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Thema: Henry am Zug (20611-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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  • Vitus
Re: Henry am Zug
Antwort #150

Ja so ist er halt, der Herr Dogudan: ein Kapitalist der guten, alten Art.




Offenbar ist es schwierig zu kapieren, dass es Menschen gibt, die Sklaventum um des Profits Willen ablehnen. Dabei ist es ganz einfach: Henry Do soll gerecht entlohnen oder den Betrieb einstellen, wenn er das nicht kann.



Ihr befindet euch eindeutig im falschen Forum! Versucht es einmal dort: https://www.kpoe-graz.at/forum/viewforum.php?f=2&sid=cb13fcfe052659e5c36ab4f17166adf8
Dort wird eure Einstellung sicherlich mit Beifall begrüßt werden :hehe:

  • Dietmar
  • Wieder holen ist gestohlen!
Re: Henry am Zug
Antwort #151
Na, das wundert mich jetzt schon, dass ich weggeschickt werde, anstatt das unverrückbare Argumente gebracht werden, die mich endlich überzeugen, dass Henry Do ein Vorzeigunternehmer ist, was den Umgang und die Entlohnung seiner Mitarbeiter betrifft.
Die bisherigen Berichte zeigen nämlich überzeugend, dass er ein Unternehmer ist, bei dem man, solange man es sich aussuchen kann,  nie arbeiten möchte ... . Wie wir sehen können (Ausschnitt aus rellovs geposteten Zeitungstext), geht der Betrug ja ungeniert weiter:
Zitat
De facto, so die "Presse", seien aber die Touren nach Deutschland, in die Schweiz und nach Österreich weitergegangen. Laut einer nicht namentlich genannten ehemaligen ungarischen Mitarbeiterin wurden die Ungarn erst in Wien an ihrer Kassa registriert. "Dann scheint im System nicht auf, dass man aus Budapest kommt", wird die Frau zitiert.


Oder ist Vitus gar einer von Henrys Akkordarbeitern, der nach dem Verprassen des Hungerlohns mangels Essen noch Zeit hat, seinen Horizont zu erweitern, in dem er am Abend im Bett noch Berichte über die Erfolge des "MILF-Hunters" HC S nachlesen will ... Das willst Du uns ja wohl mit diesem link sagen, oder?

P.S.: mit den Genossen unterhalte ich mich Aug in Aug, dazu brauch ich nicht in die Anonymität eines Forums flüchten.
  • Zuletzt geändert: Mai 10, 2016, 23:07:23 von Dietmar
    

  • Ch. Wagner
Re: Henry am Zug
Antwort #152

Ihr befindet euch eindeutig im falschen Forum! Versucht es einmal dort: https://www.kpoe-graz.at/


Nun einmal ganz ernsthaft: Wieviele qualifizierte Eisenbahnbücher hast du schon geschrieben? Wieviele qualifizierte Vorträge - und nicht nur in Graz - hat du gehalten? In wievielen Fachzeitungen sind Artikel von dir erschienen?

Du brauchst also deinen Mund nicht so weit aufreißen. Stelle dich als siebenter Zwerg von links an, dort ist dein Platz.
Weil ich angeblich unhöflich bin:
"Denkt daran, das Schwein von heute ist der Schinken von morgen"
(Mathias Beltz)

  • Hubert Voller
Re: Henry am Zug
Antwort #153


Der Caterer Do & Co liegt seit einiger Zeit im Clinch mit den Gewerkschaften wegen der Einhaltung von Arbeitszeitregeln bim ÖBB-Catering. Inzwischen wurde die Kooperation aufgekündigt und wird nur noch weitergeführt, bis die Nachfolge geregelt ist. An einer Neuausschreibung will Do & Co definitiv nicht mehr teilnehmen.

Die Geschichte von Attila Dogudans Catering-Unternehmen Do & Co und den ÖBB ist die einer zerflossenen Liebe. Das vor vier Jahren unter der Marke "Henry am Zug" mit großen Erwartungen und viel Engagement gestartete Teamplay zwischen dem Catering-Spezialisten und den Bundesbahnen ist an den Reibereien und Regeln des Alltags gescheitert.

