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Thema: Wiener Parkpickerl zeigt Wirkung - Pendler steigen um! (1014-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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Wiener Parkpickerl zeigt Wirkung - Pendler steigen um!
Parkpickerl vertreibt Autos aus der Stadt Bis zu zehn Prozent Minus wurden bei den Wiener Stadteinfahrten registriert - Pendler steigen um.


Die Einführung des Parkpickerls durch die rot-grüne Regierung in Wien zeigt Wirkung. Das geht aus Zahlen der Autobahngesellschaft ASFINAG hervor, die dem KURIER vorliegen. So ging innerhalb eines Jahres an allen Einfallstraßen Wiens der Verkehr zurück, am stärksten war der Rückgang an der Westeinfahrt .

Ganz anders der Trend abseits von Wien: Nur am Brenner sinken die Verkehrszahlen deutlich, im Rest des Landes bleibt der Fahrzeugverkehr seit zwei Jahren ziemlich konstant. In den Bereichen rund um Graz oder Linz sind die Veränderungen geringer als ein Prozent. In St. Pölten gab es sogar ein Plus von mehr als drei Prozent.

Dickes Minus

Im Westen Wiens hingegen war der Rückgang sogar zweistellig. So ging auf dem letzten Abschnitt der Westautobahn (A1) der Verkehr im Jänner 2013 im Vergleich zum Jänner des Vorjahres um 10,65 Prozent zurück. Passierten im Jänner 2012 noch täglich im Schnitt 23.530 Kfz den Knoten Pressbaum, so waren es ein Jahr später nur noch 21.033.

Auch im Süden Wiens wurde der Verkehr in den vergangenen Monaten weniger. Beim Knoten Wr. Neudorf (A2) weist die Statistik für Jänner ein Minus von 3972 Kfz im Vergleich zum Vorjahr aus, den Knoten Handelskai (A23) passierten mehr als 5000 Autos und Lkw weniger. Im Oktober war hier im Jahresvergleich noch ein Plus gemessen worden.

Bei der ASFINAG will man die neue Entwicklung nicht überbewerten. ,,So kurzfristige Vergleiche sind nicht so leicht möglich", sagt Sprecherin Alexandra Vucina-Valla. ,,Das kann viele Ursachen haben, zum Beispiel, dass es im Jänner heuer viel Schnee gegeben hat."

Für den Verkehrssprecher der Grünen, Rüdiger Maresch, sind die Zahlen die Bestätigung des eingeschlagenen Wegs. ,,Immer mehr steigen auf die öffentlichen Verkehrsmittel um. Das ist ein Erfolg des Parkpickerls." Denn auch in den Monaten November und Dezember waren die Verkehrszahlen rückläufig. Bahn-Chef Christian Kern bestätigte zudem kürzlich, dass die ÖBB-Passagierzahlen rund um Wien um sieben Prozent gestiegen seien. Und das, obwohl es mit der privaten Westbahn einen zusätzlichen Anbieter gibt.

Für Maresch ist die Entwicklung nun ein Auftrag, rasch zusätzliche Park-and-Ride-Anlagen in Niederösterreich zu errichten: ,,Wir beteiligen uns mit 25 Prozent an den Kosten." Aber auch in Wien sollen an den Endstationen der verlängerten U2 in der Seestadt Aspern und der U1 in Neulaa neue Anlagen entstehen. Maresch: ,,Zusätzlich prüfen wir derzeit eine Aufstockung der bestehenden Anlagen."


Quelle: http://kurier.at/chronik/wien/verkehrszaehlung-parkpickerl-vertreibt-autos-aus-der-stadt/4.638.205
GLG
Martin