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Thema: WESTbahn  (57871-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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Re: WESTbahn (Management) GmbH
Antwort #45
Ich kenne die Situation dort nicht genau, aber ich denke, dass die Raucherinseln für Nichtraucher nicht so tragisch sind. Viel schlimmer finde ich, dass z.B. im Jugendkulturzentrum Explosiv geraucht werden darf, oder es kaum möglich ist, fortzugehen, ohne danach bestialisch nach Rauch zu stinken.

Re: WESTbahn (Management) GmbH
Antwort #46

Die WESTbahn Züge sind jetzt vollständig im Scotty enthalten!
Allerdings wurde dieser ein bisschen umgebaut: Oben werden jetzt "optimale ÖBB Verbindungen" angezeigt. Erst darunter finden sich unter "alle Verbindungen" auch die Züge der WESTbahn.
Gratulation zum Einbau dieser Schikane um nun doch nicht an oberster Stelle für die WESTbahn werben zu müssen.  :lol:


Gerade entdeckt:
- Scotty lässt sich ganz leicht überlisten: wenn man zB von "Wien Matzleinsdorfer Platz" nach "Linz Hauptplatz" rechnen lässt, dann kommt diese Trennung nicht
- WESTbusse sind jedenfalls nicht bei Scotty abrufbar

Mich würde interessiern, wieviel die unteschieliche Darstellung der Ergebnisse bei der Eingabe "Wien - Linz" oder "Wien Haltestelle XY - Linz Haltestelle XY" gekostet hat  :boese:


Re: WESTbahn (Management) GmbH
Antwort #47
€9,- Fahrkarte für Samstag und Sonntag, egal wohin,
gültig von 4. Februar bis 1. April.

Erfahren Sie Samstag und Sonntag die neue Dimension des Reisens mit der WESTbahn und erleben Sie den persönlichen Service Ihrer WESTstewardess oder Ihres WESTstewards. Sie können mit jedem Zug egal wohin fahren. Egal ob es nach Linz oder Salzburg geht, die Fahrkarten kosten einheitlich €9,-. Kinder bis zum 15.Lebensjahr reisen um nur €1,- mit.

Die Fahrkarten können Sie online oder direkt IM ZUG erwerben.

Das Angebot gilt jedes Wochenende ab Samstag 4. Februar 2012 bis Sonntag 1. April 2012.

Jetzt €9,- Fahrkarte buchen!

Quelle: www.westbahn.at

Re: WESTbahn (Management) GmbH
Antwort #48
Beim WESTclub ist ab 1. März alles neu
   
Für 7,50 Euro Aufpreis erhalten Sie einen zusätzlichen Sitz, ein Getränk und eine Zeitungslektüre

Jetzt wird der WESTclub der WESTbahn noch attraktiver. Wie schon bisher wird Ihnen als WESTclub-Kunde ein zusätzlicher Platz gegenüber oder daneben für Ihren Komfort freigehalten. Neu ist: Jeder WESTclub-Kunde bekommt ein kostenloses Heißgetränk oder ein Mineralwasser an den Platz serviert. Sehr gerne versorgt unsere WESTstewardess oder unser WESTsteward die WESTclub-Kunden mit einer kostenlosen Tageszeitung.

Für das Upgrade in den WESTclub zahlen Sie immer nur 7,50 Euro, ganz egal für welche Strecke. Wie Ihr Ticket ist das Upgrade entweder im Internet unter  www.westbahn.at oder direkt im Zug zu lösen.

Gönnen Sie sich etwas, fahren Sie das nächste Mal WESTbahn Club!

Quelle: https://westbahn.at/newsletter/do/preview/id/9/id_user/264/code/2tphhigpp6szmpna0r7awrup9xhxnzaf/

Re: WESTbahn (Management) GmbH
Antwort #49
Ab 14. Mai gibt es bei der Westbahn einen neuen Fahrplan.