Ende März hatte Dogudan genug von den ewigen Reibereien, die sein Engagement verursacht hatte. Das Arbeitsinspektorat hatte den Caterer wegen Verstößen gegen das Arbeitszeitgesetz mit Klagen eingedeckt. Verwaltungsstrafen in der Höhe von 1,3 Millionen Euro waren die Folge, die Dogudan nicht tragen und unternehmerisch nicht verantworten wollte (trend berichtete).

"Bei einer Neuausschreibung sind wir nicht dabei", erklärte Dogudan nun bei der Bilanzpressekonferenz das definitive Ende der Affäre. Henry am Zug sei "unter der Gürtellinie diskreditiert" und öffentlich schlecht dargestellt worden. Da es nicht so funktioniere wie ursprünglich vereinbart, "ist es besser, wenn wir uns zurückziehen". Weiter machen würde man nur, wenn ein Wunder eintreten würde. Aber Dogudan glaubt nicht an Wunder.

Der Hintergrund, also die Vorgeschichte ist ein Lehrbeispiel für den Wildwuchs der österreichischen Bürokratie. Der Vorgänger von Henry am Zug, das Unternehmen e-express, hatte einen betrieblichen Kollektivvertrag, den die Gewerkschaft nach dem Wechsel des Caterers kündigte. Do & Co schloss daraufhin eine neue Betriebsvereinbarung ab. Sowohl nach dem früheren KV als auch nach der Betriebsvereinbarung wäre die Arbeitsorganisation von Henry am Zug legitim gewesen. Weil der KV aber nicht mehr galt und der Arbeitsinspektor die von Gewerkschaftsvertretern unterschriebene Betriebsvereinbarung nicht anerkannte, lagen Verstöße gegen die tägliche Höchstarbeitszeit von zehn Stunden vor. Von Do & Co wurde in der Folge ein neuer Kollektivvertrag verlangt, den das Unternehmen aber per se gar nicht abschließen konnte. Kollektivvertragsverhandlungen sind Sache der Wirtschaftskammer mit der Gewerkschaft.
Rückzug vom Zug

Bei e-express war es unter anderem üblich gewesen, dass rund 100 Mitarbeiter aus Ungarn für die Züge beschäftigt wurden, die in Budapest starten. Do & Co wollte das weiterführen und. In der Ausschreibung wurde sogar ausdrücklich verlangt, dass ein Teil der Mitarbeiter ungarisch spricht. Dann aber wurde kritisiert, dass die Ungarn zu ungarischen Arbeitsbedingungen bei der österreichischen Bahn arbeiten. Was laut Dogudan zuvor jahrelang üblich war war plötzlich verpönt. "Wir haben zur Kenntnis genommen, dass dies nicht mehr erwünscht ist", so Dogudan. Inzwischen seien keine Ungarn mehr an Bord. Insgesamt "haben wir kapiert, dass es so nicht funktioniert und nehmen zur Kenntnis, dass wir falsch agiert haben". Da sei es aber besser, "dass wir uns zurückziehen". "Um ehrlich zu sein, die Art wie damit ungegangen worden ist, schreckt ein Unternehmen wie unseres ab".

Mit den ÖBB habe es die ganze Zeit gutes Einvernehmen gegeben, betont Dogudan. Geld verdient habe Henry am Zug nur in einem Jahr. Aber die Vereinbarung sei auf eine langfristige Zusammenarbeit ausgelegt gewesen. "Die Ungereimtheiten sind nicht auf unserm Mist gewachsen". Er fühlt sich verpflichtet, eine geordnete Übergabe zu machen, die es "in ein paar Wochen oder Monaten spätestens" geben soll. Derzeit streiten Gewerkschaft und Wirtschaftskammer noch, in welche Fachgruppe Catering am Zug überhaupt fällt - und damit unter welchen Kollektivvertrag. Dogudan sieht sich in der Gastronomie beheimatet. "Dass wir uns in der Sektion Schiene anmelden sollen, ist meiner Meinung nach für ein Wirtshaus zu viel", sagt er, sonst müsste er für seine fliegenden Köche ja auch eine Lizenz als Luftfahrtunternehmen beantragen.

Quelle:trend.at; 31. 5. 2016

siehe auch: ORF.at

l.g. rellov
Es ist besser, ein Licht zu entzünden, als über die Dunkelheit zu fluchen.

