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Thema: News von der Industrie (Andritz, Chrysler, Magna, ......) (47538-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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  • Michael
  • Styria Mobile Team
News von der Industrie (Andritz, Chrysler, Magna, ......)
Andritz mit deutlichem Gewinnplus

Der Nettogewinn ist in den ersten neun Monaten um ein Fünftel gestiegen, der Umsatz um 40 Prozent. Die Analysten-Erwartungen wurden erfüllt. Andritz bestätigt die Prognosen 06/07 - der Auftragsstand wurde verdoppelt.


Der börsenotierte steirische Anlagenbauer Andritz hat auch im vergangenen Jahresviertel Umsatz und Gewinne deutlich gesteigert. Die erstmalige Einbeziehung des im April von Siemens erworbenen Kraftwerksturbinen-Erzeuger VA Tech Hydro in die Bilanz hat die Rentabilität im dritten Quartal jedoch erwartungsgemäß belastet. Die EBIT-Marge - der Anteil des Betriebsgewinns am Umsatz - sank im Quartal von 6,5 auf 5,7 Prozent. Die Börsenanalysten hatten mit dieser Entwicklung aber gerechnet. Auch das Management hat seine Prognose für das Gesamtjahr bestätigt.

Zuwächse. Wie Andritz am Dienstag vor Börsebeginn mitteilte, stieg der Umsatz im dritten Quartal um über 72 Prozent von 426,5 auf 735,2 Mio. Euro an. 160,8 Mio. Euro davon stammten von der VA Tech Hydro, die restlichen Zuwächse hat die Industriegruppe aus eigenem organischen Wachstum erzielt. Der Auftragseingang stieg im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um mehr als die Hälfte auf 785,8 Mio. Euro an, wobei auch hier mit 150 Mio. Euro nur etwa die Hälfte der Zuwächse auf die VA Tech Hydro zurückzuführen waren.

Positives Umfeld. Der Auftragsstand per 30.9.2006 verdoppelte sich im Jahresabstand von 1,7 auf 3,56 Mrd. Euro und erreichte damit nach der VA Tech Hydro-Integration ein neues Rekordniveau. Andritz-Chef Wolfgang Leitner sprach von einem "unverändert positiven wirtschaftliche Umfeld für die Abnehmerindustrien".

Zugelegt. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern legte im Quartal von 33,7 auf 52,5 Mio. Euro zu, der Betriebserfolg (EBIT) von 27,6 auf 42,0 Mio. Euro und das Konzernergebnis nach Minderheitsbeteiligungen von 23,9 auf 28,2 Mio. Euro.

Umsatzsteigerung. In den ersten neun Monaten stieg der Umsatz um 41,4 Prozent auf 1,702 Mrd. Euro. Das EBITDA erreichte nach neun Monaten 122,7 Mio. Euro, ein Plus von 36 Prozent. Das EBIT vergrößerte sich in den ersten drei Quartalen um 37 Prozent auf 99,7 Mio. Euro und das Konzernergebnis nach Abzug von Minderheitsanteilen konnte mit 68,2 Mio. Euro um 21,4 Prozent angehoben werden. Im Durchschnitt hatten von der APA befragte heimische Analysten mit einem Umsatz von 1,675 Mrd. Euro, einem EBITDA von 120,4 Mio. Euro, einem EBIT von 98,8 Mio. Euro und einem Nettogewinn von 68,8 Mio. Euro gerechnet.

Ergebnisprognose. Der Andritz-Vorstand bestätigte am Dienstag seine Ergebnisprognose für 2006 und rechnet demnach mit einem Anstieg des Gruppenumsatzes um rund 40 Prozent auf rund 2,5 Mrd. Euro und einer deutlichen Steigerung des Konzernergebnisses. 2007 soll der Gruppenumsatz dann auf nahezu 3 Mrd. Euro ansteigen und auch das Konzernergebnis weiter erhöht werden. 

Quelle: www.kleine.at
  • Zuletzt geändert: Juni 04, 2008, 14:55:02 von Grazer111
LG Michael, vormals PM  |  Styria-Mobile

  • Michael
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Einmillionster Chrysler lief in Graz vom Band
Antwort #1
Die Chrysler Group feiert dieser Tage die Produktion von einer Million Chrysler- und Jeep-Fahrzeugen und damit einen nie dagewesenen Verkaufserfolg außerhalb Nordamerikas.


