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Thema: Gemeindereform Graz & Graz-Umgebung (18524-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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  • Michael
  • Styria Mobile Team
Gemeindereform Graz & Graz-Umgebung

Das ist mein Vorschlag zur Gemeindereform in Graz & Graz-Umgebung. Natürlich ist das ganze stark ausbaufähig, da hier längst nicht alle Aspekte berücksichtigt wurden. Das wäre dann schon eine Studie und so etwas dauert eben seine Zeit (aber das ist nicht meine Aufgabe ;)), immerhin ist es ja eine komplexe Angelegenheit.
Ich habe die Gemeinden rein auf die Örtlichkeit bezogen und der jeweiligen Zusammengehörigkeit, also wie es sein könnte, zusammengefasst.

Wie auch immer, stark zusammengewachsene Strukturen gehören zusammen und gestärkt. So ist es also bei meinem Plan nicht verwunderlich, dass die Umgebungsgemeinden von Graz in die Stadt eingegliedert werden.
Alle Einwohnerzahlen habe ich aus Wikipedia entnommen.

Die da wären:

Graz 261.540
   Stattegg 2.761
   Seiersberg 7.293
   Raaba 2.204
   Gössendorf 3.671
   Grambach 1.639
   Pirka 3.156
Einwohner = 282.264


Weitere Optionen:

   Kainbach bei Graz 2622
   Hart bei Graz 4413
Einwohner = 282.299

   Feldkirchen bei Graz 5433
Einwohner = 294.732

   Kalsdorf bei Graz 5804
Einwohner = 300.536

   Hausmannstätten 2877
   Fernitz 3183
Einwohner = 306.596


Und die noch ausstehenden Gemeinden:

Laßnitzhöhe 2701
   Nestelbach bei Graz 1099
   Höf-Präbach 1442
Einwohner = 5242

St. Marein bei Graz 1253
   Langegg bei Graz 828
   Krumegg 1423
Einwohner = 3504

Vasoldberg 4238
   Edelsgrub 705
Einwohner = 4943

Edelsgrub ist mit    7,12 km² bei 705 Einwohnern ziemlich weitläufig


Hausmannstätten 2877
   Fernitz 3183
Einwohner = 6060

Unterpremstätten 3605
   Zettling 1494
Einwohner = 5099

Werndorf 2170
   Mellach 1191
Einwohner = 3361

St. Radegund bei Graz 2039
   Weinitzen 2530
Einwohner = 4569

Eggersdorf bei Graz 2081
   Hart-Purgstall 1605
   Brodingberg 1263
Einwohner = 4949


Gratkorn 7502
   Gratwein 3680
   Judendorf-Straßengel 5594
   Eisbach 2.998
Einwohner = 19774

Großstübing 342
   Gschnaidt 356
Einwohner = 698

Frohnleiten 6062
   Röthelstein 227
Einwohner = 6289

Peggau 2125
   Deutschfeistritz 3883
Einwohner = 6008

Sankt Bartholomä 1339
   Sankt Oswald bei Plankenwarth 1134
   Stiwoll 718
Einwohner = 3191

Hitzendorf 3656
   Rohrbach-Steinberg 1409
   Attendorf 1818
Einwohner = 6883

Lieboch 4613
   Dobl 1722
   Lannach (DL) 3305
   Haselsdorf-Tobelbad 1329
Einwohner = 10969

Schrems bei Frohnleiten 584
   Tulwitz 519
   Tyrnau 158 (lt. HP 151)
Einwohner = 1261


Natürlich freut das keinen Bürgermeister, wenn eine Gemeinde eingemeindet wird. Jedoch bei Gemeinden mit wenig hunderten Einwohnern stellt sich dann schon die Frage, ob dafür eine eigene Verwaltung sinnvoll ist.
LG Michael, vormals PM  |  Styria-Mobile

Re: Gemeindereform Graz & Graz-Umgebung
Antwort #1
Es ist ja primär nicht die Frage, wie groß die Gemeinden sind (bzw. wären, wenn man sie zusammenlegt) und - finde ich zumindest - nicht die Frage, da Bürgermeisterposten zusammenzufassen, sondern ganz einfach effizient arbeitende Gemeinden zu bekommen. Meinetwegen können Gemeinde gerne selbständig bleiben, aber z. B. im Bereich der Verwaltung, Bauhöfe, Müllabfuhr, Sporteinrichtungen etc. zusammenzuarbeiten, umso Geld zu ersparen. Nicht jede Gemeinde braucht eine eigene Festhalle, Schwimmbad, Sportstadion, Bauhof etc. Da müsste man zunächst ansetzen.

