https://www.styria-mobile.at/home/forum/index.php/topic,6247.0.html
Der Relax Check-In in der WB ist recht praktisch und man sammelt auch WB Punkte wo man diese für Snack einlösen kann!
https://westbahn.at/angebote/westbahn-angebote/westpunkte/
Seit heute fährt die Westbahn 4x täglich nach München.
Hier die Presseaussendung:
Nächster Halt: München! WESTbahn schafft in nur 3 Stunden 47 Minuten neue Direktverbindung von Wien in die bayerische Landeshauptstadt
4x täglich startet die WESTbahn den grenzüberschreitenden Verkehr nach München und verdichtet gleichzeitig auch den innerösterreichischen Fahrplan
Wien (OTS) - Die WESTbahn startet heute mit bis zu vier umsteigefreien Direktverbindungen zwischen Wien Westbahnhof und München Hauptbahnhof. In einer Rekordzeit von nur 3 Stunden 47 Minuten verbindet sie Wien (Hütteldorf) mit München (Ost) und benötigt damit 6 Minuten weniger als die bisher kürzeste Verbindung zwischen diesen beiden Städten. Ab 12. Juni verkürzt sich die Fahrzeit nochmals um 4 Minuten, auf dann nur noch 3 Stunden 43 Minuten. In Österreich halten die Züge in allen Bahnhöfen, die von der WESTbahn auch schon bisher bedient wurden. Somit gibt es erstmals umsteigefreie Verbindungen von Amstetten, Wels, Attnang-Puchheim und Vöcklabruck nach München.
Mit der neuen Destination und der damit verbundenen erstmaligen internationalen Streckenerweiterung der WESTbahn wird der öffentliche Verkehr noch attraktiver. Besonders Besitzerinnen und Besitzer des KlimaTickets Ö, für die das Ergänzungsticket nach München (das sogenannte ,,KlimaPlus-Ticket München") nur 14,90 Euro kostet, profitieren vom grenzüberschreitenden Verkehr. Denn sie können in der Comfort Class 2+ ganz ohne Aufpreis reisen und sind damit immer eine Klasse besser unterwegs. Zusätzlich können sie kostenlos einen Sitzplatz reservieren und (wie alle Reisenden) WESTpunkte sammeln, die sie für Tickets oder ein Cateringprodukt ihrer Wahl einlösen können.
,,In Anbetracht der Spritkosten ist die Direktverbindung nach München aber auch für alle Autofahrerinnen und Autofahrer interessant, denn mit dem WESTsuperpreis reisen sie ab nur 23,99 Euro von Wien nach München. Dieser Preis ist im Vergleich zur Autofahrt einfach unschlagbar.", sagt DI Thomas Posch, Geschäftsführer der WESTbahn Management GmbH.
Einen weiteren Vorteil stellt auch der Halt im Bahnhof München Ost dar. Dieser ermöglicht es insbesondere den Reisenden aus dem oberösterreichischen Zentralraum und aus Salzburg, rasch und mit nur einem Umstieg in die S-Bahn den Flughafen München zu erreichen.
,,Wir freuen uns, dass wir nun die langersehnte Strecke nach München aufnehmen können", betont Mag. Florian Kazalek, ebenfalls Geschäftsführer der WESTbahn, und fügt hinzu: ,,Mit der Verbindung nach München erschließen wir einen neuen Markt, auf den wir schon lange hingearbeitet haben. Aber nicht nur die österreichischen, auch die deutschen Bahnreisenden profitieren von unserem neuen Angebot. Das Reisen in unseren neuen Doppelstockzügen wird nicht nur superschnell, sondern auch supereinfach gemacht, da es bei uns die Tickets nicht nur online und im WESTshop, sondern auch direkt im Zug und sogar bald in ausgewählten deutschen Bahnhofskiosken gibt".
Gleichzeitig mit der Aufnahme des neuen Ziels München in den Fahrplan verdichtet die WESTbahn ab 8. April aber auch das Angebot zwischen Wien und Salzburg auf bis zu 52 Verbindungen pro Tag. Den erweiterten Fahrplan, inklusive der Verbindungen bis München, finden Sie unter www.westbahn.at/fahrplan.
Quelle: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20220408_OTS0052/naechster-halt-muenchen-westbahn-schafft-in-nur-3-stunden-47-minuten-neue-direktverbindung-von-wien-in-die-bayerische-landeshauptstadt
https://www.railjournal.com/passenger/main-line/westbahn-applies-to-extend-vienna-salzburg-service-to-innsbruck/
Mit einem neuem, durchaus spannenden Angebot geht nun die Westbahn ins Rennen - so gibt es nun die sogenannte Mitfahrgarantie. Wenn man trotz gültigen Tickets aufgrund einer Überlastung den Zug verlassen muss (was laut Anbieter aber nicht geschieht - aber falls doch einmal) bekommt man den doppelten Fahrpreis zurück und kann mit der nächstfolgenden Verbindung fahren:
https://westbahn.at/fragen-antworten/mitfahrgarantie/
Die Mitfahrgarantie ist eine interessante Aktion, die sicher ein paar Fahrgäste anlocken wird. - Vor allem Klimaticket-Besitzer, die sowieso frei zwischen den Unternehmen wählen können. (Bekommt man beim Klimaticket eigentlich auch den doppelten Fahrpreis einer Standardkarte ersetzt?)
Ich frag mich dabei aber schon auch, ob die WESTbahn seit Corona so wenige Fahrgäste hat, dass sich das wirklich ausgeht... Vor Corona waren die WESTbahn Züge oft sehr voll. - Vor allem die ab Praterstern über die Stammstrecke. - Da war es teilweise gar nicht so einfach einen (angenehmen) Sitzplatz zu finden. (natürlich waren irgendwo im Zug verteilt noch einzelne Sitze frei) Wenn man diese Auslastung hernimmt und berücksichtigt, dass durch das Klimaticket eigentlich mehr Fahrgäste unterwegs sein sollten, ist die Ankündigung, dass man den doppelten Fahrpreis rückerstattet schon mutig...
Man darf nicht vergessen, dass Hbf und Praterstern nicht mehr angefahren werden und der Westbahnhof schon lange nicht mehr das ist, was er mal war.
Und, dass ein Westbahn 4010er rund 200 Sitzplätze mehr in der 2. Wagenklasse hat als eine railjet-Garnitur. Und, dass eben die Fahrzeiten nicht auf die Taktknoten ausgerichtet sind. Und falls es doch voller werden sollte, scheint man auch mit stehenden Fahrgästen zu fahren.
Vor Corona war einerseits die Auslastung teilweise ungleichmäßiger, weil mit Praterstern und Westbahnhof zwei Linienäste abwechselten und es waren damals auch noch vierteilige Garnituren unterwegs, jetzt nur noch sechsteilige. Das Risiko, dass man keinen einzigen Sitzplatz mehr frei hat ist sicherlich sehr gering, sonst würde die WESTbahn nicht damit werben!
Zitat von: FlipsP am 05 06, 2022, 18:56Man darf nicht vergessen, dass Hbf und Praterstern nicht mehr angefahren werden und der Westbahnhof schon lange nicht mehr das ist, was er mal war.
Wozu sollte die Westbahn nochmals über die Strammstrecke fahren? Ich finde es so besser das alle WB Züge am Westbahnhof beginnen und dieser ist doch sehr gut angeschlossen mit zwei U-Bahnlinien und zahlreichen Straßenbahnlinien und wenn man selbst nach Meidling möchte fährt man halt paar Stationen U6 bzw. zum Hbf mit dem 18er.
Zitat von: 5047er am 05 06, 2022, 20:11Und, dass ein Westbahn 4010er rund 200 Sitzplätze mehr in der 2. Wagenklasse hat als eine railjet-Garnitur. (...)
Klar, das stimmt, eine einfache Garnitur der WB bietet jedenfalls mehr Plätze als ein einfacher RJ - für einen besseren Vergleich sollte man aber nicht nur das eine Fahrzeug mit dem anderen vergleichen, sondern auch vl. die Gesamtkapazität pro Stunde betrachten. So fahren RJX ja zumeist in Doppeltraktion und abschnittsweise kommen dann auch D-Züge sowie ICE dazu - wenn man möchte kann man im Abschnitt Wien-St.Pölten auch die cjx dazurechnen. Aber der Vergleich ist allgemein schwierig - unterschiedliche Haltemuster, unterschiedliche Zuglaufwege etc.
Zitat von: TW 581 am 06 06, 2022, 08:05Wozu sollte die Westbahn nochmals über die Strammstrecke fahren? Ich finde es so besser das alle WB Züge am Westbahnhof beginnen und dieser ist doch sehr gut angeschlossen mit zwei U-Bahnlinien und zahlreichen Straßenbahnlinien und wenn man selbst nach Meidling möchte fährt man halt paar Stationen U6 bzw. zum Hbf mit dem 18er.
Ich habe ja nicht geschrieben, dass sie das tun sollten.
Aber wenn, dann um eventuell näher am Kunden zu sein?
Was man auch nicht vergessen darf: Die Westbahn fährt mit S-Bahn Garnituren, welche vermutlich auch mit Stehplätzen zugelassen sind. Die RJ haben keine zugelassenen Stehplätze.
Zitat von: TW 581 am 06 06, 2022, 08:05Wozu sollte die Westbahn nochmals über die Strammstrecke fahren?
Weil man deutlich näher am Zentrum ist, weil man jede U-Bahnlinie mit einem einzigen Unstieg erreicht, weil auch der Hbf angefahren wird und man dadurch auch Anschlüsse ins Ausland hat...
Es gibt sicher auch noch mehr Gründe, die mir jetzt auf die Schnelle nicht einfallen.
Bin schon etliche Male im RJ gestanden war also nicht das große Problem, aber man immer noch durchgehen!
Die WB könnte ja zum Hbf fahren aber eben nicht mehr auf der Stammstrecke da sollte die S/R Bahnen Vorrang haben!
Klar sind Leute schon im RJ gestanden. Die Frage ist, ob der RJ auch für Stehplätze zugelassen ist.
Das denke ich nämlich nicht..
Zitat von: FlipsP am 06 06, 2022, 11:38Klar sind Leute schon im RJ gestanden. Die Frage ist, ob der RJ auch für Stehplätze zugelassen ist.
Das denke ich nämlich nicht..
Zumindest laut einer parlamentarischen Anfragebeantwortung aus dem Jahr 2009 stünden 279 Stehplätze im RJ zu Verfügung:
https://www.google.com/url?sa=t&source=web&rct=j&url=https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/AB/AB_01787/fname_161999.pdf&ved=2ahUKEwjGnN_6xZj4AhX0SfEDHdsVCp8QFnoECAcQAQ&usg=AOvVaw1zqww_8bfcMWEs9HbJMMbJ
Danke!
Das wusste ich nicht.
Zitat von: TW 581 am 06 06, 2022, 11:19Die WB könnte ja zum Hbf fahren aber eben nicht mehr auf der Stammstrecke da sollte die S/R Bahnen Vorrang haben!
Damit hast du eh recht! Aber deine Frage war ja, warum die WESTbahn auf der Stammstrecke fahren sollte - da gibt es genug Gründe.
Dass die Stammstrecke sehr stark befahren ist und jeder zusätzliche Zug schadet und es eine Nahverkehrsstrecke ist, auf der Nahverkehrszüge Vorrang haben sollten, stimmt vollkommen.
Man muss halt abwiegen, was wichtiger ist. Mehr Direktverbindungen oder mehr Fahrplanstabilität.
Zitat von: 510-015 am 06 06, 2022, 12:23Damit hast du eh recht! Aber deine Frage war ja, warum die WESTbahn auf der Stammstrecke fahren sollte - da gibt es genug Gründe.
Dass die Stammstrecke sehr stark befahren ist und jeder zusätzliche Zug schadet und es eine Nahverkehrsstrecke ist, auf der Nahverkehrszüge Vorrang haben sollten, stimmt vollkommen.
Man muss halt abwiegen, was wichtiger ist. Mehr Direktverbindungen oder mehr Fahrplanstabilität.
Wenn die WESTbahn sechs mal täglich nach München (ab 2. August) und bis zu fünf mal täglich nach Innsbruck fahren will, dann wäte es gut, wenn alle Züge nach München von denselben Bahnhöfen in Wien abfahren würden, für Innsbruck gilt (ab Dezember 2022 geplant) dasselbe.
Und das ist auch leichter möglich, wenn man alle 30' Verlängerungsmöglichkeiten von Salzburg nach Westen hat.
Auch die einzelnen Züge, die in Seekirchen, Neumarkt und Straßwalchen halten sollten von denselben Halten abfahren in Wien (auch wenn die Halte vor allem dem Pendlerverkehr nach Salzburg dienen).
Die alternierenden Strecken in Wien waren evtl. sinnvoll so lange die WESTbahn nur bis Salzburg fuhr, da man so auch zwei richtige 60'-Takte anbieten konnte; aber offensichtlich hat die Strecke über Meidling - Hbf. - Praterstern keine bzw. nicht so viele zusätzlichen Kunden generiert, dass abweichende Führungen in Wien Sinn machen und offensichtlich ist Westbahnhof das lukrativere Ziel, sei es wegen höherer Kundenfrequenz, wegen kürzerem Laufweg oder weniger Stationsgebühren.
Zitat von: 510-015 am 06 06, 2022, 12:23Damit hast du eh recht! Aber deine Frage war ja, warum die WESTbahn auf der Stammstrecke fahren sollte - da gibt es genug Gründe.
Dass die Stammstrecke sehr stark befahren ist und jeder zusätzliche Zug schadet und es eine Nahverkehrsstrecke ist, auf der Nahverkehrszüge Vorrang haben sollten, stimmt vollkommen.
Man muss halt abwiegen, was wichtiger ist. Mehr Direktverbindungen oder mehr Fahrplanstabilität.
Man könnte aber auch die Westbahn bis Floridsdorf oder weiter zu einer besseren Wendemöglichkeit führen. Wenn sie dann auch noch mit Verbundtickets benutzbar ist, stören die durch die Westbahn in Anspruch genommenen Trassen ja ohnehin überhaupt nicht, weil eh jeder mitfahren kann.
Schwierig ist nur eine Einbindung von Westen kommend in die Stammstrecke im Verspätungsfall.
Auch heuer gibt es von der Westbahn ihre Sommerticket und man kann auch bis München fahren.
https://www.vienna.at/westbahn-ticket-ab-1-euro-pro-tag-durch-den-sommer-2022-in-wien-und-oesterreich/7481803?fbclid=IwAR1H_lBSYAZlDHKmRSC-Vptf1ZXFbJtiq-7EVnmlCF1Rwau5B98XJL-yc94
Westbahn bis Innsbruck wird zeitlich knapp
Die Schienen-Control Kommission prüft derzeit den Antrag der mehrheitlich privaten Westbahn, die ab dem Fahrplanwechsel im Dezember fünfmal täglich von Wien nach Innsbruck und retour fahren will. Weil aber Unterlagen nachgereicht werden müssen, verzögert sich die Entscheidung.
Die Schienen-Control Kommission prüft den Antrag der mehrheitlich privaten Westbahn, die ab dem Fahrplanwechsel im Dezember fünfmal täglich von Wien nach Innsbruck und retour fahren will. Den Antrag für die neue Strecke hat die Westbahn beim heimischen Eisenbahnregulator im April gestellt.
ÖBB meldete Bedenken an
Die ÖBB beantragten daraufhin eine Prüfung des wirtschaftlichen Gleichgewichts. Dafür sind aber noch Unterlagen beider Parteien ausständig, um Stellungnahmen wurde bereits gebeten. Das sagte Schienen-Control-Geschäftsführerin Maria-Theresia Röhsler am Mittwoch der APA. Für die Entscheidung hat die Regulierungsstelle sechs Wochen nach Eingang aller relevanten Informationen Zeit.
Die Westbahn hat ihr Vorhaben ,,um einiges zu spät gemeldet", sagte Röhsler. Damit sei sie auch ,,das Risiko eingegangen, dass die Entscheidung nicht rechtzeitig vor dem Fahrplanwechsel getroffen werden kann", erläuterte die Geschäftsführerin. Der Antrag hätte bereits im Juni 2021 gestellt werden müssen. Denn die Absicht, einen neuen Schienenpersonenverkehrsdienst zu betreiben, ist bei der Schienen-Control mindestens 18 Monate vor Inkrafttreten des Netzfahrplans, auf den sich die Bestellung von Fahrwegkapazität beziehen soll, zu melden. Die ÖBB hatte im Anschluss die Prüfung beantragt, ob der neue Schienenpersonenverkehrsdienst das wirtschaftliche Gleichgewicht seines öffentlichen Dienstleistungsauftrags gefährden würde.
Fünf Züge täglich zwischen Wien und Innsbruck
In der Anmeldung des neuen Schienenpersonenverkehrsdienstes gab die Westbahn an, fünfmal täglich zwischen Wien und Innsbruck zu fahren, mit je 506 Sitzplätzen. Abfahrtszeiten am Wiener Westbahnhof sind jeweils um 6.12, 8.12, 10.12, 12.12 und 17.12 Uhr, Fahrzeit jeweils vier Stunden 17 Minuten. Die Abfahrtszeiten in Innsbruck sind mit 6.31, 11.31, 13.31, 15.31 und 17.31 Uhr angegeben, die Fahrzeit soll ebenso vier Stunden 17 Minuten betragen. Die Züge sollen in Wien Hütteldorf, St. Pölten, Amstetten, Linz, Wels, Attnang-Puchheim, Vöcklabruck, Salzburg, Kufstein, Wörgl und Innsbruck halten, steht in der Anmeldung.
https://tirol.orf.at/stories/3163713/
Neben Innsbruck, Wörgl und Kufstein neu bekanntermaßen, findet sich nebenbei auch ein weiteres Ziel in Deutschland im Angebot des EVU Westbahn seit Dezember, nämlich Rosenheim:
https://www.google.com/amp/s/www.ots.at/amp/pr/OTS_20221219_OTS0031/
Der neue Westbahn Zug von CRRC wird aktuell bei der DB Systemtechnik in München getestet.
https://www.youtube.com/watch?v=mbrQERvzoqU&t=2s
Ab 11.6. wird je Richtung eine weitere Verbindung bis Innsbruck Hbf angeboten.
Westbahn zum Cupfinale in Klagenfurt
https://westbahn.at/cupfinale
Die Westbahn fährt zum Cupfinale nach Klagenfurt über Linz, Selzthal und Unzmarkt. Sollte ab ca 13:00 und 13:30 in Selzthal ankommen und bis ca 15:00 durch Unzmarkt durchfahren.
Eine Westbahn in der Steiermark ist ja ein nicht alltägliches Fotomodell.
Die Westbahn will bis Bregenz fahren!
https://www.schienencontrol.gv.at/files/1-Homepage-Schienen-Control/1b-Wettbewerbsregulierung/Veroeffentlichungen/Anmeldung-neuer-Verkehrsdienst_WB_WW-Bregenz_sigTP.pdf
Zitat von: TW 581 am 06 07, 2023, 18:54Die Westbahn will bis Bregenz fahren!
https://www.schienencontrol.gv.at/files/1-Homepage-Schienen-Control/1b-Wettbewerbsregulierung/Veroeffentlichungen/Anmeldung-neuer-Verkehrsdienst_WB_WW-Bregenz_sigTP.pdf
Zürich, Bregenz und Budapest wurden ja schon angekündigt. Wann was kommt wird man sehen und das wird wohl auch mit der Zulassung der CRRC-Züge zusammenhängen!
Edit: Gerade gesehen, dass hierfür die sechsteiligen Stadler vorgesehen sind, diese müsste man aber auch erst durch CRRC auf anderen Strecken freispielen (Salzburg-Wien(-Budapest?) z. B.).
Fahrtrasse wäre:
Abfahrt Wien Westbahnhof: 15:08 Uhr
Ankunft Bregenz: 22:47 Uhr
Abfahrt Bregenz: 05:10 Uhr
Ankunft Wien Westbahnhof: 12:52 Uhr
Halte wären westlich von Innsbruck:
Landeck – Langen – Bludenz – Feldkirch – Dornbirn - Bregenz
(weitere Halte zwischen Innsbruck und Bregenz nach Maßgabe der
Trassenkonstruktion möglich)
--> St. Anton schiene mir deutlich wichtiger als Langen, liege ich da falsch? ???
Bregenz ist eine Randverbindung da braucht man keinen Zug mehr.
München - Wien - Budapest da braucht man die CRRC Züge oder man ruft bei Stadler noch was ab.
Ob die SBB ein Interesse hat das die Westbahn in der Schweiz fahren darf ist eine spanende Frage da der Knoten Zürich gut ausgelastet ist und ob man sich erlauben kann das ihre Züge Anschlüsse verlieren kann ich mir nicht vorstellen.
Wien - Wiener Neustadt vl fährt die WB dort auch bald?
Heute begegnete mir zu meiner größten Überraschung eine Westbahn-CRRC-Garnitur in Leoben.
Kann es sein, dass die in Graz war und via Selzthal wieder nach Wien ging?
Die Westbahn plant wohl bis zu 4 Züge Wien - Innsbruck - Bregenz bis 2025, der erste direkte Westbahn Zug soll bereits im Dezember Bregenz erreichen.
https://vorarlberg.orf.at/stories/3215951/
Bin gespannt ob man da noch Trassen findet westlich von Innsbruck ab Ötztal, da fahren aktuell schon REX, RJ, GZ und die Strecke ist nur eingleisig.
Zitat von: TW 581 am 15 07, 2023, 13:19Die Westbahn plant wohl bis zu 4 Züge Wien - Innsbruck - Bregenz bis 2025, der erste direkte Westbahn Zug soll bereits im Dezember Bregenz erreichen.
https://vorarlberg.orf.at/stories/3215951/
Bin gespannt ob man da noch Trassen findet westlich von Innsbruck ab Ötztal, da fahren aktuell schon REX, RJ, GZ und die Strecke ist nur eingleisig.
Vielleicht fangt die öbb infra mal Strecken auszubauen an, wo auch andere Betreiber fahren als der öbb Pv...
Eigentlich gehört von Ötztal bis Bludenz die Strecke ausgebaut um neue Kapazitäten zu schaffen.
Zur WB bis Bregenz, eigentlich wollte man über Allgäu fahren hat man wohl wieder aufgegeben.
Defekter Zug mit 200 Passagieren evakuiert
Ein Zug der Westbahn mit etwa 200 Fahrgästen an Bord musste am Bahnhof Tullnerfeld (Bezirk Tulln) evakuiert werden. Aufgrund eines technischen Defektes konnte er nicht weiterfahren. Weil der Zug abseits des Bahnsteiges zum Stehen kam, gestaltete sich die Evakuierung schwierig.
Laut Westbahn-Geschäftsführer Thomas Posch konnte die Westbahn-Garnitur, die von Salzburg kommend Richtung Wien unterwegs war, aufgrund eines Defekts bei der Stromversorgung nicht mehr weiterfahren. Man entschied sich deshalb für eine Evakuierung. Weil sich der Zug aber auf freier Strecke befand, war auch die Feuerwehr im Einsatz und musste mithelfen.
Die Einsatzkräfte stellten ein Podest auf, über das die Fahrgäste aus dem Zug aussteigen konnten. Sie mussten samt Gepäck durch die Tür einer Schutzwand gebracht werden und konnten dann die Gleise bis zum nächstgelegenen Bahnsteig überqueren. Verletzt wurde niemand. Laut Feuerwehr war die Evakuierung nach etwa einer halben Stunde abgeschlossen.
Die betroffene Garnitur musste abgeschleppt werden. Der Zwischenfall hatte Verkehrseinschränkungen, vereinzelte Zugausfällen und Verspätungen zwischen St. Pölten und dem Bahnhof Tullnerfeld zur Folge. Eine Umleitung bestand über die alte Bestandsstrecke, Passagiere mussten mehr Fahrzeit einrechnen.
https://noe.orf.at/stories/3216604/
Nach fast zwei Jahren werden die Halte Straßwalchen, Neumarkt am Wallersee und in Seekirchen am Wallersee auf den gesamt fünf Pendlerzügen die dort hielten ab 4.9. wieder gestrichen:
https://www.sn.at/salzburg/politik/westbahn-bleibt-ab-4-september-im-flachgau-nicht-mehr-stehen-144155650
Irgendwie schade!
Zitat von: TW 581 am 24 08, 2023, 14:23Irgendwie schade!
Laut Angaben des Unternehmens in der Presse hätten durch die frühere Abfahrt außerhalb der Taktlage (x:46 statt x:52) mehrere Langstreckenfahrgäste die Züge verpasst, während die Nachfrage an den drei betroffenen Halten gering gewesen sei und man damit bei Abfahrt in der Takttrasse ab Salzburg gesamt mehr Fahrgäste bedienen könne, wie es heißt:
https://www.diepresse.com/14428828/westbahn-streicht-ab-4-september-drei-halte-in-salzburg
Es ist schon verständlich und der 5 direkte Zug nach Innsbruck macht mehr Sinn.
Sichtung: Eine Westbahn Garnitur fuhr gerade durch Gratkorn Richtung Graz, ich denke es war eine der neuen chinesischen.
