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Thema: Lichtung im Schilderwald (3510-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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Lichtung im Schilderwald
Lichtung im Schilderwald

Auf den Linzer Straßen gibt es immer weniger Verkehrszeichen. Der Schilderwald wird seit zwei Jahren gelichtet, statt Halteverbotstafeln gelbe Linien aufgebracht. Man hat sich daran gewöhnt, heißt es bei der Stadt.

Am Anfang konnten die Autofahrer in Linz wenig mit den gelben Bodenmarkierungen anfangen. Anrainer beschwerten sich immer wieder, denn kaum ein Autofahrer hielt sich an die Halteverbote, weil die Bedeutung der Linien schlichtweg nicht bekannt war. Sogar die Polizei forderte von der Politik eine entsprechende Kampagne.
Gelbe Linien auf der Mariahilfer Straße

Das war im Jänner 2012, heute sei das anders, beteuert der zuständige Vizebürgermeister Klaus Luger. Die Bodenmarkierungen werden beachtet. Gelbe, nicht unterbrochene Längsmarkierungen bedeuten ,,Halten und Parken verboten". Gelbe, unterbrochene Längsmarkierungen ,,Parken verboten".

130 Schilder weniger

An fast 50 Standorten in der Landeshauptstadt hat man mittlerweile die Halteverbotstafeln entfernt, macht in Summe 130 Schilder weniger. Weitere Straßenzüge sollen folgen. Neben Linz setzen auch Städte wie Klagenfurt oder Tulln auf die gelben Linien. Und auch in Wien wollen die Stadtverantwortlichen jetzt Schilder abmontieren.


Quelle: http://ooe.orf.at/news/stories/2603841/




Weniger Schilder wäre auch für Graz nicht schlecht.  Die Variante mit der gelben Markierung hab ich allerdings bei uns noch nirgends gesehen. Geh ich recht in der Annahme, dass das bei uns noch gar nicht probiert wurde?

lg, IC
"... und zu den Fenstern schauten lebendige Menschenköpfe heraus, und schrecklich schnell ging's, und ein solches Brausen war, dass einem der Verstand stillstand."
 - Peter Rosegger (erste Begegnung mit der Semmeringbahn)

Re: Lichtung im Schilderwald
Antwort #1
Das "auch in Wien" führte zu den bekannten "Problemen" in der Mariahilferstraße. Dort musste man nachträglich Halteverbote aufpinseln bzw. Schilder aufstellen.

  • Bim
Re: Lichtung im Schilderwald
Antwort #2
Nur Bodenmarkierung - ohne Schilder:

Da ist leider das Chaos spätestens im Winter bei Schnee vorprogrammiert!


Sonst keine schlechte Idee, weniger Schilder ...

  • Amon
Re: Lichtung im Schilderwald
Antwort #3
In Italien sind Ladezonen gelb markiert. Dann spart man sich die Verbotsschilder mit Zuatztafeln.

  • Bim
Re: Lichtung im Schilderwald
Antwort #4

In Italien sind Ladezonen gelb markiert. Dann spart man sich die Verbotsschilder mit Zuatztafeln.


Zu bedenken:

Mit Markierungen gilt dann die Ladezone 24 Stunden 7 Tage die Woche, auch wenn sie nicht benötigt wird - ob das sinnvoll ist?! Mit Schildern kann man halt genau auf Bedürfnisse bzw. zeitliche Beschränkungen eingehen.

Re: Lichtung im Schilderwald
Antwort #5

Mit Markierungen gilt dann die Ladezone 24 Stunden 7 Tage die Woche, auch wenn sie nicht benötigt wird - ob das sinnvoll ist?! Mit Schildern kann man halt genau auf Bedürfnisse bzw. zeitliche Beschränkungen eingehen.


Und vor allem gelten Schilder auch dann, wenn Schnee auf der Fahrbahn liegt. Bodenmarkierungen müssen hingegen nur beachtet werden, wenn Sie auch tatsächlich sichtbar sind.

Die Kennzeichnung von Halte- und Parkbeschränkungen durch Linien ohne Schilder wurde erst vor kurzem in die StVO aufgenommen, ich glaube, gleichzeitig mit der Rettungsgasse. Ein absoluter Blödsinn meiner Meinung nach. Aber anscheinend haben Gemeinden und andere Strassenerhalter genug Druck auf das Ministerium ausgeübt, weil sie sich die Kosten für Schilder sparen wollten.

