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Thema: Güterverkehr auf der GKB (19850-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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Re: Güterverkehr auf der GKB
Antwort #75
......
Welche Stückgüter gibt es denn zu transportieren? Amazon Packerl?
.....
Und die Slowenen haben halt auch erst die Autobahnen ausgebaut und beginnen erst jetzt mit dem Schienenausbau. Und deswegen muß in Spielfeld noch so zeitaufwändig gehalten werden.

Du unterschätzt die Entwicklung im Onlinehandel. Versandriesen werden mitten in der grünen Wiese, fernab von einer Bahn hingestellt und "verteilen" ihre Packerln mit Post, DHL, dpd, FedEx, GLS, Hermes u.v.a. über das Land. Da hat die Bahn keine Chance.

Die aufwändige Grenzpassage bei der Bahn betrifft nicht nur den Übergang A/SLO sondern auch andere Relationen und ist im kleinen Europa ein Anachronismus. Gründe sind verschiedene Stromsysteme, Oberleitungsgeometrien und Betriebsvorschriften. Auch das Fehlen einer automatischen Kupplung ist ein großes Manko der Bahnen in Europa. Puffer und Haken-Ösen-Schraubenkupplung stammen aus der Urzeit der Eisenbahn und sind einfach nicht mehr zeitgemäß. Nur: Diesbezüglich bewegt sich nichts!
Interessenten und Liebhaber von "Tertiärbahnen" wissen, dass AB nur leicht im Kommen und MB praktisch nur mehr als Museums(feld)bahnen vorhanden sind!

  • FlipsP
Re: Güterverkehr auf der GKB
Antwort #76
......
Welche Stückgüter gibt es denn zu transportieren? Amazon Packerl?
.....
Und die Slowenen haben halt auch erst die Autobahnen ausgebaut und beginnen erst jetzt mit dem Schienenausbau. Und deswegen muß in Spielfeld noch so zeitaufwändig gehalten werden.

Du unterschätzt die Entwicklung im Onlinehandel. Versandriesen werden mitten in der grünen Wiese, fernab von einer Bahn hingestellt und "verteilen" ihre Packerln mit Post, DHL, dpd, FedEx, GLS, Hermes u.v.a. über das Land. Da hat die Bahn keine Chance.

Da hast du schon recht, aber diese Transporte sind nur auf der ,,letzten Meile" vom Verteilzentrum bis zum Kunden Stückgut. Bis dort hin sind das ein oder gar mehrere Container und die ließen sich sehr gut auf der Bahn transportieren.
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!  ;)

Re: Güterverkehr auf der GKB
Antwort #77
.....
Da hast du schon recht, aber diese Transporte sind nur auf der ,,letzten Meile" vom Verteilzentrum bis zum Kunden Stückgut. Bis dort hin sind das ein oder gar mehrere Container und die ließen sich sehr gut auf der Bahn transportieren.

Da hast auch du Recht! Schau einmal die vielen DHL-Container beim Zentrum in Wundschuh an, davon fährt kein einziger auf der Schiene, auch Container der Post gibt es nur ganz selten auf der Bahn.
Interessenten und Liebhaber von "Tertiärbahnen" wissen, dass AB nur leicht im Kommen und MB praktisch nur mehr als Museums(feld)bahnen vorhanden sind!

  • 1114
Re: Güterverkehr auf der GKB
Antwort #78

.... Auch das Fehlen einer automatischen Kupplung ist ein großes Manko der Bahnen in Europa. Puffer und Haken-Ösen-Schraubenkupplung stammen aus der Urzeit der Eisenbahn und sind einfach nicht mehr zeitgemäß. Nur: Diesbezüglich bewegt sich nichts!

Das ist nicht ganz richtig, in der Schweiz wird aktuell ja ein System mit automatischen Kupplungen getestet, nur leider gibt es lt. Bericht in der aktuellen Ausgabe der Eisenbahn Österreich derzeit nocht ziemliche Probleme mit diesem System....

  • Stipe
Re: Güterverkehr auf der GKB
Antwort #79
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Welche Stückgüter gibt es denn zu transportieren? Amazon Packerl?
.....
Und die Slowenen haben halt auch erst die Autobahnen ausgebaut und beginnen erst jetzt mit dem Schienenausbau. Und deswegen muß in Spielfeld noch so zeitaufwändig gehalten werden.

