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Thema: [Südwestlinie] Planungsphase (53603-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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  • 38ger
Re: [Südwestlinie] Planungsphase
Antwort #225
Einwurf zur Frage, wer Möbelstücke mit der Bim heimbringt: Üblicher Weise fährt man z.B. zur Ikea um sich alles vor Ort anzuschauen und auszuwählen und nimmt dann nur Teelichter, Kuchen, Glühbirnen usw. gleich mit und lässt Kasten, Tisch und Sessel dann liefern von der Transportfirma, die es in jeder Ikea-Filiale gibt.
Im Falle de Ikea fahren viele auch nur hin um Deko, wie Bilderrahmen, Zubehör wie Servietten usw. einzukaufen, das Thema Möbel ist da oftmals gar kein Thema.
Und zumindest in Wien ist der 24A vor Allem deshalb auf Gelenkbus umgestellt worden, weil bei der Ikea immer riesige Möbelpakete eingeladen wurden. Der Fahrgastandrang von Pendlern ist sonst nämlich nur zu Schulbeginn- und Schulendzeiten groß.
Dürfte also mehr als genug geben, die kein Auto haben und keinen LKW-Lieferdienst beauftragen!

Re: [Südwestlinie] Planungsphase
Antwort #226
Dürfte also mehr als genug geben, die kein Auto haben und keinen LKW-Lieferdienst beauftragen!

OT: Ich habe auch kein Auto.
Also werde ich meine neue WZ-Couch auch in Zukunft mit der BIM heimführen.
Nach dem Motto: Wer wagt, gewinnt.
Der Empedokles (ital. Empedocle) ist ein Unterwasservulkan in der Straße von Sizilien. Die höchste Erhebung liegt rund 7 bis 8 Meter unter der Meeresoberfläche. Ein starker Ausbruch des Empedokles könnte einen Tsunami auslösen.

  • FlipsP
Re: [Südwestlinie] Planungsphase
Antwort #227
Einwurf zur Frage, wer Möbelstücke mit der Bim heimbringt: Üblicher Weise fährt man z.B. zur Ikea um sich alles vor Ort anzuschauen und auszuwählen und nimmt dann nur Teelichter, Kuchen, Glühbirnen usw. gleich mit und lässt Kasten, Tisch und Sessel dann liefern von der Transportfirma, die es in jeder Ikea-Filiale gibt.

Also diese Theorie kann ich dür Graz nicht bestätigen. Was aber ungefähr gleich ist: Man transportiert nicht mehr mit dem eigenen Fahrzeug, sondern mit einem Leihtransporter. Somit kann man schon mit der Straßenbahn hinfahren, mit dem Leihfahrzeug heim und zurück und dann wieder mit der Straßenbahn nach Hause.

Zitat
Im Falle de Ikea fahren viele auch nur hin um Deko, wie Bilderrahmen, Zubehör wie Servietten usw. einzukaufen, das Thema Möbel ist da oftmals gar kein Thema.

Das stimmt auf jeden Fall. Dazu gibts sogar Studien.

Zitat
Und zumindest in Wien ist der 24A vor Allem deshalb auf Gelenkbus umgestellt worden, weil bei der Ikea immer riesige Möbelpakete eingeladen wurden. Der Fahrgastandrang von Pendlern ist sonst nämlich nur zu Schulbeginn- und Schulendzeiten groß.
Dürfte also mehr als genug geben, die kein Auto haben und keinen LKW-Lieferdienst beauftragen!
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!  ;)

Re: [Südwestlinie] Planungsphase
Antwort #228
@Flips & 38er

Was versteht Ihr an einer von mir bewußt provokativen Frage falsch, und verwässert mit Eu´ren Kommentaren das Sachthema?
Der Empedokles (ital. Empedocle) ist ein Unterwasservulkan in der Straße von Sizilien. Die höchste Erhebung liegt rund 7 bis 8 Meter unter der Meeresoberfläche. Ein starker Ausbruch des Empedokles könnte einen Tsunami auslösen.

Re: [Südwestlinie] Planungsphase
Antwort #229
Ich sehe die Verlängerung der Linie 5 nach Webling, wie bereits geschrieben, keinesfalls als Ersatz für die Südwestlinie, sondern als sinnvolle Ergänzung. Ich glaube auch nicht ernsthaft an eine zeitnahe Umsetzung. TW22 hat ja geschrieben, dass man den Artikel nicht zu ernst nehmen sollte.