Ich finde zum Beispiel Gemeinde(zweck-)verbände sehr sinnvoll, da könnte man z. B. in puncto ÖV-Ausbau - stadtgrenzenübergreifender Verkehr - sicherlich mehr erreichen, als das herumgewurschtle mit jedem einzelnen Bürgermeister, wo sich einfach einer querlegen (siehe Graz-Südost) und ein ganzes Projekt torpedieren kann.

Aber SPÖVP gehen grundsätzlich den richtigen Weg, einmal "Butter bei die Fische zu machen" - und plötzlich steigt auch wieder die Zustimmung - die politische Agonie scheint irgendwie überwunden zu sein ...

W.
"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
(Carlo Schmid, SPD, 1948)

Re: Gemeindereform Graz & Graz-Umgebung
Antwort #2


Das ist mein Vorschlag zur Gemeindereform in Graz

Graz 261.540
   Stattegg 2.761
   Seiersberg 7.293
   Raaba 2.204
   Gössendorf 3.671
   Grambach 1.639
   Pirka 3.156
Einwohner = 282.264


Weitere Optionen:

   Kainbach bei Graz 2622
   Hart bei Graz 4413
Einwohner = 282.299

   Feldkirchen bei Graz 5433
Einwohner = 294.732

   Kalsdorf bei Graz 5804
Einwohner = 300.536

   Hausmannstätten 2877
   Fernitz 3183
Einwohner = 306.596



Genau!!! Volle Zustimmung. Ich finde, Unterpremstätten gehört allerdings auch noch zu Graz gegeben.
Damit endlich eine Wohn-Raumplanung und Verkehrs-Raumplanung aus einer Hand und ohne ständigen Sand im Getriebe durchgeführt werden kann.
Erstellt am: September 23, 2011, 21:35:57
Wer kann sagen, wie das bei bezirksübergreifenden Zusammenlegungen aussieht?

Beispiel: Heiligenkreuz am Waasen, Bez. LB ist ziemlich zusammengewachsen mit Pirching am Traubenberg, Bez. FB, räumlich und geistig. Beide haben schon lange zusammen die Feuerwehr, Volks- und Haupt-/ Realschule, eine gemeinsame Pfarrgemeinde sowieso uvm.
Da müsste wohl ein Bezirk seine Gemeinde abtreten, oder? Hat es so etwas überhaupt in den vergangenen Jahrzehnten gegeben?

  • Michael
  • Styria Mobile Team
Re: Gemeindereform Graz & Graz-Umgebung
Antwort #3

Zitat
Es ist ja primär nicht die Frage, wie groß die Gemeinden sind (bzw. wären, wenn man sie zusammenlegt) und - finde ich zumindest - nicht die Frage, da Bürgermeisterposten zusammenzufassen, sondern ganz einfach effizient arbeitende Gemeinden zu bekommen. Meinetwegen können Gemeinde gerne selbständig bleiben, aber z. B. im Bereich der Verwaltung, Bauhöfe, Müllabfuhr, Sporteinrichtungen etc. zusammenzuarbeiten, umso Geld zu ersparen. Nicht jede Gemeinde braucht eine eigene Festhalle, Schwimmbad, Sportstadion, Bauhof etc. Da müsste man zunächst ansetzen.


Das ist mit Sicherheit richtig. Nur mit den Vergrößerungen sind die eigentlichen Probleme ja auch nicht aus der Welt geschafft. ;)
Für mich war das eigentlich eh nur eine Zahlenspielerei. Aber andererseits gibt's dann auch mehr Geld für die Kommunen.

Zitat
Genau!!! Volle Zustimmung. Ich finde, Unterpremstätten gehört allerdings auch noch zu Graz gegeben.

