Der Wagenkasten von Cityrunner 667 wurde vor kurzem in der Steyrergasse ins Freigelände gebracht, wo er nun gemeinsam mit dem verunfallten A-Teil von 666 auf sein weiteres Schicksal wartet.
Ein Bild von der anderen Seite.
IMG_9753.jpg
Wahnsinn das so eine relativ neue Bim jetzt wohl als Ersatzteilspender dienen wird weil die Graz Linien (Politik) sich bei der Bestellung vergriffen haben und unerprobte Bims gekauft haben für die es bereits keine Ersatzteile mehr gibt.
Mit den Flexities kommen nun endlich mindestens 31 langjährig erprobte und endlich auch längere Bims nach Graz 8)
Zitat von: Urbanite1 am 12 04, 2026, 12:41Wahnsinn das so eine relativ neue Bim jetzt wohl als Ersatzteilspender dienen wird
Hat schon wieder ausgedient als Ersatzteilspender, da man schon so ziemlich alles notwendige ausgebaut hat.
Da man sich nicht entscheiden konnte, die Serie zu modernisieren ist das dann die Folge ...
Um die Jahrtausendwende gab es nicht sonderlich viele Optionen, zumal für 2,20 m Wagen. Und warten konnte man nicht noch länger.
Zitat von: Urbanite1 am 12 04, 2026, 12:41Wahnsinn das so eine relativ neue Bim jetzt wohl als Ersatzteilspender dienen wird weil die Graz Linien (Politik) sich bei der Bestellung vergriffen haben und unerprobte Bims gekauft haben für die es bereits keine Ersatzteile mehr gibt.
Mit den Flexities kommen nun endlich mindestens 31 langjährig erprobte und endlich auch längere Bims nach Graz 8)
Das ist Graz aber mit seinen Cityrunnern nicht ganz alleine. Das trifft auf viele Städte und ihre ersten Niederflurgenerationen zu.
Wie
@Sanfte Mobilität schon geschrieben hat, hätte man die Serie auch erneuen können und hat sich dagegen entschieden.
Weiter gehts im Abstellreigen. Aufgrund der bevorstehenden Hauptrevision soll CR 668 bereits zum Ersatzteilspender mutiert sein.
Sein letzter Einsatz datiert vom 6. Mai auf der Straßenbahnlinie 5.
Hier ein paar Bilder vom 26.04.26.
R.I.P.
Ewig schade, und mit den Variobahnen müssen sich Fahrgäste ubd Anrainer weiterhin noch etliche Jahre herumg'fretten. :-\
Zitat von: PeterWitt am 11 05, 2026, 22:54Ewig schade, und mit den Variobahnen müssen sich Fahrgäste ubd Anrainer weiterhin noch etliche Jahre herumg'fretten. :-\
Kommt ja wohl früher oder später auch am 3er.?
Zitat von: PeterWitt am 11 05, 2026, 22:54Ewig schade, und mit den Variobahnen müssen sich Fahrgäste ubd Anrainer weiterhin noch etliche Jahre herumg'fretten. :-\
Die Cityrunner sind verschlissen und werden als erste entsorgt
Zitat von: PeterWitt am 11 05, 2026, 22:54Ewig schade, und mit den Variobahnen müssen sich Fahrgäste ubd Anrainer weiterhin noch etliche Jahre herumg'fretten. :-\
Also ich weine den unklimatisierten, bei jeder Bewegung knatternden Kisten (als ob sie gleich auseinanderfallen würden) keine Träne nach.
Da ist die Variobahn bitte um Welten angenehmer als Fahrgast.
Schade ist aber in der Tat, dass sich die Fahrgäste noch mit den Hochflurern herumg'fretten müssen, während Niederflurfahrzeuge abgestellt werden. Aber der Zustand der Cityrunner lässt nichts anderes zu...
Also den Zustand sehe ich nicht so angespannt. - Das Problem sind fehlende Ersatzteile und die geplante Erhöhung der Fahrdrahtspannung auf 750 V. Solange ein Cityrunner unter Fahrdraht steht, ist diese quasi unmöglich. Auch die von Alstom veranschlagten immens hohen Kosten für eine Generalsanierung und Klimatisierung der Fahrzeuge spielt natürlich mit.
Eine Mitfahrt im Cityrunner ist mir - abgesehen von den heißen Sommermonaten - immer noch lieber, als das Rumpeln der VB.
Zitat von: Martin am 12 05, 2026, 10:58Auch die von Alstom veranschlagten immens hohen Kosten für eine Generalsanierung und Klimatisierung der Fahrzeuge spielt natürlich mit.
