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Thema: Ostgürtel (10404-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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Re: Ostgürtel
Antwort #15
Wir wissen, dass zusätzliche Straßen bekanntlich nur mehr Verkehr nach sich ziehen, insofern war es ein wahres Glück, dass man sich Ende der 1980er-Jahre in der VÜP Ost gegen das damalige Ostgürtel-Projekt ausgesprochen hat.

Leider hat aber in der Konsequenz - und das liegt am Tode Erich Edeggers - der zweite Teil der Maßnahmen, nämlich der massive Ausbau des Straßenbahnnetzes in der Folge nicht stattgefunden. Und das ist unser Problem heute: man stelle sich vor, die Linie 6 wäre seit 1992 verlängert, die Entlastungsstrecke gebaut und die Südwestlinie (zumindest bis Don Bosco) in Betrieb ...

W.
"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
(Carlo Schmid, SPD, 1948)

Re: Ostgürtel
Antwort #16
Naja, 6er ab 1992 hätte Edegger noch selbst in der Hand gehabt!

  • TW 22
Re: Ostgürtel
Antwort #17
Mit dieser GVB und den damaligen Beamten ...  :gluck:

Re: Ostgürtel
Antwort #18
Mit ein bisserl "Hilfe" von außen hätte des schon funktioniert - hat ja beim 1er auch geklappt ;)

W.
"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
(Carlo Schmid, SPD, 1948)

Re: Ostgürtel
Antwort #19
Beim 1er ist der Bürgerinitiativen-Gegenwind zu spät gekommen.
Beim 6er hat er uns voll erwischt (siehe Befragung aller Bürger von St. Peter u.a.)

Re: Ostgürtel
Antwort #20

Beim 1er ist der Bürgerinitiativen-Gegenwind zu spät gekommen.


Da gab es ordentlichen Widerstand.

Zitat

Beim 6er hat er uns voll erwischt (siehe Befragung aller Bürger von St. Peter u.a.)


Da gab es auch Gegenwind, war aber kein Grund umzufallen und bei der Volksbefragung haben im Einzugsbereich die Leute eindeutig FÜR die Straßenbahn gestimmt (die Abstimmung war im nachhinein wegen der Fragestellung eh unzulässig).

W.
  • Zuletzt geändert: Februar 19, 2016, 09:14:27 von Sanfte Mobilität
"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
(Carlo Schmid, SPD, 1948)

  • Bim
Re: Ostgürtel
Antwort #21

Gut, Ostgürtel will ich auch keinen (egal, welches Projekt), aber eine Bus- und Radwegtrasse wäre schon sinnvoll ...

W.


Besser noch ein grünes Band als Ostgürtel mit elegantem Rasen-/Parkgleis für die Straßenbahn (auch bei der Straßenbahn werden Tangentiallinien/Ringlinien notwendig - der Ostgürtel würde sich dafür anbieten).

Re: Ostgürtel
Antwort #22
"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
(Carlo Schmid, SPD, 1948)

  • Bim
Re: Ostgürtel
Antwort #23

http://www.kleinezeitung.at/s/steiermark/graz/4933938/Freie-Autofahrt_Grazer-Ostgurtel_Dauerbrenner-regt-wieder-auf

Warum sagt Herr Eustacchio nicht, dass da auch eine Bustrasse geplant ist?

W.


Offensichtlich ist nicht einmal eine Bus- oder Straßenbahntrasse geplant,  :(   wobei als Straßenbahntrasse mit Park-/Rasengleis könnte man einen wunderschönen Grünstreifen durch den Osten ziehen!

http://derstandard.at/2000031828804/Absage-an-Ausbau-des-Grazer-Ostguertels-fuer-Autoverkehr

  • Torx
Re: Ostgürtel
Antwort #24

Offensichtlich ist nicht einmal eine Bus- oder Straßenbahntrasse geplant,  :(


Das klingt für mich schon sehr, als ob da etwas geplant wäre:
Eva Benedikt vom Grazer Stadtplanungsamt betonte, dass etliche Einwendungen der besorgten Bürger im neuen Entwurf bereits berücksichtigt worden seien. Sie wies darauf hin, dass einfach nur die formalen Differenzierungskategorien fehlten. Die für den "Gesamtverkehr" gewidmete Strecke im Norden reiche nicht mehr bis zum etwaigen Anschluss an den als Hochleistungsverkehrsstrecke bestehenden Kalvariengürtel. Es gehe bei den Abriss-Plänen der Stadt in den umstrittenen Bereichen ausschließlich um "die Umsetzung von sanfter Mobilität". In Bezug auf einzelne Gebäude und Grünflächen werde es aber "in Härtefällen" weitere Anpassungen geben.

