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Thema: Buszug in Graz (11417-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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  • FlipsP
Re: Buszug in Graz
Antwort #15
Finde toll, dass jetzt doch mit Fahrgästen gefahren wird. Auch wenn ich noch nie welche im Anhänger sah.

Mein Fazit von einer Mitfahrt: Mir gefällt das Gespann. Denke, dass Buszüge für unsere stark belasteten Linien wieder mehr Kapazität bringen können, bis diese auf Straßenbahn umgestellt werden (was ja aber leider noch dauern wird). Gefühlsmäßig fahren sich diese 24 m besser bzw leichter als die 18 m eines Gelenkbus. Der Hänger folgt zB exakt dem Zugfahrzeug. Wir mussten zB in der Rösselmühlgasse an einem Unfall vorbei und da fuhr der Fahrer so routiniert, als würde er seit Jahren damit fahren.

Einziger Wermutstropfen: Das Zugfahrzeug könnte noch einmal 50 bis 100 PS mehr haben, denn den Hänger merkt man schon sehr beim Anfahren. Da beschleunigt man teilweise mit einem beladenen LKW schneller.
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!  ;)

Re: Buszug in Graz
Antwort #16
Der Buszug ist gerade auf der Linie 39 zu bewundern.

Re: Buszug in Graz
Antwort #17
Also diesen Scherzversuch hätte man sich sparen können. Ein Busanhänger ist ja wirklich mittelalterlich. In einer Zeit in der man bei allen Neubeschaffungen, ob Strassenbahn, U-Bahn oder Zug auf durchgängliche Begehbarkeit achtet um die Sicherheit der Fahrgäste zu erhöhen ist es ja absurd einen Busanhänger zu testen. Ausser man führt wieder einen Schaffner ein der dann im Anhänger mitfährt.

Es gibt ja mehr als genug Gelenk- und Doppelgelenkbusse, da braucht man wirklich nicht auf sowas setzen.

Re: Buszug in Graz
Antwort #18
Das es genug Doppelgelenkbusse gibt halte ich mal für ein Gerücht.

Re: Buszug in Graz
Antwort #19
Der Buszug ist gerade auf der Linie 39 zu bewundern.
Eine Stunde später war er auf der Linie 32!

  • FlipsP
Re: Buszug in Graz
Antwort #20
Also diesen Scherzversuch hätte man sich sparen können. Ein Busanhänger ist ja wirklich mittelalterlich. In einer Zeit in der man bei allen Neubeschaffungen, ob Strassenbahn, U-Bahn oder Zug auf durchgängliche Begehbarkeit achtet um die Sicherheit der Fahrgäste zu erhöhen ist es ja absurd einen Busanhänger zu testen. Ausser man führt wieder einen Schaffner ein der dann im Anhänger mitfährt.

Es gibt ja mehr als genug Gelenk- und Doppelgelenkbusse, da braucht man wirklich nicht auf sowas setzen.

Nur dass der Unterhalt eines Buszuges halt billiger kommt, als der eines Doppelgelenkbus. Zusätzlich ist man flexibler und die Werkstätte muss noch umgerüstet werden.
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!  ;)

  • 38ger
Re: Buszug in Graz
Antwort #21
Also diesen Scherzversuch hätte man sich sparen können. Ein Busanhänger ist ja wirklich mittelalterlich. In einer Zeit in der man bei allen Neubeschaffungen, ob Strassenbahn, U-Bahn oder Zug auf durchgängliche Begehbarkeit achtet um die Sicherheit der Fahrgäste zu erhöhen ist es ja absurd einen Busanhänger zu testen. Ausser man führt wieder einen Schaffner ein der dann im Anhänger mitfährt.

Es gibt ja mehr als genug Gelenk- und Doppelgelenkbusse, da braucht man wirklich nicht auf sowas setzen.

Kann nur jemand schreiben, der die Preise nicht kennt!
Einen überblicksartigen Kostenvergleich dazu gibt es in diesem Thread: http://www.styria-mobile.at/home/forum/index.php/topic,11811.0.html
Die Highlights:
Solobus -->ca. 300.000
Gelenkbus --> ca. 400.000
Doppelgelenkbus --> ca. 1.000.000 bis 1.200.000
Buszug (Solobus mit Anhänger) --> ca. 450.000-500.000
Dabei entspricht die Kapazität eines Buszuges jener eines Doppelgelenkbusses!
Ein Gelenkbus hingegen hat eine deutlich geringere Kapazität, als ein Buszug!

  • PeterWitt
Re: Buszug in Graz
Antwort #22
Also diesen Scherzversuch hätte man sich sparen können. Ein Busanhänger ist ja wirklich mittelalterlich. In einer Zeit in der man bei allen Neubeschaffungen, ob Strassenbahn, U-Bahn oder Zug auf durchgängliche Begehbarkeit achtet um die Sicherheit der Fahrgäste zu erhöhen ist es ja absurd einen Busanhänger zu testen. Ausser man führt wieder einen Schaffner ein der dann im Anhänger mitfährt.

