Neue Straßenbahnen für Graz

Begonnen von TW 529, 27 03, 2022, 17:11

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PeterWitt, Hermann und 5 Gäste betrachten dieses Thema.

Sanfte Mobilität

#1695
Zitat von: 5047er am Heute um 14:14Jahrelang einen deutlichen Überhang an neuen Fahrzeugen zu haben, anstatt ältere noch die ganze HU-Periode weiterzubetrieben ist also wirtschaftlicher? Spannender Ansatz!

Sollten wirklich alle gewünschten Taktverdichtungen kommen und 2032/2033 die SW- und NW-Linie zur Gänze in Betrieb sein (beides erachte ich nicht als sonderlich realistisch), hat man immer noch die Möglichkeit, die Altwagen um "teures Geld" noch in Betrieb zu behalten. Falls man sich bis dahin bereits von einem Teil der Altwagen getrennt hat, besteht immer noch die Möglichkeit, vorübergehend Taktverdichtungen zurückzunehmen, Gebrauchtfahrzeuge anzuschaffen oder in der Verkehrsspitze bei Wagenmangel einzelne Kurse mit Bussen zu fahren.

Und natürlich wird man im Laufe der 2030er-Jahre irgendwann Neufahrzeuge benötigen.

Wie gesagt, die 100 Fahrzeuge sind ohne geplante Ausbauten notwendig und ich würde davon abraten, den Fuhrpark (wie auch schon in der Vergangenheit) auf "Kante" zu nähen, weil man dann überhaupt nicht mehr reagieren kann. Wir reden vielleicht von 5 Fahrzeugen ....

Die Frage nach einem allfälligen "Überhang" würde sich sowieso erst um 2030 stellen. Und gut möglich, dass man dann weitere Verdichtungen benötigt und/oder bis dahin das komplette Betriebsprogramm Neutorgasse umgesetzt hat. Und die Remiseninfrastruktur wird sowieso weit größer ausgebaut. Entweder passt man beides an oder man lässt es so wie es einmal vorgesehen ist. Ersteres wird nur schon zu spät sein, dafür hätte man eine modularen Ausbau wählen müssen.

Und, wie aufgezeigt, könnte man ein bisserl strecken, sofern bei den Altwagen nichts passiert bzw. den Hersteller das auch möchte. Ich fürchte, Alstom wird das nur gegen ein Aufpreis tun (oder gar nicht), weil ja die Frage ist, ob und welche Anschlussbestellung es gibt. Vielleicht spart man jetzt ein Millionen Euros, zahlt dafür später mehr. Kein gutes Geschäft. Oder man bestellt das ganze dritte Los mit 24 Fahrzeugen nicht. Und das wäre ganz eine schlechte "Lösung".

Und sinnvollen Gebrauchtmarkt für Niederflurtrams (gerade für unsere Voraussetzung gibt es einfach nicht. Da braucht man sich nicht in die Tasche lügen. Und planmäßiger Busersatz für nicht vorhandene Trams wäre an Peinlichkeit nicht zu überbieten. Das hatten wir alles schon . Bitte nicht nochmal!

Bin dafür, die Bestelllungen jetzt so durchzuführen, weil wir mittel- bis langfristig damit günstiger fahren und einem wesentlichen Fahrzeugüberhang wird es auch nicht geben.