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Thema: Einrichtungs- vs. Zweirichtngsfahrzeuge - Bitte um konstruktive Diskussion (2713-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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  • PeterWitt
Re: Einrichtungs- vs. Zweirichtngsfahrzeuge - Bitte um konstruktive Diskussion
Antwort #30
...Parallelweiche ...

Bitte entschuldigt meine Unkenntnis aber was ist das im Vergleich zu einer normalen Weiche?
Eine Weiche, die 2 parallele Gleiskörper miteinander verbindet - also ein Wechsel von der einen zur anderen Seite

Re: Einrichtungs- vs. Zweirichtngsfahrzeuge - Bitte um konstruktive Diskussion
Antwort #31
... also eigentlich dann 2 Weichen. Nennt man dachte ich einfach einfache Gleisverbindung im Gegensatz zur Doppelten. Aber danke, kapiert.

Re: Einrichtungs- vs. Zweirichtngsfahrzeuge - Bitte um konstruktive Diskussion
Antwort #32
Vor gar nicht allzu langer Zeit wurde man in Graz von den Verantwortlichen noch ausgelacht, als man das Thema Zweirichtungsfahrzeuge angesprochen hat. Jetzt muss man sich - offenbar aus der Not heraus - damit beschäftigen. Mir soll es recht sein, allerdings soll man nicht glauben, dass es reicht einfach ein paar-  erzwungene - Kopfendstellen einzurichten und das war es dann.

Wenn Zweirichter wirklich notwendig sind, dann müssen im gesamten Netz Gleiswechsel einrichtet werden, damit im Falles des Falles dort ein Pendelverkehr einrichtet werden kann (z. B. aus der Innenstadt heraus, z. B. am Südtiroler Platz oder bei der Keplerbrücke, bei der Messe o. ä.) und somit maximale Flexibilität entsteht.

Wie ich aus eigener Anschauung weiß, muss man auch bei der Dimensionierung der Kopfendstellen aufpassen. In Essen wurde z. B. in Steele eine Kopfendstelle errichtet (statt einer doppelgleisigen Schleife) und die ist mit zwei Bahnsteigen für zwei Linien im 10-Minuten-Takt im täglichen Betriebsablauf einfach zu klein dimensioniert (weil einfach der Führerstandswechsel dauert), da wäre ein dritter Bahnsteig absolut notwendig, um auch auf Unregelmäßigkieten im Betriebsablauf reagieren können.

Ich hoffe also, dass die mögliche Anschaffung von Zweirichtern gut überlegt ist, nicht nur aus der Not entstanden ist, weil man keine Grundstücke für Endschleifen mehr findet ...

W.
"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
(Carlo Schmid, SPD, 1948)

  • Ch. Wagner
  • Member*
Re: Einrichtungs- vs. Zweirichtngsfahrzeuge - Bitte um konstruktive Diskussion
Antwort #33
Wieso kommst du auf "ein paar" Endhaltestellen, es geht eigentlich nur um eine. Und weder Herr Nagl oder Herr Eustacchio hätten dich ausgelacht, wie sie schlicht nicht wüßten, worum es sich dabei handelt. Und Frau Muhr hätte sich gefragt, was denn das mit "long line" zu tun hätte. Und so bin ich mir sicher, daß es sich die Betroffenen sehr wohl überlegt haben, warum sie Zweirichtungsfahrzeuge haben wollen.
Weil ich angeblich unhöflich bin:
"Denkt daran, das Schwein von heute ist der Schinken von morgen"
(Mathias Beltz)

"pungitius pungitius"

