[KORALMBAHN] - Presseberichte

Begonnen von Michael, 26 03, 2022, 23:43

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J. 1042, scottie und 17 Gäste betrachten dieses Thema.

Sanfte Mobilität

Zitat von: J. 1042 am Gestern um 09:58Die ursprünglichen Fahrplanentwürfe für die S6/S61/S7 sahen anders aus. Hier im Forum wurde erklärt, dass man das jetzige Konzept in erster Linie deswegen fährt weil die Wendezeiten in Graz und Wies "angenehmer" für den Betrieb sind. Von der Aussage, dass man zwingend einen zusätzlichen Kreuzungsbahnhof braucht halte ich nichts - hätte man sich auch früher überlegen können als Geld im Kontext Koralmbahn noch keine Rolle gespielt hat...

Ja, einmal ursprünglich, aber eben nicht zuletzt. Im Moment ist ja das Problem, dass "der Betrieb" halt bei der SG an jedem Endbahnhof umfahren werden muss. Das ändert sich wohl erst, wenn die komplette Elektrifizierung fertig ist und dann ein typenreiner Fuhrpark zur Verfügung steht.

J. 1042

Zitat von: Sanfte Mobilität am Gestern um 11:04Ja, einmal ursprünglich, aber eben nicht zuletzt. Im Moment ist ja das Problem, dass "der Betrieb" halt bei der SG an jedem Endbahnhof umfahren werden muss. Das ändert sich wohl erst, wenn die komplette Elektrifizierung fertig ist und dann ein typenreiner Fuhrpark zur Verfügung steht.

Das lasse ich mir einreden - nicht aber, dass die Errichtung eines zusätzlichen Bahnhofs alternativlos ist wie im Artikel behauptet wird.
Inneralpiner Fernverkehr † 13.12.2025

FlipsP

Zitat von: J. 1042 am Gestern um 11:14Das lasse ich mir einreden - nicht aber, dass die Errichtung eines zusätzlichen Bahnhofs alternativlos ist wie im Artikel behauptet wird.

Das kann man ja auch als Laie zumindest näherungsweise überprüfen. Die Kreuzungsmöglichkeiten auf der Strecke sind dir bekannt, die Abfahrtszeiten auch, sowie die Rahmenbedingung, dass der Knoten Graz Hbf irgendwie ein Knoten bleiben soll (was er eh immer weniger ist).

Damit solltest du die Aussage ja überprüfen können. Ich freue mich darauf.

Sanfte Mobilität

Zitat von: J. 1042 am Gestern um 11:14Das lasse ich mir einreden - nicht aber, dass die Errichtung eines zusätzlichen Bahnhofs alternativlos ist wie im Artikel behauptet wird.

Ich gehe einmal davon, dass der Oberfahrplanplaner des Landes das schon wissen wird ...

steve0699

Als gemeiner Beförderungsfall darf man sich natürlich fragen, wie nach Jahrzehnte langem Warten auf die KAB, der Erneuerung der GKB Infrastruktur auf der Wieser Bahn, dem einfügen eines zweigleisigen Streckenabschnittes zwischen dem Bahnhof Weststeiermark und dem Bahnhof Groß St. Florian, das passieren konnte.

Alte Doppelstockwagen eines EVUs dessen Logo nicht für qualitatives Reisen steht. Im Sommer gratis Sauna, dafür aber keine Steckdosen und kein W-Lan.
Zweiwagenzüge die von einer 80t schweren Lokomotive gezogen werden und kein Fahrradabteil haben.
Fahrradabteile ohne Befestigungsmöglichkeit.
Ja, und dieser Takt. Bei dem man den Zug vor der Nase wegfahren sieht, in beide Richtungen.

Konnte zwischenzeitlich das Rätsel gelöst werden, warum keine rechtzeitige Bestellung neuer Triebwagen erfolgte? Ich vermute ja budgetäre Gründe.

