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Thema: Aus Judenburg und Knittelfeld wird Murtal (12760-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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  • amadeus
  • Libertin & Hedonist
Re: Aus Judenburg und Knittelfeld wird Murtal
Antwort #15
Zitat von: Kleine Zeitung
Fusion von Judenburg und Knittelfeld wirft Nummerntafelfrage auf


Es gibt offenbar genug Leute auf der Welt, die nicht damit leben können, keine richtigen Probleme zu haben, und deshalb unbedingt welche suchen.  :pfeifend:
Gruß aus Graz-Eggenberg
Wolfgang
      Für jedes Problem gibt es eine Lösung, die einfach, klar und falsch ist.
Im Übrigen bin ich der Meinung, daß das Fahrtziel eines Fahrzeuges mit dessen Fahrtzielanzeige übereinstimmen soll.


  • Michael
  • Styria Mobile Team
Re: Aus Judenburg und Knittelfeld wird Murtal
Antwort #16

Steiermark bereitet erste Bezirks-Zusammenlegung vor

Dieser Tage geht ein Konvolut an den Bund, in dem das Land sein Vorhaben und die damit notwendigen rechtlichen Änderungen vorstellt. Zündstoff bei der Auflassung der Expositur Bad Aussee.
Knittelfeld wird eine Außenstelle von Judenburg


Mit 1. Jänner 2012 wird die Steiermark aller Voraussicht nach nur noch 16 Bezirke und eine Expositur statt 17 Bezirke und zwei Exposituren haben. "Die Zusammenlegung von Bezirken ist in Österreich Neuland", so der Leiter der vom Land eingerichteten Steuerungsgruppe, Landesamtsdirektor Helmut Hirt. "Rechtlich ist alles machbar", lautet sein Resümee. Zündstoff bei der Auflassung der Expositur Bad Aussee birgt die Frage, ob die Ausseer ihr Autokennzeichen "BA" behalten dürfen.

Dieser Tage geht ein Konvolut an den Bund, in dem das Land sein Vorhaben und die damit notwendigen rechtlichen Änderungen vorstellt. "Wir bereiten eine Sammelgesetzesnovelle vor, und ich gehe davon aus, dass der Bund Gleiches macht", so Hirt. Die rot-schwarze Koalition ist fest entschlossen, die Verwaltung umzukrempeln: In der Landesverwaltung, wo bis 2015 rund 700 Stellen gestrichen und die Abteilungen halbiert werden sollen, in den Gemeinden, für die bis Ende des Jahres ein Konzept über Zusammenlegungen vorliegen soll und in den Bezirkshauptmannschaften. Bei den BHs nutzte man die Gunst der Stunde, dass die beiden Chefs in Knittelfeld und Bad Aussee in Pension gingen: Die Posten wurden nicht nachbesetzt, die BH Knittelfeld soll in die BH Judenburg integriert und die Expositur Bad Aussee zu einer Bürgerservicestelle der BH Liezen werden. Weitere Zusammenlegungen sollen folgen, so der Wille der "Reformpartnerschaft".

In Bad Aussee sind zwölf, in Knittelfeld 42 Bedienstete betroffen, wobei es für alle eine nicht Standort bezogene Jobgarantie gibt. Sicher ist, dass doppelte Leitungspositionen wegfallen. Vorsichtig zeigt sich Hirt, wenn es um den Wunsch der Ausseer geht, das Kennzeichen-Kürzel "BA" zu behalten - schließlich zog Hirt in seiner Zeit als Spitalslandesrat, als er die Chirurgie des LKH Bad Aussee schließen wollte, schon einmal den Kürzeren: "Das ist noch offen. Wir sind der Meinung, dass es nicht geht, machen daraus aber keine Fahnenfrage". Beim Verkehrsministerium, das eine Durchführungsverordnung zum Kraftfahrzeuggesetz ändern müsste, will sich an der Stellungnahme des Landes orientieren.