Fast auf den Tag genau 15 Jahre nachdem der erste Chrysler Voyager im Jahr 1991 in Graz vom Band rollte, feierte die Chrysler Group dieser Tage die Produktion von einer Million Chrysler- und Jeep-Fahrzeugen "made in Austria". Das Jubiläums-Fahrzeug war ein Jeep Grand Cherokee, das zur Zeit meistverkaufte Modell der Chrysler Group außerhalb Nordamerikas sei, hieß es von Seiten des Autokonzerns.

Meilenstein. "Das ist ein entscheidender Meilenstein für die Chrysler Group. Wir erfahren derzeit einen noch nie da gewesenen Verkaufserfolg außerhalb von Nordamerika mit Zuwächsen während 17 Monaten in Folge. Die Produktion in Graz ist dabei eine Schlüsselkomponente," teilte Thomas Hausch, Executive Director of International Sales and Marketing, am Freitag in einer Aussendung mit.

Produktionsbeginn 1990. Die Fahrzeugproduktion in der steirischen Landeshauptstadt begann im Jahr 1990 mit der Gründung der Firma Eurostar, einem Joint Venture von Chrysler und Steyr-Daimler-Puch Fahrzeugtechnik, jetzt Magna Steyr Fahrzeugtechnik (MSF). Eurostar produzierte drei Generationen des Chrysler Voyager und für kurze Zeit auch den Chrysler PT Cruiser, bevor das Unternehmen im Jahr 2002 an Magna Steyr verkauft wurde.

Grand Cherokee. 1994 begann die Produktion des Jeep Grand Cherokee als Auftragsfertigung für Chrysler bei Steyr-Daimler-Puch. Mittlerweile wird bereits die dritte Generation des Grand Cherokee in Graz gebaut. Heute fertigt Magna-Steyr sechs Fahrzeugtypen der Chrysler Group für fast alle Märkte, in denen die Chrysler Group außerhalb Nordamerikas vertreten ist. Außerdem werden in Graz auch die Hochleistungsmodelle Chrysler 300C SRT8 und Jeep Grand Cherokee SRT8 gefertigt. 

Quelle: www.kleine.at
LG Michael, vormals PM  |  Styria-Mobile

  • Michael
  • Styria Mobile Team
Magna verliert mit Mercedes 500 Jobs
Antwort #2
Der Auftrag für die Allrad-Ausführungen der E-Klasse wird nicht mehr weiter verlängert. Mercedes produziert die Autos künftig selbst. Magna ist ein Opfer der geringen Auslastung in den Stammwerken der Autohersteller.


Die Kostenrechner in der Autoindustrie schieben Sonderschichten ein. Der Verkauf von Neuwagen stagniert, nicht erst seit heuer. Die Folge ist, dass die Produktionsbänder in den Werken in Europa und Nordamerika nicht mehr voll ausgelastet sind. Produktionen, die bisher an Partner extern vergeben wurden, werden zunehmend heim geholt. Der nächste Schritt ist, dass diesen Partnern Aufträge abhanden kommen. Das zieht Kündigungen nach sich. Wie jetzt bei Magna Steyr in Graz, wo 500 der rund 1700 Leiharbeiter abgebaut werden.

Fertigung läuft aus. Mercedes lässt die Fertigung für die E-Klasse 4matic auslaufen. Künftig werden diese Modelle im Stammwerk Sindelfingen bei Stuttgart hergestellt. Mercedes sichert damit die eigene Auslastung und eigene Arbeitsplätze ab. Ähnlich reagiert hatte Chrysler 2002, als der in Graz gebaute PT Cruiser abgezogen, die Produktion nach Nordamerika verlagert wurde. Das waren damals auch rund 20.000 Stück im Jahr. Mit Problemen zu kämpfen haben auch andere Große in Europa und den USA wie VW, Ford oder der (noch) weltgrößte Autohersteller General Motors (u. a. mit der Marke Opel). Die Zulassungszahlen in Europa und den USA sind zum Teil stark gesunken. Die internationale Autoindustrie könnte für beste Nachfragezeiten 65 Millionen Autos erzeugen, der Bedarf liegt derzeit jedoch nur bei 53 Millionen. Die Überkapazität macht rund 20 Prozent aus.


