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Thema: Straßenbahnprojekt zur Smart City (22002-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Antwort #15

Was ich im Übrigen auch in der Steyrergasse machen würde - das Freigelände bietet sich dafür ja förmlich dafür an, und den Platz benötigt man ja auch, wie man nicht erst zuletzt bei der Sperre am Eisernen Tor gesehen hat, von den möglichen 40m-Wagen ganz zu schweigen. Sozusagen eine "Remise Ottakring" in Graz.

Ganz genauso sehe ich das auch! Solch eine Remise wäre ein Gewinn! Und "im Keller" könnte man doch glatt auch eine Garage für ein paar Schienen-Ersatzverkehr-Autobussen mit errichten!


Zuletzt hat es noch geheißen das Grundstück nördlich der Steyrergasse werde verkauft.  ???

Kenne leider keinen Insider, der genaueres dazu sagen könnte! Einzig der Grundbuchauszug würde näheres ans Tageslicht bringen!
  • Zuletzt geändert: Mai 02, 2013, 15:21:12 von Commanderr

  • Martin
  • Global Moderator
  • Styria Mobile Team
Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Antwort #16
Noch is es nicht verkauft, aber es war geplant. - Bringt der Stadt eine Menge Geld...  ;)
GLG
Martin

Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Antwort #17

Zum Thema: In beiden Fällen ist selbstverständlich eine Immobilienverwertung angedacht - bei der Remise III sind dann wohl noch die Platzverhältnisse und Lärmschutz (Freigelände), die dazu führen,dass man die Remise aufgeben will.


Aber gerade der Lärmschutz wäre ja kein Problem, wenn man ein Haus drübersetzt. Siehe Remiese Ottakring in Wien - eine Freundin von mir wohnt in den Häusern auf der Rückseite (Montleartstraße); dort hört man genau nix von der Remise daneben/darunter.

Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Antwort #18

  • Bim
Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Antwort #19

Hier ist gibt's nun auch einen Plan
http://www.styria-mobile.at/home/forum/index.php?topic=9589.msg115071#msg115071

LG, Georg


Traurig, dass Vertreter der Stadt betonen, dass das Zukunftsmusik bzw. nur Wunschvorstellungen sind!

Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Antwort #20
Wie man auch an anderen Liegenschaften sieht wäre es sinnvoller zuerst die Infrastruktur (Bim) und erst dann die Wohnungen zu bauen. Denn alles was (für die Allgmeinheit positive) Veränderung nahe bestehender Wohnbauten bringt wird kritisiert bzw. ev. sogar verhindert.

Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Antwort #21
Hier ein Beschluss aus dem heutigen Stadtsenat:

Verkehrskonzept Smart City
Im November 2013 hat die Stadt Graz die zukunftsfähige Quartiersentwicklung im Umfeld der Helmut-List-Hallo mit den GrundeigentümerInnen vereinbart und damit den Projektstart für das Smart City Projekt gegeben. Unmittelbar damit verbunden ist auch ein Verkehrskonzept, für das Anbote eingeholt wurden. Als Best- und Billigstbieter gingen die Bietergemeinschaft verkehr plus und Green City Lab hervor. Das Projektvolumen beträgt € 48.640,-


Quelle: www.graz.at

Man muss natürlich insgesamt sagen, dass bei der SmartCity in der ersten Ausbaustufe 70 Wohneinheiten gebaut werden. Natürlich ist die Umgebung schon bebaut und es kommen noch einige Wohnbauten dazu - die Frage ist halt, welche Priorität dieses Projekt hätte bzw. ob man nicht auch die jeweiligen Wohnbauträger dazu verpflichten sollten, sich an den Kosten der Verkehrserschliessung zu beteiligen.

W.
"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
(Carlo Schmid, SPD, 1948)

  • Martin
  • Global Moderator
  • Styria Mobile Team
Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Antwort #22
"Smart City" startet mit Bau eines Forschungsturms

Neben den Reininghausgründen ist die Smart City das größtes Stadtentwicklungsprojekt im Westen von Graz. Am Dienstag wurde das Projekt vorgestellt. Zum Baustart wird ein Forschungsturm in Angriff genommen.

Die westlich und nördlich des Hauptbahnhofes bzw. der Helmut-List-Halle gelegene Industriebrache soll unter Federführung der Stadt gemeinsam mit 14 Konsortialpartnern zum nachhaltigen und energieeffizienten Stadtteil entwickelt werden. Erster Schritt ist der 60 Meter hohe Science Tower, in dem neue grüne Technologien erforscht und alltagstauglich erprobt werden. Nach diesem "Leuchtturm" sollen auf rund 130.000 Quadratmeter Wohnbauten für rund 1.500 bis 2.000 Menschen sowie Infrastrukturbauten - Gewerbe, Einkauf, Bildung, Kultur und Freizeit - entstehen.

