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Thema: Neues aus dem Infrastrukturministerium (19803-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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  • Martin
  • Global Moderator
  • Styria Mobile Team
Neues aus dem Infrastrukturministerium
Der ehemalige Präsidentschaftskandidat wird Infrastrukturminister.

Was das wohl bringen wird...  8)
GLG
Martin

  • Vitus
Re: Neues aus dem Infrastrukturministerium
Antwort #1
Er hat vom Parafliegen etwas Ahnung, ist aber abgestürzt. Außerdem war  er Aufsichtsratsmitglied der Charterfluggesellschaft Mapjet AG.  Ob er jemals mit der Eisenbahn gefahren ist, ist nicht bekannt.
Hmm, Rechtschreibfehler gefunden? Kein Problem. Schenke ich Dir!!

  • Ch. Wagner
Re: Neues aus dem Infrastrukturministerium
Antwort #2
Die Burschenschafter bekommen eine Österreichcard. Mit Schmiß können sie 1. Klasse fahren.
Weil ich angeblich unhöflich bin:
"Denkt daran, das Schwein von heute ist der Schinken von morgen"
(Mathias Beltz)

"pungitius pungitius"

Re: Neues aus dem Infrastrukturministerium
Antwort #3
Immerhin wird man sich in ein paar Jahren noch namentlich an ihn erinnern im Gegensatz zu den fast unsichtbaren Vorgängern wie Leichtfried, Klug oder Stöger.  :frech:

Re: Neues aus dem Infrastrukturministerium
Antwort #4
Er passt recht gut in die Nichts-und-Niemand-Riege, warum soll man sich gerade an diese Figur erinnern? ???

Ich würde den Tatendrang der neuen Regierungsriege nicht unterschätzen. Kern war dagegen sicher nur eine Übergangsfigur ohne jeden Punch und natürlich ohne jede Ahnung was ein Campaigning ist ....

Anbei ein kleiner Auszug aus dem Regierungsprogramm, das auf den Seiten 148 bis 157 die Maßnahmen in den Bereichen Verkehr und Infrastruktur enthält, mit dem Maßnahmenkatalog auf Seite 153, für alle, die trotz der besinnlichen Tage wenig Zeit haben:
Erhaltung und Ausbau des öffentlichen Verkehrs und damit der Mobilität in urbanen Zentren
sowie im ländlichen Raum
− Bekenntnis zum regionalen, schienengebundenen Verkehr
− Evaluierung der technischen Standards (Einsparungsmöglichkeiten) für die Aufrechterhaltung
und den Betrieb von Nebenbahnen (z.B. Eisenbahnkreuzungsverordnung, Option autonomes
Fahren)
− Erarbeitung von Handlungsoptionen zur nachhaltigen Absicherung von Regional-, Neben-, und
Privatbahnen
− Sondertopf zur Attraktivierung von Nebenbahnen für die ÖBB-Rahmenplanperiode
2018-2023
− Valorisierung der bisherigen Programme im Bereich Privatbahnen
− Stärkere Einbettung in regionale Mobilitätskonzepte
− Ausbau des schienengebundenen Personennahverkehrs in urbanen Zentren
− .....

.... und für alle, die Interesse dafür zeigen, welche konstruktiven Maßnahmen in unserem Land in den nächsten fünf Jahren insgesamt geplant sind, auch wenn diese von Kern, Niessl, Schickhofer & Co. nur verteufelt werden, noch das gesamte türkis-blaue Regierungsprogramm:
https://www.oevp.at/download/Regierungsprogramm.pdf?emst=L3lGGuH585_113_1688537_1

Im Gegensatz zu den Verantwortlichen und Logistikern vieler Großfirmen wissen Interessenten und Liebhaber von "Tertiärbahnen", dass AB ein wichtiger Beitrag zum Klima- und Umweltschutz sind!

Re: Neues aus dem Infrastrukturministerium
Antwort #5
Er passt recht gut in die Nichts-und-Niemand-Riege, warum soll man sich gerade an diese Figur erinnern? ???
Ich wiederhole den Beitrag von User "Vitus": Seit 1970, also seit 47 (!) Jahren stellte die ÖVP keinen einzigen Bundesminister für Verkehr. Es kann also gar nicht schlimmer kommen. Die gesamten Streckeneinstellungen gehen also auf das Konto dieser SPFPÖ Minister!!! Da sind auch so bekannten Namen wie Bures, Faymann, von Einem, Scholten, Klima, Lacina Streicher und andere Genossen dabei, von Gorbach (ja der von der FPÖ), Schmid, Reichold gar nicht zu reden.