  • Martin
  • Global Moderator
  • Styria Mobile Team

  • amadeus
  • Libertin & Hedonist
Re: WESTbahn (Management) GmbH
Antwort #51

http://www.nzz.ch/magazin/mobil/innovation-und-kampf-auf-oesterreichs-paradestrecke_1.16825057.html


Wohltuend. Außerhalb Österreichs gibt es offensichtlich Journalisten, welche einen Artikel auch ohne Raunzerei und Suderei zusammenbringen. Hierzulande (fast) unvorstellbar.
Gruß aus Graz-Eggenberg
Wolfgang
      Für jedes Problem gibt es eine Lösung, die einfach, klar und falsch ist.
Im Übrigen bin ich der Meinung, daß das Fahrtziel eines Fahrzeuges mit dessen Fahrtzielanzeige übereinstimmen soll.


  • 4010
Re: WESTbahn (Management) GmbH
Antwort #52
Die NZZ ist auch eine der wenigen Zeitungen im deutschsprachigen Raum, die man noch wirklich als Qualitätszeitung bezeichnen kann.

Re: WESTbahn (Management) GmbH
Antwort #53
Interessant ist die Kommaschreibweise im neuesten Newsletter der Westbahn: € 11,99,-! :hehe: :one:
Steirerbluat is koa Himbeersaft!

Re: WESTbahn (Management) GmbH
Antwort #54
Clinch mit Verkehrsverbünden: Westbahn wird teurer
9. Dezember 2013, 19:48

Die Westbahn fühlt sich missverstanden.

Ostregion-Verbund sieht Westbahn "draußen" - Unternehmen verlässt SVV in Salzburg, Streit mit OÖVV

Wien - Zwischen der Westbahn und dem Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) ist der Konflikt nun eskaliert. Westbahn-Geschäftsführer Erich Forster kündigte am Montag neue Aufpreise auf Zeitkarten zu Spitzenzeiten an. Grund sei eine vom ÖBB-Personenverkehr zu verantwortende unfaire Einnahmenaufteilung beim VOR, so der Vorwurf. Die Reaktion des VOR: Man bedaure die Entscheidung der Westbahn, den Verbundraum zu verlassen.

Der Westbahn-Geschäftsführer erläuterte am Vormittag vor Journalisten seine Unzufriedenheit mit dem VOR-System und kündigte neue Aufpreise ab 13. Dezember für Zeitkarten und Top-Jugendtickets an. Auf den Strecken Wien-St.Pölten, St.Pölten-Amstetten und in der Kernzone 100 (Westbahnhof - Wien Hütteldorf) werde in den Westbahn-Zügen ein Aufpreis von 2 Euro eingehoben, zwischen Wien und Amstetten ein Aufpreis von 3 Euro. Dieser gelte nur bei Zustieg in den Spitzenzeiten, also vor 9.00 Uhr und nach 15.30 Uhr (Montag bis Donnerstag), vor 9.00 Uhr und nach 12.00 Uhr (Freitag), vor 10.00 Uhr und nach 15.30 Uhr (Samstag) und nach 12.00 Uhr (Sonntag). Für Schüler- und Lehrlingsfreifahrten wird kein Aufpreis verlangt.

"Klare Ansage der Westbahn"

Die Ostregion als mit Abstand stärkster Nachfragebereich sei finanziell für die Westbahn besonders kritisch, erklärte Forster, auch designierter Rail Holding-Chef. Die Westbahn erhalte aufgrund der "Light-Mitgliedschaft" im VOR zu wenig Geld, nämlich keine Einnahmenanteile für Einzeltickets Wien - St. Pölten oder Amstetten zum Einzelfahrten-Verbundtarif, keine Einnahmenanteile an Kernzonentickets für Kunden zwischen Hütteldorf - Wien West und könne in keinem Gremium mitwirken. Bei den Zeitkarten und Jugend-Netzkarten werde eine Einnahmenbeteiligung der Westbahn nach der echten Nutzung verweigert, denn ÖBB-Personenverkehr und VOR akzeptierten nur ein Modell nach Zuganteilen - das werde aber der Lage bei der Westbahn nicht gerecht. Außerdem weigere sich das Verkehrsministerium soziale Tarife zu stützen.