Die vom aus dem Ausseerland stammenden Vize-Generalsekretär der Industriellenvereinigung Peter Koren als Privatmann gegründete Facebook-Initiative "BA muss bleiben" hat mittlerweile rund 1.300 Fans. Im Hintergrund zieht auch der Bad Ausseer Bürgermeister Otto Marl (S) die Fäden: "Wir haben das Kennzeichen einfach liebgewonnen, es ist so was wie ein Identitätsnachweis und hat auch Werbewirkung." Marl hofft auf ein Einlenken des Landes: "Wenn man nicht der Region etwas zu Fleiß antun will, kann das kein Problem sein."


Weniger Widerstände in Knittelfeld

Weniger massiv sind Widerstände in Knittelfeld. Aber auch hier gibt es eine Initiative, die statt des derzeitigen Arbeitstitels "Judenburg-Knittelfeld" eine "BH Murtal" haben will. Diese Benennung würde zwar von der Praxis abweichen, dass der Name der BH ident mit dem der Standortgemeinde ist, "wir werden es uns aber anschauen", so Landesamtsdirektor Hirt.

Quelle: http://www.kleinezeitung.at/steiermark/liezen/liezen/2794720/steiermark-bereitet-erste-bezirks-zusammenlegung-vor.story
LG Michael, vormals PM  |  Styria-Mobile

Re: Aus Judenburg und Knittelfeld wird Murtal
Antwort #17
Obersteiermark West wär vernünftiger, da es auch mit der NUTS-3 bezeichnung für die 3 Bezirke Judenburg, Knittelfeld, Murau ident ist.

Btw. Es gibt durchaus einen Bezirk, der sich nicht auf eine Bezirkshauptstadt bezieht. Urfahr Umgebung. Urfahr ist keine eigene Gemeinde oder Stadt, sondern nur ein Stadtteil von Linz.

Im Übrigen stellen auch die beiden Exposituren von Liezen ein Kuriosum dar. Das gibts sonst in keinem anderen Bezirk.

  • Metro5
Re: Aus Judenburg und Knittelfeld wird Murtal
Antwort #18
Ganz zu schweigen von Graz Umgebung...

Re: Aus Judenburg und Knittelfeld wird Murtal
Antwort #19
Naja Graz ist ja eine Statutarstadt. Fast alle Statutarstädte haben Umlandbezirke, die den Namen dieser Stadt tragen.
Leoben Lan z.B.
Interessant ist allerdings Wien Umgebung. Abgesehen davon, dass der Beuirkshauptort in einem anderen Bundesland liegt, ist der Bezirk viergeteilt und hat keine zusammenhängende Fläche

Re: Aus Judenburg und Knittelfeld wird Murtal
Antwort #20

Naja Graz ist ja eine Statutarstadt. Fast alle Statutarstädte haben Umlandbezirke, die den Namen dieser Stadt tragen.


Keine Regel ist perfekt, es gibt auch Statutarstädte die gar kein eigenes Kennzeichen haben wie etwa Rust die, um das ganze noch absurder zu machen, mit E statt mit EU herumfahren obwohl Eisenstadt ja doch schon ein Stückerl weg ist.

  • Martin
  • Global Moderator
  • Styria Mobile Team
Re: Aus Judenburg und Knittelfeld wird Murtal
Antwort #21
Zusammenlegung: Neuer Bezirk soll "Murtal" heißen

Ab 1. Jänner werden Knittelfeld und Judenburg zu "Murtal". Am Kennzeichen steht künftig "MT". Wehren und Bürgermeister haben Problem mit der Fusion.
Knittelfeld wird eine Außenstelle von Judenburg

Offiziell ist es ein Geheimnis, Insider wissen aber schon, wie der neue Bezirk nach der Zusammenlegung von Knittelfeld und Judenburg heißen wird. Der neue Name lautet Murtal, auf den Autokennzeichen wird statt JU und KF in Zukunft MT stehen. Ob Kennzeichen gleich gewechselt werden müssen oder die bestehenden auslaufen, steht noch nicht fest.