Irgenwie verstehe ich nicht wie das gemeint ist. Entweder man meint mit "Härtefällen" dass die Trasse Rücksicht auf Gebäude und Grünflächen nimmt - oder es ist damit gemeint dass man wie beim laut ASVK schützenswerten Haus in der Leonhardstraße trickst und auch die denkmalgeschützte Klöcherperle abreißen will. Zusätzlich würden dann natürlich massive Verdichtungen kommen, weil eine Trasse im Grüngebiet sonst keinen Sinn hat.
Das Haus Rosenberggürtel 51 ist wohl mittlerweile abgerissen, beim Rosenberggürtel 33 sorgt mittlerweile ein Neubau für eine Engstelle.

  • Martin
  • Global Moderator
  • Styria Mobile Team
Re: Ostgürtel
Antwort #25
GLG
Martin

  • Amon
Re: Ostgürtel
Antwort #26
Bleibt zu hoffen, dass erstens dort wirklich eine Bustrasse kommt (wir erinnern uns ans Hirtenkloster) und zweitens, dass dort niemals private KFZ durchfahren dürfen.

  • FlipsP
Re: Ostgürtel
Antwort #27
Wenns nur den Bussen dient, dann bin ich natürlich auch dafür! Gerade in diesem Bereich steht der 63 gerne
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!  ;)

  • Bim
Re: Ostgürtel
Antwort #28
Sinnvoller wäre eine Rasengleistrasse!

Würde man statt einen Bus eine Straßenbahn fahren lassen, könnte man den Ostgürtel als grünes Band bzw. eine grüne Oase anlegen - mit Rasengleisen (was bei einem Bus leider nicht geht) - nach diesen Vorbildern: http://www.tramway.at/frankreich/bestof.html

In Graz wären Querverbindungen für die Straßenbahnen (für Tangentiallinien bzw. Ringlinien) durchaus wichtig - vor allem für die nächsten Jahre/Jahrzehnte, um auch das Zentrum im Linienbetrieb und vor allem bei Störfällen, Baustellen, etc. umfahren zu können. (z.B. analog Linie 63) Jetzt wäre der Platz noch vorhanden.

Für die Straßenbahn könnte der Ostgürtel genützt werden, um in Richtung Norden und Süden einen Straßenbahntrasse zu verlängern.

In Richtung Süden eine Verknüpfung mit der Linie 3 beim Schillerplatz und in St. Peter. mit der Linie 6.
Richtung Norden Verknüpfung mit den Linien 1 und 7, sowie Anbindung der Uni und des Geidorfviertels (rund um den Geidorfplatz). Weiterführung in Richtung WIFI/WKO und zur Keplerbrücke und Anbindung an die Linien 4 und 5. Somit wären alle Grazer Straßenbahnlinien im Osten mit einer Querverbindung miteinander verbunden!

  • FlipsP
Re: Ostgürtel
Antwort #29

Sinnvoller wäre eine Rasengleistrasse!

Würde man statt einen Bus eine Straßenbahn fahren lassen, könnte man den Ostgürtel als grünes Band bzw. eine grüne Oase anlegen - mit Rasengleisen (was bei einem Bus leider nicht geht) - nach diesen Vorbildern: http://www.tramway.at/frankreich/bestof.html

In Graz wären Querverbindungen für die Straßenbahnen (für Tangentiallinien bzw. Ringlinien) durchaus wichtig - vor allem für die nächsten Jahre/Jahrzehnte, um auch das Zentrum im Linienbetrieb und vor allem bei Störfällen, Baustellen, etc. umfahren zu können. (z.B. analog Linie 63) Jetzt wäre der Platz noch vorhanden.

Für die Straßenbahn könnte der Ostgürtel genützt werden, um in Richtung Norden und Süden einen Straßenbahntrasse zu verlängern.

In Richtung Süden eine Verknüpfung mit der Linie 3 beim Schillerplatz und in St. Peter. mit der Linie 6.
Richtung Norden Verknüpfung mit den Linien 1 und 7, sowie Anbindung der Uni und des Geidorfviertels (rund um den Geidorfplatz). Weiterführung in Richtung WIFI/WKO und zur Keplerbrücke und Anbindung an die Linien 4 und 5. Somit wären alle Grazer Straßenbahnlinien im Osten mit einer Querverbindung miteinander verbunden!


Natürlich wäre mir eine Straßenbahn lieber, jedoch wird es noch sehr, sehr lange dauern, bis man dort einmal nur auf die Idee kommt eine Straßenbahn zu bauen. Und wenn es eine Bustrasse gibt, wird ja auch für eine Straßenbahn die Trasse gesichert und diese dadurch leichter auf Akzeptanz stoßen. Irgendwann wird auch dort eine Straßenbahn fahren, davon bin ich überzeugt.
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!  ;)