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Thema: Verlängerung der Josef-Huber-Gasse nach Westen (Bahnunterführung) (11955-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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Re: Verlängerung der Josef-Huber-Gasse nach Westen (Bahnunterführung)
Antwort #45
Die Verlängerung ist mMn eh schon überfällig gewesen - gleichzeitig sollte aber zumindest eine Vorbereitung für die Strassenbahn miteingeplant werden

Die Unterführung liegt nur halt leider auf keiner logischen Straßenbahn-Route. Es wäre doch recht unsinnig mit hochrangigen Stadt-ÖV genau *zwischen* den benachbarten S-Bahn-Stationen durch zu fahren.
Eine Buslinie könnt ich mir aber durchaus vorstellen (z.B. eine neue, die dann via Wetzelsdorferstraße - Gaswerkstraße weiter fährt und dort das letzte Stück vom 33er übernimmt/verstärkt). Wenn man die Unterführung schon unbedingt bauen will...

  • Bim
Re: Verlängerung der Josef-Huber-Gasse nach Westen (Bahnunterführung)
Antwort #46
Die Verlängerung ist mMn eh schon überfällig gewesen - gleichzeitig sollte aber zumindest eine Vorbereitung für die Strassenbahn miteingeplant werden

Die Unterführung liegt nur halt leider auf keiner logischen Straßenbahn-Route. Es wäre doch recht unsinnig mit hochrangigen Stadt-ÖV genau *zwischen* den benachbarten S-Bahn-Stationen durch zu fahren.
Eine Buslinie könnt ich mir aber durchaus vorstellen (z.B. eine neue, die dann via Wetzelsdorferstraße - Gaswerkstraße weiter fährt und dort das letzte Stück vom 33er übernimmt/verstärkt). Wenn man die Unterführung schon unbedingt bauen will...

Warum nicht als zusätzliche Straßenbahnverbindung?

Re: Verlängerung der Josef-Huber-Gasse nach Westen (Bahnunterführung)
Antwort #47
Die Verlängerung ist mMn eh schon überfällig gewesen - gleichzeitig sollte aber zumindest eine Vorbereitung für die Strassenbahn miteingeplant werden

Die Unterführung liegt nur halt leider auf keiner logischen Straßenbahn-Route. Es wäre doch recht unsinnig mit hochrangigen Stadt-ÖV genau *zwischen* den benachbarten S-Bahn-Stationen durch zu fahren.
Eine Buslinie könnt ich mir aber durchaus vorstellen (z.B. eine neue, die dann via Wetzelsdorferstraße - Gaswerkstraße weiter fährt und dort das letzte Stück vom 33er übernimmt/verstärkt). Wenn man die Unterführung schon unbedingt bauen will...

Warum nicht als zusätzliche Straßenbahnverbindung?

Ich hab ja schon geschrieben warum :-)

Wenn in Graz so viel Geld und politischer Wille vorhanden wäre, dass das eine *zusätzliche* Strecke (zu Annenstraße und Don Bosco) wäre, gerne. In der Realität wird aber (bestenfalls) entweder Don Bosco *oder* Josef-Huber-Gasse gebaut. Und dann wäre letztere halt vergleichsweise suboptimal.

  • Andreas
  • Moderator
Re: Verlängerung der Josef-Huber-Gasse nach Westen (Bahnunterführung)
Antwort #48
mfG
Andreas

Re: Verlängerung der Josef-Huber-Gasse nach Westen (Bahnunterführung)
Antwort #49
Weitere Informationen
1.)
Auf der "Umwelt-Steiermark-Seite" (Link: hier klicken) gibt es weitere Details zur geplanten Unterführung Josef Huber Gasse bzw. dessen "UVP - Genehmigungsverfahrenntrag":
Vermutlich werden diese PDFs nicht mehr lange online sein (daher schnell downloaden wer will).