Du unterschätzt die Entwicklung im Onlinehandel. Versandriesen werden mitten in der grünen Wiese, fernab von einer Bahn hingestellt und "verteilen" ihre Packerln mit Post, DHL, dpd, FedEx, GLS, Hermes u.v.a. über das Land. Da hat die Bahn keine Chance.

Das betrifft, wie richtig festgestellt, eher die letzte Meile. Wenn ich mir anschaue, was Cosco in Piraeus bewegt und wie die auf die Bahn setzen (finanzieren ja sogar den Ausbau Richtung Mitteleuropa mit) und dass Villach wegen des Bahnknotenpunkts Dry Port von Triest werden soll, da stimmt die Richtung schon. Mehr EU wäre hier mal wichtig, um die Betriebsvorschriften usw. zu harmonisieren.

Re: Güterverkehr auf der GKB
Antwort #80
Der Niedergang beim GKB-Güterverkehr geht munter weiter. In Graz haben die Firmen GARANT und STAMAG seit Monaten keinen Waggon mehr bekommen und die AB zum Siemens-Werk ist seit Juli ohne Verkehr. Dafür kurven unzählige LKW-Züge mit ortsunkundigen, fragenden und zielsuchenden Lenkern im Bereich Eggenberger Straße-Wetzelsdorfer Straße umher und behindern und belasten den ohnehin überquellenden innerstädtischen Verkehr. Beispielsweise lässt die Schienenfahrzeugfirma Siemens ihre produzierten Drehgestelle per LKW abholen oder auf der Straße zur Lagerhalle der Fa. Felbermayr in Straßgang bringen, obwohl ein Transport von Halle zu Halle auf der Schiene  möglich wäre. Auch die Holztransporte ab Wies-E. sind seit September ausgeblieben und am großzügig ausgebauten Lager- bzw. Umladeplatz ist kein einziger Baumstamm mehr zu sehen. Offensichtlich hat die LKW-Lobby nach dem Köflacher Ast auch die Holztransporte aus dem Südwesten der Steiermark für sich vereinnahmt. Es klingt wie ein Hohn, gerade in Zeiten, wo fast täglich für den Klimaschutz demonstriert und von der Politik der Klimaschutz als vordringlichstes Ziel genannt wird, werden unsere Straßen immer mehr mit LKW's belaste(r)t und die Forderung, mehr Transporte auf die Schiene zu bringen, zeigt eine genau gegenteilige Entwicklung. Offensichtlich fahren jetzt Holz-LKW-Züge direkt aus dem Bereich Radlpass/Koralpe mit Rundholz direkt nach Lenzing und überall hin. Auch die steirischen Lagerhäuser haben sich von den Bahntransporten verabschiedet, errichten ihre neuen Großstandorte ohne Bahnanschluss (z.B. Gleisdorf oder Voitsberg) und lassen sich von billigen Frächtern aus den Oststaaten versorgen. Auch bei der Firma  Temmel in Albersdorf, die vorwiegend für MAGNA unterwegs ist, sieht man am Personalparkplatz der LKW-Lenker kaum ein Fahrzeug mit einem österr. Kennzeichen. Billiges Personal aus den Oststaaten ist meist mit abgehalfterten LKW-Zügen auf unseren Straßen zu Hauf unterwegs, die in der Slowakei, in Ungarn, Bulgarien, Rumänien oder Kroatien angemeldet sind, währen die Jugend und die Politik vollmündig den Klimaschutz einfordern und immer wieder großmäulig erwähnt wird, wie wichtig die Autoindustrie für die Arbeitsplätze in Österreich ist! Mein kleiner Funke an Hoffnung ist, dass eine mögliche Regierungsbeteiligung der Spinatpartei wenigstens eine kleine Korrektur dieser bahn- und damit klimafeindlichen Entwicklung auf die Schiene bringt!

