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Thema: Steirische Spezialmaske im ÖBB-Test (444-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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Steirische Spezialmaske im ÖBB-Test

Steirische Spezialmaske im ÖBB-Test

Während der Fokus derzeit auf den FFP2-Masken liegt, könnte auch eine in der Steiermark entwickelte Spezialmaske interessant werden. Das Produkt soll durch eine Serienproduktion günstiger werden und kommt derzeit bereits in den Zügen der ÖBB zum Testeinsatz.

Die steirischen Komfort-Masken sehen etwas futuristisch aus - wie eine Skibrille, die man über Mund und Nase trägt - und haben dadurch einen Vorteil: Die Mimik ist wieder sichtbar.

Erstes Feedback ,,vielversprechend"

Die ersten Tests mit ÖBB-Personal seien vielversprechend gewesen, sagte Thomas Saier, der Geschäftsführer des steirischen Masken-Entwicklers Edera Safety. ,,Vor allem für Zugbegleiter ist es wichtig, dass man schnell und einfach mit den Passagieren kommunizieren kann. Natürlich ist da die Mimik sehr entscheidend. Das heißt: Wenn man die Mimik sieht, wird man auch besser verstanden. Wir haben auch das Feedback bekommen von den Zugbegleitern, dass sich auch beispielsweise Zugdurchsagen wesentlich besser durch die Maske gestalten, weil die Akustik der Maske besser ist."

Mit Desinfektionsbox

Wegen des hohen Komforts sollen sich die Masken vor allem für die Langzeitanwendung eignen. Daher werden sie derzeit vorrangig in Intercity-Zügen getestet. Die Filterstoffe der Maske sind antiviral beschichtet - die Möglichkeit der Desinfektion führe laut Unternehmen zu einer langen Lebensdauer.

,,Man muss natürlich gewährleisten, dass die Produkte und Masken einheitlich desinfiziert werden. Darum haben wir jetzt nicht nur eine Maske, sondern auch die dazugehörige Desinfektionsbox entwickelt. Das heißt, das ist eine Desinfektionsbox, wo man innerhalb von 15 Minuten die Maske zu 100 Prozent desinfizieren kann", so Saier.

Preis soll halbiert werden

Auf Dauer gesehen soll so die Maske billiger kommen als Wegwerfprodukte, sagte Thomas Saier. Außerdem suche man derzeit einen Investor, mit dem man den Schritt in die Großproduktion gehen könne. Das könnte den Preis von derzeit 90 Euro auf rund 45 Euro halbieren und das Produkt für die breite Masse attraktiv machen.

Fest steht bereits, dass die steirische Komfort-Maske bei den Olympischen Spielen in Tokio im Organisations-Team zum Einsatz kommen soll - mehr dazu in Steirische Premium-Masken bei Olympia im Einsatz - dadurch erhofft sich das steirische Unternehmen auch den Durchbruch auf dem asiatischen Markt, wo das Tragen von Masken ohnehin seit vielen Jahren Normalität ist.
 


Quelle: https://steiermark.orf.at/stories/3085659/