Ab Fahrplanwechsel mit einer Tagesrandverbindung von/nach Vorarlberg mit sehr vielen Halten in Vorarlberg, womit natürlich einige, umsteigefreie Direktverbindungen ermöglicht werden, im nachfolgenden Link findet sich auch der Fahrplan:
https://westbahn.at/news/hoi-vorarlberg/?fbclid=IwAR3i428hJDZsrq3iJBwcHRSBSBsqHT2xDnkomfPGWJ1ODAe42cN6OzmUkrc_aem_AeEO9yQp3Aup22kvwz3VbzCF8GIDvBUy9FyGfVQjcB1sY_poaBZ3hJO8JQiQmpjtzxY
Link zum Fahrplan für das Jahr 2024:
https://westbahn.at/fahrplan/ab-10-12-2023/
Westbahn könnte ab Ende 2025 auch die Südstrecke bedienen
Weil die eigenen Züge dafür zu hoch sind, soll das zunächst mit ausgeliehenen Zuggarnituren erfolgen. Ab 2030 sollen auch eigene Garnituren fahren
https://www.derstandard.at/story/3000000203381/westbahn-koennte-ab-ende-2025-auch-die-suedstrecke-bedienen (https://www.derstandard.at/story/3000000203381/westbahn-koennte-ab-ende-2025-auch-die-suedstrecke-bedienen)
Für die 5 Jahre extra Triebwagen beschaffen ob das sich rentiert?
Zitat von: TW 581 am 18 01, 2024, 20:06Für die 5 Jahre extra Triebwagen beschaffen ob das sich rentiert?
Es soll ja angemietet werden, da ist die Zeit an sich egal, bzw. 5 Jahre ein guter Zeitraum dafür.
Außerdem ist ja nicht gesagt, dass das dann Triebwagen sein müssen.
Und ob das dann überhaupt zustande kommt, hängt halt auch von einigen weiteren Faktoren ab (Trasse, Personal, wirtschaftlich darstellbar etc.).
Und wenn nichts daraus werden sollte, hat die Westbahn durch Medienpräsenz immerhin gratis Werbung generiert.
ZitatUnd ob das dann überhaupt zustande kommt, hängt halt auch von einigen weiteren Faktoren ab (Trasse, Personal, wirtschaftlich darstellbar etc.).
Die Trasse wäre spannend, denn zwischen Wien - Neustadt müsste man über Mödling fahren um die Fahrzeit zu halten, via Pottendorfer dauert es paar Minuten länger und da gibt es auch Bauarbeiten bis 2027. auch zwischen Graz -Bruck dürfte recht voll werden.
Mit der Fertigstellung von SBT wird es deutlich einfacher dann kann man mit den Stadler Kiss die Züge führen und dann geht´s auch mit der Trasse einfacher.
ZitatEs soll ja angemietet werden, da ist die Zeit an sich egal, bzw. 5 Jahre ein guter Zeitraum dafür.
Man könnte auch mit Lok + Wagen mieten fahren, aber ob das so gut ankommt und woher die Wagen nehmen ?
Da ist so einiges geplant - darunter Saalfelden, Villach über Graz, Frankfurt sowie weitere Verbindungen nach Bregenz:
https://www.schienencontrol.gv.at/de/nachrichtenleser/anmeldung-neuer-verkehre-7.html
Ist die Frage was nun mit den CRRC Zügen passieret denn diese sind in Wien Penzing abgestellt und mit der Zulassung tut sich auch nichts.
Nach Saalfelden und für die WB Verbindungen Wien - Graz - Villach sollen Stadler Smile eingesetzt werden.
Gleiches gilt für den RCH-Bison und die Elektro-Hybrid-Verschublokomotive.
Um die ist es auch verdächtig still geworden.
CRRC hat große Probleme mit den Zulassungen, Ende der 2010er Jahre traten die Chinesen mit folgendem Offert an einige österreichische EVU's heran: Das EVU kümmert sich um die Zulassung der Lokomotiven, im Gegenzug darf es diese für sämtliche Traktionsleistungen über einen undefinierten Zeitraum von mehreren Jahren unentgeltlich nutzen.
Was daraus geworden ist?
Nichts, denn wo fahren CRRC-Loks in großem Stil herum in Österreich?
Cool, Graz - Baden / Mödling endlich ohne Umsteigen
Zitat von: scheurin am 22 06, 2024, 19:52Cool, Graz - Baden / Mödling endlich ohne Umsteigen
Hoffentlich geht sich das trassenmäßig aus - nicht umsonst hat man die Pottendorfer Linie für den FV massiv ausgebaut, um damit in weiterer Folge den Nahverkehr über Mödling und Baden massiv ausbauen zu können.
Zitat von: TW 581 am 22 06, 2024, 17:18Ist die Frage was nun mit den CRRC Zügen passieret denn diese sind in Wien Penzing abgestellt und mit der Zulassung tut sich auch nichts.
Nach Saalfelden und für die WB Verbindungen Wien - Graz - Villach sollen Stadler Smile eingesetzt werden.
Nach Saalfelden sind KISS geplant. Da wird vermutlich eine Garnitur nicht in Salzburg, sondern in Saalfeld übernachten.
Zitat von: Serjoscha am 22 06, 2024, 17:27Gleiches gilt für den RCH-Bison und die Elektro-Hybrid-Verschublokomotive.
Um die ist es auch verdächtig still geworden.
CRRC hat große Probleme mit den Zulassungen, Ende der 2010er Jahre traten die Chinesen mit folgendem Offert an einige österreichische EVU's heran: Das EVU kümmert sich um die Zulassung der Lokomotiven, im Gegenzug darf es diese für sämtliche Traktionsleistungen über einen undefinierten Zeitraum von mehreren Jahren unentgeltlich nutzen.
Was daraus geworden ist?
Nichts, denn wo fahren CRRC-Loks in großem Stil herum in Österreich?
Gefällt mir persönlich ganz gut, wenn die Chinesen noch länger nicht in Europa Fuß fassen können.
Zitat von: FlipsP am 22 06, 2024, 21:54Gefällt mir persönlich ganz gut, wenn die Chinesen noch länger nicht in Europa Fuß fassen können.
Warum das? Arbeitest du etwa für einen anderen Hersteller oder freust du dich, wenn es möglichst wenig Konkurrenz unter den Schienenfahrzeugherstellern gibt damit die wenigen Anbieter am Markt die Preise für ihre Fahrzeuge möglichst hoch ansetzen können?
Ich verstehe ja den grundsätzlichen Nachteil - ein Großteil der Wertschöpfungskette befindet sich im Ausland. Das ist aber bei sämtlichen Straßenfahrzeugen auch der Fall und sorgt halt letztendlich dafür, dass die Schiene gegenüber der Straße einen noch größeren Wettbewerbsnachteil hat.
Qualitativ stehen jedenfalls Fahrzeuge von CRRC anderen Herstellern gegenüber mittlerweile nichts mehr nach. Das Image vom "billigen Chinesischen Plastikklumpert" ist längst überholt.
Zitat von: 5047er am 23 06, 2024, 10:20Warum das? Arbeitest du etwa für einen anderen Hersteller oder freust du dich, wenn es möglichst wenig Konkurrenz unter den Schienenfahrzeugherstellern gibt damit die wenigen Anbieter am Markt die Preise für ihre Fahrzeuge möglichst hoch ansetzen können?
Weder noch. Auch wenn ich natürlich weiß, dass wir eh nix mehr hätten, wenn wir komplett auf China verzichten würde , bin ich dir Meinung, dass man solche Länder nicht noch mehr unterstützen sollte.
Gerade im Bereich Eisenbahn geht es primär um öffentliches Geld und da finde ich, dass man das (auch wenn eine Spur teurer) den eigenen Einwohnenden und Arbeitenden zukommen lassen sollte. Siemens (und alle andere europäischen Hersteller) können nicht so einfach in China Peodukte verkaufen, wieso sollte man das den Chinesen ermöglichen?
Zitat von: 5047er am 23 06, 2024, 10:20Ich verstehe ja den grundsätzlichen Nachteil - ein Großteil der Wertschöpfungskette befindet sich im Ausland. Das ist aber bei sämtlichen Straßenfahrzeugen auch der Fall und sorgt halt letztendlich dafür, dass die Schiene gegenüber der Straße einen noch größeren Wettbewerbsnachteil hat.
Qualitativ stehen jedenfalls Fahrzeuge von CRRC anderen Herstellern gegenüber mittlerweile nichts mehr nach. Das Image vom "billigen Chinesischen Plastikklumpert" ist längst überholt.
Stimme dir hier zu!
Zitat von: FlipsP am 23 06, 2024, 12:54Gerade im Bereich Eisenbahn geht es primär um öffentliches Geld und da finde ich, dass man das (auch wenn eine Spur teurer) den eigenen Einwohnenden und Arbeitenden zukommen lassen sollte.
Grundsätzlich gebe ich dir recht. Dennoch könnte man das aber auch anders regeln, z.B. durch Zölle o.ä. (die dann im Umkehrschluss wieder in die Eisenbahn fließen sollten). Aber gleich von Vornherein einfach diese Fahrzeuge nicht ins Netz zu lassen und dafür dann fragwürdige Gründe zu suchen ist halt definitiv der falsche Weg.
Und auf der anderen Seite können halt die (im wesentlichen eh nur drei großen) Europäischen Hersteller, die man sich in Österreich "wünscht" zu Mondpreisen ihre Fahrzeuge verkaufen, weil man sie eh trotzdem kauft. Und in Österreich hat man bis auf ein paar Arbeitsplätze eh wieder nichts davon, weil der Gewinn ins Ausland geht.
Und bezüglich öffentlicher Gelder, es gibt ja vor allem auch im Güterverkehr mehrere private EVUs - und da macht halt die Anschaffung bzw. Miete von Loks schon einges aus - solche Probleme hat man auf der Straße nicht. Da kann problemlos ein "Österreichischer" Frachter mit einem in Asien produzierten LKW und einem litauischen Fahrer fahren, weil es halt grade so billiger ist. Und die Eisenbahn kriegt wieder den schwarzen Peter zugeschoben.
Bezüglich LKW: Mir würde auf die Schnelle kein asiatischer LKW in Europa ein fallen. Der Ford Truck ist jetzt gerade im Kommen. Der kommt aber aus der Türkei und ist eigentlich eine Mininische.
Aber ja. Der Markt in Europa könnte größer sein. Ob man dafür zwingend Chinesen braucht weiß China nicht.
Ich behaupte mal das die Qualität der chinesischen Triebfahrzeuge nicht so schlecht ist. Der CRH380A schafft auch die 350 km/h ohne dabei in Einzelteile zu zerfallen. Die SS1 waren seit den späten 1950er Jahren viele Jahrzente zuverlässig im Einsatz.
Probleme bei Zulassungen wird es immer geben, z.B. Railjet 2. :-X
Zitat von: scheurin am 22 06, 2024, 19:52Cool, Graz - Baden / Mödling endlich ohne Umsteigen
Tolle Idee! Was man sich wohl einfallen lässt, damit keine Massen an Pendlern die Züge stürmen.
Abwarten. Ich denke nicht, dass das was wird.
Zitat von: Serjoscha am 23 06, 2024, 18:01Ich behaupte mal das die Qualität der chinesischen Triebfahrzeuge nicht so schlecht ist. Der CRH380A schafft auch die 350 km/h ohne dabei in Einzelteile zu zerfallen. Die SS1 waren seit den späten 1950er Jahren viele Jahrzente zuverlässig im Einsatz.
Probleme bei Zulassungen wird es immer geben, z.B. Railjet 2. :-X
Es kommt halt auch einerseits auf technische Erfahrung an, andererseits auf rechtliche Vorgaben. Weltweit hat CRRC schon so manches geleistet, auch in Osteuropa. Woran man aber überfordert zu sein scheint ist das europäische Zugsicherungssystem ETCS. Das Zulassungsprozedere der WESTbahn zieht sich schon lange, jenes der ursprünglich von Leo Express bestellten Sirius-Züge sogar schon noch länger! Westeuropa hat mEn halt doch sehr viel strengere technisch/rechtliche Vorgaben als der Rest der Welt!
Und zur WESTbahn - das sind erst ein Mal nur Bestellungen. Schon vor Bregenz, Stuttgart und Frankfurt stand da München - Budapest am Tapet und um Budapest ist es schon lange still geworden, Zürich ist auch sanft entschlummert und für 2024 hätte es wenn ich's richtig in Erinnerung hab ja auf Wien-Salzburg ja auch schon Trassenbestellungen gegeben für Flixtrain und Regiojet (jeweils bis München?). Geworden ist auch daraus nichts, obwohl die Regiojet-Züge sogar schon in Scotty eingetragen wurden!
Die Schweiz verweigert die WB, oberste Gebot ist der Taktverkehr den Will man sich von privaten Unternehmen aus dem Ausland nicht kaputt machen lassen.
Ich hoffe das neue Eisenbahngesetz geht noch vor der Wahl durch, dann müsste die WB neue Trassen finden wo man keinen Taktzug behindert, betrifft die Südbahn aber auch Verbindungen in Tirol und Vorarlberg welche auf den NV ausgelegte sind.
Da die Eidgenossen nicht Teil der europäischen Union sind tun die sich mit Nebenbuhlern leichter. Wobei die Westbahn eigentlich nicht ganz privat ist sondern die französische SNCF auch Aktien hält.
Auch ist es mit der Trassenbestellung leichter als zum Beispiel in Deutschland. Dort zahlt man bei kurzfristigen Stornos. In Österreich kann jedes EVU Trassen bestellen, und wenn diese sogar erst im Nachhinein storniert werden fallen keine Kosten an.
Zitat von: s_gelb am 22 06, 2024, 17:02Da ist so einiges geplant - darunter Saalfelden, Villach über Graz, Frankfurt sowie weitere Verbindungen nach Bregenz:
https://www.schienencontrol.gv.at/de/nachrichtenleser/anmeldung-neuer-verkehre-7.html
Zusätzlich ist jetzt auch noch ein 2-Stundentakt zwischen Wien und Lindau angemeldet - bin sehr gespannt, wie sich das fahrzeugmäßig ausgehen soll.
https://www.schienencontrol.gv.at/de/nachrichtenleser/anmeldung-neuer-verkehre-8.html
Zitat von: s_gelb am 28 06, 2024, 21:09Zusätzlich ist jetzt auch noch ein 2-Stundentakt zwischen Wien und Lindau angemeldet - bin sehr gespannt, wie sich das fahrzeugmäßig ausgehen soll.
https://www.schienencontrol.gv.at/de/nachrichtenleser/anmeldung-neuer-verkehre-8.html
Das wird ja bei weitem nicht alles kommen. Man wird sehen wie es mit der CRRC-Zulassung voran geht und wie attraktiv die anbitbaren Trassen sein werden und davon wird's dann abhängen wo man tatsächlich fahren wird. Man kann ja auch jeden beliebigen Zug streichen, als Privatbahn ist man ja nur dem Profit verpflichtet, nicht der Gesellschaft!
Die Westbahn möchte auch nach Zürich in Zukunft.
Wenn die WB die Trassen nach Lindau bekommt, dann schätze ich mal das einige ÖBB Züge in der aktuellen Lage nicht mehr verkehren können und viele Anschlüsse in Tirol / Vorarlberg verloren gehen.
Die Westbahn will zwischen Wien - Villach auch in Baden halten und auch Halte in Weststeiermark, Velden usw. sollen geprüft werden.
Zitat von: TW 581 am 01 07, 2024, 00:15Wenn die WB die Trassen nach Lindau bekommt, dann schätze ich mal das einige ÖBB Züge in der aktuellen Lage nicht mehr verkehren können und viele Anschlüsse in Tirol / Vorarlberg verloren gehen.
Das ist etwas, was ich nicht verstehe. Warum sollten die vertakteten und gemeinwirtschaftlich bestellten Leistungen der ÖBB Nachrang gegenüber den neuen Verbibdubgen der Westbahn haben?
Zitat von: s_gelb am 01 07, 2024, 08:20Das ist etwas, was ich nicht verstehe. Warum sollten die vertakteten und gemeinwirtschaftlich bestellten Leistungen der ÖBB Nachrang gegenüber den neuen Verbibdubgen der Westbahn haben?
Weil das aktuell so noch möglich ist leider. Es ist aber derzeit eine Überarbeitung des Eisenbahngesetzes im Nationalrat (im Verkehrsausschuss ist es schon beschlossen worden).
ZitatWeil das aktuell so noch möglich ist leider. Es ist aber derzeit eine Überarbeitung des Eisenbahngesetzes im Nationalrat (im Verkehrsausschuss ist es schon beschlossen worden).
Das wäre gut wenn es noch vor der Wahl beschlossen wäre.
Ich bin aber auch dafür das man Landeck - Ötztal abgesehen von der WB sowieso ausgebaut gehört und auch am Arlberg, damit es mehr Kapazitäten gibt.
Zitat von: FlipsP am 01 07, 2024, 08:52Weil das aktuell so noch möglich ist leider.
Aber warum ist es möglich, wie kann man das begründen?
Aber andererseits sind das ja nur mal Ankündigungen (für die man ja auch noch irgendwie Fahrzeuge bräuchte?), wie die Trassenvergabe dann wirklich sein wird, ist ja in Wirklichkeit ja auch noch lange nicht fix, dass tatsächlich Trassen auf Kosten gemeinwirtschaftlicher Leistungen vergeben werden würden?
Zitat von: s_gelb am 01 07, 2024, 12:16Aber warum ist es möglich, wie kann man das begründen?
Verstehe ich auch nicht. Sinnvollen Grund sehe ich da auch keinen.
Zitat von: FlipsP am 01 07, 2024, 12:24Verstehe ich auch nicht. Sinnvollen Grund sehe ich da auch keinen.
Auch wenn ich mich jetzt vielleicht unbeliebt mache:
Irgendeine Möglichkeit braucht man, um den GWL auch Paroli zu bieten.
Ich bin total eurer Meinung, dass GWL den Vorzug erhalten sollten und erst danach der restliche Verkehr dran kommen sollte.
Wenn man aber überhaupt keine Möglichkeit hat, gegen die GWL anzukommen, könnte es die Situation geben, dass die GWL künstlich verteilt werden, damit man keinen einzigen privaten Zug mehr über die Strecke bekommt.
Ist zwar eine Situation, die wir in Österreich derzeit nicht haben, dass die GWL mutwillig so trassiert sind, um Private zu verdrängen, aber es wäre theoretisch möglich, wenn man keine Möglichkeit schafft, gegen die GWL (unter bestimmten Vorraussetzungen) anzukommen. Und das wäre eine Situation, die es meiner Meinung nach nicht geben sollte.
GWL sollten auf jeden Fall den Vorzug haben, aber Konkurrenz nicht vollkommen unmöglich machen.
Zitat von: 510-015 am 01 07, 2024, 12:39Auch wenn ich mich jetzt vielleicht unbeliebt mache:
Irgendeine Möglichkeit braucht man, um den GWL auch Paroli zu bieten.
Ich bin total eurer Meinung, dass GWL den Vorzug erhalten sollten und erst danach der restliche Verkehr dran kommen sollte.
Wenn man aber überhaupt keine Möglichkeit hat, gegen die GWL anzukommen, könnte es die Situation geben, dass die GWL künstlich verteilt werden, damit man keinen einzigen privaten Zug mehr über die Strecke bekommt.
Ist zwar eine Situation, die wir in Österreich derzeit nicht haben, dass die GWL mutwillig so trassiert sind, um Private zu verdrängen, aber es wäre theoretisch möglich, wenn man keine Möglichkeit schafft, gegen die GWL (unter bestimmten Vorraussetzungen) anzukommen. Und das wäre eine Situation, die es meiner Meinung nach nicht geben sollte.
GWL sollten auf jeden Fall den Vorzug haben, aber Konkurrenz nicht vollkommen unmöglich machen.
Guter Einwand!
Aber dann sollte man eher verhindern, dass man GWL ,,künstlich" verteilt. Das ganze also auf eine andere Ebene heben.
Oder nicht?
Zitat von: FlipsP am 01 07, 2024, 12:51Guter Einwand!
Aber dann sollte man eher verhindern, dass man GWL ,,künstlich" verteilt. Das ganze also auf eine andere Ebene heben.
Oder nicht?
Stimmt natürlich. Da bin ich aber zu wenig Spezialist, um sagen zu können, was rechtlich gesehen die bessere Variante ist.
Zitat von: 510-015 am 01 07, 2024, 12:39Auch wenn ich mich jetzt vielleicht unbeliebt mache:
Irgendeine Möglichkeit braucht man, um den GWL auch Paroli zu bieten.
Gemeinwirtschaftliche Leistungen dienen meines Erachtens dem Gemeinwohl. Dem Gemeinwohl paroli bieten zu wollen, finde ich meiner Meinung nach persönlich als ziemlich boshaft.
Zitat von: s_gelb am 01 07, 2024, 13:39Gemeinwirtschaftliche Leistungen dienen dem Gemeinwohl. Dem Gemeinwohl paroli bieten zu wollen, finde ich meiner Meinung nach persönlich als ziemlich boshaft.
Grundsätzlich ja. Aber wie ich bereits geschrieben habe (im von dir nicht zitierten Bereich), gibt es die Möglichkeit, dass man die gemeinwirtschaftlichen Leistungen nicht für das Gemeinwohl verwendet, sondern dazu missbraucht, möglichst viele Trassen zu blockieren und andere Verkehre zu verhindern. Für diesen Fall sollte es schon Möglichkeiten geben, um dagegen vorzugehen. Nichts anderes habe ich geschrieben.
Es ist zwar nur eine theoretische Möglichkeit, die in Österreich derzeit nicht verwendetet wird, aber für die man auch Vorkehrungen braucht, falls es einmal der Fall ist.
Also nicht boshaft, sondern notwendig um Boshaftigkeit zu verhindern.
Zitat von: 510-015 am 01 07, 2024, 13:56Es ist zwar nur eine theoretische Möglichkeit, die in Österreich derzeit nicht verwendetet wird, aber für die man auch Vorkehrungen braucht, falls es einmal der Fall ist.
Da sehe ich Vorkehrungen für den umgekehrten Fall als deutlich notwendiger an meiner Meinung nach, wenn nun, wie von anderen Usern geschildert, die GWL duch privatwirtschaftliches Betreiben dzt. eher in Gefahr sein könnten und ggf. nicht ihren vollen Nutzen entfalten könnten.
Sofern die Trassen so überhaupt vergeben werden, das steht ja noch völlig in den Sternen?
Aber User FlipsP hat eh bereits ausgeführt, dass im neuen Eisenbahngesetz Schutzmechanismen für die GWL vorgesehen sein dürften.
Zitat von: s_gelb am 01 07, 2024, 14:10Da sehe ich Vorkehrungen für den umgekehrten Fall als deutlich notwendiger an meiner Meinung nach, wenn nun, wie von anderen Usern geschildert, die GWL duch privatwirtschaftliches Betreiben dzt. eher in Gefahr sein könnten und ggf. nicht ihren vollen Nutzen entfalten könnten.
Hat irgendwer was anderes behauptet? Das kommt eh mit der Novelle des Eisenbahngesetzes.
Von dir selbst kam die Frage nach einem möglichen Grund. Als Antwort auf diese habe ich einen Aspekt geliefert, der bei der Gesetzgebung auch beachtet werden sollte.
Wo ist das Problem?
Nach dem vorläufigen Zeitplan müssten 6 Garnituren in Lindau "übernachten". Woher sollen die zusätzlichen Triebwagen herkommen? Das ganze ist nichtmal mehr ein Wunschtraum, sonder schon Level LeoExpress.
Zitat von: 510-015 am 01 07, 2024, 15:08Hat irgendwer was anderes behauptet? Das kommt eh mit der Novelle des Eisenbahngesetzes.
Von dir selbst kam die Frage nach einem möglichen Grund. Als Antwort auf diese habe ich einen Aspekt geliefert, der bei der Gesetzgebung auch beachtet werden sollte.
Wo ist das Problem?
Ich sehe persönlich kein Problem, solange nicht auf Kosten gemeinwirtschaftlicher Leistungen gehandelt wird.
Zitat von: danihak am 01 07, 2024, 15:54Nach dem vorläufigen Zeitplan müssten 6 Garnituren in Lindau "übernachten". Woher sollen die zusätzlichen Triebwagen herkommen? Das ganze ist nichtmal mehr ein Wunschtraum, sonder schon Level LeoExpress.
Was bedeutet Level LeoExpress?
Zitat von: s_gelb am 01 07, 2024, 17:41Was bedeutet Level LeoExpress?
Leo Express ist wie Regiojet ein privates EVU (Eisenbahnverkehrsunternehmen) in Tschechien. Wobei Regiojet ja besonders dreist war, haben erst mangelnden Wettbewerb in der Slowakei bemängelt, durften dann Bratislava - Kosice übernehmen und hatten die Verbindung dann wieder eingestellt nachdem sie nicht rentabel war. Die Staatsbahn musste dann natürlich wieder einsprinfen auf Zuruf der Politik. Aber das Trassen bestellt und nicht in Anspruch genommen werden ist bei Flixtrain ja auch nicht anders!
Leo Express hat über Jahre hinweg Trassen bestellt und sie dann zurückgegeben. Die wollte man mehr oder weniger mit den Garnituren aus China fahren.
Medienberichten zufolge dürfte sich der Betriebsstart Richtung Süden verzögern:
https://www.heute.at/s/westbahn-expansion-in-den-sueden-ausgebremst-120049693
Währenddessen wird die Verbindung nach Bregenz entsprechend unternehmenseigenen Angaben leicht über den Erwartungen angenommen:
https://vorarlberg.orf.at/stories/3261074/
Ab 15.12 gibt es einige Neuerungen bei der Westbahn.
