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Thema: Stadtentwicklungskonzept (3818-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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Re: Stadtentwicklungskonzept
Antwort #30
Zitat
Kein Wunder. In Ländern, wo die Zuwanderung nach Kriterien wie Bildung und Qualifikation ausgesucht wird, genießen diese Bevölkerungsgruppen dann auch einen besseren Ruf. Aber vergleicht man die Gesetze aus dem anglosächsischen Raum (und vor allem deren Handhabung) mit dem österreichischen Politspektrum, wären die dann nicht sehr weit rechts angesiedelt?
Australien absolut, Neuseeland auch eher.
Usa / Kanada hat viele nicht sehr gebildete moslemische Flüchtling über die Jahre aufgenommen, dort gibt es bereits (Klein) Städte mit moslemischer Mehrheit aber natürlich ohne der grauslichen Scharia und Bildung der Kinder wird von den meisten sehr ernst genommen.
UK: Trotz der veritablen Probleme mit einer Minderheit der Moslems ist die Toleranz weiterhin sehr hoch, Moslems die nicht die Landesprache ausreichend können sind meiner Erfahrung nach selten im Vergleich zu Österreich.
In UK wurden die dortigen "Gastarbeiter" (Schwarze und Pakistani/Inder) auch viel Rassismus und Diskriminierung und sehr schlechten Wohnverhältnissen ausgesetzt (besonders 1960er Jahre bis 1990er) danach wurde vieles besser auch durch starke Antirassismus Gesetzgebung.
    

  • Ch. Wagner
Re: Stadtentwicklungskonzept
Antwort #31
Urbanite, ich kann für deine Behauptung über Menschen islamischen Religionsbekenntnisses - du nennst sie Muslim, es sind allerdings zumeist Syrer - in den USA und Kanada keinerlei Indiz finden. Ganz im Gegenteil: Seit 2015 ist das Tragen der Hijab bei der RCMP erlaubt, ebenso wie bei manchen städtischen Polizeidienststellen. Der kanadische Verteidigungsminister ist bekennender Sikh.
Ebenso gibt es in den USA keine Probleme, wie amerikanische Behörden veröffentlichen.
Grundsätzlich gibt es auf unserer Welt Menschen. Welche Religion sie haben ist egal. Das steht so in der Charta der Menschenrechte, es steht genauso im Grundgesetz.
Es gab Zeiten - und sie gibt es wieder - da wurden Menschen jüdischer Religionszugehörigkeit verfolgt. Und von unzähligen Kriegen und Massakern auf Grund verschiedener Religionszugehörigkeit, ja sogar innerhalb von Religionsgemeinschaften, gar nicht zu reden. Die Welt schaut zu, wie derzeit im Yemen Menschen sterben, die Welt schaut zu, wie Israel Palästinenser unterdrückt.
Und wir haben Angst, weil ein paar Frauen eine Burka tragen?
Weil ich angeblich unhöflich bin:
"Denkt daran, das Schwein von heute ist der Schinken von morgen"
(Mathias Beltz)

Bedenken wir doch, daß der Gockel von heute der Staubwedel von morgen ist.

Klaus Nüchtern (Feuilleton Chef "Falter"): "Arschlöcher und Idioten soll man eher meiden".

Re: Stadtentwicklungskonzept
Antwort #32
Lieber Ch. Wagner ich lese mein posting offenbar anders als du es tust, ich habe mMn nirgendwo behauptet es gäbe in den USA oder Kanada gröbere Probleme mit Moslems und ich bin auch absolut nicht islamphob!
Ich habe gesagt das es in UK (United Kingdom of Great Britain&NI) Probleme mit einer Minderheit von Moslems gibt.
Es gibt auch mit einer Minderheit der autochonen Engländer ganz große Probleme die halt nicht pseudoreligious bedingt sind.
Ich habe übrigens bei der letzten Wahl für den neuen Bürgermeister von London meine Stimme einem Herrn namens  Sadiq Khan gegeben, einem Moslem.
Er ist ein Beispiel für die große Mehrheit der Moslems in Uk die ganz normale nette Menschen sind und nicht ihre Zeit damit verbringen die Ermordung von sogenannten Ungläubigen gutzuheisen oder gar zu planen.
Ich habe übrigens auch an der größten Demonstration die es bisher je in London gab teilgenommen: Gegen die Invasion von Irak, gegen den "war on terror" der mMn völlig kontraproduktiv ist...

