Gibt es Details zu den geplanten Einsparungen im ÖBB Rahmenplan?
https://kurier.at/wirtschaft/oebb-muessen-16-milliarden-euro-einsparen/403167915
Beim Straßenbau wird nicht gespart? Ich weiß, blöde Frage ...
Naja, eigentlich eine sehr berechtigte Frage.
Das ist halt nicht so direkt budgetrelevant. Aber man könnte auch hier Projekte strecken und die Dividende an den Bund erhöhen, vielleicht ist das ja eh angedacht. Ich würde zwar einen Schuldenabbau der Asfinag präferieren, aber mich fragt ja keiner. ;)
Es war natürlich ein bisserl euphemistisch gemeint.
Und natürlich gibt es ein Straßenbaubudget, die Asfinag finanziert ja nicht alles aus der Maut.
Zitat von: Sanfte Mobilität am 11 06, 2026, 09:13Beim Straßenbau wird nicht gespart? Ich weiß, blöde Frage ...
Wo bleibt die kilometerabhängige Maut?
Dass unsere BR Verkehrspolitik der 1960er Jahre macht, ist hinlänglich bekannt. - Leider.
Zitat von: Martin am 11 06, 2026, 10:02Wo bleibt die kilometerabhängige Maut?
Dass unsere BR Verkehrspolitik der 1960er Jahre macht, ist hinlänglich bekannt. - Leider.
So einen altlinken Ansatz vertrittst du?
Zitat von: Hilde B. am 11 06, 2026, 13:24So einen altlinken Ansatz vertrittst du?
Ich vertrete den Ansatz eines logisch denkenden Menschen in Zeiten von Klimawandel und modernen Denkens für zukünftige Generationen.
Zitat von: Hilde B. am 11 06, 2026, 13:24So einen altlinken Ansatz vertrittst du?
Kilometerabhängig also pay as you use siehst du als altlink?
Als ,,links" würde ich doch eher die pauschale Vignette sehen.
Zitat von: Martin am 11 06, 2026, 13:52Ich vertrete den Ansatz eines logisch denkenden Menschen in Zeiten von Klimawandel und modernen Denkens für zukünftige Generationen.
Eine sehr spannender Ansatz. Wie darf jener verstanden werden?
Sind dann also jene Menschen welchen den deinigen nicht vertreten unlogisch, nichtdenken und unmodern?
Zitat von: Maschansker am 11 06, 2026, 17:07Eine sehr spannender Ansatz. Wie darf jener verstanden werden?
Sind dann also jene Menschen welchen den deinigen nicht vertreten unlogisch, nichtdenken und unmodern?
Ja, weil den Klimawandel mit seinen Ursachen und Folgen zu ignorieren oder gar in Abrede zu stellen, der handelt so. Dazu gehört auch, bei der Bahn zu sparen, aber gleichzeitig weiter fleißig Straßen zu bauen. Kontraproduktiver geht nimmer. Man fragt sich echt, ob die Handelnden noch wissen was sie tun und/oder in ein Zeitloch gefallen sind.
Nachdem die Folgen der Straßenabnützung zwischen PKW und LKW 8.000 : 1 betragen, finde ich eine Diskussion über eine km-abhängige Maut für PKW entbehrlich, subventionieren die vielen PKWs doch schon jetzt den gewaltigen Erhaltungsbedarf durch die von LKWs verursachten Schäden.
Zitat von: amoser am 11 06, 2026, 20:19Nachdem die Folgen der Straßenabnützung zwischen PKW und LKW 1:8.000 betragen, finde ich eine Diskussion über eine km-abhängige Maut für PKW entbehrlich.
Deswegen die LKW-Maut entsprechend teurer als die PKW-Maut - würde dann auch den Güterverkehr auf Schiene fördern, wenn zwischen Straße und Schiene Kostenwahrheit verstärkt würde.
