Zitat von: Bosruck am 06 03, 2026, 14:14Wie lauten diese Gerüchte?
Jedes andere Eisenbahnunternehmen in Österreich.
Zitat von: Martin am 05 03, 2026, 07:30Was passiert dann mit der Infrastruktur der Stb? - Wird die auch der ÖBB-Infra übertragen?
Dann kannst die Strecken gleich einstellen, der Bund wird sicher keine Murtalbahn oder Übelbacherbahn betreiben, von Gleichenberg gar nicht zu reden. Bestenfalls die Weizer Bahn.
Was imho Sinn ergäbe: Ein einziges steirisches EVU (angesiedelt beim Land), das mit dem gesamten steirischen S-Bahn-/Regionalverkehr beauftragt wird, einen (halbwegs) einheitlichen Fahrzeugpool dafür hat und somit entsprechende Synergien heben kann.
Was imho unsinnig ist: Ein GKB-EVU mit separatem, inkompatiblem Wagenpark (Kleinserie) für ein Mininetz und dann noch die "Landesbahn" mit ihren 3,5 isolierten Pimperlstrecken, ebenfalls mit separatem, inkompatiblem Wagenpark (Sammelsurium von Kleinstserien und Einzelstücken).
Zitat von: Immanuel Cunt am 07 03, 2026, 09:18Was imho Sinn ergäbe: Ein einziges steirisches EVU (angesiedelt beim Land), das mit dem gesamten steirischen S-Bahn-/Regionalverkehr beauftragt wird, einen (halbwegs) einheitlichen Fahrzeugpool dafür hat und somit entsprechende Synergien heben kann.
Das würde sich ÖBB nennen und besteht bereits, muss ja nicht beim Land angesiedelt sein, fehlt nur noch der Auftrag für die Leistungen auf den anderen Strecken, wäre also nicht kompliziert.
Zitat von: Immanuel Cunt am 07 03, 2026, 09:18Dann kannst die Strecken gleich einstellen, der Bund wird sicher keine Murtalbahn oder Übelbacherbahn betreiben, von Gleichenberg gar nicht zu reden. Bestenfalls die Weizer Bahn.
Die Bahnen haben PV, weil er bestellt ist. Das hat nichts mit dem EVU zu tun.
Zitat von: riggnix am 07 03, 2026, 10:10Die Bahnen haben PV, weil er bestellt ist. Das hat nichts mit dem EVU zu tun.
Es ging um die Infrastruktur. Wenn die nicht auf dem notwendigen Level erhalten und betrieben wird, kannst nix mehr bestellen.
Zitat von: s_gelb am 07 03, 2026, 10:05Das würde sich ÖBB nennen und besteht bereits, muss ja nicht beim Land angesiedelt sein, fehlt nur noch der Auftrag für die Leistungen auf den anderen Strecken, wäre also nicht kompliziert.
Wäre auch möglich, muss aber nicht notwendigerweise so sein.
Zitat von: Immanuel Cunt am 07 03, 2026, 10:24Es ging um die Infrastruktur. Wenn die nicht auf dem notwendigen Level erhalten und betrieben wird, kannst nix mehr bestellen.
Darüber kann man diskutieren. Allerdings weiß ich nicht, warum man Infrastruktur aufgeben sollte, wenn eh genug bestellt wird. Da geht's ja um Wirtschaftlichkeit. Und wenn genug bestellt wird, lässt sich das auch wirtschaftlich betreiben. Aber vielleicht bin ich da naiv.
Zitat von: Immanuel Cunt am 07 03, 2026, 10:26Wäre auch möglich, muss aber nicht notwendigerweise so sein.
Könnte man so machen, aber muss man auch nicht. Also ich sehe in Moment kein Problem mit den unterschiedlichen Betreibern. Geplant und bestellt wird ja eh alles vom Land. Ich finde sogar, dass das alles sehr gut funktioniert. Was wäre der Vorteil, wenn man das zentralisiert? Ich finde da ein bisserl Konkurrenz nicht so schlecht, ehrlich gesagt.
Zitat von: riggnix am 07 03, 2026, 10:37Darüber kann man diskutieren. Allerdings weiß ich nicht, warum man Infrastruktur aufgeben sollte, wenn eh genug bestellt wird. Da geht's ja um Wirtschaftlichkeit. Und wenn genug bestellt wird, lässt sich das auch wirtschaftlich betreiben. Aber vielleicht bin ich da naiv.
Die Infra will jetzt schon die südliche Thermenbahn nicht mehr PV-tauglich erhalten und die Radkersburger Strecke wollens komplett loswerden. Wenn man denen jetzt vorschlägt, die Übelbacher oder die Murtalstrecke zu übernehmen, kannst das Lachen aus der "Generaldirektion" auch ohne technische Hilfsmittel bis übern Semmering hören.
ZitatKönnte man so machen, aber muss man auch nicht. Also ich sehe in Moment kein Problem mit den unterschiedlichen Betreibern. Geplant und bestellt wird ja eh alles vom Land. Ich finde sogar, dass das alles sehr gut funktioniert. Was wäre der Vorteil, wenn man das zentralisiert? Ich finde da ein bisserl Konkurrenz nicht so schlecht, ehrlich gesagt.
Konkurrenz gäbe es nur, wenn man ernsthaft ausschreibt. So wie es jetzt ist (jeder hat seine Insel und wir direkt beauftragt) ist es nur ineffizient, teuer und inkompatibel sowie zusätzlich kompliziert in der Planung.
Zitat von: Immanuel Cunt am 07 03, 2026, 10:26Wäre auch möglich, muss aber nicht notwendigerweise so sein.
Dann anders - es nennt sich ÖBB, es fehlen nur die restlichen Strecken.
Zitat von: Immanuel Cunt am 07 03, 2026, 10:49Die Infra will jetzt schon die südliche Thermenbahn nicht mehr PV-tauglich erhalten und die Radkersburger Strecke wollens komplett loswerden. Wenn man denen jetzt vorschlägt, die Übelbacher oder die Murtalstrecke zu übernehmen, kannst das Lachen aus der "Generaldirektion" auch ohne technische Hilfsmittel bis übern Semmering hören.
Konkurrenz gäbe es nur, wenn man ernsthaft ausschreibt. So wie es jetzt ist (jeder hat seine Insel und wir direkt beauftragt) ist es nur ineffizient, teuer und inkompatibel sowie zusätzlich kompliziert in der Planung.
Eben deshalb ein steirisches EVU. Hat man in Salzburg ja auch geschafft, dass ein Unternehmen im Besitz des Landes und der Stadt die Lokalbahn, die Pinzgaubahn und sogar den O-Bus betreibt. Und das funktioniert – abgesehen davon, dass die Stadt Salzburg leider am Verkehr erstickt und die Bürger die Lokalbahnverlängerung abgelehnt haben (letzteres ist auch eher dir Schuld der Bevölkerung und der Politik ...) – von außen betrachtet relativ gut. Auf die Steiermark umgelegt, könnte man also sogar die Graz Linien zusammen mit der Steiermarkbahn und der GKB fusionieren. Und so ein Unternehmen wär dann groß genug, um z. B. auch die Radkersburger Bahn zu übernehmen.
Zitat von: StlB Kh. 101 am 07 03, 2026, 13:54Eben deshalb ein steirisches EVU.
Was nutzt das beste EVU, wenn der Infrastrukturbetreiber die betroffene Strecke einstellen wollte?
Das Beispiel NÖVOG zeigt ja zum Beispiel, dass auch bei einem landeseigenem Unternehmen sehr viel Infrastruktur eingestellt werden kann.
Für die Non-ÖBB-Strecken brauchst sowieso einen Infra-Betrieber beim Land. Und natürlich einen Willen, da gescheit zu fahren.
Für den eigentlichen Betrieb sollte man entweder richtig ausschreiben oder es gleich selber machen. Das blödeste, was man machen kann, ist sich als Besteller einem Monopol auszuliefern, auf das man keinen Zugriff hat. Da wirst nur an der Nase herum geführt.
