Störungen im Eisenbahnnetz außerhalb der Steiermark

Begonnen von TW 529, 28 03, 2022, 19:39

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FlipsP

#105
Dieselloks kann man organisieren, wenn die Abschaltung der Oberleitung geplant ist.

Wenn etwas akut auftritt, wird das sehr schwer genug Dieselloks aufzutreiben und in dem Fall hätte das eh auch nix gebracht.

TW 581

Wenn beide Gleise gesperrt sind hilft dir die Diesellok auch wenig. Um 20:05 Uhr war die Störung eh behoben.

LG TW 581

TW 529

Auf dem Salzburger Hauptbahnhof ist am Montag aus einem Güterwaggon eine brennbare Chemikalie ausgetreten. Berufsfeuerwehr, Polizei und Rettung sind seit dem Nachmittag im Großeinsatz. Zwischenzeitlich wurde der Hauptbahnhof wegen der brennbaren Chemikalie gegen 17.30 Uhr komplett gesperrt. Um 19.00 Uhr konnte der Bahnverkehr wieder aufgenommen werden.

https://salzburg.orf.at/stories/3352805/

TW 529

Wegen einer überhitzten und rauchenden Bremse haben Rettungskräfte Sonntagfrüh einen ÖBB-Nighjet auf der Strecke Salzburg-München geräumt. Der Nachtzug musste im Bahnhof Traunstein (Bayern) anhalten. Mehr 200 Fahrgäste wurden aus dem Zug geholt und vorübergehend in eine Turnhalle gebracht.

https://salzburg.orf.at/stories/3354521/

TW 529

Zitat von: Ragnitztal am  26 07, 2025, 23:14ICE defekt: Passagiere mussten in Tunnel raus

Zu einem Großeinsatz der Blaulichtorganisationen ist es Samstagnachmittag vor den Toren Wiens gekommen. Weil ein ICE der Deutschen Bahn wegen eines technischen Problems im Eisenbahntunnel Knoten Hadersdorf stehen blieb, mussten die rund 400 Passagiere und Passagierinnen im Tunnel aussteigen.

Wie ein Sprecher der ÖBB bestätigte, blieb um 13.30 der ICE, der nach Hamburg unterwegs war, aufgrund einer technischen Störung nach der Station Wien-Meidling im Eisenbahntunnel Knoten Hadersdorf stehen. Da ein Abschleppen technisch nicht möglich war, wurde zunächst entschieden, die Passagiere im Tunnel in einen Ersatzzug umsteigen zu lassen.

Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit und um weitere Verzögerungen zu vermeiden, wurde davon am späteren Abend abgegangen. ,,Aktuell bringen wir in enger Absprache mit den ÖBB die Personen über Notausstiege ins Freie", teilte ein Sprecher der Wiener Berufsfeuerwehr nach 19.00 Uhr mit.

Kurz vor 20.00 Uhr waren die Evakuierungsmaßnahmen abgeschlossen, gaben die ÖBB bekannt. Mit Bussen der Wiener Linien wurden die Personen von Hadersdorf ins Stadtgebiet zurückgebracht. Dort sollte dann über Weitertransportmöglichkeiten entschieden werden.

Einzelne Fahrgäste irrten durch Tunnel

Dem ÖBB-Sprecher zufolge waren zunächst rund 400 Passagiere in Absprache und mit Unterstützung der Blaulichtorganisationen aus dem stromlos stehen gebliebenen Zug gebracht und in einen bereitgestellten Ersatzzug umgeleitet worden. Einzelne Personen hätten diese Ersatzgarnitur dann allerdings entgegen ausdrücklicher Anweisungen verlassen, sich von den Zugsgarnituren wegbewegt und seien im Tunnel verschwunden. Das machte aus Sicherheitsgründen eine neuerliche Notabschaltung des Stroms nötig.

,,Der Tunnel muss nun auf Personen abgesucht werden", erläuterte der ÖBB-Sprecher. Dazu würden von beiden Seiten Begehungen stattfinden. Bevor nicht gewährleistet ist, dass sich kein Mensch mehr im Tunnel befindet, könne die Strecke nicht freigegeben werden.

Teils stockdunkel und keine Klimaanlage


Medienberichten zufolge soll es im defekten Zug teilweise stockdunkel gewesen sein, der Ausfall der Klimaanlage soll für einige Fahrgäste, die bei geschlossenen Türen stundenlang festsaßen, eine belastende Situation dargestellt haben.

Die Feuerwehr unterstützte die ÖBB mit insgesamt 20 Fahrzeugen und 80 Einsatzkräften. Die Wiener Berufsrettung war mit einer mobilen Leitstelle, einem mobilen Evakuierungsbus, vier Rettungsfahrzeugen und 20 Rettungskräften am Einsatz beteiligt. Zwei Fahrgäste mussten ambulant betreut werden.

Erhebliche Verspätungen im Zugsverkehr

Der ICE 90 ,,Donauwalzer" war planmäßig um 13.13 Uhr vom Hauptbahnhof abgefahren. Wenige Minuten nach dem Halt in der Station Wien-Meidling blieb er im Tunnel stehen. Infolge der Notfallmaßnahmen werden die Fernverkehrszüge bis auf Weiteres über Rekawinkel umgeleitet, das führt zu erheblichen Verspätungen.

Der Zugsverkehr zwischen Wien-Meidling und Tullnerfeld wurde vorerst eingestellt, auch einzelne Zugsausfälle sind zu erwarten. Die ÖBB appellierten an Kundinnen und Kunden, sich online bzw. über Lautsprecherdurchsagen und Monitoranzeigen auf dem Bahnsteig zu informieren.