Käufer lassen sich Zeit. Daran wird sich so bald auch nichts ändern. In Österreich wurden 2005 rund 307.000 Pkw und Kombis abgesetzt, ein Rückgang um 1,1 Prozent. In Deutschland gingen die Verkaufszahlen um fast acht Prozent zurück, im übrigen Westeuropa um bis zu elf Prozent. Ganz anders zeigt sich die Lage in Asien. Die Hersteller, wie Toyota, beim Sprung zur weltweiten Nr. 1 General Motors auf den Fersen, legen kontinuierlich zu. In China, in Indien und in Russland, den größten Ländern auf dem Kontinent, boomt der Absatz. Die Chinesen starten einen Großangriff. Innerhalb der nächsten zehn Jahre soll der Weltmarktanteil ihrer Autoindustrie verzehnfacht werden, das ergebe rund sieben Prozent. Irgendwem werden diese Anteile abgenommen, am ehesten den Europäern und den Amerikanern. Der südamerikanische Markt wird von der Produktion aus eigenen Werken, in denen internationale Konzerne hinterm Lenkrad sitzen, dominiert.


Niedrige Löhne. Die Autoindustrie sucht fieberhaft nach Auswegen und probiert es mit Kooperationen, wie Nissan und Renault, die sich mit General Motors verbinden möchten. Vielfach werden Modelle gemeinsam entwickelt, was die Kosten senken hilft. Beispiele dafür sind der Citroen C1/Peugeot 107/Toyota Aygo auf gleicher Basis oder Fiat Punto/Opel Corsa oder Fiat Sedici/Suzuki SX4. Der Verkaufspreis spielt eine wichtige Rolle. Die Autoindustrie versucht, den Druck abzufangen, siedelt immer häufiger Werke in Ländern mit einem niedrigen Lohnniveau an. In Europa führend ist derzeit die Slowakei, in den letzten Jahren wurden neue Werke aus dem Boden gestampft. Gemessen an der Bevölkerungszahl werden in der Slowakei weltweit bereits die meisten Autos pro Kopf hergestellt. Kein Wunder, Fließbandarbeiter verdienen da 300 bis 500 Euro im Monat, im Westen der EU müssen die Konzerne ihren Arbeitern etwa das Zehnfache zahlen. In den nächsten Jahren, heißt es in den Autokonzernen, werden weitere Produktionen in den Osten ausgelagert.

HELLFRIED SEMLER




240.000 Fahrzeuge sind in Graz neuer Produktionsrekord

So viele Autos wie heuer wurden bei Magna Steyr noch nie erzeugt. Mit mehr als 240.000 Stück liegt die Kapazität knapp am Plafond, 250.000 sind die oberste Grenze. Ein weiterer Produktionsausbau sei nicht mehr möglich, erklärte schon vor einiger Zeit Siegfried Wolf, Vice-President bei Magna International. In den nächsten Jahren wird die absolute Obergrenze nicht erreicht werden.

Guter Kunde. Für den Autocluster Steiermark (ACStyria) ist Magna ein guter Kunde. Genaue Zahlen werden nicht genannt, Cluster-Geschäftsführer Uwe Galler erklärt, dass rund zehn Prozent der Produktion des ACStyria in Österreich abgesetzt werden, mehrheitlich bei Magna. Dem Cluster gehören 180 Mitglieder, die 30.000 Mitarbeiter beschäftigen, an. Der Jahresumsatz lag zuletzt bei knapp 9,5 Milliarden Euro.

Rückblick. Magna Steyr baut seit 1991 Autos in Graz. Von der Mercedes-E-Klasse 4matic wurden seit 1996 fast 191.000 Stück gefertigt. Den Löwenanteil der Auslastung stellt aber BMW mit dem X3, von dem jährlich fast 110.000 Einheiten erzeugt werden. Vom Saab 9.3 Cabrio und der E-Klasse folgen rund 20.000 Wagen pro Jahr, vom Geländewagen Mercedes G an die 5000. Chrysler gibt für Voyager, Limousine und Kombi vom Typ 300C, den Jeep-Modellen Grand Cherokee und Commander keine Zahlen bekannt.

