Linie 8

Begonnen von Martin, 20 03, 2025, 13:03

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PeterWitt

Fordern kann man eh, aber gibt's dafür auch irgend welche plausiblen Gründe? Ein P&R wird es dort aufgrund Platzmangel eher nicht geben, die Wienerstraße gerne, wenn man den IV auf je 1 Spur reduziert und dafür auf eigenem Gleiskörper (bzw. dort wohl eher einer ÖV-Spur) fährt.
Soooo super wichtig und so ein Magnet ist das Shopping nord jetzt absolut nicht, dass es dort einen derartigen Anschluss bräuchte, und auch das Potential zur weiteren Stadtentwicklung ist dort bescheiden.

danihak

Zitat von: PeterWitt am  23 01, 2026, 09:06Fordern kann man eh, aber gibt's dafür auch irgend welche plausiblen Gründe? Ein P&R wird es dort aufgrund Platzmangel eher nicht geben, die Wienerstraße gerne, wenn man den IV auf je 1 Spur reduziert und dafür auf eigenem Gleiskörper (bzw. dort wohl eher einer ÖV-Spur) fährt.
Soooo super wichtig und so ein Magnet ist das Shopping nord jetzt absolut nicht, dass es dort einen derartigen Anschluss bräuchte, und auch das Potential zur weiteren Stadtentwicklung ist dort bescheiden.

Die Wienerstraße weiter rauf ist sicher sinnvoll wobei wenn der NVK Gösting wirklich kommt die Straßenbahn natürlich dort hin gehört. Aber das wird sich schon alle beim Besitzer des EKZ nicht spielen.

Franz312

Das Shopping Nord ist eigentlich schon mit der Bahn verbunden (Schleife nach Andritz), man bräuchte nur die S3 bis dorthin zu verlängern (mit quasi 0 Kosten...)

danihak

Zitat von: Franz312 am  23 01, 2026, 09:17Das Shopping Nord ist eigentlich schon mit der Bahn verbunden (Schleife nach Andritz), man bräuchte nur die S3 bis dorthin zu verlängern (mit quasi 0 Kosten...)

Stimmt, der Bahnsteig beim Center lässt sich locker mit überflüssigen Europaletten kostengünstig zusammenzimmern.

riggnix

Ich würde es ehrlich gesagt interessanter finden, was man mit dem "Rest" der Linie 40 machen will. Wird die Linie 8 bis zur Endstation Gösting geplant? Wenn nicht, was passiert dann dort? Eine Umsteigeverbindung in die Stadt wäre dort eigentlich eine Verschlechterung.
Wenn man sehr kreativ sein will, kann man auch von der Endstation unter einer neuen Bahnhaltestelle Graz Nord durch zum Shopping Nord, aber das klingt sehr überdimensioniert...

PeterWitt

Zitat von: danihak am  23 01, 2026, 09:16Die Wienerstraße weiter rauf ist sicher sinnvoll wobei wenn der NVK Gösting wirklich kommt die Straßenbahn natürlich dort hin gehört. Aber das wird sich schon alle beim Besitzer des EKZ nicht spielen.
Nicht, dass ich generell gegen einen Netzausbau hätte, aber: warum? Die NVD gehört angebunden, klar. Würde man dann bis Gösting Endstation bauen, hätte man die Linien 67 und 40 ersetzt und könnte aus der Synergie heraus sparen. Die Linie 52 würde man ja weiterhin als Tangente brauchen, die dann auch die Wienerstraße erschließe (ev. Mit einer Schleife um den Fröbelpark zum besseren Umsteigen auf 8/53/62).
Das dicht besiedelte Gebiet in der Zanklstraße bzw Wienerstraße beim Interspar wäre ja ohnehin an die Linie 8 angebunden, weiter stadtauswärts gibt's halt wenig, was die Investition rechtfertigt.
Selbst die Linie 52 hat aktuell zwischen Exerzierplatzstraße und Shopping Nord keinen Halt, und Nachverduchtung ist dort sinnvoll kaum möglich.