Zitat von: Immanuel Cunt am 07 03, 2026, 14:22Für den eigentlichen Betrieb sollte man entweder richtig ausschreiben oder es gleich selber machen. Das blödeste, was man machen kann, ist sich als Besteller einem Monopol auszuliefern, auf das man keinen Zugriff hat. Da wirst nur an der Nase herum geführt.
Und ausgerechnet dort, wo alles beinahe alles aus einer Hand kommt inkl. Infraszruktur - Schweiz mit SBB und Österreich mit ÖBB - ist das Niveau des ÖV besonders hoch.
Alle diese Sandkastenspiele haben mit dem Anlass dieses Threads nichts gemeinsam!
Freiwillig oder gegen ihren Willen ist praktisch über Nacht die vor kurzer Zeit noch vielversprechende Vorhaben für die GKB verkündende Geschäftsführerin Geschichte und einem zweimal eher glücklos agierenden Bundesminister obliegt nach der doch sehr erfolgreichen Ära Franz Weintögl die alleinige Unternehmensführung.
Ob diese geänderte Geschäftsführung gut ist, wird die Zukunft weisen.
Eine (un)klug(e) Entscheidung seinerzeit. Der gute Ruf, die Marke GKB in kurzer Zeit zum Wein getögelt, oder so ähnlich. :-[
Zitat von: amoser am 07 03, 2026, 14:48Alle diese Sandkastenspiele haben mit dem Anlass dieses Threads nichts gemeinsam!
Vor allem - sie sind vollkommen abstrus.
Wir sind vielleicht etwas abgeschweift. Aber dass in der GKB gerade einiges im Argen liegen dürfte, könnte eben ein Anlass sein, über ein steirische EVU/EIU nachzudenken. Und natürlich sind's Gedankenspiele, solange hier kein Landesrat mitliest. Aber Gedankenspiele sind ja nicht verboten.
Zitat von: StlB Kh. 101 am 07 03, 2026, 16:11Wir sind vielleicht etwas abgeschweift. Aber dass in der GKB gerade einiges im Argen liegen dürfte, könnte eben ein Anlass sein, über ein steirische EVU/EIU nachzudenken.
Und weil bei der gkb momentan evt. nicht alles glatt läuft die ÖBB gleich mit enteignen - überspitzt formuliert - eine abstruse Logik.
Zitat von: Immanuel Cunt am 07 03, 2026, 09:18Dann kannst die Strecken gleich einstellen, der Bund wird sicher keine Murtalbahn oder Übelbacherbahn betreiben, von Gleichenberg gar nicht zu reden. Bestenfalls die Weizer Bahn.
Die Verkehrsdiensteverträge für diese Strecken zahlt heute schon zu einem Teil der Bund.
Daran würde es also nicht scheitern.
Zitat von: Immanuel Cunt am 07 03, 2026, 10:24Es ging um die Infrastruktur. Wenn die nicht auf dem notwendigen Level erhalten und betrieben wird, kannst nix mehr bestellen.
Auch das Land investiert nicht allzu viel dort alleine, sondern primär durch das Mittelfristige Investitionsprogramm (kurz MIP) zusammen mit dem Bund.
Zitat von: s_gelb am 07 03, 2026, 17:04Und weil bei der gkb momentan evt. nicht alles glatt läuft die ÖBB gleich mit enteignen - überspitzt formuliert - eine abstruse Logik.
Von einer Enteignung zu sprechen, wenn Eigentum von einem öffentliches Unternehmen in ein anderes übergehen würde, zeugt auch nicht gerade von einem guten juristischen Grundverständnis. Wie auch immer: Die ÖBB werden Regionalbahnen, die sie nicht mehr selber betreiben möchten, vielleicht sogar gerne abgeben.
Zitat von: Immanuel Cunt am 07 03, 2026, 10:49Die Infra will jetzt schon die südliche Thermenbahn nicht mehr PV-tauglich erhalten und die Radkersburger Strecke wollens komplett loswerden. Wenn man denen jetzt vorschlägt, die Übelbacher oder die Murtalstrecke zu übernehmen, kannst das Lachen aus der "Generaldirektion" auch ohne technische Hilfsmittel bis übern Semmering hören.
Generaldirektion gibt's schon lange keine mehr..
Nicht die INFRA will die Thermenbahn loswerden, sondern die tolle neue Regierung.
Die Radkersburgerbahn wird stattdessen im nächsten Jahrzehnt stark ausgebaut und elektrifiziert. ,,Komplett loswerden" ist dort schon lange kein Thema mehr.
Zitat von: FlipsP am 07 03, 2026, 17:29Generaldirektion gibt's schon lange keine mehr..
Nicht die INFRA will die Thermenbahn loswerden, sondern die tolle neue Regierung.
Die Radkersburgerbahn wird stattdessen im nächsten Jahrzehnt stark ausgebaut und elektrifiziert. ,,Komplett loswerden" ist dort schon lange kein Thema mehr.
ALSO: Ein Verantwortlicher der Infra hat mal im Mittagsjournal ausführlich erklärt, warum er gewisse Bahnen für unrentabel und Busverbindungen für effizienter hält. Kann mich leider nicht mehr an seinen Namen erinnern, aber es war jemand aus dem mittleren Management und es hat ein bisschen so gewirkt, dass er die Strecken, die in der Gefahr standen, gekillt zu werden, zumindest maßgeblich mitausgesucht hat. Der Peter Hanke wird wohl nur gesagt haben: "Jungs, so und so viel müss ma einsparen. Gibt's vielleicht ein paar unrentable Strecken, die ma uns anschauen können?" Den Rest wird sich die Fachabteilung im Ministerium gemeinsam mit der Infra ausgemacht haben.
Wie ihr gemerkt habt's, ist die Politik da auch schon wieder ein wenig zurückgerudert, weil das Zusperren einer Strecke halt PR-technisch ein ziemliches Desaster ist.
Zitat von: StlB Kh. 101 am 07 03, 2026, 16:11Wir sind vielleicht etwas abgeschweift. Aber dass in der GKB gerade einiges im Argen liegen dürfte, könnte eben ein Anlass sein, über ein steirische EVU/EIU nachzudenken. Und natürlich sind's Gedankenspiele, solange hier kein Landesrat mitliest. Aber Gedankenspiele sind ja nicht verboten.
Für einen gemeinsamen Betrieb GKB/StB habe ich schon längere Zeit Sympathien, abgesehen von den Synergien (keine 2 Direktionen etc.), könnte man sich strategisch als starke Regionalbahn im Süden Österreichs positionieren. Die Frage der Infrastruktur und der Finanzierung durch die Aufgabenträger Bund und Land ist ja davon völlig komplett unberührt. Freilich könnte man unabhängig davon Fahrzeugbeschaffung und -wartung (siehe GTW) koordinieren, aber im Unternehmen wäre man da sicher schneller und effektiver. Ich denke, da sollte man schon mehr als einen Gedanken dran verschweden!
Zitat von: StlB Kh. 101 am 07 03, 2026, 17:51ALSO: Ein Verantwortlicher der Infra hat mal im Mittagsjournal ausführlich erklärt, warum er gewisse Bahnen für unrentabel und Busverbindungen für effizienter hält. Kann mich leider nicht mehr an seinen Namen erinnern, aber es war jemand aus dem mittleren Management und es hat ein bisschen so gewirkt, dass er die Strecken, die in der Gefahr standen, gekillt zu werden, zumindest maßgeblich mitausgesucht hat. Der Peter Hanke wird wohl nur gesagt haben: "Jungs, so und so viel müss ma einsparen. Gibt's vielleicht ein paar unrentable Strecken, die ma uns anschauen können?" Den Rest wird sich die Fachabteilung im Ministerium gemeinsam mit der Infra ausgemacht haben.
Wie ihr gemerkt habt's, ist die Politik da auch schon wieder ein wenig zurückgerudert, weil das Zusperren einer Strecke halt PR-technisch ein ziemliches Desaster ist.
Natürlich hat die Politik nur ein Sparziel vorgegeben, nicht die Strecken. Nur hätte der Verkehrsminister die Stärke zu sagen, dass keine Bahnen eingestellt werden, könnte es die INFRA auch nicht tun.
