Bericht 1. Quartal 2016

Gegenüber dem Vergleichszeitraum 1. Quartal 2015 ist die Anzahl der Unfälle auf EK bei den ÖBB fallend (-8), bei den Privatbahnen und bei den Anschlussbahnen gleichbleibend.  
Das Verhältnis zwischen Unfällen auf EK mit technischer Sicherung und Unfällen auf EK mit nicht technischer Sicherung beläuft sich im 1. Quartal 2016 auf ca. 25% Unfälle auf EK mit technischer Sicherung und ca. 75 % Unfälle auf EK mit nicht technischer Sicherung.

Die Anzahl der bei Unfällen auf EK getöteten Personen ist gegenüber dem Vergleichszeitraum 1. Quartal 2015 gleichbleibend.

Die Ursachen für Unfälle auf EK liegen zu 98% im Bereich der Straßenverkehrsteilnehmer (Missachtung des Haltgebotes wie Stopptafel und rotes  Licht, Einfahren in bereits schließende Schrankenanlagen, Unterschätzung der Geschwindigkeit sich nähernder Schienenfahrzeuge udgl.) und
zu 2 % im Bereich der Eisenbahnunternehmen (z.B. Störungen, unterlassene Sicherung).

Zusätzlich wurden 20 Vorfälle auf EK ohne Personenschaden und/oder Sachschaden gemeldet (davon 14 Fälle technischer Defekt an technisch gesicherten EK, 4 Fälle durch Unachtsamkeit des Bedieners die EK im geöffneten Zustand angetroffen, 2 Fälle Missachtung schriftlicher Aufträge).

Im 1.Quartal 2016 ereignete sich im Bereich einer Privatbahn ein Beinahe Zusammenprall zwischen einem personenbefördernden Zug und einem LKW auf einer EK mit nicht technischer Sicherung.

Im 1. Quartal 2016 ereigneten sich 2 Suizide auf EK.


Quelle:Bundesanstalt für Verkehr, Sicherheitsuntersuchungsstelle des Bundes

l.g. rellov
Es ist besser, ein Licht zu entzünden, als über die Dunkelheit zu fluchen.