00:08 ab Wien West > Salzburg
20:22 ab Salzburg > Wien
Zweimal am Tag nach Stuttgart über Ulm
Zweimal am Tag nach Bregenz
Früh/Abendzug nach St. Johann in Pongau
Auch die Westbahn hat ihren Fahrplan als übersichtliche pdf-Datei veröffentlicht. Über die zusätlichen Verbindungen und Destinationen hat bereits mein Vorposter geschriebn, wobei einer der beiden Bregenzzüge sogar bis Lindau fahren soll - zusätzlich werden auf der Route nach Innsbruck bzw. Bregenz auch zusätzliche Halte in Jenbach, Innsbruck West und Riedenburg bedient - aber es soll jedoch nicht verschwiegen werden, dass die Halte in Telfs-Pfaffenhofen, Langen am Arlberg und Nenzing mit Fahrplanwechsel gestrichen werden:
https://westbahn.at/resource/download/2410/2024-10-14,fahrplan-2025-normalfahrplan-ab-15-12-2024,pdf
Langen am Arlberg ging sich wohl Fahrplantechnisch nicht aus, die beiden anderen Halte zu streichen ist verschmerzbar.
Die WB hat scheinbar eine sehr gute Verfügbarkeit der Stadler Kiss, hoffentlich beschafft man sich weitere oder eben auch andere Triebwagen von Stadler.
Wien - Linz - Wels - Passau - Nürnberg würde sich bei der WB sicher gut machen.
Die Westbahn plant ab 1. März 2026 täglich 5 Zugpaare zwischen Wien und Villach betreiben.
https://steiermark.orf.at/stories/3296621/
https://www.kleinezeitung.at/kaernten/19448177/meilenstein-westbahn-faehrt-kuenftig-auch-zwischen-wien-und-kaernten
Video von der PK:
https://www.youtube.com/live/Nd35YyxPvh8
Zitat von: Martin am 12 03, 2025, 11:44Die Westbahn wird plant ab 1. März 2026 täglich 5 Zugpaare zwischen Wien und Villach betreiben.
Mit welchen Fahrzeugen?
... ;D
Zitat von: Hilde B. am 12 03, 2025, 11:46Mit welchen Fahrzeugen?
Stadler Smile (SBB Giruno).
Frage wie schnell kann man auf der Koralmbahn denn fahren? 250 km/h?
Zitat von: TW 581 am 12 03, 2025, 11:54Stadler Smile (SBB Giruno).
Frage wie schnell kann man auf der Koralmbahn denn fahren? 250 km/h?
Danke.
Bis zu 250 km/h.
Zitat von: Hilde B. am 12 03, 2025, 12:10Danke.
Bis zu 250 km/h.
Alles klar, 39 Minuten ist eben schon eine Ansage gegenüber dem ÖBB RJ, zumindest der ICE könnte auch die 250 km/h fahren.
Was ich jedenfalls befürchte das die S1 könnte aus dem Takt geraten.
Zitat von: TW 581 am 12 03, 2025, 12:42Alles klar, 39 Minuten ist eben schon eine Ansage gegenüber dem ÖBB RJ, zumindest der ICE könnte auch die 250 km/h fahren.
Was ich jedenfalls befürchte das die S1 könnte aus dem Takt geraten.
5 Züge am Tag sind im Gegensatz zu 1-2 Zügen pro Stunde, die sich noch dazu an Taktknoten halten (sofern diese hft. bestehen bleiben), wirklich keine Ansage sondern sie existieren halt vielleicht ab 1.3.2026.
Zitat5 Züge am Tag sind im Gegensatz zu 1-2 Zügen pro Stunde, die sich noch dazu an Taktknoten halten (sofern diese hft. bestehen bleiben), wirklich keine Ansage sondern sie existieren halt vielleicht ab 1.3.2026.
Die 5 Verbindungen sind zum Beginn, es soll ja zu einem Stundentakt ausgebaut werden langfristig.
3 Giruno sind schon sehr knapp bemessen, 4 wären wohl schon besser.
Wird sie höchstwahrscheinlich auch. Die Trassen dürften ja schon zugewiesen sein, die Fahrzeuge der SBB sind mWn in Österreich schon zugelassen und die drei Fahrzeuge für die WESTbahn entspringen ja derselben Serienlieferung und sind "schraubengleich" zu jenen der SBB. Einzige Abweichungen sind die Außenbemalung und dass die Kopfstützen ein WESTbahnlogo erhalten.
Ganz ausschließen kann man Lieferverzögerungen natürlich nicht, aber Stadler ist da in der Regel schon zuverlässig!
Vier der fünf Verbindungen könnte man mit zwei Zügen fahren, die fünfte Verbindung ist mutig (= 0 Reserve), war aber zwischen Wien und Salzburg lange Zeit gleich knapp kalkuliert!
Zitat von: TW 581 am 12 03, 2025, 13:17Die 5 Verbindungen sind zum Beginn, es soll ja zu einem Stundentakt ausgebaut werden langfristig.
3 Giruno sind schon sehr knapp bemessen, 4 wären wohl schon besser.
Mit drei Zügen würde ich nur vier Verbindungen anbieten, mit vier könnte man auch auf sechs problemlos aufstocken. Mit fünf stünde einem 2h-Takt nichts im Wege. Aber so schnell wird man wohl keine weiteren Züge abrufen bzw. leasen können?
Halte in der Steiermark und Kärnten: Bruck/M., Graz Hbf., Klagenfurt, Villach .. also keiner in Weststeiermark, Lavanttal ...
War da nicht was?
W.
Ich gehe doch davon aus, daß die WESTbahn nicht auf der Nudlsuppn daher geschwommen ist. Sie haben halt gnau so viele SMILE bestellt, wie sie brauchen. Und wenn dann der Semmeringtunnel offen ist, können sie gegen KISS oder "Chinesen" getauscht oder anderswo weiter verwendet werden.
Nicht vergessen sollte man allerdings, daß auch der Giruno anfangs Probleme gemacht hat, was wohl inzwischen behoben wurde.
Zitat von: Ch. Wagner am 12 03, 2025, 15:36Ich gehe doch davon aus, daß die WESTbahn nicht auf der Nudlsuppn daher geschwommen ist. Sie haben halt gnau so viele SMILE bestellt, wie sie brauchen. Und wenn dann der Semmeringtunnel offen ist, können sie gegen KISS oder "Chinesen" getauscht oder anderswo weiter verwendet werden.
Nicht vergessen sollte man allerdings, daß auch der Giruno anfangs Probleme gemacht hat, was wohl inzwischen behoben wurde.
Der Fahrplan braucht aber drei Fahrzeuge um zu funktionieren. Das ist extrem auf Kante genäht. Beim ersten Defekt fällt ein Umlauf zwangsläufig aus.
Mit den Dosto kann man die Fahrzeit Klagenfurt - Graz nicht halten!
Zitat von: TW 581 am 12 03, 2025, 12:42Alles klar, 39 Minuten ist eben schon eine Ansage gegenüber dem ÖBB RJ, zumindest der ICE könnte auch die 250 km/h fahren.
Was ich jedenfalls befürchte das die S1 könnte aus dem Takt geraten.
Vorsicht bis zu 250 km/h, aber nicht überall.
Zitat von: 38ger am 12 03, 2025, 14:36Mit drei Zügen würde ich nur vier Verbindungen anbieten, mit vier könnte man auch auf sechs problemlos aufstocken. Mit fünf stünde einem 2h-Takt nichts im Wege. Aber so schnell wird man wohl keine weiteren Züge abrufen bzw. leasen können?
3 werden fix
gekauft angeschafft und 2 weitere sind angeblich Option.
Ein Zugpaar wird halt dran glauben müssen, wenn ein Fahrzeug mal nicht verfügbar ist.
Zitat von: 38ger am 12 03, 2025, 14:31Die Trassen dürften ja schon zugewiesen sein [...]
Es ist noch nicht einmal Bestellschluss...
Zitat von: FlipsP am 12 03, 2025, 17:003 werden fix gekauft und 2 weitere sind angeblich Option.
Ein Zugpaar wird halt dran glauben müssen, wenn ein Fahrzeug mal nicht verfügbar ist.
Gekauft? Geleast eher, oder? Woher hast Du die Info zur Option?
Die 3 Smile sind geleast Option mit Verlängerung bzw. Kauf.
Zitat von: 38ger am 12 03, 2025, 18:01Gekauft? Geleast eher, oder? Woher hast Du die Info zur Option?
Verschiedene Quellen...
Sagen wir: Es kommen 3 SMILE (keine Ahnung wie finanziert). Es besteht noch eine Option auf 2 weitere.
Zitat von: danihak am 12 03, 2025, 15:44Der Fahrplan braucht aber drei Fahrzeuge um zu funktionieren. Das ist extrem auf Kante genäht. Beim ersten Defekt fällt ein Umlauf zwangsläufig aus.
Mit mehr Fahrzeugen ließe sich das Angebot vermutlich nicht kostendeckend darstellen.
Möglicherweise kümmert man sich für so einen Fall ja auch relativ kurzfristig um irgendwelche Ersatzgarnituren.
Einen 4 hätte man schon gerne, aber bekommt ihn scheinbar nicht.
ZitatMit mehr Fahrzeugen ließe sich das Angebot vermutlich nicht kostendeckend darstellen.
Man könnte am Fr/So vielleicht auch einen Umlauf mehr fahren.
Zitat von: FlipsP am 12 03, 2025, 17:003 werden fix gekauft und 2 weitere sind angeblich Option.
Die WESTbahn ist nicht so deppat: die Fahrzeuge wurden geleast.
Zitat von: FlipsP am 12 03, 2025, 18:12Verschiedene Quellen...
Sagen wir: Es kommen 3 SMILE (keine Ahnung wie finanziert). Es besteht noch eine Option auf 2 weitere.
Gut, das nach den Namen Flirt und Kiss zu eine Deeskalation gekommen ist - ich hatte schon Angst, das der nächste Zug mit F anfangen würde 8)
Aber nur ein Smile, das ist vielleicht zu wenig ;)
Zitat von: Ch. Wagner am 12 03, 2025, 18:57Die WESTbahn ist nicht so deppat: die Fahrzeuge wurden geleast.
Die Form der Finanzierung sagt etwas darüber aus, ob man deppat ist oder nicht?
Sehr interessant.
Zitat von: FlipsP am 12 03, 2025, 22:16Die Form der Finanzierung sagt etwas darüber aus, ob man deppat ist oder nicht?
Sehr interessant.
Da die WESTbahn nach Eröffnung des SBT mit doppelstöckigen Zügen fahren möchte wäre es in diesem konkreten Fall wohl wirklich nicht weise die Züge zu kaufen.
Zitat von: 38ger am 12 03, 2025, 22:36Da die WESTbahn nach Eröffnung des SBT mit doppelstöckigen Zügen fahren möchte
Will sie das? Wurde das kommuniziert?
Klar kann man sich das herleiten, aber ist das auch wirklich ihr Plan?
Zitat von: FlipsP am 12 03, 2025, 22:39Will sie das? Wurde das kommuniziert?
Klar kann man sich das herleiten, aber ist das auch wirklich ihr Plan?
"Fahren wird die Westbahn mit vorerst drei neuen Hochgeschwindigkeitszügen, die der Schweizer Zugbauer Stadler – der langjährige Partner der Westbahn – für das Bahnunternehmen anfertigt. Zum ersten Mal in der 14-jährigen Geschichte der Westbahn wird das kein Doppelstockzug sein. Denn ein Doppelstockzug kann 2026 noch nicht auf der Strecke fahren.
Es schmerze ein wenig, weil ,,Doppelstock unsere Philosophie ist", wie Westbahn-Mehrheitseigentümer Hans Peter Haselsteiner sagte, aber der Doppelstockzug solle kommen, wenn der Semmeringtunnel fertiggestellt ist. Ursprünglich wollte man mit dem Befahren der Südstrecke bis zur Fertigstellung dieses Tunnels warten."
Auszug aus https://www.diepresse.com/19461287/westbahn-faehrt-bald-auf-der-suedstrecke-von-wien-ueber-graz-nach-villach
Zitat von: FlipsP am 12 03, 2025, 22:39Will sie das? Wurde das kommuniziert?
Klar kann man sich das herleiten, aber ist das auch wirklich ihr Plan?
Bis jetzt sprach die Westbahn immer davon erst nach der Eröffnung des SBT auf der Südbahn starten zu können. Habe mal wo gelesen das die SBB nicht wirklich von der Idee überzeugt war Züge aus der laufenden Produktion an die Westbahn abzugeben. Nachdem man jetzt doch noch welche bekommen hat könnten sich die Pläne natürlich wieder geändert haben. Aber Doppelstockzüge waren auf jeden Fall geplant.
Zitat von: 38ger am 12 03, 2025, 23:13Zum ersten Mal in der 14-jährigen Geschichte der Westbahn wird das kein Doppelstockzug sein.
Ah, die Formel 5 Züge verdrängt der Herr Mehrheitseigentümer?
Bin ja gespannt, ob man die Höchstgeschwindigkeit der Züge nicht doch zu schätzen wissen wird. Das können die KISS ja nicht. Und nachdem die Koralmbahn großteils für 250 km/h zugelassen ist, könnten sich da schon interessante Trassen und Fahrtzeiten ergeben.
Durch den SBT könnten die SMILE vermutlich auch schneller fahren als KISS, nachdem Aerodynamik und Kraft da ja angeblich sehr relevant werden.
Aber das wird man wohl alles sehen. Ins Gesamtkonzept muss es ja trotzdem alles passen, mag sein, dass man die Vorteile dann gar nicht ausspielen könnte.
Zitat von: riggnix am 13 03, 2025, 01:39Bin ja gespannt, ob man die Höchstgeschwindigkeit der Züge nicht doch zu schätzen wissen wird. Das können die KISS ja nicht. Und nachdem die Koralmbahn großteils für 250 km/h zugelassen ist, könnten sich da schon interessante Trassen und Fahrtzeiten ergeben.
Über die Gesamtstrecke Wien - Villach bleibt da der Fahrzeitunterschied aber trotzdem im einstelligen Minutenbereich. Da bleibt halt der Nachteil der doch deutlich geringeren Kapazität im Vergleich zu den 6-teiligen Kiss trotzdem bestehen.
Interessante Trassen können sich da aber trotzdem ergeben. Nachdem die Züge ja nämlich italientauglich sein dürften, könnte man sich mit den Zügen entweder alleine oder in Kooperation mit einem anderen Unternehmen (z.B.: Italo) im Verkehr nach Italien versuchen.
Zitat von: 38ger am 12 03, 2025, 23:13aber der Doppelstockzug solle kommen,
Zitat von: danihak am 12 03, 2025, 23:16Aber Doppelstockzüge waren auf jeden Fall geplant.
Was aber nicht bedeutet, dass die SMILE wieder wegkommen. Die könnten dann zB auf die langlaufenden Stuttgart Verbindungen gehen.
Zitat von: danihak am 12 03, 2025, 23:16Habe mal wo gelesen das die SBB nicht wirklich von der Idee überzeugt war Züge aus der laufenden Produktion an die Westbahn abzugeben.
Ja, das war auch mein Wissensstand.
Zitat von: FlipsP am 12 03, 2025, 22:16Die Form der Finanzierung sagt etwas darüber aus, ob man deppat ist oder nicht?
Tn Antwort 106 hast du noch nicht gewußt, wie die Smile finanziert werden, gestern hast du behauptet, sie werden gekauft.
Ich fürchte, das deppat war nicht auf die Finanzierung bezogen.
Und so nebenbei: Der Leasingvertrag läuft zuächst über 6 Jahre, natürlich mit Option auf Verlängerung.
Zitat von: Ch. Wagner am 13 03, 2025, 08:01Tn Antwort 106 hast du noch nicht gewußt, wie die Smile finanziert werden, gestern hast du behauptet, sie werden gekauft.
Schau, ich habe von Anfang an geschrieben, dass ich die Finanzierung nicht kenne. Es ging darum, dass 3 Fahrzeuge kommen und es weitere als Option gibt.
Wenn du mich deswegen als deppat bezeichnen willst, ist das okay. Wenn du willst kann ich auch auf dein Niveau sinken. Ich wüsste eine solche Worte, die dich perfekt beschreiben würden. Ich sehe aber keinen Grund für eine Unterhaltung, auf so tiefem Niveau, nur weil du nicht zu mehr in Stande bist.
@FlipsP @Ch. Wagner Könntet ihr bitte so freundlich sein, euch eines freundlicheren Umgangstones zu bedienen? Wäre uns allen geholfen und würde letztlich auch dazu führen, dass eure Wortspenden wieder ernst genommen werden.
Danke
Die 3 Garnituren sind für 6 Jahre mit Kaufoption geleast. Zusätzlich gibt es auch noch einen Option für 3 weitere Fahrzeuge. Bei Erfolg wird es wohl eine schnelle Linie mit den SMILE geben die dann möglichst auch nach Italien durchgebunden werden und einen langsame Linie mit Kiss oder ähnlichen.
Und nachdem der Vertrag schon 2024 geschlossen wurde, entspricht das auch der Eröffnung des Semmeringtunnels. Und inzwischen ist auch Zeit genug, sich die Verkehrsentwicklung anzuschauen und dem Rechnung tragen zu können.
Gerade Verbindungen nach Stuttgart oder Venedig wären zwar zwischen München und Stuttgart oder zwischen Villach und Venedig ausreichend, in den Abschnitten Wien - Salzburg und Wien - Klagenfurt, jedenfalls aber zwischen Wien und Linz bzw. Graz umsomehr unterdimensioniert. Wenn die ÖBB 2030 dann mehr Züge nach Venedig durchbindet und Trenitalia bei den Plänen bleibt mit Frecciarossa nach Wien zu fahren, dann sehe ich zwischen Villach und Venedig nicht mehr das große Potential für einen weiteren Anbieter. Da ist eine Verdichtung nach Bregenz, Innsbruck, Stuttgart, Villach, Verlängerung nach Frankfurt sowie Verkehr nach Budapest sicher lukrativer. Für letztere bräuchte man halt endlich eine Zulassung der CRRC-Züge.
Also der Bedarf für Transportdienstleistungen ist zwischen München und Stuttgart mit Sicherheit nicht kleiner als zwischen Wien und Linz.
Die Auslastung lässt sich ja zudem auch recht unproblematisch über das tarifliche Angebot steuern.
Und Italien hört keinesfalls in Venedig auf. Gerade mit einem Hochgeschwindigkeitszug in Kombination mit SBT sind auch Strecken wie z.B. Budapest - Rom problemlos machbar. Die vmax von 250 km/h passt ja auch wunderbar auf die Direttisimma Florenz - Rom.
Ich glaub die WB könnte schon mit den Preis Punkten auch nach Italien.
Wien - Budapest ob ein dritter Anbieter dort noch gut was verdienen kann?
Die ÖBB bleiben ja auch nicht untätig: Ab Mitte April gibt es täglich eine RJ Verbindung München - Ancona über Innsbruck, die die Badeorte entlang der Adria abfährt.
(Quelle: Standard online)
Zitat von: Ch. Wagner am 13 03, 2025, 19:00Die ÖBB bleiben ja auch nicht untätig: Ab Mitte April gibt es täglich eine RJ Verbindung München - Ancona über Innsbruck, die die Badeorte entlang der Adria abfährt.
(Quelle: Standard online)
Hat jetzt aber mit den Zügen Wien - Villach recht wenig (bzw. gar nichts) zu tun.
Zitat von: 5047er am 13 03, 2025, 17:58Und Italien hört keinesfalls in Venedig auf. Gerade mit einem Hochgeschwindigkeitszug in Kombination mit SBT sind auch Strecken wie z.B. Budapest - Rom problemlos machbar. Die vmax von 250 km/h passt ja auch wunderbar auf die Direttisimma Florenz - Rom.
Ich glaube, dass die Giruno eine zu schwere Achslast für die italienische HGV Strecken haben.
Fährt ja schon Zürich - Mailand!
Zitat von: FlipsP am 13 03, 2025, 20:59Ich glaube, dass die Giruno eine zu schwere Achslast für die italienische HGV Strecken haben.
Giruno ist der Name der SBB RABe 501 Baureihe.
Zitat von: TW 581 am 13 03, 2025, 21:21Fährt ja schon Zürich - Mailand!
Bis nach Bologna Centrale als EC 31 via Parma über die Strecke 82, Ferrovia Milano-Bologna (alta velocità) kurz Hochgeschwindigkeitsstrecke.
Zitat von: Serjoscha am 13 03, 2025, 21:52Giruno ist der Name der SBB RABe 501 Baureihe.
und gen<u für diese Fahrzeuge gilt aktuell, was ich geschrieben habe.
Zitat von: FlipsP am 14 03, 2025, 05:59und gen<u für diese Fahrzeuge gilt aktuell, was ich geschrieben habe.
Wie soll das funktionieren?
Der EC 31 fährt ja mit diesen Fahrzeugen auf einer Hochgeschwindigkeitsstrecke wie ich geschrieben habe.
Zitat von: Serjoscha am 13 03, 2025, 21:52Giruno ist der Name der SBB RABe 501 Baureihe.
Das ändert aber nichts daran, daß er von Stadler SMILE genannt wurde: Schneller Mehrsystemfähiger Innovativer Leichter Expresszug
Zitat von: Ch. Wagner am 14 03, 2025, 08:10Das ändert aber nichts daran, daß er von Stadler SMILE genannt wurde: Schneller Mehrsystemfähiger Innovativer Leichter Expresszug
Und wer bezweifelt das?
Man begibt sich bereits auf Personalsuche - der Fokus liegt laut ORF-Artikel auf bereits ausgebildetes Personal:
https://kaernten.orf.at/stories/3297156/
Was taktisch natürlich auch ein kluger Schachzug ist, Aufwand und Kosten für Ausbildung nicht selber tragen zu müssen.
Zitat von: s_gelb am 17 03, 2025, 23:22Man begibt sich bereits auf Personalsuche - der Fokus liegt laut ORF-Artikel auf bereits ausgebildetes Personal:
https://kaernten.orf.at/stories/3297156/
Was taktisch natürlich auch ein kluger Schachzug ist, Aufwand und Kosten für Ausbildung nicht selber tragen zu müssen.
Naja, einer ausgebildeten Person muss ich logischer Weise mehr zahlen als die Konkurrenz und mehr als einer Person die noch auszubilden ist. Davon abgesehen gibt es in der Bahnbranche ja durchaus einen Personalmangel, sodass man eigentlich sowohl auf ausgebildetes als auch auf auszubildendes Personal setzen sollte!
Zitat von: s_gelb am 17 03, 2025, 23:22Was taktisch natürlich auch ein kluger Schachzug ist, Aufwand und Kosten für Ausbildung nicht selber tragen zu müssen.
Das macht doch jedes Verkehrsunternehmen, das ist heutzutage ganz normal.
Zitat von: Ch. Wagner am 18 03, 2025, 08:45Das macht doch jedes Verkehrsunternehmen, das ist heutzutage ganz normal.
Auf das Gesamtsystem betrachtet tragisch, denn wer bildet dann noch aus und trägt Kosten und Aufwand dafür?
Zitat von: 38ger am 18 03, 2025, 01:07Naja, einer ausgebildeten Person muss ich logischer Weise mehr zahlen als die Konkurrenz und mehr als einer Person die noch auszubilden ist. Davon abgesehen gibt es in der Bahnbranche ja durchaus einen Personalmangel, sodass man eigentlich sowohl auf ausgebildetes als auch auf auszubildendes Personal setzen sollte!
Ich verstehe schon, dass man in erster Linie auf "fertige" Tfzf setzen möchte.
Die Ausbildung jedes fertigen Tfzf kostet inkl. Lohnnebenkosten und der Berücksichtigung, dass ein Teil der Nachwuchskräfte die Prüfungen nicht besteht, von selbst während der Ausbildung wieder aufhört etc. gut und gerne um die 100.000,-. Bis man diesen Betrag über die etwas höhere Einstufung von bereits ausgebildeten Personal wieder herin hat, vergehen etliche Jahre. Wer weiß, ob es das Unternehmen bis dahin überhaupt noch gibt, das fertige Personal eh schon wieder aufhört oder in Pension geht?
Zudem ist halt auch die Erfahrung auch einiges wert.
Trotzdem würde ich annehmen, dass jetzt nicht massig Personal bei anderen EVUs kündigt, um dann bei der Westbahn anzufangen. Ob das etwas höhere Grundgehalt dann besser ist ist halt auch von anderen Faktoren abhängig wie etwas Zulagen, Diestpläne, Bezahlung von Pausen, Bezahlung von Überstunden etc.
Der/die eine oder andere wird sich aber schon locken lassen, schließlich ist ein Wechsel zu anderen EVUs heutzutage durchaus nichts außergewöhnliches mehr.
Zitat von: s_gelb am 18 03, 2025, 10:21Auf das Gesamtsystem betrachtet tragisch, denn wer bildet dann noch aus und trägt Kosten und Aufwand dafür?
Es versucht jedes EVU zuerst einmal fertig ausgebildetes Personal zu bekommen. Spart Kosten und auch Zeit.
Wenn das nicht funktioniert, wird Personal ausgebildet.
Ich verstehe nicht, was daran so besonders bzw. erwähnenswert sein soll.
Zitat von: 5047er am 18 03, 2025, 10:25Der/die eine oder andere wird sich aber schon locken lassen, schließlich ist ein Wechsel zu anderen EVUs heutzutage durchaus nichts außergewöhnliches mehr.
Von solchen Schichten träumen viele bei der Produktion und erst recht bei privaten EVU im Güterverkehr. Nur Schnellzüge, eine Fahrzeugtype, keine Nächte, in der Regel ein planbares Dienstende etc.. So schlecht kann die Bezahlung gar nicht sein, dass da manche nicht zumindest überlegen.