Da ist halt auch die Frage, wieviel davon reale Kosten sind und wie viel "gut kalkuliert" wurden, um eine höhere Stückzahl Flexity verkaufen zu können, um das Werk auszulasten bzw. hat gute Zahlen vorweisen zu können.
Bei Bombarier waren damals die NF-Sänften der 600er quasi ein Nebengeschäft, ebenso die 2 neuen A-Teile für 583/854. Auch da hätte man sagen können: "Machen wir nicht, aber es gibt auf 14 Wagen einen Sonderpreis" ::)
Fraglich wäre, was so eine Sanierung z.B. in Polen gekostet hätte, wo man ja durchaus auch NF-Wagen der ersten Generation überholt/modernisiert, und es sich trotzdem auszahlt.
Jetzt geht die Endlosdiskussion mit den CR wieder los.
Fakt ist die 500er werden sie überleben.
Ich kann mich an einen Besuch des Bombardier-Werks Anfang 2011 erinnern, vor unserer Gruppe besichtigte eine Delegation der Graz Linien den ersten Flexity Outlook für die Linz Linien. Der eigentliche Grund waren aber Gespräche (oder Verhandlungen) bezüglich Verlängerung der Cityrunner um zwei Module. Leider kam das Vorhaben nie zustande (scheiterte vermutlich an der Finanzierung). Und leider haben die Grazer (anders als die Linzer) nie einen Wartungsvertrag mit den Herstellerfirmen (Bombardier und Kiepe) abgeschlossen, woraus der Ersatzteilmangel resultiert.
Interessant finde ich das Vorgehen der Rostocker Straßenbahn AG, wo aus finanziellen Gründen nicht alle Niederflurwagen der ersten Generation durch neue Fahrzeuge ersetzt werden können. Bei IFTEC wurden nun 10 (von 38) Wagen einer Generalüberholung unterzogen und für weiter 10 Einsatzjahre ertüchtigt, die restlichen dienen als Ersatzteilspender. Bei den Grazer Cityrunner ist die Stückzahl wahrscheinlich zu gering, um dies ähnlich zu machen.
Mehr darüber: https://www.iftec.de/news.html/68_iftec-modernisiert-rostocker-strassenbahnen
und https://www.rsag-online.de/unternehmen/presse/pressemitteilungen/2021/buslinien-36-und-37-haltestelle-warnemuende-friedhof-entfaellt-2-1-2-1
Der eine schreibt über unklimatisierte, knatternde Kisten und gleich sodann über Hochflurer, über die man sich "herumg'fretten" muss - der andere über das Rumpeln der Variobahnen - bevor dem Forum der Ruf ereilt hier würde nur herumgemotschkert werden: Da lobe ich mir den Autobus.
In Wien fahren Ulfs seit der Auslieferung und fahren weitere 10 Jahre ohne Wartungsvertrag.
12 CR könnte man bei einer externen Firma umbauen lassen für zwei HU Fristen mit neuer Steuerung usw, kommt sicher günstiger.
Zitat von: s_gelb am 12 05, 2026, 20:56Der eine schreibt über unklimatisierte, knatternde Kisten und gleich sodann über Hochflurer, über die man sich "herumg'fretten" muss - der andere über das Rumpeln der Variobahnen - bevor dem Forum der Ruf ereilt hier würde nur herumgemotschkert werden: Da lobe ich mir den Autobus.
Stimmt, bei Bussen muss man über so etwas nicht diskutieren. Die knattern und rumpeln nämlich alle.
Zitat von: 5047er am 13 05, 2026, 08:10Stimmt, bei Bussen muss man über so etwas nicht diskutieren. Die knattern und rumpeln nämlich alle.
Und das seit Jahrzehnten auf dem gleichen Niveau, ohne nennenswerte Verbesserungen im Bereich des Lärms.
Ich finde, die vier neuen E-Busse sind deutlich leiser... ;-)
Weiß eigentlich irgendjemand, ob da weitere Beschaffungen geplant sind - die Busse scheinen ja klaglos zu funktionieren?
Zitat von: Stipe am 13 05, 2026, 08:48Ich finde, die vier neuen E-Busse sind deutlich leiser... ;-)
Weiß eigentlich irgendjemand, ob da weitere Beschaffungen geplant sind - die Busse scheinen ja klaglos zu funktionieren?
Das ist logisch, dass die leiser sind.
Und die Frage ist eindeutig im falschen Thread. 8)
Zitat von: TW 581 am 12 05, 2026, 22:20In Wien fahren Ulfs seit der Auslieferung und fahren weitere 10 Jahre ohne Wartungsvertrag.
12 CR könnte man bei einer externen Firma umbauen lassen für zwei HU Fristen mit neuer Steuerung usw, kommt sicher günstiger.
