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Thema: IC-Halte sind in Gefahr (7944-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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Re: IC-Halte sind in Gefahr
Antwort #15

Naja dann ist ned recht viel schneller


Es ist überhaupt nicht schneller!

HEUTE:     G - Ibk     kürzeste Fahrzeit = 5:51 Std
                               längste Fahrzeit = 6:00 Std

Demnächst:             kürzeste Fahrzeit = 6:25 Std

Von mir aus sollen es auch ~ 6:20 Std (ohne Kurswagenabgabe bzw. - aufnahme) sein.
Also würde dem Fahrgast künftig eine Fahrkarte verkauft, die - zum selben Preis - mit einer ~ 30 min. längeren Fahrtzeit belohnt wird.

Welch großartiger Fortschritt! (?)
Nerven sparen - Bahn fahren.

LG, E.
  • Zuletzt geändert: Februar 11, 2008, 22:27:49 von Empedokles
Der Empedokles (ital. Empedocle) ist ein Unterwasservulkan in der Straße von Sizilien. Die höchste Erhebung liegt rund 7 bis 8 Meter unter der Meeresoberfläche. Ein starker Ausbruch des Empedokles könnte einen Tsunami auslösen.

Re: IC-Halte sind in Gefahr
Antwort #16
Also, dass IC Züge von Graz via Traun nach Westösterreich geführt werden, ist mir neu.

Grundsätzlich ist im Plan 9-12 vorgesehen, dass es zweistündige IC-Verbindungen nach Salzburg gibt, wo man dort dann in Richtung Innsbruck und Vorarlberg umsteigen kann. Kommt wohl aber erst frühestens im Fahrplan 2010 (Dez. 09).

Zwischen Linz und Graz wird es wohl weiterhin die beiden IC-Verbindungen (Früh und Abend) geben. Angeblich soll der Mittags-EC (Joze Pleznik) entfallen.

Was Politiker für einen blödsinn quatschen können ...

Wolfgang
"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
(Carlo Schmid, SPD, 1948)

Re: IC-Halte sind in Gefahr
Antwort #17

Was Politiker für einen blödsinn quatschen können ...


... Ja, genau!
Aber eigentlich hätte ICH auch vorher nachschauen können!

Hier: http://www.meinews.net/fahrplan-t121854.html

LG, E.
Der Empedokles (ital. Empedocle) ist ein Unterwasservulkan in der Straße von Sizilien. Die höchste Erhebung liegt rund 7 bis 8 Meter unter der Meeresoberfläche. Ein starker Ausbruch des Empedokles könnte einen Tsunami auslösen.

  • kayjay
Re: IC-Halte sind in Gefahr
Antwort #18
bringt aber auch keine verkührzung der fahrzeit, oder?
und wenn  man dann iin die  vollen Wien-Bregenzzüg umsteigen muss, hat man Stehpartie von Salzburg bis Innsbruck.

Re: IC-Halte sind in Gefahr
Antwort #19

bringt aber auch keine verkührzung der fahrzeit, oder?


Es sieht schon so aus, dass die Fahrzeiten nach Salzburg zügiger werden (Entfall der Halte in Trieben und Rottenmann). Außerdem würde man (ab 2010) in Salzburg dann direkten Anschluss auf die neuen Railjets der ÖBB haben (wie gesagt, alles hws. ab Fahrplan 2010).

Zitat

und wenn  man dann iin die  vollen Wien-Bregenzzüg umsteigen muss, hat man Stehpartie von Salzburg bis Innsbruck.


Sofern es die dann überhaupt noch gibt ...

Wolfgang
"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
(Carlo Schmid, SPD, 1948)

Re: IC-Halte sind in Gefahr
Antwort #20
Aus der aktuellen Kleinen - zum neuen Fahrplan (hab ein paar Highlights hervorgehoben)

Sehr schön, wenn Trieben und Rottenmann reduziert/aufgelassen werden - teilweise gibt es in Rottenmann ja nichtmal 5 ein/aussteigende Fahrgäste.


ÖBB bringt Fernverkehr im Süden auf "Niveau wie noch nie"

Mit Fahrplanwechsel im Dezember wird der Fernverkehr in der Steiermark ein Niveau erreichen, "wie wir es noch nie hatten", kündigte der Leiter Fernverkehr beim ÖBB-Personenverkehr, Erich Forster, am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Graz an. Vor allem stündliche Direktverbindungen Graz - Wien, neue Tagesrandverbindungen sowie schnellere Anbindungen des Oberen Murtals und des Ennstals sollen unterstreichen, dass die ÖBB sich jetzt intensiv um die Südbahn kümmern.