danihak

Zitat von: riggnix am  23 01, 2026, 09:42Ich würde es ehrlich gesagt interessanter finden, was man mit dem "Rest" der Linie 40 machen will. Wird die Linie 8 bis zur Endstation Gösting geplant? Wenn nicht, was passiert dann dort? Eine Umsteigeverbindung in die Stadt wäre dort eigentlich eine Verschlechterung.
Wenn man sehr kreativ sein will, kann man auch von der Endstation unter einer neuen Bahnhaltestelle Graz Nord durch zum Shopping Nord, aber das klingt sehr überdimensioniert...

Eigentlich eine sehr gute Frage. In der Wienerstraße wird man sicher eine zweite Linie brauchen. Vielleicht ist man kreativ und führt die Linie 40 zukünftig über Floßlendstraße - Kai zum Jakominiplatz.

FlipsP

Shopping Nord würde ich bei diesem Eigentümer (der wo nur möglich gegen die Stadt und deren Bürger agiert) nicht per Straßenbahn anbinden. Außer dieser Eigentümer zahlt die Anbindung.

Zitat von: PeterWitt am  23 01, 2026, 09:50Nicht, dass ich generell gegen einen Netzausbau hätte, aber: warum? Die NVD gehört angebunden, klar. Würde man dann bis Gösting Endstation bauen, hätte man die Linien 67 und 40 ersetzt und könnte aus der Synergie heraus sparen. Die Linie 52 würde man ja weiterhin als Tangente brauchen, die dann auch die Wienerstraße erschließe (ev. Mit einer Schleife um den Fröbelpark zum besseren Umsteigen auf 8/53/62).
Das dicht besiedelte Gebiet in der Zanklstraße bzw Wienerstraße beim Interspar wäre ja ohnehin an die Linie 8 angebunden, weiter stadtauswärts gibt's halt wenig, was die Investition rechtfertigt.
Selbst die Linie 52 hat aktuell zwischen Exerzierplatzstraße und Shopping Nord keinen Halt, und Nachverduchtung ist dort sinnvoll kaum möglich.

Denke nicht, dass man sich durch die Straßenbahn beide Buslinien (40 und 67) ersparen kann.
Und eine Schleife der Linie 52 macht diese halt wieder langsamer. Aber über die Floßlendstraße könnte ich mir gut eine Buslinie vorstellen.

Hilde B.

Vom NVK Gösting wird schon so viele Jahre geredet.
Leider meist nur heiße Luft.

Sanfte Mobilität

Entscheidend ist die Anbindung der Wohnsiedlungen und des NVK Gösting. Eine Verlängerung zum Shopping Nord ist ungefähr so, wie zum Center West, dort hast du halt nur während der Geschäftszeit Betrieb und muss von den EKZ auch mitfinanziert werden.

Wichtiger wäre, wenn der Herr Gemeinderat dafür sorgen würde, dass es von seiner Seiten keine Proteste gegen die Streckenführung (wie in der Vergangenheit) gibt.

Die Botschaft höre ich also wohl, allein mir fehlt der Glaube ...

PeterWitt

#145
Zitat von: FlipsP am  23 01, 2026, 10:21Shopping Nord würde ich bei diesem Eigentümer (der wo nur möglich gegen die Stadt und deren Bürger agiert) nicht per Straßenbahn anbinden. Außer dieser Eigentümer zahlt die Anbindung.
Auch wenn ich den Grundtenor verstehe, soll und darf das kein Entscheidungsgrund sein, schließlich profitiert ja nicht nur der streitsüchtige und mitunter etwas originelle Eigentümer, sondern gleichermaßen auch die Fahrgäste/Kunden davon.

