https://www.kleinezeitung.at/artikel/20815908/bis-2040-sollen-die-grazer-oeffis-um-ein-drittel-mehr-menschen
Was steht dort?
https://www.styria-mobile.at/home/smf/index.php?msg=37357
https://grazer.at/story/de/30-prozent-mehr-kapazitaet-bei-den-oeffis-grazer-xwzuRDem/
Das ist wohl aussagekräftiger: https://www.graz.at/cms/ziel/12576811/DE
Graz plant massiven Öffi-Ausbau
Die Stadt Graz will das öffentliche Verkehrssystem massiv ausbauen. Eine neue Straßenbahnlinie und mehr Busse sollen die steigende Bevölkerungszahl unterstützen. Die Stadt stellte hierzu am Dienstag einen Plan vor, der eine Verbesserung und Verdichtung des Verkehrsnetzes vorsieht.
https://steiermark.orf.at/stories/3352036/
Zitat von: riggnix am 29 04, 2026, 08:25Graz plant massiven Öffi-Ausbau
Die Stadt Graz will das öffentliche Verkehrssystem massiv ausbauen. Eine neue Straßenbahnlinie und mehr Busse sollen die steigende Bevölkerungszahl unterstützen. Die Stadt stellte hierzu am Dienstag einen Plan vor, der eine Verbesserung und Verdichtung des Verkehrsnetzes vorsieht.
https://steiermark.orf.at/stories/3352036/
Naja, Wahlkampfzeit.... 8)
Viel heiße Luft, redundante wenig aussagekräftige Informationen. Die Linie 8 wollte man schon Anfang der 1970er bauen.
Zitat von: whz am 29 04, 2026, 08:39Naja, Wahlkampfzeit.... 8)
Ja, das habe ich mir in diese Richtung auch gedacht - wobei man sagen muss, dass man daran zumindest die Marschrichtung erkennen kann.
Sowohl 6000 Garagenplätze als auch diese ganzen Netzausbauten bis 2040 sind illusorisch, zumal auch die Kassen leer sind, aber folgende Fakten sprechen hat dennoch für eine teilweise Realisierung, weil ziemlich alternativlos:
- die Bevölkerungszahlen zeigen in der Stadt, aber auch im ganzen Ballungsraum weiter steil nach oben
- mehr Leute bedarf einen effizienteren Transport, weil der Platz selbst nicht mehr wird, und entgegen den scheinheiligen Versprechungen mehr Parkplätze für mehr Fahrzeuge, die dazu imner größer werden, absolut nicht die Lösung ist.
- die Decarbonisierung im Transportwesen wird weiter fortschreiten, E-Busse kämpfen aber durchaus noch mit ein paar systematischen Problemen
- auch wenn es zB Doppelgelenk-Trollybusse gibt, die ähnliche Kapazitäten wie Straßenbahnen haben, es wäre ein weiteres System mit eigener Infrastruktur und schon alleine von daher ist ein Ausbau der bestehenden Systeme sinnvoller.
Es wird also wohl weniger darum gehen, was will gebaut werden, sondern was wird man finanzieren können, und das wiederum wird jede mögliche Regierung betreffen. Einziger Unterschied mag sein, mit welcher Intensität man versucht Finanzmittel aufzutreiben...
Es ist ja nicht das erste Papier in dieser Richtung - auch wenn ich den Begriff "Masterplan" für nicht zielführend halte - und warum sollte man nicht Ziele ausgeben, damit der p. t. Wähler weiß, welche Vorstellungen es für einen Netzausbau gibt. Der Bau der kompletten SW-/NW-Linie bis 2040 ist durchaus vorstellbar (natürlich kommt die Jahrzehnte zu spät), bei anderen eher wird das eher unwahrscheinlich sein. Das letzte Tramausbauprogramm enthielt ja noch die neue Linie 2 über Univrsität, die hielte ich noch für sehr wichtig, auch wegen der Netzwirkung.
