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Thema: Stadtteilprojekt auf den Reininghausgründen (83706-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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Re: Stadtteilprojekt auf den Reininghausgründen
Antwort #330
Ich kann den Artikel leider nicht lesen.

Kann jemand, der ein Abo für die Plus-Artikel besitzt, bitte den Text hineinkopieren? Danke!

  • Torx
Re: Stadtteilprojekt auf den Reininghausgründen
Antwort #331
Kann jemand, der ein Abo für die Plus-Artikel besitzt, bitte den Text hineinkopieren? Danke!

Alternativ kann man auch 48h warten, dann ist es auch für jeden lesbar.

So wie es aussieht geht nun Erber als Investor von Bord:
http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/5229003/Stadtentwicklung_Reininghaus_Der-erste-Bauherr-geht-von-Bord
(Abrufbar am 5.6., 9:00)

Das ist insofern auch brisant, weil er das Braustüberl (wurde hier am linken Bild übrig gelassen) erhalten wollte. Das muss nun der Nachfolger nicht mehr, weil auch die Stadt einen Bebauungsplan verabsschiedet hat, der eine Erhaltung gar nicht vorsieht. Eigentlich ein Witz, dass die Stadt kein Interesse an einer Erhaltung zeigt, selbst wenn es der Investor will.

Andererseits habe ich vorab schon Gerüchte gehört, dass Erber eigentlich gar nicht selber bauen will - sondern nur nur mal das ganze vorbereiten und dann an andere weiter vergeben. Gerüchte sind im Prinzip immer viele im Umlauf, aber dass es nun doch so gekommen ist macht einen schon stutzig.

  • Martin
  • Global Moderator
  • Styria Mobile Team
Re: Stadtteilprojekt auf den Reininghausgründen
Antwort #332
Wen wunderts, wenn eine Verzögerung die andere ablöst und die Stadt auch noch den Tramausbau absagt.

ÖKO-Stadtteil adé  :boese:
GLG
Martin

  • Amon
Re: Stadtteilprojekt auf den Reininghausgründen
Antwort #333
Bleibt zu hoffen, dass - wie in Frankreich - irgendwann auch in Graz ein fehlender Tramanschluss ein Kriterium für die Qualitätsminderung eines Baugrunds ist, bzw. umgekehrt ein Tramanschluss einen Baugrund aufwertet. Wenn wirtschaftliche Fakten für die Bim sprechen, wird vielleicht auch die ÖVP Gefallen daran finden. Vorher sicher nicht.

  • Martin
  • Global Moderator
  • Styria Mobile Team
Re: Stadtteilprojekt auf den Reininghausgründen
Antwort #334
Wer soll das beschließen?

Die Unterführung JHG wird fertig sein, lange bevor ein einziges Straßenbahnprojekt in Bau ist oder auch lange vor dem neuen Buskonzept. :P
GLG
Martin

Re: Stadtteilprojekt auf den Reininghausgründen
Antwort #335
Heute in der Kleinen Zeitung - Die Stadt könnte bzgl. Amtshaftung verklagt werden:  :P

  • PeterWitt
Re: Stadtteilprojekt auf den Reininghausgründen
Antwort #336
Der Schulstandort in Reininghaus scheint auf der Kippe zu stehen, siehe Artikel Kleine Zeitung:
http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/5390433/Graz_Reininghaus_Streit-um-Unterfuehrung-laesst-Schulcampus-wackeln

  • Amon
Re: Stadtteilprojekt auf den Reininghausgründen
Antwort #337
Aus einer aktuellen Broschüre der ÖWG (Bild 1), sowie aus der Kleinen Zeitung (Bild 2 ff. +  Artikel).