Zugewinne auf Süd-Achse. In den ersten vier Monaten seien beim Fernverkehr auf der Süd-Achse Zugewinne um zehn Prozent zu verzeichnen gewesen, so Forster, weshalb man hier auch ins Angebot investiere: Optimiert wird die Verbindung Wien - Graz, bisher alle zwei Stunden direkt (und stündlich mit Umsteigen in Bruck/Mur), künftig stündlich direkt und mit neuen Tagesrandverbindungen (4.10 Uhr ex Graz, 21.56 Uhr ex Wien Süd). Alle zwei Stunden wird der Intercity bis Marburg/ Laibach durchgebunden. Neu aufgenommen als IC-Halt wird Kapfenberg.

Verbindungen erweitert. Das Angebot nach Salzburg wird um zehn Minuten schneller und um eine auf fünf direkte Verbindungen erweitert, zwei neue Angebote über Salzburg bringen direkten Anschluss nach Deutschland (Frankfurt/M., Saarbrücken). Von jeweils drei auf zwei Verbindungen reduziert werden hingegen die direkten Verbindungen nach Linz und Innsbruck.

Neuerungen. Neben Bruck/Mur wird Leoben als zweiter obersteirischer Knoten ausgebaut. In Verbindung mit der dem Zweistunden-Takt Wien - Villach und der Auflassung des IC-Halts Zeltweg wird Judenburg von Wien aus um 15 Minuten schneller erreichbar sein. Ähnliches gilt für die Destination Ennstal (IC-Halte Trieben und Rottenmann werden aufgelassen bzw. reduziert), so dass Schladming von der Bundeshauptstadt aus um 25 Minuten schneller erreichbar sein wird (dzt. 4 h 11 min.). "Von den Neuerungen profitieren 95 Prozent der steirischen Bevölkerung", begründete Forster die Neuorganisation, die in kleinen Segmenten auch Verschlechterungen bedeuteten.

"Railjet" auf der Westbahn. Beim erforderlichen zusätzlichen rollenden Material werde man durch Optimierungen mit dem Bestand das Auslangen finden, die deutschen Verbindungen würden von der DB ausgerüstet, durch den Einsatz des Hochgeschwindigkeitszugs "Railjet" auf der Westbahn ab 2009 würden zudem IC-Garnituren für die Südbahn frei. Auf der Südbahn wird der "Railjet" erst 2011 fahren.

Zuzwächse im Nord-Süd-Korridor. Zufrieden mit dem Anlaufen der S-Bahn im Großraum Graz seit Dezember 2007 und des Obersteirer-Takts seit 2006 zeigte sich Regionalmanager Franz Suppan. Im Nord-Süd-Korridor habe man beträchtliche Zuwächse, weshalb nun auch das Angebot zwischen Graz und Bruck/M. weiter ausgebaut werde. Auch zwischen Spielfeld und Bad Radkersburg sowie auf der steirischen Ostbahn (Stundentakt bis 24.00 Uhr) fahren ab Dezember mehr Züge.

Re: IC-Halte sind in Gefahr
Antwort #21

ÖBB bringt Fernverkehr im Süden auf "Niveau wie noch nie"

:o Jetzt wo der Huber weg ist, trauen sie sich auf einmal, oder wie? Aber wirklich sehr lobenswert!
Wobei: "wie noch nie"? Gab es wirklich noch nie so ein dichtes Angebot? Angeblich wurde ja in den vergangenen Jahrzehnten einiges reduziert.

MfG, Christian

  • Michael
  • Styria Mobile Team
Re: IC-Halte sind in Gefahr
Antwort #22
Sehr erfreulich und das unter der Führung von Peter Klugar. Als Steirer weiss er wohl, was uns fehlt. Natürlich darf man die anderen Länder zwar nicht vergessen, aber es ist tatsächlich mal an der Zeit, die Südbahn auf Vordermann zu bringen und den internationalen Verkehr von und nach Graz zu forcieren.


Michael
LG Michael, vormals PM  |  Styria-Mobile

Re: IC-Halte sind in Gefahr
Antwort #23

Sehr erfreulich und das unter der Führung von Peter Klugar. Als Steirer weiss er wohl, was uns fehlt. Natürlich darf man die anderen Länder zwar nicht vergessen, aber es ist tatsächlich mal an der Zeit, die Südbahn auf Vordermann zu bringen und den internationalen Verkehr von und nach Graz zu forcieren.


Der hatte doch mit dem Projekt bis dato nix zu tun. Der Plan 9-12 wird doch schon jahrelange vorbereitet (und diskutiert).

W.
"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
(Carlo Schmid, SPD, 1948)