Natürlich alles eine Geldfrage, aber immerhin gibt es jetzt die gesetzliche Möglichkeit, auch den Bund finanziell zu beteiligen. Und was in 5 oder 10 Jahren ist, wissen wir heute noch nicht. Notwendig sind Investitionen in den Umweltverbund allemal. Nur zum Vergleich, die ASFINAG investiert bis 2031 12,5 Mrd. Euro (!) in Sanierung und Bau.
Für einen Masterplan fehlt mir halt die Verknüpfung mit (verbindlicher) Fahrzeugbeschaffung,, Wartungsinfrastruktur, Beschleunigungs- und Entstörungsmaßnahmen,, notwendigen Bau- und Sanierungsmaßnahmen, Haltestellenausbau etc. pp
Zitat von: Sanfte Mobilität am 29 04, 2026, 09:58Das letzte Tramausbauprogramm enthielt ja noch die neue Linie 2 über Univrsität, die hielte ich noch für sehr wichtig, auch wegen der Netzwirkung.
Dazu soll allerdings im Mai etwas in den Gemeinderat kommen. Wir werden sehen, ob das auch Wahlkampf oder etwas Konkreteres ist.
Ich finde es sehr schade, dass man in 15 Jahren eigentlich nur eine neue Straßenbahnlinie will..
Zitat von: riggnix am 29 04, 2026, 10:03Dazu soll allerdings im Mai etwas in den Gemeinderat kommen. Wir werden sehen, ob das auch Wahlkampf oder etwas konkreteres ist.
Das war doch eine Fehlinformartion derZeitung. Oder?
Zitat von: riggnix am 29 04, 2026, 10:03Dazu soll allerdings im Mai etwas in den Gemeinderat kommen. Wir werden sehen, ob das auch Wahlkampf oder etwas konkreteres ist.
Im Gemeinderat gibt es aber Beschlüsse und keinen Wahlkampf.
Zitat von: Sanfte Mobilität am 29 04, 2026, 10:11Im Gemeinderat gibt es aber Beschlüsse und keinen Wahlkampf.
;D schön wär´s
Zitat von: whz am 29 04, 2026, 08:39Viel heiße Luft, redundante wenig aussagekräftige Informationen. Die Linie 8 wollte man schon Anfang der 1970er bauen.
Dies dachte ich mir auch. Bin nun schon seit über 30 Jahren in Graz und wenn ich mich richtig erinnere sind die Wünsche immer noch die gleichen - und eben Wünsche. Man nehme nur mal den 2er her. Einzig die S-Bahn durch die Innenstadt ist neu .... bzw. eine weitere Traumvorstellung.
Diesbetreffend überlegte ich mir gestern als ich rauf über Bruck fuhr und mir vorstellte wie denn da so eine Strecke aussehen könnte (nicht so einfach jedenfalls) wäre es schon toll für die Leute nördlich von Graz mittels REX direkt in die Stadt zu kommen:
Graz Jakominiplatz - Frohnleiten - Bruck - Kapfenberg - Mürzzuschlag
statt über einer Stunde in 20-25 Minuten aus Bruck im Zentrum
Graz Jakominiplatz - Frohnleiten (mit Y-Tunnel an Bruck vorbei) - Leoben
statt über eineinhalb Stunden in ca. 25 Minuten aus Leoben ins Zentrum
von Leoben dann noch (über Schleife Selzthal) nach Liezen, eventuell bis nach Schladming oder in den Raum Knittelfeld
Das ganze hätte dann natürlich Auswirkungen auf Graz denn wenn ich im Zentrum bin brauche ich weniger Kapazität am Hauptbahnhof. Womit sich allerdings die Frage stellt ob der Jakominiplatz nicht zu klein wird was er eigentlich jetzt eh schon ist. Warum man noch nicht die eher unnötige Häuserzeile zwischen Ring und Platz nicht schon abgerissen hat? ... aber die steht schon seit immer dort.
Zitat von: Sanfte Mobilität am 29 04, 2026, 09:58Für einen Masterplan fehlt mir halt die Verknüpfung mit (verbindlicher) Fahrzeugbeschaffung,, Wartungsinfrastruktur, Beschleunigungs- und Entstörungsmaßnahmen,, notwendigen Bau- und Sanierungsmaßnahmen, Haltestellenausbau etc. pp
Entschuldigung, aber sie wissen ja gar nicht WAS in diesem MASTERPLAN ÖV alles steht...
