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Styria-Mobile Forum  |  Verkehr  |  ÖPNV - Stadtverkehr  |  Straßenbahn  |  Thema: GVB - Variobahn von Stadler gewinnt die Ausschreibung 0 Mitgliedern und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: GVB - Variobahn von Stadler gewinnt die Ausschreibung  (Gelesen 11263 mal)
Michael
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« Antworten #15 am: Januar 25, 2007, 18:55:06 »

Zitat
Ich denke einmal, weil 15 cm sinnlos sind... Der Gehsteig hat in Wien 18 oder 19 cm...

Aber da kenn ich mich nicht so gut aus...

Alles klar - Dann wäre sie ja dann eine Ultra-Niedrigst-Flur-Straßenbahn.  Grin Wink
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« Antworten #16 am: Mai 28, 2007, 09:26:06 »

Dauert aber noch sehr lange, bis die ganzen Details geklärt sind.  Grin Wink

Würde zu gerne wissen, auf welche Bim wir uns freuen dürfen.  Cheesy
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« Antworten #17 am: Mai 30, 2007, 10:53:36 »

Zitat
Ich denke einmal, weil 15 cm sinnlos sind... Der Gehsteig hat in Wien 18 oder 19 cm...

Hier macht in Graz allerdings viel Blödsinn. Bei neuen Haltestellen wird hier in letzter Zeit immer auch die Gehsteigkante *abgesenkt*, sodass man auch in die Cityrunner erst wieder eine Stufe hat Undecided Gut zu beobachten beim neuen NVK Puntigam: die Strab-Gleise haben niedrige Bahnsteigkanten, währen bei den Bus-Haltestellen hohe Kasseler Randsteine verwendet wirden, sodass man dort tatsächlich fast ebenerdig einsteigen kann.
Denn Sinn dahinter versteh' ich ehrlichgesagt nicht...
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Michael
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« Antworten #18 am: Mai 30, 2007, 16:24:18 »

Zitat
Gut zu beobachten beim neuen NVK Puntigam: die Strab-Gleise haben niedrige Bahnsteigkanten, währen bei den Bus-Haltestellen hohe Kasseler Randsteine verwendet wirden, sodass man dort tatsächlich fast ebenerdig einsteigen kann.
Denn Sinn dahinter versteh' ich ehrlichgesagt nicht...

An den Kosten kann´s sicher nicht liegen.
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« Antworten #19 am: Juli 10, 2007, 23:08:32 »

Grazer Stadtwerke AG baut Öffentlichen Verkehr aus

 
Von Doris Leber

45 neue Straßenbahnzüge bis 2015 - so lautet der Plan der Grazer Stadtwerke AG. Daher hat der Aufsichtsrat derselben heute, 10. Juli 2007, beschlossen, dass zu den 14 bereits genehmigten Straßenbahnzügen, noch weitere 31 Stück bestellt werden.
 
Die ersten 14 „Trams“ werden bis Ende 2009 einsatzbereit sein, die zusätzlichen 31 bis Ende 2015. Das Ziel der Stadtwerke ist es, den gesamten Straßenbahnfuhrpark auf „Niederflur“ umzustellen. Dies bedeutet einen Modernisierungsschub und eine Qualitätsoffensive für den Öffentlichen Verkehr in Graz.
 
Quelle: www.graz.at
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« Antworten #20 am: Juli 11, 2007, 06:31:10 »

[Hier macht in Graz allerdings viel Blödsinn. Bei neuen Haltestellen wird hier in letzter Zeit immer auch die Gehsteigkante *abgesenkt*, sodass man auch in die Cityrunner erst wieder eine Stufe hat Undecided Gut zu beobachten beim neuen NVK Puntigam: die Strab-Gleise haben niedrige Bahnsteigkanten, währen bei den Bus-Haltestellen hohe Kasseler Randsteine verwendet wirden, sodass man dort tatsächlich fast ebenerdig einsteigen kann.
Denn Sinn dahinter versteh' ich ehrlichgesagt nicht...


Die "Vorgabe" mit 11 cm hohen Bordsteinen liegt in der Festlegung zu den Grazer Straßenbahnhaltestellen begründet.
Vorschreibung der Eisenbahnbehörde bei den damaligen 500er (und später 600er) Straßenbahnwagen mit ausfahrbaren Trittstufen...  Tongue

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Michael
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« Antworten #21 am: Juli 11, 2007, 17:16:58 »

Ist halt blöd - Naja, was soll´s - Die 600er werden uns noch lange transportieren.  Wink


BTW: Wie schaut es mit neuen Fahrzeugen aus - Gibt es schon eine Eingrenzung, welcher Type kommen wird?
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« Antworten #22 am: Juli 23, 2007, 18:27:04 »

Heute Abend, spätestens aber in einer Woche könnte die Entscheidung über den Fahrzeugtyp fallen.

Nach der Entscheidung herrscht die *Schweigephase* und nach dieser, wird die Bestellung durchgeführt.


