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87051 Beiträge in 4694 Themen von 494 Mitgliedern
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Styria-Mobile Forum  |  Allgemein  |  Steiermark  |  Bauprojekte  |  Thema: Wasserkraftwerke in Gössendorf und Kalsdorf 0 Mitgliedern und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Wasserkraftwerke in Gössendorf und Kalsdorf  (Gelesen 10828 mal)
amadeus
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"Uman Uhrturm umadum"


« Antworten #75 am: Mai 01, 2010, 23:15:11 »

Also scheint es doch recht klein zu sein. Dachte, durch den Stauungsbereich breitet sich die Mur aus und das Kraftwerk wird dadurch entsprechend angepasst.

Die alten Kraftwerke haben noch drei Turbinen, das braucht mehr Platz, heute reichen offensichtlich zwei für die Leistung. Weinzödl ist zwar breiter und hat auch nur zwei, das ist aber dem Mühlgangeinlauf geschuldet (der aber noch eine kleine dritte Maschine hat).
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Gruß aus Graz-Eggenberg
Wolfgang
      Für jedes Problem gibt es eine Lösung, die einfach, klar und falsch ist.
Michael
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« Antworten #76 am: Mai 03, 2010, 14:08:29 »

Danke. Wäre mal interessant, ein Kraftwerk zu besuchen. Falls es mal einen Tag der offenen Türe gibt, bitte im Forum bekannt geben. Smiley
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« Antworten #77 am: Mai 18, 2010, 13:30:38 »


Hier ein Bild vom Winter:
http://www.e-steiermark.com/kraftwerke/images/winterlandschaft_goessendorf.jpg

Weitere Bilder (Visualisierungen):
http://www.e-steiermark.com/kraftwerke/bilder/index.htm
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« Antworten #78 am: Juli 01, 2010, 20:38:06 »


Bild-Reportage vom Kraftwerk Gössendorf -> http://www.styria-mobile.at/home/projekte/murkraftwerke/murkraftwerk-goessendorf-01-07-10/


Und noch eines als Ergänzung, weiter südlich vom Kraftwerk:

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« Antworten #79 am: August 22, 2010, 19:18:39 »













Am Kraftwerk Kalsdorf sind noch keine besonderen Bautätigkeiten im Gange.
Jeden ersten Freitag im Monat um 13:00 Uhr gibt es offizielle Führungen - Aus diesem Grund die Frage - Wer hat Interesse?
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Martin
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Vorrang für die steirische S-Bahn...


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« Antworten #80 am: August 22, 2010, 20:25:21 »

Tolle Bilder You the Number 1
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« Antworten #81 am: November 24, 2010, 17:20:10 »


Ab Höhe Autobahn hat man bis ca. 500 Meter flussaufwärts die linke Seite samt der Böschung gerodet.
« Letzte Änderung: November 25, 2010, 23:06:33 von PM » Gespeichert

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« Antworten #82 am: April 11, 2011, 13:40:17 »


Start für das erste Aukraftwerk naht

Noch heuer geht das erste der beiden umstrittenen Laufkraftwerke in den Mur-Auen südlich von Graz in Betrieb. Der Bau ist weit gediehen, jetzt beginnt das Wiederaufforsten.


Noch zwei Monate, dann fließt die Mur wieder geradeaus. Seit Jänner 2010 zieht der Fluss bei Gössendorf einen Bogen um eine künstliche Halbinsel, auf der das neue Wasserkraftwerk der Energie Steiermark in die Höhe wächst. Ab Juni nimmt die Mur wieder ihren alten Lauf und durchströmt die Schleusen der Anlage, deren Generatoren ab Jahresende Strom ins Netz speisen werden.

200 Arbeiter werken mit Baggern, Kränen und Betonmischern an der Baustelle südlich von Graz. Während für die sieben Kilometer flussabwärts gelegene Schwesteranlage bei Kalsdorf erst die Fundamente betoniert werden, steht der Großteil des Gössendorfer Kraftwerks bereits. "Wehrfelder, Durchlässe für die Turbinen und Krafthaus sind fast fertig, im Sommer werden die beiden Turbinen selbst und die Generatoren eingebaut", sagt Projektleiter Heinz Jauk. Dann ist das Kraftwerk bereit, 87 Gigawattstunden Strom im Jahr zu erzeugen. "Im Vergleich zu einem Kohlekraftwerk spart das 135.000 Tonnen CO2 im Jahr, was dem jährlichen Ausstoß von 60.000 Pkw entspricht", sagt Jauk.

Rund um das Baustellengelände breitet sich eine graubraune Fläche aus. Auf etwa 40 Hektar mussten die Bäume für den Bau der Dämme nach Norden (rund zwei Kilometer bis zur Autobahnbrücke), die Unterwassereintiefung nach Süden und das Kraftwerk selbst gerodet werden. Drei bis vier Jahre werde es dauern, bis die Wunde für das Auge durch Aufforstungen vollständig verheilt sei, sagt Jauk. Die Gruppe von Aubesetzern, die sich monatelang gegen den Bau gewehrt hatte, ist längst abgezogen. Die Kraftwerksgegner konzentrieren sich inzwischen auf die fast baugleiche Anlage, die in Graz entstehen soll.

