NEUTORLINIE - Innenstadt: Neutorgasse - Belgiergasse

Begonnen von Ragnitztal, 17 01, 2023, 13:40

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riggnix

Zitat von: Sanfte Mobilität am  16 03, 2026, 18:37Der Hauptplatz ist die stärkste Einzelhaltestelle im Netz, da muss man schon so ungefähr das aktuelle Betriebsprogramm fahren, ist ja auch im neuen grundsätzlich so vorgesehen, sonst gibt es da gröbere Probleme (wie eh jetzt schon).

Das ist interessant. Hast du dazu Zahlen? Hätte das sehr anders eingeschätzt.

Sanfte Mobilität

Zitat von: riggnix am  16 03, 2026, 23:59Das ist interessant. Hast du dazu Zahlen? Hätte das sehr anders eingeschätzt.

Was hättest du gedacht?

riggnix

Zitat von: Sanfte Mobilität am  17 03, 2026, 06:47Was hättest du gedacht?
Jakominiplatz und Hauptbahnhof hätte ich klar vorm Hauptplatz gesehen. Die Haltestelle am Hauptplatz benutzen sicher viele, aber die Mehrheit fährt da glaub ich durch. Wirkt für mich zumindest so.

Sanfte Mobilität

Zitat von: riggnix am  17 03, 2026, 06:49Jakominiplatz und Hauptbahnhof hätte ich klar vorm Hauptplatz gesehen. Die Haltestelle am Hauptplatz benutzen sicher viele, aber die Mehrheit fährt da glaub ich durch. Wirkt für mich zumindest so.

Ja eh, als Umsteigehaltestellen natürlich, aber - wie ich schrieb - die stärkste EINZELhaltestelle ist der Hauptplatz.

riggnix

Zitat von: Sanfte Mobilität am  17 03, 2026, 07:22Ja eh, als Umsteigehaltestellen natürlich, aber - wie ich schrieb - die stärkste EINZELhaltestelle ist der Hauptplatz.

OK, vielleicht muss man mir Laie das Wort Einzelhaltestelle erklären, damit ich das verstehe ;D

FlipsP

Zitat von: Sanfte Mobilität am  17 03, 2026, 07:22Ja eh, als Umsteigehaltestellen natürlich, aber - wie ich schrieb - die stärkste EINZELhaltestelle ist der Hauptplatz.

Und was ist eine EINZELHaltestelle?

Meinst du, wo die Haltestelle (bzw. natürlich der Bereich drum herum) das Ziel ist? Ja das mag sein, erklärt sich aber nicht aus dem Namen EINZELHaltestelle.

Immanuel Cunt

Zitat von: Sanfte Mobilität am  16 03, 2026, 18:37Der Hauptplatz ist die stärkste Einzelhaltestelle im Netz, da muss man schon so ungefähr das aktuelle Betriebsprogramm fahren, ist ja auch im neuen grundsätzlich so vorgesehen, sonst gibt es da gröbere Probleme (wie eh jetzt schon).

Dass eine Haltestelle "die stärkste" ist, sagt nix über den Anteil der Fahrgäste aus, die genau dorthin wollen. Das Gschichtl, dass alle zum Hauptplatz wollten, wird nicht wahrer, wenn es ständig wiederholt wird. Dass derzeit fast alle über den Hauptplatz fahren liegt einfach daran, dass es wenig Alternativen gibt und auf der Neutorstrecke wenig Betrieb ist (was ich für maximal bescheuert halte).

Immanuel Cunt

Zitat von: Sanfte Mobilität am  16 03, 2026, 21:03Es wurde hier schon ein paar Mal eingestellt und ich mache es jetzt nochmals. Wie gesagt, der Beschluss ist schon einige Jahre alt, die darin enthaltenen Informationen sind daher keine Neuigkeit mehr, zumal öffentlich zugänglich.

Gerade weil das Konzept fast 10 Jahre alt ist, wäre es imho sinnvoll, sich anzuschauen, ob es tatsächlich noch zu den aktuellen Entwicklungen und Erfahrungen passt.
Alle 5 Minuten zur Smartcity oder alle 4 nach Wetzelsdorf ist Geldverbrennung pur. Auch die Splittung 7/17 bzw 6/16 hat sich nicht bewährt, die vorhergesagten Probleme sind punktgenau eingetroffen (ich war eh nie ein Fan davon). Weiters haben die neuen Wagen rund ein Drittel mehr Kapazität als die bestehenden, das war damals auch noch nicht am Radar. All das spricht dafür, das künftige Betriebsprogramm nochmal zu überarbeiten. Ausweitungen möglichst gezielt dort, wo es tatsächlich Kapazitätsprobleme gibt, aber nicht zum Selbstzweck spazieren fahren!