Zitat von: scheurin am 29 04, 2026, 13:10Das ganze hätte dann natürlich Auswirkungen auf Graz denn wenn ich im Zentrum bin brauche ich weniger Kapazität am Hauptbahnhof. Womit sich allerdings die Frage stellt ob der Jakominiplatz nicht zu klein wird was er eigentlich jetzt eh schon ist. Warum man noch nicht die eher unnötige Häuserzeile zwischen Ring und Platz nicht schon abgerissen hat? ... aber die steht schon seit immer dort.
Häuser, die im Weg stehen, einfach abzureißen, erinnern mich doch an die Städteplanungen von Albert Speer. Und die Diskussionen über die S-Bahn hatten wir auch schon.
Übrigens lebe ich jetzt seit fünfzig Jahren in Graz. Was das allerdings mit dem Thema zu tun hat, erschließt sich mir nicht.
Die Überlegungen mit den beschleunigten Verbindungen Bruck/Leoben Graz-Zentrum sind zwar sehr nett, bedingen aber für die angegebenen Zeiten einen massiven Ausbau Graz-Bruck bzw Graz-Leoben, und selbst dann geht sich maximal ein Halt in Frohnleiten noch aus. Da wäre der Synergieeffekt einer raschen neuen Strecke Graz-Gleisdorf im Nahverkehr vermutlich größer, diese Projekte fallen aber weder in Planung noch in Finanzierung in den Zuständigkeitsbereich der Stadt.
Was den Platzbedarf am Jakominiplatz angeht wäre es vermutlich sinnvoller/einfacher die Marktstände zu entfernen bzw in die Schleife vor den Steirerhof zu verlegen, denn abgesehen vom zweifenhalften Eingriff ins Stadtbild (das Schleifen der Häuserzeile würde sicherlich nicht nur Jubelrufe hervorrufen) wäre es auch finanziell und rechtlich ein beträchtlicher Mehraufwand als die Kündigung der Pachtverträge für die Markthütten.
Zitat von: TW 541 am 29 04, 2026, 14:50Entschuldigung, aber sie wissen ja gar nicht WAS in diesem MASTERPLAN ÖV alles steht...
Nein? Woher wissen Sie das?
Zitat von: Sanfte Mobilität am 29 04, 2026, 17:47Nein? Woher wissen Sie das?
Du solltest einfach einmal zur Kenntnis nehmen, daß es Personen gibt die mehr wissen als du und ich. Das ist bei mir möglicherweise eine Erfahrung meines Älterseins.
Informationsfreiheitsgesetz ...
Zitat von: Sanfte Mobilität am 29 04, 2026, 17:47Nein? Woher wissen Sie das?
mir ist der Bericht nicht unbekannt ;D
Zitat von: TW 541 am 30 04, 2026, 11:13mir ist der Bericht nicht unbekannt ;D
Ach ...
Und,weil ja alles im "Masterplan" drinnen steht, warum waren zur Eröffnung der Entlastungsstrecke nicht die notwendigen, zusätzlich 15 Fahrzeuge vorhanden?
Zitat von: Sanfte Mobilität am 30 04, 2026, 11:20Ach ...
Und,weil ja alles im "Masterplan" drinnen steht, warum waren zur Eröffnung der Entlastungsstrecke nicht die notwendigen, zusätzlich 15 Fahrzeuge vorhanden?
Weil die Bestellung erst ein Jahr später erfolgte... ganz einfach. Es gibt Pläne und Konzepte und dann die es die reale (politische) Situation.
Zitat von: Sanfte Mobilität am 30 04, 2026, 11:20Ach ...
Und,weil ja alles im "Masterplan" drinnen steht, warum waren zur Eröffnung der Entlastungsstrecke nicht die notwendigen, zusätzlich 15 Fahrzeuge vorhanden?
Es gibt einen Fahrplan, und es gibt reale Ankunfts/Abfahrtszeiten. Im besten Fall deckt sich das, aber es kann eben zu Abweichungen kommen, warum auch immer.
