Dritte Röhre für Plabutschtunnel

Begonnen von Wien, 16.Bezirk, 30 03, 2026, 17:47

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Sanfte Mobilität

Natürlich wäre das Hauptthema Reduzierung des MIV, in Wirklichkeit sieht es aber (Graz ausgenommen) halt anders aus: https://www.kleinezeitung.at/steiermark/20745952/erstmals-sind-in-der-steiermark-mehr-als-800000-autos-angemeldet

riggnix

Ich sehe die Sanierung eher als Grund für durchgehende Busspuren auf der Kärntner Straße und der Wiener Straße, bzw. am Gürtel. Das wäre eine Maßnahme, die der Stadt sogar etwas bringt.

ptg

Früher gabe es gar keinen Tunnel und am Bahnhof mussten dazwischen die Straßenbahnen queren bzw. danach bei jeder Kleinigkeit weil noch einröhrig eine Tunnelsperre (und das oft mehrmals in der Woche)
Dann Ausbau auf zweiröhrig, Unterführung Bahnhof und demnächst ist auch die Peter-Tunnerstraße wieder benutzbar.
Parallel gibt es die Bahnstrecke, im Fernverkehr Ausweichrouten über Tauern- und Karawankenautobahn bzw. auch Südautobahn.


Eine Röhre bleibt weiterhin im Gegenverkehr in Betrieb, wie es bei Sanierungen immer schon war.
Und wenn man schon 600 Mio ausgeben will (+ dann zusätzliche Erhaltung der dritten Röhre), könnte man das Geld in die Hand nehmen, um die Sanierung auf 1 Jahr zu verkürzen.   
Wirklich viel Verkehr gibt es grad einmal in den Sommermonaten, wenn viele Richtung Balkan unterwegs sind. Also an 7 oder 8 Wochenenden im Jahr.

Wie Ragnitztal schon angemerkt hat: Wenn sich die Sozialpartner mit dem gleichen Enthusiasmus für den ÖV/sanfte Mobilität stark machen würden, gäbe es zig tausende Fahrten durch, in und um Graz weniger, sodass die Teilsperre des Plabutschtunnel nur bedingt ins Gewicht fiele.

Sanfte Mobilität

Zitat von: riggnix am  09 04, 2026, 10:17Ich sehe die Sanierung eher als Grund für durchgehende Busspuren auf der Kärntner Straße und der Wiener Straße, bzw. am Gürtel. Das wäre eine Maßnahme, die der Stadt sogar etwas bringt.

Die sehe ich schon länger ohne Sanierungen. Gerade in der Kärntner Straße wurden Busspuren zugunsten weiterer MIV-Fahrstreifen aufgehoben.

Zitat von: ptg am  09 04, 2026, 12:56Früher gabe es gar keinen Tunnel und am Bahnhof mussten dazwischen die Straßenbahnen queren bzw. danach bei jeder Kleinigkeit weil noch einröhrig eine Tunnelsperre (und das oft mehrmals in der Woche)

Da war das Chaos dann täglich da, insgesamt halt auch weniger Verkehr.

ZitatWenn sich die Sozialpartner mit dem gleichen Enthusiasmus für den ÖV/sanfte Mobilität stark machen würden, gäbe es zig tausende Fahrten durch, in und um Graz weniger, sodass die Teilsperre des Plabutschtunnel nur bedingt ins Gewicht fiele.

Das ist allerdings richtig.

il_treno

Um das Geld könnte man diverse Bahnstrecken und Tramlinien beschleunigt ausbauen, lieber fordern die Kammerbonzen einen Tunnel das sie mit ihren Dienstautos nicht im Stau stehen müssen...

5047er

Laut Asfinag ist eine dritte Röhre nicht sinnvoll. Wäre da nicht in wenigen Monaten die Wahl in Graz, stünden die Sozialpartner mit ihrer Schnapsidee alleine da.

https://steiermark.orf.at/stories/3349221/


Sanfte Mobilität

Gut, dass man das Projekt nicht innerhalb der notwendigen Zeit umsetzen könnte, sollte jetzt jedem klar sein. Offenbar gab es zu den Maßnahmen schon länger Gespräche. Offensichtlich hat auch die ASFINAG dazu schon entsprechende Vorleistungen getätigt, wie es aber scheint, ist den Gebietskörperschaften bis noch nichts dazu eingefallen.

Stipe

Das Interview in der Kleinen Zeitung heute mit einem Asfinag-Vorstand ist vernichtend. Meine Lieblingsstellen sind "selbsternannte Verkehrsplaner" und "unseriöse Bierdeckelkalkulation". Außerdem braucht die Röhre fix eine UVP und das geht sich nie rechtzeitig aus.

2023 sei die Asfinag auf Stadt und Land wegen eines Konzepts für die Sanierungsphase zugegangen. Da ist offenbar noch nichts passiert, die Asfinag bleibt aber gesprächsbereit.