Die Bezahlung finde ich auch alles andere als schlecht.
Zitat von: J. 1042 am 18 03, 2025, 12:02Von solchen Schichten träumen viele bei der Produktion und erst recht bei privaten EVU im Güterverkehr.
Naja, nachdem man mit Triebwagen fährt und kurze Wenden hat ist das einerseits ja sicher nett, weil man nur eine Hin- und Retourfahrt haben wird. Andererseits ist es aus der Sicht des Personals sicher nicht so toll, weil man kaum bezahlte Aufrüstzeiten und Pausen haben wird. Bei anderen EVUs hast du zwar stundenlange Wartezeiten und Pausen in der Nacht, dafür bekommst du das auch bezahlt.
Zitat von: FlipsP am 18 03, 2025, 14:09Die Bezahlung finde ich auch alles andere als schlecht.
Das Brutto kann sich ja durchaus sehen lassen. Netto wird man aber in den meisten Fällen anderswo insbesondere bei den Privaten mehr bekommen, weil da halt mehr Nachtstunden, Diäten, Nächtigungsgelder etc. anfallen.
Zitat von: 5047er am 18 03, 2025, 14:43Naja, nachdem man mit Triebwagen fährt und kurze Wenden hat ist das einerseits ja sicher nett, weil man nur eine Hin- und Retourfahrt haben wird. Andererseits ist es aus der Sicht des Personals sicher nicht so toll, weil man kaum bezahlte Aufrüstzeiten und Pausen haben wird. Bei anderen EVUs hast du zwar stundenlange Wartezeiten und Pausen in der Nacht, dafür bekommst du das auch bezahlt.
Die Schichten werden kurz sein. Denn es wird im Prinzip darauf rauslaufenden, dass man einmal Villach - Wien - Villach oder Wien - Villach - Wien fährt.
Zweimal wird sich nicht ausgehen und somit bleiben die Schichten kurz. Bei der ÖBB fährt der Tfzf dann halt noch ein Zugpaar im Nahverkehr dazu, damit die Schicht ,,was trägt". Geht bei der Westbahn halt nicht.
Kurze Schichten bedeuten auch, dass man öfter arbeiten gehen muss.
Zitat von: 5047er am 18 03, 2025, 14:43Das Brutto kann sich ja durchaus sehen lassen. Netto wird man aber in den meisten Fällen anderswo insbesondere bei den Privaten mehr bekommen, weil da halt mehr Nachtstunden, Diäten, Nächtigungsgelder etc. anfallen.
Dafür keine Nachtstunden (was sehr viel wert ist), Diäten wird es trotzdem geben.
Und ja, es wird inkl. alle Unannehmlichkeiten weniger netto übrig bleiben, als bei zB Güterzugtfzf, aber grundsätzlich ist das immer noch ein gutes, hohes Gehalt.
Wie jeder weiß ist das Klima bei diesem EVU nicht gut und daher auch die Fluktuation sehr hoch.
Zitat von: 510-015 am 18 03, 2025, 11:44Spart Kosten und auch Zeit.
Das ist die Sicht des Einzelnen. Aber wie sieht aus aus, wenn man das ganze System betrachtet, wer trägt dann die Kosten, mit welchen Wirkungen, ist diese Praxis nachhaltig?
Zitat von: s_gelb am 19 03, 2025, 08:33Das ist die Sicht des Einzelnen. Aber wie sieht aus aus, wenn man das ganze System betrachtet, wer trägt dann die Kosten, mit welchen Wirkungen, ist diese Praxis nachhaltig?
Wie in jeder anderen Branche. Natürlich bleibt durch diese Recruiting-Art die Gesamtzahl an Arbeitskräften gleich hoch und wird nicht mehr, aber wenn sich keiner findet, wird eh trotzdem neues Personal ausgebildet.
Wer die Kosten trägt? Kommt drauf an, wie lang die Ausbildung her ist. Es ist durchaus nicht unüblich, dass man das Personal aus Verträgen rauskauft und dadurch der ausbildenden Firma einen entsprechenden Anteil der Ausbildungskosten erstattet, wenn die Ausbildung erst kürzlich erfolgte.
Wie gesagt, nicht anders als in anderen Branchen.
Ich verstehe noch immer nicht, warum du das so besonders bzw. erwähnenswert findest.
Zitat von: 510-015 am 19 03, 2025, 12:23Wer die Kosten trägt? Kommt drauf an, wie lang die Ausbildung her ist. Es ist durchaus nicht unüblich, dass man das Personal aus Verträgen rauskauft und dadurch der ausbildenden Firma einen entsprechenden Anteil der Ausbildungskosten erstattet, wenn die Ausbildung erst kürzlich erfolgte.
Wenn das die gelebte Praxis ist, fände ich das sehr in Ordnung.
Das wird aber meist nicht gemacht.
Es gibt viele "Knebelverträge" , wir zahlen Dir die Ausbildung dafür musst Du mindestens drei Jahre bei uns bleiben. Nach eineinhalb Jahren will der Herr Triebfahrzeugführer nicht mehr so recht und beginnt zum "owizan", und bevor man einen querulierenden Mitarbeiter mit ausgedehnten Krankenständen hat lässt das Unternehmen ihn in den meisten Fällen ziehen.
Zitat von: s_gelb am 19 03, 2025, 18:42Wenn das die gelebte Praxis ist, fände ich das sehr in Ordnung.
Sagen wir so: Es unterschreibt zumindest bei der ÖBB Produktion jeder der eine Ausbildung beginnt einen Ausbildungsvertrag inkl. Verpflichtung der Kostenerstattung der Ausbildung, wenn innerhalb der nächsten 3 Jahre das Dienstverhältnis beendet wird.
Ob das dann auch immer zurückverlangt wird, ist ein anderes Blatt.
Und beim neuen Unternehmen kann man sich dann aushandeln, dass diese Rückerstattung übernommen wird.
https://kurier.at/wirtschaft/westbahn-chef-posch-oebb-konzern-macht-uns-das-leben-schwer/403055210
Bin schon auf den WB Fahrplan gespannt. die WB könnte statt am Semmering doch in Mürzzuschlag halten.
Zitat von: TW 581 am 04 07, 2025, 10:31Bin schon auf den WB Fahrplan gespannt. die WB könnte statt am Semmering doch in Mürzzuschlag halten.
Laut dem ORF wird das nicht stattfinden Westbahn hält nicht in Mürzzuschlag (https://steiermark.orf.at/stories/3312218/)
Zitat von: TW 581 am 04 07, 2025, 10:31Bin schon auf den WB Fahrplan gespannt. die WB könnte statt am Semmering doch in Mürzzuschlag halten.
Ein Halt in Mürzzuschlag kostet mehr Zeit als in Semmering.
Die westbahn versucht doch wieder einmal nur, die ÖBB blöd dastehen zu lassen.
Sicherlich hätte es Möglichkeiten gegeben, auch in Kapfenberg und Mürzzuschlag zu halten, nur halt mit einer langsameren Trasse oder irgendwo einer Überholung durch andere Züge.
Und der Knoten in Bruck/Mur kann denen an sich recht wurscht sein, da dort ja keine Anschlüsse an andere westbahn-Züge bestehen.
Zitat von: 5047er am 04 07, 2025, 14:54Die westbahn versucht doch wieder einmal nur, die ÖBB blöd dastehen zu lassen.
Ja, insbesondere die Aussage "Infra gut, PV böse" lässt schon ein bissl tief blicken.
Zitat von: 5047er am 04 07, 2025, 14:54Sicherlich hätte es Möglichkeiten gegeben, auch in Kapfenberg und Mürzzuschlag zu halten, nur halt mit einer langsameren Trasse oder irgendwo einer Überholung durch andere Züge.
Eh, allerdings kann man mit den aktuellen Trassen durchaus zufrieden sein weil die sind zumindest in der Steiermark relativ verträglich. Nördlich vom Semmering schaut es hat ein schon ein wenig anders aus.
Zitat von: 5047er am 04 07, 2025, 14:54Und der Knoten in Bruck/Mur kann denen an sich recht wurscht sein, da dort ja keine Anschlüsse an andere westbahn-Züge bestehen.
Zumindest für KTÖ-Nutzer könnten sich dort durchaus sinnvolle Anschlüsse ergeben.
Zitat von: flow am 04 07, 2025, 17:07Zumindest für KTÖ-Nutzer könnten sich dort durchaus sinnvolle Anschlüsse ergeben.
Das aber auch nur als Zufallsprodukt im Falle einer Verspätung eines ÖBB-Zugs. Denn der Taktknoten wird ja logischerweise auf die ÖBB-Züge ausgerichtet sein.
Trotzdem wird Bruck/Mur auch ohne Anschlüsse in der Regel mehr Frequenz generieren als Kühnsdorf oder Semmering.
Lustig ist das Argument mit dem Taktknoten trotzdem, wo man ja in der Vergangenheit selbst recht erfolgreich anderswo Taktknoten zerstört hat.
Zitat von: 5047er am 04 07, 2025, 17:44Das aber auch nur als Zufallsprodukt im Falle einer Verspätung eines ÖBB-Zugs. Denn der Taktknoten wird ja logischerweise auf die ÖBB-Züge ausgerichtet sein.
Die konkreten Anschlüsse gehen sich unter gewissen Rahmenbedingungen planmäßig aus.
Zitat von: 5047er am 04 07, 2025, 17:44Lustig ist das Argument mit dem Taktknoten trotzdem, wo man ja in der Vergangenheit selbst recht erfolgreich anderswo Taktknoten zerstört hat.
Natürlich, das ist halt unreflektiert wiedergegebenes Blabla.
Trassenvergabe sollte am 4.8 sein. Wie kannst du jetzt schon sagen, dass Anschlüsse passen werden?
Sorry, das müsste im Konjunktiv formuliert sein.
Der Konzern meldet sich nun auf die Aussagen der WestBahn hin zu Wort:
https://www.sn.at/wirtschaft/oesterreich/oebb-westbahn-kritik-suedbahn-halten-180919285
Da steht ja eher nichts neues drinnen. Die Pottendorfer Linie wurde eben genau deswegen ertüchtigt und daher ist ebenso seit Jahren bekannt, dass der Fernverkehr eben hier lang fahren wird weil es die Kapazizät um Baden nicht hergibt. Einzig wegen Mürzzuschlag könnte man streiten und ob man dort oder am Semmering stehen bleibt wird wohl nicht soooo viel Unterschied machen (gut, ob man aus 50 km/h oder 80 km/h - laut ORM im Bahnhof - abbremst).
Der Railjet hält ab Dezember nicht mehr an Semmering, vielleicht hält man deshalb.
Zitat von: scheurin am 05 07, 2025, 12:01Da steht ja eher nichts neues drinnen. Die Pottendorfer Linie wurde eben genau deswegen ertüchtigt und daher ist ebenso seit Jahren bekannt, dass der Fernverkehr eben hier lang fahren wird weil es die Kapazizät um Baden nicht hergibt.
Ja, für uns im Forum nichts Neues. Aber allgemein weiß das nicht schnell wer. Daher ist es schon gut, dass es kommuniziert wird.
Zitat von: TW 581 am 05 07, 2025, 14:12Der Railjet hält ab Dezember nicht mehr an Semmering, vielleicht hält man deshalb.
Achso?
Das wäre neu.
Zitat von: FlipsP am 05 07, 2025, 14:21Achso?
Das wäre neu.
Also zumindest in der Vorankündigung für den VDV waren im Fahrplansystem ab Eröffnung der Koralmbahn zwischen Bruck an der Mur und Wiener Neustadt für die langsamen RJ nur noch 2 Halte vorgesehen.
Laut dem Fahrplanentwurf den ich kenne gibt es sehr wohl noch Halte am Semmering.
Zitat von: FlipsP am 05 07, 2025, 16:19Laut dem Fahrplanentwurf den ich kenne gibt es sehr wohl noch Halte am Semmering.
Achso, dann wäre das nun neu. Wenn sich der Halt ohne Probleme bezüglich der Knoten ausgeht eh begrüßenswert, wenn der Halt nicht wegfällt.
Die WestBahn ärgert sich über die DB Infra:
https://www.merkur.de/bayern/westbahn-chef-thomas-posch-aerger-deutsche-bahn-infrago-baustelle-kritik-93894111.html
Die WestBahn hat letztes Jahr Rekord-Gewinne eingefahren:
https://www.trend.at/unternehmen/westbahn-bilanz-rekordausschuettung
Zitat von: s_gelb am 23 08, 2025, 20:48Die WestBahn ärgert sich über die DB Infra:
https://www.merkur.de/bayern/westbahn-chef-thomas-posch-aerger-deutsche-bahn-infrago-baustelle-kritik-93894111.html
Die Westbahn ärgert sich stets über Infrastrukturbetreiber, ist nichts neues.
Die WB profitert wohl massiv vom Klimaticket, denn seitdem fahren mehr damit mit und die Preise bei der WB sind auch angezogen.
Zitat von: TW 581 am 23 08, 2025, 22:52Die WB profitert wohl massiv vom Klimaticket, denn seitdem fahren mehr damit mit und die Preise bei der WB sind auch angezogen.
Richtig. Mit Covid gerettet und durch das Klimaticket gesichert..
Zitat von: FlipsP am 24 08, 2025, 08:41Richtig. Mit Covid gerettet und durch das Klimaticket gesichert..
Wie jetzt, ohne die Covidpandemie wäre die WESTbahn in Konkurs gegangen?
Und es war eine freie Entscheigung des Managements, das Klimaticket auch anzuerkennen. Oder hätte das vom Staat verhindert werden müssen.
Zitat von: FlipsP am 24 08, 2025, 08:41Richtig. Mit Covid gerettet und durch das Klimaticket gesichert..
Und die Öbb kommt ohne staatliche Unterstützung aus...
Zitat von: il_treno am 24 08, 2025, 09:44Und die Öbb kommt ohne staatliche Unterstützung aus...
Du scherzt!
Zitat von: Ch. Wagner am 24 08, 2025, 09:34Wie jetzt, ohne die Covidpandemie wäre die WESTbahn in Konkurs gegangen?
Ja. Die WB stand kurz davor
Zitat von: Ch. Wagner am 24 08, 2025, 09:34Und es war eine freie Entscheidung des Managements, das Klimaticket auch anzuerkennen.
Nein.
Die WB muss das Klimaticket sogar anerkennen.
Zitat von: il_treno am 24 08, 2025, 09:44Und die Öbb kommt ohne staatliche Unterstützung aus...
Ja. Tatsächlich. In der Konkurrenz zur WB schon.
Nicht vergessen: DIE EINE ÖBB gibt es nicht. Du vermischt wieder
Was jetzt?
Zitat von: FlipsP am 24 08, 2025, 16:19Ja. Die WB stand kurz davor
Ich würde jetzt (ohne wirklich recherchiert zu haben) sagen, dass die Westbahn WEGEN der Pandemie kurz vor der Pleite stand, und deswegen gerettet wurde.
Alles andere wär mir neu.
Zitat von: riggnix am 24 08, 2025, 19:05Ich würde jetzt (ohne wirklich recherchiert zu haben) sagen, dass die Westbahn WEGEN der Pandemie kurz vor der Pleite stand, und deswegen gerettet wurde.
Alles andere wär mir neu.
Nein, die Pandemie war die Rettung. Sie hätte es noch maximal 2 Jahre geschafft. Die Jahre vor der Pandemie waren mehr als schlecht für die WB.
Es ist ja auch bereits vor Corona mit Fahrplanwechsel 2019/20 von einem zu früheren Zeiten bereits existierenden Halbstundentakt auf einen Stundentakt umgestellt worden, da man ja die gesamte Fahrzeugflotte verkauft hatte, um in einem besseren Zinsumfeld dann die neuen Kiss 3 anzuschaffen. Zum damaligen Zeitpunkt wurden bereits 80 Mio. Euro Verluste erwirtschaftet:
https://www.diepresse.com/5663215/westbahn-steigt-auf-stundentakt-um
Zitat von: Ch. Wagner am 24 08, 2025, 18:08Nein.
Im nachfoldend verlinkten Interview erwähnt der damaligen Geschäftsführer sogar, dass die Hilfen aus der damaligen Notvergabe sehr wesentlich waren:
https://www.derstandard.at/story/2000133116001/westbahn-chef-forster-belohnt-wird-wer-mehr-fahrgaeste-hat
Wie es scheint, wäre die Westbahn interessiert an Halten in St. Valentin, Vöcklamarkt und Neumarkt am Wallersee:
https://www.krone.at/3886866
Zitat von: s_gelb am 06 09, 2025, 23:01Wie es scheint, wäre die Westbahn interessiert an Halten in St. Valentin, Vöcklamarkt und Neumarkt am Wallersee:
https://www.krone.at/3886866
Nachdem sie Neumarkt erst seit kurzem nicht mehr bedient.
Aber kluger Schachzug. Die weiß, dass das nicht geh bzw. Nur sehr schwer möglich ist mit den Baustellen in den nächsten Jahren und hängt den schwarzen Peter somit der ÖBB INFRA um.
Zitat von: FlipsP am 07 09, 2025, 06:21und hängt den schwarzen Peter somit der ÖBB INFRA um.
Wie immer.
Wenn die nicht alle zwei Wochen medial, gebetsmühlenartig über die INFRA jammern können....
Zitat von: Südbahnlöwe am 07 09, 2025, 07:46Wie immer.
Wenn die nicht alle zwei Wochen medial, gebetsmühlenartig über die INFRA jammern können....
Da darf ich dir mal zustimmen!
Ein - von wem auch immer - bezahlter Artikel in der Presse. 8)
https://www.diepresse.com/20087722/so-geht-vorbildliche-infrastrukturentwicklung
Jetzt sind es schon unter 40 Minuten von Graz bis Klagenfurt.
Zitat von: stef610_neu am 18 09, 2025, 14:57Jetzt sind es schon unter 40 Minuten von Graz bis Klagenfurt.
Stadtrand bis Stadtrand. Passt schon.
Ich glaube die Westbahn fährt planmäßig 38 Minuten.
Zitat von: Martin am 18 09, 2025, 15:19Ich glaube die Westbahn fährt planmäßig 38 Minuten.
Na ja, das war vor dem Kuhkaff-Halt (waren denke ich 39)
Zitat von: Martin am 18 09, 2025, 15:19Ich glaube die Westbahn fährt planmäßig 38 Minuten.
Bis jetzt sind sie noch keinen einzigen Zug gefahren, die Zeiten existieren ergo nur am Papier. Ich finde es etwas seltsam von Zeiten/Zahlen zu sprechen ohne diese jemals vorher gefahren zu sein. Warten wir die ersten Testfahrten ab. Vielleicht gibt es ja eine Überraschung
Testzüge sind meines Wissens schon gefahren, oder?
Darf man überhaupt die 250 km/h ausfahren?
Zitat von: StlB Kh. 101 am 18 09, 2025, 16:41Testzüge sind meines Wissens schon gefahren, oder?
Von der Westbahn auf der Koralmbahn?
Nein.
Zitat von: TW 581 am 18 09, 2025, 19:03Darf man überhaupt die 250 km/h ausfahren?
Ja wenn die Strecke in Betrieb geht schon. Sie wurde für eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h gebaut. Aktuell ist die Strecke noch ein Neubaugleis, das heißt sie wartet noch auf die Zulassung/Genehmigung. Ist aber nur ein Formalakt. 😉
Zitat von: Martin am 18 09, 2025, 15:19Ich glaube die Westbahn fährt planmäßig 38 Minuten.
Mit Halt Kühnsdorf nicht - so der hier veröffentlichte Fahrplanentwurf:
https://www.wko.at/ktn/bezirksstellen/erfolg-fuer-wirtschaft-kuehnsdorf-wird-ic-halt
Zitat von: StlB Kh. 101 am 18 09, 2025, 16:41Testzüge sind meines Wissens schon gefahren, oder?
Gemeint ist, dass noch kein Zug der beschafften Bauart dort gefahren ist, die Fahrzeut ergo nur errechnet, aber nicht getestet wurde.
Ich könnte mich nicht erinnern, dass schon ein Giruno da war.
https://www.kleinezeitung.at/wirtschaft/20225517/fahrplaene-angebote-zuege-das-plant-die-westbahn-auf-der-suedbahn
ZitatDamals habe die ,,inferiore Performance des Mitbewerbs im Weihnachtsverkehr" zu dieser Entscheidung geführt, kann sich Posch eine Spitze in Richtung der staatlichen ÖBB nicht verkneifen
Tolles Niveau....
Bin gespannt ob der 1 März halten wird, denn die Züge kommen doch sehr knapp. Den Bahnhof Weststeiermark lässt man aktuell noch links liegen mal schauen ob man nicht doch in Zukunft dort einen Halt einlegt.
3 Züge für 5 Verbindungen sind auch sehr knapp bemessen und wenn ein Zug mal einen Tag steht wegen Wartung?
Zitat von: TW 581 am 22 10, 2025, 11:073 Züge für 5 Verbindungen sind auch sehr knapp bemessen und wenn ein Zug mal einen Tag steht wegen Wartung?
Das wäre eine inferiore Performance! ;D
Zitat von: TW 581 am 22 10, 2025, 11:073 Züge für 5 Verbindungen sind auch sehr knapp bemessen und wenn ein Zug mal einen Tag steht wegen Wartung?
Dann wird die Verbindung halt ausfallen - oder fährt mit einem Dosto via Selzthal ;D .
Man dürfte halt damit rechnen dass gelegentliche Ausfälle billiger kommen als eine Ersatzgarnitur vorzuhalten.
Nur aus Interesse: Würde man nach Selzthal kommen durch den Tunnel? In anderen Worten verträgt der Bosrucktunnel Doppelstock? Oder müsste man gar über Stainach fahren?
Zitat von: 5047er am 22 10, 2025, 13:45Dann wird die Verbindung halt ausfallen - oder fährt mit einem Dosto via Selzthal ;D .
Man dürfte halt damit rechnen dass gelegentliche Ausfälle billiger kommen als eine Ersatzgarnitur vorzuhalten.
Ich schätze der Zugausfall kommt günstiger. Bei der ÖBB ist halt der Vorteil das dann zumindest eine Stunde später eine Verbindung angeboten wird.
Zitat von: scheurin am 22 10, 2025, 13:55Nur aus Interesse: Würde man nach Selzthal kommen durch den Tunnel? In anderen Worten verträgt der Bosrucktunnel Doppelstock? Oder müsste man gar über Stainach fahren?
Es müsste schon Sonderfahrten der Westbahn über die Pyhrnbahn nach Klagenfurt gegeben haben.
Zitat von: FlipsP am 22 10, 2025, 14:47Es müsste schon Sonderfahrten der Westbahn über die Pyhrnbahn nach Klagenfurt gegeben haben.
Zulassungsfahrten im Raum Selzthal/Gesäuse hat es auf jeden Fall gegeben.
Die (Rapid-) Sonderzüge (meinst du die?) sind meines Wissens nach Wien - Salzburg (Schleife) - Tauern - Klagenfurt gefahren.
Zitat von: 510-015 am 22 10, 2025, 15:17Zulassungsfahrten im Raum Selzthal/Gesäuse hat es auf jeden Fall gegeben.
4010 001 und 4010 002 sind im August 2011 auf der Pyhrnbahn gewesen.
Zitat von: 510-015 am 22 10, 2025, 15:17Die (Rapid-) Sonderzüge (meinst du die?) sind meines Wissens nach Wien - Salzburg (Schleife) - Tauern - Klagenfurt gefahren.
Die meinte ich.
Die fuhren meines Wissens nach (zumindest zum Teil) schon über den Pyhrn.
ZitatDamals habe die ,,inferiore Performance des Mitbewerbs im Weihnachtsverkehr" zu dieser Entscheidung geführt, kann sich Posch eine Spitze in Richtung der staatlichen ÖBB nicht verkneifen
Klingt nicht sehr professionell, wenn man die Entscheidung, in einen neuen Markt einzutreten, auf Basis einer solchen Beobachtung tätigt. Ebenso die Aussage, dass man einige der Halte scheinbar aufgrund der medialen Diskussion in den Plan aufgenommen hat. Ich bezweifle, ob es nicht doch klüger gewesen wäre, den Bahnhof Weststeiermark statt dem saisonabhängigen Kühnsdorf zu bedienen.
Wie schon öfters hier beschrieben ist die Westbahn-Kommunikation auf Kronen"zeitungs"-Niveau. Allein schon die Aussage Wiener Neustadt nach Klagenfurt ::) Die paar Hanseln auf dieser Relation mag es freuen aber das meiste spielt sich doch von Wien ab.
Ich finde Konkurrenz sehr gut aber die Pressearbeit von denen macht mir das Unternehmen doch sehr unsymphatisch.
p.s. Die Metropole Kühnsdorf mag es freuen und man nimmt der ÖBB etwas Druck öfters unnötig dort stehen zu bleiben.
Der ÖBB-Betriebsrat hat sich zu den Aussagen bereits zu Wort gemeldet und sieht diese als "bewusste Verzerrung":
https://www.kleinezeitung.at/wirtschaft/20232037/oebb-betriebsrat-kontert-westbahn-chefs-das-ist-eine-bewusste
Ich persönlich finde ja auch diese Aussage vonseiten der Westbahn hinterfragenswürdig:
"wir glauben, dass wir das um zehn bis 20 Prozent günstiger machen können, bei zumindest gleichbleibender Qualität, wir sehen ein Einsparungspotenzial von 300 Millionen Euro pro Jahr"
Denn was heißt in dem Kontext "glauben"?