Wer sollte Deiner Meinung nach Infrastruktur- bzw. Verkehrsminister sein?


Leider kann ich nicht zwei Beiträge in einer Antwort zitieren, verzeiht mir bitte.

  • kroko
Re: Neues aus dem Infrastrukturministerium
Antwort #6
Was "Bekenntnis", "Erarbeitung" und "Evaluierung" heißt kann sich der gelernte Österreicher gut vorstellen - nämlich gar nichts. Mir fällt folgender Satz auf: "Das  aktuell  vorliegende  Bauprogramm  sieht  einen  weiteren  geplanten  Verschuldensanstieg  der  ÖBB  vor  (2025:  30  Milliarden  Euro).  Aufgrund  der  aktuell  guten  Baukonjunktur  gilt  es,  die  Kosten-Nutzen-Relation  bei  der  Bauwerkerstellung  optimal  zu  gestalten." Auf Deutsch heißt das für mich: beim Ausbau des Schienennetzes soll gebremst werden, dafür gibt es deutlich weniger Geld. Auffällig auch, dass es gerade mal einen Satz zu Fußgängern und Radfahrern gibt, nämlich die no-na-Floskel "Bekenntnis zu einem funktionierenden Miteinander sowie einem rücksichtsvollen Auskommen aller  Verkehrsteilnehmer:  Fußgänger,  Radfahrer,  öffentlicher  Verkehr  sowie  motorisierter Individualverkehr". Der Satz heißt auf Deutsch: keine Maßnahmen für Fußgänger, Radfahrer und ÖV, sofern sie auf Kosten des MIV gingen.



  • Vitus
Re: Neues aus dem Infrastrukturministerium
Antwort #7


Zitat
Wer sollte Deiner Meinung nach Infrastruktur- bzw. Verkehrsminister sein?
Ein Experte für Verkehr soll es sein (Kurz spricht ja immer von "Experten" ..., wo sind sie nur?), nicht bloß ein "Fachmann für eh alles", wie Hofer sich immer darstellt.

P.S.: Warum wird hier immer in Schubladen gedacht? Wenn ich die Blabla-Vorhaben der Regierunsgkoalition kritisiere, heißt das nicht, dass ich meine, eine Oppostionspartei macht es vielleicht besser. Ich würde mir wünschen, wenn der Horizont ein bisser größer als rechts/links wäre ....

Für die Nominierung Hofer war nicht Sebastian Kurz zuständig sondern der Juniorpartner H.C.Strache.
Hmm, Rechtschreibfehler gefunden? Kein Problem. Schenke ich Dir!!

  • 4020er
  • Styria Mobile Team
Re: Neues aus dem Infrastrukturministerium
Antwort #8
Zitat
Die gesamten Streckeneinstellungen gehen also auf das Konto dieser SPFPÖ Minister!!!
Die Streckeneinstellungen werden größtenteils von den Ländern angetrieben, wie zum Beispiel der Kahlschlag in Niederösterreich 2007/2008. Die Landesregierung in Niederösterreich ist eine schwarze Mehrheit. Grundsätzlich ist es meiner Meinung nach aber durchaus in Ordnung Bahnlinien einzustellen, die schlicht und einfach kein Potential mehr aufweisen (Stichwort demografischer Wandel). Dass dabei einige Male übertrieben wurde, will ich aber gar nicht bestreiten.

Dass auf Jörg Leichtfried herumgehackt wird, der in der Steiermark in meinen Augen gute Arbeit geleistet hat, verstehe ich aber nicht. Die BR Kern wurde im Mai 2017 angelobt und hatte etwas mehr als ein halbes Jahr Zeit um tatsächlich Regierungsarbeit zu leisten, ähnelte aber eher einer Minderheitsregierung als einer Koalitation. Danach startete schon der Wahlkampf. Immerhin hatten die Schwarzen zu befürchten, dass die Regierung tatsächlich was weiter bringt.