"Wir sehen das als klare Ansage der Westbahn, den Verbundraum zu verlassen", reagierte der Sprecher des VOR, Georg Huemer. Der VOR bedaure diese Entscheidung der Westbahn, allerdings müssten im Verbund gemeinsame Spielregeln für alle gelten. "Die Westbahn hat aber keinen Ausstieg mitgeteilt", widersprach das Bahn-Unternehmen nun in einer Aussendung, man werde vielmehr aus dem VOR gedrängt. Die VOR-Vorgangsweise sei nicht nachvollziehbar, er solle seine "überhastete Entscheidung" überdenken, appelliert die Westbahn.

Schon seit der ersten Entscheidung der Westbahn, ab September einseitig Aufschläge einzuführen, wurden intensive Gespräche geführt. Die Westbahn stelle 18 Prozent der Leistungen und kriege 18 Prozent der verteilten Einkünfte - "jetzt wollen sie mehr", erläuterte der VOR-Sprecher. Trotz allem hoffe man noch auf eine partnerschaftliche Einigung im Interesse der Fahrgäste. Wenn die Westbahn nun ab 13. Dezember Aufschläge verlange, dann bedeute das für die Fahrgäste, dass sie nicht mehr mit Verbundkarten in Westbahn-Zügen fahren könnten - auch nicht wenn sie den Aufpreis bezahlten.

Der Tarifverbund VOR erstreckt sich über Wien, Niederösterreich und das Burgenland und wird von über 40 Verkehrsunternehmen getragen. Zu den Verbundpartnern gehören Schienenverkehrsunternehmen wie ÖBB, Raaberbahn, NÖVOG, Wiener Lokalbahnen und die Wiener Linien sowie über 30 Busunternehmen.

Ausstieg aus SVV

Folgenreichen Streit gibt es aber nicht nur im Osten, sondern auch in Salzburg und Oberösterreich: Der seit einem Jahr schwelende Streit zwischen Westbahn und Salzburger Verkehrsverbund (SVV) war offenbar nicht zu kitten. Seit Sonntag ist Westbahn nicht mehr Mitglied des SVV, dessen Monats- und Wochenkarten gelten nicht mehr in Westbahn-Zügen. Als Grund gab Westbahn-Geschäftsführer Erich Forster "die Einnahmenverteilung im SVV" an, "die Konkurrenz über spezielle Verträge ausschließt".

Für Newcomer wie die 2011 gestartete Westbahn gelte in den ersten vier Jahren ab Beitritt eine Auszahlungssperre, man müsse also einzahlen, bekomme aber keine Erlöse. Es sei denn, die anderen SVV-Mitglieder anerkennen die "positive Netzwirkung", was nicht geschah. Auch zu Meetings über Einnahmenaufteilung sei man nicht beigezogen worden.

Vom SVV gab es am Montag keine Stellungnahme. Informell hieß es, man bedaure den Schritt, aber die Regeln des SVV seien für alle 17 Partnerbetriebe gleich. Für die sei man Clearingstelle, die das vereinnahmte Geld aufteilt. Klar ist, dass die Westbahn die Tarifhoheit des SVV untergraben hat, sie war bei Zeitkarten billiger. Streit gibt es auch mit dem Oberösterreichischen Verkehrsverbund. (APA/ung, DER STANDARD, 10.12.2013)


Quelle: http://derstandard.at/1385170421941/Clinch-mit-Verkehrsverbuenden-Westbahn-wird-teurer

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Westbahn-Preise steigen für Pendler erneut
10. Dezember 2013, 08:57

Zwischen der Westbahn und dem Verkehrsverbund Ost-Region VOR eskaliert der Konflikt

Wien -  Zwischen der Westbahn und dem Verkehrsverbund Ost-Region VOR ist der Konflikt nun eskaliert. Westbahn-Geschäftsführer Erich Forster kündigte am Montag neue Aufpreise auf Zeitkarten zu Spitzenzeiten an. Der ÖBB Personenverkehr verhindere eine faire Einnahmenaufteilung beim VOR, so der alte Vorwurf. Die Reaktion des VOR: Man bedaure die Entscheidung der Westbahn, den Verbundraum zu verlassen.