Auswirkungen der Treibhausgasemissionen sind halt evident:
https://science.orf.at/stories/3235929/
Eine kilometerabhängige Straßenmaut ist weit davon entfernt "altlink" zu sein – denn sie ist im Kern ein sehr marktwirtschaftliches Instrument. In der Wohlfahrtsökonomie gilt: Erst wenn sowohl die privaten als auch die sozialen Kosten meines Verhaltens in meine Entscheidung einfließen, nähert sich das Ergebnis einem gesamtwirtschaftlichen Optimum an.
Beim Straßenverkehr ist genau das heute nicht der Fall. Wenn ich fahre, trage ich zwar meine direkten Kosten (Treibstoff, Verschleiß etc.), einen Teil der von mir verursachten Kosten wälze ich aber auf andere ab – etwa durch Staus, Lärm, Luftverschmutzung oder zusätzliche Unfallrisiken. Dadurch wird die Straße systematisch übernutzt und das Ergebnis ist volkswirtschaftlich ineffizient.
Da ein Großteil dieser Kosten mit der gefahrenen Strecke zusammenhängt, ist eine kilometerabhängige Maut aus ökonomischer Sicht eine ziemlich logische Lösung: Wer mehr fährt und damit mehr Kosten verursacht, zahlt auch mehr. Genau so stellt man Preissignale her, die dem Verursacherprinzip entsprechen, statt eine Art "Flatrate fürs Autofahren" zu vergeben. Insofern ist eine kilometerabhängige Maut weniger ein linkes Prestigeprojekt als vielmehr ein klassisch marktwirtschaftlicher Ansatz, sogenannte externe Kosten zu internalisieren.
Ich bin mir natürlich auch bewusst, dass es immer auch soziale und realpolitische Aspekte zu berücksichtigen gilt - diese machen aber dennoch aus einem marktwirtschaftlichen Instrument kein altlinkes.
Keine guten Nachrichten für Strecken, wie die Thermenbahn... 😒
Mir kommt es dennoch vor die Schweiz macht den Plan bis dorthin die Strecke XY ausgebaut wird und die Bevölkerung gibt auch der SBB das nötige Geld dafür und die Autobahn wird für den Transit teurer.
Auch Fahrzeugtechnisch ist die SBB viel flexibler am IR könnten auch mit Dostos fahren etwa zwischen Buchs - Zürich über St. Gallen.
Lobautunnel stoppen und das Geld in sinnvollere Projekte investieren wie die Flughafenspange.
Zitat von: Ragnitztal am 11 06, 2026, 22:18Keine guten Nachrichten für Strecken, wie die Thermenbahn... 😒
Da müsste wohl das Land Steiermark in die Presche springen und jedenfalls mehr mitzahlen, um den PV zwischen Fehring und Hartberg aufrechtzuerhalten. Wobei ich mich frag, wie viel man sich wirklich sparen kann, wenn man Fehring – Hartberg zu einer reinen Güterstrecke degradiert. Die Gleise müssen dann ja trotzdem erhalten werden.
Zitat von: TW 581 am 11 06, 2026, 23:47Lobautunnel stoppen und das Geld in sinnvollere Projekte investieren wie die Flughafenspange.
Den Lobautunnel will halt die Wiener SPÖ unbedingt – und somit auch ihr Abkömmling, Verkehrsminister Peter Hanke. Ob es dafür auch sachliche Gründe gibt – außer vielleicht die Angst, dass Wien ohne diesen Tunnel im Verkehr ersticken wird – ist mir nicht bekannt.
Zitat von: StlB Kh. 101 am 12 06, 2026, 16:42Da müsste wohl das Land Steiermark in die Presche springen und jedenfalls mehr mitzahlen, um den PV zwischen Fehring und Hartberg aufrechtzuerhalten. Wobei ich mich frag, wie viel man sich wirklich sparen kann, wenn man Fehring – Hartberg zu einer reinen Güterstrecke degradiert. Die Gleise müssen dann ja trotzdem erhalten werden.
Güterverkehr gibt's nur Trafos und der letzte Bedienbahnhof ist, i wü wida ham.....Fürstenfeld.