Die Zusammenlegung erfolgt mit 1. Jänner. Das löst viele Diskussionen aus, etwa bei Organisationen wie der Feuerwehr. Der Knittelfelder Bezirkskommandant Josef Haberl drückt seinen Protest gegen eine Zusammenlegung der Bezirksfeuerwehrverbände Knittelfeld und Judenburg klar aus. Beim jüngsten Bezirksfeuerwehrtag gab es den einstimmigen Beschluss, eine entsprechende Resolution an Franz Voves und Hermann Schützenhöfer zu schicken.
"Unterwerfen"

Haberl sieht nicht ein, dass sich der Verwaltungsreform auch freiwillige Organisationen "unterwerfen müssen". Eine Zusammenlegung der Feuerwehrverbände soll ab dem Frühjahr 2013, also bis zur nächsten Wahl der Bezirkskommandanten, erfolgen, hieß es ursprünglich. Nach neuesten Informationen wird die Zusammenlegung jedoch nicht verordnet, sondern die Verbände sollen sich untereinander einigen, wie es künftig weitergeht.

Josef Haberl verweist auf die extrem hohen Standards, - von Atemschutzwesen über Technik bis hin zu Aus- und Weiterbildung - die in den vergangenen Jahrzehnten in Knittelfeld geschaffen wurden. Grundsätzlich gebe es bereits eine gute Zusammenarbeit mit Judenburg.

Auch die 14 Bürgermeister des Bezirkes Knittelfeld können sich mit der Zusammenlegung nicht anfreunden. Sie fordern eine Fristerstreckung bis Jahresbeginn 2013.

Außerdem wollen sie unter anderem, dass festgelegt wird, welche Bezirke noch zusammengelegt werden, sowie die Sicherstellung einer "gerechten und bürgerfreundlichen Aufteilung von Personal- und Referatsstrukturen".
MICHAELA FRÖHLICH, JOSEF FRÖHLICH

Quelle: http://www.kleinezeitung.at/steiermark/2826883/neuer-bezirk-heisst-murtal.story
GLG
Martin

  • Michael
  • Styria Mobile Team
Re: Aus Judenburg und Knittelfeld wird Murtal
Antwort #22

Regierungssitzung: Demokratiereform auf Schiene - Video:
http://www.videoportal.steiermark.at/cms/beitrag/11548648/52543201/



Landesregierung fixiert Bezirksfusion im Murtal

Landesregierung hat jene Gesetzesänderungen vorgelegt, die für die Zusammenlegung des Bezirks Knittelfeld mit dem Bezirk Judenburg nötig sind. Nun seien die Gemeinden an der Reihe.

Das Ende der Sommerpause

Die steirische Landesregierung hat am Donnerstag jene Gesetzesänderungen vorgelegt, die für die Zusammenlegung des Bezirks Knittelfeld mit dem Bezirk Judenburg nötig sind. Landeshauptmann Franz Voves (S) und Vize Hermann Schützenhöfer (V) meinten, die Fusion zum Bezirk "Murtal" am 1. Jänner 2012 sei "eine gute Basis für das, was noch kommen wird". Weitreichende Reformen bei den Gemeinden und bei den Schulen würden folgen.

Der Beschluss der Regierungsvorlage zum "Bezirksbehördenreorganisationsgesetz", einem Konvolut an notwendigen Gesetzesänderungen, werde in der nächsten Regierungssitzung am kommenden Donnerstag erfolgen, am 18. Oktober ist der Landtagsbeschluss geplant, so Voves und Schützenhöfer. Den Kosten dieser ersten Zusammenlegung in der Höhe von 700.000 Euro stünden Einsparungen bis zu zwei Mio. Euro im Jahr gegenüber. Die Auflassung der Expositur Bad Aussee war bei der Regierungs-Pressekonferenz gar kein Thema mehr.


Gemeinden an der Reihe

Der nächste große Reformschritt betrifft die Gemeinden: Mit drei Bürgermeisterkonferenzen tritt die "Reformpartnerschaft" aus SPÖ und ÖVP von 22. bis 29. September in den Dialog, "wir wollen sie ins Boot holen". Zahlen, wie viele der 542 Gemeinden am Ende des Prozesses Ende 2012 übrig bleiben, wollte man keine nennen: "Wir wollen eine gescheite Reform machen, wir wollen überzeugen und nicht drüberfahren." Demografische Entwicklungen könnten einfach nicht ignoriert werden, man müsse zu größeren Strukturen kommen.