Es gibt ja mehr als genug Gelenk- und Doppelgelenkbusse, da braucht man wirklich nicht auf sowas setzen.
Nun, auch ich bin jetzt kein Fan von Bus-Zügen, eben auch aufgrund der fehlenden Durchgängigkeit.
Aber: die Fakten sprechen hält dafür (billiger, flexibler, lange Lebensdauer der Anhänger bei Austausch der Zugfahrzeuge, Werkstätten müssen nicht angepasst werden, etc.).
Was ich aber noch viel mehr als Scherz halte, den man besser unterlassen könnte ist der generelle Unwille vorausschauend zu agieren:
Vor 20 Jahren gab es ca 140 Busse im Einsatz, davon 30 Gelenkbusse.
Aktuell sind es etwa 170 Busse, davon 100 Gelenker.
Wo wollen wir in 20 Jahren stehen? Doppelgelenkbusse mit Anhänger? Es lassen sich die Intervalle auf den stark frequentierten Abschnitten nicht mehr viel verdichten, und zusätzliche Buslinien finden bald auch keinen Platz mehr, weil dann hat man an jeder Ampel 2-3 Busse warten...
Also, wo soll die Reise hingehen? Vielleicht doch einmal in ein kapazitätsstärkeres System investieren?   ::)


  • Zachi
Re: Buszug in Graz
Antwort #23
Also diesen Scherzversuch hätte man sich sparen können. Ein Busanhänger ist ja wirklich mittelalterlich. In einer Zeit in der man bei allen Neubeschaffungen, ob Strassenbahn, U-Bahn oder Zug auf durchgängliche Begehbarkeit achtet um die Sicherheit der Fahrgäste zu erhöhen ist es ja absurd einen Busanhänger zu testen. Ausser man führt wieder einen Schaffner ein der dann im Anhänger mitfährt.

Es gibt ja mehr als genug Gelenk- und Doppelgelenkbusse, da braucht man wirklich nicht auf sowas setzen.
Nun, auch ich bin jetzt kein Fan von Bus-Zügen, eben auch aufgrund der fehlenden Durchgängigkeit.
Aber: die Fakten sprechen hält dafür (billiger, flexibler, lange Lebensdauer der Anhänger bei Austausch der Zugfahrzeuge, Werkstätten müssen nicht angepasst werden, etc.).
Was ich aber noch viel mehr als Scherz halte, den man besser unterlassen könnte ist der generelle Unwille vorausschauend zu agieren:
Vor 20 Jahren gab es ca 140 Busse im Einsatz, davon 30 Gelenkbusse.
Aktuell sind es etwa 170 Busse, davon 100 Gelenker.
Wo wollen wir in 20 Jahren stehen? Doppelgelenkbusse mit Anhänger? Es lassen sich die Intervalle auf den stark frequentierten Abschnitten nicht mehr viel verdichten, und zusätzliche Buslinien finden bald auch keinen Platz mehr, weil dann hat man an jeder Ampel 2-3 Busse warten...
Also, wo soll die Reise hingehen? Vielleicht doch einmal in ein kapazitätsstärkeres System investieren?   ::)
Gondel & U-Bahn ;D

Re: Buszug in Graz
Antwort #24
Also diesen Scherzversuch hätte man sich sparen können. Ein Busanhänger ist ja wirklich mittelalterlich. In einer Zeit in der man bei allen Neubeschaffungen, ob Strassenbahn, U-Bahn oder Zug auf durchgängliche Begehbarkeit achtet um die Sicherheit der Fahrgäste zu erhöhen ist es ja absurd einen Busanhänger zu testen. Ausser man führt wieder einen Schaffner ein der dann im Anhänger mitfährt.

Es gibt ja mehr als genug Gelenk- und Doppelgelenkbusse, da braucht man wirklich nicht auf sowas setzen.

Kann nur jemand schreiben, der die Preise nicht kennt!
Einen überblicksartigen Kostenvergleich dazu gibt es in diesem Thread: http://www.styria-mobile.at/home/forum/index.php/topic,11811.0.html
Die Highlights:
Solobus -->ca. 300.000
Gelenkbus --> ca. 400.000
Doppelgelenkbus --> ca. 1.000.000 bis 1.200.000
Buszug (Solobus mit Anhänger) --> ca. 450.000-500.000
Dabei entspricht die Kapazität eines Buszuges jener eines Doppelgelenkbusses!
Ein Gelenkbus hingegen hat eine deutlich geringere Kapazität, als ein Buszug!
Zustimmung, aber die Rechnung ist ein wenig überzogen. Reell liegt die Kapazität eines Buszuges zwischen einem Gelenkbus und einem Doppelgelenkbus. Die Linzer Doppelgelenk-E-Busse kosten pro Stück 1 Mio. Euro, in der Ausführung als Dieselbus (wie beim Buszug) purzeln die Preise.

