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Thema: Viele "Drängler" auf Autobahnen (1805-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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  • Michael
  • Styria Mobile Team
Viele "Drängler" auf Autobahnen
Auf Österreichs Autobahnen wird zu wenig Abstand gehalten: Weniger als acht Zehntelsekunden hinter ihrem Vordermann ist ein Viertel der Lenker auf der ersten - also äußerst rechten Spur - unterwegs. 
    
    
    KfV fordert "Mut zur Lücke"
Bei einer Vollbremsung würde so ein "Drängler" mit einer Restgeschwindigkeit von rund 40 km/h in das Fahrzeug vor ihm krachen, so Othmar Thann, Direktor des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV).

Gerade jetzt, da die Sicht- und Straßenverhältnisse wieder schwieriger werden, sollte man daher Mut zur Lücke beweisen und bei Geschwindigkeiten von mehr als 100 km/h einen Abstand von mindestens drei Sekunden halten.

Wie das KfV beobachtete, halten die Autofahrer auf Autobahnen einen Zeitabstand von durchschnittlich 1,33 Sekunden ein. 
    
    Salzburger die größten "Drängler"
Am diszipliniertesten sind die Steirer: Dort ließen die Autofahrer im Schnitt einen Abstand von 1,68 Sekunden bei erlaubten 130 km/h zu.

Das krasse Gegenteil ist hingegen in Salzburg der Fall. Mehr als 54 Prozent der auf Salzburger Autobahnen beobachteten Pkw-Fahrer "klebten" mit einem Abstand von maximal 0,8 Sekunden am Heck des Vordermanns.

Von Jänner bis Juli dieses Jahres wurden auf Österreichs Straßen 4.995 Auffahrunfälle mit 6.994 Verletzten gezählt. Das entspricht etwa einem Viertel aller Unfälle mit Personenschaden. 32 Menschen wurden dabei getötet. 
    
    
    In der Straßenverkehrsordnung (StVO) ist die Pflicht zum Einhalten eines Sicherheitsabstandes verankert: Der Lenker muss stets so viel Abstand zu seinem Vordermann halten, dass er jederzeit anhalten kann, auch wenn das Kfz plötzlich abbremst.

Wurde mit technischen Messgeräten ein unzureichender Sicherheitsabstand von 0,2 bis 0,39 Sekunden festgestellt, gibt es eine Vormerkung im Führerscheinregister. Zusätzlich müssen diese "Drängler" mit einer Strafe von bis zu 2.180 Euro rechnen. Bei weniger als 0,2 Sekunden ist der Führerschein für mindestens drei Monate weg.

Quelle: www.oesterreich.orf.at

Das blöde daran ist, dass die meisten gar nicht wissen, dass man so weit wie möglich auf rechten Fahrspur fahren soll.
Tatsache ist, die meisten fahren in der mittleren Spur mit ziemlich gleicher Geschwindigkeit der KFZ ganz rechts.  :(

Hier sollte mal etwas mehr aufgeklärt werden.


Michael
LG Michael, vormals PM  |  Styria-Mobile