  • Torx
Re: Stadtentwicklungskonzept
Antwort #33
Es gab Zeiten - und sie gibt es wieder - da wurden Menschen jüdischer Religionszugehörigkeit verfolgt.

Diesbezüglich waren in Österreich die jüngsten körperlichen antisemitischen Übergriffe übrigens in Bischofshofen. Dort in der Gegend (zB Hallein) kann man einiges sehen, was falsch gemacht wurde. (Um jetzt mal wieder annähernd auf die Stadtplanung zurückzukommen).

Die Welt schaut zu, wie derzeit im Yemen Menschen sterben, die Welt schaut zu, wie Israel Palästinenser unterdrückt.
Und wir haben Angst, weil ein paar Frauen eine Burka tragen?

Argumente nach dem Prinzip "aber in Afrika hungern die Leute" sollen die Diskussion versachlichen??
Es geht immer irgendwo in der Welt schlimmer zu, nach der Argumentation dürfte man sich um gar kein Problem mehr kümmern.

  • Ch. Wagner
Re: Stadtentwicklungskonzept
Antwort #34

Die Welt schaut zu, wie derzeit im Yemen Menschen sterben, die Welt schaut zu, wie Israel Palästinenser unterdrückt.
Und wir haben Angst, weil ein paar Frauen eine Burka tragen?

Das Argument habe ich nicht gebracht. Abgesehen davon, daß wir sie verhungern lassen.
Österreich wird offensichtlich mit ein paar Frauen nicht fertig, die eine Burka tragen. Mit dem Argument, daß dies aus feministischen Gründen nicht erlaubt sein darf.  Und im Yemen wird gerade eine ganze Volks-/religiöse Gruppe ausgelöscht, nicht nur durch Bürgerkrieg, sondern auch durch Unterlassen jeglicher medizinischer Hilfe bei der dadurch außer Kontrolle geratenen Choleraepedemie.
Durch das Herunterfahren des sozialen Wohnbaus und der damit verbundenen Vermehrung der privaten Wohnungsanbieter werden mehr unleistbare Wohnungen geschaffen. Und dadurch werden weiter soziale Brennpunkte geschaffen. Denn: welche Bevölkerungsschichten ziehen nach Graz und welche ins Umland?

Argumente nach dem Prinzip "aber in Afrika hungern die Leute" sollen die Diskussion versachlichen??
[/quote]
Weil ich angeblich unhöflich bin:
"Denkt daran, das Schwein von heute ist der Schinken von morgen"
(Mathias Beltz)

Bedenken wir doch, daß der Gockel von heute der Staubwedel von morgen ist.

Klaus Nüchtern (Feuilleton Chef "Falter"): "Arschlöcher und Idioten soll man eher meiden".

Re: Stadtentwicklungskonzept
Antwort #35
Für wenns interessiert hier zwei Berichte über die 2 ersten Städte in den USA mit moslemischer Mehrheit:

http://www.huffingtonpost.com/brian-stone/what-if-america-looked-like-dearborn_b_9328288.html

https://www.theguardian.com/us-news/2015/nov/15/michigan-muslim-majority-city-council-hamtramck-detroit

Zitat
Durch das Herunterfahren des sozialen Wohnbaus und der damit verbundenen Vermehrung der privaten Wohnungsanbieter werden mehr unleistbare Wohnungen geschaffen. Und dadurch werden weiter soziale Brennpunkte geschaffen. Denn: welche Bevölkerungsschichten ziehen nach Graz und welche ins Umland?
Unter der Kpö wurden sehr wohl in den letzten Jahren etliche neue Gemeiindewohnungen errichtet, unter der Fpö soll dieses Wohnbauprogramm auch weitergeführt werden, man wird sehen ob dies auch eintrifft...