Allgemein glaube ich, dass hier "Lichtung im Schilderwald" irgendwie falsch interpretiert wurde. Es geht doch dabei nicht um Ersetzung von Schildern durch andere Kennzeichnungsformen, sondern um "Schlägerung" des Dschungels an Verordnungen, die diese Kennzeichnung überhaupt erst erzwingen.
  • Zuletzt geändert: September 19, 2013, 16:52:45 von Cerberus2

Re: Lichtung im Schilderwald
Antwort #6


Mit Markierungen gilt dann die Ladezone 24 Stunden 7 Tage die Woche, auch wenn sie nicht benötigt wird - ob das sinnvoll ist?! Mit Schildern kann man halt genau auf Bedürfnisse bzw. zeitliche Beschränkungen eingehen.


Und vor allem gelten Schilder auch dann, wenn Schnee auf der Fahrbahn liegt. Bodenmarkierungen müssen hingegen nur beachtet werden, wenn Sie auch tatsächlich sichtbar sind.


Wobei bei viel Schnee in einigen Städten die Kurzparkzonen ohnehin aufgehoben werden, insofern also kein Unterschied.

  • Bim
Re: Lichtung im Schilderwald
Antwort #7



Mit Markierungen gilt dann die Ladezone 24 Stunden 7 Tage die Woche, auch wenn sie nicht benötigt wird - ob das sinnvoll ist?! Mit Schildern kann man halt genau auf Bedürfnisse bzw. zeitliche Beschränkungen eingehen.


Und vor allem gelten Schilder auch dann, wenn Schnee auf der Fahrbahn liegt. Bodenmarkierungen müssen hingegen nur beachtet werden, wenn Sie auch tatsächlich sichtbar sind.


Wobei bei viel Schnee in einigen Städten die Kurzparkzonen ohnehin aufgehoben werden, insofern also kein Unterschied.


Kurzparkzonen haben ja nichts mit Ladezonen bzw. Halte- und Parkverboten zu tun! Das sind 2 getrennte Sachen.

Nur weil bei viel Schnee die Kurzparkzone aufgehoben ist, heißt es ja nicht, dass ich parken kann, wie ich will - die StVO ist beim Parken ja trotzdem zu beachten und ohne Schilder wirds bei Schnee kompliziert und wird in einem Chaos ausarten ....

Re: Lichtung im Schilderwald
Antwort #8
Hab heute doch eine Gelbe-Linien-Markierung in Graz entdeckt, und zwar in der Göstingerstraße. Ist zwar nicht mal einen Meter lang und vermutlich nicht offiziell, aber immerhin ... ;D

lg, IC
"... und zu den Fenstern schauten lebendige Menschenköpfe heraus, und schrecklich schnell ging's, und ein solches Brausen war, dass einem der Verstand stillstand."
 - Peter Rosegger (erste Begegnung mit der Semmeringbahn)

Re: Lichtung im Schilderwald
Antwort #9

Hab heute doch eine Gelbe-Linien-Markierung in Graz entdeckt, und zwar in der Göstingerstraße. Ist zwar nicht mal einen Meter lang und vermutlich nicht offiziell, aber immerhin ... ;D

lg, IC

Allerdings habe ich dort in den letzten Jahren keine Person gesehen, die diese Stiege benutzt. Die Zufahrt zum Haus 49 befindet sich nämlich einige Meter nördlich der  Kreuzung Göstinger Straße/Algersdorfer Straße/Peter Tunner Straße. :D

Re: Lichtung im Schilderwald
Antwort #10

Allerdings habe ich dort in den letzten Jahren keine Person gesehen, die diese Stiege benutzt.


Gesehen hab ich dort auch noch niemand, aber der Trampelpfad läßt vermuten, dass dort doch hin und wieder jemand drüberlatscht (möglicherweise auch nur der Zeitungsausträger, der nächtens die im oberen Bild sichtbare Zeitungsrolle befüllt).

lg, IC
"... und zu den Fenstern schauten lebendige Menschenköpfe heraus, und schrecklich schnell ging's, und ein solches Brausen war, dass einem der Verstand stillstand."
 - Peter Rosegger (erste Begegnung mit der Semmeringbahn)