FlipsP

Zitat von: Immanuel Cunt am  17 03, 2026, 23:29die vorhergesagten Probleme sind punktgenau eingetroffen (ich war eh nie ein Fan davon).

Und das wären?

PeterWitt

Das Problem ist halt, wo soll man die Linien brechen? 16 bis Laudongasse wäre denkbar, spart aber maximal einen Kurs ein, für den Preis einer deutlichen Angebotsreduktion am recht neuen Smart-City Ast. Das bringt zwar keine Kapazitätsengpässe, aber trotzdem eine schräge Optik.

Und was tun mit der Linie 17? die Frequenz für das gefahrene Konzept ist jedenfalls bis zur Eggenberger Allee gegeben, eine Wende in der Laudongasse oder R3 wäre also zu früh.
Stehen der Einsparung von 1-2 Kursen die Investitions- und Instandhaltungskosten für eine neue Schleife (z.B. um den Merkur-Markt - äh, Billa Plus :P ) positiv gegenüber?

Immanuel Cunt

Es sind mehr als 1–2 Kurse. Und die Frage ist auch, warum fährt man dann nicht auch nach Reininghaus alle 5 Minuten? Und ins Peterstal? Und nach Eggenberg? Zur Erinnerung: Es wurde gerade erst der 31er verkürzt, um ein paar Netsch einzusparen. Aber bei der Bim soll man heiße Luft spazieren fahren?
Und ja, eine Schleife im Bereich "Gemeindeamt" (oder noch besser eine Zweigstrecke entlang der Karl-Morre-Straße in den Süden) wäre imho sinnvoller gewesen als die krampfige Doppelschleife in Wetzelsdorf. Kann man aber immer noch machen. Daher mein Vorschlag, das Konzept nochmal zu überarbeiten. Evtl brauchts mehrere Umsetzungsstufen, weil Infra fehlt. Auch ok, aber man hat dann ein realistisches Ziel und hängt nicht krampfhaft zehn Jahre alten Prognosen nach.

PeterWitt

Zitat von: Immanuel Cunt am  18 03, 2026, 07:44Es sind mehr als 1–2 Kurse. Und die Frage ist auch, warum fährt man dann nicht auch nach Reininghaus alle 5 Minuten? Und ins Peterstal? Und nach Eggenberg? Zur Erinnerung: Es wurde gerade erst der 31er verkürzt, um ein paar Netsch einzusparen. Aber bei der Bim soll man heiße Luft spazieren fahren?
Wirklich? Die reine Fahrzeit Karl-Morree-Straße (ex Gemeindeamt) - Wetzelsdorf beträgt hin-retour etwa 9-10 Minuten, die Ausgleichszeit würde ja auch bei einer Zwischenschleife bestehen bleiben. Bei einem geplanten 7,5 Minuten-Takt am 17er wären das eben 1-2 Kurse, abhängig davon, ob die Ausgleichszeit geringfügig gekürzt würde oder massiv ausgeweitet würde (auch der Takt spielt eine Rolle, wenn man eine Schleife zur Einsparung bauen möchte). Aufgrund der deutlich größeren Errichtungs- und Instandhaltungskosten herrschen hier ganz andere Parameter als wenn man eine Buslinie ein paar 100m früher auf bestehenden Straßen wenden lässt.
Nach Reininghaus WIRD laut Betriebskonzept alle 5 Minuten gefahren, insofern verstehe ich die Einwendung nicht.
Ins Peterstal würde während der HVZ sehr wohl in dichtem Intervall gefahren, in der Schwachlast würde die bestehende Schleife beim Schulzentrum zur Ausdünnung genutzt. Dieses Konzept umgelegt auf die Linie 7/17 würde bedeuten, dass die Zwischenschleife noch teurer im Verhältnis zur Einsparung werden würde.
Eine Zweigstrecke durch die K-M-Straße und weiter Straßgangerstraße bis zumindest Grottenhof wäre aber trotzdem eine sinnvolle Variante und würde zusammen mit der SW-Linie viele neue Möglichkeiten eröffnen.

Sanfte Mobilität

Zitat von: Immanuel Cunt am  17 03, 2026, 23:06Dass eine Haltestelle "die stärkste" ist, sagt nix über den Anteil der Fahrgäste aus, die genau dorthin wollen. Das Gschichtl, dass alle zum Hauptplatz wollten, wird nicht wahrer, wenn es ständig wiederholt wird. Dass derzeit fast alle über den Hauptplatz fahren liegt einfach daran, dass es wenig Alternativen gibt und auf der Neutorstrecke wenig Betrieb ist (was ich für maximal bescheuert halte).

Es redet ja keiner davon, dass "alle" zum Hauptplatz wollen, aber die täglichen Massen, die dort ein- und aussteigen, egal, zu welcher Zeit zeigen doch die Bedeutung der Haltestelle. Und durch die Herausnahme von 7er-Kursen sieht man auch die Folgen. Freilich wird es einen Verlagerungseffekt durch die Eingewöhnung geben. Nicht umsonst sind beim neuen Betriebskonzept in der Spitzenstunde kaum weniger Kurse eingeplant.

