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Thema: Übelbacherbahn (150996-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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Re: Übelbacherbahn
Antwort #120
Oder man entwickelt wie in NÖ ein tolles Buskonzept.   ;D ;D

Re: Übelbacherbahn
Antwort #121

Der MBS ET 10.104 kommt nicht mehr zum Einsatz und wird nach Vorarlberg zurüchgebracht. Der STLB ET 15 steht in Werndorf,
die Drehgestelle sind ausgebaut. Die Räder werden neue Radreifen erhalten. Bis zur Inbetriebnahme von 4062.001 - 4062.003
gibt es auf der Übelbacherbahn SEV mit Bussen. 

Vielen Dank für die Information, dass der ET 10.104 nicht mehr fahren wird. Da du in aller Bestimmtheit geschrieben hast, nehme ich an, dass du die Informationen aus erster Hand hast. Sicher weißt du demnach auch, was an dem Fahrzeug so essenziell kaputt ist. Die Gerüchte gehen von defekten Batterien bis zu einem gebrochenen Spurkranz.

Ich denke, es interessiert viele User hier, aus welchem Grund der ET 10.104 tatsächlich nicht mehr fahren wird. Danke im Voraus!

Nicht zuletzt ruiniert die StLB durch das wochenlange Nichtfahren auf der Schiene die bescheiden aufgebaute Akzeptanz des S-Bahn Betriebes. Die Gegenstimmen zur Bahn sind im Übelbachertal unüberhörbar: Die übergroße Lärmbelästigung durch die Signalgebung bei den Ortdurchfahrten in aller Herrgottsfrühe ist vielen ein Dorn im Auge. Der wochenlange Busverkehr wird den vielen Gegnern der Bahn beweisen, dass es auch ohne trötenden Zug geht. Die StLB wären gut beraten gewesen, das Geld anstelle des dritten E-GTW in Lichtsignalanlagen in den Ortsgebieten zu investieren.

Der von einem User angesprochene langfristigen Tod der Bahn ist gar nicht so abwegig. Ein erstes Zurückrudern beim ambitionierten Fahrplan ist schon in Sicht: Die neue Homepage der StLB spricht kryptisch von einem "Modellversuch".  

Re: Übelbacherbahn
Antwort #122
Der User hat seinen Account gekündigt und alle seine Beiträge wurden auf seinen Wunsch entfernt.

  • 4020er
  • Styria Mobile Team
Re: Übelbacherbahn
Antwort #123
Es war ja vorher auch nicht absehbar.

@Telefonzentrale: Kaputt ist mWn nur die Batterie. Da aber andauernd etwas kaputt wird und der TW mit etwas Glück 4x in der Woche gefahren ist, glaube ich einfach das es den StLB zu blöd wurde.

Glücklerweise konnte ich den letzen Einsatz noch fotografieren, da eine Fototour dort geplant war. Als er uns auf einer völlig unfotogenen Stelle entgegen kam, bin ich trotzdem aus dem Auto gehüpft und habe mit dem sarkastischen Gedanken "würd mich nicht wundern, wenn das der letzte Einsatz wäre - da fotografier ich ihn lieber! ;D" abgedrückt. Tjo, wie man sieht habe ich recht behalten... :-\

@Wunderdoktor: Weißt zu zufällig/magst du uns mittteilen wie (Vorspann Übelbacher Strecke, Vorspann ÖBB-Strecke, Fahrt aus eigener Kraft?) und wann der Montafoner wieder heimkehrt?

lg
A developed country is not a place where the poor have cars. It's where the rich use public transport.
-Gustavo Petro

Re: Übelbacherbahn
Antwort #124

@Telefonzentrale: Kaputt ist mWn nur die Batterie.

Nein, die ist eines der kleineren Probleme.

Re: Übelbacherbahn
Antwort #125


@Telefonzentrale: Kaputt ist mWn nur die Batterie.

Nein, die ist eines der kleineren Probleme.


Eine riesige Bitte an Dich und alle die hier antworten: Bitte um konkrete Aussagen, WAS und WIE und keine kryptischen Aussagen wie ich weiß was, aber ich sags euch nicht .. ääätsch!!