Voves und Schützenhöfer sind sich der "beinharten Arbeit", die auf sie wartet, bewusst: "Natürlich soll der Schmerz bei ÖVP und SPÖ in etwa gleich sein, aber wir müssen den ersten Schritt gemeinsam über die Bühne bringen", so Voves und Schützenhöfer ergänzte: "Wir kriegen laufend Protestnoten, aber auch immer mehr Vorschläge." Der ÖVP-Landeschef betonte auch, dass es jetzt ein Zeitfenster gebe, das es zu nutzen gelte, nicht nur in der Steiermark: "Von manchen werden wir noch belächelt, aber es kommt - zeitverzögert - überall, andere werden folgen. Sie wissen es nur noch nicht."

Längerfristig müsse alles daran gesetzt werden, "die Heimat in der Region zu erhalten", denn dass Graz monatlich um rund tausend Personen wachse, müsse ja zu einem Minus in anderen Teilen des Landes führen. Dem wolle man konsequent entgegenwirken.

Quelle: http://www.kleinezeitung.at/steiermark/knittelfeld/knittelfeld/2832412/landesregierung-fixiert-bezirksfusion-murtal.story


In der Quelle der Kleinen Zeitung gibt es einen kurzen Zusammenschnitt des Videos, beim Link ganz oben das ganze Video.
LG Michael, vormals PM  |  Styria-Mobile

  • Martin
  • Global Moderator
  • Styria Mobile Team
Re: Aus Judenburg und Knittelfeld wird Murtal
Antwort #23
KF gest. 2012: Ein Taferl bringt Voves in Rage

Knittelfelder Bürgermeister sorgt mit einem selbstgebastelten Kennzeichen (KF gest. 2012) für Aufsehen. Dem Vernehmen nach hat sich Landeshauptmann Franz Voves parteiintern fürchterlich über den Bürgermeister und seine "Taferln" aufgeregt.



Mit diesem Echo hat der Knittelfelder Bürgermeister Siegfried Schafarik von der SPÖ nicht gerechnet. Im stillen Kämmerlein bastelte er Kfz-Kennzeichen mit der Aufschrift KF gest. 2012. Das drückt kurz und bündig aus, dass der Bezirk Knittelfeld mit 1. Jänner 2012 "stirbt", weil er mit Judenburg zum Bezirk Murtal zusammengelegt wird.

Schafarik hat die Papierkennzeichen diese Woche bei der Obersteiermark-Bürgermeisterkonferenz in Leoben an Kollegen verteilt. Es dauerte nicht lange, bis auch die SPÖ-Landesspitze von der Aktion Wind bekam.

Dem Vernehmen nach hat sich Landeshauptmann Franz Voves parteiintern fürchterlich über den Knittelfelder Bürgermeister und seine "Taferln" aufgeregt - wohl auch, weil Schafarik schon mehrmals öffentlich über die Vorgangsweise in Sachen Bezirkszusammenlegung gewettert und sich auch bei der Bürgermeisterkonferenz kritisch geäußert hatte. Gemunkelt wird auch, es wurme Schafarik, bald nicht mehr Bürgermeister einer Bezirksstadt zu sein.

Kein Protest

Der Stadtchef selbst sieht es lockerer: "Ich habe mich gespielt und wollte den Bürgermeistern in meinem Bezirk etwas Nostalgisches mitgeben." Schließlich tue es manchen leid um den Bezirk und das KF im Kennzeichen. "Protest gegen die Bezirkszusammenlegung soll das aber keiner sein, und schon gar keine Forderung nach dem Erhalt des Kennzeichens KF", versichert der Bürgermeister.

Vorwurf an Voves

Seine Kritik an der Vorgangsweise bei der Bezirkszusammenlegung behält Siegfried Schafarik bei. Dem Landeshauptmann wirft er Kommunikationsdefizite vor: "Wenn so etwas Wichtiges geschieht, erwarte ich mir als Bürgermeister der fünftgrößten steirischen Stadt, dass mir das der Chef persönlich mitteilt und nicht ein Beamter, der mir ein Schreiben schickt."