Die ersten 14 Fahrzeuge von insgesamt 45 werden 2009 kommen.

Folgende Typen befinden sich in der Auswahl:

Cityrunner (Flexity Outlook, Bombardier)
Variobahn (Stadler)
ULF (Siemens)
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« Antworten #23 am: Juli 30, 2007, 21:57:53 »

Noch ist wohl nichts entschieden - Was aber fix ist:

Temperaturabsenkanlage und
Achsfahrwerke  Cheesy
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« Antworten #24 am: Juli 31, 2007, 11:02:36 »

Noch ist wohl nichts entschieden - Was aber fix ist:

Temperaturabsenkanlage und
Achsfahrwerke  Cheesy

Letzteres dürfte dann wohl bedeuten, dass es kein ULF wird *jubel* Smiley

Cityrunner bleibt halt der Favorit, schließlich hat man mit dieser Type schon Erfahrungen und so Dinge wie Ersatzteilhaltung etc. dürften auch wesentlich einfacher sein; wenngleich die neuesten CR-Serien sich konstruktiv (besonders beim Fahrwerk, die Laufruhe der neueren Serien ist nochmal wesentlich besser - sogar auf Schmalspur!) ein wenig von der ersten Serie (die nur in Graz fährt) unterscheiden sollten die Unterschiede doch erheblich kleiner als zu anderen Typen sein.
Wenn CR dann aber bitte mit der Linzer Türanordnung (2 Türen pro Segment, dazwischen ein großer Auffangraum/Abstellplatz für Kinderwägen und Rollstühle, siehe http://www.railfaneurope.net/pix/at/trams/Linz/Cityrunner/CR_04.jpg).
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Firehawk
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« Antworten #25 am: Juli 31, 2007, 14:38:38 »

Kann mir da bitte kurz jemand erklären um was es da geht - oder meine Vermutungen betätigen...

Also Achsfahrwerke sind einfach die "ganz normalen" Kontruktionen wo es durchgehende Achsen zwischen den Rädern gibt.

Die andere Variante wäre die Räder links und rechts getrennt anzutreiben (mit eigener Aufhängung) - was anscheinend der Ulf hat.
Was ist dabei der große Nachteil?
Ich hab nur immer wieder Mal vom Schienen"abschleifen" in Wien gehört...
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Michael
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« Antworten #26 am: Juli 31, 2007, 16:51:15 »

Zitat
Letzteres dürfte dann wohl bedeuten, dass es kein ULF wird *jubel* Smiley

Hoffentlich - Also Ulf und Achsfahrwerk, das geht wohl nicht. Da passt der Name dann nicht mehr. Wink

Und wenn wir beim Cityrunner (Flexity Outlook, für uns Grazer wird er immer Cityrunner heißen. Wink ) bleiben, werden dann irgendwelche Modifizierungen an den
Fahrzeugen der ersten Generation vorgenommen? Abgesehen von möglichen Verlängerungen?

Graz war ja meines Wissens nach die erste Stadt, die diesen neuen Straßenbahntyp bestellte. Wir können froh sein, das andere Städte auch den Cityrunner geordert haben - Eigentlich verdanken wird das ja unseren, der ja eine kleine Europa-Tour machte. Welcher Type war den das?

Zitat
Also Achsfahrwerke sind einfach die "ganz normalen" Kontruktionen wo es durchgehende Achsen zwischen den Rädern gibt.

Richtig - Ich verstehe es folgendermaßen:

Achsfahrwerk (1 Achse (logisch Wink )
Drehgestell (mind. 2 Achsen, mehr wird wohl nicht gehen?)

Und beim Cityrunner haben wir lose Räder - Insgesamt 8 Radnabenmotoren (AFAIK, erstes und letzes Modul)

Einzelaufgehängte Räder haben bei uns den Nachteil beim Kurvenfahren - Man merkt das, wenn das letzte Modul hin- und herschwenkt.
Bei neueren Modellen könnte das sicher besser laufen.
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LG Michael, vormals PM  |  Styria-Mobile
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« Antworten #27 am: August 01, 2007, 10:24:20 »

Und wenn wir beim Cityrunner (Flexity Outlook, für uns Grazer wird er immer Cityrunner heißen. Wink ) bleiben, werden dann irgendwelche Modifizierungen an den
Fahrzeugen der ersten Generation vorgenommen? Abgesehen von möglichen Verlängerungen?

Kann ich mir nicht vorstellen. Die neuen Züge sollen ja länger werden, aber ein paar kurze Wagen für weniger frequentierte Linien kann man ja trotzdem auch irgendwann in ferner Zukunft noch brauchen.

Zitat
Drehgestell (mind. 2 Achsen, mehr wird wohl nicht gehen?)