Zitat von: StlB Kh. 101 am 13 06, 2026, 00:29Den Lobautunnel will halt die Wiener SPÖ unbedingt – und somit auch ihr Abkömmling, Verkehrsminister Peter Hanke. Ob es dafür auch sachliche Gründe gibt – außer vielleicht die Angst, dass Wien ohne diesen Tunnel im Verkehr ersticken wird – ist mir nicht bekannt.
Die FPÖVP-Koalition bekommt auch ihren A9-Ausbau südlich von Graz, während der Bahnausbau verzögert wird.
Zitat von: Eilzug am 13 06, 2026, 08:47Güterverkehr gibt's nur Trafos und der letzte Bedienbahnhof ist, i wü wida ham.....Fürstenfeld.
Eh, aber die Gleise musst du trotzdem erhalten.
Kriegt das neue Werk der VA in Fürstenfeld einen Gleisanschluss?
Zitat von: StlB Kh. 101 am 13 06, 2026, 14:11Eh, aber die Gleise musst du trotzdem erhalten.
Kommt darauf an.
Für die wenigen Kisten muss die Qualität nicht so hoch sein.
Kann auf Verschleiß gefahren werden mit zig La's bis zur Inbetriebnahme des SBT und dann...,..
Zitat von: Sanfte Mobilität am 13 06, 2026, 11:24Die FPÖVP-Koalition bekommt auch ihren A9-Ausbau südlich von Graz, während der Bahnausbau verzögert wird.
Für den Ausbau sind alle außer die Grünen.
Mit meiner Frage "Kriegt das neue Werk der VA in Fürstenfeld einen Gleisanschluss?" im Posting #22 habe ich mich vertan.
Gemeint war:
Kriegt das neue Werk von SIEMENS Mobility in Fürstenfeld einen Gleisanschluss?
Im Ö1-Mittagsjournal wurde das Thema heute aufgegriffen.
Zwischenstand der Verhandlungen bisher:
-Keine Verschiebungen bei den Brenner-Zulaufstrecken
-Der Ausbau Salzburg-Köstendorf wird verschoben,
-ebenso die Flughafenspange...,
-der Ausbau der Arlbergbahn liegt auf Eis,
-bei den Verkehrsdiensteverträgen sollen bis 2028 215 Mio. € eingespart werden
-bei den Regionalbahnen ist vor allem die Einstellung der Thermenbahn derzeit in Gespräch
das sind noch keinen endgültigen Ergebnisse. Diese werden in den nächsten Tagen präsentiert:
Audio-Beitrag:
https://oe1.orf.at/player/20260615/835154/1781519866000
Zitat von: Ragnitztal am 15 06, 2026, 13:11Im Ö1-Mittagsjournal wurde das Thema heute aufgegriffen.
Zwischenstand der Verhandlungen bisher:
-Keine Verschiebungen bei den Brenner-Zulaufstrecken
-Der Ausbau Salzburg-Köstendorf wird verschieben,
-ebenso die Flughafenspange...,
-der Ausbau der Arlbergbahn liegt auf Eis,
-bei den Verkehrsdiensteverträgen sollen bis 2028 215 Mio. € eingespart werden
-bei den Regionalbahnen ist vor allem die Einstellung der Thermenbahn derzeit in Gespräch
das sind noch keinen endgültigen Ergebnisse. Diese werden in den nächsten Tagen präsentiert:
Audio-Beitrag:
https://oe1.orf.at/player/20260615/835154/1781519866000
Danke.
Ja offenbar wirklich nur beim Bahnausbau und keine Einsparungen im Straßenbau!
Die Thermenbahn als Bauernopfer wird das Kraut wohl nicht fett machen. Daher muss dazu ein Umdenken angesagt werden.
Zitat von: Sanfte Mobilität am 15 06, 2026, 13:36Ja offenbar wirklich nur beim Bahnausbau und keine Einsparungen im Straßenbau!
Schlechte Lobby, keine wirklichen Proteste, kein Umdenken nötig.
