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Thema: Neubau B70 zwischen Mosskirchen und Krottendorf (457-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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  • Martin
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Neubau B70 zwischen Mosskirchen und Krottendorf
https://youtu.be/QdnA2PCak9E

Eine tolle Animation, aber ich denke, wenn man diese Straße baut, braucht man die GKB nach Köflach gar nicht mehr elektrifizieren.  :'(
GLG
Martin

Re: Neubau B70 zwischen Mosskirchen und Krottendorf
Antwort #1
Ja bitte - die Straße wird groß ausgebaut- während die Bahntrasse weiterhin eingleisig und offenbar nicht elektrifiziert bleibt - so schaut zukunftsweisende Verkehrspalnung á la Land Steiermark aus - da fehlen mir echt die Worte. Hätte ich da was zu sagen, würde ich die Verantwortlichen für derartige Verbrechen an der Menschheit und Natur schon längst mit dem nassen Fetzen verjagt!

  • Vitus
Re: Neubau B70 zwischen Mosskirchen und Krottendorf
Antwort #2
Ja bitte - die Straße wird groß ausgebaut- während die Bahntrasse weiterhin eingleisig und offenbar nicht elektrifiziert bleibt - so schaut zukunftsweisende Verkehrspalnung á la Land Steiermark aus - da fehlen mir echt die Worte. Hätte ich da was zu sagen, würde ich die Verantwortlichen für derartige Verbrechen an der Menschheit und Natur schon längst mit dem nassen Fetzen verjagt!


Wenn es nach Dir ginge sollen die Straßen vielleicht so: http://andraktiv.de/img_20190427_102300 aussehen.
Hmm, Rechtschreibfehler gefunden? Kein Problem. Schenke ich Dir!!

  • 5484
Re: Neubau B70 zwischen Mosskirchen und Krottendorf
Antwort #3
Wohl eher so, man muss ja nicht immer gleich alles emotionalisieren

Die Notwendigkeit erschließt sich mir auch nicht ganz

Re: Neubau B70 zwischen Mosskirchen und Krottendorf
Antwort #4
Naja, in Zeiten wo Klimawandel und Bodenversiegelung omnipräsent sind eine neue Straße zu bauen, um damit noch mehr Straßenverkehr anzulocken, wo es noch dazu ohnehin eine vorhandene Straße gibt, ist ganz klar ein falsches Signal. Natürlich, die vorhandene Straße führt durch ein Ortsgebiet, aber St. Johann ob Hohenburg braucht nun wirklich keine Umfahrung.

Außerdem hat das Land Steiermark ohnehin "kein Geld", also sollte man über derartige Projekte gar nicht erst nachdenken!

Re: Neubau B70 zwischen Mosskirchen und Krottendorf
Antwort #5
Natürlich sind alle, die gegen Straßenneubauten sind, Nestbeschmutzer.

Wenn es so einfach wäre, Eisenbahnen oder Straßenbahnen auszubauen, wie Straßen, hätten wir kein Verkehrsproblem.

Und logischerweise klotzt man dann bei so einem Projekt natürlich, in Wirklichkeit würde kleinere Maßnahmen entlang der B70 schon reichen, aber das will ja keiner zugeben und das Geld (kommt ja z. T. vom Bund) MUSS natürlich ausgegeben werden, sonst verfällt es und für andere Projekte (z. B. beim ÖV) darf es nicht verwendet werden.

Die Reden zum Umweltschutz sind leider immer nur noch Heuchelei - der Herr Scheuer, seines Zeichen "Verkehrsminister" in D fordert jetzt, die geplanten strengeren Abgasnormen zu verschieben, damit die Autoindustrie (die 2020 - auch Dank staatlicher Förderung, wie z. B. Kurzarbeit und In D Umsatzsteuerreduktionen - noch nie so viele Milliarden an ihre Aktionäre ausschüttet) in einer schwierigen wirtschaftlichen Situation keinen zu großen "Innovationsdruck" bekommen soll. Da kann ich nur lachen und gleichzeitig treibt es mir die Zornesröte ins Gesicht!

Dass ein solcher (und nicht nur dieser) Straßenbau das absolut falsche Signal ist, brauchen wir reden, aber spätestens mit dem Argument des Wirtschaftsstandortes kommt dann das nächste Totschlagargument! Und natürlich, dass man nicht ins Mittelalter zurückmöchte o. ä. (halt blöd, dass dort schon eine längst ausgebaute Straße existiert), aber Hauptsache man bringt so ein Argument, gell Vitus?

W.

"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
(Carlo Schmid, SPD, 1948)

Re: Neubau B70 zwischen Mosskirchen und Krottendorf
Antwort #6
Ja bitte - die Straße wird groß ausgebaut- während die Bahntrasse weiterhin eingleisig und offenbar nicht elektrifiziert bleibt - so schaut zukunftsweisende Verkehrspalnung á la Land Steiermark aus - da fehlen mir echt die Worte. Hätte ich da was zu sagen, würde ich die Verantwortlichen für derartige Verbrechen an der Menschheit und Natur schon längst mit dem nassen Fetzen verjagt!


Wenn es nach Dir ginge sollen die Straßen vielleicht so: http://andraktiv.de/img_20190427_102300 aussehen.

Höherrangige Straßen mit Betonplattenbelag gibt und gab es auch in Österreich. Ein Beispiel dafür war die B 94 zwischen St. Veit/Glan und Feldkirchen in Kärnten bis in die 2000er Jahre. Trotzdem war diese Straße recht stark frequentiert.

In Österreich haben wir tatsächlich aber ganz andere eklatante Probleme. Auf die Einwohnerzahl bezogen, sind wir weltweit ganz weit vorne, was die Versiegelung von Flächen für den Straßenbau betrifft. In der Bundesländerstatistik nimmt die Versiegelung der Flächen in der Steiermark in Absolutzahlen (qkm) in den letzten Jahren am stärksten zu (noch deutlich vor dem flächengrößeren NÖ).  Anderswo gehen diese Flächen ab: z.B. als ökologische Ausgleichsflächen oder für die Landwirtschaft / Produktion für Lebensmittel.

https://www.umweltbundesamt.at/umweltthemen/boden/flaecheninanspruchnahme
https://www.vcoe.at/presse/presseaussendungen/detail/vcoe-zu-weltbodentag-verkehr-beansprucht-in-oesterreich-bereits-5-fache-flaeche-wiens

Man "darf" sich also darüber Gedanken machen.