Das hier ist ein aufstrebendes Fachforum, wo Informationen gefragt sind.

Wenn du, lieber Walter4041, gebunden bist und aus persönlichen Gründen nichts sagen darfst, weil du etwa als Angestellter Probleme mit deinem Arbeitgeber bekommst, dann bitte entweder gar nichts sagen oder etwa dem Admin eine PN senden, dass er das veröffentlicht.

Vielen Dank. Nochmals: Bitte keine Geheimniskrämerei hier. Gilt auch für die Faplo der Heimfahrt des ET10.104 usw.

Re: Übelbacherbahn
Antwort #126

Nochmals: Bitte keine Geheimniskrämerei hier. Gilt auch für die Faplo der Heimfahrt des ET10.104 usw.


Ja, schon klar.
Soweit ich weiß, hat der 104er nicht nur ein Problem. Wer für die Probleme verantwortlich ist bzw. wer sie verursacht hat, wird noch zu klären sein.

Und meine Quelle sagt, daß ein Termin für die Rücküberführung noch nicht fixiert ist, das ist aber momentan auch nicht so dringend.
Mehr sage ich momentan nicht, da ich den Ausgang der o.a. Gespräche nicht beeinflussen möchte. ;)

Fix ist eines: Sobald ich was Handfestes zum Thema Rückführung weiß, melde ich mich zu Wort.

Re: Übelbacherbahn
Antwort #127

Fix ist eines: Sobald ich was Handfestes zum Thema Rückführung weiß, melde ich mich zu Wort.


Das ist ja schon einmal was, vielen Dank. Natürlich habe ich Verständnis dafür, dass du dich beim Problemthema zurückhalten möchtest, wenn eine Aussage hier die realen Verhandlungen beeinflussen kann.

Da wir also immer noch nicht wissen, was jetzt wirklich die Probleme beim Et10.104 sind, wollen wir doch ein wenig spekulieren:

Da ich es für völlig ausgeschlossen halte, dass die StLB derartig dilettantisch agiert und keine technische Vorabüberprüfung gemacht hat, sich keine vertragliche technische Unterstützung vom Eigentümer zusichern hat lassen (die Miete wird ja auch was kosten!), und keine technische Einschulung bekommen hat, muss wohl ein unvorhergesehener Großschaden eingetreten sein - eventuell doch am Radsatz?

Allerdings: Sollte der ET10.104 so mir nix dir nix aus eigener Kraft bis Voralberg fahren, würde die Großschadentheorie wohl nicht stimmen. Dann bliebe etwa ein "Nichtwollen" der StLB--Verantwortlichen oder der Personalvertretung als Möglichkeit. Da müsste man sich dann schon fragen, ob die StLB nicht - wie in alten Zeiten - den Busverkehr bevorzugt.
Wegen der Aversion der Personalvertretung nicht mehr mit dem ET10.104 fahren zu wollen und dafür das zarte Pflänzchen des aufstrebenden Übelbacher S-Bahnverkehrs - insbesonders der Direktzüge - zu zertreten, wäre ein starkes Stück.

Möglicherweise sind es ja demnach gar keine 'echten' technischen Probleme? Möglicherweise sind es rechtliche, monetäre oder personalvertretungsbegründete Probleme?

Aber wir werden es ja sehen: Wird der ET10.104 bis Vorarlberg geschleppt, dann wars wohl ein Großschaden. Fährt er selbst, wäre die Angelegenheit durchaus zu hinterfragen. Und würde er ohne jede Info still und heimlich, ohne dass es jemand erfährt, um 5h früh nach Vorarlberg fahren, dann sollten hier im Forum die Alarmglocken schrillen!

Wenn ich ganz ehrlich bin, passt zur ''nicht-wollen-Theorie" die Frage von 77.28 sehr gut, warum nicht schon längst ein 5047 aus Weiz zumindest die S11 Direktzüge fährt. Wobei man durchaus bedenken muss, dass wohl Stadler für den ganzen Ersatzverkehr aufkommen muss. Als Stadler-Kunde würde ich es so machen wie die GKB: Aus dem Vollen schöpfen, bezahlen muss ohnedies Stadler.