Zitat von: Ragnitztal am 15 06, 2026, 13:11Im Ö1-Mittagsjournal wurde das Thema heute aufgegriffen.
-bei den Regionalbahnen ist vor allem die Einstellung der Thermenbahn derzeit in Gespräch
https://oe1.orf.at/player/20260615/835154/1781519866000
Aber da geht's nur um den südlichen Abschnitt, oder?
Zitat von: StlB Kh. 101 am 15 06, 2026, 16:26Aber da geht's nur um den südlichen Abschnitt, oder?
Im Gespräch war immer der Abschnitt südlich von
Gleisdorf Hartberg
Zitat von: FlipsP am 15 06, 2026, 16:34Im Gespräch war immer der Abschnitt südlich von Gleisdorf
Gleisdorf ist aber sehr weit weg von der Thermenbahn. Oder hast Du Hartberg gemeint?
Zitat von: Vitus am 15 06, 2026, 18:11Gleisdorf ist aber sehr weit weg von der Thermenbahn. Oder hast Du Hartberg gemeint?
Ja, natürlich...
Meine Gedanken🤣
Danke!
Rahmenplan 2027-32 (https://infrastruktur.oebb.at/de/dam/jcr:e09950c5-7298-44a0-82b5-29becf5a9856/2026_06_10_RP27_Pr%C3%A4sentation)
https://www.krone.at/4181348
... und im weiteren scheint es nun doch Ende 2029 und nicht 2030 beim Semmeringtunnel zu werden. Immerhin
Zitat von: il_treno am 17 06, 2026, 17:24https://www.krone.at/4181348
Die Verschiebung der vollständigen Elektrifizierung der Köflacherbahn auf 2031, ist wieder mal auch ein Kniefall vor den Wutbürgern entlang der Strecke.
Ich zitiere aus der Kleinen Zeitung:
"Auch die Radkersburger Bahn zwischen Spielfeld-Straß und Bad Radkersburg wird wie zuletzt vorgesehen 2036 in Betrieb genommen. Auf Schiene bleibt zudem der zweigleisige Ausbau zwischen Spielfeld-Straß und Werndorf, wobei dieser bereits im Vorjahr von 2031 um fünf Jahre verschoben wurde.
Auch bei der Thermalbahn sind keine Änderungen geplant, sofern es die Grundsatzeinigung zwischen Bund und Land Steiermark gibt. Und: Wie vorgesehen kommen 2028 auch die neuen Railjet M auf die österreichischen Interregio-Linien, die auch durch die Steiermark gehen."
Grundsätzlich nicht unerfreulich.
Hätte mir aber gedacht, die Radkersburger Bahn ist schon in Betrieb und die Thermalbahn kenn ich auch nicht 🤦
Quelle: https://www.kleinezeitung.at/artikel/31047662/oebb-verschieben-bahnprojekte-in-der-steiermark-um-mehrere-jahre
Zitat von: scheurin am 17 06, 2026, 17:33... und im weiteren scheint es nun doch Ende 2029 und nicht 2030 beim Semmeringtunnel zu werden. Immerhin
Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2029.
Zitat von: Ragnitztal am 17 06, 2026, 17:38Die Verschiebung der vollständigen Elektrifizierung der Köflacherbahn auf 2031, ist wieder mal auch ein Kniefall vor den Wutbürgern entlang der Strecke.
Der eine Berufsquerulant entang der Strecke kann nicht der Grund sein!
Zitat von: StlB Kh. 101 am 17 06, 2026, 18:06Ich zitiere aus der Kleinen Zeitung:
Grundsätzlich nicht unerfreulich.
Hätte mir aber gedacht, die Radkersburger Bahn ist schon in Betrieb und die Thermalbahn kenn ich auch nicht 🤦
Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein.
Johannes 8,7
Zitat von: Hilde B. am 17 06, 2026, 20:20Der eine Berufsquerulant entang der Strecke kann nicht der Grund sein!