Die Idee mit der Verlängerung des 5ers entlang der Strecke des 78ers nach Seiersberg klingt durchaus interessant! Würde ich aber erst nach der Erschließung des Center West machen! Es geht nicht immer nur darum Wohngebiet zu erschließen. Man fährt ja nicht nur von einem Wohngebiet zum anderen, sondern auch irgendwohin etwas einkaufen, also macht es durchaus Sinn. Der 65er ist fast immer, wenn ich mit ihm zum Center West fahre gut gefüllt (vor allem zwischen Center West und Puntigam).
Fahrgast Potenzial ist sicher vorhanden, ich frage mich, wie darauf kommst, dass dort die Geschäfte nach Seiersberg abwandern? In den letzten Jahren wurden es deutlich mehr, es wurde auch ein Neubau gegenüber des Weblinger Gürtels gebaut, in den auch ein paar Geschäfte des ehemaligen Euro Shoppings eingezogen sind (Fressnapf, Pagro). Natürlich haben einzelne Geschäfte geschlossen, aber dieses kommen und gehen gibt es in jedem Einkaufszentrum und genauso in der grazer Innenstadt.

Zum Thema Ikea: Der bringt nicht so wenige Fahrgäste und macht sogar im Inneren auf die Haltestelle aufmerksam! Es gibt bei einem der Ausgänge eine originale Haltestellentafel, die Fahrpläne des 65er und ein großes Bild von einem Bus (allerdings ist das noch von der Linie 64 :) ), um für den Bus zu werben.
Und: Abgesehen von Personen mit Bilderrahmen, Kerzen, Pflanzen, Lampen, Glühbirnen, Polstern etc., habe ich schon des öfteren Leute mit größeren Ikea Schachteln einsteigen gesehen! Natürlich keine Couch oder ein großer Wandverbau, aber irgendein Kastl/kleineres Regal wird ganz gerne mitgenommen. Natürlich wird es für viele abschreckend sein, dass man mit den (schweren) Schachteln umsteigen muss...

Noch einmal zum Thema wo der 5er hinfahren soll: Die Verlängerung Richtung Center West/Webling schließt ja eine Verlängerung nach Seiersberg nicht aus! Das wäre ja sogar der Idealfall, wenn sich die Strecken irgendwo verzweigen! Erst dadurch entsteht ein richtiges Straßenbahnnetz!
Von einer ins Spiel gebrachten besseren (Straßenbahn-)Anbindung des Bahnhofs Straßgang halte ich wenig. Dieser Bahnhof hat für mich auf längere Sicht keine Zukunft. Mehr Sinn macht hier eine neue Haltestelle beim Gemeindeamt Seiersberg, aber laut meinen Informationen wird es nicht beide Stationen parallel geben, da der Abstand einfach viel zu kurz ist und die Fahrzeit zu sehr darunter leidet... (und es macht ja wirklich wenig Sinn an beiden Orten stehen zu bleiben)
Fahrgastpotenzial würde ich in Seiersberg höher einschätzen!

  • 38ger
Re: [Südwestlinie] Planungsphase
Antwort #230
@Flips & 38er

Was versteht Ihr an einer von mir bewußt provokativen Frage falsch, und verwässert mit Eu´ren Kommentaren das Sachthema?

Ich finde das Projekt 5er-Verlängerung ja durchaus sinnvoll - war aber nur ein Teilaspekt auf den ich reagiert habe, weil es eben jener ist, den ich kritisch sehe.
Grundsätzlich wäre eine echte Südwestlinie natürlich wichtiger und wie schon früher geschrieben könnte das nur eine Ergänzung zur Südwestlinie und niemals eine Alternative oder gar ein Ersatz für eine echte Südwestlinie über Don Bosco bis nach Seiersberg sein!

Re: [Südwestlinie] Planungsphase
Antwort #231
@Flips & 38er

Was versteht Ihr an einer von mir bewußt provokativen Frage falsch, und verwässert mit Eu´ren Kommentaren das Sachthema?

.... ich weiß, in Wahrheit war dein Einwurf eine Argumentation für die Einführung einer Gütertram wie beispielsweise in Dresden ...
LG und alles Gute! :bier:
Für Interessenten und Liebhaber von "Tertiärbahnen" gilt, dass Anschlussbahnen nur leicht im Kommen und Materialbahnen praktisch nur mehr als Mueumsfeldbahnen vorhanden sind!