Urbaner Nutzungsmix
Die Smart City soll kein solitäres Vorzeigeprojekt werden, sondern von ihrer Konzeption her maßgebend für weitere Stadtentwicklungsprojekte etwa am Reininghaus-Areal werden, erklärte Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP). Stadtbaudirektor Bertram Werle stellte den angestrebten urbanen Nutzungsmix in den Mittelpunkt. Auch eine Trasse für den Öffentlichen Verkehr - zu Beginn für Bus, später für Straßenbahn - sei gesichert.

Für die Technische Universität Graz hob Rektor Harald Kainz hervor, dass man sich mit fünf Instituten aus vier Fakultäten an der Planung der Smart City beteiligt habe. In das Demonstrationsprojekt mit dem Science Tower - Investor ist die Fibag -, einer Energiezentrale und der energetischen Auffrischung der Helmut-List-Halle werden rund 25 Millionen Euro fließen, insgesamt sind 100 bis 120 Millionen Euro für die Quartiersentwicklung vorgesehen. Bis zu 4,2 Millionen Euro werde man an Förderungen vom Bund aus dem Klima- und Energiefonds lukrieren.

Quelle: APA

Quelle: http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/3585362/smart-city-startet-bau-forschungsturms.story




Zitat
Zu Beginn Bus.... später für Straßenbahn. -


Wieviel Jahrzehnte später weiß man nicht!  :boese:
GLG
Martin

Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Antwort #23
Wenigstens wird im Gegensatz zum Berlinerring daran gedacht eine Trasse freizuhalten  :pfeifend:
Priorität soll mMn sowieso die Verlängerung durch die Reininghausgründe haben weil das Reininghausprojekt viel grössere Dimensionen haben wird als die Smartcity...

  • ptg
Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Antwort #24
Zitat
Auch eine Trasse für den Öffentlichen Verkehr - zu Beginn für Bus, später für Straßenbahn - sei gesichert.

Von irgendeinem Projekt, gar nicht so weit entfernt, kenn ich diesen Satz doch schon und plötzlich weiß dort niemand mehr was davon.
Also selbst wenn: was hilft es wenn man eine Trasse freihält (im Übrigen gab es ja auch eine zum Berlinerring)

Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Antwort #25

Auch eine Trasse für den Öffentlichen Verkehr - zu Beginn für Bus, später für Straßenbahn - sei gesichert.


Na hoffentlich hat man aus dem "Hirtenkloster-Debakel, der ÖV-Trasse-Nordwest," etwas gelernt!
Nämlich, dass man alle Wohnungs- und Grundstücksbesitzer entlang der geplanten Trasse darüber schriftlich informiert, dass im Bereich der SmartCity eine Trasse für die Bim freigehalten und hier später einmal vermutlich die Straßenbahn verkehren wird! Weiters müsste man sich bestätigen lassen, dass diese Informationen zur Kenntnis genommen wurden (natürlich schriftlich)! Denn mit diesem Wissen braucht später niemand daherkommen und behaupten, man wüsste von nichts!

Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Antwort #26
Zitat
Na hoffentlich hat man aus dem "Hirtenkloster-Debakel, der ÖV-Trasse-Nordwest," etwas gelernt

Hoffentlich ::)  ich würde noch hinzufügen das man - sobald dort die ersten Leute wohnen - sofort damit anfängt den Bus dort hinfahren zu lassen damit sich die Leute nicht an eine "unbenutzte" Trasse gewöhnen wie beim Hirtenkloster...

  • SG220
Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Antwort #27
Man wird den Fehler vom Hirtenkloster auch hier wieder machen und bei den Reininghausgründen wird es nicht anders sein!
Pollitiker sind leider nicht lernfähig - zumindest nicht beim Thema Straßenbahnausbau in Graz.
Klinngt zwar desillusionierend, entspricht aber leider den in Graz üblichen Gepflogenheiten.
MfG SG 220

  • Bim
Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Antwort #28
Es darf nicht zuerst ein Buskonzept geben und danach die Tram!

Wenn in Graz einmal wo der Bus fährt, kommt in 100 Jahren dort keine Straßenbahn mehr!!!  :boese:


Überall wo ein provisorischer Busbetrieb eingerichtet wird, bleibt das Provisorium als Dauerlösung (Hirtenklostersiedlung, Reininghaus, SmartCity, ...)! Hier wird nie mehr eine Straßenbahn fahren.

Die Straßenbahn muss bei all diesen Projekten von Anfang an verkehren, ohne ein vorläufiges Buskonzept davor!!!


In Graz macht man beim Straßenbahnausbau die gleichen Fehler immer und immer wieder!  :hammer:

  • Andreas
  • Moderator
Re: Straßenbahnprojekt zur Smart City
Antwort #29


In Graz macht man beim Straßenbahnausbau die gleichen Fehler immer und immer wieder!  :hammer:


Da ist Wien halt schon vorbildlicher. Dort wird U-Bahn gebaut und betrieben (U2 Richtung Seestadt) bevor dort überhaupt die Siedlungen stehen.
mfG
Andreas