  • Hubert Voller
Re: Henry am Zug
Antwort #154
Do&Co muss weiter Zug fahren
Die ÖBB lassen ihren Caterer nicht verfrüht von Bord gehen. Die Chancen, dass Do&Co sogar bis April 2018 bleiben muss, sind gut.
Das Thema ÖBB ist ,,endgültig erledigt", donnerte Do&Co-Chef Attila Dogudan noch im Sommer. Vom langen Konflikt rund um den wenig rentablen Cateringvertrag mit den heimischen Staatsbahnen hatte der Unternehmer sichtlich genug. Bei der Do&Co-Tochter ,,Henry am Zug" soll es bekanntlich zu Verletzungen der Arbeitszeitregelung gekommen sein, es droht eine Verwaltungsstrafe von 1,3 Mio. Euro.
Doch so einfach ist es nicht. Wie ,,Die Presse" erfahren hat, lassen es sich die ÖBB noch offen, ob sie ihren Caterer notfalls zwangsweise bis April 2018 an Bord halten werden oder nicht. ,,Wir haben eine entsprechende Option im Vertrag im Einvernehmen mit Do&Co bis Jahresende strecken lassen", sagt ein Pressesprecher.
Keine Ausschreibung ohne KV
Ursprünglich hätte sich die Konzernführung bis Ende September entscheiden müssen, ob sie Attila Dogudan wie gewünscht spätestens mit März 2017 aus dem Vertrag entlässt. Doch aller Voraussicht nach folgt stattdessen eine Verlängerung. Die Chancen, dass Do&Co auch nach dem bisherigen Vertragsende das Essen in den ÖBB-Zügen servieren werden, stehen gut. Die ÖBB selbst haben nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass sie den Auftrag am liebsten in den Händen des alten Kern-Wunschkandidaten Attila Dogudan wüssten.
Für eine Verlängerung spricht auch, dass die Ausschreibung für den Cateringauftrag durch die ÖBB nun bereits zum dritten Mal verschoben wurde. Dem Vernehmen nach soll erst dann wieder nach neuen Anbietern gesucht werden, wenn die verworrene Situation rund um den fehlenden Kollektivvertrag für die 600 Beschäftigten gelöst ist.

,,Kein Anbieter weiß, wie er kalkulieren soll", sagt ein Insider. Eine Einigung zwischen Gewerkschaft und Wirtschaftskammer wird allerdings erst im kommenden Frühjahr erwartet. Damit ist es sehr unwahrscheinlich, dass die ÖBB Dogudan vor 2018 ziehen lassen werden. Denn in so kurzer Zeit kann die notwendige europaweite Ausschreibung schlichtweg nicht durchgeführt werden.
Dogudan selbst zeigte zuletzt allerdings herzlich wenig Interesse, zu den bisherigen Bedingungen weiter das Catering in den ÖBB-Zügen zu übernehmen. In vier Jahren ,,Henry am Zug" hat das Unternehmen nach eigenen Angaben rund zehn Millionen Euro Verlust angehäuft. Nur in einem Jahr ging sich ein kleines Plus aus. An einer Neuausschreibung werde sich Do&Co daher nicht beteiligen, bekräftigte Dogudan kürzlich.
86 Prozent Umsatz im Ausland
Stattdessen investiert er stark in den Retailbereich im Ausland, wo 86 Prozent der Umsätze erwirtschaftet werden. Derzeit ist das Airline-Catering noch das stärkste Segment bei Do&Co. Geld fließt in den kommenden Monaten aber vor allem in andere Geschäftsfelder. Hundert Millionen Euro will Dogudan im laufenden Geschäftsjahr 2016/2017 in die Hand nehmen, um weitere Gourmetküchen in Düsseldorf, Paris und Los Angeles zu eröffnen. Geschäfte mit der heimischen Staatsbahn sind im Plan bisher nicht vorgesehen.

Quelle: Die Presse, Print-Ausgabe, 20.09.2016

l.g. rellov
Es ist besser, ein Licht zu entzünden, als über die Dunkelheit zu fluchen.