2.) Annenpost: "Straßenausbau statt Straßenbahn"
Eine erste Plandarstellung ist unter anderem hier zu finden: http://www.annenpost.at/2017/12/18/josef-huber-gasse-unterfuehrung/

Re: Verlängerung der Josef-Huber-Gasse nach Westen (Bahnunterführung)
Antwort #50
Ein aktueller Bericht zur Luftsituation in der Josef-Huber-Gasse: https://www.grazer.at/de/cbNlOUFJ/aktuelle-messungen-grazer-josef-huber-gasse-im/?page=1

W.
"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
(Carlo Schmid, SPD, 1948)

  • PeterWitt
Re: Verlängerung der Josef-Huber-Gasse nach Westen (Bahnunterführung)
Antwort #51
 
Ein aktueller Bericht zur Luftsituation in der Josef-Huber-Gasse: https://www.grazer.at/de/cbNlOUFJ/aktuelle-messungen-grazer-josef-huber-gasse-im/?page=1
Da hilft wohl nur eines: die grüne Welle, bestmöglich in alle Richtungen! Weil, fließender Verkehr ist ja so sauber...  :lol:

  • Martin
  • Global Moderator
  • Styria Mobile Team
Re: Verlängerung der Josef-Huber-Gasse nach Westen (Bahnunterführung)
Antwort #52


Nächste Woche findet eine Stadtteilversammlung zur geplanten Unterführung Josef-Huber-Gasse statt.

Die Stadtteilversammlung findet am 10.04.2019 statt, um 18:30 im großen Hörsaal der Albert-Schweitzer-Geriatrie.

 
Am Podium sprechen:

    Hofrätin MMag. Ute Pöllinger, Umweltanwältin des Landes Steiermark
    Dip. Ing. Dr. Werner Prutsch, Leiter des Umweltamtes
    Dip. Ing. Klaus Peter Masetti, Projektverantwortlicher der Stadtbaudirektion
GLG
Martin

  • Martin
  • Global Moderator
  • Styria Mobile Team
Re: Verlängerung der Josef-Huber-Gasse nach Westen (Bahnunterführung)
Antwort #53
Keine guten Neuigkeiten von der gestrigen Bürgerversammlung. - Schwarz blau will die Unterführung so schnell wie möglich durchpeitschen. - Das UVP-Verfahren soll bereits Ende Mai abgeschlossen sein.
Bei dem Projekt wird es einen lediglich 3 Meter breiten gemeinsamen Geh- und Radweg geben. - Breiter zu bauen ist laut Stadtbaudirektion nicht möglich, da unter einem vor einigen Jahren neu errichteten Gebäude der Marienhütte bereits Vorleistungen für das Bauwerk erfolgten und deswegen ist die Gesamtbreite leider beschränkt.  :boese:

Das Verkehrsaufkommen in der Josef-Hubergasse soll um mehr als 10 % steigen. Damit einhergehend natürlich auch Lärm und Schadstoffe.  :'(

Passt so ein Bauwerk zu einem als ÖKO-Stadtteil ausgewiesenen Reininghaus?  Klimaschutz ist in aller Munde, aber leider sind die Grazer Stadtregierer noch nicht so weit zu realisieren, welche folgen der Bau so einer Straßenverbindung mit sich bringt.

Autos werden künftig direkt ohne Umweg in die Innenstadt kommen, während die Straßenbahn zweimal mit der Kirche ums Kreuz fahren muss, da man auch die Südwestlinie zu Grabe getragen hat. Diese Unterführung ist auch definitiv der Todesstoß für eine Straßenbahnlinie durch die Rösslmühlgasse.

Im Saal waren viele besorgte Anrainer, Mitglieder von der Initative "Unser Griesplatz" und Vertreter anderer Initiativen. Die Bedenken der Bürger konnten jedoch nicht ausgeräumt werden. - Die Partei der Verkehrsstadträtin glänzte - abgesehen von der ehem. Bezirksvorsteherin - durch Abwesenheit, während der anwesende ÖVP-Mandatar jeglichen Hoffnungen auf eine Absage oder Verschiebung des Projektes eine klare Absage erteilte. Die Grazer Grünen waren hingegen hochkarätig bei der Bürgerversammlung vertreten.