Nur, weil etwas nicht wie geplant eintritt heißt das noch nicht, dass es nicht anders geplant gewesen wäre.
15 Jahre davor gab es die selbe Situation. Neubaustrecken, aber nicht ausreichend Fahrzeuge. Das scheint mir eher ein strukturelles Problem zu sein.
Die einzelnen Projekte (Bau, Fahrzeuge, Remisen) laufen maximal parallel, aber sicher nicht gemeinsam. Das ist dann eben kein Masterplan.
Und jetzt haben wir um mehr als 30 Mio. Euro eine der wichtigsten Neubaustrecken, die nicht voll genutzt werden kann. Das kann auch im Magistrat nicht egal sein, es ist immerhin Steuergeld.
Es muss also offenbar dringend an dem Prozessen gearbeitet werden und das gilt dann wohl auch für die zuständigen Fachabteilungen.
Gerade bei der Fahrzeugbeschaffung gibt es aber auch sehr viele Unsicherheiten - begonnen von Ausschreibungen ohne bzw. ohne geeignetem Bieter über Einsprüche gegen die Entscheidung, finanzielle Engpässe, Lieferkettenunterbrechungen, Sanierung von Serienfehlern etc., es ist immer eine gewisse Unsicherheit dabei, und niemand wird auf 4, 5 Jahre im Vorein einen Wagenpark liefern lassen und stehen lassen, nur um dann im Fall der Fälle gerüstet zu sein.
Es wird ohnehin spannend, denn wenn man wirklich in weniger als 10 Jahren die erste Stufe der SW-Linie in Betrieb nehmen will, bzw. dann 2040 150 Wagen im Stand haben will, dann wird man schon recht bald wieder neu ausschreiben müssen, bzw. für den ersten Abschnitt zumindest auch bei Ziehen aller Optionen einige Altwagen behalten müssen.
Zitat von: PeterWitt am 30 04, 2026, 13:19... bzw. dann 2040 150 Wagen im Stand haben will, ...
Niemand will um 2040 150 Straßenbahnwagen in Graz im Stand haben! Dies haben gewisse Journalisten wieder einmal falsch aus der Presseinfo herausgelesen...
Zitat von: TW 541 am 30 04, 2026, 14:30Niemand will um 2040 150 Straßenbahnwagen in Graz im Stand haben! Dies haben gewisse Journalisten wieder einmal falsch aus der Presseinfo herausgelesen...
Schade. Die Zahl sehe ich nämlich nicht wirklich als zu hoch angesetzt an.
Strategie 2040
https://zug-und-eisenbahn.blogspot.com/2011/03/eisenbahnbilder-aus-dem-netz-uberfullte.html
Zitat von: FlipsP am 30 04, 2026, 15:00Schade. Die Zahl sehe ich nämlich nicht wirklich als zu hoch angesetzt an.
Die Zahl der benötigten Bahnen ist berechenbar und das wird auch in Graz so gehandhabt.
Die Kleine Zeitung hat einen Blödsinn geschrieben, und alle glauben das, weil sie ja angeblich eine "Qualitätszeitung" ist. Zumindest behauptet sie das immer.
Zitat von: Ch. Wagner am 30 04, 2026, 19:14Die Zahl der benötigten Bahnen ist berechenbar und das wird auch in Graz so gehandhabt.
Ja, stell dir vor: Die meisten wissen das hier.
Und ja, ich habe nicht nachgerechnet, aber:
Da heute schon an die ca 90 Fahrzeuge im Bestand sind und ich davon ausgehe, dass man einerseits bis 2040 neue Strecken errichten und andererseits vielleicht auch bestehende Linien verdichten will (vielleicht auch neue Linien auf bestehenden Strecken), fand ich 150 Fahrzeuge als nicht unrealistisch.
In den Anlagen zum Tagesordnungspunkt über den Masterplan ÖV 2040, der in der morgigen Gemeinderatssitzung behandelt wird, befindet sich der Bericht. digra (https://digra.graz.at/document?ref=9ea4dea1-5806-480a-9fa3-60f6dafb56a0)
Ich bin überrascht, dass hier keine Diskussion gestartet ist. Immerhin kann man im Link den Masterplan aufrufen.