In Wien werden in der Hauptwerkstätte viele Ersatzteile selbst angefertigt oder man hat Zulieferer, die die Ersatzteile (noch) liefern. Das ist aufgrund der großen Menge einfacher als für 18 Fahrzeuge.
Bei den Cityrunnern ist der richtige Zeitpunkt für ein Refit vermutlich verstrichen. Die Beschaffung neuer Fahrzeuge ist wahrscheinlich wirtschaftlich sinnvoller.
Zitat von: s_gelb am 12 05, 2026, 20:56Der eine schreibt über unklimatisierte, knatternde Kisten und gleich sodann über Hochflurer, über die man sich "herumg'fretten" muss - der andere über das Rumpeln der Variobahnen - bevor dem Forum der Ruf ereilt hier würde nur herumgemotschkert werden: Da lobe ich mir den Autobus.
Nun ja, unklimatisiert ist natürlich zunehmend ein Thema, das sich zum einen durch die immer höher steigenden Temperaturen, andererseits durch den Kontrast zu immer mehr klimatisierten Fahrzeugen steigert - das ist aber bei 500er und 600er ebenso der Fall, und in allen wäre eine Nachrüstung einer Temperaturabsenkung so ziemlich die einzige Lösung für das Problem (oder so "Gitter-Fenster" wie in Indien).
Blöd ist halt, dass man auch weiterhin unklimatisierte Wagen für die Linie 3 benötigt, und da wären wir wieder beim Thema, dass dafür nunmal die CR die geeignetsten Wagen wären.
Und deine Sorge um den Ruf des Forums kann ich nicht teilen, denn das Problem mit der Variobahn ist nunmal real und lässt sich auch ganz objektiv messen bzw. wahrnehmen. Ich wohne z.B. an der Linie 7, straßenabgewandte seite, 40m (lt. Messung Google Maps) vom nächstliegenden Gleis entfernt und durch eine Tiefgarage von der Straße getrennt. Trotzdem kann ich exakt feststellen, wann eine Variobahn vorbei fährt (und wenn das Fenster geöffnet ist auch, wann ein anderer Typ vorbei fährt), weil trotzt saniertem Gleisbau mit Masse/Feder-Dämpfung bei jeder Variobahn in der Küche die Teller in den Schränken klappern sowie in der Vitrine die Gläser klirren. Bei Getränken am Esstisch sieht man dann schöne konzentrische Kreise, die nach Vorbeifahrt wieder verschwinden. Ja, ist halt so, müsste aber bei einem zeitgemäßen und qualitativen Fahrzeug nicht zwingend so sein.
Zitat von: 5047er am 13 05, 2026, 08:10Stimmt, bei Bussen muss man über so etwas nicht diskutieren. Die knattern und rumpeln nämlich alle.
Wäre eine interessante Frage, ob PeterWitt auch Autobusse durch klappernde Teller und klirrende Gläser im Schrank vernehmen kann.
Und zum Lärm - ich sag nur Wendeschleife - das schafft kein Bus der heutigen Zeit, dass man ihn beim Wenden so weit hört.
Zitat von: PeterWitt am 13 05, 2026, 10:59Und deine Sorge um den Ruf des Forums kann ich nicht teilen, denn das Problem mit der Variobahn ist nunmal real und lässt sich auch ganz objektiv messen bzw. wahrnehmen. Ich wohne z.B. an der Linie 7, straßenabgewandte seite, 40m (lt. Messung Google Maps) vom nächstliegenden Gleis entfernt und durch eine Tiefgarage von der Straße getrennt. Trotzdem kann ich exakt feststellen, wann eine Variobahn vorbei fährt (und wenn das Fenster geöffnet ist auch, wann ein anderer Typ vorbei fährt), weil trotzt saniertem Gleisbau mit Masse/Feder-Dämpfung bei jeder Variobahn in der Küche die Teller in den Schränken klappern sowie in der Vitrine die Gläser klirren. Bei Getränken am Esstisch sieht man dann schöne konzentrische Kreise, die nach Vorbeifahrt wieder verschwinden. Ja, ist halt so, müsste aber bei einem zeitgemäßen und qualitativen Fahrzeug nicht zwingend so sein.
Die Straßenbahn war wohl zuerst dort oder, man sollte sich halt überlegen wo man hinzieht ist ja neben einem Bahnhof, Flughafen oder neben der Autobahn immer dasselbe das sich Leute aufregen wegen dem Lärm, und die Variobahn fährt doch jetzt schon 13 Jahre am 7er, langsam kannst dich gewöhnen dran.. ;D
Ich frag mich ja, wieso es im Thema ,,Cityrunner - Sichtungen" Beschwerden über CR, VB geben muss und erst Recht, wozu es hier eine Grundsatzdiskussion Tram - Bus braucht.
