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Thema: Haltepunkte in der Haltestelle HBF (12052-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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Re: Haltepunkte in der Haltestelle HBF
Antwort #30

Ich verstehe nicht, wieso die Unterführung Hauptbahnhof (in der auf Sicht und mit einer Höchstgeschwindigkeit von nur 20km/h gefahren wird) überhaupt eine Signalanlage benötigt... >:(


Die Signalanlage hat aber nichts mit der Höchstgeschwindigkeit zu tun, sondern die Signalanlage regelt die Zuflussmenge von Fahrzeugen in die Unterflurtrasse. V. a. aus brandschutztechnischen Gründen darf es nur eine bestimmte Maximalbelegung geben. Es ist keine Blocksicherung, was ja angesichts der gefahrenen Geschwindigkeit Unsinn wäre und man gerade deswegen keinen Tunnel, sondern nur zwei Unterführungen gebaut hat. Das haben wir allerdings schon schon vor ein bis zwei Jahren an dieser Stelle disktuiert.

Die Probleme mit den Haltelinien sind im Übrigen auch schon gut ein Jahr bekannt, die haben sich nämlich unmittelbar vor der Eröffnung 2012 ergeben.

Zitat

- entweder unverzüglich 45m- oder 37m-Garnituren aus den vorhandenen Fahrzeugen zu bauen (Dann kann die Signalanlage bleiben, wie sie ist, bzw. gehört sie dann auf 37m-Fahrzeuge eingerichtet!)


Dafür gibt es leider keine finanziellen Mittel, weil die Politik offenbar kein Kapazitätsproblem bei den Straßenbahnlinien sieht (und nur wegen einer falsch konstruierten Signalanlage wird man sicherlich nicht 63 Fahrzeuge verlängern ...)

Zitat

- die Signalanlage inklusive Haltelinie gehört unverzüglich an die jetzigen 27m-Garnituren angepasst.


Davor schreckt man aber offensichtlich zurück, weil das rechtliche Konsequenzen hätte ...

Zitat

Da man ja in wenigstens absehbarer Zeit gar nicht daran denkt, mit längeren Garnituren zu fahren, ist der jetzige Zustand doch ein Schildbürgerstreich, der Gehbeeinträchtigte oder auch größere Familien extrem benachteiligt.


Wie gesagt, das Problem ist seit gut einem Jahr bekannt und wurde auch des Öfteren bei Verantwortlich moniert ...

W.
"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
(Carlo Schmid, SPD, 1948)