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Thema: Werk- bzw. Industriebahnen in Österreich - Vergangenheit + Gegenwart (37816-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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Re: Werk- bzw. Industriebahnen in Österreich - Vergangenheit + Gegenwart
Antwort #135
Beim genannten Brecher handelt es sich um das markierte Gebäude auf der 3. ? Etage!
Nachtrag zu den Lokomotiven: Beim Umbau auf 900 mm könnte auch die Diesellokomotive 2/50 (DEMAG ML 50) mit dieser Spurweite eingesetzt worden sein. Vielleicht kann dies ein Bilddokument oder noch ein Zeitzeuge bestätigen?
Im Zuge der Recherchen zu dieser Meldung hat sich auch heraus gestellt, dass es im Bergbaugelände zumindest ein kurzes Stück mit einem Vierschienengleis 830 mm-900 mm mit asymmetrischer Anordnung gegeben hat. Eine Tatsache, über die in der gesamten Literatur bisher nicht berichtet worden ist! Der gerade Strang vor dem Mundloch hat 900 mm-Spur, das gebogene Gleis mit den Kesselloren hingegen 830 mm.
Interessenten und Liebhaber von "Tertiärbahnen" müssen zur Kenntnis nehmen, dass Anschlussbahnen im Schwinden und Materialbahnen praktisch verschwunden sind!

  • Andreas
  • Moderator
Re: Werk- bzw. Industriebahnen in Österreich - Vergangenheit + Gegenwart
Antwort #136
Diese Werksbahnlokomotive war früher vermutlich im Areal der Brauerei Göss im Einsatz, jetzt steht sie auf einem abgetrenntem Gleisstück vor dem Gösser Depot.
mfG
Andreas

Re: Werk- bzw. Industriebahnen in Österreich - Vergangenheit + Gegenwart
Antwort #137
Ja, sie war es definitiv. Mit einer 2. baugleichen Lok besorgte sie den AB-Verkehr zwischen dem Bahnhof Göss und der Brauerei Göss, für den es ja eine eigene Murbrücke gibt.
Interessenten und Liebhaber von "Tertiärbahnen" müssen zur Kenntnis nehmen, dass Anschlussbahnen im Schwinden und Materialbahnen praktisch verschwunden sind!

Re: Werk- bzw. Industriebahnen in Österreich - Vergangenheit + Gegenwart
Antwort #138
Neue Erkenntnisse zur Antwort #127 - Februar 12, 2016, 23:41:08!
Diese relativ junge AK von Radmer aus meinem Archiv zeigt beim näheren Hinschauen ein interessantes Detail: Auf einem Stockgleis nach der EK wartet die Elektrolokomotive 4/106 (gelber Pfeil im Vordergrund) auf den nächsten zurück kehrenden Leerzug, um an ihn Nachschiebedienst bis ins Werk (gelber Pfeil im Hintergrund) zu leisten. Auf der ehemaligen Waldbahnstrecke bestand damals noch Dampfbetrieb auf 830 mm-Spur.
Im Zuge meiner Forschungen zu den einstigen Montanbahnen in Radmer hat mir ein betagter ehemaliger Lokführer aus dem einstigen Bergbaubetrieb die Information gegeben, dass rund 300 m der früheren Strecke vom Bergbaubereich in Richtung des Ortes aus Brandschutzgründen mit einer Oberleitung versehen worden sind, da es im Oktober 1951 durch Funkenflug einer Dampflokomotive eines Erzzuges zu einem großen Kirchenbrand gekommen ist. Durch diesen E-Betrieb mit der dafür vom Erzberg überstellten Elektrolokomotive 4/106 wurden Volllastfahrten mit Dampflokomotiven im Ortsbereich vermieden. Am Ende der elektrifizierten Strecke etwas unterhalb der Kirche wurde für das Bereitstellen der E-Lok ein Ausweichgleis mit einem Gleisstutzen gelegt. Auf der beigefügten AK ist diese Gleisneulage als heller Bereich schön ersichtlich. Diese E-Traktion der Erzleerzüge gab es von Ende 1951 bis zum Ende der Bahn mit 830 mm-Spur im Juli 1967. Die E 4/106 verblieb danach bis zum Ende des Bergbaubetriebes im Jahre 1979 abgestellt in Radmer und wurde nicht auf 900 mm umgespurt.
Anm.: Dieser Sachverhalt wird in keiner der bisher vorliegenden Informationen erwähnt und beschrieben.
Interessenten und Liebhaber von "Tertiärbahnen" müssen zur Kenntnis nehmen, dass Anschlussbahnen im Schwinden und Materialbahnen praktisch verschwunden sind!

  • Sgg 71
Re: Werk- bzw. Industriebahnen in Österreich - Vergangenheit + Gegenwart
Antwort #139
7-teilige Serie über Loks der Hersteller Gelinek, Buchleitner und Strizek (GEBUS) auf DSO - teilweise mit Steiermark Bezug!
  
Grüße
Sgg 71