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Thema: Tramanbindung Reininghaus (29186-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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Re: Tramanbindung Reininghaus
Antwort #105
Ich bin war zufällig in der Wetzelsdorfer Straße und konnte folgende Fotos machen:
LG,
Armin

Re: Tramanbindung Reininghaus
Antwort #106
Aktuell wird der Trog für die Aufnahme des stadteinwärts führenden Gleises im Bereich der Rampe Alte Poststraße-Reininghausstraße fertig gestellt. Auch die Masten wurden bereits gesetzt.
Im Gegensatz zu den Verantwortlichen und Logistikern vieler Großfirmen wissen Interessenten und Liebhaber von "Tertiärbahnen", dass AB ein wichtiger Beitrag zum Klima- und Umweltschutz sind!

  • Amon
Re: Tramanbindung Reininghaus
Antwort #107
War gestern vor Ort. Anbei ein paar Handyfotos.

* Im Bereich der Unterführung kann man den künftigen Verlauf der Straße/Gleistrasse einerseits und des an der Ostseite verlaufenden Geh- und Radweges andererseits bereits gut erkennen. An der Westseite wird es in der Unterführung wohl künftig keinen Gehweg mehr geben, vermute ich. Sonst könnte das dort eng werden. Die Bushaltestelle für die Linie 62 im Bereich Eggenberger Straße/Alte Poststraße ist bereits fertiggestellt.

* Im Bereich der "Linse" ist das Gleis stadtauswärts bereits verlegt. Stadteinwärts sieht man den Gleistrog (siehe Beitrag oben). Es sieht so aus, aus wäre das Gleis stadtauswärts per Schwelle von der Fahrbahn abgetrennt. In Graz leider keine Selbstverständichkeit.

* im Bereich der Esplanade ist (straßenbahnmäßig) leider noch nicht viel zu sehen, ebensowenig am künftigen "Jochen-Rindt-Platz" (früher "Wetzelsdorfer Platz"). Dort sind aktuell die bereits fertigen Gleise zwischengelagert.

* Im Bereich der Hummelkaserne scheint der Baufortschritt am weitesten gediehen zu sein. Leider ist es nicht möglich, die Baustelle von Norden kommend zu betreten (zumindest nicht auf legalem Wege).

  • FlipsP
Re: Tramanbindung Reininghaus
Antwort #108
Auf den neuen Bildern von Google Earth lässt sich auch schon die neue Tramanbindung für Reininghaus gut erkennen.



Leider verstehe ich noch immer nicht, warum man die Schleife nicht um ca 225 m weiter nach Süden verlegt hat. Hier würde man in den nächsten Jahren noch Anschluss an die Linie 31 haben und hätte auch mit dem Anschluss an die Peter-Rosegger-Straße eine, für mich, logischere Wendestelle. Nach dem die Hummelkaserne geschleift wurde, war dort ein großes Feld, ob man dann am Rand bei der Peter-Rosegger-Straße oder mitten in diesem Feld Flächen für eine Schleife vorsieht müsste doch egal sein.

Wenn jemand den wirklichen Grund weiß, wäre es nett ihn mir zu verraten. Ich sehe nicht wirklich einen Vorteil des gewählten Platzes, außer 225 m weniger Strecke (und das wäre mMn kein wirklich guter Grund).
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!  ;)

Re: Tramanbindung Reininghaus
Antwort #109
Auch für mich schon seit der Kenntnis des Projekts unverständlich! Egal, wie auch immer die künftigen Erweiterungspläne aussehen, hätte das Erreichen der Peter-Rosegger-Straße mit der Tram schon im Zuge der aktuellen Realisierung großen Sinn gemacht.
Nach den folgenden Ausführungen über Busanbindungen und Bedarfsüberlegungen ist der fixierte Endpunkt des 4ers ein Schildbürgerstreich der feinsten Art!
Im Gegensatz zu den Verantwortlichen und Logistikern vieler Großfirmen wissen Interessenten und Liebhaber von "Tertiärbahnen", dass AB ein wichtiger Beitrag zum Klima- und Umweltschutz sind!

Re: Tramanbindung Reininghaus
Antwort #110
Du hast völlig recht, dass die Endstelle bei der Peter-Rosegger-Straße besser wäre! Man würde auch Spar, Billa, Fitnessstudio, Trafik, Lokal etc. und auch das Wohngebiet südlich der Peter-Rosegger-Straße besser anbinden. Ich verstehe das auch nicht, warum die Schleife nicht dort hon kommt.

Nur einen Punkt muss ich relativieren. Entlang der gelben Linie wird auch gerade eine Straße gebaut. Soweit ich informiert bin, soll die Linie 31 über diese Verbindung zur Wetzelsdorfer Straße und dann weiter nach Don Bosco fahren. Also entlang der geplanten Trasse der Südwestlinie. Dadurch wird die Verbindung Linie 31/Linie 4 hergestellt.