Zitat von: Immanuel Cunt am  17 03, 2026, 23:29Gerade weil das Konzept fast 10 Jahre alt ist, wäre es imho sinnvoll, sich anzuschauen, ob es tatsächlich noch zu den aktuellen Entwicklungen und Erfahrungen passt.
Alle 5 Minuten zur Smartcity oder alle 4 nach Wetzelsdorf ist Geldverbrennung pur. Auch die Splittung 7/17 bzw 6/16 hat sich nicht bewährt, die vorhergesagten Probleme sind punktgenau eingetroffen (ich war eh nie ein Fan davon). Weiters haben die neuen Wagen rund ein Drittel mehr Kapazität als die bestehenden, das war damals auch noch nicht am Radar. All das spricht dafür, das künftige Betriebsprogramm nochmal zu überarbeiten. Ausweitungen möglichst gezielt dort, wo es tatsächlich Kapazitätsprobleme gibt, aber nicht zum Selbstzweck spazieren fahren!

Das sehe ich allerdings auch so. Das Konzept war damals schon sehr unausgewogen (siehe Wetzelsdorf und St. Peter). Und nicht umsonst habe ich vor einigen Tage gefragt, ob das alles so kommt. Zum einen wird es längere Fahrzeuge geben und zum anderen ist es letztlich eine Kostenfrage (siehe aktuelle Einsparungen im Vormittagsverkehr). Ich bin grundsätzlich der Meinung, dass sich die Attraktivität über das Angebot spielt und die Gefäßgröße sich daran zu orientieren hat.

Aber es geht um was ganz Grundsätzliches, darauf habe ich eh schon mehrfach hingewiesen: Netz- und Netzstruktur brauchen dringen eine Überarbeitung hinsichtlich Linienführungen (gleichmäßige Auslastung), es müssen teilbare Intervalle für optimales Umsteigen installiert werden (wie immer die ausschauen), Umsteigeknoten (Anschluss-Sicherung) installiert werden und die Betriebszeiten generell angepasst werden (da gibt es - historisch gewachsen - einfach ein durcheinander).

Man macht sich vielleicht in irgendeiner Fachabteilung darüber vielleicht Gedanken, aber ich denke, dass man da jetzt nicht eine konkrete Umsetzung plant, sondern einfach anhand der vorhandenen Beschlüsse agieren wird. Leider hat man infrastrukturell einige Fehler gemacht, wie beispielsweise keine Schleife im Bereich Gemeindeamt Eggenberg.

FlipsP

Zitat von: Immanuel Cunt am  18 03, 2026, 07:44Es sind mehr als 1–2 Kurse. Und die Frage ist auch, warum fährt man dann nicht auch nach Reininghaus alle 5 Minuten? Und ins Peterstal? Und nach Eggenberg? Zur Erinnerung: Es wurde gerade erst der 31er verkürzt, um ein paar Netsch einzusparen. Aber bei der Bim soll man heiße Luft spazieren fahren?
Und ja, eine Schleife im Bereich "Gemeindeamt" (oder noch besser eine Zweigstrecke entlang der Karl-Morre-Straße in den Süden) wäre imho sinnvoller gewesen als die krampfige Doppelschleife in Wetzelsdorf. Kann man aber immer noch machen. Daher mein Vorschlag, das Konzept nochmal zu überarbeiten. Evtl brauchts mehrere Umsetzungsstufen, weil Infra fehlt. Auch ok, aber man hat dann ein realistisches Ziel und hängt nicht krampfhaft zehn Jahre alten Prognosen nach.

Du willst aber hoffentlich nicht sagen, dass man um das Geld des 2. Gleises in Wetzelsdorf eine Schleife beim Billa Plus bekommen hätte?


PS: Eine Bitte an ein paar User:

Wäre es möglich die aktuellen Ortsbezeichnungen zu verwenden? Eggenberg ist seit bald 100 Jahren eingemeindet, es hat dort also so gut wie niemand im Forum je ein Gemeindeamt erlebt.

Martin

Zitat von: FlipsP am  18 03, 2026, 08:31PS: Eine Bitte an ein paar User:

Wäre es möglich die aktuellen Ortsbezeichnungen zu verwenden? Eggenberg ist seit bald 100 Jahren eingemeindet, es hat dort also so gut wie niemand im Forum je ein Gemeindeamt erlebt.

Die Haltestelle Gemeindeamt gab es bis weit nach 2000. - Die ist jedenfalls noch geläufig, aber grundsätzlich sollte man das mit "ehemalig" kennzeichnen.
Liebe Grüße
Martin