Zitat von: TW 529 am 13 05, 2026, 19:58Die Straßenbahn war wohl zuerst dort oder, man sollte sich halt überlegen wo man hinzieht ist ja neben einem Bahnhof, Flughafen oder neben der Autobahn immer dasselbe das sich Leute aufregen wegen dem Lärm, und die Variobahn fährt doch jetzt schon 13 Jahre am 7er, langsam kannst dich gewöhnen dran.. ;D
Wenn die Straßenbahn plötzlich zuvor nicht dagewesenen Lärm und entsprechende Vibrationen verursacht macht das schon einen Unterschied.
Zitat von: s_gelb am 13 05, 2026, 19:30Wäre eine interessante Frage, ob PeterWitt auch Autobusse durch klappernde Teller und klirrende Gläser im Schrank vernehmen kann.
Nein, zumal außer dem Nachtbus und gelegentlichem SEV kein Bus vorbei fährt - aber, zu deinem Glück: ich habe in Wien eine Betriebswohnung, da fahren Badnerbahn, Straßenbahn und Autobus vor der Türe vorbei.
Die Wohnung ist im Innenhof einer Blockrandverbauung, 3. Stock von 8, und ja, ich höre den Autobus! Oder, um es genau zu sagen, nicht den Autobus, sondern das "Klack-Klack-Klack-Klack" der Großflächenplatten beim Befahren des Gleiskörpers.
Persönlich wundert mich das schon etwas, denn man hört weder die Badnerbahn, noch die nicht gerade für ihr sanftes Dahingleiten bekannten Ulfe, aber sehr laut eben das Klappern der Betonplatten, und das in einem Bereich, in dem man Geräusche von der Straße sonst eher nicht vernimmt.
Zitat von: TW 529 am 13 05, 2026, 19:58Die Straßenbahn war wohl zuerst dort oder, man sollte sich halt überlegen wo man hinzieht ist ja neben einem Bahnhof, Flughafen oder neben der Autobahn immer dasselbe das sich Leute aufregen wegen dem Lärm, und die Variobahn fährt doch jetzt schon 13 Jahre am 7er, langsam kannst dich gewöhnen dran.. ;D
Wie gesagt, es geht nicht darum, mich grundsätzlich über die Straßenbahn zu beschweren oder den Verkehrslärm oder sonstwas, sondern einzig eine Begründung, warum ich diese Fahrzeuge (unter anderem) für minderwertig halte und ihnen keinerlei Tränen nachweinen werde, wenn sie in viel zu langer Zeit dann endlich mal weg sein werden.
Auch die Neoplan-Busse hatten natürlich den großen Bonus der Niederflurigkeit, es waren in meinen Augen trotzdem unbequeme, laute Klapperkisten und Rostlauben. Gut, da kam zum Glück was besseres nach, es ist also zu hoffen, dass die Variobahn der Tiefpunkt bei der Strab bleibt und mit dem Flexity das bessere Fahrzeug folgt.
Zitat von: 5047er am 13 05, 2026, 20:40Wenn die Straßenbahn plötzlich zuvor nicht dagewesenen Lärm und entsprechende Vibrationen verursacht macht das schon einen Unterschied.
Wie gesagt es sind 13 Jahre vergangen, irgendwann gewöhnt man sich, und es kommt immer auf die Bausubstanz an wie das Gebäude aufgebaut ist, von der Dämmung, Gemäuer, Fenster, etc..
Aber hier sind wir im falschen Thread darüber zu diskutieren.
Zitat von: TW 529 am 13 05, 2026, 20:53Aber hier sind wir im falschen Thread darüber zu diskutieren.
Warum hast du dann damit angefangen?
Zitat von: 5047er am 13 05, 2026, 21:49Warum hast du dann damit angefangen?
Angefangen hat PeterWitt, im Cityrunner Sichtungs Thread, über das rumpeln der Variobahn zu diskutieren und das wollte ich nicht so stehen lassen.
Aber vl kann es ja Martin in einem passenden Thread verschieben.
Zitat von: s_gelb am 13 05, 2026, 19:30Wäre eine interessante Frage, ob PeterWitt auch Autobusse durch klappernde Teller und klirrende Gläser im Schrank vernehmen kann.
Und zum Lärm - ich sag nur Wendeschleife - das schafft kein Bus der heutigen Zeit, dass man ihn beim Wenden so weit hört.
Jetzt sind wir aber irgendwie von der Fahrgastsicht zur Anwohnersicht gewechselt.
Als Fahrgast sind Busse im Vergleich zu Schienenfahrzeugen definitiv deutlich klappernder/lauter/vibrationsstärker etc.
Zitat von: 510-015 am 13 05, 2026, 22:54Jetzt sind wir aber irgendwie von der Fahrgastsicht zur Anwohnersicht gewechselt.