Franz Voves verkündete schon mehrmals, die Gemeinden sollten sich bei der Gemeindereform einbringen, bei den Bezirken enscheide jedoch alleine das Land. Dazu Schafarik: "Da betonen die Herren Voves und Schützenhöfer immer, man könne über alles reden - aber es wirklich zu tun, ist offensichtlich nicht gefragt."
JOSEF FRÖHLICH

Quelle: http://www.kleinezeitung.at/steiermark/2842111/kf-gest-2012-ein-taferl-bringt-voves-rage.story
GLG
Martin

Re: Aus Judenburg und Knittelfeld wird Murtal
Antwort #24

KF gest. 2012: Ein Taferl bringt Voves in Rage
Knittelfelder Bürgermeister sorgt mit einem selbstgebastelten Kennzeichen (KF gest. 2012) für Aufsehen.


Blöde Frage:
Warum können die "liebgewonnenen" Kennzeichen nicht bleiben, wenn sie später von ein und derselben Stelle ausgegeben werden?
Ist es nicht wesentlich teurer, wenn da wieder neue Taferln angeschafft werden müssen?
Der Empedokles (ital. Empedocle) ist ein Unterwasservulkan in der Straße von Sizilien. Die höchste Erhebung liegt rund 7 bis 8 Meter unter der Meeresoberfläche. Ein starker Ausbruch des Empedokles könnte einen Tsunami auslösen.

  • amadeus
  • Libertin & Hedonist
Re: Aus Judenburg und Knittelfeld wird Murtal
Antwort #25
Die Kennzeichen werden wohl nicht ausgewechselt. Aber neue wird es halt nicht mehr geben.
Meine Freundin ist ja sogar noch mit einem schwarzen Kennzeichen unterwegs.  :D
Gruß aus Graz-Eggenberg
Wolfgang
      Für jedes Problem gibt es eine Lösung, die einfach, klar und falsch ist.
Im Übrigen bin ich der Meinung, daß das Fahrtziel eines Fahrzeuges mit dessen Fahrtzielanzeige übereinstimmen soll.


  • Martin
  • Global Moderator
  • Styria Mobile Team
Re: Aus Judenburg und Knittelfeld wird Murtal
Antwort #26
Im Prinzip ist es sicher egal, ob MT oder KF am Kennzeichen steht.

Natürlich würde es für die Zulassungsstellen einfacher, wenn es nur mehr ein Sammelkennzeichen gibt.
Eine Aufsplittung der Kennzeichen so wie in Liezen mit den Exposituren  (Das BA Kennzeichen steht ja derzeit auch zur Diskussion) in KF und JU (später vll auch MU) wäre sicher auch möglich.




Schwarze Kennzeichen sind aber schon sehr selten...  ;)
GLG
Martin

  • amadeus
  • Libertin & Hedonist
Re: Aus Judenburg und Knittelfeld wird Murtal
Antwort #27

Schwarze Kennzeichen sind aber schon sehr selten...  ;)


Nissan Micra Mouse von 1989. Ein zähes Mäuschen.   :D

Hierzulande sind noch rund 280.000 Fahrzeuge mit den schwarzen alten Kennzeichen unterwegs  (Stand 2009).
Die weitaus meisten davon gibt es in Niederösterreich (mehr als 86.000), gefolgt von Oberösterreich mit knapp 58.000 und der Steiermark (rund 50.000). Laut dem Österreichischen Versicherungsverband befindet sich der Großteil der Tafeln auf Anhängern (106.366), danach folgen Sonderkraftwagen (96.168), Mopeds (40.380) und Pkw (26.698).
Gruß aus Graz-Eggenberg
Wolfgang
      Für jedes Problem gibt es eine Lösung, die einfach, klar und falsch ist.
Im Übrigen bin ich der Meinung, daß das Fahrtziel eines Fahrzeuges mit dessen Fahrtzielanzeige übereinstimmen soll.


  • Ch. Wagner
Re: Aus Judenburg und Knittelfeld wird Murtal
Antwort #28
... und jetzt ist es wahr geworden, der neue Bezirk heißt Murtal, das wurde im Landtag von SPÖ und ÖVP beschlossen.
Schau mer mal, dann werma sehn.