Re: [Südwestlinie] Planungsphase
Antwort #232
Unabhängig von der Frage, was die Rathauskorrespondenz oder das Bürgermeisterbüro von sich gibt und die Presse dann weiterverzapft, ist doch Fakt, dass die Südwestlinie (genauso wie die Nordwestlinie) verkehrlich (aber auch betriebswirtschaftlich) einfach notwendig ist und dringend gebaut gehört.

Und selbstverständlich wäre die Variante über die Rösslmühlgasse die sinnvollste und ich Frage mich, warum man hier nicht auch die (teilweise) unterirdische Führung des Verkehrs, d. h. des Autoverkehrs, in Erwägung zieht (sonst ist man doch seitens des Bürgermeisters mit "unterirdischen Lösung" immer ganz, ganz schnell). Wenn man schon unbedingt die Unterführung Josef-Huber-Gasse bauen möchte (und damit mehr Verkehr in Richtung Griesplatz produziert), kann es ja nicht sein, dass man deshalb dort keine Straßenbahn bauen kann.

Meiner Meinung nach müsste man an zwei Ecken gleichzeitig ansetzen, zum einen sofort die Planungen für die Südwestlinie via Griesplatz starten und gleichzeitig auch die Reininghausspange bis in den Bereich Straßganger Straße/Webling inkl. NVK mit der GKB verlängern (da ist bzw. entsteht nämlich auch eine Menge Wohnbau).

Prosit Neujahr!

W.
"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
(Carlo Schmid, SPD, 1948)

  • Martin
  • Global Moderator
  • Styria Mobile Team
Re: [Südwestlinie] Planungsphase
Antwort #233
Prosit Neujahr!

Als "Instant-Lösung" würde ich sofort bei folgender Straßenbahnachse zu planen beginnen:

Karlauer Gürtel - Hergottwiesgasse - Fabriksgasse - Hohenstaufengasse - NVD Don Bosco - Wetzelsdorferstraße (bis zur neuen Linie von Norden)

Durch diese Spange könnte man
1. Reininghaus besser erschliessen
2. Die NVD Don Bosco anbinden
3. Den Citypark anbinden von Osten und Westen
4. Die BL 31-33 entlasten
5. Man hätte auch eine Alternative zur Jakoministraße von der Zentralremise zum restlichen Netz

Die Länge dieser Strecke wäre mit 1,8 km relativ kurz und bei sofortigem Planungs- und Baubeginn könnte man gleichzeitig mit der Reininghauslinie fertig werden und gleich ein entsprechendes Linienbündel anbieten.

Was meint Ihr?
GLG
Martin

Re: [Südwestlinie] Planungsphase
Antwort #234
Für mich nur als ergänzende Maßnahme.

W.
"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
(Carlo Schmid, SPD, 1948)

  • Ch. Wagner
Re: [Südwestlinie] Planungsphase
Antwort #235
Prosit Neujahr!

Als "Instant-Lösung" würde ich sofort bei folgender Straßenbahnachse zu planen beginnen:

Karlauer Gürtel - Hergottwiesgasse - Fabriksgasse - Hohenstaufengasse - NVD Don Bosco - Wetzelsdorferstraße (bis zur neuen Linie von Norden)

Durch diese Spange könnte man
1. Reininghaus besser erschliessen
2. Die NVD Don Bosco anbinden
3. Den Citypark anbinden von Osten und Westen
4. Die BL 31-33 entlasten
5. Man hätte auch eine Alternative zur Jakoministraße von der Zentralremise zum restlichen Netz
Die Länge dieser Strecke wäre mit 1,8 km relativ kurz und bei sofortigem Planungs- und Baubeginn könnte man gleichzeitig mit der Reininghauslinie fertig werden und gleich ein entsprechendes Linienbündel anbieten.



Ah ja.

- Wie lange dauert es von der Idee bis zu Machbarkeit , der Planung bis zum Baubeginn.

- Wieviel kostet alleine dieser erste Schritt.

- Wieviel kostet aktuell der Laufmeter Straßenbahnstrecke.

- Wieviel kostet die Erneuerung der Infrastruktur.

- Wer soll denn das bezahlen.

Du kannst mir das sicher beantworten, du hast das ja sicher durchdacht.
Weil ich angeblich unhöflich bin:
"Denkt daran, das Schwein von heute ist der Schinken von morgen"
(Mathias Beltz)

"pungitius pungitius"

  • PeterWitt
Re: [Südwestlinie] Planungsphase
Antwort #236
- Wieviel kostet alleine dieser erste Schritt.