Nicht bei Straßenbahnen, wegen der kleinen Kurvenradien; aber bei der großen Eisenbahn gibt es durchaus auch Drehgestelle mit 3 oder mehr Achsen. An Schwerlastwagen (Trafos, Flüssigeisen, Eisenbahngeschütze, ...) findet man auch mal 6 oder gar 8 Achsen in einem Rahmen (die mittleren sind dann natürlich seitlich verschiebbar). Oder auch bei großen Dampfloks - auch hier ist ein teil der Räder seitlich verschiebbar und/oder spurkranzlos.

Zitat von: Firehawk
Die andere Variante wäre die Räder links und rechts getrennt anzutreiben (mit eigener Aufhängung) - was anscheinend der Ulf hat.
Was ist dabei der große Nachteil?
Ich hab nur immer wieder Mal vom Schienen"abschleifen" in Wien gehört...

Der Nachteil von Achslosen Fahrwerken ist, dass die beiden Räder nicht mehr synchron laufen. Bei der großen Eisenbahn ist das besonders problematisch, da hier die (kegelförmigen) Radsätze genau dadurch im Gleis zentriert bzw. die Radsätze parallel zum Gleis ausgerichtet werden (Stichwort http://de.wikipedia.org/wiki/Sinuslauf). Bei Straßenbahnen ist es nicht ganz so dramatisch, da hier das Radprofil meist eher zylindrisch ist (nicht ganz, aber eher; die Kegelwirkung ergibt sich bei Strab-Radsätzen fast ausschließlich durch die Ausrundung zwischen Lauffläche und Spurkranz) bzw. sich durch die vielen Kurven meist ohnehin kein sauberer Sinuslauf einstellen würde; aber trotzdem tragen durchgehende Achsen auch bei der Strab dazu bei das Anlaufen der Spurkränze an den Schienenflanken abzuschwächen.
Beim ULF hat man lange - und relativ erfolglos - versucht, durch gezielt unterschiedliches Ansteuern der Fahrmotoren künstlich einen Sinuslauf zu erreichen. Er neigt aber (vor allem beim ersten Radsatz) immer noch zum "verkeilen" im Gleis und "fräst" dadurch mit seinen Spurkränzen die Schienenflanken mehr ab als Fahrzeuge mit Drehgestell.

Bei Laufrädern in der Mitte des Zuges sind Losradsätze hingegen relativ unproblematisch, da diese relativ einfach durch die Stellung der angrenzenden Wagenkastenteile passende angelenkt werden können und daher immer schön parallel zum Gleis stehen (wurde schon lang vor dem ULF z.B. beim Talgo so konstruiert, auch die T-Triebwagen der Wiener U6 haben unterm Mittelteil Einzelräder - bei beiden Konstruktionen befindet sich aber zumindest am Zuganfang immer ein normales Drehgestell).
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« Antworten #28 am: August 01, 2007, 15:42:10 »

Zitat
Die neuen Züge sollen ja länger werden, aber ein paar kurze Wagen für weniger frequentierte Linien kann man ja trotzdem auch irgendwann in ferner Zukunft noch brauchen.

Stimmt. Für die Linie 1 nach Mariatrost würden die normalerweise reichen - Naja, eigentlich müsste man ihn noch kürzen.  Grin Wink

Zitat
Nicht bei Straßenbahnen, wegen der kleinen Kurvenradien; aber bei der großen Eisenbahn gibt es durchaus auch Drehgestelle mit 3 oder mehr Achsen. An Schwerlastwagen (Trafos, Flüssigeisen, Eisenbahngeschütze, ...) findet man auch mal 6 oder gar 8 Achsen in einem Rahmen (die mittleren sind dann natürlich seitlich verschiebbar). Oder auch bei großen Dampfloks - auch hier ist ein teil der Räder seitlich verschiebbar und/oder spurkranzlos.

Meinte damit die Straßenbahn. Wink

Sind denn Achsen immer verbunden oder gibt es auch Achsen, die mit einem Mittelstück (Kupplung oder so etwas) zusammen verbunden sind?

Zitat
sich durch die vielen Kurven meist ohnehin kein sauberer Sinuslauf einstellen würde; aber trotzdem tragen durchgehende Achsen auch bei der Strab dazu bei das Anlaufen der Spurkränze an den Schienenflanken abzuschwächen.

Und deshalb muss man bei Kurven dann wohl langsam fahren..... stimmts?
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« Antworten #29 am: August 01, 2007, 19:24:15 »

Und deshalb muss man bei Kurven dann wohl langsam fahren..... stimmts?

Das liegt eher am Kurvenradius an sich. Wobei noch lange vor der technischen Grenze, ab der das Fahrzeug nicht mehr sicher geführt würde, schon die Komfortgrenze für die Fahrgäste kommt Smiley Einfach mal ganz hinten in einen Zug setzen, bei dem es der Fahrer etwas flotter angeht und sich in den Kurven herumschleudern lassen... Wink

Aber natürlich bedeuten höhere Seitenführungskräfte auch automatisch höheren Verschleiß.
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