Deine Beobachtungen sind wichtig, und ich schätze sie sehr.
Nichts desto trotz ändert  die gebetsmühlenartige ( vorsicht Wortwitz )"Herummoserei" hier  herzlich wenig am Status qou.
Wir wissen es und können und werden das Ruder nicht umreißen,
viel mehr müssen dieses Tatsachen den Medien zugespielt und dort lanciert werden, schließlich ist das "Klimathema" zur Zeit in aller Munde,
und bevor diverse Schundblätter von irgendwelchen Torheiten berichten sollten sie auf diesen Zug aufspringen.
Auch sollte man die Firmen und Betriebe  sowie die Politik damit konftontieren allen voran die KGB selbt, schließlich ist es eine verlogene G'schicht wenn man sogenannte "Klimaschutz und Umweltpreise" erhält bzw. sowie der Lang Toni täglich vergibt und "hinten ummi" alles im Argen ist.


  • LS64
Re: Güterverkehr auf der GKB
Antwort #81
Auch sollte man die Firmen [...] damit konftontieren allen voran die KGB selbt, [...]

Der KGB weiß das schon, der ließt mit.







@Schampuskrampus: Bitte verzeih, aber der Vertipper war so lustig  :frech:

Re: Güterverkehr auf der GKB
Antwort #82
.....
Auch sollte man die Firmen und Betriebe  sowie die Politik damit konftontieren allen voran die KGB selbt, schließlich ist es eine verlogene G'schicht wenn man sogenannte "Klimaschutz und Umweltpreise" erhält bzw. sowie der Lang Toni täglich vergibt und "hinten ummi" alles im Argen ist.

Das "Antwortmosern" dient der Sache jedoch auch nicht! Es steht jedem FM frei, selbst Meinungen, Leserbriefe etc. zu verfassen und an die diversen Medien zu senden. Das bringt sicher mehr als auf meine "Informationspostings" zu mosern bzw. damit den KGB zu konftotieren. (Vorsicht aufgelegte "Wortwitze"!)
Im Ernst: Natürlich habe ich diese Darstellung auch den gängigen Printmedien geschickt. Ob davon etwas kommt, weiß ich nicht.
Bezüglich GKB: Ich glaube man hat jede Eigeninitiative zur Steigerung bzw. Rückholung des GV aufgegeben und ist nur mehr Lok- und Personallöhner für die von der RCA vermittelten Fracht. Fimenbesuche mit Tarifangeboten oder Vorschlägen zur Aktivierung vorhandener AB (z.B. Bauer - Voitsberg, Quarzolith - Bärnbach, Stölzle und Krenhof, - Köflach bzw. Künz - Groß St. Florian, Wienerberger - Gleinstätten und beide Körner-Werke - Wies) oder Nutzung von Ladegleisen als Umschlagplätze für Kombi-Transporte (Innofreight, Mobiler, Container etc.) dürften wohl kaum mehr stattfinden. Beispielsweise wird der aufstrebende Industrie- und Wirtschaftsstandort Lieboch-Lannach komplett der Straße überlassen, obwohl AB-Gleise neben MAGNA und die neue Aufschließung westlich des Bahnhofes Lieboch gute Möglichkeiten eröffnen würden.
Interessenten und Liebhaber von "Tertiärbahnen" wissen, dass AB nur leicht im Kommen und MB praktisch nur mehr als Museums(feld)bahnen vorhanden sind!

  • Ch. Wagner
  • Member*
Re: Güterverkehr auf der GKB
Antwort #83
viel mehr müssen dieses Tatsachen den Medien zugespielt und dort lanciert werden
und bevor diverse Schundblätter von irgendwelchen Torheiten berichten




Bravo! Gut sprechta!

Und warum machst du das nicht?
Weil ich angeblich unhöflich bin:
"Denkt daran, das Schwein von heute ist der Schinken von morgen"
(Mathias Beltz)

"pungitius pungitius"

Re: Güterverkehr auf der GKB
Antwort #84



Im Ernst: Natürlich habe ich diese Darstellung auch den gängigen Printmedien geschickt. Ob davon etwas kommt, weiß ich nicht.


Als eifriger "Leserbriefschreiberleser" habe ich keinen Beitrag in der Kleinen Zeitung über dieses Problem gelesen. Kronenzeitung lese ich nicht.