Teils/Teils - das Quietschen in den Bögen und Wendeschleifen hören auch die Fahrgäste - teils sogar schon an der nächsten Haltestelle.
Fahrt man mit den ULF aber bitte mit der ersten Generation, dann ist sogar die VB nicht so schlecht. ;D
In Rostock erneuert man auch ein Teil der ersten Niederflur Generation und 12 CR wären in Graz jetzt auch kein Weltuntergang ohne Klima, man hätte eh dann Großteils mit Klima.
Zitat von: Urbanite1 am 12 04, 2026, 12:41Wahnsinn das so eine relativ neue Bim
Der erste Cityrunner traf in der Nacht auf den 3. November 2000 Graz ein. Schicksalshaft mußten am 14. Dezember 2001 wegen Problemen am Fahrwerk alle Wagen eingezogen werden. Sechs mängelfreie konnten nach ein paar Tagen weiterfahren, alle anderen wurden bis Schadensbeseitigung durch Bombardier abgestellt.
667 wurde heute abtransportiert zum Schrotthändler, in mehreren Teilen zerlegt.
Zitat von: TW 529 am 02 06, 2026, 22:59667 wurde heute abtransportiert zum Schrotthändler, in mehreren Teilen zerlegt.
Man muss es nicht verstehen... ::)
Offenbar will man um jeden Preis Fakten schaffen, anders ist es nicht zu erklären. Ja, Ersatzteilmangel, plus wie es dazu gekommen ist, bzw. was Abhilfe schaffen würde, das wurde schon mehrfach diskutiert - aber was wäre dabei gewesen, die Karosse, insbesondere den Führerstand, zu behalten? Platz und kosten können es nicht sein, also will man wohl erzwingen, dass man bei nächstbester Gelegenheit halt wieder einen an sich betriebsfähigen Wagen nach einer Carambolage ausmustern muss, weil leider, keine Ersatzteile.
Lieber Peter Witt, die Grazer Cityrunner sind Prototypen- Auch von Seiten der Herstellerfirma.
Da ist irgendwann Schluß....
Zitat von: Martin am 03 06, 2026, 00:12Lieber Peter Witt, die Grazer Cityrunner sind Prototypen- Auch von Seiten der Herstellerfirma.
Da ist irgendwann Schluß....
Eben deshalb wäre es ja sinnvoll möglichst viel potentielle Ersatzteile aufzuheben.
Ode pro CR
18 Prototypen klein
fuhren durch die Stadt ganz fein,
leise, schmal, in hellem Grün
gab es Gleiches nicht in Wien.
Zwar beim Stadtlauf nie genannt,
sind sie als CR bekannt.
Spannung nieder, Grade hoch,
bei den Nummern schon ein Loch,
heißt, es geht dem Ende zu,
650er sind bald tabu.
Da erstmals kam bis an die Mur,
zu uns nach Graz die Niederflur.
ist wohl ein guter Grund gelegt,
dass das Museum ein Stück pflegt.
Zitat von: 38ger am 03 06, 2026, 03:19Eben deshalb wäre es ja sinnvoll möglichst viel potentielle Ersatzteile aufzuheben.
Der Wagen wurde 2 Jahre als Ersatzteilspender genutzt und nun hat man einen neuen "Organspender".
Zitat von: 38ger am 03 06, 2026, 03:19Eben deshalb wäre es ja sinnvoll möglichst viel potentielle Ersatzteile aufzuheben.
Der Wagen ist so gut wie leer gewesen.
Zitat von: danihak am 03 06, 2026, 08:16Der Wagen ist so gut wie leer gewesen.
Na, vielleicht sehe ich das zu naiv - aber z.B. ein oder zwei Paar Türflügel hätte man behalten können, wenn jetzt ein PKW in die erste Türe fährt kann es sein, dass wieder nichts da ist, selbiges gilt für diverse andere Teile. Aber vielleicht hat man ja ein Lager, wo sich derartige Teile stapeln und es nur um Steuerungselektronik geht, die fehlt...
