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Thema: Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn (128610-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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  • FlipsP
Re: Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #330
Schade, dass die Fahrt noch kommuniziert wurde.


Wurde schon: https://www.lok-report.de/news/europa/item/12310-oesterreich-oebb-cityjet-eco-auf-testfahrten-unterwegs.html
Du solltest Deine Einträge nach dem Einstellen lesen. Vermutllich wolltest Du  n i c h t  schreiben!

Da hast du Recht, danke! Und auch danke für den Link!
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!  ;)

  • FlipsP
Re: Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #331
Wie dem auch sei, bis diese Triebwagen im Streckendienst sind, werden Jahre vergehen. Und Siemens ist froh, daß sie damit a bissi herumfahren können. Den Anschluß haben sie längst verpaßt, Wasserstoff hat die Nase vorn.

Das stimmt so nicht! Denn es ist beides noch nicht ausgereift oder gar in Serienproduktion, beide Systeme haben ihre Vor- und Nachteile und es hat überhaupt noch keine Trendwende in irgendeine Richtung stattgefunden. Es wird mal beides erprobt und, wenn überhaupt, erst danach auf ein System festgelegt.

Ich glaube viel eher daran, dass wir in den nächsten Jahren einfach mit 2 Antriebstechnologien leben werden. Egal, ob im PKW (H2 vielleicht nicht im Fiat 500, aber eventuell doch in den größeren SUV), dem LKW oder auch bei der Bahn (Eben als Ersatz für Dieselnetze, wo weit und breit keine Oberleitung vorhanden ist, wird H2 eher kommen, als zB auf der Radkersburger Bahn, weil hier eigentlich recht gut mit der Südbahn verknüpft werden kann und somit der Akku seine Vorteile ausspielen kann).

Worauf fußt deine Aussage dass Wasserstoff die Nase vorne hat, wenn ich fragen darf?
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!  ;)

  • Stipe
Re: Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #332
Zum Thema Wasserstoff im Auto. Alle mir bekannten Motoren- und Automobilentwickler sagen, dass Wasserstoff zwar fertig entwickelt sei, aber für den Individualverkehr einfach deutlich zu teuer. Wenn ich bei einer Bahn dazurechne. dass ich sie alternativ elektrifizierne muss schaut die Rechnung halt schnell anders aus...

Re: Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #333
ÖBB-Akku-Zug: Bilanz nach Steiermark-Test

https://steiermark.orf.at/stories/3005768/

  • Ch. Wagner
  • Member*
Re: Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #334
Zum Thema Wasserstoff im Auto. Alle mir bekannten Motoren- und Automobilentwickler sagen, dass Wasserstoff zwar fertig entwickelt sei, aber für den Individualverkehr einfach deutlich zu teuer.




Wenn ich in einem Bahnforum über alternative Antriebe schreibe, ist schon die Bahn gemeint. Und hier funktioniert der Wasserstoffantrieb auch, wie die Ergebnisse in Deutschland zeigen.

Zum Straßenverkehr: hier ist diese Antriebsvariante vorallem im Schwerverkehr attraktiv, im PKW-Bereich in der Anschaffung zu teuer.
Weil ich angeblich unhöflich bin:
"Denkt daran, das Schwein von heute ist der Schinken von morgen"
(Mathias Beltz)

"pungitius pungitius"

Re: Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #335
Aha, man kann also den Triebwagen später unter 3kV DC in Ljutomer laden  ;D

  • HGLF
Re: Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #336
Zitat von: ÖBB-Akku-Zug: Bilanz nach Steiermark-Test
Armin Klein von der Interessengemeinschaft Neue Radkersburger Bahn sieht das in den Sommermonaten von Jahr zu Jahr zunehmende Hitzeproblem der Dieselgarnituren, insbesondere auf der südsteirischen Strecke, durch das Vorhandensein einer Klimaanlage im Cityjet eco als gelöst an.
Und seit wann haben die 5022er bitte keine Klimaanlage?

Re: Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #337
Zitat von: ÖBB-Akku-Zug: Bilanz nach Steiermark-Test
Armin Klein von der Interessengemeinschaft Neue Radkersburger Bahn sieht das in den Sommermonaten von Jahr zu Jahr zunehmende Hitzeproblem der Dieselgarnituren, insbesondere auf der südsteirischen Strecke, durch das Vorhandensein einer Klimaanlage im Cityjet eco als gelöst an.
Und seit wann haben die 5022er bitte keine Klimaanlage?

Die schon nur fahren ja vereinzelt auch noch Wendezüge (das direkte Zugpaar von/nach Graz und Radzüge am Wochenende). Von diesem gewaltigen Hitzeproblem spricht der Herr Klein.

  • Stipe
Re: Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #338
@ Ch.Wagner:

Ich habe mich auf nicht von ihnen stammendes Posting bezogen.

Zitat
Ich glaube viel eher daran, dass wir in den nächsten Jahren einfach mit 2 Antriebstechnologien leben werden. Egal, ob im PKW (H2 vielleicht nicht im Fiat 500, aber eventuell doch in den größeren SUV), dem LKW(...)

Re: Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #339
Hat bitte jemand in der geschätzten Runde zufällig ein Kursbuch aus dem Jahr 1959? Ich würde bitte das Blatt der Radkersburger Bahn, es müsste wohl die Linie 19e im Kursbuch sein, brauchen.
Ich bedanke mich für Ihre Mühe, Armin klein.

  • FlipsP
Re: Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #340
Gemeinde gibt kein grünes Licht für die Bahntrasse

Der Gemeinderat von Bad Radkersburg stimmt dem Flächenwidmungsplan mit der geplanten Eisenbahntrasse durch ein Wasserschutz- und Siedlungsgebiet nicht zu. Das steht die Posse jetzt vorerst still. Bis Ende 2020 muss die Revision durch sein.