Wenn die Zeit reif ist, ja. Wie hubertat bereits beschrieben hat, wäre die Zusammenarbeit sowieso viel wichtiger als eingemeinden. Denn nur so wird man die Probleme zufriedenstellend lösen können bzw. man kommt endlich vom Kirchturmdenken weg.
LG Michael, vormals PM  |  Styria-Mobile

Re: Gemeindereform Graz & Graz-Umgebung
Antwort #4
Pirching ist eine Streugemeinde und hat auch keinen echten Ortskern. Deshalb gibt es viele Einrichtungen eben nur in Hlgk. Getrennt sind beide Ortschaften - geographisch - durch die Stiefing. Aber Grundsätzlich bin ich sehr wohl der Meinung, das beide zusammengehören. Wäre dann auch eine Gemeinde mit 2500-3000 Einwohnern. Das Bezirksproblem bleibt aber sicher ein interessantes. Es geht aber noch interessanter: Fürstenfeld liegt in der Stmk. Rudersdorf bereits im Burgenland. Auch wenn beide Ortschaften noch nicht komplett zusammengewachsen sind. Wie könnte hier eine künftige Lösung aussehen? Oder man nehme Radkersburg und Gorna Radgona. Also AUT und SLO.

  • Michael
  • Styria Mobile Team
Re: Gemeindereform Graz & Graz-Umgebung
Antwort #5

Zitat
Ich finde zum Beispiel Gemeinde(zweck-)verbände sehr sinnvoll, da könnte man z. B. in puncto ÖV-Ausbau - stadtgrenzenübergreifender Verkehr - sicherlich mehr erreichen, als das herumgewurschtle mit jedem einzelnen Bürgermeister, wo sich einfach einer querlegen (siehe Graz-Südost) und ein ganzes Projekt torpedieren kann.

Da dürfte es dann einen Oberbürgermeister geben, wenn ich das richtig interpretiere, was von Voves/Schützenhöfer auch erwähnt wurde.
LG Michael, vormals PM  |  Styria-Mobile

Re: Gemeindereform Graz & Graz-Umgebung
Antwort #6

Pirching ist eine Streugemeinde und hat auch keinen echten Ortskern. Deshalb gibt es viele Einrichtungen eben nur in Hlgk. Getrennt sind beide Ortschaften - geographisch - durch die Stiefing. Aber Grundsätzlich bin ich sehr wohl der Meinung, das beide zusammengehören. Wäre dann auch eine Gemeinde mit 2500-3000 Einwohnern. Das Bezirksproblem bleibt aber sicher ein interessantes. Es geht aber noch interessanter: Fürstenfeld liegt in der Stmk. Rudersdorf bereits im Burgenland. Auch wenn beide Ortschaften noch nicht komplett zusammengewachsen sind. Wie könnte hier eine künftige Lösung aussehen? Oder man nehme Radkersburg und Gorna Radgona. Also AUT und SLO.

Man könnte da ja in größeren Dimensionen denken - Südburgenland zur Steiermark und Nordburgenland zu Niederösterreich. :)

Mittlerweile haben ja auch schon viele Städte außer Graz auch einen "Speckgürtel", da wird es wirklich Zeit für Änderungen.
Beispiel Gleisdorf:
Gleisdorf: 5698
Ludersdorf-Wilfersdorf: 2026
Ungerdorf: 775
Hofstätten: 2040
Nitscha:1439
Albersdorf: 1977
Ergibt auch stolze 13955 EW


  • Michael
  • Styria Mobile Team
Re: Gemeindereform Graz & Graz-Umgebung
Antwort #7

Zitat
Man könnte da ja in größeren Dimensionen denken - Südburgenland zur Steiermark und Nordburgenland zu Niederösterreich. :)

Ja, das wäre eine gute Idee. Dann ist das strukturschwache Burgenand weg bzw. es wäre bei uns besser aufgehoben.

Zitat
Gleisdorf: 5698

Gibt es da nicht Wünschendorf auch noch oder ist das eh schon in Gleisdorf?
LG Michael, vormals PM  |  Styria-Mobile

Re: Gemeindereform Graz & Graz-Umgebung
Antwort #8
Wünschendorf gehört zu Hofstätten.