Nebenbei soll ja Korrossion auch ein Thema sein, weswegen ein Wagenkasten in Reserve - wenn man augenscheinlich dafür Platz hat - bestimmt kein Fehler gewesen wäre, auch wenn dort vielleicht nicht alle Teile in bestem Zustand waren. Aber, egal, man ist wieder in der Phase "was kostet die Welt?", weil man neue Wagen auf den Hof bekommt und deswegen mal schnell schnell ausmustert, war ja mit den 260ern nicht anders, als die CR kamen, da wollte man auch schnell alle verbleibenden 18 Stk. (+ 1x Schleifwagen, +4x 580 ergibt die ursprünglichen 23 Stk.) 1:1 mit den CR ersetzen, bei 7 verbleibenden hat man dann die Reißleine gezogen, und zur Eröffnung der Neubaustrecken mussten dann noch 3 E
1 beschafft werden. Warum also sollte es jetzt anders sein? ::)
Zitat von: PeterWitt am 03 06, 2026, 08:34Na, vielleicht sehe ich das zu naiv - aber z.B. ein oder zwei Paar Türflügel hätte man behalten können, wenn jetzt ein PKW in die erste Türe fährt kann es sein, dass wieder nichts da ist, selbiges gilt für diverse andere Teile. Aber vielleicht hat man ja ein Lager, wo sich derartige Teile stapeln und es nur um Steuerungselektronik geht, die fehlt...
Nebenbei soll ja Korrossion auch ein Thema sein, weswegen ein Wagenkasten in Reserve - wenn man augenscheinlich dafür Platz hat - bestimmt kein Fehler gewesen wäre, auch wenn dort vielleicht nicht alle Teile in bestem Zustand waren. Aber, egal, man ist wieder in der Phase "was kostet die Welt?", weil man neue Wagen auf den Hof bekommt und deswegen mal schnell schnell ausmustert, war ja mit den 260ern nicht anders, als die CR kamen, da wollte man auch schnell alle verbleibenden 18 Stk. (+ 1x Schleifwagen, +4x 580 ergibt die ursprünglichen 23 Stk.) 1:1 mit den CR ersetzen, bei 7 verbleibenden hat man dann die Reißleine gezogen, und zur Eröffnung der Neubaustrecken mussten dann noch 3 E1 beschafft werden. Warum also sollte es jetzt anders sein? ::)
Man hat genügend Ersatzteile jetzt ist eben 668 und im Dezember dann wohl 651 also es wird nix ausgehen.. ;D
Ich bin mir sicher, dass es unwirtschaftlich ist für 1 bis 2 Jahre Nutzungsdauer eine Hauptrevision durchzuführen.
Zitat von: Martin am 03 06, 2026, 08:48Ich bin mir sicher, dass es unwirtschaftlich ist für 1 bis 2 Jahre Nutzungsdauer eine Hauptrevision durchzuführen.
Ich weiß jetzt nicht, woher das Thema Hauptrevision kommt, aber andersrum: ob wirtschaftlich oder nicht, wenn ich keinen Ersatz habe, dann muss ich wohl. Wenn mir beim PKW das Pickerl abläuft, mein bestellter Neuwagen aber ist in 3 Monaten geliefert wird und ich vom PKW abhängig bin, dann habe ich auch keine andere Wahl....
Derweil fahren die 500er noch fleißig und die Holding verschrottet schon die ersten Cityrunner ist schon irgendwie eigenartig.
Zitat von: TW 581 am 03 06, 2026, 09:45Derweil fahren die 500er noch fleißig und die Holding verschrottet schon die ersten Cityrunner ist schon irgendwie eigenartig.
Weil die Cityrunner eben Prototypen sind, die Technik nicht gut ist und daher die Ersatzteile ausgehen. Bei den 500er ist das nicht so, die machen wenig bis gar keine Probleme.
Aber auch bei den 500er beginnt man wohl bald mit der Verschrottung.
Zitat von: Zachi am 03 06, 2026, 10:13Weil die Cityrunner eben Prototypen sind, die Technik nicht gut ist und daher die Ersatzteile ausgehen. Bei den 500er ist das nicht so, die machen wenig bis gar keine Probleme.
Aber auch bei den 500er beginnt man wohl bald mit der Verschrottung.
Ja und? In Wien fahren die ältesten ULF A noch etwa 10 Jahre. Elektronik hätte man damals mit den 500/600 ebenso erneuern können, schaffen andere Betriebe auch damit hätte man vielleicht auch 12 von 18 CR noch länger fahren lassen fürn 3er etwa.
Zitat von: TW 581 am 03 06, 2026, 10:15Ja und? In Wein fahren die ältesten ULF A noch etwa 10 Jahre. Elektronik hätte man damals mit den 500/600 ebenso erneuern können, schaffen andere Betriebe auch damit hätte man vielelicht auch 12 von 18 CR noch länger fahren lassen fürn 3er etwa.
Gib ich dir natürlich Recht, aber das ist nun mal eine Entscheidung der Holding die Cityrunner nicht zu modernisieren und daher abzustellen. Daher wird man eben die Option mit den Flexitys ziehen, damit man 55 Stück insgesamt hat.
Cityrunner, 500er werden keine HU mehr erhalten und sukzessive abgestellt.
Den 600er könnte das gleiche Schicksal treffen.