Und so nebenbei, auch die ÖBB fahren auf der KAB mit einem Zug, der 250km/h fahren kann - nämlich mit dem ICE4.
Dann einfach ausschreiben und dann werden wir ja sehen wer der Bestbieter ist. Jetzt werden automatisch alle Aufträge an den ÖBB PV vergeben..auf Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit von Steuergeldern muss ja aktuell nicht geschaut werden.
Zitat von: il_treno am 22 10, 2025, 19:39Dann einfach ausschreiben und dann werden wir ja sehen wer der Bestbieter ist. Jetzt werden automatisch alle Aufträge an den ÖBB PV vergeben..auf Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit von Steuergeldern muss ja aktuell nicht geschaut werden.
Ausschreiben macht in meinen Augen nur dann Sinn, wenn die Qualität schlecht ist. Da die ÖBB im allgemeinen locker mit den oberen 5% der deutschen EVU verglichen werden kann, sehe ich keinen Vorteil in Ausschreibungen.
Äh, Kostenersparnis bei gleicher Qualität?
Zitat von: Stipe am 22 10, 2025, 21:55Äh, Kostenersparnis bei gleicher Qualität?
Sagt wer, dass das so ist?
Das Wettbewerb die Preise drückt ist jetzt kein wirklich Geheimnis, und die Westbahn hat ja angekündigt, das billiger bewerkstelligen zu können. Man könnte es ja einfach mal ausprobieren. Entweder hat man eine günstigere Lösung oder die Bestätigung, dass das aktuelle Vorgehen gepasst hat.
ZitatMan könnte es ja einfach mal ausprobieren.
Oder aus den Fehlern anderer lernen. Aber vielleicht ist es ja wie bei Kindern, die müssen auch einmal selbst auf die Schnauze fallen.
Zitatund die Westbahn hat ja angekündigt, das billiger bewerkstelligen zu können.
No na net wird sie das sagen. Und woher kennt die Westbahn die Preise der ÖBB PV?
Zitat von: s_gelb am 23 10, 2025, 07:18Sagt wer, dass das so ist?
Bei der Bahn bist du konsequent gegen Ausschreibungen, bei deinen geliebten Regiobussen wurde in den letzten Jahren aber alles ausgeschrieben, ohne dass du es kritisiert hast.
Was sind hier die positiven/negativen Auswirkungen der Ausschreibung?
Was ist der Unterschied zu Ausschreibungen bei der Bahn?
Meine Meinung dazu:
Die massiven Angebotsausweitungen beim Regiobus in den letzten Jahren hätten ohne Ausschreibungen nicht umgesetzt werden können. Ein Teil der Ausweitungen sind natürlich mit zusätzlichem Budget finanziert worden, aber nur mit dem wären die Ausweitungen bei weitem nicht so massiv ausgefallen.
Im Regiobus Bereich kann ich bisher keine negativen Auswirkungen erkennen (ok, ein paar kleine lokale Busunternhemer sind verdrängt worden bzw. fahren ,,nur mehr" als Subunternehmer).
Wenn man es auf der Schiene gleich umsetzt (mit Bestbieter NICHT Billigstbieter), werden sich auch hier die negativen Auswirkungen nicht bemerkbar machen (falls es sie überhaupt geben wird).
In der Zwischenzeit gibt es international genug Erfahrungswerte mit Ausschreibungen, wodurch man wissen sollte, was man in die Ausschreibungsunterlagen schreiben muss, damit die geforderte Qualität sicher erbracht wird.
Zitat von: Stipe am 23 10, 2025, 07:37Das Wettbewerb die Preise drückt ist jetzt kein wirklich Geheimnis, und die Westbahn hat ja angekündigt, das billiger bewerkstelligen zu können. Man könnte es ja einfach mal ausprobieren. Entweder hat man eine günstigere Lösung oder die Bestätigung, dass das aktuelle Vorgehen gepasst hat.
Jein, kurzfristig mag das oft so sein, mittel- bis langfristig hatte man in Deutschland aber durchaus viel negative Erfahrungen gemacht. Die EVU kalkulieren oft mit zu knappen Angeboten, da der Preis ja besser als von der Konkurrenz sein muss. Viele kleinere Unternehmen haben in absoluten Zahlen kleinere Fuhrparkreserven, sodass Lieferverzögerungen sehr viel schlimmere Konsequenzen haben als bei staatlichen Bahnen (deren Tochterunternehmen zähle ich dabei nicht dazu). In Deutschland wurde schon bei vielen Ausschreibungen erst mal viele Monate mit abgespecktem Notfallfahrplan oder mit zusammengeborgtem Gebrauchtmaterial anderer EVUs gefahren. Das muss man nicht unbedingt kopieren.
Zitat von: Stipe am 23 10, 2025, 07:37(...) und die Westbahn hat ja angekündigt, das billiger bewerkstelligen zu können (...)
Wo ist das so angekündigt?
Zitat von: 510-015 am 23 10, 2025, 13:38Bei der Bahn bist du konsequent gegen Ausschreibungen, bei deinen geliebten Regiobussen wurde in den letzten Jahren aber alles ausgeschrieben, ohne dass du es kritisiert hast.
(...)
Die massiven Angebotsausweitungen beim Regiobus in den letzten Jahren hätten ohne Ausschreibungen nicht umgesetzt werden können. (...)
Natürlich kritisiere ich auch dort die Ausschreibungen, ich muss ja nicht alle meine Gedanken irgendwo öffentlich Preis geben...
Davon abgesehen, warum waren dann bei der Bahn im letzten Jahrzehnt trotz Direktvergabe so massive Angebotsausweitungen möglich, die bei "meinem geliebten" RegioBus nur Dank der Ausschreibungen möglich gewesen sein sollten?
Zitat von: 38ger am 23 10, 2025, 17:09Jein, kurzfristig mag das oft so sein, mittel- bis langfristig hatte man in Deutschland aber durchaus viel negative Erfahrungen gemacht. Die EVU kalkulieren oft mit zu knappen Angeboten, da der Preis ja besser als von der Konkurrenz sein muss. Viele kleinere Unternehmen haben in absoluten Zahlen kleinere Fuhrparkreserven, sodass Lieferverzögerungen sehr viel schlimmere Konsequenzen haben als bei staatlichen Bahnen (deren Tochterunternehmen zähle ich dabei nicht dazu). In Deutschland wurde schon bei vielen Ausschreibungen erst mal viele Monate mit abgespecktem Notfallfahrplan oder mit zusammengeborgtem Gebrauchtmaterial anderer EVUs gefahren. Das muss man nicht unbedingt kopieren.
Wenn man aber den Anfang der Ausschreibungen mit heute vergleicht würde ich trotzdem behaupten, dass die Ausschreibungen dort mehr Qualität gebracht haben.
Nur ist die ÖBB heute (und war auch sonst nicht, meine ich) nicht auf dem schlechten Niveau , wie es die DB war.
Ich würde wagen zu behaupten ohne die Konkurrenz der Westbahn wäre die ÖBB nicht auf dem meiner Ansicht nach guten Niveau wie jetzt.
Zitat von: scheurin am 23 10, 2025, 19:44Ich würde wagen zu behaupten ohne die Konkurrenz der Westbahn wäre die ÖBB nicht auf dem meiner Ansicht nach guten Niveau wie jetzt.
Volle Zustimmung. Als die Westbahn auf der Weststrecke den Betrieb aufgenommen hatte merkte man auf der Südbahn die Verbesserungen bei den ÖBB.
Zitat von: scheurin am 23 10, 2025, 19:44Ich würde wagen zu behaupten ohne die Konkurrenz der Westbahn wäre die ÖBB nicht auf dem meiner Ansicht nach guten Niveau wie jetzt.
Damit hast du in Teilen sicher Recht!
Zitat von: 38ger am 23 10, 2025, 17:09In Deutschland wurde schon bei vielen Ausschreibungen erst mal viele Monate mit abgespecktem Notfallfahrplan oder mit zusammengeborgtem Gebrauchtmaterial anderer EVUs gefahren. Das muss man nicht unbedingt kopieren.
Das schafft man in Österreich auch ganz ohne Ausschreibung. Zwar nicht den Notfahrplan, aber das mit dem zusammengekratzten Gebrauchtmaterial als Notlösung.
Bei der GKB die ex-DB Dostos, bei ÖBB PV die DB-FV Wagen, die IR-Cityjet (bei denen man froh sein muss, dass man zumindest die bekommen hat) und bei den FV-Kiss hatte man eigentlich auch Riesenglück, dass man die bekommen hat und für Entspannung im Fuhrpark sorgt.
Zitat von: s_gelb am 23 10, 2025, 18:06Natürlich kritisieren ich auch dort die Ausschreibungen, ich muss ja nicht alle meine Gedanken irgendwo öffentlich Preis geben...
Dann war es wohl eine Fehleinschätzung meinerseits. Ich habe nur deine Jubelmeldungen in Erinnerung, wenn wieder eine Ausschreibung/Vergabe kam.
Auch wenn du deine Gedanken nicht preisgeben musst, war es für mich doch auffällig, dass Kritik an Ausschreibungen von dir bisher immer nur im Schienenverkehr kam.
Zitat von: 510-015 am 23 10, 2025, 21:33Dann war es wohl eine Fehleinschätzung meinerseits. Ich habe nur deine Jubelmeldungen in Erinnerung, wenn wieder eine Ausschreibung/Vergabe kam.
Auch wenn du deine Gedanken nicht preisgeben musst, war es für mich doch auffällig, dass Kritik an Ausschreibungen von dir bisher immer nur im Schienenverkehr kam.
Jubelmeldungen meinerseits über Ausschreibungen halte ich für sehr unwahrscheinlich.
Zitat von: Stipe am 23 10, 2025, 20:57Volle Zustimmung. Als die Westbahn auf der Weststrecke den Betrieb aufgenommen hatte merkte man auf der Südbahn die Verbesserungen bei den ÖBB.
Zeitliche Korrelation ≠ Kausalität.
Zufälligerweise bekam die ÖBB zur selben Zeit auch einen neuen CEO, der im Konzern sehr viel verändert hatte, nicht?
Zitat von: s_gelb am 23 10, 2025, 21:59Zeitliche Korrelation ≠ Kausalität.
Zufälligerweise bekam die ÖBB zur selben Zeit auch einen neuen CEO, der im Konzern sehr viel verändert hatte, nicht?
Der aber auch etwas von Wettbewerb verstand. Daher stimmt das in Teilen schon. Nur halt nicht ausschließlich.
Ist ja jetzt das gleiche: Die ÖBB PV war zu blöd, um von Anfang an zu kommunizieren, dass die paar Einzelzüge in Kühnsdorf halten und die WB kam ihnen zuvor. Jetzt glauben viele, dass die ÖBB nur hält, weil es die WB auch angekündigt hat. Obwohl es längst geplant war.
Zitat von: 510-015 am 23 10, 2025, 21:29Das schafft man in Österreich auch ganz ohne Ausschreibung. Zwar nicht den Notfahrplan, aber das mit dem zusammengekratzten Gebrauchtmaterial als Notlösung.
Genau, wie du selbst sagst gibt es in Österreich eben keine Notfahrpläne.
EVUs werden sich allerdings hüten selbstständig und kostenintensiv solche bei weitem nicht perfekten, aber dennoch pragmatischen Lösungen zu finden, wenn der Horizont nur bis zur nächsten Ausschreibung geht.
Zitat von: FlipsP am 24 10, 2025, 05:41Jetzt glauben viele, dass die ÖBB nur hält, weil es die WB auch angekündigt hat. Obwohl es längst geplant war.
Wird es in 5-10 Jahren irgendwo wichtig sein, wer da was angekündigt hat? Solange die Züge sauber, schnell, hochfrequent und pünktlich sind passt es ja. Und solange sie nicht in Kühnsdorf halten natürlich auch :D
Inferior....
https://www.krone.at/3936889
Zitat von: scheurin am 24 10, 2025, 08:47Wird es in 5-10 Jahren irgendwo wichtig sein, wer da was angekündigt hat? Solange die Züge sauber, schnell, hochfrequent und pünktlich sind passt es ja. Und solange sie nicht in Kühnsdorf halten natürlich auch :D
Nein.
Nur gibt es ja jetzt auch gerade die Diskussion, (ca 10 Jahre nach Start der WB), dass angeblich nur wegen ihr die ÖB. besser wurde..
Gleiches wird dann vielleicht wegen Kühnsdorf aufkommen
Zitat von: FlipsP am 24 10, 2025, 05:41Ist ja jetzt das gleiche: Die ÖBB PV war zu blöd, um von Anfang an zu kommunizieren, dass die paar Einzelzüge in Kühnsdorf halten und die WB kam ihnen zuvor. Jetzt glauben viele, dass die ÖBB nur hält, weil es die WB auch angekündigt hat. Obwohl es längst geplant war.
Mich hat das auch sehr gewundert, nachdem doch die Halte einzelner FV-Züge im Entwurf von Anfang März schon drinnen waren. Dass man da in die reaktive Rolle geraten ist - obwohl die mediale/lokalpolitische Diskussion längst im Gang war - ist echt ein kommunikatives Desaster.
Im ehemaligen Info Point am Hbf kommt jetzt ein West Shop.
https://www.kleinezeitung.at/wirtschaft/20296971/westbahn-setzte-neue-china-zuege-erstmals-im-regulaeren-betrieb-ein
Weiß nicht, ob er mich ganz überzeugt. Wagen 11 oben tscheppert jedenfalls wie ein typischer Citaro.
Ab 14.12 gibt den Halbstundentakt Wien - Linz wieder, neue Verbindungen auch nach Saalfelden usw.
Als Anhang der Westbahn Fahrplan für 2026.
Ich habe gehört das es bei den chinesischen Zügen beim Dach hineingeregnet hat angeblich. Kann das jemand bestätigen?
Zitat von: Piwanka Blanda am 22 11, 2025, 22:29Ich habe gehört das es bei den chinesischen Zügen beim Dach hineingeregnet hat angeblich. Kann das jemand bestätigen?
Ja, gibt Fotos davon auf bahnforum.info
Allerdings ist das bei ÖBB Dostos angeblich auch schon passiert.
Zitat von: 38ger am 22 11, 2025, 23:08Ja, gibt Fotos davon auf bahnforum.info
Allerdings ist das bei ÖBB Dostos angeblich auch schon passiert.
Ich bedanke mich.
Wurde glaube ich noch nicht gepostet: Der Fahrplan der WESTbahn für die Südstrecke ist inzwischen auch auf westbahn.at:
https://westbahn.at/news/unsere-reiseziele/ab-in-den-sueden/
Wien Hbf - Villach
| Wien Hbf | | 06:15 | | 10:15 | | 14:15 | | 16:15 | | 18:15 |
| Wien Meidling | | 06:22 | | 10:22 | | 14:22 | | 16:22 | | 18:22 |
| Wiener Neustadt | | 06:50 | | 10:50 | | 14:50 | | 16:50 | | 18:50 |
| Semmering | | 07:32 | | 11:32 | | 15:32 | | 17:32 | | 19:32 |
| Bruck an der Mur | | 08:09 | | 12:09 | | 16:09 | | 18:09 | | 20:09 |
| Graz Hbf | | 08:45 | | 12:45 | | 16:45 | | 18:45 | | 20:45 |
| Kühnsdorf | | 09:19 | | 13:19 | | 17:19 | | 19:19 | | 21:19 |
| Klagenfurt | | 09:30 | | 13:30 | | 17:30 | | 19:30 | | 21:30 |
| Pörtschach | | 09:39 | | 13:39 | | 17:39 | | 19:39 | | 21:39 |
| Villach | | 09:54 | | 13:54 | | 17:54 | | 19:54 | | 21:54 |
Villach - Wien Hbf
| Villach | | 05:08 | | 07:08 | | 10:08 | | 14:08 | | 18:08 |
| Pörtschach | | 05:22 | | 07:22 | | 10:22 | | 14:22 | | 18:22 |
| Klagenfurt | | 05:32 | | 07:32 | | 10:32 | | 14:32 | | 18:32 |
| Kühnsdorf | | 05:42 | | 07:42 | | 10:42 | | 14:42 | | 18:42 |
| Graz Hbf | | 06:16 | | 08:16 | | 11:16 | | 15:16 | | 19:16 |
| Bruck an der Mur | | 06:52 | | 08:52 | | 11:52 | | 15:52 | | 19:52 |
| Semmering | | 07:29 | | 09:29 | | 12:29 | | 16:29 | | 20:29 |
| Wiener Neustadt | | 08:12 | | 10:12 | | 13:12 | | 17:12 | | 21:12 |
| Wien Meidling | | 08:40 | | 10:40 | | 13:40 | | 17:40 | | 21:40 |
| Wien Hbf | | 08:45 | | 10:45 | | 13:45 | | 17:45 | | 21:45 |
Zum Start hat die Westbahn wohl nur zwei Stadler Smile verfügbar, daher fällt etwa die Fahrt ab Villach 5:08 aus.
Zitat von: TW 581 am 01 12, 2025, 23:21Zum Start hat die Westbahn wohl nur zwei Stadler Smile verfügbar, daher fällt etwa die Fahrt ab Villach 5:08 aus.
Laut Ticketshop auf westbahn.at fahren ab 01.03.2026 folgende Züge:
Ab Wien um 06:15, 14:15, 16:15.
Ab Villach: 07:07, 10:08, 18:08.
Am 15.03. kommt Wien-Villach ab 18:15 dazu, und ab 16.03. fahren alle 5 Paare.
Unser Fahrplan für den Süden
Der Start erfolgt in zwei Stufen: nach Lieferung der ersten beiden Fahrzeuge fährt die Westbahn ab 1. März zunächst 3-mal täglich von Wien Hauptbahnhof Richtung Graz, Klagenfurt und Villach und retour. Mit dem dritten Fahrzeug folgt ab 16. März das volle Angebot mit 5 täglichen Verbindungen je Richtung. Unsere Züge starten in Wien Hauptbahnhof, halten in Wien Meidling, Wiener Neustadt, Semmering, Bruck an der Mur, Graz, Kühnsdorf-Klopeiner See, Klagenfurt, Pörtschach am Wörthersee und enden in Villach
https://westbahn.at/news/unsere-reiseziele/ab-in-den-sueden/
Zitat von: riggnix am 02 12, 2025, 07:21Unser Fahrplan für den Süden
https://westbahn.at/news/unsere-reiseziele/ab-in-den-sueden/
Zitat aus den Ö3-Wecker-Nachrichten von heute 8h (Link zum Ö3 Wecker (https://oe3.orf.at/player/20251202/3WEK/1764658772000)):
Zitat"Dass die Westbahn immer mehr auf Strecken fahre, die sich besonders auszahlen, verteidigt Westbahngeschäftsführer Thomas Bosch"
und Zitat Bosch:
Zitat"Wir sind sehr lange ausschließlich zwischen Wien und Salzburg gefahren, haben dann in den letzten 3 Jahren ein sehr starkes Expandionsprogramm gestartet. Zuerst nach München, dann innerösterreichisch nach Innsbruck, nach Bregenz und wir werden immer mehr mit der Frage konfrontiert, ob wir uns die Rosinen herauspicken..."
Was gibt es da "zu verteidigen"? Die Westbahn hätte wohl kaum 1 Monat überlebt, wenn sie mit Strecken wie z.B. Feldbach - Bad Gleichenberg begonnen hätte. Auch die Westbahn ist kein Wohltätigkeitsverein, sondern arbeitet GEWINNORIENTIERT. Natürlich hat man auf jenen Strecken begonnen, die am meisten Gewinn abwerfen. Demnach "ja" Hr. Bosch, so etwas darf durchaus als "Rosinen herauspicken" bezeichnet werden.
Zitat von: Commanderr am 02 12, 2025, 12:39Zitat aus den Ö3-Wecker-Nachrichten von heute 8h (Link zum Ö3 Wecker (https://oe3.orf.at/player/20251202/3WEK/1764658772000)):und Zitat Bosch:
Was gibt es da "zu verteidigen"? Die Westbahn hätte wohl kaum 1 Monat überlebt, wenn sie mit Strecken wie z.B. Feldbach - Bad Gleichenberg begonnen hätte. Auch die Westbahn ist kein Wohltätigkeitsverein, sondern arbeitet GEWINNORIENTIERT. Natürlich hat man auf jenen Strecken begonnen, die am meisten Gewinn abwerfen. Demnach "ja" Hr. Bosch, so etwas darf durchaus als "Rosinen herauspicken" bezeichnet werden.
Naja wo soll Sie sich bewerben wenn sämtliche PV Leistungen ohne Ausschreibung an den ÖBB PV vergeben werden..
Wie schnell werden die Smile auf der Koralmbahn unterwegs sein?
Bis jetzt ist noch kein Fahrzeug ausgeliefert bzw. hat eine Polizeifahrt gemacht, aber du kannst es in etwa ausrechnen mit den Fahrzeiten.
Die Strecke ist 127 Kilometer lang.
Zitat von: Commanderr am 02 12, 2025, 12:39Was gibt es da "zu verteidigen"? Die Westbahn hätte wohl kaum 1 Monat überlebt, wenn sie mit Strecken wie z.B. Feldbach - Bad Gleichenberg begonnen hätte. Auch die Westbahn ist kein Wohltätigkeitsverein, sondern arbeitet GEWINNORIENTIERT. Natürlich hat man auf jenen Strecken begonnen, die am meisten Gewinn abwerfen. Demnach "ja" Hr. Bosch, so etwas darf durchaus als "Rosinen herauspicken" bezeichnet werden.
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ÖBB PV pickt sich genauso die Rosinen raus.
Fahren nur dort eigenwirtschaftlich, wo es Gewinnchancen gibt. Alles andere wird nur Gefahren, wenn es entsprechend subventioniert wird (VDV).
Was passiert, wenn es keine Subventionen gibt, hat man vor ca. 10 Jahren auf der Strecke Graz- Salzburg bzw. Graz-Linz gesehen.
Die Westbahn hat nebenbei bemerkt auch schon öfters angeboten, dass sie gemeinwirtschaftliche Verkehre fahren würde. Man will nur bisher nicht, dass die Westbahn andere Verkehre als ,,die Rosinen" fährt.
Kleiner Zusatz: Ich sehe daran (weder bei der Westbahn noch bei ÖBB PV) etwas schlechtes. Auf manchen Strecken funktioniert es eigenwirtschaftlich - wunderbar. Auf anderen muss der Staat helfen, um die Grundversorgung sicherzustellen.
Zudem will man sich ja sogar von Strecken zurückziehen, auf denen vertraglich bestellte Verkehre existieren, siehe Thermen- oder Mühlkreisbahn.
Nur weil immer so getan wird, als sei nur die ÖBB am Gemeinwohl orientiert...
Zitat von: Bosruck am 03 12, 2025, 09:00Zudem will man sich ja sogar von Strecken zurückziehen, auf denen vertraglich bestellte Verkehre existieren, siehe Thermen- oder Mühlkreisbahn.
Nur weil immer so getan wird, als sei nur die ÖBB am Gemeinwohl orientiert...
Bitte nicht Infrastrukturbetreiber und EVU verwechseln. "Die ÖBB" gibt es nicht mehr!
Zitat von: Bosruck am 03 12, 2025, 09:00Zudem will man sich ja sogar von Strecken zurückziehen, auf denen vertraglich bestellte Verkehre existieren, siehe Thermen- oder Mühlkreisbahn.
Nur weil immer so getan wird, als sei nur die ÖBB am Gemeinwohl orientiert...
Auch wenn du im Grundsatz Recht hast:
Der Vergleich ist nicht gut.
@ J. 1042 hat es eh angemerkt: Diese Einstellungen gehen von der INFRA aus und dort auch auf Druck unseres tollen Verkehrsministers.
Zitat von: FlipsP am 03 12, 2025, 10:00Auch wenn du im Grundsatz Recht hast:
Der Vergleich ist nicht gut.
@ J. 1042 hat es eh angemerkt: Diese Einstellungen gehen von der INFRA aus und dort auch auf Druck unseres tollen Verkehrsministers.
... der wahrscheinlich weder Hartberg noch Rohrbach auf einer Karte finden würde.
Zitat von: J. 1042 am 03 12, 2025, 09:42Bitte nicht Infrastrukturbetreiber und EVU verwechseln. "Die ÖBB" gibt es nicht mehr!
Irgendwie schon, es gibt ja das Dach der Holding. Der dortige Vorstand trägt die Linie von diesem unsäglichen Verkehrsminister daher auch mit. Alles andere bzgl. IM - EVU ist eh bekannt.
Zitat von: Bosruck am 03 12, 2025, 11:32Irgendwie schon, es gibt ja das Dach der Holding. Der dortige Vorstand trägt die Linie von diesem unsäglichen Verkehrsminister daher auch mit. Alles andere bzgl. IM - EVU ist eh bekannt.
Der trägt nicht mit, der muss ausführen.
Punkt geht an dich.
Zitat von: 510-015 am 03 12, 2025, 08:54Kleiner Zusatz: Ich sehe daran (weder bei der Westbahn noch bei ÖBB PV) etwas schlechtes. Auf manchen Strecken funktioniert es eigenwirtschaftlich - wunderbar. Auf anderen muss der Staat helfen, um die Grundversorgung sicherzustellen.
Genau, und während früher™ Gewinne von den eigenwirtschaftlichen Strecken mithalfen, die defizitären Strecken zu finanzieren, ist das heute nicht mehr so. Oder anders formuliert: Der Steuerzahler darf die Zubringer zu ÖBB und Westbahn finanzieren, die mit diesen Fahrgästen in weiterer Folge Gewinne machen können. Zumindest mir ist lieber diese Gewinne bleiben im Eigentum der Republik, als an den Haselsteiner oder die Kolomani Holding GmbH (wem auch immer die gehören mag) zu gehen.