Es geht also von der Politik aus. Nur die Details kommen von INFRA.
Zitat von: FlipsP am 07 03, 2026, 17:21Die Verkehrsdiensteverträge für diese Strecken zahlt heute schon zu einem Teil der Bund.
Es ging um die Landesbahn-Infrastruktur. Das hat mit VDV nix zu tun.
Zitat von: Sanfte Mobilität am 07 03, 2026, 18:49Für einen gemeinsamen Betrieb GKB/StB habe ich schon längere Zeit Sympathien, abgesehen von den Synergien (keine 2 Direktionen etc.), könnte man sich strategisch als starke Regionalbahn im Süden Österreichs positionieren. Die Frage der Infrastruktur und der Finanzierung durch die Aufgabenträger Bund und Land ist ja davon völlig komplett unberührt. Freilich könnte man unabhängig davon Fahrzeugbeschaffung und -wartung (siehe GTW) koordinieren, aber im Unternehmen wäre man da sicher schneller und effektiver. Ich denke, da sollte man schon mehr als einen Gedanken dran verschweden!
Wenn jemand jemanden kennt, der jemanden kennt, könnte man das ja mal bei Frau Holzer deponieren.
Zitat von: s_gelb am 07 03, 2026, 14:29Und ausgerechnet dort, wo alles beinahe alles aus einer Hand kommt inkl. Infraszruktur - Schweiz mit SBB und Österreich mit ÖBB - ist das Niveau des ÖV besonders hoch.
In der Schweiz gibts nur die SBB und sonst nix? Ich hab da gewisse Zweifel ...
Zitat von: StlB Kh. 101 am 07 03, 2026, 20:28Wenn jemand jemanden kennt, der jemanden kennt, könnte man das ja mal bei Frau Holzer deponieren.
Schon länger nichts mehr von ihr gehört. Würde sie den Ast absägen auf dem sie sitzt?
Zitat von: s_gelb am 07 03, 2026, 17:04Und weil bei der gkb momentan evt. nicht alles glatt läuft die ÖBB gleich mit enteignen - überspitzt formuliert - eine abstruse Logik.
Was für eine Enteignung?! Jemand zu beauftragen oder auch nicht ist keine Enteignung. ::)
Zitat von: Immanuel Cunt am 07 03, 2026, 20:29In der Schweiz gibts nur die SBB und sonst nix? Ich hab da gewisse Zweifel ...
beinahe alles ≠ alles
Naja, die SBB dominiert zwar, aber sonst gibt es mehr als 30 weitere Bahnunternehmen.
Und wo kommt in Österreich alles aus einer Hand? Fahrweg und Produktion sind doch schon längst getrennt, z. B. im Gegensatz zu Deutschland (Stichwort DB-Konzern).
Zitat von: Immanuel Cunt am 07 03, 2026, 20:36Was für eine Enteignung?! Jemand zu beauftragen oder auch nicht ist keine Enteignung. ::)
Deswegen steht ja das Wort "überspitzt" dabei.
Zitat von: Sanfte Mobilität am 07 03, 2026, 20:55Naja, die SBB dominiert zwar, aber sonst gibt es mehr als 30 weitere Bauunternehmen.
Marktanteil?
Zitat von: s_gelb am 07 03, 2026, 21:14Deswegen steht ja das Wort "überspitzt" dabei.
Auch überspitzt ist das keine Enteignung.
Zitat von: s_gelb am 07 03, 2026, 21:15Marktanteil?
Hat welche Relevanz für das Thema? Sicher weniger als die ÖBB in Österreich.
Wenn du die Antwort kennst, darfst du sie gerne reinschreiben. Eine Diskussion lebt von Argumenten und nicht von Gegenfragen!
Zitat von: Sanfte Mobilität am 07 03, 2026, 22:39Hat welche Relevanz für das Thema? Sicher weniger als die ÖBB in Österreich.
Wenn du die Antwort kennst, darfst du sie gerne reinschreiben. Eine Diskussion lebt von Argumenten und nicht von Gegenfragen!
Die Antwort liefere ich selbstverständlich sehr gerne nach:
Personenkilometer auf der Schiene Schweiz gesamt 2024: 23,0 Mrd. (Schweizer Bundesamt für Statistik, https://www.bfs.admin.ch/bfs/rm/home.gnpdetail.2025-0300.html )
davon SBB: 20,5 Mrd. (SBB Geschäftsbericht 2024, https://company.sbb.ch/de/unternehmen/ueber-uns/geschaeftsbericht.html )
Ergibt einen Marktanteil von 89,1%.
Personenkilometer auf der Schiene Österreich gesamt 2024: 15,0 Mrd. (Statistik Austria, https://www.statistik.at/statistiken/tourismus-und-verkehr/personenverkehr/personenverkehr-schiene )
davon ÖBB: 12,7 Mrd. (ÖBB Zahlen, Daten, Fakten 2024, https://static.web.oebb.at/bericht/zahlen-daten-fakten-2024/index.html )
Ergibt einen Marktanteil von 84,7%.
Und damit liegt der Wert entgegen deiner Vermutung bei den SBB höher als bei den ÖBB.
Und darin zeigt sich nun auch die Relevanz dieser Zahl des Marktanteiles: Einerseits zeigt sie nämlich die Gewichtung der SBB im Schweizer Schienenpersonenverkehr trotz der vielen anderen Unternehmen und andererseits wäre sie eben eine wichtige Schraube in deinen Argumenten - die du für eine lebendige Diskussion ja wichtig hältst - in #68 gewesen, um eben deine Aussage ggf. zu untermauern - und nun wurde sie sogar wiederlegt und anstattdessen konnte auch ich eine Gegenfrage lesen, nämlich zur Relevanz, obwohl es ja laut Sichtweisen Gegenfragen anstatt Argumenten in einer Diskussion nicht geben sollte...
Zitat von: Immanuel Cunt am 07 03, 2026, 20:11Es ging um die Landesbahn-Infrastruktur. Das hat mit VDV nix zu tun.
Die wird - wie im selben Beitrag erwähnt - über das MIP finanziert.
Zitat von: FlipsP am 08 03, 2026, 05:54Die wird - wie im selben Beitrag erwähnt - über das MIP finanziert.
Das MIP ist für Privatbahnen, bei einer Übernahme durch die ÖBB ist das hinfällig.
Nochmal: Die ÖBB hat diverse Pimperlstrecken (Schmalspurbahnen) abgegeben – warum sollten die sich jetzt eine Murtalbahn, Übelbacherbahn oder Gleichenbergerbahn an die Backe heften wollen?
Die GKB wollten sie auch nicht. Hat aber keinen interessiert.
Zitat von: Immanuel Cunt am 08 03, 2026, 10:20Das MIP ist für Privatbahnen, bei einer Übernahme durch die ÖBB ist das hinfällig.
Nochmal: Die ÖBB hat diverse Pimperlstrecken (Schmalspurbahnen) abgegeben – warum sollten die sich jetzt eine Murtalbahn, Übelbacherbahn oder Gleichenbergerbahn an die Backe heften wollen?
Der ganze Zinnober ginge eh nicht von den ÖBB aus (genau so wie auch die Übernahme der GKB Infrastruktur nicht von der ÖBB INFRA ausging).
Ich weiß schon, dass das MIP für Privatbahnen ist. Nur ist das die Bundesfinanzierung für diese Bahnen. Du hast behauptet, dass der Bund kein Interesse an diesen Bahnen hätte und nur das Land diese finanziert. Das MIP zeigt, dass es offensichtlich nicht so ist.
Ob der Bund jetzt die Übelbacher Bahn über den Rahmenplan der ÖBB oder über das MIP finanziert ist völlig egal.
Du meinst vielleicht schon was Gutes, aber die Argumente dazu sind falsch, denn die würden gleich auch über die ÖBB funktionieren.