  • Torx
Re: Gemeindereform Graz & Graz-Umgebung
Antwort #9
So Nebenbei: Die Straßenbahn ging 1906 bis nach St. Peter, 1913 nach Andritz - obwohl das damals noch ein paar Jahrzehnte nicht zu Graz gehört hat. Offenbar hat man sich damals leichter mit den Nachbargemeinden auf Straßenbahnlinien einigen können...

P.S.: Ich find' ja nicht dass wir Grauslichkeiten wie Raaba oder Seiersberg in Graz aufnehmen sollten. ;)

  • amadeus
  • Libertin & Hedonist
Re: Gemeindereform Graz & Graz-Umgebung
Antwort #10

Offenbar hat man sich damals leichter mit den Nachbargemeinden auf Straßenbahnlinien einigen können...


Zu bedenken ist dabei aber, daß die Straßenbahn praktisch das erste massentaugliche öffentliche Verkehrsmittel dorthin war. Außer irgendwelchen (Post)Kutschen gab es ja nichts.
Gruß aus Graz-Eggenberg
Wolfgang
      Für jedes Problem gibt es eine Lösung, die einfach, klar und falsch ist.
Im Übrigen bin ich der Meinung, daß das Fahrtziel eines Fahrzeuges mit dessen Fahrtzielanzeige übereinstimmen soll.


  • Ch. Wagner
Re: Gemeindereform Graz & Graz-Umgebung
Antwort #11

So Nebenbei: Die Straßenbahn ging 1906 bis nach St. Peter


Und hier das Bild dazu:
Weil ich angeblich unhöflich bin:
"Denkt daran, das Schwein von heute ist der Schinken von morgen"
(Mathias Beltz)

"pungitius pungitius"

  • Michael
  • Styria Mobile Team
Re: Gemeindereform Graz & Graz-Umgebung
Antwort #12

In der Zeitung "Grazer" von heute wurde auch etwas über dieses Thema veröffentlicht. Allerdings mehr als fragwürdig. Sinnvoll halte ich die meisten Szenarien jedenfalls nicht!


So wird Graz Metropole



Von D. Windisch und T. Schweighofer
redaktion@grazer.at

Das Wort ,,Gemeindezusammenlegung" ist derzeit in aller Munde. Das Land will ja Kommunen fusionieren, um zu sparen. Auch Graz hat - auf Kosten der Umlandgemeinden - die Chance, zur Metropole zu wachsen. Für die Grazer würde das viele Vorteile bringen, denn plötzlich würden beliebte Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele sowie Verkehrsknotenpunkte mitten in der Stadt liegen und Graz damit zur echten Großstadt machen. Der ,,Grazer" wirft schon jetzt einmal einen - nicht ganz ernst gemeinten - Blick auf mögliche Szenarien.


Schifahren in Graz

Im Norden holt sich Graz den Schöckl, seinen Hausberg. Dann kann man im Winter im Grazer Stadtgebiet Schi fahren. Für die ,,Eingemeindung" des Schöckls müssen St. Radegund und Semriach geschluckt werden - das hat den Vorteil, dass die Feinstaub-Hauptstadt Graz plötzlich auch ein Luftkurort (St. Radegund) wäre und mit der Lurgrotte (Semriach) über Österreichs größte Tropfsteinhöhle verfügen würde. Die Schöcklland-Gemeinde Kumberg wird ebenfalls einverleibt, dafür haben die Grazer dann im Sommer einen Badesee.


Airport & Schwarzl-See

Im Süden wird unter anderem Feldkirchen Teil von Graz, damit ist auch der Flughafen im Stadtgebiet. Mit der Eingemeindung von Seiersberg wäre Graz endgültig unschlagbar, was die Einkaufszentren-Fläche betrifft. Und die Fusion mit Unterpremstätten würde der Murmetropole mit dem Schwarzl-Freizeitzentrum endlich eine ordentliche Event-Location, einen großen Badesee und eine Autobahnraststation bescheren.


Arnie wird Grazer

Im Westen muss natürlich Thal eingemeindet werden - schließlich gibt es dort nicht nur den bei Ausflüglern beliebten Thalersee, sondern auch das Arnold-Schwarzenegger-Museum. Arnie wäre somit auf einmal ein waschechter Grazer - und darf, falls er den USA den Rücken kehrt, Grazer Bürgermeister werden.