Quelle: https://wien.orf.at/stories/3315211/
Dem ORF liegen erste Untersuchungsergebnisse zu einem Bahnvorfall vor rund zehn Monaten vor. Ein ICE war in einem Tunnel westlich von Wien stehengeblieben. Es dauerte mehr als sieben Stunden, rund 400 Passagiere aus dem Tunnel zu bringen. Der Bericht deckt nun Mängel auf.

https://wien.orf.at/stories/3355289/

Commanderr

Zitat von: TW 529 am  21 05, 2026, 21:21Ein ICE war in einem Tunnel westlich von Wien stehengeblieben. Es dauerte mehr als sieben Stunden, rund 400 Passagiere aus dem Tunnel zu bringen. Der Bericht deckt nun Mängel auf.
,,Mängel"? Niedlich diese Verharmlosung!
Bleibt nur zu hoffen, dass die Einsatzpläne nun auch für solche Szenarien angepasst wurden und auch regelmäßig beübt werden.
Denn auch wenn es unwahrscheinlich ist, aber was wäre, wenn in beiden Röhren zeitgleich Züge fahruntüchtig hängen bleiben? Will man die vielen Kilometer stets zu Fuß in den Tunnel gehen?
Heranfahren bis zum fahruntüchtigen Zug muss immer möglich sein!
Zum Glück ist keine Massenpanik ausgebrochen, sonst hätte es auch zum zweiten Kaprun werden können.

Ch. Wagner


Die Sicherheitsuntersuchungsstelle des Bundes hat diesen Vorfall nicht untersucht.
Und offensichtlich waren Passagiere unerlaubterweise im Tunnel unterwegs, daher war auch eine Zufahrt nicht durchführbar.
Und "erste Untersuchungsergebnisse" ohne Stellungnahme der ÖBB sind irrelevant, vorallem wenn die Autoren verschwiegen werde.

510-015

Zitat von: Ch. Wagner am  24 05, 2026, 09:44Die Sicherheitsuntersuchungsstelle des Bundes hat diesen Vorfall nicht untersucht.
Und offensichtlich waren Passagiere unerlaubterweise im Tunnel unterwegs, daher war auch eine Zufahrt nicht durchführbar.
Und "erste Untersuchungsergebnisse" ohne Stellungnahme der ÖBB sind irrelevant, vorallem wenn die Autoren verschwiegen werde.
Zu welchem Zeitpunkt genau waren die Personen im Tunnel unterwegs? Woher willst du wissen, zu welchem Zeitpunkt eine Zufahrt nicht möglich war? (Die Personen waren sicher nicht ab Beginn des Vorfalls bis zum Ende durchgehend im Tunnel.)

Das sind einfach unseriöse Behauptungen deinerseits!
Im alten Forum als "Bus 15 O530 Citaro L" unterwegs gewesen - jetzt mit kürzerem Usernamen ;D
Aber "15" ist im Namen erhalten geblieben zum leichteren Wiedererkennen ;)

riggnix

Das mit den Personen im Tunnel war glaub ich auch am Tag schon in der Kommunikation der ÖBB. Aber wie 510-015 schreibt, muss man schon auch hinterfragen wann und warum Personen im Tunnel waren.
Wenn die Evaluierungspläne da gut funktionieren, reduziert das die Chance für sowas schon extrem. Natürlich kann man immer einzelne "Spezialisten" haben, die auf dumme Ideen kommen. Aber in dem Fall ist schon deutlich mehr schief gegangen, und das gehört verbessert.

Bahnane

#114
Zitat von: Ch. Wagner am  24 05, 2026, 09:44Die Sicherheitsuntersuchungsstelle des Bundes hat diesen Vorfall nicht untersucht.
Wer ist denn sonst für Untersuchungen bei Unfällen im Schienenverkehr verantwortlich?

Ch. Wagner

Zitat von: 510-015 am  24 05, 2026, 12:52Das sind einfach unseriöse Behauptungen deinerseits!


Das steht in den "ersten Untersuchungsergebnissen". Möglicherweise hast du eine Leseschwäche, aber beschimpfen geht ja bei dir immer.

Ch. Wagner

Zitat von: Bahnane am  24 05, 2026, 23:57Wer ist denn sonst für Untersuchungen bei Unfällen im Schienenverkehr verantwortlich?

Streng genommen war es kein Unfall.
Das könnte die Sektion IV, Abt. E4 des BMIMI sein.

510-015

Zitat von: Ch. Wagner am  25 05, 2026, 09:16Das steht in den "ersten Untersuchungsergebnissen". Möglicherweise hast du eine Leseschwäche, aber beschimpfen geht ja bei dir immer.
Wo war hier eine Beschimpfung?

Und es steht eben nicht in der Form dort, wie du es behauptest. (Wer hat hier die Leseschwäche?)

ABER: Du kannst mir natürlich gerne die entsprechenden Textstellen hier zeigen/zitieren.
Im alten Forum als "Bus 15 O530 Citaro L" unterwegs gewesen - jetzt mit kürzerem Usernamen ;D
Aber "15" ist im Namen erhalten geblieben zum leichteren Wiedererkennen ;)

Bahnane

Zitat von: Ch. Wagner am  25 05, 2026, 09:20Streng genommen war es kein Unfall.
Das könnte die Sektion IV, Abt. E4 des BMIMI sein.
Mein Fehler, es war eine Störung. Aber auch für diese Untersuchungen ist gemäß UUG 2005 die SUB zuständig.

Ch. Wagner


In der aktuellen Fassung ist im 2. Abschnitt ist im § 5, Abs. 8 und 9 die Störung festgelegt. Demnach bestand für die SUB kein Grund zur Prüfung.