Der Westbahn-Geschäftsführer erläuterte am Montag vor Journalisten einmal mehr seine Unzufriedenheit mit dem VOR-System und kündigte neue Aufpreise ab 13. Dezember für Zeitkarten und Top-Jugendtickets an. Auf den Strecken Wien-St.Pölten, St.Pölten-Amstetten und in der Kernzone 100 (Westbahnhof - Wien Hütteldorf) werde in den Westbahn-Zügen ein Aufpreis von zwei Euro eingehoben, zwischen Wien und Amstetten ein Aufpreis von drei Euro. Dieser gelte nur bei Zustieg in den Spitzenzeiten, also vor 9.00 Uhr und nach 15.30 Uhr (Montag bis Donnerstag), vor 9.00 Uhr und nach 12.00 Uhr (Freitag), vor 10.00 Uhr und nach 15.30 Uhr (Samstag) und nach 12.00 Uhr (Sonntag). Für Schüler- und Lehrlingsfreifahrten wird kein Aufpreis verlangt.

Kritische Ostregion

Die Ostregion als mit Abstand stärkster Nachfragebereich sei finanziell für die Westbahn besonders kritisch, erklärte Forster, auch designierter Rail Holding-Chef. Die Westbahn erhalte aufgrund der "Light-Mitgliedschaft" im VOR zu wenig Geld, nämlich keine Einnahmenanteile für Einzeltickets Wien - St. Pölten oder Amstetten zum Einzelfahrten-Verbundtarif, keine Einnahmenanteile an Kernzonentickets für Kunden zwischen Hütteldorf - Wien West und könne in keinem Gremium mitwirken. Bei den Zeitkarten und Jugend-Netzkarten werde eine Einnahmenbeteiligung der Westbahn nach der echten Nutzung verweigert, denn ÖBB-Personenverkehr und VOR akzeptierten nur ein Modell nach Zuganteilen - das werde aber der Lage bei der Westbahn nicht gerecht. Außerdem weigere sich das Verkehrsministerium soziale Tarife zu stützen.

"Wir sehen das als klare Ansage der Westbahn, den Verbundraum zu verlassen", reagierte der Sprecher des VOR, Georg Huemer. Der VOR bedaure diese Entscheidung der Westbahn, allerdings müssten im Verbund gemeinsame Spielregeln für alle gelten. Schon seit der ersten Entscheidung der Westbahn, ab September einseitig Aufschläge einzuführen, würden intensive Gespräche geführt. Die Westbahn stelle 18 Prozent der Leistungen und kriege 18 Prozent der verteilten Einkünfte - "jetzt wollen sie mehr", erläuterte der VOR-Sprecher. Trotz allem hoffe man noch auf eine partnerschaftliche Einigung im Interesse der Fahrgäste. Wenn die Westbahn nun ab 13. Dezember Aufschläge verlange, dann bedeute das für die Fahrgäste, dass sie nicht mehr mit Verbundkarten in Westbahn-Zügen fahren könnten - auch nicht wenn sie den Aufpreis bezahlten.

Der Tarifverbund VOR erstreckt sich über Wien, Niederösterreich und das Burgenland und wird von über 40 Verkehrsunternehmen getragen. Zu den Verbundpartnern gehören Schienenverkehrsunternehmen wie ÖBB, Raaberbahn, NÖVOG, Wiener Lokalbahnen und die Wiener Linien sowie über 30 Busunternehmen. (APA, 10.12.2013)

Quelle: http://derstandard.at/1385170443249/Westbahn-Preise-steigen-fuer-Pendler-erneut