Mit August fällt der Startschuss für das größte Straßenbauprojekt, das heuer in Graz neu in Angriff genommen wird. Der nicht ganz einen Kilometer lange Abschnitt der Alten Poststraße zwischen Wetzelsdorfer Straße und Reininghausstraße sowie die Kratkystraße werden völlig neugestaltet.
Es ist nicht irgendein Straßenabschnitt, auf dem hier bald die Bagger auffahren, soll doch auf einer Fläche von 54 Hektar westlich und östlich der Alten Poststraße der neue Stadtteil Reininghaus entstehen. Was an den Plänen für das 13-Millionen-Euro-Projekt auf den ersten Blick auffällt: Fußgängern und Radfahrern wird viel Platz eingeräumt. Ein jeweils 3,6 Meter breiter Grünstreifen mit Alleebäumen säumt die Straße und trennt sie von den Geh- und Radwegen, die es auf beiden Seiten geben wird.
,,Wir haben uns dazu bekannt, dass mit Reininghaus ein zweites, urbanes Stadtzentrum entstehen soll, dann muss der öffentliche Raum auch für alle Verkehrsteilnehmer etwas leisten können", unterstreicht Stadtbaudirektor Bertram Werle. Eine Hauptverkehrsstraße wird die Alte Poststraße trotzdem weiterhin bleiben, 13.000 Autos werden dort derzeit täglich gezählt. Jenen, die sich mehr Autospuren wünschen, hält der Stadtbaudirektor entgegen: ,,Das würde gar nichts bringen, da die Knoten vor und nach diesem Abschnitt nicht mehr Autos aufnehmen können und der Platz nicht zur Verfügung steht, um das zu ändern."


Bis voraussichtlich November kann die Alte Poststraße zwischen Wetzelsdorfer Straße und Reininghausstraße trotz Bauarbeiten befahren werden, dann wird der Verkehr über eine Ersatzstraße geleitet, die extra dafür errichtet wird und über die Reininghausgründe führt. Zum ,,oberflächlichen" Ausbau des Straßenabschnitts kommen im wahrsten Sinn des Wortes tief greifende Arbeiten. ,,Alle Hauptversorgungsleitungen, von Fern- und Nahwärme bis zu Gas, Strom und Wasser werden neu verlegt", erklärt Wolfgang Toman, in der Stadtbaudirektion für das Straßenbauprojekt verantwortlich. Damit rüstet sich die Stadt dafür, dass in den nächsten Jahren Reininghaus Zug um Zug an bestehende Versorgungsnetze andocken wird.



Anfang 2019 wird es dann noch komplexer, wenn zusätzlich die Arbeiten an der Bim-Strecke nach Reininghaus und bis zur ehemaligen Hummelkaserne in Angriff genommen werden. Die Unterführung unter der GKB-Strecke wird gesperrt, da das Gefälle der Alten Poststraße in diesem Bereich abgeflacht werden muss. Der darauffolgende Kreisverkehr kann nur von Osten nach Westen passiert werden. ,,Ab November 2021 wird die Straßenbahn voraussichtlich nach Reininghaus fahren", erläutert Klaus Masetti, Projektleiter der Stadtbaudirektion, den Zeitplan. 45 Millionen Euro sind für den Tramausbau veranschlagt. Ein Drittel der Kosten übernimmt das Land. Nach Gesprächen mit dem Verkehrsminister gehen die Verantwortlichen davon aus, dass auch der Bund das Projekt mitfinanzieren wird.



  • FlipsP
Re: Stadtteilprojekt auf den Reininghausgründen
Antwort #338
Die 45 Mio kann man aber so ernst nehmen wie die 27 Mio für die 7 Verlängerung oder?
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!  ;)

Re: Stadtteilprojekt auf den Reininghausgründen
Antwort #339
.....
Anfang 2019 wird es dann noch komplexer, wenn zusätzlich die Arbeiten an der Bim-Strecke nach Reininghaus und bis zur ehemaligen Hummelkaserne in Angriff genommen werden. Die Unterführung unter der GKB-Strecke wird gesperrt, da das Gefälle der Alten Poststraße in diesem Bereich abgeflacht werden muss. Der darauffolgende Kreisverkehr kann nur von Osten nach Westen passiert werden. ,,Ab November 2021 wird die Straßenbahn voraussichtlich nach Reininghaus fahren", erläutert Klaus Masetti, Projektleiter der Stadtbaudirektion, den Zeitplan. 45 Millionen Euro sind für den Tramausbau veranschlagt. Ein Drittel der Kosten übernimmt das Land. Nach Gesprächen mit dem Verkehrsminister gehen die Verantwortlichen davon aus, dass auch der Bund das Projekt mitfinanzieren wird.