LG!Christian
Weil ich angeblich unhöflich bin:
"Denkt daran, das Schwein von heute ist der Schinken von morgen"
(Mathias Beltz)

"pungitius pungitius"

  • Michael
  • Styria Mobile Team
Re: Aus Judenburg und Knittelfeld wird Murtal
Antwort #29

Und die Berichte dazu:

Landtag beschloss gesetzliche Grundlage für Bezirksfusion

Die Beantwortung einer dringliche Anfrage der steirischen FPÖ zum Thema "Änderung der Bundeshymne" geriet eher kurz. Zuvor ebnete der steirische Landag mit einigen Gesetzesänderungen den Weg für den Bezirk Murtal.
Heftige Diskussion vor allem zwischen ÖVP und Grünen im Landtag


Das "Steiermärkische Bezirksbehöreden-Reorganisationsgesetzt" soll als legistische Grundlage für die Zusammenlegung der Bezirke Judenburg und Knittelfeld zur neuen Verwaltungseinheit "Murtal" dienen. Die Mitarbeiter an den Standorten der neuen BH Murtal in Knittelfeld und Judenburg wurden von Landesamtsdirektor Helmut Hirt in Infoveranstaltungen über die beschlossene Aufgabenaufteilung ins Bild gesetzt.

Im Landtag hatte sich zuvor die Opposition skeptisch bis ablehnend gegenüber dem von der "Reformpartnerschaft" aus SPÖ und ÖVP vorangetriebenen Projekt gezeigt: Grünen-Abgeordneter und Obersteiermark-Sprecher Lambert Schönleitner kritisierte, dass keine konkreten Zahlen und keine Berechnungen auf dem Tisch lägen, was diese Zusammenlegungen eigentlich bringen sollten.

In beiden Städten wird laut Regierungsplänen künftig eine Bürgerservicestelle angeboten. In Knittelfeld sollen rund 50 Leistungen über das Bürgerservice abgewickelt werden, bisher hatte es die Bürgerservicestelle nur am Standort Judenburg gegeben. Dies reiche von der Ausstellung von Reisepässen bis hin zu Führerscheinangelegenheiten. Außerdem wird am Standort Knittelfeld das gesamte Sozialreferat sowie der Bezirksschulrat des neuen Bezirks Murtal konzentriert. Auch der regional zuständige Förster wird in Knittelfeld verbleiben, an zwei Tagen in der Woche wird der Amtsarzt in Knittelfeld ordinieren. Alle anderen Referate sind am Standort Judenburg konzentriert. Bürger könnten weiterhin Anträge generell bei der jeweiligen Bürgerservicestelle einbringen, unabhängig davon, ob das Referat in Knittelfeld oder Judenburg untergebracht ist. Ebenso sollen regelmäßige Amtstage an beiden Standorten sicherstellen, die Behördenwege kurz zu halten.

Quelle: http://www.kleinezeitung.at/steiermark/knittelfeld/knittelfeld/2856721/streit-um-anwaltschaften-steirischen-landtag.story






Bezirksfusion: Gelungener Kompromiss

Das fast Unmögliche ist geschafft - ein Kompromiss, mit dem alle leben können. Die Kompetenzaufteilung zwischen Judenburg und Knittelfeld steht fest. Mitarbeiter wurden über Details der Zusammenlegung informiert.
Matthias Kranz spricht von einem Teilerfolg


Am Dienstag war Landesamtsdirektor Helmut Hirt in den Bezirkshauptmannschaften Judenburg und Knittelfeld und informierte die insgesamt rund 130 Mitarbeiter über Details zur Zusammenlegung der beiden Bezirke.

Sicherheits- und Anlagereferat und fast alle anderen Referate werden am Standort Judenburg konzentriert, um Verfahren effizienter abwickeln zu können. Nur das Sozialreferat kommt zur Gänze nach Knittelfeld, ebenso der Bezirksschulrat.

Mögliches Problem: Durch die Konzentration der Referate in Judenburg könnte es zu Platznöten kommen. Denn die Baubezirksleitung bleibt im Judenburger BH-Gebäude und übersiedelt nicht - wie zwischendurch diskutiert - nach Knittelfeld.

An beiden Standorten gibt es Bürgerservicestellen. Laut Landespressedienst sollen künftig auch in Knittelfeld rund 50 Leistungen über das Bürgerservice abgewickelt werden - etwa Pass und Führerscheinangelegenheiten.