Dafür können aber weder Westbahn noch ÖBB was dafür.
Zitat von: Bahnane am 03 12, 2025, 15:16Kolomani Holding GmbH (wem auch immer die gehören mag) .
Marco Ramsbacher
Zitat von: 510-015 am 03 12, 2025, 08:54Kleiner Zusatz: Ich sehe daran (weder bei der Westbahn noch bei ÖBB PV) etwas schlechtes. Auf manchen Strecken funktioniert es eigenwirtschaftlich - wunderbar. Auf anderen muss der Staat helfen, um die Grundversorgung sicherzustellen.
Das Roseinenpicken durch Private hat aus meiner Sicht aber sehr wohl nachteilige Folgen, wie ich nun erläutern werde. Denn die dadurch privatisieren Gewinne fließen - wie es in der Marktwirtschaft üblich ist - an private Investorinnen und Investoren, was ja Sinn der Sache in einem marktwirtschaftlichen System ist und in Bezug auf die Verteilung zahlreicher Güter und Dienstleistungen momentan ja sogar auch das effizienteste System zu sein scheint.
Bei der Eisenbahn handelt es jedoch um kritische Infrastruktur bzw. im Sinne der Verkehrsleistungen, um die es hier geht, um Anliegen der Daseinsvorsorge, bei welcher die freie Marktwirtschaft nicht das effizienteste System ist - deswegen ja auch die gemeinwirtschaftliche Finanzierung von Verkehrsleistungen bzw. die staatliche Finanzierung der Infrastruktur.
Wenn nun die ÖBB diese Gewinne erwirtschaftete anstatt Private, gingen die dann aber nicht an Investoren, sondern diese flößen - eben zwar dann auch wieder zurück an den Eigentümer der ÖBB, der nun aber nämlich der Staat ist - zurück an den Staat, welcher damit wiederum die Möglichkeit hätte, weitere Infrastruktur zu bauen, zu erhalten oder Leistungen zu bestellen, da die Gewinne ja nicht an Private ausgeschüttet würden.
Sprich wenn hier Gewinne durch Roseinenpicken durch Private privatisiert werden, anstatt dass das Geld in der öffentlichen Hand bliebe bzw. dorthin wieder zurückflöße, fehlt der öffentlichen Hand dieses Geld und es wäre durchaus spannend, inwiefern man aufgrund des Sparzwanges potentiell vielleicht nicht über Nebenbahnschließungen sprechen müsste, wenn eben nicht Gewinne privatisiert werden würden oder Klimaticketförderungen an Verkehrsbetriebe fließen täten auf Strecken, wo es sowieso bereits ein staatliches Angebot gäbe, sondern über die ÖBB wieder an den Staat zurückflößen, der für Bau, Erhaltung und Betrieb ebendiesee Strecken bzw. Verkehrsdienste finanziell aufkommt.
Auch die WESTbahn zahlt "Schienenbenutzungsgebühr" und sie führt Steuern ab. Und Bahnstrecken werden nicht öffentlich ausgeschrieben.
Und niemand regt sich auf, wenn im Busverkehr nicht nur die Post fährt.
Zitat von: Ch. Wagner am 04 12, 2025, 08:45Auch die WESTbahn zahlt "Schienenbenutzungsgebühr" und sie führt Steuern ab.....
... schöpft aber den Rahm ab.
Zitat von: amoser am 04 12, 2025, 08:51... schöpft aber den Rahm ab.
... dann eben lieber Verstaatlichung und volkseigene Betriebe.
Zitat von: Ch. Wagner am 04 12, 2025, 10:03... dann eben lieber Verstaatlichung und volkseigene Betriebe.
Ja, wer sehnt sich nicht nach dem Luxus der ehemaligen Ostblockstaaten.
Es war nicht alles gut, es war aber auch nicht alles schlecht.
Zitat von: amoser am 04 12, 2025, 08:51... schöpft aber den Rahm ab.
Man braucht wie überall eine gute Balance.
Ja, private sind natürlich gewinnorientiert. Ist ja auch gut so. Damit die Infrastruktur und der Nutzen für die Gesellschaft gesichert ist, muss man halt auch die Abgaben und Steuern entsprechend auslegen, dass es sich einerseits für Private rechnet, aber andererseits genug in die öffentlichen Kassen gespielt wird.
Wenn Private viel zu hohe Gewinne machen, kann man jammern und alles private verteufeln, oder man kann sich überlegen, warum die Verteilung so ist, und einfach Abgaben an den richtigen Stellen anpassen. Wenn man wegen den Staatsunternehmen die Kosten nicht erhöhen kann, arbeiten die entweder zu ineffizient, oder man muss ganz einfach an den Wettbewerbsbedingungen schrauben, damit sich Leistungen fürs Gemeinwohl mehr rechnen.
Ja, wenn man extrem alles privatisiert und den Markt alleine entscheiden lässt, hat das gravierende Nachteile.
Im anderen Extrem hat es aber genauso Nachteile, wenn man ein staatliches Monopol hat, ohne jeglichen Wettbewerb oder Effizienzdruck.
Und wir haben weder einen unkontrollierten Markt für die Westbahn, noch wäre die ÖBB PV so ein Negativbeispiel auf der anderen Seite.
Da kann man echt die Kirche in Dorf lassen.
Zitat von: Piwanka Blanda am 04 12, 2025, 10:25Es war nicht alles gut, es war aber auch nicht alles schlecht.
Was war den gut? Bis auf eine höhere Erwerbsquote der Frauen fällt mir jetzt mal spontan nichts ein. Mehr Umweltverschmutzung, weniger politische Freiheit, teilweise gar eine Reisefreiheit, höhere Kindersterblichkeit, geringere Lebenserwartung, Willkür durch Geheimdienste Führerkult, das sind mal die Nachteile, die mir mal spontan einfallen.
Zitat von: Stipe am 04 12, 2025, 11:18Was war den gut? Bis auf eine höhere Erwerbsquote der Frauen fällt mir jetzt mal spontan nichts ein. Mehr Umweltverschmutzung, weniger politische Freiheit, teilweise gar eine Reisefreiheit, höhere Kindersterblichkeit, geringere Lebenserwartung, Willkür durch Geheimdienste Führerkult, das sind mal die Nachteile, die mir mal spontan einfallen.
Meine Familie, die sogenannte Nachkriegsgeneration beschwört die Zeit. Vorallem den Zusammenhalt den es gab.
Das können Menschen die im Westen aufwuchsen wahrscheinlich nicht verstehen. Es gab nicht nur die CCCP, in Yugoslavien gab es die Reisefreiheit.
Zitat von: Piwanka Blanda am 04 12, 2025, 11:44Meine Familie, die sogenannte Nachkriegsgeneration beschwört die Zeit. Vorallem den Zusammenhalt den es gab.
Das können Menschen die im Westen aufwuchsen wahrscheinlich nicht verstehen. Es gab nicht nur die CCCP, in Yugoslavien gab es die Reisefreiheit.
Da war Jugoslawien/Yugoslavien die Ausnahme, und Reisen konnte sich halt auch kaum wer leisten. Das insbesondere Auswanderer die Zeit in der Heimat verklären ist, glaube ich, auch recht üblich. Mein Schwiegervater fand Griechenland in den 5ß0er und 60ern auch ganz ok, trotz Militärdiktatur und Armut.
Zitat von: Bahnane am 03 12, 2025, 15:16Genau, und während früher™ Gewinne von den eigenwirtschaftlichen Strecken mithalfen, die defizitären Strecken zu finanzieren, ist das heute nicht mehr so. Oder anders formuliert: Der Steuerzahler darf die Zubringer zu ÖBB und Westbahn finanzieren, die mit diesen Fahrgästen in weiterer Folge Gewinne machen können. Zumindest mir ist lieber diese Gewinne bleiben im Eigentum der Republik, als an den Haselsteiner oder die Kolomani Holding GmbH (wem auch immer die gehören mag) zu gehen.
Dafür können aber weder Westbahn noch ÖBB was dafür.
Dem kann ich nur in Teilen zustimmen!
Einerseits ist der Gewinn der ÖBB eh wieder im weiteten Sinne im Staatsbesitz und andererseits gönne ich jedem privaten EVU einen Gewinn (auch wenn er durch Steuergeld finanziert wird), WENN das private EVU das gleiche Angebot in gleicher oder besserer Qualität und zu einem günstigeren Preis schafft.
Zitat von: Ch. Wagner am 04 12, 2025, 10:03... dann eben lieber Verstaatlichung und volkseigene Betriebe.
Besser als amerikanische Zustände!
Zitat von: Ch. Wagner am 04 12, 2025, 10:03... dann eben lieber Verstaatlichung und volkseigene Betriebe.
Genosse, dann bist du in Graz bei der Bürgermeisterin gut aufgehoben 8)
Zitat von: 38ger am 04 12, 2025, 16:02Besser als amerikanische Zustände!
Idem zu Christian ....
Zitat von: Ch. Wagner am 04 12, 2025, 10:03... dann eben lieber Verstaatlichung und volkseigene Betriebe.
"Wunderschön war es in der DDR" ; das hast Du vergessen zu schreiben!
Zitat von: riggnix am 04 12, 2025, 10:35Man braucht wie überall eine gute Balance.
Eben nicht - Lies vl. noch einmal meine Erläuterungen in #266, die nur einmal die volkswirtschaftliche Komponente erläutert und noch nicht einmal auf mögliche betriebliche Auswirkungen eingeht.
Beispielsweise braucht es für den internationalen Markt für - etwa - Büroklammern ja auch keine "gute Balance" zwischen staatlichen und privaten Anbietern. Hier ist es doch völlig offensichtlich die freie Marktwirtschaft, die die aufkommende Nachfrage mit ihrem Angebot vollumfänglich bedienen kann. Im ÖV sieht es, wie in #266 erörtert, doch ein bisschen anders aus...
Zitat von: Ch. Wagner am 04 12, 2025, 08:45Und niemand regt sich auf, wenn im Busverkehr nicht nur die Post fährt.
Die Post ist doch schon seit 2004 nicht mehr im Busverkehr tätig.
Zitat von: FlipsP am 04 12, 2025, 15:25andererseits gönne ich jedem privaten EVU einen Gewinn
Jedoch mit dem in #266 dargestelltem Nebeneffekt, dass dieser Gewinn dann nicht mehr von Seiten des Staates zur Reinvestition in den ÖV - dessen Kosten der Staat schließlich trägt - genutzt werden kann.
Zitat von: s_gelb am 04 12, 2025, 18:22Jedoch mit dem in #266 dargestelltem Nebeneffekt, dass dieser Gewinn dann nicht mehr von Seiten des Staates zur Reinvestition in den ÖV - dessen Kosten der Staat schließlich trägt - genutzt werden kann.
Richtig.
Hättest du aber alles gelesen und nicht nur einen Teil zitiert, wäre meine Erläuterung dabei gewesen.
Denn dann kostet es dem Staat trotz entgangenen, weil privatem, Gewinn weniger, als der Staatsbetrieb kosten würde.
Leider scheine einige meine Beiträge ohne smileys nicht zu verstehen. Ich verwende allerdings grundsätzlich keine, und zwar wegen diesem Zusammenhang:
smiley.jpg
Zitat von: Ch. Wagner am 04 12, 2025, 19:14Leider scheine einige meine Beiträge ohne smileys nicht zu verstehen. Ich verwende allerdings grundsätzlich keine, und zwar wegen diesem Zusammenhang:
smiley.jpg
Was aber nicht zwingend bedeutet, dass Beiträge ohne Smileys immer intelligent sind...
Zitat von: FlipsP am 04 12, 2025, 18:34Richtig.
Hättest du aber alles gelesen und nicht nur einen Teil zitiert, wäre meine Erläuterung dabei gewesen.
Denn dann kostet es dem Staat trotz entgangenen, weil privatem, Gewinn weniger, als der Staatsbetrieb kosten würde.
Dafür muss aber deine Annahme - dieses "WENN" - auch wirklich zutreffen in Bezug auf ggf. auszuschreibende Strecken, ansonsten trifft das nämlich auch nicht zu.
Und auf gewinnbringenden Strecken träfe das doch sowieso gar nicht zu, weil hier ein Teil des Gesamtgewinns, den der Staat für Reinvestionen nutzen können würde, im Vorhinein privatisiert wird und damit fehlt, nämlich ohne dass dem Staat zuvor überhaupt Kosten für Verkehrsdienste entstanden sind.
Zitat von: 510-015 am 04 12, 2025, 20:01Was aber nicht zwingend bedeutet, dass Beiträge ohne Smileys immer intelligent sind...
Ja, aber Ironie kennzeichnen zu müssen ist auch nicht im Sinne des Erfinders.
Zitat von: s_gelb am 04 12, 2025, 20:05Dafür muss aber deine Annahme - dieses "WENN" - auch wirklich zutreffen in Bezug auf ggf. auszuschreibende Strecken, ansonsten trifft das nämlich auch nicht zu.
Ja, klar. Sonst hätte ich es ja nicht geschrieben.
Trifft es nicht zu, gilt dadurch meine Erstaussage nicht mehr. So ist das bei der Verwendung des Wortes ,,WENN".
Zitat von: FlipsP am 05 12, 2025, 06:31Trifft es nicht zu, gilt dadurch meine Erstaussage nicht mehr. So ist das bei der Verwendung des Wortes ,,WENN".
Na eben.
,,Krone" fuhr mit
Der neue China-Zug der Westbahn überrascht:
https://www.krone.at/3979570
Der Bericht ist lächerlich.
Von wegen schneller verfügbar, wie lange sind die herumgrstanden wegen fehlender Zulassungen?
Zitat von: Hilde B. am 06 12, 2025, 16:34Der Bericht ist lächerlich.
Hab ich mir auch gedacht! Was hat man von dem Zug erwartet? Dass es ein Billig-Klump ist, das fast auseinanderfällt?
War doch klar, dass das ein normaler Zug ist, wie von jedem anderen (europäischen) Hersteller auch.
Bzgl. Lieferzeit: Ja, natürlich hat die Zulassung der ersten Züge länger gedauert. Man hat ja mit allen Mitteln versucht, die Chinesen vom europäischen Markt fernzuhalten. (Ich will damit keine Diskussion auslösen, ob das sinnvoll/gut war oder nicht.)
Aber: Wenn man jetzt von diesem bereits zugelassenen Zugtyp weitere bestellt, ist die Lieferzeit sicher deutlich kürzer als bei den europäischen Herstellern. Genau darauf will man wohl mit den kurzen Lieferzeiten hinweisen.
Es gibt lokalpolitische Bestrebungen, die Westbahn möge doch in Ebreichsdorf stehen bleiben:
https://www.meinbezirk.at/baden/c-politik/gruene-kaempfen-fuer-westbahn-stopp-in-ebreichsdorf_a7964097
Zitat von: s_gelb am 22 01, 2026, 06:16Es gibt lokalpolitische Bestrebungen, die Westbahn möge doch in Ebreichsdorf stehen bleiben:
https://www.meinbezirk.at/baden/c-politik/gruene-kaempfen-fuer-westbahn-stopp-in-ebreichsdorf_a7964097
Die WESTbahn schaut halt, dass sie in die Medien kommt. Sinn macht so ein Halt nicht, außer eben um in die Medien zu kommen. Ursprünglich wollte die WESTbahn ja in Mödling und Baden halten, das würde schon eher Sinn machen vom Fahrgastpotential her. Trassentechnisch aber schwierig umzusetzen, wenn man den dichten vertakteten Nahverkehr auf der Südbahn nicht weiter ausbremsen will.
Der FV sollte zwischen Meilding und Neustadt durchfahren und Baden ist etwa mit den REX und CJX sehr gut angebunden und wer auf den RJ umsteigt in Wiener Neustadt ist nicht viel langsamer unterwegs.
Die Westbahn will ja in die Medien, aber mit den KT ist ihre Durchbruch wohl gelungen.
Stadlefahrzeug:
https://wyfelder.ch/neuer-stadler-smile-fuer-westbahn-erste-garnitur-unterwegs/
Zitat von: 38ger am 22 01, 2026, 17:19Die WESTbahn schaut halt, dass sie in die Medien kommt. Sinn macht so ein Halt nicht, außer eben um in die Medien zu kommen. Ursprünglich wollte die WESTbahn ja in Mödling und Baden halten, das würde schon eher Sinn machen vom Fahrgastpotential her. Trassentechnisch aber schwierig umzusetzen, wenn man den dichten vertakteten Nahverkehr auf der Südbahn nicht weiter ausbremsen will.
Dass massenhaft Kurzstrecken Reisende die Züge überfüllen hätte man wie verhindern wollen?
Zitat von: 38ger am 22 01, 2026, 17:19Die WESTbahn schaut halt, dass sie in die Medien kommt.
Jessasna, des würden die ÖBB niiiie machen.
Der erste Stadler Smile ist fertig beklebt.
Hier einige Fotos: https://x.com/oebblokfuehrer/status/2015146725023883503
Schaut nicht mal so schlecht aus, dürfte bald auf der KAB fahren für die Schulungen.
Ein Stadler-Smile ist mir soeben zwischen Breitenstein und Wolfsbergkogel in Fahrtrichtung Bruck entgegen gekommen.
Soeben durch Graz auf die KAB (die wahre steirische Westbahn) gefahren.
Zitat von: amoser am 26 01, 2026, 12:45Soeben durch Graz auf die KAB (die wahre steirische Westbahn) gefahren.
Nach Villach, circa eine halbe Stunde vorher war eine 1216 im Auftrag der WB für Schulungsfahrten unterwegs.
Angeblich wurden heute sehr gute Fahrzeiten zwischen Klagenfurt und Graz erreicht, die auch die RJX blass aussehen lassen würden.
Zitat von: koralmbahn am 26 01, 2026, 20:26Angeblich wurden heute sehr gute Fahrzeiten zwischen Klagenfurt und Graz erreicht, die auch die RJX blass aussehen lassen würden.
Natürlich ist das so, der Railjet is ja ein Lok-Wagen-Zug, der ursprünglich nur aufgrund des Taurus-Überschusses bestellt wurde. So was kann beschleunigungstechnisch nicht mithalten mit Triebzügen.
Zitat von: koralmbahn am 26 01, 2026, 20:26Angeblich wurden heute sehr gute Fahrzeiten zwischen Klagenfurt und Graz erreicht, die auch die RJX blass aussehen lassen würden.
Das wundert mich nicht.
Bessere Beschleunigung, höhere Maximalgeschwindigkeit.
Der Giruno bei der heutigen Schulungsfahrt:
https://youtu.be/lekpTMdEVHI
Quelle: facebook
Zitat von: Eilzug am 26 01, 2026, 18:13Nach Villach, circa eine halbe Stunde vorher war eine 1216 im Auftrag der WB für Schulungsfahrten unterwegs.
War RTS 1216 901
Zitat von: VarioRunner am 26 01, 2026, 23:16War RTS 1216 901
Ist bei der Rückfahrt über Werndorf - Kalsdorf gefahren.
Guten Morgen!
Fährt der Stadler Triebzug heute auch?
Nein.
Zitat von: Maschansker am 27 01, 2026, 08:56Guten Morgen!
Fährt der Stadler Triebzug heute auch?
Ist mir nicht bekannt.
Etwas zu den Namen:
Name bei den SBB:
Giruno, abgeleitet aus rätoromanisch girùn für ,,Bussard"
Beim Hersteller Stadler:
SMILE für ,,
Schneller
Mehrsystemfähiger
Innovativer
Leichter
Expresszug"
Danke.
RABe 93 85 0501 042-2 im Bahnhof Hengsberg, bei der Begegnung mit der S6 4365.
Danke an Dietmar Zehetner für die Bilder. 😉
Nochmaliger Dank an Dietmar für die beiden Bilder!
https://westbahn.at/news/unsere-reiseziele/ab-in-den-sueden
Der Ersatzhalt in Payerbach-Reichenau ist zwar nett, aber mit gut 60 Minuten Wartezeit auf den R91 doch reichlich sinnlos.
Der WestShop in Graz hat laut Facebook-Posting (https://www.facebook.com/WESTbahnGmbH/posts/pfbid036snwcEmctib7KLmt8ZbvbqeUXut9sm94cYegWmvZXhf5Do8FQKgE11enHHwKCwCBl) heute eröffnet.
501 042 fährt gerade am Semmering in Richtung Villach (über Graz).
Bin gespannt, ob sich die einminütige Aufenthaltszeit in Graz Hbf einhalten lässt:
Quelle: ÖBB Scotty
In Graz glaub ich es weniger.
24.02.26
Westbahn wird offizieller Partner des SK Sturm - https://sksturm.at/n/westbahn-wird-offizieller-partner-des-sk-sturm
Gut, dann bleib ich halt bei den ÖBB, das rot gefällt mir eigentlich ganz gut. ;-)
Spannend finde ich, dass die ÖBB noch keinen Konter zum angeblich "schnellsten Zug in Österreich" geliefert hat. Ich find die 250 km/h eh super, aber das fährt der ÖBB ICE seit Eröffnung...
Ist der ICE eigentlich schon schneller als 230 km/h gefahren im Planbetrieb?
Legal nicht. ;D
Zitat von: JohannesBeere am 25 02, 2026, 09:48Legal nicht. ;D
ich hatte gestern beim ICE 119 der stark verspätet war, den Eindruck, dass der mal kurz über 230 gefahren ist (so aufgrund des Fahrgeräusches).
Zitat von: riggnix am 25 02, 2026, 09:35Spannend finde ich, dass die ÖBB noch keinen Konter zum angeblich "schnellsten Zug in Österreich" geliefert hat.
Möglicherweise braucht man im Konzern diesen primitiven Schxxxvegleich gar nicht, und steigt bewusst nicht darauf ein. ::)
Zitat von: riggnix am 25 02, 2026, 09:35Spannend finde ich, dass die ÖBB noch keinen Konter zum angeblich "schnellsten Zug in Österreich" geliefert hat. Ich find die 250 km/h eh super, aber das fährt der ÖBB ICE seit Eröffnung...
Ich würde mal abwarten, wie schnell der Zug tatsächlich ist. Und wie genau der Fahrplan tatsächlich eingehalten werden kann...
ICE 4 hat in Österreich jedenfalls Trassen für 230 km/h und darf dadurch seine 250 km/h Höchstgeschwindigkeit nicht ausfahren.
Zitat von: 510-015 am 25 02, 2026, 11:41ICE 4 hat in Österreich jedenfalls Trassen für 230 km/h und darf dadurch seine 250 km/h Höchstgeschwindigkeit nicht ausfahren.
Heißt das, dass im Verspätungsfall nicht mit 250 aufgeholt werden darf?
Zitat von: 510-015 am 25 02, 2026, 11:41ICE 4 hat in Österreich jedenfalls Trassen für 230 km/h und darf dadurch seine 250 km/h Höchstgeschwindigkeit nicht ausfahren.
Die Strecke gibt 250km/h her, der Zug darf 250km/h fahren, und wie die Erfahrung zeigt tut der ICE das auch:
https://www.styria-mobile.at/home/smf/index.php/topic,1452.0.html
Alles andere ist Bürokratie, physikalisch und damit real gesehen ist der ICE4 ein genau so schneller Zug.
Zitat von: Ragnitztal am 22 02, 2026, 14:19Bin gespannt, ob sich die einminütige Aufenthaltszeit in Graz Hbf einhalten lässt:
Quelle: ÖBB Scotty
Auf der Westbahn wurde einige Zeit lang bei jedem Halt eines WESTbahnzuges "Achtung, die WESTbahn fährt in 30 Sekunden ab" im Zug durchgesagt ...
Hat aber trotzdem manchmal ein paar Sekunden länger gedauert ... ;)
Zitat von: riggnix am 25 02, 2026, 17:33Heißt das, dass im Verspätungsfall nicht mit 250 aufgeholt werden darf?
Das ist korrekt, die Trassen sind nur mit 230km/h bestellt.
Zitat von: Bahnane am 26 02, 2026, 20:01Das ist korrekt, die Trassen sind nur mit 230km/h bestellt.
Und warum soll deswegen im Verspätungsfall wie auf anderen Strecken nicht schneller gefahren werden als die Geschwindigkeit, für die die bestellte Trasse ausgelegt ist?
Zitat von: Bahnane am 26 02, 2026, 20:01Das ist korrekt, die Trassen sind nur mit 230km/h bestellt.
Da sagt der Zeitungsbericht aber etwas anderes. Und die Begründung müsste mir auch jemand erklären. Es ist doch im Interesse vom Infrastrukturbetreiber, dass durch die höhere Geschwindigkeit aufgeholt, und so Folgeverspätungen reduziert werden.
Hilft bei dem Haltemuster nicht eher Spurtstärke der Fahrzeuge als vmax?
Zitat von: s_gelb am 26 02, 2026, 20:31Und warum soll deswegen im Verspätungsfall wie auf anderen Strecken nicht schneller gefahren werden als die Geschwindigkeit, für die die bestellte Trasse ausgelegt ist?
Auf keiner Strecke wird schneller gefahren als der Fahrplan festlegt.
Zitat von: riggnix am 26 02, 2026, 21:25Da sagt der Zeitungsbericht aber etwas anderes. Und die Begründung müsste mir auch jemand erklären. Es ist doch im Interesse vom Infrastrukturbetreiber, dass durch die höhere Geschwindigkeit aufgeholt, und so Folgeverspätungen reduziert werden.