  • Andreas
  • Moderator
Re: Henry am Zug
Antwort #155
mfG
Andreas

  • Andreas
  • Moderator
Re: Henry am Zug
Antwort #156
Matthä rechnet mit 8 bis 10 Bewerber für die Henry-Nachfolge, wobei er vermutet, dass sich Do&Co trotzdem wieder bewirbt. Weitere heiße Kanditaten sind newrest oder die Donhauser Gruppe aus Linz.

Übrigens soll künftig auch Fairtrade-Kaffee angeboten werden.

Quelle: https://m.kurier.at/wirtschaft/bahn-catering-oebb-fahren-auf-fairtrade-ab/273.506.548
mfG
Andreas

Re: Henry am Zug
Antwort #157
Do&Co wirbt sich sicher wieder!

  • Andreas
  • Moderator
Re: Henry am Zug
Antwort #158
Die Herbstkarten sind nun online:

Menükarte: http://www.henryamzug.com/media/167858/henryamzug_menu-karte_herbst_2017_homepage.pdf

Snackkarte: http://www.henryamzug.com/media/167934/henryamzug_snackkarte_herbst_2017_homepage.pdf

Insgesamt gibt es zahlreiche Neuerungen. Einerseits wurde das Sektfrühstück zwar aus dem Angebot genommen, andererseits findet man auf der Karte nun neu Schwammerlgulasch mit Serviettenknödel sowie Hühnerschnitzel mit Butterreis.Als Dessert finden sich nun Topfenpalatschinken mit Zwetschkenröster auf der Karte. Außerdem gibt es wieder einen Brownie, die Linzerschnitte sowie den Heidlbeermuffin, beide neu, finden sich auch auf der snackkarte. Der Kaffe ist neu fairtrade. Als Herbsspecial wird Kürbiscremesuppe angeboten. Das Sandwichsortiment wurde auch geändert. Nun gebt es die Sorten Farmerschinken&Käse, Falafel uns Speck mit Ei.
Teilweise haben sich auch die Preise verändert, hierzu und weitere Änderungen siehe die geposteten Links.
  • Zuletzt geändert: September 11, 2017, 20:50:20 von Andreas
mfG
Andreas

  • Dietmar
  • Wieder holen ist gestohlen!
Re: Henry am Zug
Antwort #159
Naja, statt dem Sekt ein Schwammerlgulasch zum Frühstück, das ist eher eigenwillig, würde ich meinen ....  :frech:
    

  • Andreas
  • Moderator
Re: Henry am Zug
Antwort #160
 
Naja, statt dem Sekt ein Schwammerlgulasch zum Frühstück, das ist eher eigenwillig, würde ich meinen ....  :frech:

Findet sich aber eh unter " Aus Österreichs Küche"
mfG
Andreas

Re: Henry am Zug
Antwort #161
Die Speisekarte im CD RJ finde ich trotzdem besser!

  • Andreas
  • Moderator
Re: Henry am Zug
Antwort #162
Snackkarte Winter 2017: http://www.henryamzug.com/media/170168/henryamzug_snackkarte_winter_2017.pdf

Menükarte Winter 2017: http://www.henryamzug.com/media/170165/henryamzug_menpluspluskarte_winter_2017.pdf

Neu ist, dass es nun anstatt der Kürbiscremesuppe Karotten-Ingwer-Suppe gibt. Und anstatt des Hühnerschnitzels und dem Schwammerlgulasch stehen nun Kürbisgemüse mit Serviettenknödel und kleinem Blattsalat sowie Käsekrainer und Rostbratwürstel mit Kartoffelpüree und Sauerkraut auf der Karte. Auch das Dessert-Angebot wird rundum erneuert, sodass man nun Kaiserschmarren mit Zwetschkenröster oder für den kleineren Appetit einen Brownie, Schoko-Chip-Muffin oder eine Linzer Schnitte genießen kann. Im Getränkesortiment wird Aperol Spritz neu aufgenommen.
  • Zuletzt geändert: Dezember 08, 2017, 01:30:48 von Andreas
mfG
Andreas

Re: Henry am Zug
Antwort #163
Zitat
Snackkarte Winter 2017:
Link passt was nicht.

  • Andreas
  • Moderator
Re: Henry am Zug
Antwort #164
Zitat
Snackkarte Winter 2017:
Link passt was nicht.

Jetzt passt es wieder.
mfG
Andreas