  • PeterWitt
Re: Einrichtungs- vs. Zweirichtngsfahrzeuge - Bitte um konstruktive Diskussion
Antwort #34
Ich hoffe also, dass die mögliche Anschaffung von Zweirichtern gut überlegt ist, nicht nur aus der Not entstanden ist, weil man keine Grundstücke für Endschleifen mehr findet ...
Ist dem so? Ich denke, dass die Schleife kein Problem sein sollte, da ja, wie schon vor einigen Tagen geschrieben, auch Blockumfahrungen möglich sind.
Außerdem geht es jetzt einmal primär um die Endstation am HBF, und gerade da sehe ich das problematisch und unnötig. Warum? Weil damit diese wichtige Station für die anderen Linien als Umleitungsziel nicht mehr zu gebrauchen ist, und das als einzige im gesamten Netz. Zudem ist die Distanz von der Bordsteinkante vor dem Spar bis zum Zebrastreifen vor dem IBIS genau 80m, es würde sich also eine schnurgerade Wendeanlage für eine Doppelgarnitur (z.B. im Falle einer Abschleppung) nur mit Ach und Krach aus, man könnte dahinter nicht mehr vorbei fahren (Bus, Taxi) und dann wären die nötigen Gleiswechsel erst wieder mitten im Kreuzungsbereich oder gar in der Keplerstraße gelegen, was auch nicht gerade praktisch ist.

Ja, und wenn man z.B. die Wendeanlage um 90 Grad zur Seite schwenkt, sei es zum Park beim Busbahnhof, oder Richtung Eingang Annenpassage, ja, dann könnte man ebenso gut dort eine Wendeschleife errichten.

  • PeterWitt
Re: Einrichtungs- vs. Zweirichtngsfahrzeuge - Bitte um konstruktive Diskussion
Antwort #35
Wo genau kommt denn die Endstelle Hauptbahnhof der zukünftigen Linie 2 hin?

Zitat
Eine Wende über eine Parallelweiche bei der Schlossbergbahn, Carnerigasse oder Puchstraße wäre heute schon ein ordentliches Hindernis.
Warum genau?
Ob einst ein Zweiachser über diese Weichen rumpelte oder heute ein Gelenktriebwagen, ist unerheblich. Und in jedem Fall muss(te) der Fahrer halt den Führerstand wechseln und vielleicht eine Weiche stellen. Dafür ist doch genug Zeit, damals wie heute!
Ja, nur dass heute die Intervalle dichter sind und z.T. schon damals die anderen Wagen wegen dem Wendemanöver aufgehalten wurden. Dazu kommt noch der stärkere PKW-Verkehr - wo sollen denn die PKW hin ausweichen, wenn ein 35-40m-Wagen in der Theodor Körner Straße oder Herrgottwiesgasse wendet und es in jede Richtung nur 1 Fahrspur gibt?
NW/SW-Linie als Zweirichter, klar, warum nicht? Sind dann ja quasi unabhängig vom restlichen Netz und können auch mit entsprechenden Wendeanlagen trassiert werden - aber die Linie 2 sollte jedenfalls für ER tauglich sein, ihre Lage ist zu zentral um allen anderen Linien die Mitbenutzung zu verhindern.

  • phil5
Re: Einrichtungs- vs. Zweirichtngsfahrzeuge - Bitte um konstruktive Diskussion
Antwort #36

Guten Abend!

Ich finde auch dass am Hauptbahnhof an der Oberfläche jedenfalls zur genügend Platz für eine Wendeschleife wäre. Im schlimmsten Fall würde diese am IBIS , durch die hinere Posteinfahrt und den Busbahnhof vorbeiführen. Genügend große Radien sollten da vorhanden sein.
Zum Thema Betrieb mit 2-Richtungsfahrzeugen fällt mir auch Dublin ein. Dort wurde die Straßenbahn glücklicherweise auch vor ein paar Jahren(zehnten) wieder eingeführt. Die Endstellen sind allerdings auch alle mit doppelter Weichenverbindung und mindestens 2 Gleisig ausgeführt.