Zitat von: s_gelb am 08 03, 2026, 01:09Die Antwort liefere ich selbstverständlich sehr gerne nach:
Personenkilometer auf der Schiene Schweiz gesamt 2024: 23,0 Mrd. (Schweizer Bundesamt für Statistik, https://www.bfs.admin.ch/bfs/rm/home.gnpdetail.2025-0300.html )
davon SBB: 20,5 Mrd. (SBB Geschäftsbericht 2024, https://company.sbb.ch/de/unternehmen/ueber-uns/geschaeftsbericht.html )
Ergibt einen Marktanteil von 89,1%.
Personenkilometer auf der Schiene Österreich gesamt 2024: 15,0 Mrd. (Statistik Austria, https://www.statistik.at/statistiken/tourismus-und-verkehr/personenverkehr/personenverkehr-schiene )
davon ÖBB: 12,7 Mrd. (ÖBB Zahlen, Daten, Fakten 2024, https://static.web.oebb.at/bericht/zahlen-daten-fakten-2024/index.html )
Ergibt einen Marktanteil von 84,7%.
Und damit liegt der Wert entgegen deiner Vermutung bei den SBB höher als bei den ÖBB.
Und darin zeigt sich nun auch die Relevanz dieser Zahl des Marktanteiles: Einerseits zeigt sie nämlich die Gewichtung der SBB im Schweizer Schienenpersonenverkehr trotz der vielen anderen Unternehmen und andererseits wäre sie eben eine wichtige Schraube in deinen Argumenten - die du für eine lebendige Diskussion ja wichtig hältst - in #68 gewesen, um eben deine Aussage ggf. zu untermauern - und nun wurde sie sogar wiederlegt und anstattdessen konnte auch ich eine Gegenfrage lesen, nämlich zur Relevanz, obwohl es ja laut Sichtweisen Gegenfragen anstatt Argumenten in einer Diskussion nicht geben sollte...
Gut, dann war es die Streckenlänge, wo die ÖBB vor den SBB liegt Ist aber beides bei der besprochenen Thematik irrelevant. Für Inhouse-Vergabe gibt es EU-Regeln und bei Bestellung/Ausschreibung VDV, da ist der Infrastrukturinhaber egal. Und ob das "aus einer Hand" wirklich besser ist, dazu gibt es auch unterschiedliche Ansichten (siehe DB).
Zitat von: Immanuel Cunt am 08 03, 2026, 10:20Das MIP ist für Privatbahnen, bei einer Übernahme durch die ÖBB ist das hinfällig.
Nochmal: Die ÖBB hat diverse Pimperlstrecken (Schmalspurbahnen) abgegeben – warum sollten die sich jetzt eine Murtalbahn, Übelbacherbahn oder Gleichenbergerbahn an die Backe heften wollen?
Natürlich wird die ÖBB/der Bund diese Bahnen nicht übernehmen. Da wird sich schon das Land drum kümmern müssen, die zu erhalten mit der entsprechenden Unterstützung aus Bundesmitteln.
Und die GKB ist im Besitz des Bundes und da war es ein logischer Schritt, dass man die Infra in einer Gesellschaft zusammenführt. Der Betrieb hat damit ja nix zu tun und die aktuelle Probleme auch nicht.
Zitat von: Sanfte Mobilität am 08 03, 2026, 11:01Gut, dann war es die Streckenlänge, wo die ÖBB vor den SBB liegt Ist aber beides bei der besprochenen Thematik irrelevant.
Eine Diskussion lebt auch davon, dass man seine Behauptungen begründet.
Zitat von: Sanfte Mobilität am 08 03, 2026, 11:01und bei Bestellung/Ausschreibung VDV, da ist der Infrastrukturinhaber egal.
Da hab ich eh bereits in #48 formuliert - es hilft das beste EVU nicht, wenn niemand die Infrastruktur erhalten will. Ob diese erhalten wird, obliegt wohl der Finanzierung vonseiten Bund/Land.
Zitat von: Sanfte Mobilität am 08 03, 2026, 11:01Und ob das "aus einer Hand" wirklich besser ist, dazu gibt es auch unterschiedliche Ansichten (siehe DB).
Gerade in Deutschland werden etliche Leistungen nicht mehr von der DB erbracht.
Und was die Infrastruktur angeht - das ist wohl wiederum eine Frage des Bundes.
Und hier hat Österreich auch ein mittlerweile bewährtes System langfristig mittels Zielnetzplänen und mittelfristig mittels Rahmenplänen, wie wir es ja gut kennen.
Zitat von: s_gelb am 08 03, 2026, 11:18es hilft das beste EVU nicht, wenn niemand die Infrastruktur erhalten will. Ob diese erhalten wird, obliegt wohl der Finanzierung vonseiten Bund/Land.
Bleiben aber trotzdem zwei paar Schuhe. Ob jetzt am Beispiel Weststeiermark die GKB oder die ÖBB dafür zuständig sind, macht keinen Unterschied, weil beides in Bundesbesitz. Und natürlich steht zuerst die Infrastrukturerhaltung (siehe Thermenbahn).
ZitatGerade in Deutschland werden etliche Leistungen nicht mehr von der DB erbracht.
Ja, da leiden aber alle unter der nicht vorhandenen Infrastrukturerhaltung der DB. Und die Ausschreibungen gibt es im Nahverkehr. Im Fernverkehr ist die Konkurrenz noch überschaubar, anders als in Österreich.
ZitatUnd was die Infrastruktur angeht - das ist wohl wiederum eine Frage des Bundes.
Und hier hat Österreich auch ein mittlerweile bewährtes System langfristig mittels Zielnetzplänen und mittelfristig mittels Rahmenplänen, wie wir es ja gut kennen.
Jedenfalls dort, wo der Bund Verantwortung hat, Auf Landesebene ist das leider nicht so.
Zitat von: Sanfte Mobilität am 08 03, 2026, 11:28Jedenfalls dort, wo der Bund Verantwortung hat, Auf Landesebene ist das leider nicht so.
Das wäre dann aus meiner Sicht ein Grund mehr, Strecken, die derzeit in Verantwortung des Bundes stehen eben nicht an die Länder abzugeben.
Zitat von: s_gelb am 08 03, 2026, 11:45Das wäre dann aus meiner Sicht ein Grund mehr, Strecken, die derzeit in Verantwortung des Bundes stehen eben nicht an die Länder abzugeben.
Dazu wird es i. d. R. eh nicht kommen. Aktuell würden Strecken dann einfach eingestellt werden, auf Bundes- wie auf Landesseite ...
Zitat von: Sanfte Mobilität am 08 03, 2026, 11:54Dazu wird es i. d. R. eh nicht kommen. Aktuell würden Strecken dann einfach eingestellt werden, auf Bundes- wie auf Landesseite ...
Es gibt positive Beispiele - Pinzgauer Lokalbahn oder Mariazellerbahn - Strecken die sich wirklich außgesprochen positiv entwickelt haben. Einfach, weil das Interesse des jeweiligen Landes vorhanden war. Aber es gibt in insbesondere in Niederösterreich auch etliche Negativbeispiele von eingestellten Strecken. Einfach, weil der Bund diese Strecken als nicht systemadequat angesegen hat und scheinbar auch das Land kein Interessen an diesen Strecken gehabt hatte, obwohl es diese übernommen hat.
Daran sieht man: Es ist völlig irrelevant, wer der Besitzer dieser Strecken ist, wenn niemand Interesse an diesen Strecken hat. Daran würde im Falle der Steiermark kein alleiniges steirisches EIU etwas ändern und schon gar nicht ein alleinig steirisches EVU, denn ein solches hat mit dem Infrastrukturerhalt schon gar nichts zu tun.
Ich würde auch keinen Anlass sehen, die derzeitigen Strecken des Land Steiermark an den Bund abzugeben - schon gar nicht die Murtalbahn, da es sich bei Schmalspurbahnen allgemein nicht um interoberables Streckennetz handelt.
Zitat von: s_gelb am 08 03, 2026, 12:09Ich würde auch keinen Anlass sehen, die derzeitigen Strecken des Land Steiermark an den Bund abzugeben - schon gar nicht die Murtalbahn, da es sich bei Schmalspurbahnen allgemein nicht um interoberables Streckennetz handelt.