Kann man diesen Querulanten nicht für die Bezahlung der Mehrkosten des zumindest um drei Jahre verlängerten Dieselbetriebes bzw. die nicht mögliche Nutzung der OL-Investition zwischen Graz und Köflach bzw. Wettmannstätten haftbar machen?
Zitat von: Ragnitztal am 17 06, 2026, 17:38Die Verschiebung der vollständigen Elektrifizierung der Köflacherbahn auf 2031, ist wieder mal auch ein Kniefall vor den Wutbürgern entlang der Strecke.
Zitat von: Hilde B. am 17 06, 2026, 20:20Der eine Berufsquerulant entang der Strecke kann nicht der Grund sein!
Zitat von: amoser am 18 06, 2026, 01:28Kann man diesen Querulanten nicht für die Bezahlung der Mehrkosten des zumindest um drei Jahre verlängerten Dieselbetriebes bzw. die nicht mögliche Nutzung der OL-Investition zwischen Graz und Köflach bzw. Wettmannstätten haftbar machen?
Die Angabe "Fertigstellung 2028" kam aber auch noch aus GKB-Infra-Zeiten und war, wie ich meine, sehr ambitioniert.
Durch die Oberleitungsinbetriebnahme erst 2031 schafft man sich Zeit und Platz, zumindest einige Unterführungen noch ohne die in diesem Fall störende Oberleitung zu bauen.
Dass die letzte Unterführung dann "erst" 2035 fertig ist, ist auch logisch, weil man nicht alle Straßen im Grazer Westen gleichzeitig sperren kann.
Abgesehen davon, ist die Unterführung Reininghausstraße auch vom weiteren Vorgang beim S-Bahn-Tunnel abhängig.
LG
Anderer Aspekt des aktuellen Rahmenplans. Betrachtet man die geplanten Elektrifizierungen von Regionalbahnen, etwa Innkreisbahn, bzw. Teile der Puchbergerbahn mit dem Jahr 2030, könnte man die Piestingtalbahn, die Aspangbahn, bzw. die Hausruckbahn bereits ab 2030 mit Stadler Accu betreiben (eine Anschlußbestellung daher zeitnah erfolgen). Die Tw 5047 könnten ausgeschieden werden.
Gemeinsam mit der Puchbergerbahn und deren elektrifiziertem Teilstück wären der Accubetrieb auch auf der Piestingtalbahn möglich und die innere Aspangbahn könnte dann durchgehend nach Aspang per Accu-Tw betrieben werden, genauso wie die Hausruckbahn durchgehend von Schärding bis Attnang-Puchheim. So wie in St.Pölten 2028, könnte dann auch in Wr.Neustadt 2030 der Betrieb mit dieselbetriebenen Fahrzeugen (weitgehend) enden.
Die bisher 23 bestellten Akkuzüge dürften aber nicht ausreichen, um damit alle 2030 nicht elektrifizierten Strecken zu bedienen.
Es ist daher davon auszugehen, dass man zumindest einige 5022er noch benötigen wird.
Ja klar, man wird weitere geschätzte 25 Züge brauchen, und gscheid wäre es die Serienfertigung gleich weiter laufen zu lassen. Übrigens für die Erlauftalbahn sind im aktuellen Rahmenplan keine Gelder vorgesehen, daher ist die Elektrifizierung und weitere Modernisierungsvorhaben abgeblasen?
Es wäre vermutlich auch gescheit, die noch recht modernen 5022er nicht gleich alle wegzuschmeißen. Und um weitere Neufahrzeuge zu kaufen benötigt man auch Geld, welches derzeit ohnehin knapp ist.
Auf der Erlauftalbahn sollten dann eh die Akku-Triebwagen eingesetzt werden.
Ich würde da schon hinterfragen, ob man wirklich Geld spart, wenn man statt der Umbauarbeiten 25 neue Fahrzeuge kauft. Das relativiert sich natürlich, weil man ja auch für den Betrieb mit Oberleitung Fahrzeuge brauchen würde. Aber da würde es schon auch um eine ziemlich große Investition gehen.