Bei der Kleinkrämerei mit nur einem antiken Ersatzfahrzeug (ET10.104) für die Übelbacherbahn und dem jetzigen Totalbusverkehr lacht sich der Stadler ins Fäustchen, weil das ja nicht die Welt kosten kann. Warum hat man nicht einen zweiteiligen 4020 angemietet? Oder die frisch ausgebeserten 4855? oder zwei weitere 5047? Warum soll die Landesbahn drauf schauen, dass die Fa. Stadler möglichst billig rauskommt? Hmmm. Dunkle Gedanken ziehen auf. Nur nicht nachdenken drüber.

So nebenbei: Seit Juli 2010 ist der ET15 mit seinen Flachstellen wie ein Geißbock durch die Gegend gehüpft. Wenn ein GTW Ersatzverkehr im Raum steht, warum sorge ich nicht vor dem Ersatzverkehr dafür, dass der ET15 in bestmöglichem Zustand ist? Warum hat man sich nicht doch entschlossen, bei Kenntnis des Ersatzverkehrs den ET14 wieder gängig zu machen? Erstatzteile gibts in der Schweiz wohl zuhauf. Warum müssen beim ET15 die Radreifen gerade jetzt getauscht werden, wo er im Plan B dringend gebraucht wird? Warum weiß man nicht schon vorher, dass neue Radreifen fällig sind? 

Was steckt hinter all diesen Vorgehensweisen? Zufall? unglückliches Zusammentreffen von Umständen? Machtkämpfe innerhalb der StlB, oder gar System?

  • Ch. Wagner
  • Member*
Re: Übelbacherbahn
Antwort #128
Da möchte ich doch eine ganz banale Theorie entgegensetzen: Die "oide Kraxn" benötigt Feingefühl. Die StLB hat natürlich keinen Lokführer aus Vorarlberg mitgenommen. Das heißt, das jemand mit einem feinen Ohr gefehlt hat. Ehe ich von den Tfzf. gesteinigt werde: ihr wißt alle, daß alte Wagen eigensinnig sind. Und ihr habt euer Bestes getan - aber vergebens. Also erkundigt euch doch, was bei der Anmeldung der GTW schiefgelaufen ist. Irgendwer im Management hat einfach Scheiße Mist gebaut.
LG!Christian
Weil ich angeblich unhöflich bin:
"Denkt daran, das Schwein von heute ist der Schinken von morgen"
(Mathias Beltz)

"pungitius pungitius"

Re: Übelbacherbahn
Antwort #129
Zitat
Da möchte ich doch eine ganz banale Theorie entgegensetzen: Die "oide Kraxn" benötigt Feingefühl.

Jein. ET14 und ET15 sind doch auch Oldtimer?  Also ich denke schon, dass ET15kundiges Personal auch mit dem ET10.104 zurechtkommen müsste?

Zitat
Das wurde von den StLB dankend (aus Kostengründen) abgelehnt.... 

Wenn das so ist  ::) Und auf der Strecke bleibt der Schienennahverkehr  :'( Die Millionen für einen unnötigen Dritten E-GTW sind da, und bei den paar Tausendern wird gespart, hätte man eh dem Stadler verrechnen können, oder?

(Ganz leise beschleicht mich der dunkle Verdacht, dass irgendwer bei der Vertragserrichtung auf die Kostenübernahme durch Stadler in Fällen wie Plan B vergessen hat - aber nein das glaub ich doch wieder nicht - also warum der Geiz?)

  • 4020er
  • Styria Mobile Team
Re: Übelbacherbahn
Antwort #130

Die Millionen für einen unnötigen Dritten E-GTW sind da, und bei den paar Tausendern wird gespart, hätte man eh dem Stadler verrechnen können, oder?