Sehr interessant zu lesen, wie ich finde!
Auch wenn ich es teilweise nicht verstehe (wo ist zB Liebenau West?) oder nicht nachvollziehen kann (Fokus auf Verlängerung der Linie 5 zum Center West und weiter, statt eine Straßenbahn durch die Kärntner Straße).
Zitat von: FlipsP am 21 05, 2026, 05:20Ich bin überrascht, dass hier keine Diskussion gestartet ist. Immerhin kann man im Link den Masterplan aufrufen.
Es ist nämlich wirklich ein überaus spannendes Dokument, alleine schon die aktuellen Fahrgastzahlen (von den ganzen Plänen die im Zentrum stehen ganz zu schweigen), wonach die Linie 62 die fahrgaststärkste Buslinie der GL ist.
Spannend auch der künftige 32er - Seiersberg-Uni Resowi.
Zitat von: s_gelb am 21 05, 2026, 06:55Es ist nämlich wirklich ein überaus spannendes Dokument, alleine schon die aktuellen Fahrgastzahlen (von den ganzen Plänen die im Zentrum stehen ganz zu schweigen), wonach die Linie 62 die fahrgaststärkste Buslinie der GL ist.
Spannend auch der künftige 32er - Seiersberg-Uni Resowi.
Auch sehr interessant:
5. stärkste BL: Linie 52 (nicht einmal kompletter Betrieb)
66 vor 64
Abgesehen von den aktuellen Fahrgastzahlen steht ja nicht unbedingt viel Neues drinnen, zumal alles unverbindlich. Und das ist ja das Problem: im Grunde eine Wunschliste (und eben kein Masterplan) ohne konkrete Umsetzungsperspektive. Gibt ja nicht einmal einen konkreten Termin für die Eröffnung der 1. Stufe SW/NW-Linie. Dazu sollte es ja eigentlich schon eine Zeitlinie geben.
Und wieder fehlt die Verknüpfung von Ausbau, Fahrzeugbeschaffung und Abstellflächen. Das ist zwar alles schön - extra - aufgeführt, aber ohne Verbindung zueinander: also, wenn ich Projekt x baue, braucht es y Fahrzeuge, die dann und dann zu bestellen sind, damit sie dann und dann verkehren und dafür sind x weitere Abstellflächen etc. vorzuhalten/zu bauen.
Im Grunde MUSS man jetzt schon die komplette Alstom-Option abrufen, damit das was wird. Die 40 Fahrzeuge sind ja für den Ersatz der bestehenden Alt-Fahrzeuge inkl. CR gedacht und darüber hinaus?
Zum Thema Betriebskonzepte: das aktuelle zur Entlastungsstrecke wird ja auch brav heruntergebetet, aber: kommt das wirklich so? Dafür braucht es eigentlich 100 Fahrzeuge (jedenfalls bei Wiederinbetriebnahme der Linie 1 nach Mariatrost) 100 Fahrzeuge, es werden aber schon CR abgestellt. Die Situation in Richtung Krenngasse ist auch nicht geklärt und wird nur allgemein angesprochen. Wie soll das da konkret weitergehen?
Also: Im Westen nichts Neues!
100% Zustimmung. Es täte Graz gut, wenn solchen Pläne auch konkrete(re) Pläne enthielten. ;-)
Natürlich. So bleibt das alles im Ungefähren. Warum man da nicht ganz konkret wird, verstehe ich nicht. Es gibt politische Ziele bezüglich Modal Split, wenn ich die bis 2040 erreichen möchte, müssen bis dahin folgende Projekte konkret umgesetzt werden: Zeitplan, Zeitplan Fahrzeugbeschaffung und Abstellkapazitäten etc. pp, Preisrange. Das wäre ein Plan an dem man sich auch abarbeiten kann. Und vor allem wüsste die Öffentlichkeit Bescheid. So ist und bleibt es eine weitestgehend unverbindliche Wunschliste. Sich nicht schlecht, aber eben KEIN Masterplan.
Zitat von: s_gelb am 21 05, 2026, 06:55...
Spannend auch der künftige 32er - Seiersberg-Uni Resowi.