  • Hubert Voller
Re: WESTbahn (Management) GmbH
Antwort #55
Die Westbahn führt jetzt die verschobene Erhöhung der Ticketpreise durch. Ab 1. März werden die Fahrscheine für viele Strecken sowie Netzkarten teurer, manches wird jedoch auch billiger: Etwa die Fahrt von Wien nach Salzburg.
Die Westbahn hebt am 1. März ihre Ticketpreise um im Schnitt 1,79 Prozent an, einige Strecken werden günstiger. Die Jahresnetzkarten ,,Classic" und ,,Familie" werden um rund 10 Prozent teurer, die Jahresnetzkarte für Jugendliche unter 26 Jahren und für Senioren bleibt unverändert.
Von Wien nach St. Pölten müssen künftig 6,90 statt bisher 6 Euro für ein Ticket berappt werden, von Wien nach Amstetten steigt der Ticketpreis von 11,80 auf 13,30 Euro. Von Wien nach Linz bleibt der Preis mit 17,20 Euro gleich. Günstiger wird die Strecke Wien-Salzburg, der ,,Westbahn-Haustarif" beträgt hier künftig 23,90 statt bisher 25 Euro.
Quelle:  ORF.at wien

l.g. rellov
Es ist besser, ein Licht zu entzünden, als über die Dunkelheit zu fluchen.

  • Hubert Voller
Re: WESTbahn (Management) GmbH
Antwort #56
Neue Abbuchungen bei der Kilometerbank WESTbahnGmbH
Die Westbahn hat mit 1. März ihre Tarife geändert. Die Änderungen haben speziell bei Kilometerbank-Kundinnen und Kunden für Verwirrung gesorgt. Denn höhere Tarife werden bei den im Voraus bezahlten Kilometerbanken über eine willkürliche Verlängerung von Strecken erzielt.

Eine betroffene Kundin:
Silvia Neubauer pendelt seit 20 Jahren zwischen Linz und Wels. Das sind rund 25 Kilometer und 25 Kilometer wurden ihr auch bei jeder Fahrt von ihrer Kilometerbank abgebucht. Seit 1. März rechnet die Westbahn anders. Als sie die Kilometerbank mit 1.ooo Kilometern bei der Westbahn gekauft habe, habe sie angenommen, dass sie damit 40 mal diese Strecke fahren könne, sagt Frau Neubauer. Das passe jetzt nicht mehr, weil 30 Kilometer pro Einzelstrecke zu bezahlen sind. Nicht nur Linz und Wels sind bei der Neugestaltung der Tarife der Westbahn auseinandergedriftet, auch der Weg von Wien Westbahnhof nach Wien Hütteldorf ist um Einiges länger geworden. Dafür hat sich die Strecke von Wien West nach Salzburg um 20 Kilometer verkürzt.

Stellungnahme der WestbahnGmbH:
Von der Westbahn bekam Silvia Neubauer als Erklärung für das Phänomen, dass die Mindestabbuchung auf der Kilometerbank der Westbahn jetzt 30 Kilometer betrage, früher waren es 23. Daraus folge, so ließ die Westbahn ihre Kundin wissen, dass die Kilometer in der Kilometerbank der Westbahn keine Kilometer, sondern Tarifeinheiten seien. Warum man diese Ticketversion dann Kilometerbank nennt, ist für Frau Neubauer nicht nachvollziehbar. Sie ärgert sich, dass die Barzahlung gleich geblieben ist: "Es waren immer 2,90 Euro, seit die Westbahn die Strecke Linz-Wels fährt. Und nur für die Dummen, die vorausbezahlt haben, werden jetzt nicht 25 sondern 30 Kilometer abgebucht", sagt Frau Neubauer.
Bei der Anpassung der Tarifkilometer sei die Westbahn bestrebt gewesen, ,,das Rabattausmaß der jeweiligen Streckenrelationen gleichmäßig zu gestalten", heißt es dazu in der Stellungnahme der Westbahn Management GmbH. an help. Die Strecke Wels-Linz sei mit der Kilometerbank extrem günstig und im Vergleich zu anderen Streckenrelationen zu stark rabattiert gewesen. Auch nach der Tarifanpassung zähle diese Strecke noch immer zu den am stärksten rabattierten zwischen Wien und Salzburg. Die Tarifänderung sei außerdem der Schienen Control vorab zur Kenntnis gebracht worden. Womit wohl alles in bester Ordnung scheint.