Wenn dann aber mittelfristig der Krenngassenast aufgelassen wird, falle ich vom Glauben ab....
Zitat von: TMG am 03 06, 2026, 12:36Wenn dann aber mittelfristig der Krenngassenast aufgelassen wird, falle ich vom Glauben ab....
Das ist wohl sehr sehr unwahrscheinlich wir sind ja nicht mehr in den 1950er bis 1970er Jahren wo sowas en vogue war...
Die Parkplätze die im weg der breiteren Bims sind fallen da eher weg...
Eher ist da noch das man mal den 3er wieder Richtung St. Peter verlängert ;D
"wieder"?
Würde meinen 2er und 8er wären dringender.
(was man natürlich machen könnte ist den 6er beim Schulzentrum zu verkürzen und dafür den 2er von St.Peter über die Merangasse beim RESOWI vorbei und weiter zum Bahnhof legen was jedoch das Problem des Krenngassenastes nicht löst)
Anbei ein Foto des zweiten Transports des 667ers zum Schrotthändler!
MfG SG220-Neu
Abtrannsport_667_02.06.2026.jpg
Zitat von: Martin am 03 06, 2026, 08:48Ich bin mir sicher, dass es unwirtschaftlich ist für 1 bis 2 Jahre Nutzungsdauer eine Hauptrevision durchzuführen.
PeterWitt meint ja keine Hauptrevision!
Ich verstehe ihn so, dass man das Fahrzeug weiterhin am Freigelände belassen hätte sollen, falls man in nächster Zeit doch noch draufkommt, dass man auch vom ausgeschlachteten Rest irgendwas braucht.
Und da hätte ja wirklich nichts dagegen gesprochen. Platz ist offensichtlich vorhanden und Kosten wären dadurch keine entstanden.
Zitat von: 510-015 am 03 06, 2026, 14:13PeterWitt meint ja keine Hauptrevision!
Ich verstehe ihn so, dass man das Fahrzeug weiterhin am Freigelände belassen hätte sollen, falls man in nächster Zeit doch noch draufkommt, dass man auch vom ausgeschlachteten Rest irgendwas braucht.
Ich weiß nicht was dazu schwer zu verstehen ist,
668 ist jetzt der neue Ersatzteilespender, damit hat 667 ausgedient da alle brauchbaren Teile entfernt wurden.
Zitat von: TW 529 am 03 06, 2026, 14:21Ich weiß nicht was dazu schwer zu verstehen ist, 668 ist jetzt der neue Ersatzteilespender, damit hat 667 ausgedient da alle brauchbaren Teile entfernt wurden.
So ist es. Und 651 wird in ein paar Monaten auch zum Spender.
Zitat von: scheurin am 03 06, 2026, 13:29"wieder"?
Würde meinen 2er und 8er wären dringender.
(was man natürlich machen könnte ist den 6er beim Schulzentrum zu verkürzen und dafür den 2er von St.Peter über die Merangasse beim RESOWI vorbei und weiter zum Bahnhof legen was jedoch das Problem des Krenngassenastes nicht löst)
Klar ist der 2er und der 8er dringender.
"Wieder" im Kontext das die Bim schon historisch gesehen nach St. Peter ging aber halt nicht vom Schillerplatz aus das ist richtig...
Eine kleine Verlängerung würde mMn heute bereits Sinn machen:
Eingleisige Schleife um den größeren Häuserblock südlich vom Schillerplatz bestehend aus Ruckerlberggürtel/Schörgelgasse/Eduard Keilgasse zurück zum Schillerplatz.
Vorteile:
1.: Signifikant mehr Bewohner im 5 Minuten Gehradius einer zukünftigen Haltestelle in der Schörglgasse.
2.: Wegfall der Schleife über die sehr stark befahrene Plüddemanngasse wo die Bim teilweise vom Individualverkehr behindert wird.
3.: Wegen eingleisig muss man die dortigen Anrainerparkplätze nicht großteils eliminieren...
Bin für sanfte Mobilitär aber nicht mit dem Vorschlaghammer wie teilweise von den Grünen gemacht wird was Anrainerparkplätze betrifft.
Streichen von Anrainerparkplätzen ist oft kontraproduktiv weil man damit Leute nur ins autozentrierte Umland verscheucht werden wo sie dann jeden Meter mit dem Auto fahren (müssen) im Gegensatz zu in Graz wohnend.
Viele Leute sind aufs Auto angewiesen dank vieler neuen Arbeitsplätzen die ohne Auto sehr schwer erreichbar sind welche im Grazer Speckgürtel immer mehr werden.
Das Dank verfehlter Raumplanung wo Unternehmen billiger auf die grüne Wiese bauen im Umland statt in Graz sehr teuer wegen den Grundstückspreisen mit allen negativen Konsequenzen für die Umwelt.