Theoretisch müssten im Rahmen der Zugvorbereitung die ETCS Zugdaten korrekt eingegeben werden und die Höchstgeschwindigkeit liest man dabei an der Vmax im Buchfahrplan (im Falle der KAB jedenfalls nicht höher als 230 km/h) ab. Falls der ICE zu diesem Zeitpunkt wirklich 250 drauf hatte, war das ein Fehler des Tfzf.
Als Begründung könnte ich mir die fehlende Notwendigkeit einer 250er Trasse vorstellen. Die Fahrzeitgewinne stehen halt in keiner Relation zum Energieverbrauch. Dazu kommt, dass der ICE ziemlich einsam dasteht unter den Fahrzeugen die 250 können und die Fahrpläne auch bei Vmax 230 genug Reserven haben.
Zitat von: JohannesBeere am 26 02, 2026, 22:05Auf keiner Strecke wird schneller gefahren als der Fahrplan festlegt.
Warum wird im Verspätungsfall sehr häufig schneller gefahren?
Zitat von: s_gelb am 27 02, 2026, 05:43Warum wird im Verspätungsfall sehr häufig schneller gefahren?
Es wird definitiv nicht schneller gefahren, als die Fahrplanhöchstgeschwindigkeit und die liegt bei den ICE bei 230 km/h.
Sogar die unflexiblen Japaner schaffen das
OK, damit ich das verstehe: Die ÖBB PV bestellt die Trassen so, weil sie nicht schneller fahren wollen (z.B. wegen Energieverbrauch). Kann es dann nicht trotzdem passieren, dass im Verspätungsfall von der Fahrdienstleitung (?) eine höhere Geschwindigkeit vorgegeben/erlaubt wird, oder ist das ausgeschlossen? Wie funktioniert sowas üblicherweise?
Zum Zeitungsartikel: Gibt bei diesen Geschwindigkeiten auf der KAB nicht sowieso ETCS die Geschwindigkeit vor? Soweit ich das verstehe, überwacht der Lokführer die Geschwindigkeit dort nur, und greift nicht ein, oder?
Irgendwas übersehe ich sicher, vielleicht könnten das die Profis erklären. Danke!
Einfach erklärt (es gibt hier sicher Experten, die das detaillierter machen können):
Es gibt für jeden Fahrplan (Zug) eine maximale Fahrplangeschwindigkeit. Diese ist abhängig von der Trasse (und anderen Faktoren). Diese wird auch in den Fahrzeugen vor jeder Zugfahrt hinterlegt und ist somit eine der begrenzenden Höchstgeschwindigkeiten (auch wenn Strecke und Fahrzeug mehr dürften). ETCS gibt "nur" die jeweils am aktuellen Ort der Strecke aktuell zulässige Höchstgeschwindigkeit vor (langsamer darf man sowieso immer fahren). Diese ETCS Geschwindigkeiten sind dann eben begrenzt durch die Streckenhöchstgeschwindigkeit, die Fahrzeughöchstgeschwindigkeit und die Fahrplanhöchstgeschwindigkeit.
Beim ICE4 sind das aktuell in Österreich 230 km/h (habe aktuell keine Kenntnis, ob der ICE4 in Österreich schon für 250 km/h zugelassen ist). Bei den S-Bahnen rund um Graz sind das zB 120 oder 140 km/h (weiß ich grade nicht auswendig), obwohl die eingesetzten DML 160 km/h könnte und die Strecke das teilweise auch hergeben würde.
So viel zum aktuellen System. Ob das gut, schlecht oder verbesserungswürdig ist, kann jeder selbst entscheiden. So wird es eben aktuell gemacht.
Die S1 darf in diversen Abschnitten bis 140 km/h fahren.
Danke!
Dann wird es 140 km/h sein. Hatte die genaue Zahl nicht im Kopf
Hat aber nicht's mehr mit dem EVU Westbahn gemein.
Back to the roots.
Der Triebwagen 501 43 ist noch immer mit Graffiti angeschmiert und fährt gerade im Koralmtunnel nach Villach.
Die SBB machen es ab sofort so: Ein verspäteter Zug fährt nicht mehr weiter, bis er die nächste Taktzeit erreicht hat. Für die in folgenden Bahnhof wartenden wird ein pünktlicher Ersatzzug gestellt.
Zitat von: FlipsP am 27 02, 2026, 09:36Einfach erklärt (es gibt hier sicher Experten, die das detaillierter machen können):
Es gibt für jeden Fahrplan (Zug) eine maximale Fahrplangeschwindigkeit. Diese ist abhängig von der Trasse (und anderen Faktoren). Diese wird auch in den Fahrzeugen vor jeder Zugfahrt hinterlegt und ist somit eine der begrenzenden Höchstgeschwindigkeiten (auch wenn Strecke und Fahrzeug mehr dürften). ETCS gibt "nur" die jeweils am aktuellen Ort der Strecke aktuell zulässige Höchstgeschwindigkeit vor (langsamer darf man sowieso immer fahren). Diese ETCS Geschwindigkeiten sind dann eben begrenzt durch die Streckenhöchstgeschwindigkeit, die Fahrzeughöchstgeschwindigkeit und die Fahrplanhöchstgeschwindigkeit.
Beim ICE4 sind das aktuell in Österreich 230 km/h (habe aktuell keine Kenntnis, ob der ICE4 in Österreich schon für 250 km/h zugelassen ist). Bei den S-Bahnen rund um Graz sind das zB 120 oder 140 km/h (weiß ich grade nicht auswendig), obwohl die eingesetzten DML 160 km/h könnte und die Strecke das teilweise auch hergeben würde.
So viel zum aktuellen System. Ob das gut, schlecht oder verbesserungswürdig ist, kann jeder selbst entscheiden. So wird es eben aktuell gemacht.
Danke für die Erklärung! Ob da höhere Trassengeschwindigkeiten nicht sinnvoller wären, könnte man sich da vielleicht überlegen...
Spannend, wie dann der Zeitungsartikel zu dem Foto mit 250 km/h gekommen ist.
Zitat von: flow am 27 02, 2026, 11:23Die S1 darf in diversen Abschnitten bis 140 km/h fahren.
Und das heißt, dass die S1 auch im Verspätungsfall nicht 160km/h fahren darf, obwohl Fahrzeug und Strecke es zulassen?
Zitat von: s_gelb am 27 02, 2026, 18:21Und das heißt, dass die S1 auch im Verspätungsfall nicht 160km/h fahren darf, obwohl Fahrzeug und Strecke es zulassen?
Ja
Zitat von: FlipsP am 27 02, 2026, 18:29Ja
Bürokratie. Und dann wundern, dass die Eisenbahn einen Ruf von Unflexibilität innehat. Bin ich froh, dass zumindest beim Bus alles etwas flexibler läuft.
Aber nichts destotrotz - wie bereits geschrieben, physikalisch und real ist der ICE4 ein genauso schneller Zug, wie die Praxis im Gegensatz zur Theorie bereits hervorgebracht hat, siehe den schon öfter zitierten Zeitungsbericht.
Ich weiß nicht, wieso die Westbahn sich so in Kärnten engagiert und die Steiermark nur stiefmütterlich behandelt?
https://on.orf.at/video/14313272/16045231/westbahn-startet-fahrbetrieb-in-kaernten
Zitat von: Martin am 27 02, 2026, 22:19Ich weiß nicht, wieso die Westbahn sich so in Kärnten engagiert und die Steiermark nur stiefmütterlich behandelt?
https://on.orf.at/video/14313272/16045231/westbahn-startet-fahrbetrieb-in-kaernten
Die Kärntner haben diese Publicity immer schon nötig gehabt.
Zitat von: Martin am 27 02, 2026, 22:19Ich weiß nicht, wieso die Westbahn sich so in Kärnten engagiert und die Steiermark nur stiefmütterlich behandelt?
Immerhin ist in Graz ein Pferd mitgenommen worden.
Klimaticket Stmk gilt scheinbar in der Westbahn nicht?`
Zitat von: TW 581 am 28 02, 2026, 09:51Klimaticket Stmk gilt scheinbar in der Westbahn nicht?`
Dann nutzt man halt zwischen Graz und Bruck einen der rund
80 ÖBB-Züge je Richtung.
Und nach Wien sind es ab Graz ebenso weit über 30 Züge, die zur Auswahl stünden.
Zitat von: s_gelb am 28 02, 2026, 09:59Dann nutzt man halt zwischen Graz und Bruck einen der rund 80 ÖBB-Züge je Richtung.
Das beantwortet die Frage des Users wunderbar, Herr Kurz.
Zitat von: TW 581 am 28 02, 2026, 09:51Klimaticket Stmk gilt scheinbar in der Westbahn nicht?`
Laut Westbahn wartet man auf Rückmeldung.
Zitat von: danihak am 28 02, 2026, 10:01Das beantwortet die Frage des Users wunderbar, Herr Kurz.
Wsl. nicht - aber es zeigt sogleich einen lösungsorientierten Vorschlag für mögliche Handlungsoptionen auf, sollte das Klimaticket Steiermark in diesen je Richtung 5 betroffenen Zügen wirklich nicht gültig sein.
Zitat von: s_gelb am 28 02, 2026, 10:16Wsl. nicht - aber es zeigt sogleich einen lösungsorientierten Vorschlag für mögliche Handlungsoptionen auf, sollte das Klimaticket Steiermark in diesen je Richtung 5 betroffenen Zügen nicht gültig sein.
Aufgrund welcher rechtlichen Grundlage sollte die WB das Klimaticket Stmk verweigern können, während andere regionale Klimatickets im jeweiligen Geltungsbereich anerkannt werden?
Zitat von: J. 1042 am 28 02, 2026, 11:34Aufgrund welcher rechtlichen Grundlage sollte die WB das Klimaticket Stmk verweigern können, während andere regionale Klimatickets im jeweiligen Geltungsbereich anerkannt werden?
Gibt es eine Verpflichtung, Teil eines Verkehrsberbundes zu sein? Auf der Westachse wurden Verbundtickets ja auch erst mit der Zeit anerkannt.
Zitat von: J. 1042 am 28 02, 2026, 11:34Aufgrund welcher rechtlichen Grundlage sollte die WB das Klimaticket Stmk verweigern können, während andere regionale Klimatickets im jeweiligen Geltungsbereich anerkannt werden?
Die Westbahn ist soweit ich weiß nicht im Verkehrsverbund Steiermark, und nimmt damit keine Verbundkarten an. Es muss also eine rechtliche Grundlage geschaffen werden, damit man die Karten annehmen kann, nicht umgekehrt.
Oder anders gefragt - auf welcher rechtlichen Grundlage kann Flixbus das Klimaticket Steiermark zwischen Graz und Schäffernsteg verweigern?
Ganz im Gegenteil - Medienberichten zu Folge möchte Dr. Richard/Flixbus das Klimaticket auf der Strecke Graz-Wien sogar anerkennen, bekommt aber keine Abgeltung dafür.
Zitat von: s_gelb am 28 02, 2026, 12:07Oder anders gefragt - auf welcher rechtlichen Grundlage kann Flixbus das Klimaticket Steiermark zwischen Graz und Schäffernsteg verweigern?
Ganz im Gegenteil - Medienberichten zu Folge möchte Dr. Richard/Flixbus das Klimaticket auf der Strecke Graz-Wien sogar anerkennen, bekommt aber keine Abgeltung dafür.
Wie weiter oben geschrieben, gibt die Westbahn an, zumindest mit dem Verbund zu verhandeln. Das ist auch nur logisch, weil man im VOR und im Kärntner Verbund ist. Sobald man sich da einigt, wird man auch mit allen gültigen Verbundtickets fahren können. Im Endeffekt ist das nur positiv für die Fahrgäste, da sie dann alle möglichen Verbindungen nutzen können.
Laut Auskunft, Gestern am WESTBAHN-Schalter am Grazer Hauptbahnhof, wird das steirische Klimaticket von der Westbahn anerkannt! Sitzplatzreservierung, wenn erwünscht, ist jedoch extra zu kaufen.
Es gibt bereits 360-grad Aufnahmen aus dem SMILE:
https://www.kaemena360.com/360/Westbahn/Westbahn-360-Virtual-Tour-Stadler-Smile-2026/?startscene=0&startlookat=16.97,-2.06,105.15,0,0; (https://www.kaemena360.com/360/Westbahn/Westbahn-360-Virtual-Tour-Stadler-Smile-2026/?startscene=0&startlookat=16.97,-2.06,105.15,0,0;)
Zitat von: s_gelb am 27 02, 2026, 18:36Bürokratie. Und dann wundern, dass die Eisenbahn einen Ruf von Unflexibilität innehat. Bin ich froh, dass zumindest beim Bus alles etwas flexibler läuft.
Weniger Bürokratie, sondern systeminhärent. Nachdem die Trasse vom Infrastrukturbetreiber auf Basis der vom EVU übermittelten Daten festgelegt wird, sind diese Daten für die Nutzung der Trasse bindend. Diese Daten umfassen die Höchstgeschwindigkeit der Trasse, aber unter anderem auch das Bremsvermögen des Zuges. Ob das Bremsvermögen ausreichend ist, wird für die Höchstgeschwindigkeit der Trasse geprüft, nicht darüber. Alles andere würde ironischerweise mehr Bürokratie bedeuten.
Zitat von: Bahnane am 28 02, 2026, 13:01Diese Daten umfassen die Höchstgeschwindigkeit der Trasse, aber unter anderem auch das Bremsvermögen des Zuges. Ob das Bremsvermögen ausreichend ist, wird für die Höchstgeschwindigkeit der Trasse geprüft, nicht darüber.
Natürlich, da aber bereits in D und I anscheinend 250 km/h zugelassen sind - wo gelegentlich auch gebremst wird - spricht ja nichts dagegen, dass dies in Österreich ebenso möglich ist.
Zitat von: riggnix am 28 02, 2026, 12:00Die Westbahn ist soweit ich weiß nicht im Verkehrsverbund Steiermark, und nimmt damit keine Verbundkarten an. Es muss also eine rechtliche Grundlage geschaffen werden, damit man die Karten annehmen kann, nicht umgekehrt.
Seit den Klimatickets geht es der Westbahn nicht mehr darum, diese Nutzer draußen zu halten, sondern sie will diese unbedingt. Egal welches KT.
Deswegen registriert sie WB auch jeden Kunden, denn so kann sie nachweisen einen bestimmten Marktanteil zu haben und unter anderem an Hand dessen bekommt sie die Abgeltungen vom Klimaticket.
In Kärnten ist sie deswegen schon im Verbunden und ich der Steiermark arbeitet sie daran, um so viele KT Kunden wie möglich zu bekommen.
Zitat von: scheurin am 28 02, 2026, 13:39Natürlich, da aber bereits in D und I anscheinend 250 km/h zugelassen sind - wo gelegentlich auch gebremst wird - spricht ja nichts dagegen, dass dies in Österreich ebenso möglich ist.
Natürlich steht es der ÖBB frei die Trasse des ICEs mit 250km/h zu bestellen.
Auf der S1, auf der meines Wissens nach noch Fahrzeuge mit 140km/h vmax eingesetzt werden, kann man deswegen nicht einfach 160er-Trassen bestellen.
Zitat von: riggnix am 28 02, 2026, 12:00Die Westbahn ist soweit ich weiß nicht im Verkehrsverbund Steiermark, und nimmt damit keine Verbundkarten an.
Steht nicht diese Aussage im Widerspruch zur Auskunft der WESTBAHN, dass diese das steirische Klimaticket anerkennt?
Auf ihrer Website schreibt die Westbahn dazu folgendes:
ZitatVerkehrsverbund Steiermark
Die Westbahn ist kein Vollmitglied der Verbund Linien Steiermark (VVS) und daher wird lediglich das KlimaTicket Steiermark anerkannt in unseren Zügen zwischen Bruck an der Mur und Graz anerkannt. Für alle weiteren Tickets gibt es momentan keine Anerkenntnis und daher sind diese in der Westbahn nicht gültig.
Eine Kombination mit dem KlimaTicket Kärnten für die Durchfahrt durch den Koralmtunnel ist nicht möglich. Es wird ein zusätzliches Ticket benötigt.
Quelle: Verkehrsverbund Tickets in der Westbahn (https://westbahn.at/news/verkehrsverbund-tickets-in-der-westbahn/)
Ab 29.05. wird dann der Halt in Payerbach-Reichenau duch Semmering ersetzt werden. Das würde dann ebenfalls im steirischen Verbundsgebiet liegen.
Zitat von: FlipsP am 28 02, 2026, 13:46Seit den Klimatickets geht es der Westbahn nicht mehr darum, diese Nutzer draußen zu halten, sondern sie will diese unbedingt. Egal welches KT.
Deswegen registriert sie WB auch jeden Kunden, denn so kann sie nachweisen einen bestimmten Marktanteil zu haben und unter anderem an Hand dessen bekommt sie die Abgeltungen vom Klimaticket.
Nein, die Abgeltungen für das Klimaticket Österreich werden nicht auf Basis eigener Zählungen, Auswertungen etc der EVUs verteilt.
Sondern auf Basis von Erhebungen, die ein unabhängiges vom BMIMI beauftragtes Institut in Zügen aller beteiligten EVUs durchführt.
Zitat von: s_gelb am 28 02, 2026, 11:58Gibt es eine Verpflichtung, Teil eines Verkehrsberbundes zu sein?
Nein, gibt es nicht.
Weder kann ein Verkehrsunternehmen, dass eigenwirtschaftlichen Verkehr anbietet, gezwungen werden, Verbundmitglied zu werden. Noch ist ein Verbund verpflichtet, solche Verkehrsunternehmen aufzunehmen. Sondern das passiert, wenn sich Verbund und Verkehrsunternehmen einigen.
Lediglich die Teilnahme am Klimaticket Österreich ist für alle Anbieter von regulärem Schienenpersonenverkehr in Österreich verpflichtend (es gibt lediglich eine Sonderregelung, die den CAT vom KTÖ ausschliesst), hier gibt es keine Wahlmöglichkeit.
Zitat von: s_gelb am 28 02, 2026, 12:07Oder anders gefragt - auf welcher rechtlichen Grundlage kann Flixbus das Klimaticket Steiermark zwischen Graz und Schäffernsteg verweigern?
Weil der Flixbus kein Verbundmitglied ist.
Zitat von: Martin am 27 02, 2026, 22:19Ich weiß nicht, wieso die Westbahn sich so in Kärnten engagiert und die Steiermark nur stiefmütterlich behandelt?
Ganz einfach, weil der Herr Haselsteiner ein Kärntner ist!
lg 200er
Zitat von: Martin am 27 02, 2026, 22:19Ich weiß nicht, wieso die Westbahn sich so in Kärnten engagiert und die Steiermark nur stiefmütterlich behandelt?
https://on.orf.at/video/14313272/16045231/westbahn-startet-fahrbetrieb-in-kaernten
In "Steiermark heute" vom 28.02.2026 gab es einen Bericht von der WESTbahnfahrt
und von der ICE-Taufe.
Kärntentourismus wirbt auf allen drei SMILE - Garnituren:
501.042 machte gestern und heute die Fahrten mit Fahrgästen.
501.043 fuhr gestern als SLP nach Villach.
501.044 steht schon fertig foliert in Erlen, Schweiz.
Mutmaßungen:
Möglicherweise war Kärntentourismus schneller als Steiermarktourismus und hat sich die Werbung auf den WESTbahnfahrzeugen gesichert. Es kann aber auch sein, dass die WESTbahn selbst das anregte, da ja die Ziele vorrangig in Kärnten sind. Und dem Zugbetreiber ist es sicher lieber, seine Fahrgäste fahren bis zum Endbahnof mit und steigen nicht schon unterwegs, zB in Graz, aus ...
Kärnten ist ja auch auf den Grazer Öffis, ziemlich präsent, man denke nur an die Variobahnen 211, 214, 217. Hier soll man allerdings den Railjet der ÖBB zur Anreise nutzen .... ;)
Zitat von: Martin am 27 02, 2026, 22:19Ich weiß nicht, wieso die Westbahn sich so in Kärnten engagiert und die Steiermark nur stiefmütterlich behandelt?
Nun, ich denke, dass es da ein paar gute Gründe gibt:
1) Die Fahrzeitersparnis durch die Koralm betrifft in erster Linie Kärnten (Kärnten-Ostregion bzw umgekehrt mit dem größten Fahrgastpotenzial)
2) HPH als Teilhaber der Westbahn hat seine Wurzeln in Kärnten, sponsert dort über die Strabag viele Kulturveranstaltungen
3) Aufgrund 2), oder auch zufällig unabhängig davon, wirbt das Kand Kärnten auf den Garnituren, wordurch man diesem Geldgeber wohl auch zB mit einem Halt in Kühnsdorf entgegen kommen kann...
Zitat von: JohannesBeere am 26 02, 2026, 22:05Als Begründung könnte ich mir die fehlende Notwendigkeit einer 250er Trasse vorstellen. Die Fahrzeitgewinne stehen halt in keiner Relation zum Energieverbrauch. Dazu kommt, dass der ICE ziemlich einsam dasteht unter den Fahrzeugen die 250 können und die Fahrpläne auch bei Vmax 230 genug Reserven haben.
Das heißt, die WESTbahn hat für den SMILE auch nur 230er Trassen bestellt, sprich kann die beworbenen 250 km/h nie fahren? Und der langsame ÖBB-FV fährt auf der Koralmbahn auf 200er Trassen? Habe mich letztens gewundert, warum ein verspäteter RJ nicht auf über 200 km/h beschleunigte um eine Verspätung wettzumachen.
Zitat von: philip am 28 02, 2026, 20:00Das heißt, die WESTbahn hat für den SMILE auch nur 230er Trassen bestellt, sprich kann die beworbenen 250 km/h nie fahren?
Keine Ahnung
Zitat von: philip am 28 02, 2026, 20:00Und der langsame ÖBB-FV fährt auf der Koralmbahn auf 200er Trassen?
Nicht grundsätzlich.
RJ + RJX Fahrpläne > 230 km/h
IC Fahrpläne > 200 km/h
Zitat von: Provodnik am 28 02, 2026, 16:31Nein, die Abgeltungen für das Klimaticket Österreich werden nicht auf Basis eigener Zählungen, Auswertungen etc der EVUs verteilt.
Sondern auf Basis von Erhebungen, die ein unabhängiges vom BMIMI beauftragtes Institut in Zügen aller beteiligten EVUs durchführt.
Danke für die Richtigstellung.
Meine Info hatte ich von der SCHIG. Ging daher davon aus, dass das schon sehr valide wäre.
Zitat von: flow am 27 02, 2026, 11:23Die S1 darf in diversen Abschnitten bis 140 km/h fahren.
Und ich habe mich schon gewundert warum die S-Bahn selbst im Verspätungsfall nur 140 km/h fährt, bis auf einmal. Da ist sie zwischen Kaindorf und Lebring 145 km/h gefahren, aber das wird wohl eigentlich nicht erlaubt gewesen sein.
Zitat von: Bahnane am 28 02, 2026, 13:57Auf der S1, auf der meines Wissens nach noch Fahrzeuge mit 140km/h vmax eingesetzt werden, kann man deswegen nicht einfach 160er-Trassen bestellen.
Auf einigen Verbindungen werden sogar planmäßig Fahrzeuge eingesetzt die nur 120 km/h können, nämlich die Verbindungen mit ÖBB 5022. Ich schätze mal das Wort "planmäßig" ist hier wichtig und der Fahrplan dieser Verbindungen ist auf 120 km/h begrenzt.
Bei der gestrigen Publikumsfahrt: https://youtu.be/JJceWZ_z9Oo?si=ccp-DpfZ-H11FeGU
WESTbahn 501 043 am 27.2.2026 auf der Fahrt von Villach nach Wien.
Zitat von: FlipsP am 27 02, 2026, 09:36(habe aktuell keine Kenntnis, ob der ICE4 in Österreich schon für 250 km/h zugelassen ist).
Nein, ist er nicht. Die DB hat nur eine Zulassung für bis zu 230 km/h erwirkt.
Zitat von: amoser am 01 03, 2026, 08:45WESTbahn 501 043 am 27.2.2026 auf der Fahrt von Villach nach Wien.
Dieses Bild kann auch heute gemacht werden, denn das genannte Fahrzeug war als west1001 als erster Zug ab Wien nach Villach unterwegs.
Der erste Zug ab Villach (west1002) verkehrte mit 501 042.
So, zurück von meinem Ausflug nach Klagenfurt. Ein Wahnsinn, wie ausgestorben diese Stadt an einem Sonntag ist – da gibt's in der Wüste Geisterstädte mit mehr Leben.
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Graz wurde mit 5 Minuten Verspätung aus betrieblichen Gründen verlassen. Mein Sitzplatz war einer der 1+1-Plätze in der zweiten Klasse. Jo, ganz nett, und nachdem das Gegenüber ausgestiegen ist, habe ich auch die Steckdosen gesehen. Funktioniert, Handy bekam Saft. Bei der Hinfahrt waren die 250 schnell erreicht, es gab sogar eine Ansage vom Triebfahrzeugführer. Leider wird die Geschwindigkeit nur sehr selten angezeigt, der neue westBuddy hilft da aber. Eine Werbung mit ,,Der erste Kaffee geht auf uns" sorgte allerdings für allgemeine Verwirrung.
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Die Rückfahrt erfolgte dann in der 2+ auf einem Einzelplatz. Ganz angenehm, aber irgendwie fehlt mir da der Unterschied zur normalen 2. Klasse. Dass man den Sitz nicht verstellen kann, ist sehr ärgerlich – das geht selbst in einigen Regionalzügen. Edit: Scheinbar schon, hab die Funktion aber nicht gefunden. Leider funktionierte auch die Reservierungsanzeige nicht, und manche hatten Probleme, sich einzuchecken; selbst die Dame der Westbahn hat es nicht immer geschafft.