Dazu die Einschätzung der Schienen-Control:
Nun, Maria-Theresia Röhsler, die Geschäftsführerin der Schienen-Control hat dazu einiges anzumerken: "Die Westbahn Management GmbH. hat uns die Tarifbestimmungen vorgelegt. Das bedeutet aber nicht, dass wir die als gut befunden haben und das können wir auch gar nicht. Wir haben keine Vorprüfungskompetenz, wir können sie erst im Nachhinein prüfen. Also das, was die Westbahn geschrieben hat, dass sie uns sie vorgelegt haben, das stimmt. Wir haben aber die Probleme, die wir sehen, angemerkt."
Auch die Schienen-Control habe Beschwerden über die neue Tarifgestaltung der Westbahn bekommen und sei als Schlichtungsstelle gerade dabei, eine Lösung zu finden.
"Wir haben auch die Westbahn darüber informiert, dass wir diese Änderung der Kilometerbank zumindest als problematisch erachten, weil es eine Abkehr von diesem Bezahlen nach dem Kilometer, der gefahren wird, was vorher zumindest annähernd der Fall war. Ein durchschnittlich verständiger Kunde geht davon aus, dass er Kilometer bezahlt und nicht irgendeine fiktive Zahl", so die Schienen-Control Geschäftsführerin.

Fahrgastrechtegesetz: (https://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=BgblAuth&Dokumentnummer=BGBLA_2013_I_40)
Abgesehen davon schreibt das seit 1. Juli 2013 gültige Fahrgastrechtegesetz vor, dass jede Fahrkarte erstattbar sein muss, so Maria-Theresia Röhsler. Nach Einschätzung der Schienen-Control ist eine Kilometerbank eine Zeitfahrkarte: "Das heißt. innerhalb der Geltungsdauer dieser Kilometerbank muss ich die Möglichkeit haben, diese auch wieder zurück zu geben und mein Geld zurück zu bekommen. Das ist derzeit nach den Tarifbestimmungen der Westbahn nicht der Fall und das haben wir bereits Anfang dieses Jahres bei der Westbahn angemerkt, dass das möglich sein muss, diese Erstattbarkeit."
Dann kann jeder frustrierte Kilometerbank-Besitzer seine Karte - gegen Erstattung eines Verwaltungsaufwandes - zurückgeben und sich nach günstigeren Möglichkeiten umschauen.


Quelle: http://help.orf.at/stories/1735789/

Keine kundenfreundliche Vorgehensweise. Die Westbahn wird sicherlich Kunden verlieren.

l.g. rellov
Es ist besser, ein Licht zu entzünden, als über die Dunkelheit zu fluchen.

Re: WESTbahn (Management) GmbH
Antwort #57

Keine kundenfreundliche Vorgehensweise. Die Westbahn wird sicherlich Kunden verlieren.


Genau diese Kurzstreckenpendler möchte die Westbahn ja eh nicht haben.

  • FlipsP
Re: WESTbahn (Management) GmbH
Antwort #58
Westbahn will 2014 operativ positiv fahren
Neben der Westachse könnte sich Forster auch vorstellen, die Strecke von Wien nach Graz zu bedienen - und zwar günstiger als die Staatsbahn ÖBB.

Die private Westbahn, die seit Ende 2011 zwischen Wien und Salzburg verkehrt, will heuer operativ schwarze Zahlen schreiben, sagte Geschäftsführer Erich Forster am Dienstag vor Journalisten. Das Jahr 2013 sei "dramatisch besser" als das erste volle Geschäftsjahr 2012 verlaufen, als die Westbahn unterm Strich einen Verlust von 23,45 Mio. Euro eingefahren hatte.