Auch wenn es jetzt ziemlich OT wird: eine Führung durch Parallelstraßen könnte auch das Problem Sparbersbachgasse lösen: in eine Richtung wie gehabt, in die andere Richtung via Technikerstraße/Morellenfeldgasse/Schillerstraße. Im besten Fall dreht man die Einbahn Technikerstraße um und fährt stadteinwärts die neue Trasse, dann würde man Eigenkreuzungen vermeiden, würde den Stau stadteinwärts umgehen und den Schleichweg durchs Wohngebiet schließen - und positiv vermarkten könnte man es, dass die Parkplätze erhalten bleiben (außer vielleicht auf der Nordwestseite der Technikerstraße, aber dort sollte ohnehin besser ein Zweirichtungs-Radweg hin, ist sowieso extrem eng dort.
Sorry, das sind doch keine realistischen Optionen.
Der Streckenverlauf wird halt um teures Geld für den maximalen Erhalt von Stellplätzen angepasst werden. Das wird genügend "Aufregung" wegen "Parkplatzraub" etc. geben.
Einfach nur blöd, dass man nicht einfach schon längst Fakten geschafft hat, anstatt dieser Salamitaktik. Ist ja nur Steuergeld ...
Und zum Thema Fahrzeuge: die Holding beschafft gar nix selbee, die bekommt Geld von der Stadt für die Beschaffung.
Zitat von: TW 529 am 03 06, 2026, 14:21Ich weiß nicht was dazu schwer zu verstehen ist, 668 ist jetzt der neue Ersatzteilespender, damit hat 667 ausgedient da alle brauchbaren Teile entfernt wurden.
Ja eh...
Aber gibt es eine logische Erklärung, warum 667 so schnell verschrottet wurde?
Bis jetzt war es doch immer so, dass man einige Fahrzeuge zusammengesammelt hat, bevor sie abtransportiert wurden. z.B. 260er/580er bis zum Abtransport nach Braila, bei den 520ern stand die komplette Serie bis zur Verschrottung am Freigelände.
Am Platz kann es ja wohl nicht liegen.
Und für den Schrotthändler ist es auch einfacher, wenn er gleich eine ganze Reihe an gleichen Fahrzeugen bekommt, als jetzt ein einzelnes.
(So ein Fahrzeug, wie einem Cityrunner bekommt man als Schrotthändler auch nicht jeden Tag und tut sich leichter, wenn man größere Mengen von jeweils gleichartigen Müllresten/Wertstoffen gemeinsam behandeln kann.)
Also muss es einen anderen Grund geben. Kann den jemand sachlich erläutern?
(ohne ,,Ich weiß nicht was dazu schwer zu verstehen ist...")
Zitat von: 510-015 am 03 06, 2026, 20:29Also muss es einen anderen Grund geben. Kann den jemand sachlich erläutern?
(ohne ,,Ich weiß nicht was dazu schwer zu verstehen ist...")
Darauf hat TW 529 nur deswegen so reagiert, weil dem Öfteren gefragt wurde warum 667 nicht weiter als Ersatzteilspender fungiert, obwohl schon sehr oft geschrieben wurde, dass erstens alle brauchbaren Teile ausgebaut wurden und zweitens 668 nun als Ersatzteilspender dient.
Bezüglich dem Thema ,,Warum 667 jetzt schon abgeholt worden ist" kann ich dir leider keine Info geben, vl weiß es jemand anders.
Zitat von: Zachi am 03 06, 2026, 20:41Darauf hat TW 529 nur deswegen so reagiert, weil dem Öfteren gefragt wurde warum 667 nicht weiter als Ersatzteilspender fungiert, obwohl schon sehr oft geschrieben wurde, dass erstens alle brauchbaren Teile ausgebaut wurden und zweitens 668 nun als Ersatzteilspender dient.
Bezüglich dem Thema ,,Warum 667 jetzt schon abgeholt worden ist" kann ich dir leider keine Info geben, vl weiß es jemand anders.
Dadurch das die Remise Steyrergasse jetzt umgebaut wird, wird ein Teil des Freigeländes möglicherweise für Umbaumaßnahmen benötigt, oder als Lagerflächen für Baumaterialien verwendet.
Gemäß einem Bericht an den Gemeinderat im Juni 2013 hätten die Linie 1 bis 2015 und die Linie 3 bis 2022 für den Einsatz breiterer Wagen adaptiert werden sollen: https://www.graz.at/cms/dokumente/10213488_7768145/5d927a50/A10_8_9341_2013_6%2BZUSA.pdf (https://www.graz.at/cms/dokumente/10213488_7768145/5d927a50/A10_8_9341_2013_6%2BZUSA.pdf)