160 Millionen Euro investieren Energie Steiermark und Verbund gemeinsam in die beiden Staustufen und die rund 100 vorgeschriebenen Ausgleichsmaßnahmen. Ab Jahresende wird der erzeugte Strom über unterirdische 20-kV-Kabel zu den Umspannwerken Grambach (Gössendorf) und Neudorf/Werndorf (Kalsdorf) transportiert.

Quelle: http://www.kleinezeitung.at/steiermark/2718739/start-fuer-erste-aukraftwerk-naht.story
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« Antworten #83 am: Mai 07, 2011, 11:04:19 »


Bilder von der gestrigen Baustellenbesichtigung mit Führung: http://www.styria-mobile.at/home/projekte/murkraftwerke/murkraftwerke-gossendorf-kalsdorf-06-05-11/
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« Antworten #84 am: Mai 10, 2011, 07:28:27 »

Guten Morgen!

Gespannt darf man sein, wie lange es noch dauern wird, bis der Baumkahlschlag und die Neuregulierung der Mur auch die nördlichen Teile von Liebenau erreicht!  Cry
So sieht es zur Zeit entlang der Murfelderstraße aus (ab der Kiesgasse Richtung Süden bis zur Autobahnbrücke):
Bild1: letzter stehender Baumstumpf bei der Neudorfer Straße
Bild2: beiseits der Mur aufgeschüttete Zufahrtswege
Bild3: Betonmauern statt Bäume entlang der Murfelder Straße
Bild4: nördlich der Hortgasse dürfen Bäume und Sträucher noch leben...
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Martin
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Vorrang für die steirische S-Bahn...


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« Antworten #85 am: Mai 10, 2011, 07:40:39 »

Danke für den Bericht!  You the Number 1

Dort hat man es wieder geschafft, sinnlos Steuergeld hinauszuwerfen. Die Murfelder Straße wurde samt dem Murufer erst vor wenigen JAhren komplett renoviert und der Uferbereich neu gestaltet.  Tongue
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« Antworten #86 am: Mai 10, 2011, 16:45:54 »

Wenn das Wasserkraftwerk in Liebenau gebaut werden sollte, dann ist es mit den restlichen Bäumen entlang der Mur bis auf Höhe Augarten sowieso vorbei!
Die uns vorgegaukelten Grafiken zeigen viele große Bäume, die aber erst in 20-30 Jahren wieder so groß werden könnten, sofern sie davor nicht nochmals abgeholzt werden!
Bäume oberhalb des künftigen Kraftwerkes in der Form? Blödsinn: http://archiv.kleine.at/steiermark/graz/graz/2671842/murkraftwerk-befragung-fruehjahr-wackelt.story
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« Antworten #87 am: Mai 10, 2011, 17:47:55 »

Ich melde mich ja sonst bei solchen Themen eher nie zu Wort, doch diesmal kann ich es mir nicht vergneifen: wer vielleicht mal im Bereich Weinzödl sich die Situation des Baumbewuchses ansieht (ich habe den Bau des Kraftwerkes miterlebt, weil mein Vater daran mittelbar beteiligt war), dem wird klar sein, dass die ganzen Horrorszenarien, die hier gemalt werden völlig übertrieben sind. Klar, werden da viele Bäume aufgrund des Rückstaues wegfallen, aber es werden relativ schnell neue nachwachsen. Außerdem wird die Böschungsgestaltung durch die Anhebung des Wasserspiegels eine andere Sein (kein steile Böschung mehr, sonder flacher). Insgesamt wird der Fluß wieder mehr in der Stadt ingeriert sind und nicht mehr irgendwo unten vorbeifließen.

Angesichts der Katastrophen, die rund um uns passieren, wäre das Ziel, dass Graz sich größtenteils durch erneuerbare Energie, z. B. durch zusätzliche Murkraftwerke südlich und nördlich der Stadt ja durchaus erstrebenswert.

W.
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« Antworten #88 am: Mai 10, 2011, 20:15:30 »

Vielleicht ist die Mur dann besser in die Stadt integriert, aber fließen tut sie dann kaum noch. Es ist lächerlich, wegen den paar MW die ganze Mur zuzupflastern, und das als die Lösung für das Atomkraftsproblem zu verkaufen. Es gibt bereits zuviele Kraftwerke in dem Bereich! Und bis die Tierwelt von neu angepflanzten Bäumen wirklich profitieren kann, dauert das ein paar Jahre mehr.
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Michael
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« Antworten #89 am: Mai 10, 2011, 20:30:35 »


Unter den Zufahrtswegen wurde ein Entlastungskanal errichtet, der zur Kläranlage führt. In den Norden führt er vorerst nur bis zur Grazer Stadtgrenze (also noch ohne Nutzen) - Warum? Die EU hat da irgendein Gesetz beschlossen - bin mir nicht sicher, ich glaube es geht um die Trennung von Regen- und Schmutzwasser.
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LG Michael, vormals PM  |  Styria-Mobile
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