Sie sorgte für viele Zuhörer und viel Aufregung im Bad Radkersburger Gemeinderat: Die Trasse für die Eisenbahn nach Slowenien. Die soll ja, wie berichtet, durch ein Wasserschutz- sowie ein Siedlungsgebiet führen. Die Trasse ist in der Revision des Flächenwidmungsplans enthalten, um sie quasi freizuhalten.

Keine Zweidrittelmehrheit

Eine Zweidrittelmehrheit im Gemeinderat hätte es gebraucht. Die gab es aber nicht: Zehn stimmten dafür, neun dagegen. ,,Jetzt steht die Partie, ebenso alles andere im Flächenwidmungsplan", erklärte Stadtchef Heinrich Schmidlechner (VP) nach der Sitzung. Die Volkspartei, Manfred Mikl (BBR) und Helmut Martinecz (SP) sind mitgegangen. Die weiteren Mitglieder von SP und BBR sowie Sonja Witsch (Grüne), die freie Mandatarin Elisabeth Messner und Gabriele Karlinger (FP) sagten ab. Dabei hatte es Schmidlechner noch versucht: ,,Wir müssen das zu Ende bringen, sonst entscheidet das Land" und ,,wir versäumen ein Jahr, das hat Auswirkungen auf die ganze Stadtentwicklung." Franz Robin (BBR) aber konterte: ,,Was wird denn in dem Jahr weiterentwickelt?"

Die 400 Unterschriften gegen die Trasse könne man jedenfalls nicht ignorieren, stellte Vize Christian Duric (SP) klar: ,,Wir wollen alle die Bahn erhalten. Aber es braucht eine neue Trassenführung." Manuela Spätauf (SP) warf ein, man habe für die Revision ohnehin noch bis Ende 2020 Zeit: ,,Wir müssen nichts überstürzen." Für Christian Frühwirth (VP) aber ist der Flächenwidmungsplan ,,wesentlich für die Entwicklung der Stadt. Warum also sinnloses Warten?"

Tatsächlich steht der Nicht-Beschluss anderen Bauvorhaben, etwa denen von Privaten, entgegen. Diese extra beschließen, so wie es Robin forderte (,,mir tun die drei Häuslbauer leid"), gehe Schmidlechner zufolge aber nicht - da fehle das öffentliche Interesse. Trotzdem gibt es seit Juni einen Gemeinderatsbeschluss, der eine neue Trasse fordert. ,,Weiß das Land von dem Beschluss?", wollten Karlinger und Messner vom Stadtchef wissen. ,,Nein, warum auch? Es ist eine vorgegebene Trasse da. Das Land nimmt kein Geld für eine neue in die Hand, das müssten wir tun."

Wunsch an das Christkind


Manfred Mikl jedenfalls war ,,erschüttert" über die Diskussion. ,,Mureck und St. Veit blühen. Wir brauchen den Beschluss, damit die Bahn weiterentwickelt wird." Für Karlinger hat die Posse etwas vom ,,Wunsch ans Christkind". Und der Stadtchef? Der glaubt, man wolle die Verantwortung abschieben. Im März wird ja ein neuer Gemeinderat gewählt.

Quelle: Kleine Zeitung: http://www.kleinezeitung.at/steiermark/suedostsued/5726742
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!  ;)

  • FlipsP
Re: Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #341
Die Weiterentwicklung der Bahnstrecke hängt sicher nicht von der Verlängerung ab, da gebe ich dir Recht! Aber die Verlängerung würde sicher mehr Fahrgäste und somit eine höhere Auslastung der S-Bahnen bringen, was wiederum ein besseres Gegenargument gegen eine etwaige Einstellung wäre.
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!  ;)

Re: Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #342
Der Empedokles (ital. Empedocle) ist ein Unterwasservulkan in der Straße von Sizilien. Die höchste Erhebung liegt rund 7 bis 8 Meter unter der Meeresoberfläche. Ein starker Ausbruch des Empedokles könnte einen Tsunami auslösen.

  • Ch. Wagner
  • Member*
Re: Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #343
Der Cityjet Eco ist zweifelsohne eine Bereicherung für den Erhalt der Bahnstrecke, und nicht nur dieser. Über den Wiederaufbau nach Slowenien kann dann in fünfzig Jahren nachgedacht werden, wenn die SZ die Trasse nach Koper ausgebaut und die Verbindung nach Spielfeld ertüchtigt haben.
Weil ich angeblich unhöflich bin:
"Denkt daran, das Schwein von heute ist der Schinken von morgen"
(Mathias Beltz)

"pungitius pungitius"

Re: Weiterbetrieb und Ausbau der Radkersburger Bahn
Antwort #344
Also, in 50 Jahren braucht man nicht mehr über die (Wieder-)Verlängerung der Radkersburger Bahn reden, entweder macht man das zeitnahe oder das Thema hat sich erledigt. So wie ich die Aussagen aus Radkersburg verstehe, geht es da nicht um eine verkehrspolitische, sondern um eine rein egoistische Entscheidung (nämlich kein neues Verkehrsbauwerk in der Nähe). Selbstverständlich kann das nur ein (!) Baustein für die langfristige Erhaltung der Strecke sein, dazu gehört sicher auch ein Fahrzeug wie der Cityjet Eco.

Ich halte auch das Ausspielen der einen mit anderen Maßnahmen wenig hilfreich, weil dann am Ende nichts passiert. Die Strecke Spielfeld - Marburg wird bzw. wurde schon ertüchtigt, der Bahnhof Marburg folgt demnächst. Das wird mittelfristig die Situation in diesem Bereich deutlich verbessern.

W.
"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
(Carlo Schmid, SPD, 1948)