Damals hatte der Westbahn der harte Preiskampf mit den ÖBB und die Startkosten zu schaffen gemacht. "Dass es bei so hohen Investitionen am Anfang Verluste geben muss, ist logisch", so Forster. Details zum abgelaufenen Geschäftsjahr nannte er keine. Prinzipiell sei das Eisenbahngeschäft "kein so margenintensives Business", aber wenn es einmal laufe, bringe es konstant Erträge.
Die Zufriedenheit der Kunden und die Hoffnung, dass die EU-Kommission dem Verkehrsministerium puncto ÖBB-Subventionen und Ausschreibungen von Verkehrsdiensten bald einen Strich durch die Rechnung machen könnte, stimmt ihn zuversichtlich.
Neben der Westachse könnte sich Forster auch vorstellen, die Strecke von Wien nach Graz zu bedienen - und zwar günstiger als die Staatsbahn ÖBB. Inklusive Beschaffung von Zügen bräuchte er theoretisch eine Vorlaufzeit von etwa drei Jahren, wie er sagte.


http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/3623140/westbahn-will-2014-operativ-positiv-fahren.story
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!  ;)

  • Hubert Voller
Re: WESTbahn (Management) GmbH
Antwort #59
WESTbahn: Sicherheitslücken und Mitarbeiterhorror?
Züge mit einer Auslastung von bis zu 250 Prozent, von Sicherheit keine Spur mehr, Stewards, die rund 13-Stunden-Schichten schieben, und das bis zu sieben Tage hintereinander - Ein Insider übt in einem anonymen Schreiben heftige Kritik an der WESTbahn.
Die WESTbahn bedient seit 2011 die Strecke zwischen Salzburg und Wien. Bislang schrieb das Unternehmen jährlich rote Zahlen, im Jahr war es gar ein Minus von knappen 24 Millionen Euro. "Als Mitarbeiter und Bahnkenner würde man den Betrieb sofort einstellen", fordert jener Insider, der einen Brief an die Redaktion von SALZBURG24 sendete und darin harsche Kritik an dem Unternehmen übt.
Mit Details und Fakten, die nur ein Kenner des Unternehmens haben kann, stellt er die WESTbahn an den Pranger. Von Sicherheitslücken, Mobbing gegenüber Mitarbeitern und reiner Profitgier der Chefetage ist die Rede.
Dürftige Sicherheit in WESTbahn-Zügen?
,,Je voller der Zug, desto besser!", so lautet dem anonymen Schreiben zufolge das Credo der Chefetage der WESTbahn. Auslastungen von bis zu 250 Prozent seien im Zuge von Billigaktionen keine Seltenheit, werden die Zustände im Unternehmen angeprangert.
,,Feuerlöscher, Fluchtwege, Notausstiege und Eingangsbereiche sind voll von Großgepäck und überall stehen Menschen. Zu den Hauptverkehrszeiten hab' ich oft gebetet, dass nichts passiert.", heißt es im Brief. Auch auf Catering müsse man in solchen Situationen verzichten. Nicht ausreichend geschulte Stewards könnten zudem im Ernstfall weder eingreifen noch die Lage unter Kontrolle bringen.
Nach Schadensmeldungen durch den Triebfahrzeugführer würde die Unternehmensleitung außerdem auf die Weiterfahrt bestehen, um Verspätungen zu vermeiden. ,,Es darf keine Verspätung gemacht werden. [...] Sollte einmal ein Problem auftreten, dann gibt es kein Problem. Der Zug MUSS fahren!", führt der Insider, der sich nicht zu erkennen geben will, weiter aus.
WESTbahn dementiert klar