Östlich von Graz könnte es zu einer Wiedervereinigung kommen. Kainbach dockt an den Grazer Bezirk Ries an, bis 1938 waren beide ja eine einzige Gemeinde. Die Fusion mit Kainbach würde Graz ein lang benötigtes, großes Drogentherapie-Zentrum einbringen. Und weil auch gleich noch das benachbarte Laßnitzhöhe mitgeschluckt wird, hat die Murstadt einen weiteren Luftkurort-Titel in der Tasche.


Fusionsfakten

Knapp 300.000 Menschen leben derzeit in Graz, weitere 143.000 in ganz Graz-Umgebung. Nach möglichen Fusionen könnte Graz bis zu 400.000 Einwohner zählen.
Laut Prognosen wird die Bevölkerung im Großraum Graz bis zum Jahr 2050 fast um 100.000 Menschen anwachsen. Dann hätte ein ,,Mega-Graz" bereits eine halbe Million Einwohner.
Laut Fahrplan des Landes wird die Gemeindereform bis 2015 vorbereitet, im Raum Graz soll es frühestens 2018 zu einer Zusammenlegung kommen.

Quelle: www.grazer.at


Es ist mehr als zufriedenstellend, wenn der südliche Teil von Graz eingemeindet wird. Die nördlichen Gemeinden, allen voran Gratkorn samt Gratwein etc. sind meiner Meinung nach etwas abgelegen, um sie mit Graz zu fusionieren.
Ein vergrößertes Gratkorn (Gratwein, Judendorf-Straßengel, Eisbach) ist da besser.


Graz und Luftkurort. :gluck:
Schöckl zu Graz. :gluck:
Kumberg zu Graz, wegen Badesee. :gluck:

:hammer: :hammer:
LG Michael, vormals PM  |  Styria-Mobile

  • PeterWitt
Re: Gemeindereform Graz & Graz-Umgebung
Antwort #13

So Nebenbei: Die Straßenbahn ging 1906 bis nach St. Peter, 1913 nach Andritz - obwohl das damals noch ein paar Jahrzehnte nicht zu Graz gehört hat. Offenbar hat man sich damals leichter mit den Nachbargemeinden auf Straßenbahnlinien einigen können...

Andere Prioritäten, ganz einfach. Schlag mal vor, dass Graz eine Autobahn nach z.B. Hitzendorf baut, und von Hitzendorf wird niemend protestieren - so ändern sich die Zeiten.

ABER: grundsätzlich sollte das städtische ÖV-System grenzüberschreitend sein und schon bis Gratkorn/Gratwein, Kumberg/Eggersdorf, LaHö/Schemmerl, (Fernitz/Hausmannstätten geht ja schon), Kalsdorf, Unterpremstätten/Tobelbad oder gar Lieboch und besser als jetzt erschlossen Thal gehen, wobei gerade nördliche und südliche Anbindungen ob ihrer Kapazität auch als Stadt/Straßenbahn ausgeführt sein sollten.

Re: Gemeindereform Graz & Graz-Umgebung
Antwort #14
Die Zusammenlegungen von Gemeinden sind sinnvoll, aber etwa Gratkorn oder Lieboch sollten nicht zu Graz dazukommen!

Wenn es schön eine Südwestlinie geben sollte, könnte man diese bis Seiersberg führen, wenn Seiersberg zu Graz gehören sollte.

Zitat
Im Süden wird unter anderem Feldkirchen Teil von Graz, damit ist auch der Flughafen im Stadtgebiet. Mit der Eingemeindung von Seiersberg wäre Graz endgültig unschlagbar, was die Einkaufszentren-Fläche betrifft. Und die Fusion mit Unterpremstätten würde der Murmetropole mit dem Schwarzl-Freizeitzentrum endlich eine ordentliche Event-Location, einen großen Badesee und eine Autobahnraststation bescheren.


Den Schwarzl könnte doch die Holding Graz Freizeit in Zukunft betreiben, darum würden auch die Priese stark steigen.  ;D