Auch diverse Anträge können beim Bürgerservice eingebracht werden. An zwei Tagen pro Woche ist der Amtsarzt in Knittelfeld anzutreffen, auch der zuständige Förster kann dort bleiben.

Die Reaktionen sind positiv. Bauernkammer-Obmann Matthias Kranz als Gründer der "Aktionsgemeinschaft für ländliche Entwicklung im Murtal" meint: "Ich glaube, die fast 3000 Unterschriften, die wir gegen das Aushöhlen von Knittelfeld sammeln konnten, haben gewirkt." Teils sei auf die Vorschläge der Aktionsgemeinschaft eingegangen worden: "Das ist ein Teilerfolg für uns." Er fordert als nächsten Schritt, Kompetenzen von Graz in die Regionen auszulagern.

Genau das will auch die SPÖ-Abgeordnete Gabriele Kolar, die am Dienstag einen entsprechenden Entschließungsantrag im Landtag eingebracht hat, der auf breite Zustimmung stieß.

Zufrieden sind auch die Abgeordneten Werner Amon (ÖVP) und Gerald Schmid (SPÖ) aus Knittelfeld. In einer gemeinsamen Aussendung sprechen sie von einer "bürgerfreundlichen Lösung". Das "sehr ausgewogene Aufteilungsverhältnis" freue sie.

Quelle: http://www.kleinezeitung.at/steiermark/knittelfeld/knittelfeld/2857402/bezirksfusion-gelungener-kompromiss.story






BH Murtal: Organisationsstruktur ist entschieden
Mitarbeiter beider Standorte heute in Versammlungen informiert


Graz (18. Oktober 2011).- Im Landtag wurde heute das Steiermärkische Bezirksbehörden-Reorganisationsgesetz beschlossen und an den Standorten der neuen BH Murtal, Knittelfeld und Judenburg, wurden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Landesamtsdirektor Helmut Hirt in Informationsveranstaltungen über die von den Reformpartnern beschlossene Aufgabenaufteilung informiert.

Um den Bürgerinnen und Bürgern weite Behördenwege zu ersparen, werden die wichtigsten bürgernahen Leistungen an beiden Standorten über eine Bürgerservicestelle angeboten. Konkret sollen künftig auch in Knittelfeld rund 50 Leistungen über das Bürgerservice abgewickelt werden (bislang gab es die Bürgerservicestelle nur am Standort Judenburg): angefangen von der Ausstellung von Pässen bis hin zu Führerscheinangelegenheiten. Außerdem wird am Standort Knittelfeld das gesamte Sozialreferat sowie der Bezirksschulrat des neuen Bezirks Murtal konzentriert. Auch der regional zuständige Förster wird in Knittelfeld verbleiben, an zwei Tagen in der Woche wird der Amtsarzt in Knittelfeld ordinieren.

Alle anderen Referate (Anlagen, Sicherheit etc.) sind am Standort Judenburg konzentriert. Diese Konzentration könne man für eine tiefer gehende Spezialisierung der Mitarbeiter bei komplexen Materien nutzen und so die Qualität der Behördenentscheidungen weiter vorantreiben, erklärte Hirt. Wichtig sei gewesen, den Servicegedanken in den Vordergrund zu stellen. So können die Bürgerinnen und Bürger Anträge generell bei der jeweiligen Bürgerservicestelle einbringen, unabhängig davon, ob das Referat in Knittelfeld oder Judenburg untergebracht ist. Ebenso sollen regelmäßige Amtstage an beiden Standorten sicherstellen, die Behördenwege kurz zu halten.

Die Organisationsstruktur der neuen Bezirkshauptmannschaft Murtal mit der Zentrale in Judenburg und der Außenstelle in Knittelfeld stehe nun, aber in den kommenden Tagen und Wochen werde das zuständige Projektteam unter der Leitung der künftigen Bezirkshauptfrau der BH Murtal Ulrike Buchacher Detail-Gespräche vor Ort führen, um die bestmögliche Lösung für das große Ganze, aber auch für die Bürger und die Mitarbeiter zu erreichen, so Landesamtsdirektor Helmut Hirt.

Graz, am 18. Oktober 2011

Quelle: http://www.landespressedienst.steiermark.at/cms/beitrag/11560678/29767960/
LG Michael, vormals PM  |  Styria-Mobile