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Thema: Voestalpine plant Megaprojekt mit der Mur (1678-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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  • Michael
  • Styria Mobile Team
Voestalpine plant Megaprojekt mit der Mur
Die Voestalpine Donawitz setzt nun mit 45 Millionen Euro ein Konzept um, das den Kühlwasserbedarf des Werkes für die Zukunft sichert.


Die Voestalpine Stahl Donawitz startet Ende dieses Monats mit einem Megaprojekt, in dem die Mur die Hauptrolle spielen wird. Denn bei diesem Projekt geht es um die Sicherung des Kühlwasserbedarfs für den Standort Donawitz. Bisher reichte das Wasser des Vordernbergerbaches, doch Auf Grund der ständig wachsenden Produktionsanlage musste man ein neues Wasserkonzept entwickeln. Das da heißt: Wasser aus der Mur.

Stollen. Dieses wird über eine Rohrtrasse, die von der Mur unter dem Landeskrankenhaus Leoben durchläuft und durch den Annaberg führt, 2,3 Kilometer ins Werk nach Donawitz gepumpt. Der dafür notwendige Stollen im Bereich des LKH soll einen Durchmesser von fünf Metern haben und auch begehbar sein. Nach der Nutzung wird das Wasser unter Berücksichtigung aller Auflagen wieder in die Mur zurück geleitet. Aufgrund des Höhenunterschieds bei der Rücklaufleitung könne der Durchfluss mittels einer Turbine zusätzlich zur Energiegewinnung genutzt werden.

45 Millionen Euro. "Damit kommen dann die großen Kühltürme außer Betrieb", erklärt Günther Kolb, Geschäftsführer der Voestalpine Stahl Donawitz. Wie Kolb sagte, sei behördlich für dieses Vorhaben alles geklärt, die Einspruchsfrist abgelaufen: "Im Oktober 2008 wird voraussichtlich alles betriebsfertig sein." Immerhin investiert die Voestalpine in dieses Vorhaben, das sowohl den Standort wassertechnisch absichern als auch der Umwelt Nutzen bringen soll, 45 Millionen Euro.

Kraftwerk erneuert. Doch damit nicht genug. Im Zuge dieses Wasserkonzepts werde zeitgleich auch das Kraftwerk erneuert, wie Kolb betont, "wir investieren dafür 80 Millionen Euro." Die Voestalpine nutze die auf längere Sicht gute Konjunkturlage, um diese Investitionen zu tätigen.

ANDREA SEEBACHER

Quelle: www.kleine.at
LG Michael, vormals PM  |  Styria-Mobile