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Thema: Mobilitätsstudie Greenpeace (4316-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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Mobilitätsstudie Greenpeace
Da das Thema nicht nur ÖPNV sondern auch andere Bereiche anspricht, bin ich mir bei der Einordnung etwas unsicher, bitte bei Bedarf verschieben.

Das Ergebnis der Studie kurz und knapp: Graz hat faktisch in allen Bereichen Aufholbedarf und ist gesamt gesehen das Schlusslicht - traurig aber wahr.

Eine kurze Zusammenfassung der "Highlights" liefern die Artikel hier und hier.

Die gesamte Studie mit allen Details gibt es hier.


  • Torx
Re: Mobilitätsstudie Greenpeace
Antwort #1
Die Studie bringt einen wichtigen Punkt auf: Mit Verleihsystemen sieht es in Graz traurig aus.

Sowohl beim Fahradverleih (hier gibt es ja in Wien brauchbares) als auch Car-Sharing (mit stationärem System wertlos) gibt es in Graz nichts nennenswertes. Und was ist eigentlich mit der Fahrrad-Bim passiert? Vor Jahren waren einmal zwei Straßenbahnen unterwegs wo man das Rad mitnehmen konnte. Und das war's dann auch schon.

Sicher wird man mit den Maßnahmen alleine das Stadtklima nicht retten. Aber es sagt einiges aus, dass es das bei uns alles nicht gibt. Ist ja nicht so dass es das in anderen Städten vergleichbarer Größe nicht gäbe.

  • Martin
  • Global Moderator
  • Styria Mobile Team
Re: Mobilitätsstudie Greenpeace
Antwort #2
Zu diesem Thema haben wir auch folgende Medieninfo von Elke Kahr bekommen:



Kahr: Mobilitätsranking unterstreicht Wichtigkeit des ÖV-Ausbaus


,,Dass Graz beim Mobilitätsranking von Greenpeace Schlusslicht ist, ist wohl Ergebnis von jahrzehntelangen Versäumnissen, was Maßnahmen gegen Feinstaub und für ein besseres ÖV-Angebot betrifft", erklärte Stadträtin Elke Kahr am Montag. In den wenigen Wochen, in denen sie das Verkehrsressort überhat, sei es natürlich illusorisch, hier Verbesserungen zu erreichen. ,,Wir haben vielmehr im jetzt verhandelten Budget die Nagelprobe, was der schwarz-blauen Koalition das Bekenntnis zum ÖV-Ausbau wert ist. Und die Verhandlungen lassen nichts Gutes erahnen."
Kahr stellt allerdings auch die Messgrößen, die zu dem Greenpeace-Ranking geführt haben, in Frage: ,,Graz wird z.B. im Radverkehr weit hinter Wien gereiht, obwohl der Radverkehrsanteil doppelt so hoch ist."

Dass in Sachen Luftqualität Handlungsbedarf besteht, sei unbestritten, so die Stadträtin. Gegenwärtig prüfe eine Arbeitsgruppe von Land und Stadt Maßnahmen wie z.B. einen Autofreien Tag, die 2018/19 umgesetzt werden sollen.


GLG
Martin