Über die Dauer der Bauarbeiten für die Elektrifizierung kann man die 5022er vielleicht auch gut "fertigfahren". Auch wenn sie vom Alter her relativ modern sein sollten, wirkt es nicht so als ob die in einem guten Zustand wären. Also als Fahrgast auf der Ostbahn glaubt man teilweise, die zerreißt es gleich, so wie die tscheppern.
Zitat von: riggnix am 18 06, 2026, 16:19Also als Fahrgast auf der Ostbahn glaubt man teilweise, die zerreißt es gleich, so wie die tscheppern.
Das war auch schon so, wie sie noch ganz neu waren.
Zitat von: riggnix am 18 06, 2026, 16:19Also als Fahrgast auf der Ostbahn glaubt man teilweise, die zerreißt es gleich, so wie die tscheppern.
Fahr mal mit den Garnituren von CFR oder MAV und dann red ma noch mal. ;D
Zitat von: riggnix am 18 06, 2026, 16:19Ich würde da schon hinterfragen, ob man wirklich Geld spart, wenn man statt der Umbauarbeiten 25 neue Fahrzeuge kauft. Das relativiert sich natürlich, weil man ja auch für den Betrieb mit Oberleitung Fahrzeuge brauchen würde. Aber da würde es schon auch um eine ziemlich große Investition gehen.
Über die Dauer der Bauarbeiten für die Elektrifizierung kann man die 5022er vielleicht auch gut "fertigfahren". Auch wenn sie vom Alter her relativ modern sein sollten, wirkt es nicht so als ob die in einem guten Zustand wären. Also als Fahrgast auf der Ostbahn glaubt man teilweise, die zerreißt es gleich, so wie die tscheppern.
Hängt von vielen Faktoren ab, würde ich sagen. Tunnel machen es problematisch, weil sie oft viel zu eng sind, dann würden die Kosten sehr steigen, weil man muss graben. Bei der Radkersburger Bahn braucht man zB max. 2 Garnituren (ältere Diesel-Züge können als Reserve dienen), wenn man aber die S51 bis nach Graz verlängern würde, dann würde eine Elektrifizierung vielleicht besser, ansonsten würde man extra Akku-züge brauchen
Zitat von: Franz312 am 19 06, 2026, 11:26Hängt von vielen Faktoren ab, würde ich sagen. Tunnel machen es problematisch, weil sie oft viel zu eng sind, dann würden die Kosten sehr steigen, weil man muss graben. Bei der Radkersburger Bahn braucht man zB max. 2 Garnituren (ältere Diesel-Züge können als Reserve dienen), wenn man aber die S51 bis nach Graz verlängern würde, dann würde eine Elektrifizierung vielleicht besser, ansonsten würde man extra Akku-züge brauchen
Also gerade bei der Radkersburgerbahn finde ich eine Elektrifizierung viel sinnvoller. Die von dir genannte Durchbindung der S-Bahn wäre mit Akkuzügen auch machbar, allerdings schleppt man dann den großteil der Strecke den Akku unter der Oberleitung mit.
Die Bahn sollte meiner Meinung nach sowieso auf mind. 120 km/h (wenn nicht 160 km/h, kommt auf die Kantenzeiten an) ausgebaut werden. Da kann man dann halt auch gleich die Oberleitung mitbauen. Wenn sowieso gebaut wird, halten sich die Kosten in Grenzen.
Die S-Bahn könnte dann durchgebunden Radkersburg wirklich gut mit Graz verbinden. Wenn dann nach dem Umbau auch noch das Stürzen in Spielfeld wegfällt, ist man wahrscheinlich sogar schneller als mit dem Auto.
Zitat von: riggnix am 19 06, 2026, 11:37Also gerade bei der Radkersburgerbahn finde ich eine Elektrifizierung viel sinnvoller. Die von dir genannte Durchbindung der S-Bahn wäre mit Akkuzügen auch machbar, allerdings schleppt man dann den großteil der Strecke den Akku unter der Oberleitung mit.