Damit wird der erste Streckenabschnitt der Südwest-Linie in Angriff genommen ....
Interessenten und Liebhaber von "Tertiärbahnen" müssen zur Kenntnis nehmen, dass Anschlussbahnen im Schwinden und Materialbahnen praktisch verschwunden sind!

  • FlipsP
Re: Stadtteilprojekt auf den Reininghausgründen
Antwort #340
.....
Anfang 2019 wird es dann noch komplexer, wenn zusätzlich die Arbeiten an der Bim-Strecke nach Reininghaus und bis zur ehemaligen Hummelkaserne in Angriff genommen werden. Die Unterführung unter der GKB-Strecke wird gesperrt, da das Gefälle der Alten Poststraße in diesem Bereich abgeflacht werden muss. Der darauffolgende Kreisverkehr kann nur von Osten nach Westen passiert werden. ,,Ab November 2021 wird die Straßenbahn voraussichtlich nach Reininghaus fahren", erläutert Klaus Masetti, Projektleiter der Stadtbaudirektion, den Zeitplan. 45 Millionen Euro sind für den Tramausbau veranschlagt. Ein Drittel der Kosten übernimmt das Land. Nach Gesprächen mit dem Verkehrsminister gehen die Verantwortlichen davon aus, dass auch der Bund das Projekt mitfinanzieren wird.


Damit wird der erste Streckenabschnitt der Südwest-Linie in Angriff genommen ....

Gut, dass die Reininghausstrecke gebaut wird!

Es ist aber leider nicht die Südwestlinie. Diese war immer vom Jakominiplatz über den Griesplatz zur Hummelkaserne und weiter vorgesehen.
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!  ;)

  • 38ger
Re: Stadtteilprojekt auf den Reininghausgründen
Antwort #341
.....
Anfang 2019 wird es dann noch komplexer, wenn zusätzlich die Arbeiten an der Bim-Strecke nach Reininghaus und bis zur ehemaligen Hummelkaserne in Angriff genommen werden. Die Unterführung unter der GKB-Strecke wird gesperrt, da das Gefälle der Alten Poststraße in diesem Bereich abgeflacht werden muss. Der darauffolgende Kreisverkehr kann nur von Osten nach Westen passiert werden. ,,Ab November 2021 wird die Straßenbahn voraussichtlich nach Reininghaus fahren", erläutert Klaus Masetti, Projektleiter der Stadtbaudirektion, den Zeitplan. 45 Millionen Euro sind für den Tramausbau veranschlagt. Ein Drittel der Kosten übernimmt das Land. Nach Gesprächen mit dem Verkehrsminister gehen die Verantwortlichen davon aus, dass auch der Bund das Projekt mitfinanzieren wird.


Damit wird der erste Streckenabschnitt der Südwest-Linie in Angriff genommen ....

Die Südwestlinie wäre ja zur direkten, schnellstmöglichen Erschließung bis zur SCS Seiersberg, bis ins Zentrum von Seiersberg, bis ins Zentrum von Straßgang, zur S-Bahn in Webling usw. gedacht. Es ging in erster Linie um einen Ersatz der Linie 32, (die ja mEn die stärkst frequentierte Buslinie in Graz ist - oder ??? )
Natürlich könnte man die Linie 32 auch ein wenig entlasten, indem man vom Linienbündel 31-32-33 die Linien 31 und 33 durch eine weitere Verlängerung der Reininghauslinie entlastet, aber der Effekt auf die Linie 32 wäre angesichts deren enormen Einzugsgebietes verschwindend klein. Eine weitere Aufgabe der Südwestlinie wäre ja auch eine direkte Anbindung von Don Bosco ans Zentrum, von Don Bosco an den Busbahnhof Griesplatz und vom Griesplatz an den Jakominiplatz.

Einer weitere Verlängerung der Reininghauslinie wäre zwar ebenso begrüßenswert, wie eine Verlängerung der Linie 5 zur Graz-Köflacher-Bahn, der Linie 7 zum Bahnhof Wetzelsdorf, aber sicherlich kein vollwertiger Ersatz für eine Südwestlinie, die ein deutlich größeres Einzugsgebiet an Fahrgästen hätte! Es wäre auch (selbst bei Realisierung aller drei genannten Straßenbahnideen!) keine ernstzunehmende Alternative zur dichtest verkehrenden Buslinie von Graz (32).

