Störungen im Eisenbahnnetz außerhalb der Steiermark

Begonnen von TW 529, 28 03, 2022, 19:39

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Hermann und 6 Gäste betrachten dieses Thema.

danihak

Zitat von: s_gelb am  30 04, 2026, 17:23Die Züge der ÖBB sind sichtlich sehr beliebt.

Die ÖBB stellt offensichtlich zu wenig Kapazität zur Verfügung.

TW 581

#91
Heute ist Donnerstag und morgen ist 1. Mai, da sind die Züge sowieso meistens noch voller.
LG TW 581

s_gelb

Zitat von: danihak am  30 04, 2026, 17:33Die ÖBB stellt offensichtlich zu wenig Kapazität zur Verfügung.

Zwischen 13 und 15 Uhr von Wien Richtung Westen (nur FV):

2 RJX mit je  Railjet in Doppelgarnitur
2 IC mit je einer Dosto-Garnitur
1 ICE in Doppelgarnitur
1 IC mit klassischer FV-Garnitur
1 D-Zug in klassischer FV-Garnitur

Insgesamt also ziemlich viel Angebot würde ich sagen. Aber ja - anscheinend kann selbst mit diesem Angebot der Run auf die Züge der ÖBB zu Spitzenzeiten - wie es hier der Fall war - nicht ganz abgedeckt werden.

Hilde B.

Das war immer schon so nicht nur heute.
Die ÖBB warnen auch vor solchen Tagen, und ersuchen um Sitzplatzreservierung.

Übrigens auf den Straßen auch viel Verkehrsaufkommen.
Berichtet hier ein Käseblatt darüber und forderten deren Kapazitätssteigerung?

Ist halt ein Starkreisetag, muss man mehr Zeit einplanen. ::)

Ch. Wagner


Und was ist mit der so oft geforderten Eigenverantwortung der Menschen?

Und jetzt nehmen wir an, der Schaffner/Zugcheft läßt das zu und es kommt zu einem Zwischenfall, wer ist der Deppate: Eben diese.

scheurin

Die ÖBB müssten sich mal (noch mehr) à la SBB bewegen - vielleicht nur nicht unbedingt Bombardier. Interessant, dass sich die Japaner vom Doppelstock verabschiedet haben aber die fahren ja alle 3 Minuten.

Ch. Wagner


Die SBB verwenden sehr viele Doppelstockgarnituren. Sie sind nur von den Stock-Wankkompositionen abgekommen.

scheurin


LS64

#98
Zitat von: scheurin am  30 04, 2026, 19:10Interessant, dass sich die Japaner vom Doppelstock verabschiedet haben aber die fahren ja alle 3 Minuten.

Da habe ich zufällig Informationen:
Neben einigen anderen Gründen, die auch für uns gelten könnte, hatten die Japaner die Entscheidung auch deshalb getroffen, weil  Doppelstockzüge einen höheren Schwerpunkt haben. Die E4 waren damals deshalb extra mit einer Bauart, die den Schwerpunkt nach unten setzt, gebaut worden, was sie schwerer und ineffizienter gemacht hatte. Hier geht es um die Sicherheit bei Schienenverwerfungen auf Grund von seismischer Aktivität. Für die Japaner ist Sicherheit in Erdbebenfällen bekannter Weise ein sehr hohes Gut.
Auch sehr Japan-Spezifisch: Die engen Tunnelquerschnitte in Japan und die höhere Front von Doppelstockzügen sind ein weiteres Problem, weshalb man Doppelstock-Baureihen nicht so schnell fahren kann oder man die Tunnel ertüchtigen müsste, weil zu hohe Drücke entstünden. Eine Anpassung auf >250km/h war mit dem E4 nicht mehr möglich.

Edit: Hatte noch vergessen, dass sie auch bzgl. der Ein-/Ausstiegszeiten nicht zufrieden waren. Das Land hat eine mittlerweile überalte Bevölkerung und die Treppen in den Zügen haben zu Verspätungen geführt. Hier gab es auch immer wieder Beschwerden gegen JR East (man darf nicht vergessen, dass der Jōetsu-Shinkansen der einzige mit regulären Doppelstöckern war, weshalb die Bevölkerung hier immer wieder Vergleiche gezogen hat). Das war aber nicht der Hauptgrund.

Also alles in allem, lief das nicht rund für JR East; weder betrieblich, noch bzgl. Zukunftssicherheit - und auch die Beliebtheit war nicht so hoch.

Ich hoffe, ich konnte helfen.

5047er

Zitat von: danihak am  30 04, 2026, 17:33Die ÖBB stellt offensichtlich zu wenig Kapazität zur Verfügung.
Laut Scotty fuhr der Zug gestern mit verringerter Kapazität. Ich nehme an, mit Einfach- statt Doppelgarnitur.

franzz20


Martin

Liebe Grüße
Martin

Franz312

Zitat von: Martin am  04 05, 2026, 08:33Stundenlange Wartezeiten im Nordosten Niederösterreichs:

https://noe.orf.at/stories/3352678/
Dafür gibt es Dieselloks! Wieso kann man keine bei solchen Störungen einsetzen?
In Ljubliana hat zB während den ganzen Wochenende der Verkehr zwischen Österreich und Zagreb aufgrund von Bauarbeiten so erfolgt: Oberleitung war vorübergehend ausgeschaltet, und Dieselloks haben die Züge durch den Bahnhof geschleppt! In Tschechien ist mir auch einmal so was passiert. Wieso kann man das in den Westlichen Länder nicht mehr machen??

DerAlex

#103
Naja wenn die Oberleitung beschädigt war, wird man das eine verfügbare Gleis probably genutzt haben um einen Reperaturwagen heran zu karren. Der wird wrsl eh mit Diesel (bzw Akku) gefahren sein ☕

danihak

Zitat von: Franz312 am  04 05, 2026, 09:44Dafür gibt es Dieselloks! Wieso kann man keine bei solchen Störungen einsetzen?
In Ljubliana hat zB während den ganzen Wochenende der Verkehr zwischen Österreich und Zagreb aufgrund von Bauarbeiten so erfolgt: Oberleitung war vorübergehend ausgeschaltet, und Dieselloks haben die Züge durch den Bahnhof geschleppt! In Tschechien ist mir auch einmal so was passiert. Wieso kann man das in den Westlichen Länder nicht mehr machen??

Steht doch eh im Artikel?

ZitatLaut den ÖBB führte ein Oberleitungsschaden, der gegen 12.40 Uhr zwischen Gänserndorf und Angern an der March auftrat, zum Ausfall der Strecke. Auslöser sei ein Defekt am Stromabnehmer eines Zuges gewesen, wodurch die Oberleitung beschädigt worden sei, hieß es. Der Vorfall ereignete sich in einem Bereich, in dem aufgrund von Bauarbeiten derzeit eingleisiger Betrieb herrscht. ,,Dadurch war ein Ausweichen für nachfolgende Züge nicht möglich, weshalb der Zugverkehr in diesem Abschnitt vorübergehend eingestellt werden musste", betonten die ÖBB.

Ein Gleis ist gesperrt, weil gebaut wird, das andere, weil dort ein defekter Zug steht. Ist dieser weg, muss auch noch die Oberleitung repariert werden. Eine Diesellok kann hilfreich sein, aber sie kann sich kein drittes Gleis selbst bauen.