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Thema: EK-Unfall-Thread (15939-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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Re: EK-Unfall-Thread
Antwort #60
Die Möglichkeit, dass ein Fahrer einen Fehler begeht und ein Stoppschild übersieht gibt es bei dir nicht? Dan müsste unsere Rechtsordnung den Begriff der Fahrlässigkeit also eigentlich eh nicht kennen...
Also aus meiner Sicht kann ich mir noch an einer normalen Kreuzung, wo es die Möglichkeiten ,,Vorrang geben", ,,Rechtsregel", ,,Stoppschild" usw. gibt, ein übersehen vorstellen!

Aber an einem Bahnübergang, wo es klar ist, dass entweder eine Lichtzeichenanlage (mit oder ohne Schranken) oder ein Stoppschild steht, kann man es nicht übersehen. Denn hier ist klar, dass man nicht Vorrang haben kann, sondern entweder stehenbleiben muss (Stoppschild) oder darauf achten muss, ob das Licht eh nich rot ist.

Also die Option ,,automatisch" die Straße entlangzufahren, wie auf einer Vorangstraße und dann ,,leider" das Stoppschild zu vergessen, gibt es bei einer EK nicht. Die Schilder/Lichter sind an einer EK auch sehr präsent angebracht.

Und den Begriff der Fahrlässigkeit braucht man gerade beim Ignorieren eines Stoppschildes! Denn jeder, der es absichtlich ignoriert, handelt fahrlässig und gefährdet sich und andere Menschen!

  • Stipe
Re: EK-Unfall-Thread
Antwort #61
Nein, wer es ignoriert handelt vorsätzlich, da er es aktiv nichzt beachtet. Das wäre bedingter Vorsatz. Fahrlässigkeit impliziert, dass man nicht so sorgfältig wie der "Normbürger" handelte, aber sein Handeln nicht gesetzt hätte, wenn man die Folgen gekannt haben würde. (Ich hoffe, ich habe unsere Zeitne jetzt nicht zu sehr verbogen... ;-))

Re: EK-Unfall-Thread
Antwort #62
Zusammenstoß in St. Paul im Lavanttal, immer mit dem Text übersehen, eigentlich die Stop-Tafel missachtet...  :-\

https://kaernten.orf.at/news/stories/2951793/

Re: EK-Unfall-Thread
Antwort #63
Gestern Abend gab es in Seiersberg-Pirka wieder einmal, einen Zusammenstoß PKW gegen Zug, der Autolenker hat wohl das Rotlicht missachtet..

https://www.kleinezeitung.at/steiermark/5574921/Bei-Rotlicht-in-die-Kreuzung_Pkw-von-Zug-erfasst-und-30-Meter

  • LS64
Re: EK-Unfall-Thread
Antwort #64
Sind diese Übergänge bei der GKB so unfassbar schwer zu erkennen? Warum häuft sich das so krass? Wir hatten schon Schulbusse, Linienbusse, diverse PKWs und die Polizei hat es auch nicht geschafft (teilweise bei Dunkelheit das Rotlicht "übersehen"). Gibt es da irgendeine Erklärung zusätzlich zur Nachlässigkeit extrem vieler Leute? Ich meine, man zuckt ja schon mit den Schultern, wenn man das liest - das ist eigentlich extrem tragisch.

EDIT: Wir hatten ja auch schon einen Unfall mit einem Mistkübel.... aber das war nicht am Bahnübergang. :-/

  • PeterWitt
Re: EK-Unfall-Thread
Antwort #65
Und weiter geht das Panoptikum an Blinden, Tauben und Debilen auf unseren Straßen - zum Glück ist nicht viel passiert. Aber mal im Ernst: wie kann so etwas passieren?
Die Stelle ist mehr als gut einsichtig, wie man auf dem Luftbild erkennen kann ist die Straße zudem auffallend markiert, und dann an einem "STOP" einem Desiro etwa bei 2/3 der Wagenlänge (kurz vor der hinteren Türe) gegen die Seite krachen, so dass sich sogar die Gleise verwerfen.... :o
Google Maps
In den Donnerstagnachmittagsstunden wurden die Feuerwehren Buch-Geiseldorf und Hartberg von der Landesleitzentrale "Florian Steiermark" entsprechend dem Alarmplan mit dem Alarmstichwort "T10" zu einem Verkehrsunfall mit vermutlich eingeklemmten Personen auf der L455 beim Bahnübergang nächst dem Gasthaus Falk in Oberbuch gerufen.

Unverzüglich rückte das TLF-A 2000 Buch-Geiseldorf mit einigen Kameraden, die gerade mit Umbauarbeiten im Feuerwehrhaus beschäftigt waren, aus. Beim Eintreffen an der Einsatzörtlichkeit zeigte sich, dass ein aus Richtung St.Magdalena kommender LKW-Lenker aus zunächst unbekannter Ursache mit seinem Schwerfahrzeug einen Triebwagen der ÖBB, der auf der Thermenbahnstrecke in Richtung Friedberg unterwegs war, touchierte. Während der LKW-Lenker unbestimmten Grades verletzt wurde, bleiben der Triebwagenführer und die Fahrgäste beim Unfallvorgang unverletzt.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Buch-Geiseldorf sicherten die Einsatzstelle ab, führten gemeinsam mit den Kameraden der Feuerwehr Hartberg die Evakuierung der Zuginsassen durch und banden ausgeflossene Betriebsmittel mittels Ölbindemittel. Nach der Freigabe durch die Exekutivkräfte und den ÖBB-Einsatzleiter, wurde der LKW mittels Abschleppstange vom TLF-A 2000 geradegestellt, um anschließend von einem privaten Bergeunternehmen mittels Hubbrille abtransportiert zu werden.

Im Anschluss an die Bergungsarbeiten, führten die Kräfte der Feuerwehr Buch-Geiseldorf noch Ölbinde- und Reinigungsarbeiten auf der Fahrbahn durch, um diese für den Verkehr freigeben zu können. Damit die Bahnstrecke für den Zugsverkehr geöffnet werden konnte, musste ein Bautrupp der ÖBB entsprechende Reparaturmaßnahmen am Gleiskörper, der in Folge des Unfalls verzogen war, durchführen.

Nach rund 2,5 Stunden konnten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Buch-Geiseldorf abrücken und die Einsatzbereitschaft wieder herstellen.

Feuerwehrbericht mit Bildern

  • Martin
  • Global Moderator
  • Styria Mobile Team
Re: EK-Unfall-Thread
Antwort #66
Wahnsinn...  :-\
GLG
Martin