Und, nachdem die Infrastruktur der Wieser Bahn erneuert wurde, so auch der Bahnhof Bergla, darf man sich fragen, warum der Bahnhof nicht nach Schwanberg verlegt wurde. Und der zweigleisige Abschnitt beim Bhf. Weststeiermark hat keinen praktischen Nutzen. Da wäre doch ein zweigleisiger Abschnitt zwischen Schwanberg und DL besser gewesen.

Ich vermute, dass bei diesem zweigleisigen Abschnitt, im Jahre Schnee, ein Pendelverkehr nach DL geplant bzw. erträumt wurde, der jetzt, an Werktagen, von einem Bus übernommen wird.

Sanfte Mobilität

Zitat von: steve0699 am Gestern um 15:45Konnte zwischenzeitlich das Rätsel gelöst werden, warum keine rechtzeitige Bestellung neuer Triebwagen erfolgte? Ich vermute ja Budgetäre Gründe.

War eher eine Frage der (weitsichtigen) Planung. Kurz: die Verantwortlichen haben diesen Sache komplett in den Sand gesetzt. Ausbaden dürfen es jetzt die Fahrgäste.

Man darf gespannt sein, ob der nächste Anlauf nun gelingen wird!

flow

Zitat von: Sanfte Mobilität am Gestern um 15:48Kurz: die Verantwortlichen haben diesen Sache komplett in den Sand gesetzt. Ausbaden dürfen es jetzt die Fahrgäste.

Wer genau?
Morteratsch - fermeda sün dumanda

5047er

Zitat von: steve0699 am Gestern um 15:45Und, nachdem die Infrastruktur der Wieser Bahn erneuert wurde, so auch der Bahnhof Bergla, darf man sich fragen, warum der Bahnhof nicht nach Schwanberg verlegt wurde. Und der zweigleisige Abschnitt beim Bhf. Weststeiermark hat keinen praktischen Nutzen. Da wäre doch ein zweigleisiger Abschnitt zwischen Schwanberg und DL besser gewesen.

Ich vermute, dass bei diesem zweigleisigen Abschnitt, im Jahre Schnee, ein Pendelverkehr nach DL geplant bzw. erträumt wurde, der jetzt, an Werktagen, von einem Bus übernommen wird.
Bergla kann man schwer einfach nach Schwanberg verlegen. Wie im Beitrag schon erläutert wurde, gibt es kein Geld für einen Bahnhof in Schwanberg. Außerdem hieße eine planmäßige Kreuzung in Schwanberg auch, dass man zwischen Pölfing-Brunn und Wies-Markt auch eine weitere Kreuzungsmöglichkeit benötigt, um einen Halbstundentakt anbieten zu können. Ein vernünftiger Anschluss zwischen S6 und S61 in beide Richtungen ginge sich dann auch nicht mehr aus.

Am zweigleisige Abschnitt zwischen Weststeiermark und Frauental-Bad Gams kreuzen sich planmäßig an A mehrmals S6 und S61.

Und zum deezeitigen Fahrplan der S6: Man hat die Kreuzung in Bergla im Stundentakt bewusst gewählt. Einerseits, weil sich das Stürzen in Wies in 7 Minuten nicht ausgeht. Und andererseits, weil der Anschluss zwischen S6 und S61 sonst auch nicht gepasst hätte.