Im übrigen sind nicht nur die Schwarzen in der Regierung, sondern auch die FPÖ - und die hat in ihrem Wahlprogramm bis auf ein Österreichticket sich klar zum mIV bekennt. Immerhin ist es die Freiheit jeden Bürgers sich individuell fortzubewegen! (Achtung, Sarkasmus). Wenn man sich Wahlprogramme ansieht, sind das meistens eher Wunschlisten ans Christkind als tatsächlich umsetzbare, konkrete Formulierungen.

Zitat
Ein Experte für Verkehr soll es sein (Kurz spricht ja immer von "Experten" ..., wo sind sie nur?), nicht bloß ein "Fachmann für eh alles", wie Hofer sich immer darstellt.
Expertise ist halt in einer Demokratie kaum gefragt.

Das Problem an einer schwarz-blauen Regierung wird nicht die Einstellung von einer, zwei oder drei Bahnstrecken sein. Vielmehr müssen wir uns wahrscheinlich auf einen liberalisierten Eisenbahnmarkt einstellen, was langfristig wohl das größte Problem darstellt.
A developed country is not a place where the poor have cars. It's where the rich use public transport.
-Gustavo Petro

  • Ch. Wagner
Re: Neues aus dem Infrastrukturministerium
Antwort #9
Für die Nominierung Hofer war nicht Sebastian Kurz zuständig sondern der Juniorpartner H.C.Strache.

Juniorpartner WC. Strache (zit. K.Palm): BRUHAHAHA!
Weil ich angeblich unhöflich bin:
"Denkt daran, das Schwein von heute ist der Schinken von morgen"
(Mathias Beltz)

"pungitius pungitius"

Re: Neues aus dem Infrastrukturministerium
Antwort #10
Der Fernverkehr wird wohl bald eigenwirtschaftlich gefahren werden und paar Fernverkehr Verbindungen werden daduch endgültig eingstellt wenn die sich nicht rechnen, damit umgeht man das man Leistungen im FV ausschreiben muss.

GKB, STLB SLB usw. werden sich wohl in Zukunft auch für die NV wo aktuell ÖBB PV fährt sicher bewerben um weiter überleben zu können und auch die EVU aus dem Ausland wird sicher stärker ins Land kommen sieht man in Deutschland aktuell sehr gut das die DB  Regio immer mehr am Boden verliert ähnlches erwarte ich auch bei der ÖBB PV.

Ein Österreichticket wäre schon längst überfällig, aber wirklich glauben kann ich ernsthaft nicht.

  • Andreas
  • Moderator
Re: Neues aus dem Infrastrukturministerium
Antwort #11
Hofer möchte das Rechts abbiegen bei Rot testen lassen und über eine Anhebung der
Höchstgeschwindigkeit nachdenken.
Ziel ist ein verbesserter Verkehsfluss.

Pläne über die ÖBB sind kaum konkret, außer dass die ÖBB in ihm einen neuen Freund hätten. (Steht tatsächlich so im Artikel)
Brigitte Ederer als Aufsichtsratpräsidentin der ÖBB wird wohl abmontiert werden.

Quelle: http://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5340841/InfrastrukturMinister-Hofer_Rechtsabbiegen-bei-roter-Ampel-wird
mfG
Andreas

  • Ch. Wagner
Re: Neues aus dem Infrastrukturministerium
Antwort #12
Die Wertigkeit der Bahn wurde schon festgeschrieben:

inbesondere Straßen ... aber auch
Weil ich angeblich unhöflich bin:
"Denkt daran, das Schwein von heute ist der Schinken von morgen"
(Mathias Beltz)

"pungitius pungitius"

Re: Neues aus dem Infrastrukturministerium
Antwort #13
Hofer möchte das Rechts abbiegen bei Rot testen lassen

In den USA funktioniert das problemlos - es gibt hier in einigen Fällen sogar ein Links-Abbiegen bei rot - nur die Österreicher / Europäer sind sicher zu dumm dafür. Das kann nicht gut gehen. Gleich wie ein All way stop sign.

  • kroko
Re: Neues aus dem Infrastrukturministerium
Antwort #14
Zitat
In den USA funktioniert das problemlos - es gibt hier in einigen Fällen sogar ein Links-Abbiegen bei rot - nur die Österreicher / Europäer sind sicher zu dumm dafür. Das kann nicht gut gehen. Gleich wie ein All way stop sign.

Geh bitte.