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Thema: Straßenbahnprojekt Innenstadt: Neutorgasse - Belgiergasse (1670-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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Re: Straßenbahnprojekt Innenstadt: Neutorgasse - Belgiergasse
Antwort #30
Man kann erkennen, daß die Straßenführung von der Stadt vorgegeben war und die Varianten den Murzugang betreffen. Bei der Trassenführung ist auch zu erkennen, daß, wenn die Straßenbahn sich erst einmal in der Neutorgasse befindet, auch kein Auto mehr vorbeikommt.

Hat ja niemand behauptet, dass die Verkehrsführung von den Architekten vorgegeben wurde und dass Autos eher selten an Straßenbahnen vorbeikommen liegt auch auf der Hand. Die Frage ist nur, was VOR der Straßenbahn ist bzw. bei welchen Kreuzungen (v. a. am Kai) eine entsprechende Anzahl von Autos auf die Strecke einbiegen können. Kritisch könnte auch die Einmündung zur Annenstraße werden.

Meiner Erinnerung nach liegt die Doppelhaltestelle Jonanneumsviertel direkt vor dem alten Eingang zum Landesmuseum (also zwischen Landhaus- und Kalchberggasse). Eine ähnliche Situation gibt es dann ja auch in der Belgiergasse.

Man wird dann auch sehen, wenn im Umleitungsfall zum normalen Betrieb, dem üblichen Verkehr noch mindestens zwei Dutzend weitere Fahrten pro Stunde dazukommen. Es ist klar, dass das schon ohne Beeinträchtigung des MIV etc. (siehe Herrengasse heute) nicht ganz unproblematisch ist. Insofern ist nur bedauerlich, dass man hier nicht Nägel mit Köpfen gemacht hat und ihr einfach eine eigene ÖV-Achse (ohne störenden MIV) geschaffen hat.

Nur mit Softpolicies wird es halt auf Dauer nicht gehen ...

W.
"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
(Carlo Schmid, SPD, 1948)

  • Ch. Wagner
  • Member*
Re: Straßenbahnprojekt Innenstadt: Neutorgasse - Belgiergasse
Antwort #31
Hat ja niemand behauptet, dass die Verkehrsführung von den Architekten vorgegeben wurde und dass Autos eher selten an Straßenbahnen vorbeikommen liegt auch auf der Hand. Die Frage ist nur, was VOR der Straßenbahn ist bzw. bei welchen Kreuzungen eine entsprechende Anzahl von Autos auf die Strecke einbiegen können



Habe gar ich etwas geschrieben, daß jemand das behauptet hätte? Also, was soll das denn.

Zum Verkehr in der Neutorgasse gäbe es eine ganz banale Lösung: eine Einbahnführung.

Und ganz allgemein: Es gibt kein Menschenrecht für eine Bevorzugung der Autos. Es gibt aber ein Menschenrecht auf würdige Wohnen und würdige Mobilität.
Weil ich angeblich unhöflich bin:
"Denkt daran, das Schwein von heute ist der Schinken von morgen"
(Mathias Beltz)

"pungitius pungitius"

  • 38ger
Re: Straßenbahnprojekt Innenstadt: Neutorgasse - Belgiergasse
Antwort #32
Einfach nur krank, dass man eine neue Brücke ohne eigenen Gleiskörper plant. Drei Meter breitere Brücke würden bei einem Neubau ja wirklich nicht ins Gewicht fallen, müsste man halt eventuell die Abbiegerelationen für den MIV einschränken bzw. umleiten. Die wichtigste Relation für Autofahrer könnte man mit nur drei zusätzlichen Metern ja problemlos unterbringen, verrückt, dass man sich so eine Chance für die Straßenbahn vorsätzlich verbauen will!

Re: Straßenbahnprojekt Innenstadt: Neutorgasse - Belgiergasse
Antwort #33
Habe gar ich etwas geschrieben, daß jemand das behauptet hätte? Also, was soll das denn.

Und wie soll man das dann lesen?

Man kann erkennen, daß die Straßenführung von der Stadt vorgegeben war [...]

Ich nehme doch an, daß die Ausschreibung schon entsprechend gelautet hat. Es entscheidet also der Auftraggeber. [...]
Ja, logisch! Die Architekten haben sich das nicht ausgedacht ...

W.
"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
(Carlo Schmid, SPD, 1948)

  • PeterWitt
Re: Straßenbahnprojekt Innenstadt: Neutorgasse - Belgiergasse
Antwort #34
Man kann es mit etwas Ironie ja auch anders sehen: die Straßenbahn wird, da im Mischverkehr, den PKW vor allem bei Herrengassen-Sperre gehörig im Weg stehen, so dass diese sich freiwillig andere Wege suchen werden. Somit wird niemand ach so böse gezwungen, nein, es reguliert sich sanft und selbst, das ist der ehrenwerte Gedanke dahinter  :ätsch: