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Thema: Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn (84095-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Mich würde ja interessieren, was an dem Gerücht dran ist, das mir ein ÖBB-Verschieber in Spielfeld immer wieder erzählt hat: daß ab Dez. 2011 die GKB den Betrieb auf der Radkersburger Bahn übernehmen wird.
Ich frage mich nur - falls das stimmt -, mit welchen Fahrzeugen?

Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #1

Mich würde ja interessieren, was an dem Gerücht dran ist, das mir ein ÖBB-Verschieber in Spielfeld immer wieder erzählt hat: daß ab Dez. 2011 die GKB den Betrieb auf der Radkersburger Bahn übernehmen wird.
Ich frage mich nur - falls das stimmt -, mit welchen Fahrzeugen?

Das wär ja was. Mit VT70 nehme ich an, vielleicht ja auch mit einem GTW.

Vielleicht sind ja dann ab 2013 die GKB Dostos mit RTS 1216er zwischen Graz und Spielfeld unterwegs. ;D

Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #2

Das glaube ich nicht da die GKB-Dostos nicht in Slowenien aufgrund des Profils zugelassen sind.
Außerdem müsste die Brücke in Marburg endlich einmal verstärken.


Spielfeld ist ja noch in Österreich!!  ;)

Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #3

...aber unrealistisch ist Vieles!

Ja, zum Beispiel, dass es die ÖBB noch länger als 10 Jahre geben wird.

Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #4
Um den Bestand der Radkersburger Bahn zu sichern kann es nur eine Möglichkeit geben: Gleisanbindung Bad Radkersburg - Gornja Radgona, wie schon in #49 Metro5 geschrieben hat!
Und warum? Hier meine Ausführung:

☺  Überziel: Sicherung des Weiterbestandes der Radkersburger Bahn.
☺  Hauptmaßnahme: Wiederherstellen der durch Einheiten der Deutschen Wehrmacht am 17. April 1945 zerstörten Radkersburger Eisenbahnbrücke.
☺  Zusatzmaßnahmen: Errichtung einer Bahnhaltestelle ,,Bad Radkersburg Mitterling/Schulzentrum" zum Vorteil des BORG sowie der Fachhochschule Joanneum, der Landesberufschule und der Thermenarena Bad Radkersburg.
☺  Wesentliche Haltestellen-Annäherung für die Parktherme und das Stadtzentrum von Bad Radkersburg.
☺ Grundlegende Attraktivierung der ÖV-affinen, grenzüberschreitenden Logistik.
☺ Infolgedessen Erhöhung der Standortqualität für die Bereiche Spielfeld, Murfeld, Mureck, Halbenrain, Radkersburg-Umgebung und Bad Radkersburg wie ebenso für Gornja Radgona, Radenci, Ljutomer.
☺  Gesamtaufwand: Mit insgesamt nur 2,65 Kilometern Gleisneubau erfordert diese Strecken-Alternative die mit Abstand kürzeste Projektierung und ermöglicht andererseits eine ebenso kurze Umsetzungszeit.
☺  Evaluierung: 66 % Kostenersparnis gegenüber der Variante Bad Radkersburg - Murska Sobota.
☺  Einbindung international nutzbarer Eisenbahn-Infrastruktur: Die Strecke Gornja Radgona - Ljutomer verbindet zum TEN-Korridor V (Richtung Murska Sobota - Hodoš - Budapest).
☺  Internationale Transport-Vorteile: Kürzester Schienen-Transportweg aus Richtung Ukraine, Rumänien, Ungarn über Ljutomer - Gornja Radgona - Bad Radkersburg - Spielfeld-Straß zum Terminal Graz Süd bzw. Cargo Center Graz (in Werndorf).
☺  Direkter Zubringer aus Rumänien, Ungarn und der Ukraine zum Südbahn-Koralmbahn-Knoten Werndorf.
☺  Interregionale Transport-Vorteile: Im Untermurtal erhöhtes Fahrgast-Potenzial für die S-Bahn-Züge.
☺  Anbindung der bestehenden Industrie- und Handelsunternehmungen (Sako-Stahl, Radkersburger Metallwarenfabrik, Reflex Glas, Radenska Mineralwasser u. a.) an die künftig neu ausgerichtete Eisenbahn-Infrastruktur.
☺  Umwelt-Hauptnutzen: Maßgebende Reduktion von Feinstaub und CO2 infolge Verlagerungen im Personen- und Güterverkehr auf die Schiene.

m.f.G.
Bahnhof-Halbenrain

Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #5

☺  Gesamtaufwand: Mit insgesamt nur 2,65 Kilometern Gleisneubau erfordert diese Strecken-Alternative die mit Abstand kürzeste Projektierung und ermöglicht andererseits eine ebenso kurze Umsetzungszeit.


Das heißt, vom östlichen Gleisende des Bad Radkersburger Bahnhofes bis zum nördlichen Gleisende in Gornja Radgona sind es wirklich nur 2,65 km?
Steirerbluat is koa Himbeersaft!

Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #6
Zuerst kommt die Idee, dann schon das Wunschdenken und wir sind noch einen Schritt weiter! Wir haben planerisch das Projekt fertig und haben bei der EU schon an die Tür (Förderung ETZ Projekt) geklopft!
Alles fängt einmal mit einem Traum/Wunsch an!

m.f.G.
Bahnhof-Halbenrain
Erstellt am: Februar 18, 2011, 13:17:47
Hallo Steirer, ja es stimmt wirklich nur 2,65 Kilometer

Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #7
Bei der dezeitigen Budgetsituation sehe ich leider keine Chance auf Realisierung. Man sollte froh sein wenn das derzeitige S-Bahnangebot nach 2012 erhalten bleibt...

  • Ch. Wagner
Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #8
Man kann sich das sehr schön auf Google-Earth ansehen. Nur stellt sich dann die Frage: die Bahn fährt dann mitten durch die Häuser?
Alles nicht realistisch!
LG!Christian
Weil ich angeblich unhöflich bin:
"Denkt daran, das Schwein von heute ist der Schinken von morgen"
(Mathias Beltz)

"pungitius pungitius"

Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #9
Also ich sehe da schon eine Möglichkeit:
Die ETZ Projekte der Europäischen Union werden zu 90% gefördert! Wenn die Gesamtkosten € 8 Millionen ausmachen bleiben gerade einmal € 800.000,- übrig.
Teilt man diese € 800.000,- durch Land/Bund/ÖBB würden für jeden Part € 266.666,- übrig bleiben.
Dafür gibt es die erstgenannten Vorteile und verkehrstechnische Nachhaltigkeit über Generationen hin!

Und was kostet die unnötige Airpower in Zeltweg?
Der Steirische Herbst?
usw. und so weiter

dieser Meinung ist
Bahnhof-Halbenrain

@fcw0810 wieso durch die Häuser? Wir müssen ja nicht auf der alten Trasse fahren, es gibt auch eine an den Häusern vorbei!

Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #10
Warum soll das Projekt nicht realisierbar sein?

Wenn die Mehrheit der Bevölkerung und die örtlichen Politiker in Bad Radkersburg dahinterstehen, ist das die Basis. Ists nur die Idee von wenigen, dann ist es unrealistisch, weil es schon lokal nicht durchsetzbar ist.

Geld ist immer genug da, alles ist eine Frage der Aufteilung. Wer die besten politischen Beziehungen hat, wer am lautesten schreit, der bekommt in Österreich das Geld für sein Projekt  ::). Ob das Projekt jetzt sinnvoll ist oder nicht, ob das Projekt langfristig nützt oder nur kostet (hallo Elfenpark, hallo Vivarium) ist völlig egal.

Und immerhin nützt das Radkersburger Projekt der Baumafia, die neu gebaute Bahnkilometer eh immer zu Apothekerpreisen mangels ausreichender Kostenvergleiche in Rechnung stellen kann. Von da her ist schon einmal ein politischer Unterstützungsschub zu erwarten, wenn es gelingt, die Baufirmen auf das Projekt aufmerksam zu machen. Brückenbau ist immer gut und teuer. :D  

Allerdings sollte man von Seiten der Bahnaktivisten in Radkersburg die Gunst der Stunde nützen, die der eingestellte Bahnverkehr jetzt bietet: Nun ist beste Gelegenheit, die Bahn in die Zeitungen und ins Gedächtnis der Politiker zu bringen: Mit Leserbriefen, mit Pressemitteilungen, mit Briefen an Politiker und Verkehrsverbund . Und die öffentliche Frage sollte nicht fehlen, ob denn das Land Steiermark für den Buserstzverkehr auch die vollen S-Bahnbestellungskosten an die ÖBB bezahlt.


  • Ch. Wagner
Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #11
Gemach, gemach. Dann ist aber die Alternativ-Trasse sicher länger als 2,65 km. Und die besorgten Bürger interessiert nichts außer ihr Vorteil. Also müßte die Alternativstrecke von Lärmschutzwänden umhüllt, wenn nicht gar eingehaust sein.
Ja, die böse Baumafia. Frag einmal nach der Feuerwehrmafia und zu welchen Preisen Gemeinden Fahrzeuge angeboten werden. Das nur nebenbei. Die läppischen paar hundert Meter könnten quasi in Schwarzarbeit hergestellt werden, Swietelsky und Andere machen das mit dem linken kleinen Zeh. Und das Brückerl irgend ein anderer, örtlicher Baumeister. Und die lokalen Politiker: die können mehr als froh sein, daß die Thermen gestützt werden und müssen froh sein, daß die S-Bahn nach Graz erhalten bleibt.
Ihr habt es angesprochen: welchen Vorteil soll denn die Bevölkerung von der Wiederherstellung haben, und zwar nicht nur auf der einen sondern auch auf der anderen Murseite. Und der direkte Anschluß an Werndorf: mit Stürzen in Spielfeld?
Und, Bahnhof-Halbenrain: weder die Radkersburger Bahn noch die (unnötige) Airpower haben irgendetwas mit Kultur zu tun. Der Steirische Herbst hat damit nichts zu tun. Man könnte allerdings dann auch die ungeheuren Subventionen für die Landwirtschaft kürzen, damit könnte das Projekt locker finanziert werden. Doppelgleisig und elektrifiziert.
LG!Christian
Weil ich angeblich unhöflich bin:
"Denkt daran, das Schwein von heute ist der Schinken von morgen"
(Mathias Beltz)

"pungitius pungitius"

Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #12


☺  Gesamtaufwand: Mit insgesamt nur 2,65 Kilometern Gleisneubau erfordert diese Strecken-Alternative die mit Abstand kürzeste Projektierung und ermöglicht andererseits eine ebenso kurze Umsetzungszeit.


Das heißt, vom östlichen Gleisende des Bad Radkersburger Bahnhofes bis zum nördlichen Gleisende in Gornja Radgona sind es wirklich nur 2,65 km?


Laut www.austrianmap.at sind es sogar nur 1,8km - allerdings ist da heute das Berufsschulinternat im Weg, wenn man um dieses einen Bogen macht sind es etwa 2,3km. Gescheiter (und vermutlich auch nicht teurer) wäre aber wohl eine gerade Strecke und ein Neubau des Internats.

  • Ch. Wagner
Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #13
Und wieder die Frage, invisible, zu welchem Behufe?
LG!Christian
Weil ich angeblich unhöflich bin:
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(Mathias Beltz)

"pungitius pungitius"

Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #14
Wenn die beiden Streckenteile schon wieder zusammengefügt werden sollten, dann diesmal wohl Richtung Stadtzentrum/ Busbahnhof verschwenkt und nicht noch weiter außen! So, dass nach dem sog. Bahnhof "Bad Radkersburg", der ohnehin absurd weit von Radkersburg weg ist, wirklich eine brauchbare, attraktive, stadtnahe Haltestelle in Fuß-Entfernung vom Stadzentrum gegeben ist.

Noch besser wäre sogar, wenn auch wegen der Bebauungssituation und der bereits erwähnten "besorgten Bevölkerung" weit schwieriger zu erreichen,
eine Trassenführung zwischen Zentrum UND Thermenwelt auf der Westseite der Stadt um auch noch für die Thermenbesucher eine attraktive Öffi-Verbindung anzubieten!