HELLFRIED SEMLER


Quelle: www.kleine.at


War ja nur eine Frage der Zeit.  :-\
Ob der Rekord nächstes noch Jahr überboten wird ???
LG Michael, vormals PM  |  Styria-Mobile

  • GuiAra
Re: Magna verliert mit Mercedes 500 Jobs
Antwort #3
Das die Produktion ausgelagert wird wurde schon voriges Jahr beschlossen, daher wundert mich dieser Aufschei gewaltig. Dachte man das die Jobs trotzdem bleiben.
Ausserdem sind dies Zeitarbeiter, die wie der Name auch sagt auf Zeit eingestellt waren.
manchmal wundere ich mich schon.

  • Michael
  • Styria Mobile Team
Re: Magna verliert mit Mercedes 500 Jobs
Antwort #4
Vor allem wenn dann wieder eine Erfolgsmeldung über Riesen-Auftrag kommt - Dann heisst es wieder:
500 Neue Arbeitsplätze - was aber heisst, dass 500 gesichert sind. ;)
LG Michael, vormals PM  |  Styria-Mobile

  • GuiAra
Re: Magna verliert mit Mercedes 500 Jobs
Antwort #5
glaub nicht das da noch mal was kommt.
Schliesslich wird immer mehr ausgelagert. und die Slowakei ist auch nicht unbedingt weitentfernt. Wird also wenn weniger.

  • Michael
  • Styria Mobile Team
Re: Magna verliert mit Mercedes 500 Jobs
Antwort #6
Ja wahrscheinlich - Die goldenen Zeiten sind wohl vorbei .  :-\ :'(
LG Michael, vormals PM  |  Styria-Mobile

  • GuiAra
Re: Magna verliert mit Mercedes 500 Jobs
Antwort #7
leider ja. Aber man kann ja hoffen. Wir können ja als zwischenstation der Ausslagerungen von Westen nach Osten dienen. ;D

  • Michael
  • Styria Mobile Team
BMW fährt auch in Zukunft auf Graz ab
Antwort #8
Ja, so schnell gehts.
Gesicherte Arbeitsplätze.  :D


BMW fährt auch in Zukunft auf Graz ab
Es ist so gut wie fix: BMW bleibt in Graz. Zwar wandert der X3 2010 in die USA ab, doch ist mit dem neuen X1 ein Riesen-Auftrag im Anflug.


Der BMW X3 wurde in Graz entwickelt   Foto: APA
Magna verliert mit Mercedes hunderte Jobs - dafür gibt es bei BMW eine Entwarnung. Zwar ist entschieden, dass die Grazer nicht mehr das Nachfolgemodell des X3 montieren werden, doch wie man aus München hört, ist es im Gegenzug so gut wie sicher, dass der bayerische Hersteller auch über das Jahr 2010 hinaus Fahrzeuge bei Magna montieren lassen wird. Und zwar auf ähnlich hohem Stückzahlen-Niveau wie vom X3.

Top-Auftrag. Magna Europa-Chef Siegfried Wolf scheint erneut einen Top-Auftrag der Bayern an Land gezogen zu haben. Könnte das neue Modell X1 doch knapp die halbe Kapazität von Graz auslasten, weil BMW vom kleinen Crossover ein Produktionsvolumen von 120.000 Autos pro Jahr anpeilt.

Baby-SUV. Mit dem auf Europa zugeschnittenen 4,3 Meter kurzen Baby-SUV, der viel Platz mit einer hohen Sitzposition und Allradantrieb kombiniert, will sich BMW einen Logenplatz in der neuen lukrativen Nische der dynamischen Sport Utility Vehicles (SUV) sichern, die auch Audi (Q1), Volvo (XC 30) und Landrover besetzen wollen. Die Produktion des X1, der auch in Graz entwickelt werden soll, dürfte 2010 starten. Zu diesem Zeitpunkt wird das Nachfolgemodell des X3 im US-Montagewerk Spartanburg anlaufen.

"Kein Kommentar". Bei Magna gibt man sich freilich noch zugeknöpft: "Kein Kommentar", heißt es von Siegfried Wolf, der für die BMW Group ab 2009 auch in China tätig sein wird und für den Joint-Venture-Partner Brilliance am X3 arbeitet.

Voyager. Sorgen muss man sich bei Magna nur um den Voyager machen, der 2007 ausläuft: Die Amerikaner wollen die Neuauflage, die im Jänner in Detroit gezeigt wird, nicht mehr in Europa bauen. Dagegen sind die Auftragsbücher in der Entwicklung voll. Für Peugeot wird ein Allrad entwickelt (308), für Audi das neue Cabrio A5, das man auch gerne montieren würde. Sofern nicht wieder der angeschlagene deutsche Fahrzeugbauer Karmann den Zuschlag erhält.