  • Ch. Wagner
Re: Stadtteilprojekt auf den Reininghausgründen
Antwort #342
Die Grundsätze der Stadtplanung, gemäß einem Meisterplan unseres fortschrittlichen Bürgermeisters
Weil ich angeblich unhöflich bin:
"Denkt daran, das Schwein von heute ist der Schinken von morgen"
(Mathias Beltz)

"pungitius pungitius"

  • FlipsP
Re: Stadtteilprojekt auf den Reininghausgründen
Antwort #343
.....
Anfang 2019 wird es dann noch komplexer, wenn zusätzlich die Arbeiten an der Bim-Strecke nach Reininghaus und bis zur ehemaligen Hummelkaserne in Angriff genommen werden. Die Unterführung unter der GKB-Strecke wird gesperrt, da das Gefälle der Alten Poststraße in diesem Bereich abgeflacht werden muss. Der darauffolgende Kreisverkehr kann nur von Osten nach Westen passiert werden. ,,Ab November 2021 wird die Straßenbahn voraussichtlich nach Reininghaus fahren", erläutert Klaus Masetti, Projektleiter der Stadtbaudirektion, den Zeitplan. 45 Millionen Euro sind für den Tramausbau veranschlagt. Ein Drittel der Kosten übernimmt das Land. Nach Gesprächen mit dem Verkehrsminister gehen die Verantwortlichen davon aus, dass auch der Bund das Projekt mitfinanzieren wird.


Damit wird der erste Streckenabschnitt der Südwest-Linie in Angriff genommen ....

Die Südwestlinie wäre ja zur direkten, schnellstmöglichen Erschließung bis zur SCS Seiersberg, bis ins Zentrum von Seiersberg, bis ins Zentrum von Straßgang, zur S-Bahn in Webling usw. gedacht. Es ging in erster Linie um einen Ersatz der Linie 32, (die ja mEn die stärkst frequentierte Buslinie in Graz ist - oder ??? )
Natürlich könnte man die Linie 32 auch ein wenig entlasten, indem man vom Linienbündel 31-32-33 die Linien 31 und 33 durch eine weitere Verlängerung der Reininghauslinie entlastet, aber der Effekt auf die Linie 32 wäre angesichts deren enormen Einzugsgebietes verschwindend klein. Eine weitere Aufgabe der Südwestlinie wäre ja auch eine direkte Anbindung von Don Bosco ans Zentrum, von Don Bosco an den Busbahnhof Griesplatz und vom Griesplatz an den Jakominiplatz.

Einer weitere Verlängerung der Reininghauslinie wäre zwar ebenso begrüßenswert, wie eine Verlängerung der Linie 5 zur Graz-Köflacher-Bahn, der Linie 7 zum Bahnhof Wetzelsdorf, aber sicherlich kein vollwertiger Ersatz für eine Südwestlinie, die ein deutlich größeres Einzugsgebiet an Fahrgästen hätte! Es wäre auch (selbst bei Realisierung aller drei genannten Straßenbahnideen!) keine ernstzunehmende Alternative zur dichtest verkehrenden Buslinie von Graz (32).

Die Südwestlinie sollte grob gesagt entlang der Buslinie 31 verlaufen und so nur im Bereich Jakominiplatz - Don Bosco die Linie 32 entlasten.
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!  ;)

Re: Stadtteilprojekt auf den Reininghausgründen
Antwort #344
Also ich hab Amosers Kommentar einfach als leicht zynischen Kommentar verstanden (und nicht als Diskussionseröffnung, wie die Südwestlinie verlaufen sollte), da die Sichtweise der Stadtpolitiker so sein könnte: ,,Wenn jetzt die Hummelkaserne eh über Reininghaus angeschlossen ist, könn ma eh gleich so weiterbauen und den Südwesten so erschließen und sparen uns die Strecke über den Griesplatz."

(An der Endstation Hummelkaserne sollte ja die Reinighauslinie die Südwestlinie treffen.)