Wie schon gesagt, der Bund würde sie auch nicht nehmen. Am ehesten wäre noch Gleisdorf - Weiz ein Kandidat. Aber das wäre es schon.
Man darf aber aber auch das Licht nicht unter den Scheffel stellen, auch und gerade in der Steiermark haben die Regionalbahnen (GKB, StB) seit Einführung der S-Bahn einen ordentlichen Aufschwung genommen. Mehr geht freilich immer und zu tun ist auch einiges, ob dies allerdings in der aktuellen politischen Konstellation im Land passiert, steht auf einem anderen Blatt.
Zitat von: Sanfte Mobilität am 08 03, 2026, 12:14auch und gerade in der Steiermark haben die Regionalbahnen (GKB, StB) seit Einführung der S-Bahn einen ordentlichen Aufschwung genommen.
Das bestätigen auch die diesjährig wieder veröffentlichzen Fagrgastzahlen im Großen und Ganzen eindrucksvoll, ich weiß gar nicht, ob die in Forum schon gepostet wurden, daher bei der Gelegenheit der Link:
https://www.holding-graz.at/wp-content/uploads/2026/03/4.Tag-der-steirischen-Oeffis-2026.pdf
Zitat von: Sanfte Mobilität am 08 03, 2026, 12:14Mehr geht freilich immer und zu tun ist auch einiges,
So ist es - und ein alleiniges steirisches EVU macht hier bestimmt nichts besser, als es die ÖBB bereits tut.
Zitat von: s_gelb am 08 03, 2026, 12:31[...] ein alleiniges steirisches EVU macht hier bestimmt nichts besser, als es die ÖBB bereits tut.
Es redet ja auch keiner davon, den Betrieb auf ÖBB-Strecken zu übernehmen, aber der Betrieb auf GKB- und StB-Strecke in einer Betriebsgesellschaft zu bündeln könnte schon sinnvoll sein. Das würde ja nichts an den Besitzverhältnissen der Streckeninfra ändern.
Zitat von: FlipsP am 08 03, 2026, 10:39Du hast behauptet, dass der Bund kein Interesse an diesen Bahnen hätte und nur das Land diese finanziert. Das MIP zeigt, dass es offensichtlich nicht so ist.
Nein, ich habe behauptet, dass die ÖBB-Infra das nicht machen wird. Die würden derartige Strecken bestenfalls downgraden, eher komplett einstellen. Hat sie bei etlichen schon gemacht, die südliche Thermenbahn wird die nächste sein.
Und ob die MIPs künftig weiter so großzügig sein werden, steht auch in den Sternen. So toll wie unter Gewessler wirds wohl nicht bleiben.
Zitat von: Sanfte Mobilität am 08 03, 2026, 12:37Es redet ja auch keiner davon, den Betrieb auf ÖBB-Strecken zu übernehmen, aber der Betrieb auf GKB- und StB-Strecke in einer Betriebsgesellschaft zu bündeln könnte schon sinnvoll sein. Das würde ja nichts an den Besitzverhältnissen der Streckeninfra ändern.
Doch, davon war die Rede, unter anderem in #39 und #47. In #47 wurde sogar der Vorschlag gebracht, Graz Linien, gkb und Steiermarkbahn zusammenzulegen, die dann auch etwa die Radkersburgerbahn übernehmen könnten.
Zurecht hat amoser den Begriff der Sandkastenspiele eingebracht.
Aber noch zwecks StB und gkb - nachdem die gkb im Besitz des Bundes ist, würde ich es, wenn schon, in die ÖBB integrieren, sodass der Bund Besitzer bleibt und nicht an das Land abgeben. Würde auch zwecks des Fuhrparkes eher Synergien ergeben als mit den Lokalbahnen, auf denen das Land Steiermark derzeit Betreiber ist.
Zitat von: Immanuel Cunt am 08 03, 2026, 12:44Hat sie bei etlichen schon gemacht, die südliche Thermenbahn wird die nächste sein.
Klar, warum sollte die ÖBB im Auftrag des Landes/Bundes eine Strecke erhalten, für die weder Bund/Land interesse hat? Das würde auch ein Landes-IVU nicht tun, wenn das Land kein Interesse daran hat.
Davon abgesehen braucht man die Thermenbahn doch für die Trafotransporte.
Was hat denn das bitte alles noch mit dem Ursprungsthema gemein?
@Martin - nachdem das Thema nichts mehr mit dem Threadtitel zu tun hat - wie wäre es ab #39 mit einem neuen Thread "Erhalt und Betrieb der steirischen Eisenbahnstrecken"
Zitat von: s_gelb am 08 03, 2026, 12:46Doch, davon war die Rede, unter anderem in #39 und #47. In #47 wurde sogar der Vorschlag gebracht, Graz Linien, gkb und Steiermarkbahn zusammenzulegen, die dann auch etwa die Radkersburgerbahn übernehmen könnten.
Diese Aussagen stammen aber nicht von mir. Ich habe explizit von GKB/StB gesprochen.
Bezüglich Radkersburger Bahn: so weit ist das aber auch gar nicht hergeholt. Es gab hierzulande schon Aussagen von politisch Verantwortlichen, dass (im Falle der Einstellung) das Land die Strecke übernehmen könnte ...
ZitatAber noch zwecks StB und gkb - nachdem die gkb im Besitz des Bundes ist, würde ich es, wenn schon, in die ÖBB integrieren, sodass der Bund Besitzer bleibt und nicht an das Land abgeben. Würde auch zwecks des Fuhrparkes eher Synergien ergeben als mit den Lokalbahnen, auf denen das Land Steiermark derzeit Betreiber ist.
Wäre die andere Variante (und der Aufschrei groß).
Zitat von: s_gelb am 08 03, 2026, 12:49Davon abgesehen braucht man die Thermenbahn doch für die Trafotransporte.
Wäre mMn eher eine strategische Frage, weil es vom Großraum Graz aus im Falle des Falles keine Anbindung Richtung Wien gäbe (natürlicherweise bezüglich Kapazität und Fahrzeiten überhaupt nicht zu vergleichen mit der Südbahn, aber immerhin). Vermutlich müsste/würde man die Strecke deshalb so oder so erhalten müssen.
Zitat von: Sanfte Mobilität am 08 03, 2026, 13:03Diese Aussagen stammen aber nicht von mir. Ich habe explizit von GKB/StB gesprochen.
Das behaupte ich auch nicht, dass die Aussage von dir stammt, aber in #85 schriebtest du noch, es würde "keiner" davon reden...
Zur Radkersburgerbahn - sieht der Bund die Strecke als nicht systemadequat an, ist es natürlich eine Möglichkeit, dass das Land als Betreiber einspringt, wie es damals z.B. im Pinzgau war. Wie aber die aktuellen Ausbaupläne zeigen, hätte der Bund doch so einiges geplant dort - also kein Grund, dies nun an das Land abzugeben.
Zitat von: s_gelb am 08 03, 2026, 12:46Doch, davon war die Rede, unter anderem in #39 und #47. In #47 wurde sogar der Vorschlag gebracht, Graz Linien, gkb und Steiermarkbahn zusammenzulegen, die dann auch etwa die Radkersburgerbahn übernehmen könnten.
Meine Idee war, ein integriertes steirisches Eisenbahnunternehmen zu schaffen, um finanziell, marketingtechnisch und organisatorisch besser und professioneller auftreten zu können – nach dem Vorbild der Salzburg AG / Salzburg Linien. Die Graz Linien mitreinzunhmen, wär vielleicht aus parteipolitischen Gründen ein wenig utopisch, aber in Salzburg ist ja auch der OBUS dabei.
Jedenfalls gäbe es dann die Bereiche / Tochterunternehmen Infrastruktur, Personenverkehr Bahn, Personenverkehr Bus, Güterverkehr und vielleicht noch Technische Services. Das Unternehmen hätte dann Strecken, wo es nur die Betriebsführung übernimmt (GKB, evtl in Zukunft Radkersburger Bahn) und Strecken, wo es auch die Infrastruktur besitzt (Landesbahnen) sowie die Buslinien der GKB und der Steiermarkbahn (Weststeiermark sowie Linien rund um Weiz, Feldbach und Kapfenberg sowie im Murtal) über.