- Wieviel kostet aktuell der Laufmeter Straßenbahnstrecke.

- Wieviel kostet die Erneuerung der Infrastruktur.

- Wer soll denn das bezahlen.

Du kannst mir das sicher beantworten, du hast das ja sicher durchdacht.
Nun, wenn wir von etwa 15 Mio/km ausgehen, dann wären das etwa 27 Mio - mit 14 Mio für zusätzliche Fahrzeuge sollte sich ein 10 Min. Takt zum Jakominiplatz auch noch knapp ausgehen, und dann wären wir erstmal bei den Kosten, die die Plabutsch/Thalerseeseilbahn jedenfalls kosten wird.
Über den einzelnen Nutzen der beiden Projekte möge jeder selbst urteilen....
Wenn man dann noch Kostenbeteiligungen von Bund und Land dazu nimmt, dann wäre auch ein dichterer Takt (= mehr Fahrzeuge) drinnen, UND ein dichterer Betrieb (~20 Min. der Linie 48 ganztags, vielleicht sogar über den Steinberg bis Reininghaus).

  • Dietmar
  • Wieder holen ist gestohlen!
Re: [Südwestlinie] Planungsphase
Antwort #237
Und sofort nach dem Bau dieser Linie würde ich als "Instant-Lösung" gebrauchte Straßenbahnwagen aus Braila übernehmen. Das ist sicher billig, und die HGL-Fahrer brauchen nur eine kurze Wieder-Einschulung! Die dortigen Verkehrsbetriebe werden sich ja sowieso bald um neue Wagen umsehen ...  8)  :pfeifend:

  • TW 22
Re: [Südwestlinie] Planungsphase
Antwort #238
Prosit Neujahr!

Als "Instant-Lösung" würde ich sofort bei folgender Straßenbahnachse zu planen beginnen:

Karlauer Gürtel - Hergottwiesgasse - Fabriksgasse - Hohenstaufengasse - NVD Don Bosco - Wetzelsdorferstraße (bis zur neuen Linie von Norden)

Durch diese Spange könnte man
1. Reininghaus besser erschliessen
2. Die NVD Don Bosco anbinden
3. Den Citypark anbinden von Osten und Westen
4. Die BL 31-33 entlasten
5. Man hätte auch eine Alternative zur Jakoministraße von der Zentralremise zum restlichen Netz

Die Länge dieser Strecke wäre mit 1,8 km relativ kurz und bei sofortigem Planungs- und Baubeginn könnte man gleichzeitig mit der Reininghauslinie fertig werden und gleich ein entsprechendes Linienbündel anbieten.

Was meint Ihr?

Diese Strecke wurde schon vor einiger auf deren Nutzen und Auswirkungen überprüft und wegen den schlechten Prognosedaten verworfen. Letztendlich fährt man "mit der Kirche ums Kreuz" mit dieser Strecke.

  • PeterWitt
Re: [Südwestlinie] Planungsphase
Antwort #239
Diese Strecke wurde schon vor einiger auf deren Nutzen und Auswirkungen überprüft und wegen den schlechten Prognosedaten verworfen. Letztendlich fährt man "mit der Kirche ums Kreuz" mit dieser Strecke.
Für die Verbindung Reininghaus-Jakominiplatz alleine vermutlich ja - für die künftige Schaffung einer Ost-West-Tangente jedoch nicht. Zum Beispiel Schulzentrum (Schulen, TU) - Fröhlichgasse/Messe - Jakominigürtel - Citypark - NVD Don Bosco - Reininghaus - FH - Laudongass/HBF (& ggf. Smart City - Gösting). Zusätzlich würden mit den Möglichkeiten durch Verknüpfungen Moserhofgasse/Fröhlichgasse, Jakominigürtel/Don Bosco sowie den bestehenden Verbindungen im Bereich Waagner-Biro Straße/Laudongasse sich jede Menge alternativer Linienwege und Umleitungswege ergeben, für verhältnismäßig wenig Bau-km (600m Verknüpfung 6/4, 1km Verknüpfung 5/8, und schon wäre ein neuer Linienast mit 4km Länge geschaffen), und das durchwegs nur auf Streckenabschnitten, die derzeit nur von einer Linie befahren werden und somit noch Kapazitäten haben.