Die Situation in Weststeuermark ist natürlich absolut unbefriedigend. Man könnte aber zumindest versuchen, einen knappen Anschluss vom FV auf die S6 herzustellen. Denn der (meist pünktliche) FV aus Kärnten ist meistens 1 bis zwei Minuten zu Früh in Wst. Bei einer Planankunft 1 Minute früher (37 statt 38, wäre durchaus möglich) könnte man einen Anschluss auf die S6 herstellen, wenn man den Anschluss auf Bahnsteig 2/3 herstellt. Die S6 würde dann bahnsteiggleich eine Minute später abfahren, was in Ländern mit vernünftiger Anschlussicherung absolut kein Problem wäre. Nachteil wäre halt, dass es ein knapper Anschluss wäre - wenn die S6 mehr als 2 bis 3 Minuten wartet, gibt man in Bergla dem Gegenzug schon Verspätung mit. Auch in die Gegenrichtung wären deutlich öfter zumindest "Zufallsanschlüsse" möglich, wenn man die Abfahrt der S6 von Bahsteig 1 auf Bahnsteig 2 verlegen würde. Denn eine Verspätung des FV in Richtung Kärnten von ein paar Minuten kommt durchaus häufig vor.

il_treno

Man schafft nicht einmal die paar Meter nach Wies...hat ja auch keiner wissen können das die Koralmbahn so genutzt wird

Provodnik

Zitat von: 5047er am Gestern um 21:10Bergla kann man schwer einfach nach Schwanberg verlegen. Wie im Beitrag schon erläutert wurde, gibt es kein Geld für einen Bahnhof in Schwanberg. Außerdem hieße eine planmäßige Kreuzung in Schwanberg auch, dass man zwischen Pölfing-Brunn und Wies-Markt auch eine weitere Kreuzungsmöglichkeit benötigt, um einen Halbstundentakt anbieten zu können. Ein vernünftiger Anschluss zwischen S6 und S61 in beide Richtungen ginge sich dann auch nicht mehr aus.

Am zweigleisige Abschnitt zwischen Weststeiermark und Frauental-Bad Gams kreuzen sich planmäßig an A mehrmals S6 und S61.

Und zum deezeitigen Fahrplan der S6: Man hat die Kreuzung in Bergla im Stundentakt bewusst gewählt. Einerseits, weil sich das Stürzen in Wies in 7 Minuten nicht ausgeht. Und andererseits, weil der Anschluss zwischen S6 und S61 sonst auch nicht gepasst hätte.

Die Situation in Weststeuermark ist natürlich absolut unbefriedigend. Man könnte aber zumindest versuchen, einen knappen Anschluss vom FV auf die S6 herzustellen. Denn der (meist pünktliche) FV aus Kärnten ist meistens 1 bis zwei Minuten zu Früh in Wst. Bei einer Planankunft 1 Minute früher (37 statt 38, wäre durchaus möglich) könnte man einen Anschluss auf die S6 herstellen, wenn man den Anschluss auf Bahnsteig 2/3 herstellt.

Der FV aus Klagenfurt kommt aber auf Bahnsteig 4 an, auf der Koralmbahn wird rechts gefahren.


Solang wegen der verschiedenen Zwänge kein Zuganschluss Klagenfurt - Deutschlandsberg möglich ist, würde ich ja diesen Weststmk-DL-Bus, der jetzt am RJ von Wien hängt (womit er keine wirklich zusätzlichen Verbindungen schafft, denn in DL ist man von Graz/Wien kommend damit erst wieder ziemlich zeitgleich, als wenn man gleich ab Graz die knapp nach dem RJ in Graz abfahrende S6 nehmen würde - der Bus bringt also so kaum Mehrwert), so legen, dass der vom RJ aus Klagenfurt Anschluss nach DL vermittelt.
So wäre zumindest für Reisende von/nach Deutschlandsberg eine attraktive Reisekette nach/von Kärnten möglich.


Provodnik

5047er

Im Gleiswechselbetrieb sollte aber trotzdem eine Ankunft an einem anderen Bahnsteig möglich sein.

Provodnik

Zitat von: 5047er am Gestern um 22:18Im Gleiswechselbetrieb sollte aber trotzdem eine Ankunft an einem anderen Bahnsteig möglich sein.

Das wäre betrieblich sehr instabil und kostet Kapazität. Planmässig wird man sowas niemals machen, zumal auch kurz davor der RJX der Gegenrichtung den Bahnhof passieren soll.