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Leider finde ich den Zug extrem verbaut. Der annähernd niveaufreie Einstieg ist zwar nett, aber dafür hast du halt Rampen ohne Ende im Fahrzeug. Zusätzlich finde ich, dass der Zug zumindest im Tunnel sehr laut ist. Der Fahrkomfort ist auf der Geraden okay, bei geringer Geschwindigkeit neigt er zum Wackeln, wie man es von der Variobahn kennt. Bei hoher Geschwindigkeit in den ,,Kurven" ist es auch unangenehmer als bei den sonst eingesetzten Zügen.
Alles in allem ein solides Fahrzeug. Würde aber nicht sagen, dass es derzeit das beste Fahrzeug auf Österreichs Schienen ist. Der ComfortJet und der ICE 4 sind da meiner Meinung nach drüber. Aber das ist meine persönliche Meinung.
Zitat von: danihak am 01 03, 2026, 14:30So, zurück von meinem Ausflug nach Klagenfurt. Ein Wahnsinn, wie ausgestorben diese Stadt an einem Sonntag ist – da gibt's in der Wüste Geisterstädte mit mehr Leben.
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Graz wurde mit 5 Minuten Verspätung aus betrieblichen Gründen verlassen. Mein Sitzplatz war einer der 1+1-Plätze in der zweiten Klasse. Jo, ganz nett, und nachdem das Gegenüber ausgestiegen ist, habe ich auch die Steckdosen gesehen. Funktioniert, Handy bekam Saft. Bei der Hinfahrt waren die 250 schnell erreicht, es gab sogar eine Ansage vom Triebfahrzeugführer. Leider wird die Geschwindigkeit nur sehr selten angezeigt, der neue westBuddy hilft da aber. Eine Werbung mit ,,Der erste Kaffee geht auf uns" sorgte allerdings für allgemeine Verwirrung.
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Die Rückfahrt erfolgte dann in der 2+ auf einem Einzelplatz. Ganz angenehm, aber irgendwie fehlt mir da der Unterschied zur normalen 2. Klasse. Dass man den Sitz nicht verstellen kann, ist sehr ärgerlich – das geht selbst in einigen Regionalzügen. Edit: Scheinbar schon, hab die Funktion aber nicht gefunden. Leider funktionierte auch die Reservierungsanzeige nicht, und manche hatten Probleme, sich einzuchecken; selbst die Dame der Westbahn hat es nicht immer geschafft.
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Leider finde ich den Zug extrem verbaut. Der annähernd niveaufreie Einstieg ist zwar nett, aber dafür hast du halt Rampen ohne Ende im Fahrzeug. Zusätzlich finde ich, dass der Zug zumindest im Tunnel sehr laut ist. Der Fahrkomfort ist auf der Geraden okay, bei geringer Geschwindigkeit neigt er zum Wackeln, wie man es von der Variobahn kennt. Bei hoher Geschwindigkeit in den ,,Kurven" ist es auch unangenehmer als bei den sonst eingesetzten Zügen.
Alles in allem ein solides Fahrzeug. Würde aber nicht sagen, dass es derzeit das beste Fahrzeug auf Österreichs Schienen ist. Der ComfortJet und der ICE 4 sind da meiner Meinung nach drüber. Aber das ist meine persönliche Meinung.
Zitat von: danihak am 01 03, 2026, 14:30So, zurück von meinem Ausflug nach Klagenfurt. Ein Wahnsinn, wie ausgestorben diese Stadt an einem Sonntag ist – da gibt's in der Wüste Geisterstädte mit mehr Leben.
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Graz wurde mit 5 Minuten Verspätung aus betrieblichen Gründen verlassen. Mein Sitzplatz war einer der 1+1-Plätze in der zweiten Klasse. Jo, ganz nett, und nachdem das Gegenüber ausgestiegen ist, habe ich auch die Steckdosen gesehen. Funktioniert, Handy bekam Saft. Bei der Hinfahrt waren die 250 schnell erreicht, es gab sogar eine Ansage vom Triebfahrzeugführer. Leider wird die Geschwindigkeit nur sehr selten angezeigt, der neue westBuddy hilft da aber. Eine Werbung mit ,,Der erste Kaffee geht auf uns" sorgte allerdings für allgemeine Verwirrung.
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Die Rückfahrt erfolgte dann in der 2+ auf einem Einzelplatz. Ganz angenehm, aber irgendwie fehlt mir da der Unterschied zur normalen 2. Klasse. Dass man den Sitz nicht verstellen kann, ist sehr ärgerlich – das geht selbst in einigen Regionalzügen. Edit: Scheinbar schon, hab die Funktion aber nicht gefunden. Leider funktionierte auch die Reservierungsanzeige nicht, und manche hatten Probleme, sich einzuchecken; selbst die Dame der Westbahn hat es nicht immer geschafft.
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Leider finde ich den Zug extrem verbaut. Der annähernd niveaufreie Einstieg ist zwar nett, aber dafür hast du halt Rampen ohne Ende im Fahrzeug. Zusätzlich finde ich, dass der Zug zumindest im Tunnel sehr laut ist. Der Fahrkomfort ist auf der Geraden okay, bei geringer Geschwindigkeit neigt er zum Wackeln, wie man es von der Variobahn kennt. Bei hoher Geschwindigkeit in den ,,Kurven" ist es auch unangenehmer als bei den sonst eingesetzten Zügen.
Alles in allem ein solides Fahrzeug. Würde aber nicht sagen, dass es derzeit das beste Fahrzeug auf Österreichs Schienen ist. Der ComfortJet und der ICE 4 sind da meiner Meinung nach drüber. Aber das ist meine persönliche Meinung.
Danke für deinen Objektiven Beitrag über die Fahrt.
Habe eben eine Reise gebucht nach Kärnten; hin per Haselsteiner-Express, retour mit dem dicken Wiener. Muss sagen der Prozess ist bei den Kärtnern wesentlich einfacher - habe nicht die Klicks gezählt aber es ist eindeutig schneller und intuitiver. Auch bei der Sitzplatzauswahl wird die Fahrtrichtung angezeigt, das ist bei den Wienern ein Ratespiel (oder ich bin zu dumm das zu sehen).
Und ja der Zug ist echt verbaut, kenne den aus der Schweiz ... im grossen und ganzen okay aber Vergnügen war's nicht.
p.s. Alles auch ein wenig durchdachter - das pdf-Ticket beginnt mit "Westbahn...etc.", das andere der roten Schlangen ist nur irgendeine Nummer. Sind zwar Kleinigkeiten aber es erleichtert alles. Update: jetzt doch noch ein pdf mit "OEBB" erhalten ... aber warum dann zwei Dokumente? Seltsam ...
Sag jetzt keinesfalls die ÖBB ist schlecht ... nur sieht man, dass es Raum für Verbesserungen gibt .... speziell im Bereich von deren Online-Auftritt. Die SBB ist da beispielsweise um Welten besser.
p.s.2 Interessanter Weise kann ich in Kärnten nur eine Ermäßigung auswählen (für mich egal) aber schon seltsam.
Zitat von: scheurin am 01 03, 2026, 19:06... retour mit dem dicken Wiener ...
Ich geh davon aus, dass du damit keinen Mitreisenden meinst, der an eine Deix-Figur erinnert 😉
Also, wer oder was ist ein "dicker Wiener"?
Zitat von: danihak am 01 03, 2026, 14:30Leider finde ich den Zug extrem verbaut. Der annähernd niveaufreie Einstieg ist zwar nett, aber dafür hast du halt Rampen ohne Ende im Fahrzeug. Zusätzlich finde ich, dass der Zug zumindest im Tunnel sehr laut ist. Der Fahrkomfort ist auf der Geraden okay, bei geringer Geschwindigkeit neigt er zum Wackeln, wie man es von der Variobahn kennt. Bei hoher Geschwindigkeit in den ,,Kurven" ist es auch unangenehmer als bei den sonst eingesetzten Zügen.
Alles in allem ein solides Fahrzeug. Würde aber nicht sagen, dass es derzeit das beste Fahrzeug auf Österreichs Schienen ist. Der ComfortJet und der ICE 4 sind da meiner Meinung nach drüber. Aber das ist meine persönliche Meinung.
Ich bin heute mit west1002 gefahren, also auch Premierenfahrt, aber andere Richtung. Optisch finde ich die Garnituren innen durchaus gelungen, wirkt alles sehr wertig, auch der Nicht-Speisewagen wäre als solcher sicherlich dienlich.
Die Sitze sind bequem, definitv bequemer als in ICE oder RJ, auch wenn ich persönlich absolut kein Freund von Ledersitzen bin - aber damit muss man sich halt leider wohl abfinden.
Die Raumaufteilung der einzelnen Wagen wirkt wirklich sehr willkürlich und verwirrend, speziell, wenn man einmal durch den ganzen Zug durch geht, um z.B. ins Bistro zu gelangen - das wirkt irgendwie eher wie ein Abenteuerparcours als wie ein Durchgang, und man kann so gut wie keine logische Zoneneinteilung erkennen - was aber dadurch sehr positiv ist, dass absolut kein "Großraum-Gefühl" aufkommt, es sind immer nur kleine recht private Bereiche.
Im Gegensatz zu dir finde ich die Laufruhe sensationell gut, speziell am Semmering kann der Zug mit seinen Jacobsdrehgestellen die volle Stärke ausspielen. Fährt fast noch besser als ein TGV, aber jedenfalls ruhiger und besser als ein ICE4 oder RJ. Und auch gegen die bisherigen Westbahn-Garnituren gewinnt der neue Zug auf voller Länge, denn die wirken für mich eher sehr beengend (zumindest in der 2. Klasse), während hier das Platzangebot voll ok ist.
Aber auch mir ging's so, dass ich die Steckdosen eine Zeit lang suchen musste, und im "2+ mit humaner SB-Bewirtung" sind die Steckdosen so versteckt, dass ich sie erst beim Aussteigen gefunde habe, trotzt Suche.
Aber, das sind ja alles "Erstbefahrungs-Probleme", fährt man öfter, dann findet man das alles aus dem FF. Ich finde die Abwechslung jedenfalls sehr willkommen und positiv, was ich hingegen vom ICE 4 so nicht sagen würde, der ist für mich eher eine Enttäuschung in Retro-Maske.
Eben meine Reise absolviert. Der Haselsteiner-Express ist schon eine extreme Klapperkiste. Meine Erinnerungen an die Schweiz damals waren also nicht verkehrt.
Der Comfortjet ist da um einiges komfortabler ... läuft auch ruhiger als der Smile ... natürlich alles kein Vergleich zum 4010/6010.
Und laut ist der generell ... besonders wie schon geschrieben im Tunnel. Also Vergnügen ist das keines jedoch sauber da neu ... wurde sogar während der Fahrt Staub gesaugt.
Zitat von: PeterWitt am 01 03, 2026, 19:33Optisch finde ich die Garnituren innen durchaus gelungen, wirkt alles sehr wertig.
Ja, da bin ich bei Dir.
Zitat von: PeterWitt am 01 03, 2026, 19:33Die Sitze sind bequem, definitv bequemer als in ICE oder RJ, auch wenn ich persönlich absolut kein Freund von Ledersitzen bin - aber damit muss man sich halt leider wohl abfinden.
Würde ich nicht unbedingt sagen ... eher individuell ... grosse Unterschiede sind da schwer zu erkennen zum Comfortjet (bzw. RJ) oder zum ICE.
Zitat von: PeterWitt am 01 03, 2026, 19:33Im Gegensatz zu dir finde ich die Laufruhe sensationell gut, speziell am Semmering kann der Zug mit seinen Jacobsdrehgestellen die volle Stärke ausspielen. Fährt fast noch besser als ein TGV, aber jedenfalls ruhiger und besser als ein ICE4 oder RJ.
Also das auf keinen Fall. Die Laufruhe ist beim Comfortjet wesentlich besser - habe ja beide heute direkt vergleichen dürfen. Am Semmering kann ich es natürlich jetzt nicht beantworten - da fahre ich nicht mehr freiwillig. Dass das Ding besser als ein TGV fährt ist ja kein Wunder bei dem Unterbau in Frankreich wo man so ziemlich alles festhalten muss, damit nichts umfällt.
In Summe sicher ganz okay der neue Zug aber jetzt auch nichts irgendwie besonderes ... hätte ich die Wahl würde es mir schwerfallen zu entscheiden, am ehesten wählte ich den Comfortjet.
Zitat von: scheurin am 06 03, 2026, 12:15Eben meine Reise absolviert. Der Haselsteiner-Express ist schon eine extreme Klapperkiste. Meine Erinnerungen an die Schweiz damals waren also nicht verkehrt.
Interessant - weil, auf der Fahrt Graz- Wien bzw umgekehrt hat nicjt ein einziges mal was geklappert, gescheppert, geruckelt oder vibriert, auch nicht bei Weichenstraßen.
Eventuell gibt es ja bei hohem Tempo (Wien-Graz bietet da ja nicht so viele Möglichkeiten, wenngleich auf der Pottendorfer auch rasch gefahren wird) aerodynamische Probleme, die zu den Erschütterungen führen.
Für ein Stadler-Fahrzeug jedenfalls trotzdem sehr gelungen und im Vergleich zu den Kiss klar zu bevorzugen.
Zitat von: PeterWitt am 06 03, 2026, 19:34Für ein Stadler-Fahrzeug jedenfalls trotzdem sehr gelungen und im Vergleich zu den Kiss klar zu bevorzugen.
Den Satz kann ich jetzt nicht nachvollziehen:
,,Für Stadlerfahrzeuge gut" deutet für mich darauf hin, dass die sonst nicht so gut wären. In meinen Augen bietet Stadler eher Premium im Schienenfahrzeugmarkt.
Zitat von: FlipsP am 06 03, 2026, 19:39In meinen Augen bietet Stadler eher Premium im Schienenfahrzeugmarkt.
Das haben sie aber bei der GKB, GVB und der StLB leider vergessen zu liefern.
Zitat von: PeterWitt am 06 03, 2026, 19:34Interessant - weil, auf der Fahrt Graz- Wien bzw umgekehrt hat nicjt ein einziges mal was geklappert, gescheppert, geruckelt oder vibriert, auch nicht bei Weichenstraßen.
Eventuell gibt es ja bei hohem Tempo (Wien-Graz bietet da ja nicht so viele Möglichkeiten, wenngleich auf der Pottendorfer auch rasch gefahren wird) aerodynamische Probleme, die zu den Erschütterungen führen.
Für ein Stadler-Fahrzeug jedenfalls trotzdem sehr gelungen und im Vergleich zu den Kiss klar zu bevorzugen.
Auf der KAB, überhaupt der der steirischen Seite, fährt das Fahrzeug wirklich unruhiger.
ZitatIn meinen Augen bietet Stadler eher Premium im Schienenfahrzeugmarkt.
Wo ist Stadler Premium? Typ Variobahn wohl eher kaum und der GTW ist zwar nicht schlecht hatte aber massive Anfangsschwierigkeiten. In Berlin sind die S-Bahnen der BR 483/484 nicht schlecht aber die technische Ausstattung kommt von Siemens. :D
Die WB 1008 von Graz Ri. Wien war hauptsächlich nur in der Comfort gut ausgelastet, in der Standard gab es genug freie Sitzplätze, mir kommt es so vor das man speziell KT-Ö Kunden abholen will.
Zitat von: TW 581 am 06 03, 2026, 21:18Die WB 1008 von Graz Ri. Wien war hauptsächlich nur in der Comfort gut ausgelastet, in der Standard gab es genug freie Sitzplätze, mir kommt es so vor das man speziell KT-Ö Kunden abholen will.
Ich würde dies nicht überbewerten wollen. Nach Salzburg dauerte es auch lange bis das WB-Angebot angenommen wurde und wir sind gerade mal am Beginn des ersten Monats. Noch dazu sind die Kapazitäten auf der Südstrecke massiv erhöht worden; das verteilt sich sicher und wird spätestens mit dem Semmeringtunnel wesentlich mehr.
Mein persönlicher Eindruck ist, dass die langsamen RJ am besten belegt sind. Erstaunlich fand ich die ca. 10 Hanseln welche am kärntner Badeteich mit nach Klagenfurt wollten.
Zitat von: danihak am 06 03, 2026, 20:07Auf der KAB, überhaupt der der steirischen Seite, fährt das Fahrzeug wirklich unruhiger.
Vermutlich auch deswegen weil im Gegensatz zur steirischen Seite kaum schnell gefahren wird. Zuerst muss ja beim Tunnel abgebremst werden und nach dem Zwischenhalt ist man eh schon fast in Klagenfurt.
Von Klagenfurt nach Villach war es schon angenehm ruhig also scheint das "Problem" - wenn es denn eines ist - nur bei 200 km/h+ zu existieren.
ZitatMein persönlicher Eindruck ist, dass die langsamen RJ am besten belegt sind. Erstaunlich fand ich die ca. 10 Hanseln welche am kärntner Badeteich mit nach Klagenfurt wollten.
Es gibt auch Züge wie letztens der RJ 551 war eher bis Klagenfurt schwach ausgelastet, aber dann wurde es immer mehr. Reservierungen außer man will unbedingt Platz X braucht man echt nur bei Ferien oder Wochenende.
Man darf gespannt sein wie sich die Westbahn bewährt und ob man das Angebot bereits mit Dezember erweitert.
Zitat von: danihak am 06 03, 2026, 20:07Das haben sie aber bei der GKB, GVB und der StLB leider vergessen zu liefern.
An anderer Stelle wird die überaus gute Zuverlässigkeit/Verfügbarkeit der GKB GTWs stehts betont.
Wenn Stadler Fahrzeuge so schlecht wären, wären der Betrieb von GKB, Westbahn und anderen Unternehmen in den letzten Jahren wohl kaum in der gebotenen Qualität möglich gewesen.
Zitat von: danihak am 06 03, 2026, 20:07Das haben sie aber bei der GKB, GVB und der StLB leider vergessen zu liefern.
Zitat von: TW 581 am 06 03, 2026, 21:18Wo ist Stadler Premium? Typ Variobahn wohl eher kaum und der GTW ist zwar nicht schlecht hatte aber massive Anfangsschwierigkeiten.
Stimmt, ich hätte das Werk Pankow (Variobahn) ausnehmen sollen. Bei GKB und StLB finde ich nicht, dass es ,,vergessen" wurde. Anfangsschwierigkeiten kannst du bei allen bekommen.
Zitat von: TW 581 am 06 03, 2026, 22:44und ob man das Angebot bereits mit Dezember erweitert.
Das wird sicher passieren - zahlen ja eh die Steuerzahlenden.
Ich weiß nicht, mit welchem Zug so manch Poster hier gefahren ist - aber die abgenutzten ÖBB Railjets können meiner Einschätzung nach mit dem Smile überhaupt nicht mithalten. Auch die Laufruhe bei 200+ km/h ist im Schweizer doch um einiges besser als im Comfortjet, der vor allem im KAT bei 230 eine richtige Schlingerpartie ist.
Schade ist, dass der Zug auch beim Granitztaltunnel kurz auf 190 runter muss. Bei meinen bisherigen Fahrten gings danach aber immer kurz auf 240-250 hoch, bevor man wenige Minuten später in Kühnsdorf ankam. Wäre spannend zu wissen, ob der aerodynamische Smile auch den Tunnelknall auslöst. Die RJs sind im Vergleich dazu ja richtige Kästen.
EDIT: Was ich auch noch erwähnen wollte, ist das WLAN am Semmering. Das kann man im Railjet eigentlich so gut wie vergessen. Im Smile funktionierts (liegts an der Zuglänge und an den verteilten Antennen über den Zug?)
ad W-Lan, das war bei mir diese Woche genau umgekehrt. In der Westbahn nicht Wien mit unakzeptabler Bandbreite, Tags darauf im Railjet keine nennenswerten Probleme.
Bei der Abfahrt am Grazer Hbf: https://youtu.be/3HJuRNOUMKM?is=F29eezdaMzoggipG
Zitat von: TW 581 am 06 03, 2026, 22:44Es gibt auch Züge wie letztens der RJ 551 war eher bis Klagenfurt schwach ausgelastet, aber dann wurde es immer mehr. Reservierungen außer man will unbedingt Platz X braucht man echt nur bei Ferien oder Wochenende.
Man darf gespannt sein wie sich die Westbahn bewährt und ob man das Angebot bereits mit Dezember erweitert.
Mit welchen Zügen sollte das passieren?
Zitat von: FlipsP am 07 03, 2026, 02:33Das wird sicher passieren - zahlen ja eh die Steuerzahlenden.
Mit welchen Zügen?
Und: die WESTbahn und Herr Haselsteiner sind steuerbefreit?
Zitat von: TW 581 am 06 03, 2026, 22:44Man darf gespannt sein wie sich die Westbahn bewährt und ob man das Angebot bereits mit Dezember erweitert.
Sie haben ja entgegen ihren Wünschen nur die 3 Züge mieten können und von mehr las ich bisher nichts. Theroretisch könnte man mit einem Zug zwei Umläufe pro Tag schaffen, praktisch wird das schon extrem schwierig ... vielleicht dann mit dem Semmeringtunnel. Natürlich könnte man Teilstrecken bedienen obgleich in Richtung Bruck wird es trassenmäßig schon sehr eng.
Alternativ könnte man die Routen verlängern. Von Wien nach Norden und Osten bezweifle ich, dass man sich den ruinösen Wettbewerb antun möchte, allerdings zum Flughafen wäre es denke ich schon sinnvoll wenn man sieht was mittlerweile für unglaubliche Massen dort ein- und aussteigen. Ob es dort noch Platz gibt ist dann wieder eine andere Frage. Von Villach nach Norden oder Osttirol wird vermute ich eher weniger gefragt sein, vielleicht nach Italien (Venezia), die Zulassung (sofern nicht eh schon vorhanden) ist sicher kein Problem.
Ich könnte mir eine Westbahn Verbindung Lienz - Villach - Wien schon vorstellen.
Zitat von: TW 581 am 07 03, 2026, 12:59Ich könnte mir eine Westbahn Verbindung Lienz - Villach - Wien schon vorstellen.
Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, wurde diese Verbindung mit Start 12/2026 bei der Schienencontrol angemeldet (was bekanntlich noch nicht heißt das sie auch gefahren wird).
Ich glaube die letzten Beiden Abendverbindingen werden nach Lienz verlängert und die Garnituren übernachten in Lienz und starten dann sehr früh dort.
Guten Morgen!
Der WB 1001 wird heute aus dem Triebzug 501 043 gebildet, und hatte bei Abfahrt in Graz Hbf. eine Verspätung von zwölf Minuten.
So wie ich das erkennen konnte waren kaum Menschen in diesem Zug.
Westbahn in Weststeiermark: https://youtu.be/g5vPToPI2os?is=799w5QlQL_1CRhfC
Und kurz vor Klagenfurt: https://youtu.be/EwCXOebLNdg?is=nrZ8hTr45u_fA0h0
Der WB 1002 fährt aktuell mit + 19 Minuten.
Soll eine ETCS-Störung am Triebwagen gegeben haben.
Und der WB 1004 ist mit + 22 unterwegs. :-X
Zitat von: Eilzug am 13 03, 2026, 10:06Und der WB 1004 ist mit + 22 unterwegs. :-X
Medizinsches Problem.
Es ist also nicht die Schuld der Westbahn.
Kurze Frage zur Westbahn: gilt der KT-Steiermark auch auf der WB? Weil ich habe bei den möglichen Ermäßigungen nur ÖBB Vorteilscard gefunden, aber keine Ermäßigung für Klimaticket Steiermark. Oder falls ich zB von Graz nach Wien fahren möchte, muss ich dann das Ticket erst ab Mürzzuschlag kaufen?
Zitat von: Franz312 am 23 03, 2026, 10:58Kurze Frage zur Westbahn: gilt der KT-Steiermark auch auf der WB? Weil ich habe bei den möglichen Ermäßigungen nur ÖBB Vorteilscard gefunden, aber keine Ermäßigung für Klimaticket Steiermark. Oder falls ich zB von Graz nach Wien fahren möchte, muss ich dann das Ticket erst ab Mürzzuschlag kaufen?
KT-Steiermark gilt in der 2. Klasse zwischen Graz und Bruck a/d Mur bzw. ab 29.5 bis Semmering. Ob man stückeln darf ist mir nicht bekannt.
Danke!
Zitat von: danihak am 23 03, 2026, 11:03Ob man stückeln darf ist mir nicht bekannt.
Schlimmsten Falll steige ich in Semmering aus und nach 1 Sek. wieder ein ;)
Gestern bin ich zum ersten Mal mit der WB (Giruno / SMILE) gefahren, Graz - wiener Neustadt. War einfach mal neugierig, und 10 Minuten schneller als der RJ. Und € 1,20 billiger.
Kurz gefasst: der Stadler Giruno ist von außen totschick, im inneren herrscht spartanische Nüchternheit mit sehr rudimentaärer Zugsinformation. Der Zug ist zwar theoretisch barrierefrei, das ständige Auf und Ab ist lästig, und die deutliche Stufe zu den WCs ein schwerer Konstruktionsfehler. Zahlreiche Fahrgäste stolperten (ich auch). Zug ist aus meiner Sicht lauter und härter als der RJ oder ICE, fühlt eher wie ein Desiro (Interregio) an. Wirkt für mich zu spartanisch, kein geeigneter Fernzug, eher für REX geeignet.