  • FlipsP
Re: Tramanbindung Reininghaus
Antwort #111
Nur einen Punkt muss ich relativieren. Entlang der gelben Linie wird auch gerade eine Straße gebaut. Soweit ich informiert bin, soll die Linie 31 über diese Verbindung zur Wetzelsdorfer Straße und dann weiter nach Don Bosco fahren. Also entlang der geplanten Trasse der Südwestlinie. Dadurch wird die Verbindung Linie 31/Linie 4 hergestellt.

Ist das so noch aktuell?
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!  ;)

  • Martin
  • Global Moderator
  • Styria Mobile Team
Re: Tramanbindung Reininghaus
Antwort #112
Ja das ist so noch aktuell. - Anbei drei Bilder von der neuen Bus(s)trasse.
GLG
Martin

  • TW 22
Re: Tramanbindung Reininghaus
Antwort #113
Nur einen Punkt muss ich relativieren. Entlang der gelben Linie wird auch gerade eine Straße gebaut. Soweit ich informiert bin, soll die Linie 31 über diese Verbindung zur Wetzelsdorfer Straße und dann weiter nach Don Bosco fahren. Also entlang der geplanten Trasse der Südwestlinie. Dadurch wird die Verbindung Linie 31/Linie 4 hergestellt.

Ist das so noch aktuell?

Nein dies ist nicht vorgesehen.

  • Martin
  • Global Moderator
  • Styria Mobile Team
Re: Tramanbindung Reininghaus
Antwort #114
Wie erfolgt dann die Anbindung Linie 31 - Linie 4?
GLG
Martin

  • TW 22
Re: Tramanbindung Reininghaus
Antwort #115
Die beiden Linien werden miteinander nicht verknüpft, da gibt es nur einen sehr geringen - bis gar keinen - Bedarf. Dafür gibt´s ja die Buslinie 62!

Re: Tramanbindung Reininghaus
Antwort #116
Die beiden Linien werden miteinander nicht verknüpft, da gibt es nur einen sehr geringen - bis gar keinen - Bedarf. Dafür gibt´s ja die Buslinie 62!

Echt? Keine hochrangige Verbindung 31/4 mit einmaligem Umsteigen in Richtung Hauptbahnhof? Kann man kaum glauben, aber bitte ...

W.
"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
(Carlo Schmid, SPD, 1948)

Re: Tramanbindung Reininghaus
Antwort #117
Da merkt man aber, dass in Graz ,,Fahrgästeverarschen" doch das wichtigste ist! Mit dieser Information, dass ein Umlegen des 31ers doch wieder verworfen wurde, ist die Schleife in meinen Augen nur noch eine einzige Fehlplanung.

Auch wenn der 62er dann die Verbindung Straßenbahnschleife-Webling herstellt, ist es trotzdem eine Frechheit den Fahrgästen gegenüber, wenn sie auf den 62er warten müssen (der eventuell gerade davongefahren ist) und wenige Meter entfernt den 31er sehen, der genau in die gleiche Richtung fährt, aber leider ein bisschen zu weit weg ist, um ihn zu erwischen.
Und den Geschäften in der Peter-Rosegger-Straße und den Anrainern südlich der Straße geht durch die fehlenden paar Meter Gleis auch der Straßenbahnanschluss verloren.

Hier wurde am falschen Ende ,,gespart". Weil wenn die Südwestlinie gebaut wird, war die Einsparung im Bereich Infrastruktur genau null. Nur die gefahrenen Kilometer der Straßenbahnen werden auf Dauer minimal niedriger sein, aber das kann wohl nicht der Grund für diesen Unfug sein.


Weiß man etwa jetzt schon, dass die Südwestlinie eigentlich nie gebaut wird und man sich wirklich Baukosten spart?

Oder kann jemand einen vernünftigen Grund für diesen Blödsinn äußern? (An den Umlaufplänen und dem damit verbundenen Fahrzeugbedarf, wird es wohl bitte auch nicht scheitern)

Re: Tramanbindung Reininghaus
Antwort #118
In dem Bericht an den Gemeinderat vom 14.6.2018 sieht man, dass eine Änderung der Linienführung im Bereich Reininghaus der BL 31 nicht geplant ist:

https://www.graz.at/cms/dokumente/10314828_7768145/e98267af/27_A10_8-021889_2014_15.pdf     Seite 5

Re: Tramanbindung Reininghaus
Antwort #119
Naja, der 62er fährt ja über die Trasse, der 31er halt knapp vorbei - ist quasi eine selbstauferlegte  Beschränkung. Mit möglichst vielen Umsteigern 31/4 könnte man etwas Kapazität für den weiteren Abschnitt der Linie 31 stadteinwärts generieren. Dazu ergäbe sich noch ein Knoten 4/31/62/66.

W.
"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
(Carlo Schmid, SPD, 1948)