Angelika Veith, Pressesprecherin der WESTbahn reagiert prompt auf die Vorwürfe, die ihr SALZBURG24 vorlegte. ,,Die Anschuldigungen ,der mangelnden Sicherheit' können wir nicht nachvollziehen. Wir haben ein Sicherheits- und Qualitätsmanagementsystem, das diese Normen überprüft und sind zertifiziert.", heißt es in einer schriftlichen Stellungnahme. Die WESTbahn-Stewards seien perfekt geschult. Bei der Anfang Juni durchgeführten Notfallübung ,,Nachtzug 2014" habe man dies unter Beweis gestellt.
Auch die angesprochenen Überbesetzungen bei der WESTbahn weist Veith deutlich zurück: ,,Die Werte, die der anonyme Beschwerdeführer nennt, sind falsch. Wir sind immer ausnahmslos innerhalb der im Zug zugelassenen Auslastungen, da unser Zug eine ausreichende Zulassung auch für Stehplätze hat."
Mitarbeitermangel führt zu Horrorschichten
Ohne Stellungnahme blieben hingegen die Anschuldigungen zu den extrem langen Dienstzeiten. Bedingt durch Personalmangel müssten Mitarbeiter bis zu sieben Tage die Woche 13-Stunden-Schichten besetzen, um nach einem Tag Pause wieder in dieser Einteilung zu arbeiten. Der Mangel an Mitarbeitern sei vor allem durch das schlechte wirtschaftliche Dastehen der Firma bedingt, heißt es in der Beschwerde. Man wolle aber heuer - erstmals nach der Inbetriebnahme im Jahr 2011 - positive Zahlen schreiben, sagte Geschäftsführer Erich Forster Anfang Mai gegenüber der APA. Das Jahr 2013 sei "dramatisch besser" als das erste volle Geschäftsjahr 2012 verlaufen, als die WESTbahn unterm Strich einen Verlust von 23,45 Mio. Euro eingefahren hatte. Seit ersten Februar 2014 steht Forster der WESTbahn vor, das Unternehmen beschäftigt über 200 Mitarbeiter.
Mobbing aus der oberen Etage?
Die Stewards der WESTbahn würden nicht nur Tickets verkaufen und kontrollieren, sowie das Catering betreuen und Putzarbeiten im Zug übernehmen, sondern auch die Büroküche in Wien säubern. ,,Die Stewards sind die geheimen Putzfrauen und Kaffeeladies der Angestellten", fasst der Insider das Arbeitsklima zusammen. Passe der Umsatz bei Catering und Verkauf nicht, hagele es Kritik. Mitarbeiter würden unter Druck gesetzt und plötzlich stünden Vorwürfe von nicht bonierten - gestohlenen - Getränken (Summen im dreistelligen Bereich) im Raum, heißt es weiter.
Einschüchterungsversuche und Druck
Bei der Arbeiterkammer Oberösterreich sei die WESTbahn längst kein unbeschriebenes Blatt mehr, bestätigt auch AK-Präsident Johann Kalliauer gegenüber SALZBURG24. ,,Es wenden sich immer wieder WESTbahn-Beschäftigte bei arbeitsrechtlichen Fragen an uns. In den Jahren 2013 und 2014 gab es insgesamt 30 Anfragen."
,,Dass es um die Arbeitsbedingungen bei dieser Firma nicht zum Besten bestellt ist, wird immer wieder an uns herangetragen und unseren Mitarbeitern ,hinter vorgehaltener Hand' erzählt. Auch dürfte es Einschüchterungsversuche seitens der Firma geben und der Druck auf die Arbeitnehmer arbeitsrechtlich ,nichts zu unternehmen' sehr hoch sein", gibt Kalliauer in Bezug auf die WESTbahn abschließend preis.

Quelle: salzburg24.at

Es stellt sich nur die Frage, warum hat derjenige, welcher nicht genannt werden will, nicht die zuständigen Stellen informiert?

..Neben der Westachse könnte sich Forster auch vorstellen, die Strecke von Wien nach Graz zu bedienen - und zwar günstiger als die Staatsbahn ÖBB....

Wird schwer werden, trotz massiver Personaloptimierung, geeignete Mitarbeiter für neue Destinationen zu finden!

l.g. rellov
Es ist besser, ein Licht zu entzünden, als über die Dunkelheit zu fluchen.