  • FlipsP
Re: Buszug in Graz
Antwort #25
Also diesen Scherzversuch hätte man sich sparen können. Ein Busanhänger ist ja wirklich mittelalterlich. In einer Zeit in der man bei allen Neubeschaffungen, ob Strassenbahn, U-Bahn oder Zug auf durchgängliche Begehbarkeit achtet um die Sicherheit der Fahrgäste zu erhöhen ist es ja absurd einen Busanhänger zu testen. Ausser man führt wieder einen Schaffner ein der dann im Anhänger mitfährt.

Es gibt ja mehr als genug Gelenk- und Doppelgelenkbusse, da braucht man wirklich nicht auf sowas setzen.

Kann nur jemand schreiben, der die Preise nicht kennt!
Einen überblicksartigen Kostenvergleich dazu gibt es in diesem Thread: http://www.styria-mobile.at/home/forum/index.php/topic,11811.0.html
Die Highlights:
Solobus -->ca. 300.000
Gelenkbus --> ca. 400.000
Doppelgelenkbus --> ca. 1.000.000 bis 1.200.000
Buszug (Solobus mit Anhänger) --> ca. 450.000-500.000
Dabei entspricht die Kapazität eines Buszuges jener eines Doppelgelenkbusses!
Ein Gelenkbus hingegen hat eine deutlich geringere Kapazität, als ein Buszug!
Zustimmung, aber die Rechnung ist ein wenig überzogen. Reell liegt die Kapazität eines Buszuges zwischen einem Gelenkbus und einem Doppelgelenkbus. Die Linzer Doppelgelenk-E-Busse kosten pro Stück 1 Mio. Euro, in der Ausführung als Dieselbus (wie beim Buszug) purzeln die Preise.

Die Preise sind größtenteils von TW22 und ich denke er weiß das am Besten!

Warum glaubst du tauscht Hamburg die ganzen DGB gegen Capacity?

Ein Buszug hat auch den Vorteil, dass das Zugfahrzeug auch alleine fahren kann. Zum Beispiel im Sommer, wenn Gelenkbusse auch reichen.
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!  ;)

  • PeterWitt
Re: Buszug in Graz
Antwort #26
Zitat von: Zachi date=1538810260
Gondel & U-Bahn ;D
Ja eh...  ;D
Nur, kann mir irgendjemand sagen, welche Buslinien damit entlastet/ersetzt werden sollen? ???

Re: Buszug in Graz
Antwort #27
Die Preise sind größtenteils von TW22 und ich denke er weiß das am Besten!

Warum glaubst du tauscht Hamburg die ganzen DGB gegen Capacity?

Ein Buszug hat auch den Vorteil, dass das Zugfahrzeug auch alleine fahren kann. Zum Beispiel im Sommer, wenn Gelenkbusse auch reichen.
Flipsi, die Vorteile eines Buszuges sind mir bekannt und habe ich auch nicht angezweifelt. Für Graz die beste Lösung, wenn man um wenig Geld die Kapazität leicht erhöhen will.
Was die Fahrzeugkosten betrifft entnehme ich meine Informationen aus der Fachliteratur bzw. Presseaussendungen. Hamburg ist in punkto ÖV-Ausbau nicht unbedingt ein Vorbild. Jedenfalls beschaffen mittlerweile etliche Städte Doppelgelenkbusse, ein Beispiel siehe https://www.vanhool.be/de/nachrichten/van-hool-baut-58-trambusse-fur-trondheim-norwegen

  • FlipsP
Re: Buszug in Graz
Antwort #28
Steffi, geb dir recht. Hole meine Informationen auch gerne aus Fachliteratur. Noch lieber aber von Leuten vom Fach (zB TW22). Dass Hamburg kein Vorbild sein soll stimmt. Aber gerade dort kann man sehen, wie toll DGB wirklich sind. Die Gelenke sind eben recht teuer im Unterhalt und davon haben die Busse eben auch noch 2.
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!  ;)

Re: Buszug in Graz
Antwort #29
Steffi, geb dir recht. Hole meine Informationen auch gerne aus Fachliteratur. Noch lieber aber von Leuten vom Fach (zB TW22). Dass Hamburg kein Vorbild sein soll stimmt. Aber gerade dort kann man sehen, wie toll DGB wirklich sind. Die Gelenke sind eben recht teuer im Unterhalt und davon haben die Busse eben auch noch 2.
Also das mit teurem Unterhalt der Gelenke glaube ich dir nicht, in keinem österreichischen Verkehrsbetrieb werden Betriebskosten so knallhart gerechnet wie in Linz, dort hätte man sich niemals auf etwas in Summe teureres eingelassen. Buszüge sind einfach billiger in der Anschaffung und wendiger. Doppelgelenkbusse sind in Graz wohl erst der übernächste Schritt für eine Kapazitätserhöhung.