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Autor Thema: Flugpolizei in Turbulenzen: Zu wenige Hubschrauber  (Gelesen 315 mal)
Michael
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Beiträge: 13051



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« am: September 06, 2007, 21:19:04 »

In der Steiermark ist seit Monaten nur bedingter Flugeinsatz möglich. Es fehlt an einem leistungsstarken Hubschrauber.

Es fehlt an einem leistungsstarken Hubschrauber.
Die steirische Flugpolizei ist kräftig ins Trudeln geraten. Denn schon seit einem halben Jahr fehlt ein leistungsstarker Hubschrauber. Die Einsatzstelle muss sich mit einem schwachen Jet Ranger zufriedengeben. Alpinpolizei, Cobra, Feuerwehr und Bergrettung üben massive Kritik, weil Einsätze nur noch bedingt möglich sind.
Berge. Der Jet Ranger sei lediglich für die Verkehrsüberwachung, Grenzflüge und Fahndungen geeignet, sagen die Experten. "Seilbergungen, etwa bei Alpinunfällen, dürfen mit diesem Gerät seit 1. Jänner 2007 überhaupt nicht mehr durchgeführt werden", bestätigt Werner Senn, zuständiger Abteilungsleiter im Innenministerium. In den steirischen Bergen hat es heuer schon 31 Tote gegeben. Für die Bergung von toten oder unverletzten Personen ist das Innenministerium zuständig. "Aber dieser Anforderung kann die Flugpolizei derzeit nicht nachkommen", so der stellvertretende Bergrettung-Landeseinsatzleiter, Michael Miggitsch. "Abseilungen vom Jet Ranger sind aus Sicherheitsgründennicht mehr erlaubt. Das trifft uns auch bei Lawineneinsätzen."

Kritik. Massive Kritik kommt auch von der Feuerwehr. Dieter Pilat, Landesbeauftragter für Feuerwehr-Flugeinsätze: "Wir haben ausgebildete Flugretter, die bei Waldbränden im unwegsamen Gelände oder bei Hochhausbränden vom Hubschrauber aus abgeseilt werden. Das geht jetzt überhaupt nicht und Löscheinsätze sind mit dem leistungsschwachen Jet Ranger nur bedingt möglich." Mit diesem Helikopter dürfen nur 200 Liter Wasser auf einmal transportiert werden, mit der 700 PS starken Ecureuil hingegen 550 Liter.

Flugeinsatzstelle. Die Ecureuil der Flugeinsatzstelle Graz steht aber schon seit März dieses Jahres in Kassel und wird - wie noch zwei andere Hubschrauber der österreichischen Flugpolizei - generalsaniert. Wann die Steirer ihren Helikopter zurückbekommen, weiß auch Werner Senn noch nicht. Manfred Komericky, Chef des Einsatzkommandos Cobra Süd: "Uns brennt es aber unter den Nägel. Deshalb hoffen wir, dass einer der neuen Flir Hubschrauber (Spezialhubschrauber auch für Nachtflüge, Anm. d. Red.) nach Graz kommt."

HANS BREITEGGER

Quelle: www.kleine.at
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LG Michael, vormals PM  |  Styria-Mobile
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