Dadurch erhält der Uni-Ast auch einen 7,5 Minuten-Takt Mo-Fr tagsüber im Normalfahrplan. Das ist wohl der Hintergedanke für diese Durchbindung.
Zitat von: s_gelb am 21 05, 2026, 06:55Es ist nämlich wirklich ein überaus spannendes Dokument, alleine schon die aktuellen Fahrgastzahlen (von den ganzen Plänen die im Zentrum stehen ganz zu schweigen), wonach die Linie 62 die fahrgaststärkste Buslinie der GL ist.
Spannend auch der künftige 32er - Seiersberg-Uni Resowi.
Das sind die "Einsteiger" - Hat mit einer durchschnittlichen Auslastung oder "fahrgaststärkster" Linie nichts zu tun.
Die Linie 62 fährt ja fast um Graz herum, ist eine der längsten Linien bzw. hat die meisten Haltestellen und deckt als Tangentiallinie auch viele Endhaltestellen und wichtige Umsteigepunkte ab. Dass es auf dieser Strecke dann viele Einsteiger(und auch Aussteiger) gibt, die dann oft auch nur ein paar Stationen bis zur nächsten Umsteigemöglichkeit mitfahren, ist mMn wenig verwunderlich.
Interessant die Aufstellung der benötigten Straßenbahnen: langfristig rund 151
"Also nach unseren Berechnungen sind es zwischen 150,7 und 151,4 und mit langfristig wissen wir auch noch nicht so genau, ob das 2040, 2060 oder 4711 ist"
(Ich weiß schon rechn. sind es 151,25 ;-) )
Gibt es keinen Plan, wird gemotschkert, gibt es einen Plan wird auch gemotschkert.
Diesem Plan muß einmal zugestimmt werden, erst dann macht die konkrete Ausführung Sinn. Und dies ist etwa bei der Linie 8 geschehen.
Zitat von: Ch. Wagner am 21 05, 2026, 16:17Gibt es keinen Plan, wird gemotschkert, gibt es einen Plan wird auch gemotschkert.
Diesem Plan muß einmal zugestimmt werden, erst dann macht die konkrete Ausführung Sinn. Und dies ist etwa bei der Linie 8 geschehen.
Das GR-Stück wurde heute mehrheitlich angenommen.
Zitat von: Ch. Wagner am 21 05, 2026, 16:17Gibt es keinen Plan, wird gemotschkert, gibt es einen Plan wird auch gemotschkert.
Diesem Plan muß einmal zugestimmt werden, erst dann macht die konkrete Ausführung Sinn. Und dies ist etwa bei der Linie 8 geschehen.
Nur wie sanfte Mobilität richtig anmerkt: Das ist nicht wirklich ein Plan.
Eher ein ,,Letter of Intent" oder Memorandum of Understanding". Da müsste eben schon noch ein Plan dazwischen kommen mit ,,Planfall A: Verlängerung SL XY, Umsetzung bis 20XY, Kosten XY, Planfall B" usw..
Die konkrete Ausführung ist dann ja noch mal was anderes
Das ist Wortklauberei.
Zitat von: Ch. Wagner am 22 05, 2026, 08:37Das ist Wortklauberei.
Wortklauberei ist der Name.
Es fehlt einfach der Umsetzungsplan.
Dieser Masterplan hier ist ein ,,das wäre cool, das hätten wir gern"
Wie geschrieben: Letter of Intent oder Memorandum of Understanding oder zu deutsch: Richtungslegung..
Oder umgemünzt auf zB die ÖBB: Dieser Masterplan jetzt ist das Zielnetz, es bräuchte aber den Rahmenplan, der die nächsten 6 Jahre festlegt.
Ich würde es auch lediglich als Letter of Intent bezeichnen, nicht mehr. Also eigentlich nur wieder so eine Absichtserklärung im Stil "es gehört endlich was gemacht"
Wenn schon "erklären", dann wenigstens richtig:
Absichtserklärung (1).pdf
Das Papier hört sich gut an, mal schauen wie die Machtverhältnisse nach dem 28.6 aussehen und was wirklich kommt.