Ein wesentlicher Punkt in der Diskussion war die Straßenbahn, da die Führung der Südwestlinie durch die Rösslmühlgasse eindeutig gegen eine Unterführung an dieser Stelle sprechen würde. Leider wurde das vom Vertreter der Stadtbaudirektion nicht näher erläutert, da er meinte er sei dafür nicht zuständig, obwohl er einst mit der Planung der Südwestlinie betraut war. 

Alles in allem eine traurige Sache, wenn man sich aufgrund der selbst auferlegten verkehrspolitischen Ziele der Regierungsparteien eine ökologisch intelligente Verkehrspolitik erwartet hätte, die dem Umweltverbund eindeutig den Vorzug hätte geben müssen.

Freie Fahrt für Freie Bürger!  :P
GLG
Martin

Re: Verlängerung der Josef-Huber-Gasse nach Westen (Bahnunterführung)
Antwort #54
Das ist die Realität der städtischen Verkehrspolitik - unverständlich, dass da niemand von der Verkehrsstadträtin bei der Veranstaltung war. Das geht ja gar nicht ...

W.
"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
(Carlo Schmid, SPD, 1948)

  • Ch. Wagner
Re: Verlängerung der Josef-Huber-Gasse nach Westen (Bahnunterführung)
Antwort #55
Nachdem dort weder eine blaue noch grüne Zone geplant ist, fällt nichts in die Zuständigkeit der Frau Kahr. Der Verantwortliche ist der Herr Wählermeister Nagl.
Weil ich angeblich unhöflich bin:
"Denkt daran, das Schwein von heute ist der Schinken von morgen"
(Mathias Beltz)

"pungitius pungitius"

Re: Verlängerung der Josef-Huber-Gasse nach Westen (Bahnunterführung)
Antwort #56
In dem Fall geht´s nicht um die Verantwortlichkeit, sondern um die Verantwortung!

W.
"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
(Carlo Schmid, SPD, 1948)

  • TW 22
Re: Verlängerung der Josef-Huber-Gasse nach Westen (Bahnunterführung)
Antwort #57
Der Gemeinderat hat mit der Umsetzung der Unterführung Josef-Huber-Gasse die Stadtbaudirektion beauftragt! Die liegt in der politischen Verantwortung des Bürgermeisters und nicht von Fr. Kahr (die durch einen wichtigen Termin verhindert war, sonst wäre sie höchstwahrscheinlich gekommen).

Hr. Masetti hat zwar die ursprüngliche Einreichplanung für den 1. Bauabschnitt der SW-Linie betreut (so hieß die Entlastungsstrecke über die Rösselmühlgasse - Elisabethinergasse), der Gemeinderat hat aber dieser Variante einer SW-Linie eine Absage erteilt - dies ist schon lange bekannt! Daher wird auch dieses Trasse in die weiteren Überlegungen nicht mehr einbezogen...

 

Re: Verlängerung der Josef-Huber-Gasse nach Westen (Bahnunterführung)
Antwort #58
Es ist schon klar, wer der für den Bau zuständige Stadtsenatsreferent ist. Trotzdem wäre es SINNVOLL gewesen, wenn ein direkter Vertreter der Verkehrsstadträtin dabei gewesen wäre (Auswirkungen auf den Gesamtverkehr etc.).

W.
"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
(Carlo Schmid, SPD, 1948)

  • Ch. Wagner
Re: Verlängerung der Josef-Huber-Gasse nach Westen (Bahnunterführung)
Antwort #59
Auswirkungen auf den Gesamtverkehr etc.
.


Auch damit hat Frau Kahr nichts zu tun. Wenn es um Aufpinseln von Zebrastreifen geht, dann fällt das in ihre Kompetenz.

So nebenbei: Frau Kahr wurde nur mit diesen Agenden beauftragt, um sie vom prestigeträchtigen Wohnbau wegzubekommen, wo die KPÖ immer gepunktet hat. Das war eine politische Entscheidung, die Herr Nagl so getroffen hat, entgegen allen politischen Usancen, mit der zweitstärksten Partei nach der Wahl wenigstens zu reden.
Weil ich angeblich unhöflich bin:
"Denkt daran, das Schwein von heute ist der Schinken von morgen"
(Mathias Beltz)

"pungitius pungitius"