Zitat von: s_gelb am 08 03, 2026, 12:49Landes-IVU
Zur Info: Das was du mit IVU vermutlich meinst, heißt offiziell EIU - EisenbahnInfrastrukturUnternehmen
Zitat von: s_gelb am 08 03, 2026, 12:49Davon abgesehen braucht man die Thermenbahn doch für die Trafotransporte.
Weswegen auch nie ein Rückbau der Strecke Thema war.
Zitat von: StlB Kh. 101 am 08 03, 2026, 14:30Meine Idee war, ein integriertes steirisches Eisenbahnunternehmen zu schaffen, um finanziell, marketingtechnisch und organisatorisch besser und professioneller auftreten zu können – nach dem Vorbild der Salzburg AG / Salzburg Linien. Die Graz Linien mitreinzunhmen, wär vielleicht aus parteipolitischen Gründen ein wenig utopisch, aber in Salzburg ist ja auch der OBUS dabei.
Jedenfalls gäbe es dann die Bereiche / Tochterunternehmen Infrastruktur, Personenverkehr Bahn, Personenverkehr Bus, Güterverkehr und vielleicht noch Technische Services. Das Unternehmen hätte dann Strecken, wo es nur die Betriebsführung übernimmt (GKB, evtl in Zukunft Radkersburger Bahn) und Strecken, wo es auch die Infrastruktur besitzt (Landesbahnen) sowie die Buslinien der GKB und der Steiermarkbahn (Weststeiermark sowie Linien rund um Weiz, Feldbach und Kapfenberg sowie im Murtal) über.
Warum nicht auch gleich die MVG, den Aichfeldbus und die Busverkehre in Leoben dazuintegrieren?
Zitat von: FlipsP am 08 03, 2026, 14:44Warum nicht auch gleich die MVG, den Aichfeldbus und die Busverkehre in Leoben dazuintegrieren?
Könnte man eh auch machen, vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt.
Zitat von: Immanuel Cunt am 08 03, 2026, 12:44Zitat von: FlipsP am 08 03, 2026, 10:39Zitat von: Immanuel Cunt am 08 03, 2026, 10:20Das MIP ist für Privatbahnen, bei einer Übernahme durch die ÖBB ist das hinfällig.
Nochmal: Die ÖBB hat diverse Pimperlstrecken (Schmalspurbahnen) abgegeben – warum sollten die sich jetzt eine Murtalbahn, Übelbacherbahn oder Gleichenbergerbahn an die Backe heften wollen?
Du hast behauptet, dass der Bund kein Interesse an diesen Bahnen hätte und nur das Land diese finanziert.
Nein, ich habe behauptet, dass die ÖBB-Infra das nicht machen wird.
Siehe
Zitat von: Immanuel Cunt am 07 03, 2026, 09:18Dann kannst die Strecken gleich einstellen, der Bund wird sicher keine Murtalbahn oder Übelbacherbahn betreiben, von Gleichenberg gar nicht zu reden. Bestenfalls die Weizer Bahn.
Überraschung: Genau das macht der Bund schon mit dem MIP.
Zitat von: FlipsP am 08 03, 2026, 14:41Zur Info: Das was du mit IVU vermutlich meinst, heißt offiziell EIU - EisenbahnInfrastrukturUnternehmen
Ja genau, Danke, natürlich EIU - hatte eh im Bauchgefühl, dass da was nicht gepasst hat.
Zitat von: StlB Kh. 101 am 08 03, 2026, 14:30Buslinien der GKB
Es gibt keine Buslinie der gkb mehr - alle Linien, auf denen die gkb fährt, fahren sie als Bietergemeinschaft gemeinsam mit Dr. Richard im Auftrag vom Verkehrsverbund Steiermark.
Zitat von: s_gelb am 08 03, 2026, 13:30Das behaupte ich auch nicht, dass die Aussage von dir stammt, aber in #85 schriebtest du noch, es würde "keiner" davon reden...
Ja, das ist eine Floskel, ich hätte auch schreiben können "Ich rede nicht davon". Außerdem: im Grunde ging es um die Radkersburger Bahn und die Hintergründe habe ich erklärt.
Aber du darfst natürlich gerne Recht behalten ...
Zitat von: s_gelb am 08 03, 2026, 16:30Es gibt keine Buslinie der gkb mehr - alle Linien, auf denen die gkb fährt, fahren sie als Bietergemeinschaft gemeinsam mit Dr. Richard im Auftrag vom Verkehrsverbund Steiermark.
Die Konzessionsdatenbank des Landes spricht aber noch von der GKB: www.verkehr.steiermark.at/cms/dokumente/11615521_71345845/6e996b9f/Anhang%201%20Vers.%202.5%20%281%29.pdf
Dass das teilweise Gemeinschaftsverkehr ist und man gemeinsam beim Verbund auftritt ("Bietergemeinschaft"), steht außer Frage (wird eh gesondert angegeben).
Hat man nicht letztes Jahr 90 Jahre GKB-Busbetrieb gefeiert?
Zitat von: StlB Kh. 101 am 08 03, 2026, 14:45Könnte man eh auch machen, vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt.
Das lauft ja langsam darauf raus, dass der Verkehrsverbund Steiermark eigentlich eh gleich als Verkehrsunternehmen auftreten könnte und alles gleich selber fährt.
Also eine Zentralisierungstendenz. Und dafür bräuchte man dann wiederum keine neue Struktur schaffen - ÖBB PV-AG und ÖBB-Postbus gäbe es bereits als einen solchen großen Bus- und Bahnanbieter.
Zitat von: Sanfte Mobilität am 08 03, 2026, 16:33Die Konzessionsdatenbank des Landes spricht aber noch von der GKB: www.verkehr.steiermark.at/cms/dokumente/11615521_71345845/6e996b9f/Anhang%201%20Vers.%202.5%20%281%29.pdf
Da hat sich seit Stand, 19.01.2022 aber sehr viel verändert, diese Datenbank ist alles andere als aktuell.
Beispielsweise, dass die gkb überall, wo die gkb mit RegioBussen unterwegs ist, nur noch als Bietergemeinschaft mit Dr. Richard fährt.
Zitat von: s_gelb am 08 03, 2026, 16:35Das lauft ja langsam darauf raus, dass der Verkehrsverbund Steiermark eigentlich eh gleich als Verkehrsunternehmen auftreten könnte und alles gleich selber fährt.
Also eine Zentralisierungstendenz. Und dafür bräuchte man dann wiederum keine neue Struktur schaffen - ÖBB PV-AG und ÖBB-Postbus gäbe es bereits als einen solchen großen Bus- und Bahnanbieter.
Eben nicht, weil die ÖBB sich um die Regionalbahnen häufig nur mittelmäßig kümmern und schon gar keine Schmalspurbahn betreiben wollen werden. Man kann Synergien schaffen, ohne alles gleich den ÖBB zu überlassen.
Zitat von: s_gelb am 08 03, 2026, 16:35Das lauft ja langsam darauf raus, dass der Verkehrsverbund Steiermark eigentlich eh gleich als Verkehrsunternehmen auftreten könnte und alles gleich selber fährt.
Kann er aber eben nicht, weil er Aufgabenträger und kein Verkehrsunternehmen ist.
ZitatAlso eine Zentralisierungstendenz.Und dafür bräuchte man dann wiederum keine neue Struktur schaffen - ÖBB PV-AG und ÖBB-Postbus gäbe es bereits als einen solchen großen Bus- und Bahnanbieter.
Es ist aber schon ein Unterschied, ob es eine Zentralisierung in Wien gäbe oder eben eine Struktur in der Steiermark. Und, wie gesagt, das Thema GKB/StB ist ja nicht soweit hergeholt. Die Frage mit den städtischen Unternehmen ist ein bisserl komplizierter, weil es am Ende auch um die finanzielle Beteiligung der einzelnen Gemeinden geht.
Zitat von: s_gelb am 08 03, 2026, 16:46Da hat sich seit Stand, 19.01.2022 aber sehr viel verändert, diese Datenbank ist alles andere als aktuell.