Postenbesetzung. Auch personell tut sich was: So soll Herbert Demel im nächsten Jahr nicht nur wieder Boss von Magna Steyr werden, sondern auch zum Entwicklungschef weltweit aufsteigen.

GERHARD NÖHRER

Quelle: www.kleine.at
LG Michael, vormals PM  |  Styria-Mobile

  • Michael
  • Styria Mobile Team
Voyager-Produktion aus Graz abgezogen
Antwort #9
Der Klassiker läuft aus: Nächste Woche feiert in Detroit der neue Voyager Weltpremiere. Die schlechte Nachricht dabei: Er soll nicht mehr in Graz gebaut werden.


Er legte den Grundstein für das "Detroit der Alpen" und war zumindest ein Jahrzehnt lang das Rückgrat des Automobilstandortes Graz. Jetzt aber scheint der Chrysler Voyager bei Magna Steyr die schwarze Flagge zu bekommen. Wie man aus Detroit hört, wollen die Amerikaner den Nachfolger des aktuellen Vans in Zukunft nur noch in den USA fertigen lassen. Die Produktion in Graz soll Ende nächsten Jahres, wenn der Modellwechsel erfolgt, eingestellt werden.

Entscheidung. Hintergrund für die Entscheidung, den Voyager nicht mehr in Graz herstellen zu lassen, sind in erster Linie die rückläufigen Verkaufszahlen in Europa. Kompakte Vans und der Trend zu Crossover-Modellen hatten das Anfang der 90-er Jahre boomende Minivan-Segment zuletzt schwer schrumpfen lassen.

Start. Chrysler war mit der Montage des Voyagers vor 15 Jahren nach Graz gegangen. Seit Produktionsbeginn 1991 - noch als Eurostar-Joint-Venture mit Steyr - bis heute liefen in der steirischen Landeshauptstadt knapp 600.000 Voyager vom Band. In den besten Jahren wurden weit über 50.000 Stück montiert. Im nächsten Jahr sollen es keine 20.000 sein.

Krise. Die aktuelle Krise beim drittgrößten amerikanischen Hersteller wird bei Magna mit großer Sorge beobachtet. Chrysler hatte im dritten Quartal einen Verlust von knapp 1,2 Milliarden Euro eingefahren. Der Absatz war bis Ende November um acht Prozent auf 1,952 Millionen Autos gefallen. Zudem stehen 500.000 Fahrzeuge auf Halde. Chrysler-Chef Tom LaSorde will bis Mitte Februar einen Sanierungsplan vorlegen. Dabei sollen Jobs gestrichen und zwei Werke in den USA geschlossen werden.

Produktion. Magna Steyr produziert für Chrysler neben dem Voyager den Jeep Commander, den Grand Cherokee und den 300C als Limousine und Kombi.

GERHARD NÖHRER

Quelle: www.kleine.at


Also ich glaube nicht, dass man sich jetzt schon ernsthaft Sorgen machen muss. Die Produktion wird ja erst Ende nächstes Jahres eingestellt
und bis dahin kann man sich ja neue Partner on Board holen.
LG Michael, vormals PM  |  Styria-Mobile

  • Michael
  • Styria Mobile Team
Russen haben ein Auge auf Magna
Antwort #10
Ein heißes Gerücht bringt die Autobranche auf Touren. Russische Investoren planen angeblich den Einstieg bei Magna. Stärkstes Indiz: der Besuch von Staatspräsident Wladimir Putin, der Ende Mai nach Graz kommen und das Magna-Werk besuchen will.


Die Krise um den taumelnden amerikanischen Hersteller Chrysler hält derzeit die Automobilbranche in Atem. Für fette Schlagzeilen könnte demnächst aber auch Magna sorgen. Nicht nur deswegen, weil der kanadische Autoteile-Gigant offensichtlich Interesse an Teilen von Chrysler hat. Vielmehr gibt es Hinweise, dass ein russischer Investor Appetit auf den börsennotierten Stronach-Konzern habe und den Einstieg über den Erwerb eines größeren Aktienpaketes plane.