Natürlich. Das sind eh Peanuts im Gegensatz zu 4 Loks, die 36.000€ (also insgesamt 144.000€) im Monat kosten (RTS 2016 und 218 der GKB). Beim Ersatzverkehr bis Ende März wären das mehr als eine halbe Millionen Euro.

lg
A developed country is not a place where the poor have cars. It's where the rich use public transport.
-Gustavo Petro

  • 4020er
  • Styria Mobile Team
Re: Übelbacherbahn
Antwort #131
Das weiß ich jetzt nicht mehr...
36.000€ sind eh noch sehr akzeptabel für eine Lok.
A developed country is not a place where the poor have cars. It's where the rich use public transport.
-Gustavo Petro

Re: Übelbacherbahn
Antwort #132

Also ich denke schon, dass ET15kundiges Personal auch mit dem ET10.104 zurechtkommen müsste?


Außer der Spurweite ist bei den beiden Fahrzeugen so gut wie alles unterschiedlich, zB. die Steuerung:

ET15 hat eine klassische Schützensteuerung, bei dem die einzelnen Fahrstufen mit einem Handrad nacheinander angewählt werden.
Der Montafoner ist vereinfacht gesagt ein Gleichstromfahrzeug, das mit Wechselstrom betrieben wird (ursprünglich war er ja als Zweisystemfahrzeug geplant), die Steuerung ist eine leicht adaptierte AEG-Steuerung von der Berliner U-Bahn, die mit einem Sollwertgeber angesteuert wird und dann automatisch hochläuft.
Auch bei den restlichen technischen Lösungen ist der ET15 ein "richtiger Schweizer", während beim 104er eine bunte Mischung aus deutschen und österreichischen Detaillösungen kombiniert wurde, die dann in einem Dieseltriebwagen der 1930er-Jahre verbaut wurden. Für heutige Verhältnisse quasi unvorstellbar, daß dieses Fahrzeug vom damaligen Betriebsleiter der MBS ersonnen wurde. 8)


Aber vielleicht ist hier ja jemand, der die Technik dieses Fahrzeuges genauer erklären kann.  :raucher:

Re: Übelbacherbahn
Antwort #133

Da möchte ich doch eine ganz banale Theorie entgegensetzen: Die "oide Kraxn" benötigt Feingefühl. Die StLB hat natürlich keinen Lokführer aus Vorarlberg mitgenommen. Das heißt, das jemand mit einem feinen Ohr gefehlt hat. Ehe ich von den Tfzf. gesteinigt werde: ihr wißt alle, daß alte Wagen eigensinnig sind. Und ihr habt euer Bestes getan - aber vergebens.


Da es sich ja um einen Museumstriebwagen handelt, wäre es ziemlich schwierig, da einen entsprechende Lokführer mitzuengagieren (entweder Privatleute oder MBS-Triebfahrzeugführer). Geplant war ja, dass der ET 15 - bis auf die Graz-Kurse (die hätte der Montafoner gemacht) - den Gesamtverkehr übernimmt. Es war ja von Anfang an klar, dass ein Museumstriebwagen nicht die kompletten Fahrleistungen mehr übernehmen kann.

Zitat

Also erkundigt euch doch, was bei der Anmeldung der GTW schiefgelaufen ist. Irgendwer im Management hat einfach Scheiße Mist gebaut.


Das ist ein sehr heikles Thema. Die Betriebsgenehmigung eines Eisenbahnfahrzeuges ist ja nicht ganz unkompliziert (auch bei den Variobahnen - auch wenn sich da technisch nix ändert - muss jedes Fahrzeug getestet und dann ein entsprechendes Gutachten erstellt werden; dann entscheidet das Verkehrsministerium im Einzelfall über die Betriebsgenehmigung). Bei den GTW, die ja seit Sommer 2010 Testfahrten absolviert haben geht es ja v. a. um die neue PZB, die offensichtlich dem zuständigen Sachbearbeiter beim BMVIT nicht ganz Geheuer ist. Da kann man schlecht einen wirklich Schuldigen suchen. Stadler bezahlt sowieso eine entsprechende Pönale für den Nicht-Einsatz der neue GTW bzw. für den Ersatzverkehr.

W.
"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
(Carlo Schmid, SPD, 1948)

Re: Übelbacherbahn
Antwort #134
Auch wenn es die Homepage der StLB - noch - verschweigt, heute gab es jedenfalls wieder den Direktzug nach Graz mit dem 4024.037.