Beispielsweise, dass die gkb überall, wo die gkb mit RegioBussen unterwegs ist, nur noch als Bietergemeinschaft mit Dr. Richard fährt.
Gut, ist der aktuelle Stand, der reicht lt. Papier bis 2029 (und das ist bekanntlich erst in drei Jahren). Und die Bietergemeinschaft mit Dr. Richard ist da auch angeführt. Es sind aber immer noch zwei Unternehmen (und nicht eines - wie lange für Watzke/Dr. Richard schon für die GKB?).
Zitat von: StlB Kh. 101 am 08 03, 2026, 18:48Eben nicht, weil die ÖBB sich um die Regionalbahnen häufig nur mittelmäßig kümmern und schon gar keine Schmalspurbahn betreiben wollen werden. Man kann Synergien schaffen, ohne alles gleich den ÖBB zu überlassen.
Was für ein "mittelmäßiges Kümmern" meinst du? Und ein anderes zentralisiertes EVU macht es weshalb besser?
Wenn Land/Bund es möchten, werden Leistungen bestellt und ÖBB PV bzw. Postbus fährt, wird nicht bestellt fährt ÖBB PV bzw. Postbus nicht. Ein anderes Unternehmen würde in dem Fall dann auch nicht fahren.
Wenn Land/Bund dahinter stehen, wird auch die Infrastruktur erhalten. Wenn Land/Bund kein Interesse an einer bestimmten Infrastruktur haben, wird die ÖBB Infra diese Strecke auch nicht erhalten. Jemand anders jedoch auch nicht.
Und dass die ÖBB keine Schmalspurbahnen betreiben möchten verstehe ich - mangelt es diesen doch an Interoparabilität. Hierfür können dann die Länder bzw. Gemeinden einspringen. Zillertalbahn, Mariazellerbahn und Pinzgauer Lokalbahn sind gute Beispiele - auch die Murtalbahn könnte besser laufen, wenn das Land entsprechend dahinter stünde.
Zitat von: Sanfte Mobilität am 08 03, 2026, 18:58Es ist aber schon ein Unterschied, ob es eine Zentralisierung in Wien gäbe oder eben eine Struktur in der Steiermark.
Das lässt sich mit entsprechenden Direktionen in den jeweiligen Bundesländern lösen. Davon abgesehen - welche Unterschiede meinst du?
Außerdem - wird nicht regelmäßig gerade beim ÖV der Föderalismus als ungünstig dargestellt? Stichwort 7 Verkehrsverbünde mit 7 unterschiedlichen Tarifregularien etc. und "Schwierigkeiten" an den jeweiligen Verbundgrenzen.
Und jetzt doch auf einmal doch künstlich Strukturen schaffen, die genau einen solchen Föderalismus weiter fördern?
Zitat von: s_gelb am 08 03, 2026, 19:07Das lässt sich mit entsprechenden Direktionen in den jeweiligen Bundesländern lösen. Davon abgesehen - welche Unterschiede meinst du?
Ja, früher gab es auch die ÖBB-Direktionen in den Bundesländern, ein zusätzlicher Wasserkopf ohne Kompetenz. Ich denke, dass es sinnvoll ist, dass der regionale Verkehr überwiegend in den Bundesländern geregelt wird und der übergeordnete bundesweit.
ZitatAußerdem - wird nicht regelmäßig gerade beim ÖV der Föderalismus als ungünstig dargestellt? Stichwort 7 Verkehrsverbünde mit 7 unterschiedlichen Tarifregularien etc. und "Schwierigkeiten" an den jeweiligen Verbundgrenzen.
Und jetzt doch auf einmal doch künstlich Strukturen schaffen, die genau einen solchen Föderalismus weiter fördern?
Ist das so? Oder liegt es eher daran, dass sich die Politik bei ihren eigenen, geschaffenen Strukturen nicht mehr auskennnt? Wenn es um die Anerkennung der Tickets auf der Koralmbahn geht, hat das auch nix mit der Verbundstruktur zu tun, sondern schlicht mit den zuständigen Gebietskörperschaften bezüglich Finanzierung. Man soll da also nicht alles in einem Topf werfen.
Was die Verbundstruktur betrifft, kann man da sicher nachbessern, v. a. wenn es um die Abbildung von Verkehrsströmen geht.
Ich weiß aber nicht, wo bei einer betrieblichen Zusammenlegung von GKB/StB künstliche Strukturen geschaffen werden, ganz im Gegenteil, man könnte eine bestehende Struktur abschaffen, Doppelgleisigkeiten beheben und Synergien schaffen. Das ist ja dann wohl das Gegenteil.
Die Förderalismusdiskussion haben wir ja auch auf ganz anderer Ebene mit ganz anderen Geldströmen (siehe Gesundheitsversorgung), braucht man 9 Bundesländer - kein will Macht hergeben, auch nicht im Bereich ÖV.
Zitat von: s_gelb am 08 03, 2026, 19:07Und jetzt doch auf einmal doch künstlich Strukturen schaffen, die genau einen solchen Föderalismus weiter fördern?
Die es aber scheinbar braucht, weil es ja ,,verständlich" ist, dass die heilige Infra keine Schmalspurbahnen mag, weil sie nur nervig sind. Ohne diese künstlichen Strukturen würde im Pinzgau halt nur noch der Postbus fahren. Aber halt, der ist ja auch heilig. Auch die Mariazellerbahn hat sich unter der NÖVOG zu einem Schmuckkästchen verwandelt. Natürlich hatte dies einen gewaltigen Preis, keine Frage. Irgendwie liest sich das alles schon wie eine Werbeeinschaltung für die Infra.
Das Problem ist, die Infra ist durch die Bahnreform der Dreh- und Angelpunkt. Wurde früher alles eher integral betrachtet, fängt man jetzt bei der Infrastruktur an und danach kommt lange nichts. Das ist bei Projekten wie der KAB oder dem SBT hilfreich, andersherum weniger bzw. eigentlich kontraproduktiv.
Zitat von: FlipsP am 08 03, 2026, 15:07Du hast behauptet, dass der Bund kein Interesse an diesen Bahnen hätte und nur das Land diese finanziert.
Nein, ich habe behauptet, dass die ÖBB-Infra das nicht machen wird.
Siehe
Überraschung: Genau das macht der Bund schon mit dem MIP.
Auf Bundesebene macht die ÖBB-Infra den Betrieb der Strecken. Das macht sie nicht für "Pimperlstrecken". Dass der Bund sich an Investitionen bei Privatbahnen beteiligt, ist etwas anderes. Da gehts um Geld, das für Ausbauten/Erneuerungen zugeschossen wird, nicht um den laufenden Betrieb und Erhalt.
Vielleicht beantwortet dieser Artikel in der Wiener Zeitung ein paar Fragen zum Diskussionspunkt, dass sich die ÖBB (die Infra) um Nebenbahnen nur unzureichend kümmern.
Zitat von: danihak am 08 03, 2026, 19:47Die es aber scheinbar braucht, weil es ja ,,verständlich" ist, dass die heilige Infra keine Schmalspurbahnen mag, weil sie nur nervig sind. Ohne diese künstlichen Strukturen würde im Pinzgau halt nur noch der Postbus fahren. Aber halt, der ist ja auch heilig. Auch die Mariazellerbahn hat sich unter der NÖVOG zu einem Schmuckkästchen verwandelt. Natürlich hatte dies einen gewaltigen Preis, keine Frage. Irgendwie liest sich das alles schon wie eine Werbeeinschaltung für die Infra.
ÖBB und Schmalspurbahnen inkl. der Posotivbeispiele hane ich in #68 erläutert.
Zitat von: s_gelb am 08 03, 2026, 12:49Klar, warum sollte die ÖBB im Auftrag des Landes/Bundes eine Strecke erhalten, für die weder Bund/Land interesse hat? Das würde auch ein Landes-IVU nicht tun, wenn das Land kein Interesse daran hat.
Davon abgesehen braucht man die Thermenbahn doch für die Trafotransporte.