Hintergrund könnte das massive und seriöse Bestreben der Russen sein, aus den Fragmenten der maroden russischen Marken eine neue, kraftvolle Automobilindustrie aufzubauen, die auch den internationalen Vergleich nicht zu scheuen braucht. Ein Ziel, das von Staatspräsident Wladimir Putin forciert und mit fünf Milliarden US-Dollar unterstützt wird. Dass die Russen dafür westliche Technologie und einen starken Partner nötig haben, liegt auf der Hand. Und dass dies Magna sein könnte, im besonderen das Filet-Stück Magna-Steyr mit dem Know-how für Fahrzeug-Gesamtentwicklung und Fertigung, ebenso.


Pole-Position. Tatsächlich sitzt Magna bei den Russen seit einigen Monaten in der Pole-Position. CEO Siegfried Wolf hat im vergangenen Dezember mit dem russischen Kooperationspartner AvtoVAZ ein Abkommen über den Bau einer Autofabrik in Togliatti in Südrussland unterzeichnet, wo ab 2010 rund 500.000 Fahrzeuge pro Jahr hergestellt werden sollen. Zudem ist Magna im Rahmen eines Joint Ventures dabei, ein Kompaktauto für den boomenden russischen Markt in verschiedenen Varianten zu entwickeln.

GERHARD NÖHRER

Quelle: www.kleine.at
LG Michael, vormals PM  |  Styria-Mobile

  • GuiAra
Re: Russen haben ein Auge auf Magna
Antwort #11
Ach jetzt wird der Russische Staat schon zum Unternehmer! Eigentlich auch nichts neues, aber kann mir nicht vorstellen dass es wirklichkeit wird oder??
Die Russen können sich selbst ein Werk bauen, was fangen sie dann mit dem an??Sind ja nicht mehr in der nachkriegszeit das sie es einnehmen/kaufen und dann stück für stück nach Russland verfrachten. ;D

  • Michael
  • Styria Mobile Team
Re: Russen haben ein Auge auf Magna
Antwort #12
Ich bin dafür, dass sie einsteigen - Aber nur, wenn die Jobs halt auch bleiben.

Was heißt das für den Flughafen - Mehr GA Flüge von/nach Russland.  :D
LG Michael, vormals PM  |  Styria-Mobile

  • GuiAra
Re: Russen haben ein Auge auf Magna
Antwort #13

Zitat

Ich bin dafür, dass sie einsteigen - Aber nur, wenn die Jobs halt auch bleiben.

Nun ob ich dafür bin oder nicht wird die nicht sonderlich interessieren. Deine Meinung wird hier auch nicht gewichtet. ;D Letzten endes entscheidet nur das Geld. ;)
Klar bin ich dafür das die Jobs bestehen bleiben, jedoch hat man schon oft genug von Jobgarantien gehört, welche früher oder später hinfällig waren.
Vorallem in der Automobilindustrie ist eine Abwanderung von den "klassischen" Standorten zu beobachten.
Vorallem in Amerika wo ganze Fabriken geschlossen werden und nach Mexiko wandern. Die Städte leiden auch darunter (Flint in Michigan usw.)
Aber auch in Europa ist ein solcher trend mittlerweile zu bemerken. vorallem seit der ehemalige Ostblock zu EU gehört wandern Automobil dorthin.
Schau mal was in letzter Zeit in der Slowakei und tschechien angesiedelt wurde.
Der nächste Schritt wäre dann natürlich Russland und Ukraine.

Daher denke ich wird wenn die "russikis" sich beteiligen sicherlich ein Teil von irgendeiner Produktion nach Russland wandern.Schliesslich zählt schon lange nur mehr der Gewinn von Unternehmen und der lässt sich in Russland sicherlich erhöhen. ;D
  • Zuletzt geändert: März 06, 2007, 23:55:52 von GuiAra

  • Michael
  • Styria Mobile Team
Re: Russen haben ein Auge auf Magna
Antwort #14
Zitat
Klar bin ich dafür das die Jobs bestehen bleiben, jedoch hat man schon oft genug von Jobgarantien gehört, welche früher oder später hinfällig waren.


Ja, so sind die Chef´s der großen Firmen - wollen alle mehr Geld, damit sie in der Karibik relaxen können.

Ich hasse solche Menschen.
LG Michael, vormals PM  |  Styria-Mobile