Lg Phil

  • PeterWitt
Re: Einrichtungs- vs. Zweirichtngsfahrzeuge - Bitte um konstruktive Diskussion
Antwort #37
Die Weichen bei der Puchstraße sowie bei der Carnerigasse waren früher durchaus frequentiert - für die Arbeiter im alten Puchwerk sowie für die Schüler des Carnerigymnasium.
Die Standorte hier sind ja auch nur symbolisch gemeint, man müsste sich halt auch überlegen wo solche Anlagen überhaupt sinnvoll wären.  Statt Puchstraße (mal abgesehen davon, dass es das Werk nicht mehr gibt und somit auch eher keine Notwendigkeit) würde ich zB gleich die 2 Stationen weiter zum Zentralfriedhof fahren, wo ich eine ausreichend große Schleife und Umsteigemöglichkeiten habe.
Aber sieh dir die neue Ampel zB in der Sparbersbachgasse an, und dann denke, dass bei einer Wende die Fahrbahn gut 2 Minuten durch den Wagen oder sogar, wie von dir vorgeschlagen, mit einer Ampel blockiert ist. Spätestens das, was sich hier aufstaut, behindert die restlichen Bahnen zusätzlich.

Und zum HBF: wer sagt, dass der Busbahnhof dort bleibt so er ist? Auch das wäre ja eine Option, der Platz an der Oberfläche ist ja mehr als vorhanden, und mit Glück gibt es dann auch eine Ersatzlösung für die düstere Klobrille...

  • Ch. Wagner
  • Member*
Re: Einrichtungs- vs. Zweirichtngsfahrzeuge - Bitte um konstruktive Diskussion
Antwort #38
Soweit ich weiß, gehört aber das Grundstück des Busbahnhofs den ÖBB. Und da kann nicht so leicht gebaut werden. Und es erhebt sich die Frage, ob die ÖBB das Grundstück verkaufen und die Stadt es haben will.
Weil ich angeblich unhöflich bin:
"Denkt daran, das Schwein von heute ist der Schinken von morgen"
(Mathias Beltz)

"pungitius pungitius"

  • PeterWitt
Re: Einrichtungs- vs. Zweirichtngsfahrzeuge - Bitte um konstruktive Diskussion
Antwort #39
Soweit ich weiß, gehört aber das Grundstück des Busbahnhofs den ÖBB. Und da kann nicht so leicht gebaut werden. Und es erhebt sich die Frage, ob die ÖBB das Grundstück verkaufen und die Stadt es haben will.
Ok, aber da wäre noch die andere Seite, da war schon mal eine Schleife, bzw fährt jetzt die Straßenbahn darunter durch, also sollte es dort schon gehen. Klar, vielleicht gibt es statisch was am Tunnel zu verstärken, aber sonst...
Und es wäre auch immer noch eine Blockumfahrung Keplerstraße/Europaplatz/Annenstraße/Babenbergerstrasse möglich, ähnlich der Endtadtstion der Linie 5 in Wien am Westbahnhof.
Ja, beim Abbiegen vor dem Leiner müsste man wohl die anderen Linien kreuzen, aber dafür wäre auch eine Verbindung stadteinwärts möglich. Und beim Einbiegen in die Keplerstraße müsste man wohl weit ausholen, aber dennoch, mit Willen wäre es machbar.
Vielleicht könnte man derart sogar die Linien aus der Annenstraße am HBF wenden lassen, indem man die Verbindungen Annenstraße/Babenbergerstrasse und Babenbergerstrasse/Keplerstrasse Linksbogen dazu einbaut.

  • Amon
Re: Einrichtungs- vs. Zweirichtngsfahrzeuge - Bitte um konstruktive Diskussion
Antwort #40
Wo genau kommt denn die Endstelle Hauptbahnhof der zukünftigen Linie 2 hin?

Genau kann dir das wohl nur ein anderer beantworten. Aber vermutlich im Bereich der derzeitigen "äußeren Bushaltestellen" unter dem Klodeckel...äh..."Golden Eye".