Das wäre vollkommen in Ordnung. Genau dafür sind sie ja da. Ein Teil elektrisch, ein Teil mit Akku..
Aber nur für die Radkersburger Bahn wäre die Flotte einfach zu klein und würde deswegen teuer sein.
Zitat von: riggnix am 19 06, 2026, 11:37Wenn dann nach dem Umbau auch noch das Stürzen in Spielfeld wegfällt,
Was aber leider nicht kommen wird.
Zitat von: riggnix am 19 06, 2026, 11:37Wenn dann nach dem Umbau auch noch das Stürzen in Spielfeld wegfällt, ist man wahrscheinlich sogar schneller als mit dem Auto.
Dir ist aber schon bewußt, dass das eine über 400 m lange neue Brücke über die Mur erfordert?
Zitat von: KW Bauer am 19 06, 2026, 14:09Dir ist aber schon bewußt, dass das eine über 400 m lange neue Brücke über die Mur erfordert?
Das ist nur eine Variante.
Es gibt sehr wohl auch Ideen (auch schon von Seiten der INFRA geplant), wo die bestehende Brücke bleiben würde.
Zitat von: FlipsP am 19 06, 2026, 16:40Das ist nur eine Variante.
Es gibt sehr wohl auch Ideen (auch schon von Seiten der INFRA geplant), wo die bestehende Brücke bleiben würde.
Spannend, dann weihe uns Unwissende bitte in die bereits geplanten Pläne ein.
Vielen Dank im Voraus.
Zitat von: KW Bauer am 19 06, 2026, 14:09Dir ist aber schon bewußt, dass das eine über 400 m lange neue Brücke über die Mur erfordert?
Also beim letzte Vorschlag den ich gesehen habe, wird der Haltepunkt Spielfeld ein bisserl nach Norden verlegt, sodass man ohne stürzen von Norden auf die Brücke abzweigen kann. Wenn ich mich nicht irre, war der Vorschlag von der Infra, aber da bin ich mir nicht sicher. Details hab ich da auch keine dazu.
Es gab Studien zu diesem Thema, die aber verworfen wurden, weil man eine neue Murbrücke brauchen würde.
Mit der aktuellen Brücke geht sich der Bogen nach Norden nicht so aus, wie man es möchte. Aus diesem Grund müsste man die Brücke neu bauen, was man aus Kostengründen nicht will.
Es gibt natürlich verschiedene Varianten, aber eine 400m Brücke ist natürlich nicht zwingend erforderlich. Es reicht wenn man an der bestehenden Stelle eine fast gleich lange Brücke in einem veränderten Winkel bauen würde.
Es braucht aber auch nicht so lange, einen kurzen Zug zu wenden. Vielleicht 3-4 Minuten, wenn eine Kreuzung generell auch so viel braucht...
Ich würde eher folgenden Konzept verwenden: s1 immer nur bis Leibnitz, und ab Leibnitz die s51 mit "schnellen" wenden in Spielfeld (könnte man sogar am gleichen Bahnsteig kreuzen, indem beide Züge hintereinander halten!), dann könnte in Spielfeld das gesamte Bahnsteig verwendet werden, nicht nur das 15kV Teil... Das würde ziemlich den gleichen Takt wie jetzt bedeuten, und man könnte den Halt in Ehrenhausen für die IR wieder abschaffen.
Zitat von: Franz312 am Gestern um 12:49Es braucht aber auch nicht so lange, einen kurzen Zug zu wenden. Vielleicht 3-4 Minuten, wenn eine Kreuzung generell auch so viel braucht...
Das zeig mir bitte :D :D :D
Zitat von: FlipsP am Gestern um 13:15Das zeig mir bitte :D :D :D
Vor allem, wenn die Züge wie vorgeschlagen am selben Bahnsteig (also hintereinander) stehen sollen. Der Zug, der zuerst ankommt, muss ja warten, bis der zweite Zug da ist, wendet und wieder ausfährt.
Da vergeht einiges an Zeit...
Völlig utopisch, geht vl. auf der MoBa die Zeiten.