Entscheidend sollte eigentlich einzig der kollektive Nutzen sein, also Kosten vs. Vorteil der Erschließung, die benötigte Kapazität, die Netzwirkung.
Und, außer dem Vorteil, eine höherwertige Straßenbahn statt einem minderwertigen Bus zur Verfügung zu haben sehe ich aus der Anbindung keinerlei Vorteile. Die Kapazitäten im Bus reichen locker mit großzügigen Reserven aus, die Gegend ist und bleibt wohl reines Industriegebiet, also würde sich da auch in Zukunft eher kaum was an der Frequenz ändern. Da wäre zB eine Linie als Ersatz für 34E oder auch 32 in meinen Augen weit sinnvoller.

FlipsP

#146
Zitat von: PeterWitt am  23 01, 2026, 11:18Auch wenn ich den Grundtenor verstehe, soll und darf das kein Entscheidungsgrund sein, schließlich profitiert ja nicht nur der streitsüchtige und mitunter etwas originelle Eigentümer, sondern gleichermaßen auch die Fahrgäste/Kunden davon.

Die Kunden haben den Murpark, in Zukunft den Citypark und in Gösting auch den Interspar dann an die Straßenbahn angebunden.
Da kann man bei dem tollen Eigentümer gerne mal die kalte Schulter zeigen.

ZitatEntscheidend sollte eigentlich einzig der kollektive Nutzen sein, also Kosten vs. Vorteil der Erschließung, die benötigte Kapazität, die Netzwirkung.
Und, außer dem Vorteil, eine höherwertige Straßenbahn statt einem minderwertigen Bus zur Verfügung zu haben sehe ich aus der Anbindung keinerlei Vorteile. Die Kapazitäten im Bus reichen locker nit großzügigen Reserven aus, die Gegend ist ubd bleibt wohl reines Industriegebiet, also würde sich da auch in Zukunft eher kaum was an der Frequenz ändern. Da wäre zB eine Linie als Ersatz für 34E oder auch 32 in meinen Augen weit sinnvoller.

Da stimme ich zu! Und gerade die beiden Linien sind ja wirklich prädestiniert für einen Umbau auf Straßenbahn.

riggnix

Also ich habe das bis jetzt immer so gelesen, dass man mit der Straßenbahn nach Gösting die Linie 40 ersetzen will. Mag aber sein, dass das so nicht geplant ist.

Meiner Meinung nach wäre das aber schon sinnvoll. Wenn man die Straßenbahn bis Gösting Endstation baut, den 40er ersetzt und den 52er vielleicht noch verdichtet, ist das insgesamt denke ich eine Aufwertung.

Für die Wiener Straße zwischen Exerzierplatzstraße und Kalvariengürtel fällt die Direktverbindung zum Jakominiplatz weg, aber da geht es um ein paar wenige Haltestellen, die dann noch immer per Hbf angebunden sind.

Sollte man die Straßenbahn nur bis NVK Gösting bauen, könnte man z.B. den 65er über die Anton-Kleinoscheg-Straße zum NVK verlängern, aber da wirkt für mich die "lange" Straßenbahn logischer.

Sanfte Mobilität

Na, grundsätzlich war schon die Idee, dort die Buslinien zu ersetzen, auch wenn die Endstation einmal beim NVK Gösting sein soll und man dorthin alle Buslinien ziehen wird. Jetzt ist einmal der Bau bis zum Fröbelpark geplant und die weitere Streckenführung ist ja nicht unumstritten.

W.

s_gelb

Zitat von: riggnix am  23 01, 2026, 16:18Sollte man die Straßenbahn nur bis NVK Gösting bauen, könnte man z.B. den 65er über die Anton-Kleinoscheg-Straße zum NVK verlängern, aber da wirkt für mich die "lange" Straßenbahn logischer.

Das ist die Frage. Ist es relevanter, für die beiden Haltestelen Gösting Volksschule und Gösting Schloss umsteigefreie Direktverbindungen in Richtung Innenstadt anzubinden oder mit den Linien 65 und evt. auch 48 weitere Gebiete direkt an die Eisenbahn anzubinden.