Es geht um das Downgrade zur reinen Güterstrecke, weil die Infra keinen Bock hat, da noch viel Geld reinzustecken. Das Land kann dann nix mehr bestellen, egel wieviel Interesse da ist.
Zitat von: Immanuel Cunt am 08 03, 2026, 21:24Es geht um das Downgrade zur reinen Güterstrecke, weil die Infra keinen Bock hat, da noch viel Geld reinzustecken. Das Land kann dann nix mehr bestellen, egel wieviel Interesse da ist.
Das hat mit ,,Bock haben" nix zu tun, wenn der Verkehrsminister die Gelder kürzt.
Zitat von: amoser am 07 03, 2026, 14:48Alle diese Sandkastenspiele haben mit dem Anlass dieses Threads nichts gemeinsam!
Freiwillig oder gegen ihren Willen ist praktisch über Nacht die vor kurzer Zeit noch vielversprechende Vorhaben für die GKB verkündende Geschäftsführerin Geschichte und einem zweimal eher glücklos agierenden Bundesminister obliegt nach der doch sehr erfolgreichen Ära Franz Weintögl die alleinige Unternehmensführung.
Ob diese geänderte Geschäftsführung gut ist, wird die Zukunft weisen.
Sicher besser wäre die Änderung in der Geschäftsführung gewesen, wäre der Versorgungspostler gegangen (worden). Seit diese Person herumfuhrwerkt, haben zahlreiche gute Mitarbeiter aus allen Ebenen die GKB verlassen.
Zitat von: Immanuel Cunt am 08 03, 2026, 21:24Es geht um das Downgrade zur reinen Güterstrecke, weil die Infra keinen Bock hat, da noch viel Geld reinzustecken. Das Land kann dann nix mehr bestellen, egel wieviel Interesse da ist.
Wenn der Semmering vollausgebaut ist können die Trafotransporte gen Osten so fahren.
Zitat von: Immanuel Cunt am 08 03, 2026, 21:24Es geht um das Downgrade zur reinen Güterstrecke, weil die Infra keinen Bock hat, da noch viel Geld reinzustecken. Das Land kann dann nix mehr bestellen, egel wieviel Interesse da ist.
Wer hat größere Anforderungen an die Infrastruktur - ein schwerer Trafotransporter oder ein einfacher Dieseltriebwagen?
Aber davon abgesehen - woran würdest du denn dieses vermeintliche "Downgrade" festmachen? Warum sollte die ÖBB-Infra an einem solchen "Downgrade" Interesse haben, wenn vonseiten Bund/Länder über Rahmenpläne finanzielle Mittel für den Erhalt zur Verfügung gestellt werden würden?
Aber wenn natürlich vonseiten Land/Bund kaum Interesse/Geld für Investitionen in die Infrastruktur der Thermenbahn besteht/fließt, wie sollte dann mit welchem Geld die ÖBB Infra viel Geld in die Thermenbahn stecken? Auch ein anderer Infrastrukturbetreiber könnte ohne Geld von Bund/Land keine großartigen Investitionen in eine Nebenbahn tätigen, oder?
Zitat von: s_gelb am 08 03, 2026, 22:12Wer hat größere Anforderungen an die Infrastruktur - ein schwerer Trafotransporter oder ein einfacher Dieseltriebwagen?
Die Gleise mögen die Trafozüge stärker belasten. Aber ein Güterzug braucht keine Bahnsteige oder Bahnhofsgebäude. Und die zu erhalten kostet bekanntlich auch etwas.
Zitat von: StlB Kh. 101 am 08 03, 2026, 23:34Die Gleise mögen die Trafozüge stärker belasten. Aber ein Güterzug braucht keine Bahnsteige oder Bahnhofsgebäude. Und die zu erhalten kostet bekanntlich auch etwas.
Auch für die Bahnsteige gilt wie in #80 erörtert:
Warum sollte die ÖBB-Infra an einem solchen "Downgrade" Interesse haben, wenn vonseiten Bund/Länder über Rahmenpläne finanzielle Mittel für den Erhalt zur Verfügung gestellt werden würden?
Wenn natürlich vonseiten Land/Bund kaum Interesse/Geld für Investitionen in die Infrastruktur der Thermenbahn besteht/fließt, wie sollte dann mit welchem Geld die ÖBB Infra viel Geld in die Thermenbahn stecken? Auch ein anderer Infrastrukturbetreiber könnte ohne Geld von Bund/Land keine großartigen Investitionen in eine Nebenbahn tätigen, oder?
Zitat von: StlB Kh. 101 am 08 03, 2026, 23:34Die Gleise mögen die Trafozüge stärker belasten. Aber ein Güterzug braucht keine Bahnsteige oder Bahnhofsgebäude. Und die zu erhalten kostet bekanntlich auch etwas.
Bis auf die Trafozüge gibt es dort keinen relevanten Güterverkehr mehr, und die Trafos können ab 2030 über den Semmering fahren.
Wie viele Achsen hat ein Triebwagen und wie viele ein Trafotransporter.
0. Rahmenpläne sind nur ein Rahmen, nix is fix. Man hat ja gesehen, wie schnell da was einfach mal 5 Jahre verschoben wird.
1. Rahmenpläne sind für Investitionen/Verbesserungen/Ausbauten, nicht für den "Normalbetrieb".
2. Hier gehts einfach darum, beim laufenden Erhalt Geld zu sparen, weil eine reine GV-Strecke viel weniger Ansprüche hat.
Zitat von: Ch. Wagner am 09 03, 2026, 08:35Wie viele Achsen hat ein Triebwagen und wie viele ein Trafotransporter.
Und wie ist das wichtig?
Zitat von: Immanuel Cunt am 09 03, 2026, 08:390. Rahmenpläne sind nur ein Rahmen, nix is fix. Man hat ja gesehen, wie schnell da was einfach mal 5 Jahre verschoben wird.
1. Rahmenpläne sind für Investitionen/Verbesserungen/Ausbauten, nicht für den "Normalbetrieb".
2. Hier gehts einfach darum, beim laufenden Erhalt Geld zu sparen, weil eine reine GV-Strecke viel weniger Ansprüche hat.
0 die Rahmenpläne definieren sehr genau was in den nächsten 5 Jahren geschieht. Das ist ja der große Vorteil in Österreich
Was genau wurde dann im Rahmen Plan ,,so schnell um 5 Jahre verschoben"?
1 was ist Normalbetrieb im Vergleich zu Investitionen/Verbesserungen/Ausbauten.
Zitat von: Ch. Wagner am 09 03, 2026, 08:35Wie viele Achsen hat ein Triebwagen und wie viele ein Trafotransporter.
6 bei. Desiros und ca. 32 beim Trafowagen.
Zitat von: Eilzug am 09 03, 2026, 09:396 bei. Desiros und ca. 32 beim Trafowagen.
Danke.
Zitat von: Immanuel Cunt am 09 03, 2026, 08:390. Rahmenpläne sind nur ein Rahmen, nix is fix. Man hat ja gesehen, wie schnell da was einfach mal 5 Jahre verschoben wird.
1. Rahmenpläne sind für Investitionen/Verbesserungen/Ausbauten, nicht für den "Normalbetrieb".
2. Hier gehts einfach darum, beim laufenden Erhalt Geld zu sparen, weil eine reine GV-Strecke viel weniger Ansprüche hat.
Erklärt aber noch immer nicht, worin sich dieses behauptete Downgrade wiederspiegelt...
Sieh an, nun weiß es sogar die Kleine:
ZitatDer kolportierte Plan sieht vor, dass zahlreiche Haltestellen und Bahnhöfe zwischen Hartberg und Fehring aufgelöst werden. Weiter heißt es: ,,Die Strecke wird für den Güterverkehr, insbesondere die Trafotransporte der Firma Siemens, in einer stark reduzierten Konfiguration aufrechterhalten."
https://www.kleinezeitung.at/steiermark/suedostsued/20709736/brisantes-oebb-dokument-ende-des-personenverkehrs-auf-der-thermenbahn (https://www.kleinezeitung.at/steiermark/suedostsued/20709736/brisantes-oebb-dokument-ende-des-personenverkehrs-auf-der-thermenbahn)